Susanne Gavénis Wächter des Elfenhains

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Inhaltsangabe zu „Wächter des Elfenhains“ von Susanne Gavénis

90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist ? auf der Flucht vor seinem Vater. Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt ? und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat.

Ein einziger Gänsehautmoment! Man möchte als Leser gleichzeitig schreien, weinen und den Antagonisten mit dem Buch verprügeln - genial!

— wordworld

Ein fesselnder Fantasy-Roman!

— KristinSchoellkopf

Eine sehr schöne Elfengeschichte, die definitiv nicht nur Jugendliche beeindruckt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine tolle Geschichte! :D

— Solara300

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    Wächter des Elfenhains

    wordworld

    04. March 2017 um 16:59

    Allgemeines: Titel: Wächter des ElfenhainsAutor: Susanne GavénisGenre: FantasyISBN-10: 3845909145ISBN-13: 978-3845909141Preis: 11,95€ (Taschenbuch)  Inhalt: "Er brachte keinen Frieden und keine Heilung, weder für andere noch für sich selbst; er war nicht wie Ian. Er war nichts als ein Schmarotzer, ein Parasit, der gierig das Licht verschlang, um nicht an der Dunkelheit in seinem eigenen Herzen ersticken zu müssen." 90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist auf der Flucht vor seinem Vater. Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat. Bewertung: Erster Satz: "Die Sylphen und Dryaden des Waldes stoben in Panik auseinander, als Ogaire an´Tairdym, einer düsteren Naturgewalt gleich, an ihnen vorbei zog." Zuerst einmal ein riesen großes Dankeschön an Susanne Gavénis für das Rezensionsexemplar!! Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und bin von Roman zu Roman ein überzeugterer Fan. Vielen Dank für unsere tolle "Zusammenarbeit"!! Doch nun zum Wesentlichen: Dieses Buch ist mal ausnahmsweise kein Auftakt zu Reihe sondern ein Einzelband. Nach dem ich die Fantasy Romanen "Die Gwailor Chronik - Im Schatten der Prophezeiung", "Die Gwailor-Chronik - Schicksalspfade" und Shai´lanhal absolut genial fand sowie die vierteiligen Science-Fiction Reihe um den "Gambler Zyklus" praktisch vergöttert habe, hatte ich recht hohe Erwartungen an diesen Fantasy Roman von Susanne Gavénis. Hohe Erwartungen sind eigentlich immer schlecht, in diesem Fall wurden sie aber vollends erfüllt!Wenn ihr noch nichts von dieser Autorin gelesen habt, dann holt das bitte nach! "Er spürte die Blicke der anderen Dorfbewohner, spürte ihre Wut, ihre Furcht und ihre Verwirrung, wenn sie ihn aus der Sicherheit ihrer Baumwipfel aus beobachteten. Keiner wagte sich in seine Nähe, keiner schien das Bedürfnis zu verspüren, seine Vorurteile und Zweifel über Bord zu werden und herauszufinden, ob das Monster aus ihrer Erinnerung tatsächlich dem Jungen glich, der da mit hängenden Schultern und traurigen Augen vor ihnen stand und verzweifelt darum kämpfte, einer von ihnen zu sein." Rechts seht ihr das Cover von "Wächter des Elfenhains", welches ich in seiner atmosphärischen Darstellung mal wieder sehr passend finde. Das dunkle Grün, der verwunschene Hain und der geheimnisvolle Kopf, welcher aus einem Fluss herausragt, spiegeln die düstere aber mystische Grundstimmung sehr schön wieder. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Cover sofort auf einen Fantasy-Roman schließen lässt und die Neugierde des Lesers weckt, auch wenn ich mir nicht zu hundert Prozent sicher war, was der Kopf darstellen soll - und bei Gavénis-Cover bedeutet immer alles etwas. ;-) Der Titel sticht genau wie die Augen des Kopfes auf angenehme Art und Weise hervor und lenkt Aufmerksamkeit darauf. "Maifell fiel ihm grob ins Wort: "Hast du es immer noch nicht begriffen? Die Elfen sterben, Neanden, und ihre Traditionen sterben mit ihnen. Und das Erste, was sie begraben haben, war ihr Mitgefühl!"  Wieder einmal fand ich zu Beginn die relativ langen Kapitel etwas gewöhnungsbedürftig. Während die durchschnittliche Kapitellänge bei Jugendbüchern im Schnitt stetig abnimmt und mittlerweile -schätze ich- bei etwa 7-10 Seiten angelangt ist, so dauerte es hier oft über 20 Seiten, bis ein anderes Kapitel kam. Ich bin die typische Kapitelleserin, da es aber viele Absätze gibt und sich auch die Länge der Abschnitte gegen Ende hin verringert, hat mich das nicht gestört. Der Titel hat mir zu Beginn gar nicht gefallen, da er mir nicht ganz passend erschien. Als ich das Buch aber gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es keinen besseren Namen für diese Geschichte hätte geben können!!! Der Klapptext fasst das ganze Dilemma sehr gut zusammen, die Formulierung "90 Jahre sind vergangen, seit ..." finde ich aber etwas unglücklich, da ich so das Gefühl bekam, es hätte noch einen Teil davor gegeben, was nicht der Fall ist. Das ist aber wirklich "auf hohem Niveau gemeckert". "Streite es nicht auch noch ab! Du bist hier nicht im Auenland, McKay! Wann begreifst du das endlich?" Andion presste stumm die Lippen aufeinander. Nein, er war nicht im Auenland. Er war ein Wanderer im Schatten, irrte umher in der Dunkelheit Mordors, ohne Hoffnung, jemals das rettende Licht zu erreichen; ein Verdammter, gebunden von Ketten, die ihm ein unbarmherziges Schicksal aufgezwungen hatten, und verfolgt von den Gespenstern, die in den düsteren Abgründen seiner Erinnerung auf ihn lauerten..." Wir lernen nach einem sehr düsteren, grausamen aber mitreißenden Prolog den jungen Andion kennen, der mit seinen leuchtend grünen Augen, seiner Liebe zur Natur, der extremen Ablehnung gegenüber geschlossenen Gebäuden und seiner dunklen Vergangenheit nicht recht in diese Welt zu passen scheint und deshalb von allen als Außenseiter gesehen wird. Auch zu Hause findet er keine Ruhe - seine Mutter wird von starken paranoiden Vorstellungen geplagt seit Andions Vater sie entführt und vergewaltigt hat. Noch immer schwebt sein verhängnisvoller Schatten über den beiden, denn er sucht sie um ihnen den Prozess zu machen. Doch dann hat Andion immer wieder rätselhafte Erscheinungen, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen und ihn in eine andere, wunderschöne Welt locken. Ständig auf der Flucht entdeckt Andion schließlich ein gut gehütetes Geheimnis. Er kommt der Wahrheit immer näher und erfährt, wie stark sein Schicksal mit dem der Märchenwelt verbunden ist, über die Ian, sein väterlicher Freund, ihm seit einiger Zeit Geschichten erzählt. Doch am Rand des magischen Elfenhains trifft Andion auf die Schreckgestalt seiner Albträume - sein Vater Ogaire, der immer noch nach seinem Blut dürstet... Dem Plot liegt eine sehr faszinierende Idee zugrunde, welche auf sehr düstere Art und Weise verkörpert wird. Ein magischer Elfenhain, magische Wesen, die unter uns leben und die Natur pflegen, ein geheimnisvolles Herz des Waldes, das vor 90 Jahren von Ogaire vergiftet wurde, ein verstockter Ältestenrat, der nicht von seinen eingefahrenen Denkweisen ablassen will, ein rachsüchtiger, hinterlistiger Vater mit einer mörderischen Machtgier und einem perfiden Plan und mittendrin der ewige Außenseiter: Andion. "An - die Dunkelheit, Dion - das Licht, Andion - Licht in der Dunkelheit" Hoffnung! Das ist es, was sein Name ausdrückt, doch abgesehen von der hoffnungsvollen Prophezeiung, die Ian über ihn gemacht hat, als er ihm diesen Namen gab, steckt nicht viel von diesem Gefühl in dem Jungen. Schmerz, Selbstzweifel, Angst - das sind die Emotionen die seine inneren Monologe prägen, ein unsicherer Geist geformt durch die unglücklichen Umstände. Doch trotz der vielen Angst ist Andions Herz voller Mitgefühl, Ehre, Altruismus, Sanftmut und Verständnis. So tut er alles für die, die er liebt ebenso wie für die, die ihn hassen. Immer wieder zeigt er innere Stärke, gibt nicht auf und steht immer wieder auf. Dieser innere Widerspruch ist sehr gut ausgearbeitet und mein Herz ist beim Lesen bergequollen an Gefühlen wie Mitleid aber auch ein bisschen Stolz. Seltsamerweise bekommt mich die Autorin jedes Mal so weit, mich zu fühlen wie eine besorgte Mutter obwohl die Protagonisten so alt sind wie ich. ;-) Doch ob Mutterinstinkt oder nicht - ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und seine Persönlichkeit bewundert! Spätestens als ich ihn richtig kennengelernt hatte, habe ich es wirklich aus tiefstem Herzen bedauert, dass es keinen weiteren Teil mehr gibt. "Siebzehn Jahre Flucht vor einem irrsinnigen Vater, der mit gewetzten Messern hinter ihm herjagte, hatten sich wie Säure in seine Seele gefressen - und das erste Gefühl, das in jenem düsteren Loch verschwunden war, war die Hoffnung gewesen. "Ich kann nicht hoffen", sagte er dumpf. Ian schloss ihn behutsam in die Arme. "Ich weiß." Der ganz leichte Abzug zu 4,5 Sternen will ich mit Ogaire an´Tairdym begründen, jenes absolutes Monster von Elf, das auch wirklich vor gar nichts zurückschreckt um an das Ziel seiner Träume zu kommen: Macht. Er ist schlimmer als der schwarze Mann, ekelerregender als ein Loch mit verwesenden Leichen und grausamer als ein Folterknecht der mittelalterlichen Inquisition. Mit einem Wort: bäh! Er ist eigentlich der perfekte Antagonist: böse Absichten einfach zu hassen und leider so durchgängig abgedreht, dass er schon wieder stereotyp wirkt. Für mich war er einfach in seinem ganzen Hass zu einfach gestrickt, sodass er als "das Böse" schlechthin erscheint. Ich bevorzuge Antagonisten, die immer noch etwas menschliches an sich haben, eine gute Seite, sodass man sie ein kleeeines bisschen verstehen und sich in sie hineinversetzten kann, sonst entgleiten sie mir leicht, was hier der Fall war. Auch die anderen Charaktere sind in ihrer inneren Zerrissenheit wunderbar gezeichnet. Andion ist ganz klar der Hauptprotagonist, doch auch beispielsweise Neanden, Ians Sohn und Wächter des Elfenhains, nimmt eine sehr große Rolle ein und ist emotional so klar definiert wie ein Hauptcharakter. "Welten waren zertrümmert worden und hatten sich neu geformt, waren aus Asche und Staub zu neuer, unerwarteter Schönheit erblüht, und die schwarze Spinne, die still und tödlich in der Dunkelheit gelauert und ihre netze gesponnen hatte, war endlich ans Licht gezerrt worden. Doch all das wurde bedeutungslos als er in Maifells wundervoll blaue Augen blickte..." Am liebsten mochte ich neben Andion aber Ian, Ionosen, wie er wirklich heißt, und die junge Elfe Maifell, die beide Mitgefühl und Verständnis für Andion aufbringen und das sehen, was er wirklich ist -ein sanftmütiger Junge mit dem Verlangen nach Liebe und Sicherheit - und nicht bloß das dreckige Erbe seines Vaters in seinen grünen Augen.Zuzusehen, wie sich zwischen Maifell und Andion ein zartes Band entwickelte und er endlich jemand gefunden hat, der ihn wirklich akzeptiert, war wirklich sehr schön.Durch viele liebevolle Details und eine ausführliche Beschreibung ihrer Gefühle und Gedanken werden die Charaktere für den Leser sehr lebendig und man geht mit ihnen durch dick und dünn. "Manchmal erschien es Andion, als seien Ian und er lediglich zwei Seiten derselben Münze, so verschiedenartig wie die Nacht und der Tag und doch von einem merkwürdigen Schicksal zusammengeführt, Komplementärfiguren in einem bizarren Drama, das sie seit 17 endlosen Jahren in einem Kreislauf aus Lüge und Gewalt gefangen hielt." Wie so oft ist es genau diese Liebe zu Detail und die vielen Worte, die sich die Autorin zur Ausgestaltung der Gefühlswelt ihrer Charaktere nimmt, die dieses Buch so magisch machen. Diese wahre Kunst des Schreibens, die sich nicht nur darauf bezieht, eine fremde Welt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen, sondern ihn wahrhaftig dazu zu bringen, das zu fühlen, was die Charaktere auch fühlen, diese Kunst beherrscht die Autorin meisterhaft! Die Atmosphärische Differenz zwischen düster grausam und wunderschön rührend, hat etwas in mir berührt und mich mehr gefesselt, als es tausend Spannungskurven vermocht hätten. Die düsteren Grundgefühle bauen die ganze Atmosphäre auf, nur um dann durch einige hoffnungsvolle Abschnitte, wieder entkräftet zu werden. Diese Lichtblicke hängen immer mit dem Hain zusammen - mystisch und faszinierend wird dieser beschrieben und ist eine Perle der Hoffnung, auf die Andion zurückgreifen kann. "Er sank in die Knie, presste seine bebenden Hände ins warme, weiche Gras der Lichtung. Seine Ängste und Entbehrungen, seine Albträume, die ihn Nacht für Nacht schreiend aus dem Schlaft rissen, all das war in diesem Augenblick vergessen. Tränen der Freude liegen ihm über die Wangen, und sein Herz wollte zerspringen vor Glück. Endlich, endlich hatte er den Platz gefunden, nach dem er sich so lange gesehnt hatte. Endlich war er nach Hause zurückgekehrt." Das, gepaart mit dem bewundernswerten Schreibstil der Autorin ist eine fantastische Kombination, die den Fantasy Roman aus der ganzen Masse an Büchern hervorhebt. Ich kann mich eigentlich bei jedem Buch nur noch einmal wiederholen und dasselbe Lob wie immer in andere Worte verpacken. Wie auch schon in ihren anderen Büchern schwingt sich Susanne Gavénis zum absoluten Wortakrobaten auf, welcher durch präzise und doch kunstvolle Beschreibungen eine lebendige Fantasiewelt aus den Tiefen der Seiten erhebt. In verschnörkelten, metaphorischen und doch verständlichen Sätzen trifft sie genau den Punkt und vermeidet unnötige Längen, auch wenn die Sätze manchmal in Verästlungen abzudriften drohen. So malerisch umrahmt auch alles wirken mag, Gedanken, Gefühle, Fakten und Geschehnisse werden trotzdem bodenständig und greifbar vermittelt, was die Wirkung des Gesamtbildes abrundet. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Mischung geht direkt ins Herz und würde selbst einen Eisenklotz zum seufzen bringen. Als nach 300 Seiten Martyrium doch noch alles gut wurde, fühlte ich mich ausgelaugt wie nach einem Marathonlauf, aber wirklich glücklich. Ihr kennt bestimmt genau diese Art von Glücksgefühl, die das Herz hüpfen lässt, nur beim Beenden von Büchern auftritt, die man absolut geliebt hat, wenn sich alle im Happy End in den Armen liegen, welches aber gleichzeitig von einer Tatsache getrübt wird: Es ist eben das Ende. "Er würde seine Zeit nicht damit verschwenden, Gott zu spielen; er würde Gott sein. Der Raum und die Zeit selbst würden allein durch die Kraft seines Willens in eine neue Form gegossen werden, Universen würden wie Schneeflocken um ihn herumtanzen, würden mit jedem Schlag seines Herzens durch seine adern strömen, im Rhythmus seines Atems geboren werden und wieder im Nichts verwehen." Fazit: Ein einziger Gänsehautmoment! Man möchte als Leser gleichzeitig schreien, weinen und den Antagonisten mit dem Buch verprügeln, sodass man gar nicht weiß, was man tun soll und einfach gebannt weiter liest. Ein Fantasy Roman der Extraklasse und ein klarer Beweis, dass die Handlung nicht immer ultra epische Weltuntergangsausmaße haben muss um wirklich zu berühren! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • "Wächter des Elfenhains" ist ein Muss für einen jeden Fantasy-Fan!

    Wächter des Elfenhains

    KristinSchoellkopf

    19. May 2016 um 19:32

    Nachdem ich schon Susanne Gavénis` Roman "Shai`lanhal" gelesen habe, wusste ich: Ich möchte unbedingt ein weiteres Buch von Susanne lesen!Als ich dann "Der Wächter des Elfenhains" als Rezensionsexemplar bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut und konnte es kaum mehr abwarten, anzufangen zu lesen.Einen großen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!Das Cover macht sofort Lust darauf, das Buch aufzuschlagen und zu lesen. Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber jetzt tue ich mal mein Bestes. ;-)Zu sehen ist der Kopf einer Kreatur, welcher aus einem Fluss herausragt und mit metallener Kopfschutzmaske bedeckt ist. Auch ist auf seiner Stirn ein Loch in der Maske, welches an eine Herzform erinnert. Der Kopf ist komplett grün und die Augen stechen in noch einem helleren Grünton dem Betrachter entgegen. Hinter der Gestalt ist Schilf und das Ufer eines Flusses zu erkennen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Cover sofort auf einen Fantasy-Roman schließen lässt und die Neugierde des Lesers weckt.Die Geschichte dreht sich um Andion, welcher sich einfach nicht richtig in seiner Welt wohlzufühlen scheint und von allen als Außenseiter angesehen wird. Auch die ungewöhnlich gefärbten Augen helfen nicht gerade dabei, dass er sich zugehörig fühlt, denn keiner kann lange in sie sehen. Aber sein eigentliches Problem ist noch weitaus größer, als seine Fähigkeiten: Sein Vater! Vor neunzig Jahren hat sein Vater Ogaire das Herz des Elfenhains vergiftet und ist in die menschliche Welt geflüchtet. Bei der Flucht vor seinem Vater kommt Andion der Wahrheit immer näher und erfährt, wie stark sein Schicksal mit dem der Elfen verbunden ist...Die Charaktere im Roman sind faszinierend. Gerade Andion hat es mir angetan, denn ich konnte mich sehr gut mit ihm und seiner Persönlichkeit identifizieren. Welcher Teenager kann schon sagen, dass er sich wohl in seiner Haut fühlt und dazu gehört? Auch seine Unsicherheit auf der einen Seite und seine Stärke auf der anderen machen für mich seinen Charakter aus, da man einfach nicht immer stark sein kann, sondern Unsicherheit auch menschlich ist.Durch Details wie diese werden die Charaktere für den Leser sehr lebendig und man geht mit ihnen durch dick und dünn. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mir nicht in der einen oder anderen Szene der Atem gestockt ist, weil ich Angst hatte, von mir geliebte Protagonisten sterben. Und das macht einen wirklich tollen Roman aus!Der Schreibstil in "Wächter des Elfenhains" hat mich genauso begeistert, wie in "Shai`lanhal". Susanne Gavénis schreibt mit einer solchen Leichtigkeit, dass es den Leser von der ersten Seite an begeistert!Mich haben vor allem die Details im Roman fasziniert, da in ihnen, wie ich finde, die wahre Kunst eines Autors / einer Autorin liegt. Wenn ich eine völlig fremde Welt vor meinen Augen sehen kann, ohne in der Realität in ihr zu sein, dann weiß ich, dass ich das richtige Buch lese! Brilliant!Ebenso war die Kombination aus düster und rührend in "Wächter des Elfenhains" sehr dominant und atemberaubend.

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  • Egal, ob du an sie glaubst oder nicht - Es gibt sie!

    Wächter des Elfenhains

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2015 um 15:54

    Der erste Satz: Die Sylphen und Dryaden des Waldes stoben in Panik auseinander, als Ogaire an'Tairdym, einer düsteren Naturgewalt gleich, an ihnen vorüberzog. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von diesem Satz nicht so begeistert war. Ich hatte absolut keine Ahnung, was Sylphen waren. Dryaden kannte ich, aber Sylphen? Nein, das hatte ich vorher noch nicht gehört. Jetzt weiß ich danke Wikipedia, dass es Luftgeister sind. Was mich nun an dem Satz stört, ist die Tatsache, dass ich es nicht wusste. Ich habe schon keine Lust etwas zu lesen, wenn ich jedes zweite Wort nachschlagen muss und da das nun gleich im ersten satz begann, habe ich das Buch lange vor mir hergeschoben. Aber irgendwann muss ich es lesen, denn die lieb Susanne wartet schon auf ihre Rezension. Und ich kann sagen, der erste Satz täuscht doch! Denn der Rest war ... unglaublich! Erzähler: Im ersten Moment dachte ich, dass ich jetzt endlich mal den personalen Er-Erzähler bekommen würde, aber nein. Wieder ein auktorialer. Allerdings bin ich hier sehr zufrieden damit. Es war wunderbar, auch Neanden kennen zu lernen. Und irgendwie auch Ogaire war interessant. Ich kann mir also nichts Besseres vorstellen. Da ich also absolut nichts daran zu bemeckern hatte, dass hier der auktoriale Er-Erzähler verwendet worden ist, gibt's von mir natürlich auch die volle Punktzahl! Wortwahl: Auch hier gibt's für mich nichts zu meckern. Susanne Gavénis hat es mit ihrer sehr klaren Sprache überzeugt. Der Schreibstil war die ganze Zeit derselbe und beschrieb jede Situation sehr genau, sodass man Andion nachvollziehen konnte. Man bekam eine Vorstellung von Oakwood und dann auch vom Hain. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich so viel Spaß daran hatte, dieses Buch zu lesen. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit zum Lesen. Aber hier lohnt es sich wirklich, jede Sekunde dafür zu nehmen. Schon die Sprache macht richtig Spaß. Spannung: Also, der Prolog war einfach so absolut überhaupt nicht meins. Aber als es dann mit Andion losging, war ich nur noch hin und weg. Die Spannung ging einfach los und ich konnte nicht mehr aufhören. Und als es dann in der Mitte wirklich abging, war ich komplett gefangen und wollte gar nicht mehr aufhören. Ich konnte das Handy nicht mehr aus der Hand legen und las einfach nur. Fast alles Andere musste hinten anstehen. Die Seiten flogen nur noch so dahin. Dafür, dass es sich hier um eine für mich recht unbekannte Autorin handelt, kann ich sagen, dass sie es locker auch mit sehr bekannten Autoren aufnehmen könnte und gewinnen würde. Denn die Spannung zog sich hier tatsächlich bis zum Ende. Es ist schwer, die Spannung so lange zu ziehen, aber Susanne Gavénis hat es tatsächlich geschafft. Charaktere: Also ... Am besten fande ich natürlich Andion. Er ist eine sehr interessante Persönlichkeit, die tatsächlich von Anfang an gleich bleibt, aber sich doch so sehr verändert. Er wird reifer, aber bleibt irgendwie immer der gleiche, niedliche Junge vom Anfang, den man einfach lieb haben muss. Als nächstes kommt Ionosen bzw. Ian. Um hier nicht allzu viel zu verraten, erwähne ich nur, dass ich eine Stelle von ihm sehr süß fand und schon ein paar Tränchen in den Augen hatte. Aber die Situation war auch so wunderbar beschrieben, sodass mir selbst jetzt noch die Tränen in die Augen steigen. Und dann haben wir da noch Neanden. Er hat mir am Anfang gar nicht gefallen, aber seine Sehnsucht nach Maifell war so real und seine verwirrten Gefühle gegenüber Andion. Ich konnte ihn einfach so gut nachvollziehen und begann ihn am Ende auch wirklich zu mögen. Er hatte es im Leben nicht einfach und wo am Anfang noch Mitleid stand, wurde ehrliche Sympathie, denn er hat es geschafft, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Fazit: Leute, macht bitte nicht denselben Fehler wie ich. Wenn es zwischendurch Phasen geben sollte, die ihr nicht mögt, hört nicht auf, sondern lest weiter. Spätestens ab der Hälfte werdet ihr für eure Ausdauer mehr als nur belohnt, denn dann macht dieses Buch richtig Spaß und liest sich wunderbar. Ich kann es nur weiterempfehlen und bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Wieder einmal zeigte sich, dass Elfen auch immer noch etwas für Erwachsene sind. Wer also gern mal wieder in die fantastischen Weiten eintauchen möchte, ist hier richtig. Lest es und lasst euch verzaubern von dem eisernen Willen eines Jungen, der einfach nur seine Heimat retten möchte.

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  • Wenn Dich die Vergangenheit einholt...

    Wächter des Elfenhains

    Solara300

    12. April 2015 um 08:19

    Kurzbeschreibung Der Einstieg in die Geschichte findet vor 90 Jahren statt an einem Ort der die friedliche Harmonie hütet und zwar der Elfenwald, allerding bewegt sich etwas mit grausamer Härte in diesem friedvollen Teil und zwar Ogaire der nur sein tun im Sinn hat und zwar alles zu vergiften und der Elfenwelt den Rücken zu kehren und zu den Menschen zu wechseln. Nun genau das tat Ogaire und keiner weiß wo er sich aufhält, was an sich ja nicht gerade beruhigend ist. Aber nun 90 Jahre später sind die Schrecken noch nicht verblasst, aber ein Junge namens Andion lebt hier. Nun stellt sich die Frage was hat der Junge mit Ogaire oder den Elfen zu tun... Hmmm...ich würde sagen eine Menge denn wir sind nicht ohne Grund bei Andion angekommen.... Cover Das Cover ist sehr düster gehalten und man fragt sich was hinter dem Grün wie der Wald und dem Element Wasser das die Natur versorgt dahinter steckt, denn die Maske hat mich neugierig gemacht. Schreibstil Die Autorin Susanne Gavénis hat einen flüssigen Schreibstil der einen schnell mitnimmt in die Welt Andions mit seinen alltäglichen Etappen die er bestehen muss und seiner inneren Zerrissenheit denn er ist anders als alle anderen. Sehr gut beschrieben und auch der Perspektivwechsel von 90 Jahren fand ich sehr gut beschrieben. Meinung Wenn Dich die Vergangenheit einholt... Dann sind wir angekommen in einer Fantasy Geschichte um Andion der im normalen Alltag nicht nur in der Schule Probleme hat in Form von dem Schulgebäude selbst. Denn Andion reagiert sehr stark auf Eisen und das Schulgebäude ist voll davon und als wäre das nicht schon schlimm genug ist es auch noch so dass er von den anderen Mitschülern gehänselt wird und sie ihn sogar übel zurichten. Denn nicht nur das Andion eine andere Augenfarbe sein eigen nennt und zwar hat er einen Grünton der sich wandeln kann in hell oder dunkel, wie die Schattierungen der Blätter oder seinem Hang zur Natur, ist er sich sicher das er die Natuur reden hören kann. Aber nicht nur das, ist in Andions Leben ein sehr belastendes Thema, denn er und sein Beschützer Ian uud seine Mutter sind auf der Flucht vor seinem Vater und Andion weiß nur durch das Hörensagen das er ein gewalttätiger und zu allem bereiter Bösewicht ist. Diese Aussichten machen Andion zu schaffen und Hilfe gibt es, aber nicht beim Arzt wie er sie sich schon erhoffte sondern längst verborgen zurück in seiner Vergangenen Kindheit.... Fazit  Sehr schön beschrieben und für mich empfehlenswert!!! :D 4 von 5 Sternen

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  • Eine originelle Geschichte mit viel Fantasy....

    Wächter des Elfenhains

    Ruby-Celtic

    16. February 2015 um 14:19

    Das Cover: Ein sehr interessantes, fantasievolles und düsteres Bild, welches perfekt zur Geschichte passt. Es ist durchaus etwas besonderes, wie ich finde. Meine Meinung: Also gut, wie beschreibe ich dieses Buch am allerbesten. Ganz ehrlich ich weiß es gar nicht, es fällt mir sehr schwer das alles in Worte zu fassen. Aber gut, Augen zu und durch. Nicht nachdenken, sondern einfach mal schreiben. ;o) In das Buch selber bin ich nur sehr schwer reingekommen. Die ganzen detaillierten Ausführungen über die Charaktere, die Informationen zu den Umgebungen und die verschiedenen Gefühle haben mich zu Beginn irgendwie leicht überfordert. Ich konnte nicht ganz greifen, worauf das alles hinausläuft bzw. wie ich es verknüpfen sollte. Doch mit der Zeit hat sich dies zum Glück gelegt. Der Prolog hat mir einiges schon aufgezeigt, was unglaublich grausam und traurig war. Ich wurde regelrecht gefangen genommen. Als es dann in die Gegenwart ging, wurde ich irgendwie rausgerissen. Ich konnte diese beiden Dinge nicht mehr zusammenfügen, wobei es nach und nach besser wurde. Die Schreibweise von Susanne Gavénis ist sehr ausschmückend, lebhaft und anspruchsvoll. Es war nicht einfach sich an die Geschichte zu binden, zumindest bis zur Hälfte des Buches. Bis dorthin musste ich mich leider tatsächlich anstrengen nicht den Faden zu verlieren und mich ablenken zu lassen. Die detaillierten Ausführungen haben es mir gerade zu Beginn nicht einfach gemacht. Hier erfährt man so vieles, dass man nicht wahrnimmt wenn man zu schnell oder unkonzentriert liest. Hier sollte man auf alle Fälle Zeit und Lust mitbringen, damit man die Geschichte in seiner gesamten Fassung wahrnehmen kann. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann rasanter, brutaler und auch nochmals emotionaler. Es hat mich ab da komplett gefesselt und ich musste wissen wie das ganze ausgeht, wie eine Lösung gefunden werden konnte und nicht zu vergessen ob unser Hauptcharakter Andion endlich ein zu Hause findet. In dieser Geschichte geht es um den Jungen Andion, welcher seit seiner Kindheit mit seiner Mutter und dem guten Freund der Familie vor seinem brutalen Vater auf der Flucht ist. Leider findet Andion durch seine Augen und sein Wesen nicht wirklich Freunde, eher macht er sich Feinde indem er die Natur, Bäume oder Tiere vor den Attacken der Schüler schützen möchte. Schnell merkt man, dass Andion keine schöne Kindheit hat und sich in seiner Haut eigentlich total unwohl fühlt. Nach und nach erfährt Andion dann mehr über sich, seine Fähigkeiten und seine eigentliche Heimat. Nachdem er jedoch endlich dort ankommt, erwartet ihn wieder nur Hass und Gewalt… Wird er seinen Weg finden und das wichtigste, wird er vor seinem grausamen Vater entkommen können? Die einzelnen Charaktere sind sehr emotional, stark und vor allem detailgetreu aufgeführt. Man konnte sich jede Person, die wichtig für die Geschichte war, unglaublich gut vorstellen und auch von den Taten mehr oder weniger nachvollziehen. Was mir sofort aufgefallen ist, dass man viele Emotionen in diesem Buch wahrnimmt und auch die Brutalität relativ hoch ist, wobei es nicht zu detailliert beschrieben wurde. So kann man sich dennoch wohl fühlen und ohne Probleme weiterlesen. Die Geschichte selber ist mal etwas ganz anderes, super durchdacht und interessant aufgeführt. Es wurde insgesamt gut gelöst und man erhält eine ganz besondere Geschichte, für die man sich jedoch Zeit nehmen sollte damit man sie auch wirklich erfassen kann. Für die Originalität und die sehr schöne Ausführung vergebe ich an dieses Buch 4 Sterne, da es mich letztlich auf alle Fälle überzeugen konnte. Mein Gesamtfazit: Wer eine originelle Geschichte mit sympathischen Hauptcharakter, viel Hintergrundwissen und einem spektakulären Kampf erleben möchte ist hier auf alle Fälle richtig. Hier erwartet man eine interessante, düstere und fantasievolle Umsetzung.

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