Susanne Gerdom Anidas Prophezeiung

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Inhaltsangabe zu „Anidas Prophezeiung“ von Susanne Gerdom

Der Legende nach erschuf das Volk der Grennach einst sechs magische Herzen – mächtige Kleinodien, deren Zauberkraft den Frieden der Welt sicherten. Als sich in der geheimnisumwobenen Provinz Nebelhort plötz-lich eine dunkle Macht regt, konzentrieren sich alle Hoffnungen auf eine alte Prophezeiung der Grennach. Eines Tages, so lautet sie, werden zwei Schwestern die harmonische Ordnung zwischen weißer und schwarzer Magie wiederherstellen – wenn es ihnen gelingt, die magischen Herzen zu vereinigen. Doch drei der Herzen sind verschollen und noch wissen die beiden Auserwählten, Anida und ihre ungleiche Schwester Adina, nichts voneinander. Als die Schwarze Hexe ihr Schreckensreich immer weiter ausdehnt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ...

Eine Geschichte voller Überraschungen, einfach wundervoll.

— Elfenstern
Elfenstern

Und plötzlich denkt man: "Hä, bin ich im falschen Buch?" Und dann stellt sich heraus. Ich bin im richtigen Buch, aber sowas von!!!

— regina_mengel
regina_mengel

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  • Solide, aber ohne den charakteristischen Zauber der Autorin

    Anidas Prophezeiung
    Ahotep

    Ahotep

    24. June 2016 um 12:25

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, jedoch vor allen Dingen die neueren, und wollte mit dieser Reihe meine Sammlung weiter vervollständigen.Der Unterschied zu den späteren Werken und diesem hier ist deutlich spürbar. So beginnt der Roman wie ein Vertreter des Fantasygenres von durchschnittlicher Qualität ohne eigenen Charakter. Vom Gerdom'schen Charme, den ich so liebe, keine Spur. Erst im weiteren Verlauf waren Ansätze davon erkennbar. Auch ein paar der typischen etwas eigenen Charaktere erhalten später einen Platz in der Geschichte.Es gibt zwei Hauptfiguren in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Ida befindet sich in einer schönen mittelalterlichen Fantasywelt und Eddy in einer düsteren Science-Fiction-Welt. Die Wechsel zwischen diesen Welten liegen jeweils sehr weit auseinander. Gerade der erste Wechsel, welcher erst auf Seite 121 erfolgt, hat mich dadurch nur verwirrt. Das wird noch verstärkt, in dem nicht nur das Genre gewechselt wird, sondern auch die Erzählperspektive. So wird bei der Geschichte von Ida in der 3. Person erzählt und Eddy führt den Leser in der Ich-Perspektive durch ihre Welt. Aufgrund dieses großen Kontrasts wäre es meines Erachtens nach besser gewesen, beides mehr miteinander zu verweben, d.h. auf jeden Fall die Abstände zwischen diesen Wechseln zu verkürzen, da ich an diesen Stellen immer aus der Geschichte gerissen wurde und einiges an Zeit brauchte, um mich wieder einzufinden.Im Moment kann ich mit der Welt von Eddy auch nichts anfangen. Es wird sich sehr darauf konzentriert, was in dieser Welt geschieht. Die Ereignisse scheinen mindestens für Eddy wichtig zu sein, doch am Ende wurde dieser Erzählstrang völlig fallen gelassen. Mir stellt sich dabei also die Frage, ob der Teil im 2. Band wieder aufgegriffen wird. Auch der Zusammenhang der beiden Welten ist mir weiterhin unklar, da die wissenden Charaktere keine Notwendigkeit sehen, es zu erklären, obwohl das für die anderen sehr schockierend sein sollte. Ich hatte an der Stelle die ganze Zeit darauf gewartet, dass einer der Charaktere nachfragt, aber ohne Erfolg. Das ist ein Schema, welches sich durch das gesamte Buch zieht. Alle Charaktere verweigern jegliche Informationsweitergabe an den Leser und scheinen selbst keine Fragen zu haben, die ich an deren Stelle situationsbedingt sofort gestellt hätte.Am Ende des Buches bin ich nicht wirklich schlauer als zu Anfang und bin dadurch recht unzufrieden. Dabei gefällt mir die Welt bzw. beide Welten, die ich gerne in unterschiedlichen Büchern erkunden wollen würde, so dass beide mehr Erzählraum bekommen könnten. Die Ansätze von einigen Charakteren sind auch gut ausgearbeitet, aber leider bin ich mit keinem so richtig warm geworden. Das ist sehr ungewöhnlich für mich, wenn es um ein Buch der Autorin geht.Insgesamt war das Buch jedoch interessant genug, spannend wäre hier das falsche Wort, so dass ich es zügig gelesen habe und gerne zu den Folgebändern greifen werde. Ich hoffe, die Geschichte wird dann insgesamt besser abgeschlossen, da ich gelesen habe, dass die Trennung von Buch 1 und 2 eine Verlagsentscheidung gewesen sein soll.FAZITDer Roman wirkt eher wie eine Einleitung, welches durch die eventuelle Aufteilung in zwei Bände erklärt werden könnte.Die Geschichte und die Grundidee ist solide, aber es fehlt der letzte Schliff, da die Perspektiv- und Weltenwechsel sehr holprig herüberkommen. Letztendlich fehlt meist der Gerdom'sche Charme, weshalb ich empfehle zuerst eines ihrer späteren Bücher zu lesen.Ich bin schließlich froh, dass das nicht das erste Buch war, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob ich es mit weiteren Büchern von ihr versucht hätte und so ein großer Fan geworden wäre, wie ich es jetzt bin.

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  • Herz zu Herz und Ring an Ring

    Anidas Prophezeiung
    Elfenstern

    Elfenstern

    25. December 2015 um 13:21

    „Sucht die Herzen, die Dunkelheit und Licht regieren. Zwei, die fort sind. Zwei, die bleiben. Eins im Eis und eins im Feuer, eins im Nest und eins im fernen Meer. Eins verhüllt und eins verborgen. Schwestern im Spiegel, Schloss und Schlüssel, finden, was verborgen war, öffnen, was verschlossen war. Zwei, die eins sind, fremd und vereint, getrennt und verbunden. …. Herz zu Herz und Ring an Ring werden die Schatten weichen, und das Verborgene offenbart sich in Dunkel und Licht, Feuer und Wasser, Erde und Luft.“ So lautet die uralte Prophezeiung der Grennach. Ylanna, die oberste weiße Hexe ist sich absolut sicher, dass die Prophezeiung von ihrer Nichte Anida spricht, dass sie es ist, die die Welt rettet und wieder vereint, was zusammen gehört. Alle Anzeichen sprechen dafür. Doch als Anida alt genug ist, um getestet zu werden, kann Ylanna nicht den geringsten Funken Magie in Anida spüren. Wie kann Anida ein Teil der Prophezeiung sein, wenn sie nicht einmal ansatzweise über magische Kräfte verfügt? Hat sich Ylanna so sehr getäuscht? Hat sie die Prophezeiung falsch gedeutet oder übersieht sie einen wichtigen Punkt? Wie soll es Anida ohne Magie gelingen, die magischen Herzen zu finden, die seit langer Zeit verschollen sind? Eine wundervolle, absolut fesselnde Geschichte. Spannend und unterhaltsam von Anfang an. Sobald die Geschichte Gefahr läuft, sich etwas in die Länge zu ziehen, passiert wieder etwas total Unerwartetes. und man ist sofort wieder wie gebannt. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und unterschiedlich. Sie sind liebevoll gezeichnet und überzeugen allesamt. Es hat mir sehr gut gefallen, dass ich vieles in der Geschichte nicht vorhersehen konnte und dadurch immer wieder überrascht wurde. Vor Allem das Ende war total unerwartet für mich. Ich war fassungslos, entsetzt und total überrascht. Nie im Leben wäre ich darauf gekommen. Dafür ein ganz großes Lob an die Autorin. Ich liebe solche Geschichten, bei denen man nicht schon nach einigen Seiten weiß, wie sie enden. Das heißt: Die Geschichte endet ja nicht. Anidas Prophezeiung ist der erste Teil eines Dreiteilers. Band 1: Anidas Prophezeiung Band 2: Die schwarze Zitadelle Band 3: Das Herz der Welt

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  • Wunderbare, stilistisch gut gemachte Fantasy

    Anidas Prophezeiung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2013 um 12:20

    Anida wächst mit ihren Geschwistern an einem Fürstenhof auf. Keines der Kinder entspricht wirklich den Anforderungen des gestrengen Vaters. Während ihr Bruder lieber Magier wird, statt den Fürstenhof zu übernehmen, die Schwester unschicklich mit einem Ritter poussiert, ist Anida wild und vorlaut. Als ihr Vater schließlich auch sie zu verheiraten gedenkt, macht sie sich davon und geht zu den Frauen des grünen Ordens. Endlich fühlt sie sich angenommen. Als sie Jahre später in den Orden eintreten will, muss sie sich zuerst ihrer Vergangenheit und der Zukunft stellen. Meinung: Sprachlich führt das Buch sofort in die Geschichte ein. Der Autorin genügen wenige Sätze, um deutlich zu machen, dass die Geschichte in einer anderen Zeit und in einer anderen Welt spielt. Ich hatte sofort Bilder vor Augen und fühlte mich mitten in die Handlung hineingesogen. In diesem Band der Trilogie werden drei Welten vorgestellt: das Reich, in dem Anida aufwächst mit seinen magischen Gilden und Wesen, dann der Nebelhort als Gegenpart und zuletzt das futuristische, kalte Kaiserreich, in dem Anidas Schwester lebt. Alle drei prallen in Anidas Familie aufeinander, wobei sie auch sprachlich klar voneinander abgegrenzt sind. Missverständnisse bleiben nicht aus, sobald sich die Welten mischen. Diese Struktur empfand ich als der Geschichte angemessen. Eine Nebenfigur und die Art ihrer Darstellung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen: Marten ist nicht einfach nur ein übergewichtiger Wirt. Susanne Gerdom holt langsam und liebevoll unter den Fettmassen eine sensible, verletzte Seele hervor. Das ist wirklich berührend! Insgesamt ist dieser erste Band der AdinA-Trilogie ein sehr guter Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht. Ich will auf alle Fälle wissen, wie es mit Anida und der Prophezeiung weitergeht. Mein Fazit: Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Anidas Prophezeiung" von Susanne Gerdom

    Anidas Prophezeiung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2012 um 12:23

    Der erste Teil der AnidA-Trilogie ist an sich schon 11 Jahre alt. Inzwischen ist er längst vergriffen und eine Neuauflage nicht in Sicht. Kurzerhand nahm Susanne Gerdom die Anregungen ihrer Fans auf und veröffentlichte alle drei Teile anno 2012 als eBooks im Selbstverlag mit neuem Cover und machte die Bücher wieder zugänglich. Mit dieser Neuveröffentlichung wurde ich nicht nur überhaupt auf dieses Buch aufmerksam, sondern auch neugierig darauf, meine Nase wieder einmal in Fantasy zu stecken. Um es kurz zu machen, hat mir Anidas Geschichte so gut gefallen, dass ich zwischen dem ersten und dem zweiten Teil, der schwarzen Zitadelle, keine Pause eingelegt habe. Etwas, was bei mir keinefalls üblich ist. Auf dem Weg zum Weltfrieden wird nicht mit Startschwierigkeiten gespart. Ylenia, eine mächtige Hexe, geht auf Grund der Prophezeiung fest davon aus, dass ihre Nichte Anida eine der darin beschriebenen Schwestern ist. Doch Anida "fällt durch" bei der Prüfung auf magische Fähigkeiten. Hat Ylenia falsch geprüft, ist Anida nicht die Richtige oder stimmt etwas anderes nicht? Zudem fehlt die zweite Schwester, Adina, deren Aufenthaltsort auch nicht bekannt ist. Und bei konkreten Fragestellungen rund um die Deutung einzelner Sätze aus der Prophezeiung blocken die Grennach ab. Bei ihnen hat der "richtige Zeitpunkt" für jegliche Mitteilungen eine wichtige Bedeutung und obwohl die Bedrohung durch die sich ausdehnende Provinz Nebelhort spürbar stärker wird, lassen sie sich nicht erweichen und helfen Ylenia keinen Schritt weiter. Das Buch beginnt mit einer klassischen Szenerie, wechselt aber in einem zweiten Handlungsstrang abrupt den Schauplatz. An dieser Stelle werden die Genre-Erwartungen ziemlich aufgeweicht, was der Geschichte einen besonderen Dreh verleiht und was mich zudem sehr für die Geschichte eingenommen hat. Parallel dazu geben die Personen teilweise sehr spezielle Rätsel auf. Zu ihnen zählt zum Beispiel die Ordensschwester Dorkas, die Anida über Jahre hinweg begleitet und von einer Reise mit unerklärlichen Stimmungswechseln zurückkehrt. Oder Marten, ein gerissener Wirt, der sich just bei Anida mit Lug und Betrug zurückzuhalten scheint (gerade dafür übrigens erhoffe ich eine sehr interessante Begründung). "Anidas Prophezeiung" bricht allerdings sehr plötzlich ab, ohne auch nur eine kleine Zwischenlösung zu liefern, was ich angesichts der Teilung in zwei Bände eigentlich erwartet hatte. Erst "Die schwarze Zitadelle" wird die Geschichte zu Ende führen und die Rätsel lösen. Wie Frau Gerdom selbst schreibt, hatte sie die Geschichte um Anida als Einteiler entworfen, während verlagsseitig ein Zweiteiler daraus gemacht wurde. Doch wer bis zum Ende von Band 1 gekommen ist, wird ohnehin automatisch weiterlesen wollen, was aus dem Erschrecken auf der letzten Seite wird und ob die magischen Herzen rechtzeitig allesamt gefunden werden können.

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  • Leserunde zu "Sturm im Elfenland" von Frances G. Hill

    Sturm im Elfenland
    Susanne Gerdom

    Susanne Gerdom

    Hallo, Ihr Lieben! Ich freue mich auf eine rege Diskussion, also: An die Tasten!

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  • Rezension zu "Anidas Prophezeiung" von Susanne Gerdom

    Anidas Prophezeiung
    Brienne

    Brienne

    23. October 2010 um 16:25

    "Anidas Prophezeiung" fängt ganz vielversprechend an. Die Kindheit Anidas wird sehr atmosphärisch beschrieben, man beginnt sich wohlzufühlen und mag wissen wie es weitergeht. Leider bleibt der Anfang bzw. Anidas Kindheit der einzige interessante Teil des Buches. Später wird es nämlich wirr und unglaubwürdig. Ich dachte ich seh nicht mehr, als es auf einmal einen "cut" gab und nun die Geschichte Anidas' verschollener Zwillingsschwester Adina in einer Science Fiction Parallelwelt geschildert wurde... Ab dem Zeitpunkt hat die Geschichte für mich alles interessante und spannende verloren. Was danach noch genau alles passiert ist, weiß ich auch gar nicht mehr. Jedenfalls konnte mich das Buch gar nicht mehr überzeugen. Ich hab mich echt geärgert. Schade, hat gut angefangen..

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