Susanne Gerdom Æthermagie

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Inhaltsangabe zu „Æthermagie“ von Susanne Gerdom

Die junge Baronesse Kato von Mayenburg lebt in einer vom Krieg zerrissenen Welt, in der alles von der magischen Energie, dem Æther, abhängt. Sie kommt dem düsteren Geheimnis der Elementare auf die Spur, die den Æther, für die Menschen produzieren müssen und von diesen in unwürdiger Knechtschaft gehalten werden. Auf der Flucht vor der Geheimpolizei verschlägt es sie in die geheime Abteilung D der Kaiserlichen Irrenanstalt am Brünnlfeld. Wer ist der Drahtzieher hinter den grausamen Versuchen an Irrenhausinsassen? Während sie ihr altes Leben hinter sich lässt, begegnet Kato den Brüdern Milan, der kaiserlichen Prinzessin, einer illustren Geheimgesellschaft in der Kanalisation unter Wien, einem zwielichtigen Nervenarzt und dem Zeit und Raum manipulierenden Professor Tiez – der weitaus harmloser wirkt, als er in Wirklichkeit ist.

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  • Susanne Gerdom - Æthermagie

    Æthermagie

    Marny

    16. April 2013 um 11:41

    Das Wien zur Zeit des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs steht vor einem Krieg gegen die Engel, welche das sofortige Ende der Jagd auf die Elementarwesen fordern. Denn diese werden von den Menschen eingesperrt und gequält, um die Æthermagie zu erzeugen, mit der beispielsweise Motorwagen und Heizungen betrieben werden. Die Baronesse Kato von Mayenburg kann die Elementargeister sehen und gehört zu den sogenannten Sensitiven, die ihre besondere Begabung verbergen müssen und in der Gefahr schweben, von der Geheimpolizei abgeholt und zur Kurierung dieser Wahnvorstellungen in die Nervenheilanstalt Brünnlfeld gebracht zu werden. Major Katalin Nagy soll im Auftrag der Kaiserin herausfinden, was dort besonders in der geheimnisvollen Abteilung D vor sich geht. Dazu wird der Kommissär Jewgenij Danilowitsch als vermeintlicher Insasse in die Anstalt eingeschleust, wo er den skrupellosen Behandlungsmethoden hilflos ausgeliefert ist… Bereits auf den ersten Seiten habe ich die dichte Atmosphäre gespürt, die mich während der ganzen Geschichte begleitet hat. Sie verändert sich, wird düsterer und bedrückender, aber lässt mich niemals los. Es gibt viele Details zu entdecken, so dass ich auch ein genaues und lebendiges Bild dieses etwas anderen Wiens vor Augen hatte. Aber auch einige Zitate, die mich zum Nachforschen und Opern-Video-schauen verführt haben. Und dann war da noch ein ganz wundervolles düsteres Gedicht! Ich war schnell mitten in der Geschichte und schon wild am spekulieren, bevor mir so richtig bewusst wurde, was ich da tat. Und wie früh. Aber diese Welt war so spannend aufgebaut, dass ich bereits im dritten Kapitel über Verbindungen und Zusammenhänge nachgedacht habe. Im gleichen Kapitel hat mich auch meine Lieblingsfigur erwischt, kaum ist Jewgenij aufgetaucht, war es um mich geschehen. Es kamen noch andere dazu, aber bei ihm ist die Verbindung einfach am intensivsten. Was vielleicht kein Wunder ist, wenn man bedenkt, was er alles durchmachen muss. Und ich habe heftig mitgelitten. Die Nervenheilanstalt war für mich ein ganz schrecklicher Ort. Diese unheimlichen Behandlungen. Die Hoffnungslosigkeit und das viele Leid. Die Ungerechtigkeit und Gefühlskälte. Das ist scheinbar ein Thema, auf das ich sehr sensibel reagiere. Ganz besonders, wenn man alles so deutlich sieht und die Emotionen so intensiv spürt. Stellenweise hatte ich wegen den Behandlungen und der Hilflosigkeit tatsächlich Angst weiterzulesen. Das war neu für mich. Wie sehr mich der Aufenthalt im Brünnlfeld mitgenommen hat, habe ich auch an meinen Träumen gemerkt. Gruselig! Die Ereignisse im letzten Drittel des Buches haben mich dann aber davon abgelenkt und auch mein armes gequältes Leserherz heilen lassen. Allein die vier verschiedenen so liebevoll beschriebenen Elementarwesen und ihre ganz speziellen Eigenheiten haben mich versöhnt. Bitte mehr davon! Es gab auch noch einige Hintergründe zu entdecken, durch die ich dann gedanklich ein wenig abgedriftet bin, weil plötzlich so viele Fragen und Vermutungen in meinem Kopf explodiert sind. Für mich sind die Figuren in dieser Geschichte auch etwas ganz besonderes, denn ich empfinde die meisten als facettenreich und tiefgründig – egal, ob es nun Haupt- oder Nebenfiguren sind. Zwei davon sind auch so undurchsichtig, dass ich mir nach dem Ende der Lektüre noch so einige Gedanken über sie gemacht habe. Und über Entwicklungen, hinter denen möglicherweise noch mehr oder etwas ganz anderes steckt, als es momentan den Anschein hat. Æthermagie war für mich eine intensive Lektüre voller Überraschungen, die mich gleichzeitig fasziniert und gequält hat. Eine Geschichte, die reifer und “erwachsener” wirkt als die anderen Jugendbücher der Autorin – und auf mich überhaupt gar nicht wie ein Jugendbuch. Ein Buch, das mich noch länger beschäftigt hat und in dem mich einige Andeutungen sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht haben. Ich muss also ganz unbedingt weiterlesen, auch wenn das heißt, wieder ins Brünnlfeld zurückkehren zu müssen. Aber dafür erfahre ich dann ja vielleicht auch mehr über die Elementarwesen und Engel. Und über einen speziellen Engel, der es mir sehr angetan hat. Und das, wo ich doch sonst mit Engeln nicht viel anfangen kann…

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. March 2013 um 17:53

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Die Protagonistin: Baronesse Katharina “Kato” von MayenburgDer Schauplatz: Wien zur Zeit der K.u.K-Monarchie Die Welt: Steampunk vom allerfeinsten, voller geheimnisvoller Æther-Magie Das Problem: Katos wenig damenhafte Neigung düsteren Geheimnissen auf die Spur zu kommen Deutscher bzw. eigentlich ja österreichischer (also deutschsprachiger) Steampunk hat schon so seine Tücken, besonders, wenn man sich – wie ich – des Öfteren mit dem Schreibstil deutschsprachiger Autoren schwer tut. Entsprechend skeptisch war ich diesem Buch gegenüber, denn nicht nur bin ich eh schon furchtbar mäkelig, wenn es um den Schreibstil deutschsprachiger Autoren geht, nein, eins der für mich wichtigsten Kriterien bei Steampunk-Romanen ist die Authentizität, also dass solche Geschichten, sofern sie denn an reale historische Begebenheiten angelehnt sind, diese auch so korrekt wie im Zusammenhang möglich wiedergeben und vor allen Dingen auch eine authentische Atmosphäre schaffen, die dieser historischen Kulisse angemessen ist. Und das geht nun einmal hauptsächlich über die Sprache. Und genau die war es, die mich in Susanne Gerdoms Æthermagie von der ersten Seite an total begeistert hat. Denn Gerdoms Schreibstil passt hervorragend zu der Welt, die sie in diesem Roman geschaffen hat, wirkt überhaupt nicht gekünstelt oder gestelzt und ist einfach rundum passend und angemessen, sodass man auf Anhieb das Gefühl hat, man wäre tatsächlich um über 150 Jahre in der Zeit zurückversetzt worden und befände sich im Wien des 19. Jahrhunderts. Auch Gerdoms Protagonistin Kato passte ganz fabelhaft in dieses Bild. Denn Keto ist nicht, wie so manche Heldinnen in YA-Steampunk-Romanen, burschikos oder rebellisch, sondern, auch wenn sie eine etwas undamenhafte Vorliebe für Bücher hat und einen gewissen Freigeist ihr eigen nennt, doch eine junge Dame, die sich weitestgehend entsprechend ihres Standes als Baronesse verhält. Auch steht sie nicht etwa mit ihrer Mutter bzw. in diesem Fall Stiefmutter auf dem Kriegsfuß und wehrt sich gegen jede Entscheidung, die diese trifft. Zugegeben, sie ist nicht unbedingt begeistert, als man ihr eröffnet, sie würde fortgeschickt werden, aber sie verhält sich weiterhin angemessen und respektvoll und nicht wie ein daher gelaufenen Gör. Der Autorin gelingt es dabei aber trotzdem Keto nicht als willenloses Mauerblümchen dastehen zu lassen, im Gegenteil, sie zeigt bereits auf den ersten Seiten wie vielschichtig und tiefschürfend sie als Charakter ist. Mir jedenfalls war sie von Anfang an sehr sympathisch, ein Gefühl, das sich nur noch verstärkte als sich im Läufe der Geschichte auch die anderen Facetten ihres Charakters entfalten. Ganz ähnlich erging es mir mit den anderen Charakteren in Æthermagie, denn so unterschiedlich und individuell sie auch sind, eins haben sie alle gemein: Jeder von ihnen ist auf seine ganz eigene Art und Weise wahnsinnig faszinierend und fesselnd und sie alle sind vielschichtig und facettenreich. Das ist neben der Sprache der Hauptgrund dafür, dass es mir wider Erwarten so leicht fiel mich auf diese Geschichte einzulassen und ein großer Beweis für die Kreativität und Detailliebe der Autorin. Bleibt noch die Geschichte selbst. und die steht dem Rest des Buchs in absolut gar nichts nach. Über die Handlung selbst mag ich gar nichts sagen,Venen ich denke, das würde bereits viel zu viel Spannung nehmen, aber eins steht auf jeden Fall fest: Autorin Susann Gerdom versteht sich wirklich darauf gekonnt Spannung aufzubauen und den Leser mit ihrer Geschichte gefangen zu nehmen. Dabei ist die Geschichte alles andere als seicht oder weichgespült, gerade zu Beginn ist sie teilweise ziemlich blutrünstig, ohne aber ins Geschmacklose abzudriften. Die Geschichte weißt nicht nur eine wirklich sehr Dichte und eindringliche Atmosphäre auf, sondern ist dabei auch wahnsinnig spannend und fesselnd und glänzt vor allem durch all die vielen – im wahrsten Sinne des Wortes – fantastischen Details, die die Autorin gekonnt ins Geschehen einbringt. Æthermagie ist mehr als einfach nur empfehlenswert, es ist definitiv eins der besten Bücher, die ich dieses Jahr bislang gelesen habe und in meinen Augen das bisher beste Steampunkbuch, das ich je gelesen habe. Eine extra dicke Empfehlung daher an alle, die Steampunk mögen oder vielleicht bislang auch nur mal mit dem Genre geliebäugelt haben!

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Lesegenuss

    20. February 2013 um 22:29

    Æthermagie – im Steampunkbereich angesiedelt, spielt in der Zeit des österreich-ungarischen Kaiserreiches, in Wien. Die junge Baronesse Kato von Meyerburg, der Riese Moroni – ein alter Zeitmeister, Pater Guardianus, der Zeitlose Orden, nur ein Bruchteil der Personen, mit denen der Leser Bekanntschaft schließen wird. Kato von Meyerburg, Tochter des Freiherrn Simon Jakob Peregrin von Meyerburg, erfährt von ihrem Vater, dessen Gesundheit nicht zum Besten steht, und ihrer Stiefmutter, dass sie aufgrund der unruhigen Lage in der Stadt für einen längeren Zeitraum in ein Institut für Höhere Töchter untergebracht werden soll. Was niemand weiß ist, dass Kato zu einer Kategorie besonderer Menschen gehört, die in der Lage sind, Elementargeister zu sehen, mit ihnen zu sprechen. Dieses wird dem Leser schon sehr früh vor Augen geführt, wenn Kato mit ihrer Lampe Calandar spricht. Doch woher stammen sie diese Ætherwesen, wo werden sie produziert, so dass man in den Genuss von Licht u.a. kommt. Die Elementare hat die Autorin am Ende des Buches für den Leser aufgelistet. Ætherwesen – in einer Irrenanstalt werden Menschen gehalten, mit ihnen Versuche angestellt. Allein diese Vorstellung erzeugte innere Schüttelanfälle. Die Unruhen in der Stadt, der Widerstadt gegen diese Produktion der Elementare, das heißt Krieg. Während eines Einkaufsbummels stellt Kato in ihrem Lieblingsladen bei Meister Horatius Tiez fest, dass sie mit ihrer Gabe nicht allein ist. Sie teilt ihr Geheimnis mit Tiez im gegenseitigen Versprechen, es vor allen geheim zu halten. Beiden ist klar, was mit ihnen geschieht, sollte es bekannt werden und ihnen dann drohte. Nicht ganz leicht der Einstieg in das Buch, doch wenn man erst einmal den Faden angefangen hat aufzurollen, mag man nicht mehr aufhören. Ausgeprägte Charaktere, beeindruckend klar und deutlich für den Leser dargestellt, düstere Stimmung, nicht einfache Szenen in der Irrenanstalt, eine Story, wie ich sie so nicht erwartet hatte. Was mich an der Geschichte faszinierte, war die Art und Weise, wie die Autorin die moderne Art der Technik mit Altem verbunden und daraus ein guter Stoff geworden ist. Was die Haltung der Menschen in einer Irrenanstalt in den vergangenen Jahrhunderten betrifft, entspricht einiges wohl auch noch der Realität. Die sich kaum vorstellbaren Grausamkeiten, für uns heute unvorstellbar?! Ich bin mir nicht sicher, an welchen Orten dieser Welt auch noch heute unter den primitivsten Umständen Kranke leben und leiden. (rein persönliche Anmerkung) Fakt ist: Steampunk, nicht jedermanns Sache. Dann noch aus der Feder einer Autorin, deren Bücher ich gern lese. Doch inzwischen zeigt sich immer mehr die Bandbreite der Autorin, die unter ihrem Pseudonym Franziska Hille sich ebenfalls einen Namen gemacht hat. Æthermagie erhält meine absolute Leseempfehlung. Es ist in sich abgeschlossen, obwohl es noch eine Fortsetzung gibt. Wie wird es weitergehen? Wieder einmal muss ich auf den sehr eigenen Schreibstil, den Aufbau der Geschichten von Susanne Gerdom hinweisen. Er hebt sich sicher aus der Masse heraus, sie besitzt ihre eigene Handschrift, die nach etlichen gelesen Büchern der Autorin immer wieder aufs neue verblüffft. Am Ende findet sich noch eine Auflistung von „Fremdwörtern“, Ausdrücken, Elementare sowie die entnommenen Zitate. Ein ausdrücklicher Hinweis auf das Cover – ein Eyecatcher! Passend zum Titel, passend zum Inhalt. Mehr ist nicht dazu zu sagen.

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Spatzi79

    12. February 2013 um 19:42

    Die Geschichte spielt in Wien, zur Zeit der K.u.K. Monarchie. Man befindet sich im Krieg mit den Engeln, doch davon merkt die junge Baroness Kato von Mayenburg recht wenig. Sie wächst behütet im Haus ihres Vaters auf. Doch dieser leidet unter einer Krankheit und scheint immer weniger geistig anwesend zu sein. Es ist an Katos Stiefmutter, den Haushalt zusammenzuhalten und sie macht sich Sorgen um Katos Erziehung und Ausbildung. Das Mädchen hat eine besondere Gabe, sie kann die Elementargeister sehen, die dafür zuständig sind, in dieser Welt Energie zu produzieren. In jeder Lampe sitzt so ein Wesen, in Autos, in Heizungen, etc. Ohne sie gäbe es kein Licht, keine Wärme. Doch anscheinend verrichten sie diese Dienste nicht wirklich freiwillig. Sie zu sehen und mit ihnen sprechen zu können ist eine besondere Fähigkeit und Kato ist klar, dass sie diese Gabe nicht öffentlich zeigen darf, denn man wird sie sonst für verrückt erklären und in die Irrenanstalt, das Brünnlfeld, bringen. Dort werden geheime Experimente an Menschen durchgeführt. Um mehr darüber zu erfahren, schmuggelt die Geheimpolizistin Katya Nagy einen ihrer Mitarbeiter als Patienten dort ein. Doch kann dieser wahnwitzige Plan Erfolg haben oder wird der mutige Jewgenij damit zum Tode verurteilt? Susanne Gerdom hat hier ein wunderbares Buch vorgelegt. Nach ersten kleinen Einstiegsschwierigkeiten aufgrund der vielen Namen und der beiden Parallelhandlungen war ich total gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Einige Szenen in der Anstalt zu Beginn sind recht grausam und es lief mir beim Lesen das eine oder andere Mal wirklich kalt den Rücken runter. Das ist aber auch eine Gabe der Autorin, die Leser wirklich mit in das Buch hineinzuziehen. Im weiteren Verlauf zeigt sich neben dieser Intensität auch einmal mehr ihre unglaubliche Kreativität und Liebe zu phantastischen Details. Ich war begeistert von den Hintergrund-Ideen, auch wenn ich sie physikalisch nicht immer ganz verstanden habe (das muss man aber auch gar nicht) und völlig verzaubert von den Aether-Wesen! Für all dies reicht ein Buch gar nicht aus und so bin ich richtig froh, dass Aethermagie ein Zweiteiler ist und es noch eine Fortsetzung geben wird. Es bleiben am Ende noch viele Fragen offen, aber der Schnitt ist an einer Stelle gesetzt, an der es erträglich ist, ein bisschen auf die Antworten zu warten – hoffentlich nicht zu lange!

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Lilli33

    04. February 2013 um 10:13

    Steampunk + Fantasy = Steamfantasy Inhalt: Wir befinden uns in Wien zur Zeit der k.u.k. Monarchie. Energie wird aus dem Æther gewonnen. Hierfür sind magische Wesen, die Elementargeister vonnöten. Nur wenige Menschen haben die Gabe, diese Elementare wahrzunehmen. Diesen Menschen wird eingeredet, dass sie nicht ganz richtig im Kopf sind. Und schneller als ihnen lieb ist, landen sie in der Irrenanstalt am Brünnlfeld, wo man ganz besondere Methoden kennt, um sie zu „heilen“. Außerdem befinden sich die Menschen im Krieg mit Engeln, die die Versklavung der Elementarwesen beenden wollen. Es gibt verschiedene Bündnisse und Institutionen, und überall gibt es Spione. Ein herrliches Verwirrspiel, in dem man bis zum Schluss nicht weiß, wem man trauen kann und wem nicht. Meine Meinung: Susanne Gerdom hat mit diesem Werk einmal mehr bewiesen, wie vielseitig sie ist. Keins ihrer vielen Bücher gleicht dem anderen. Alle sind auf ihre Art einzigartig. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Handlung hineinzudenken und die verschiedenen Handlungsstränge auf eine Schiene zu bekommen. Auch die Vielzahl der Personen, die dann oft auch noch mit mehreren Namen (Vorname, Nachname, Kosename) oder Dienstgrad angesprochen wurden, erleichterten das Verständnis nicht gerade. Doch schon ab dem 3. Kapitel waren diese Probleme überwunden und die Geschichte konnte mich packen. Der Schreibstil ist, wie von Susanne Gerdom gewohnt, wunderbar bildhaft und lebendig, die Sprache ausgefeilt und einfach toll zu lesen. Das Handlungs- und Personengerüst ist so ausgeklügelt, dass man sehr konzentriert lesen sollte, um auch nicht das kleinste Puzzlestück zu verpassen. Die Beschreibung der Magie ist der Autorin wieder einmal hervorragend gelungen. Man versteht zwar kein Wort davon, wie das alles funktionieren soll, gleichzeitig macht es einen so wissenschaftlichen Eindruck, dass man sich nicht wundern würde, wenn es tatsächlich auch in der Realität so funktionieren würde. Die Perspektive wechselt zwischen drei Protagonisten (personale Erzählung). Da ist einmal die junge Kato, die ein ganz besonderes Verhältnis zu Elementargeistern hat. Die Zweite ist Katya, die in vielerlei Hinsicht in die Handlung verwickelt ist. Und schließlich erleben wir mit Jewgenij den ganz besonderen Alltag in der Irrenanstalt am Brünnlfeld. Hier geht es brutal zu, und bei einer bis ins Detail beschriebenen Operation muss man schon schwer schlucken. Mancher Leser wird hier vielleicht die eine oder andere Seite überblättern wollen. Man kann sich das zum Teil kaum vorstellen, doch diese Maßnahmen wurden in der Psychiatrie tatsächlich angewandt. Die Figuren sind allesamt liebevoll ausgearbeitet, besonders die sympathische Kato, die zuweilen ein bisschen naiv daherkommt, dann aber auch wieder sehr viel Mut und Stärke zeigt. Die interessanteste Protagonistin ist für mich Katya, da sie sehr facettenreich ist und einen Spagat zwischen ihren Gefühlen und ihren Pflichten zustande bringen muss. Die Elementarwesen werden allerliebst beschrieben, man muss sie einfach sofort ins Herz schließen. Nach vielen Verwirrungen endet das Buch mit einem sehr schönen und versöhnlichen Schluss, der die Handlung vorerst abschließt, aber noch viele Fragen und Herausforderungen offen lässt. Für Anfang 2014 ist der Nachfolgeband geplant, auf den ich mich jetzt schon freue.

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    MissBorax

    04. February 2013 um 10:07

    Inhalt: Die junge Baroness Kato von Mayenburg lebt in Wien zur Zeit der k. u. k. Monarchie. Die Energie für Licht, Wärme etc, wird aus dem Aether gewonnen. Doch ist diese Aetherenergie nicht einfach da, sondern es sind kleine Elementarwesen dafür von Nöten, welche die Menschen dafür gefangen nehmen. Zudem befinden sich die Menschen mit den Engeln im Krieg, welche diese Versklavung beenden wollen. Kato gehört zu den Menschen welche die Elementarwesen wahrnehmen kann und ist somit eine Gefahr für die Gesellschaft. Deswegen gerät sie in Gefahr und wird gejagt. Bald weiß sie nicht mehr wem sie trauen kann und wem nicht... Meine Meinung: Susanne Gerdom hat mit Aethermagie ein unglaublich spannendes Verwirrspiel geschrieben. Die Figuren sind griffig und authentisch, liebenswert und verachtenswert. Gut und Böse vermischt sich und der Leser weiß manchmal selbst nicht mehr wem er glauben mag und wem nicht. Die Geschichte wird aus drei Blickwinkeln erzählt was anfangs etwas verwirrend sein kann und später frustrierend wenn der Leser mehr weiß als die Figuren und am liebsten helfend in die Geschichte eingreifen würde. Da wäre zuerst Kato, ein liebenswertes junges Mädchen, welche die Elementarwesen sehen kann. Dann Katya, welche in allerlei Verwicklungen Involviert ist und Jewgenij aus dessen Sicht der Leser die Irrenanstalt kennen lernt. Das Buch ist jedenfalls nichts für empfindliche Leser, da gerade die Szenen in der Irrenanstalt Brünnlfeld ziemlich heftig sind. Gerade das 3. Kapitel kann einem Angst machen. Ich habe sehr mit Jewgenij mitgelitten. Die Beschreibung der Welt in der Kato lebt, der Elementarwesen und der Aethertechnik ist liebevoll und detailreich. Sehr schön ist auch das Haus von Herr Tiez mit seinen wechselnden Räumen und der Erklärung über Zeit und Raum. Das Buch gibt jedenfalls viel Stoff zum Rätseln, Spekulieren, Verdächtigen und mitfiebern. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, man wird regelrecht in die Geschichte eingesogen und es fällt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Leider oder zum Glück gibt es noch einen zweiten Band. Jedenfalls ist das Ende des ersten Bandes gut gewählt und hat für den Leser ein befriedigendes Ende und lässt einen nicht mit einem Cliffhanger zurück.

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    starone

    30. January 2013 um 15:38

    Zum Inhalt: Man bekommt einem Einblick in das Leben und die Familienverhältnisse des noch recht jungen Fräuleins Kato von Mayenburg. Ihre Mutter ist gestorben und so hat der Vater ein zweites Mal geheiratet, leider scheint es mit der Gesundheit des Vater nicht zum Besten zu stehen. Der zweite Handlungsstrang befasst sich mit der Umwelt/Leben in ihrer Zeit, denn alles hängt von der AEther-Magie und den dazu gehörigen Elementarwesen ab. Diese Wesen scheinen ihre Dienst nicht freiwilligen für die Menschen zu machen und deshalb lebt man im Krieg mit den Leukos. Kato hat eine besonders Gabe , denn sie kann mit den Elementarwesen sprechen und bei einem Besuch bei dem Buchhändler und Antiquar Meister Tiez merkt Kato , dass sie nicht die einzige ist die das kann. Und plötzlich beginnt sie vieles hinterfragen zu wollen und wird so auch plötzlich für die Geheimpolizei interessant. Denn keine darf näher über die Elementarwesen und ihre Leben Bescheid wissen, wie es scheint. Nun überschlagen sich die Ereignisse, denn auf einem Ball lernt Kato Mizzi, die Tochter der Kaiserin auf ungewöhnliche Weise, in der Folge wird ihr bisheriger Leben auf den Kopf gestellt und sie erfährt das ihre Mutter gar nicht tot ist. Dadurch wird Kato plötzlich gezwungen in die Irrenanstalt am Brünnlfeld zu gehen. Dort merkt sie schnell, die Menschen werden da zu einem bestimmten Zweck gehalten. Nur welchen ? Kann sie das Geheimnis um die Elementarwesen möglicherweise lüften. Meine Meinung: Susanne Gerdom verbindet hier geschickt eine Reise in die gute alte Zeit des 18. Jahrhundert mit ganz moderner Technik. Liebevoll gezeichnet Figuren, die wirklich zum mitfiebern einladen runden die ganze Sache ab. Viel Spannung durch die Engel/AEther-Wesen und unheimliche Momente durch die Irrenanstalt und ihre Ärzte/Patienten. Und immer die Frage wieso. Leider kommt hier jetzt ein kleines Manko. Denn es gibt einen weiters Band dazu. Aber "Gott sei Dank" ist das Ende so stimmig geschrieben von der Autorin, dass man sich wirklich auf den nächsten Band freuen kann und in der zwischen Zeit sich gerne seinen persönlichen Spekulationen hingeben kann. Auch der Ausflug in den Steampunkbereich hat mich überzeugt, dass Susanne Gerdom es wirklich drauf hat . Und somit gibt es hier klar auch eine Weiterempfehlung.

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Kanya

    30. January 2013 um 12:40

    Die Handlung: Kato, die Tochter des Barons von Mayenburg, lebt in Wien zur Zeit des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs. Wien befindet sich im Krieg mit den sogenannten Engeln, die gegen die Ausbeutung der Elementarwesen sind. Diese Wesen werden von den Menschen eingesperrt und erleiden Schmerzen, sorgen aber durch Æther auch für Licht, Wärme und Energie und werden als Waffe missbraucht. Kato gehört zu den wenigen Menschen, die die Elementarwesen sehen, den sogenannten Sensitiven. Doch diese Fähigkeit bringt sie in Gefahr und auf einmal wird sie verfolgt und muss ihr bisheriges Leben hinter sich lassen. Sie landet in Brünnlfeld, einer Irrenanstalt und sieht schreckliche Experimente und nach und nach kommt sie hinter die Geheimnisse der Elementarwesen. Meine Meinung: Der Einstieg in Æthermagie ist nicht der Leichteste. Das hat zwei Gründe. Der erste Grund ist, dass ich zuerst ein paar Probleme mit den Namen hatte, da die einzelnen Protagonisten mal mit Spitznamen, mal mit dem Vornamen, mal mit dem Nachnamen und mal mit dem Titel angesprochen wurden. Das ist zwar immer sehr zutreffend und passend, hat mich aber zwischendurch verwirrt. Der zweite Grund ist, dass ich die einige Kapitel brauchte um die Zusammenhänge der Welt in der das Buch spielt zu verstehen, denn gerade die Idee der Ætherwesen war zuerst nicht so leicht zu verstehen. Doch nachdem diese beiden Punkte überwunden waren, habe ich das Buch geliebt. Besonders gefällt mir dir Originalität der Handlung, denn hier erlebt man als Leser etwas, dass man so noch nicht gelesen hat. Susanne Gerdom hat sich zudem viel mit dem Thema Irrenanstalt beschäftigt, was man in dem Buch einfach merkt. Zwar gibt es dadurch einige Stellen, die nichts für zarte Gemüter sind, aber dennoch sind vor allem die Experimente der Irrenanstalt nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern alles wirkt gut recherchiert und bietet einen authentischen Rahmen für die Handlung. "Æthermagie" wird zwar dem Genre Steampunk zugeordnet, aber ich kann jedem versichern, dass man das Buch auch gut lesen kann, wenn man das Genre so gar nicht leiden kann. Susanne Gerdom geht bei den technischen und steampunktypischen Aspekten nicht zu sehr ins Detail und verbindet es mit tollen Fantasyelementen. Diese Mischung konnte mich direkt überzeugen. Zudem gibt es sehr viele überraschende Wendungen und spannende Momente, so dass das Lesen zum wahren Vergnügen wird. Susanne Gerdom versteht es den Leser in die Irre zu führen, so dass man nie weiß, was als nächstes passiert. Ich liebe solche unberechenbaren Bücher. Das Buch zeigt insgesamt eine eher düstere Grundstimmung, was viel an den Experimenten der Irrenanstalt liegt. Aber diese düstere Grundstimmung passt zu der Handlung, alles andere würde kein so gutes Gesamtbild ergeben. Dabei ist das Buch sehr atmosphärisch und entführt den Leser in eine ganz eigene Welt, aus der es schwer ist wieder aufzutauchen. Es ist alles sehr detailliert beschrieben und vor allem die Beschreibungen der Elementarwesen, haben es mir angetan. Das Buch ist in sich abgeschlossen, auch wenn das Ende viele Fragen offen lässt und den Leser neugierig auf den zweiten Band macht. Die Protagonisten: Die Protagonisten sind mit das Beste an dem ganzen Buch. Sie haben ihren ganz eigenen Charme und bieten so viele verschiedenen Facetten, dass man oft nicht weiß, was hinter den Protagonisten steckt. So wurde ich sehr oft überrascht und musste oft meine Einschätzungen zu den Personen ändern. Dabei sind nicht nur die drei Hauptprotagonisten Kato, Katalin und Shenja überzeugend ausgearbeitet, sondern auch alle Nebenprotagonisten. Alle Protagonisten zeigen eine Tiefgründigkeit, die man so nur selten liest. Vor allem Kato ist mir hier richtig ans Herz gewachsen. Sie ist dickköpfig und geht ihren eigenen Weg. Sie ist nicht die einfachste Protagonsitin, aber hat ihren ganz eigenen Reiz. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist wie für Susanne Gerdom typisch sehr gut zu lesen. Hier hat sie den Stil von der Sprache und Wortwahl an die Zeit in der das Buch spielt angepasst, was mir sehr gut gefallen hat. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten, was aber weniger am Schreibtil lag, sondern an den Namen und dem Inhalt, ist es sehr schnell und einfach zu lesen. Die Erklärungen sind so gewählt, dass man der Handlung gut folgen kann. Alles ist sehr bildhaft, fesselnd, emotionsreich und einfach fantastisch geschrieben. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und zwar aus den der drei Hauptprotagonisten Kato, Katalin und Shenja (personaler Erzähler), was gut zu der Handlung passt und dem Leser alle drei Protagonisten näher bringt. Das Cover/der Buchtitel: Das Cover gefällt mir an sich echt gut. Das Mädchen zeigt einen so herausfordernen Blick, wie ich ihn mir bei Kato gut vorstellen könnte. Allerdings passt es eher weniger zu der düsteren Grundstimmung des Buches. Der Titel dagegen passt vortrefflich. Fazit: "Æthermagie" ist ein Buch, was nicht nur Steampunk-Fans begeistern dürfte. Hier wird Steampunk mit Fantasy verbunden und kann durch facettenreiche und tiefgründige Protagonisten, überraschenden Wendungen und einer originellen Handlung überzeugen. Einzig der Einsteig gehört nicht zu den Leichtesten. (4,5 Punkte)

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Kiala

    28. January 2013 um 14:49

    Zunächst einmal muss man warnen: Æthermagie ist ein Zweiteiler! Der nächste Band wird erst in einem Jahr erscheinen. Deswegen ist die Handlung natürlich nicht in sich abgeschlossen, aber man muss auch keine Angst vor einem allzu großen Cliffhanger haben. Susanne Gerdom hat ein gutes Zwischenende gefunden. Natürlich MUSS man einfach wissen wie es weitergeht, aber man kommt nicht um vor Spannung. Zwischendurch sieht das allerdings ganz anders aus. In diesem Roman geht es manchmal an die Schmerzgrenze. Der Leser sollte auf heftige, nervenstrapazierend grausame Szenen und viel Spannung gefasst sein! Besonders die Szenen in der Irrenanstalt verlangen dem Leser Einiges ab. Der Stil von Susanne Gerdom ist wie gewohnt flüssig und angenehm. Von der ersten Seite an ist man gefangen in der Geschichte und will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die wichtigen Protagonisten sind sofort sympathisch und man fiebert von der ersten Sekunde mit ihrem Schicksal mit. Die Handlung beschränkt sich dabei nicht nur auf einen Hauptprotagonisten, sondern konzentriert sich auf drei Charaktere: die junge Kato, ihre Mutter, die Geheimpolizistin Katya und ihren Untergebenen und Liebhaber Jewgenij. Als Leser verfolgen wir deren Schicksal, dass sich natürlich immer wieder kreuzt und auseinandergeht. Aber auch die Nebenpersonen werden wieder lebendig dargestellt und sind die wahre Stärke des Buchs. Wie üblich kann ich mir hier zwischen all den faszinierenden Charakteren gar nicht entscheiden, wenn ich am interessantesten finde. Zu all dem Guten kommt noch das stimmungsreiche und stimmige Setting: Düster, dicht und doch authentisch. Das ist das kaiserliche Wien, aber doch ganz anders. Steampunk, wie man sich ihn wünscht! Aber auch die drei verschiedenen Blickwinkel und die bildhafte Atmosphäre sorgen für nicht weniger Verwirrung. Wie bei der Autorin üblich, sollte man sich in Geduld fassen, damit die Hintergründe sich langsam im Laufe der Handlung herauskristallisieren können. Die Informationen dazu fließen allerdings eher spärlich und auch am Ende sind nicht alle Fragen beantwortet (schließlich wird ja noch ein zweiter Teil folgen). Aber genau das Spekulieren macht ja beim Lesen immer besonders Spaß. Ebenso wie das eigene Schulterklopfen, wenn man mit einer Vermutung Recht hatte oder das Erstaunen, wenn einen die Autorin völlig überraschen kann. Ich bin jedenfalls schon ganz gespannt auf den Nachfolgeband und lasse mich gerne wieder überraschen! Fazit: Spannender und düsterer Steampunkroman!

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    joshi_82

    22. January 2013 um 13:11

    Auf "Aethermagie" habe ich mich schon sehr gefreut, denn ich bin ein großer Fan der Autorin. Auch hier wurde ich wieder einmal nicht enttäuscht. Der Einstieg fiel mir zwar nicht unbedingt sehr leicht, da Susanne Gerdom sich nicht mit langen Erklärungen aufhält, sondern den Leser direkt in die Geschichte eintauchen lässt, jedoch fließen immer wieder die wichtigen Dinge in die Geschichte ein, so dass man doch versteht, worum es geht. Zwar spielt die Geschichte in Wien am Ende des 19. Jahrhunderts - während des Kriegs, doch wird dieser hier gegen die Engel geführt und es gibt viele fantastische Elemente, die einfach ganz wunderbar zu dieser Zeit passen, wie ich finde. Die Autorin hat geschickt die geschichtlichen Aspekte mit den fantastischen verknüpft, was mir unheimlich gut gefallen hat. Auch der Schreibstil ist dieser Zeit angepasst, ebenso wie das Verhalten der Protagonisten. Wie immer ist dieser Schreibstil nicht nur sehr passend, sondern vor allem fesselnd, so dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus den Händen legen möchte. Die Stimmung, die Frau Gerdom in diesem Buch geschaffen hat, ist unglaublich faszinierend. Düster, beängstigend und unheilvoll und doch voller Hoffnung. Ganz besonders die Abschnitte im Brünnlfeld - einem Irrenhaus in Wien - waren sehr intensiv und haben mir stellenweise Schauer über den Rücken gejagt. Oftmals war ich mir gar nicht mehr sicher, ob das, was die Protagonisten dort erleben, wirklich real ist oder einfach nur Hirngespinste. Die Charaktere in diesem Buch haben mir unheimlich gut gefallen. Man weiß nie genau, wer auf wessen Seite steht und alle sorgen immer wieder für Überraschungen. Ganz besonders in mein Herz geschlossen habe ich Jewgenij, der so einiges durchmachen muss und doch immer versucht, stark zu bleiben. Auch Kato ist eine tolle Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat, intelligent ist und sich durchzusetzen weiß. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe anderer wichtiger Protagonisten, doch diese beiden haben mir von allen am besten gefallen. Kleine und größere Zeitsprünge in der Geschichte sorgen ab und an für leichte Verwirrung, allerdings auch immer wieder für Wendungen, die man so nicht erwartet hätte, was ich an den Büchern von Susanne Gerdom ja immer liebe. Das Ende von "Aethermagie" lässt auf Fortsetzungen hoffen, denn es bleiben noch einige Fragen offen und nicht alle Handlungsstränge sind abgeschlossen. Ich jedenfalls würde es mir wünschen, denn diese Geschichte hat mich absolut in ihren Bann gezogen. Fazit: Ein Irrenhaus, viele tolle Protagonisten, fantastische Wesen verbunden mit historischen Ereignissen, ein unglaublich fesselnder Schreibstil und eine gut durchdachte und spannende Story - was will man mehr? Hierfür kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen! Ich vergebe 5 von 5 Punkten!

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  • Rezension zu "Æthermagie" von Susanne Gerdom

    Æthermagie

    Bealesen

    10. November 2012 um 18:07

    Inhalt: Katalin und Katharina leben in einer Welt, doch in zwei verschiedenen. Durch den Krieg zwischen Menschen und Leuka wird die eine in eine vollkommen neue Welt gerissen wo es ums große Ganze geht, den Frieden. Mit Hilfe eines Freundes will Katalin ein Geheimnis aufdecken, dass niemand aufgedeckt haben will und dafür muss mehr als nur eine Person leiden. Und all dies beginnt durch die Begabung die Aetherwesen zu sehen, welche für Licht, Wärme und Strom zuständig sind. Ich denke über das Buch: Aethermagie ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mich teilweise positiv überrascht und bei anderem habe ich mich gefragt wie ist es möglich so etwas zu schreiben, nicht weil es schlecht war, sondern brutal und zerstörend. Das Ende ist fast so offen wie es geht, doch kann man einigermaßen abschließen. Wann der nächste Teil zu kaufen ist steht noch in den Sternen, also ich habe auf jeden fall noch nichts gefunden. Das Cover zeigt was die Geschichte bedeutet, auf den ersten Blick, doch sagt es nicht viel über die eigentliche Story. Man sieht, man befindet sich im Steampunk und die Wände aus Fließen könnte man mit der Irrenanstalt verbinden, in der sich Abteilung D befindet, eine ganz spezielle, für die man gemacht sein muss. In der besagten Abteilung werden Diebe, Mörder, Verbrecher untersucht und wie Versuchskaninchen benutzt und zerstört. Es soll eine Möglichkeit gefunden zu werden um die Soldaten im Krieg in Supersoldaten zu verwandeln und diesem Gedanken darf nichts im Wege stehen. Der Weg ist brutal und zerstört vieles, dies macht es teilweise sehr schwer zum lesen und es lädt einen zum überblättern ein. Man ist sich bewusst, was alles passiert und das macht es so ungewöhnlich und schwer, es gibt nicht viele Jugendbücher, in denen die Autorin es so mitnehmend beschreiben kann. Ein Hoch an dies, was es gleichzeitig so schwer und so wunderbar macht. Man springt von einer Person zur anderen, man weiß nicht wie alles zusammenhängt, erst im Laufe des Buches versteht man wie und wieso man überhaupt etwas darüber erfahren hat. Viele Fragen werden auch beantwortet, doch nicht die größten, wieso eigentlich? , und wer ist wer? Doch es muss ja auch noch was für die nächsten Bücher (???) bleiben. Durch das springen lernt man viele Charakter sehr gut kennen und sieht wie sich verändern, wie sie mit den verschiedenen Situationen umgehen. Vielen wird das Hirn verdreht und somit ist es auch für einen selbst schwer zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden da alles verschwimmt. Fazit: Aethermagie ist ein Buch was sich durch seine Realitätsnähe und Wahrheit auszeichnet, es ist ehrlich mit sich selbst. Doch dies macht es auch schwer, von mir 4 von 5 P wie Punkten.

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