Susanne Gerdom Calendar Girl

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Inhaltsangabe zu „Calendar Girl“ von Susanne Gerdom

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  • Etwas verwirrend

    Calendar Girl
    haTikva

    haTikva

    29. February 2016 um 19:11

    Ich bin etwas verwirrt… Zum einen ist da eine junge Frau, die ihr Leben genießt, auch mal einen ONS macht und vor nichts Angst zu haben scheint. Zum anderen gibt es da eine Frau, die, je weiter ich ins Buch eintauchte, traumatisiert ist und schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat. Dumm nur, dass diese beiden Frauen ein und dieselbe sind! Caro lebt in einer gemischten WG, hält sich mit einem Job in einem Fitnessstudio über Wasser und arbeitet ab und zu auch als Personal Trainer. Nebenbei hilft sie als Modell für Erotikportraits aus. Ihr Leben scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen, bis ihr Mitbewohner ihr seine Liebe gesteht. Gleichzeitig hat sie einen neuen Kunden, der die Bezeichung „Personal Trainer“ auch mal ganz anders sehen möchte. Und mit beidem gleichzeitig ist sie erst einmal überfordert. Denn ihr neuer Kunde bringt mit seinen Trainingswünschen wieder Erinnerungen hoch, die sie völlig aus der Bahn werfen. Zwischen ihrem ganzen Gefühls-Wirrwarr werden plötzlich Frauen ermordet, die Caro alle mehr oder weniger kennt! Die Geschichte ist höchst interessant und wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Doch nachdem Caro Rückblendungen und Träume in ihre Vergangenheit hat, fängt das Ganze etwas an mich zu verwirren. Wenn das das Ziel der Autorin war, hat sie es sehr gut bei mir geschafft. Denn trotz ihrer Panik, die Caro manchmal in gewissen Situationen verspürt, reagiert sie doch zu rational. Erst nach und nach kamen bei Caro dann Gefühle hoch, die eher zu soetwas wie Angst passten. Und so wurde das Chaos in meinen Gedankengängen langsam wieder etwas aufgelöst und ich konnte dem Roman gut folgen. Ich hatte auch schon meinen Verdächtigen, was die Morde betreffen. Denn die toten Frauen kannte Caro nicht nur, es gibt auch noch andere Verbindungen… Die Autorin machte es mir leider sehr schwer, eine klare Linie zu ziehen zwischen „Boah, voll klasse“ oder „Was für ein Schrott“, und mich für eine zu entscheiden. Daher vergebe ich diesem Erotikthriller drei von fünf Sternen und ich denke, damit kann jeder leben.

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