Susanne Gerdom Das Haus am Abgrund

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Das Haus am Abgrund“ von Susanne Gerdom

"Das Haus. Es scheint mit einer leisen, lockend süßen Stimme nach mir zu rufen. Komm her, mein Freund. Komm in meine Arme. Lass dich fressen." Wie ein bedrohlicher Schatten thront Heathcote Manor über den windumtosten Klippen. Dort walten böse Mächte, erzählt man sich im Dorf, dort wohnt der Teufel - und er hat Böses vor!

Fantastisches, viktorianisch angehauchtes Gruselvergnügen, nicht nur zu Halloween!

— carolawolff
carolawolff

"Das Haus am Abgrund" ist Grusel mit einem Einschlag von Fantasy und dennoch alles andere als langweilig. Eine wahre Kunst der Unterhaltung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Teilweise sehr verwirrend aber doch spannend

— maggy17
maggy17

Begeisterung ist anders. Alles hat sich kaugummiartig in die Länge gezogen. Wo ist die Spannung? Aber schöner Schreibstil.

— Tintenmeer
Tintenmeer

War so ganz anders als erwartet, jedoch nicht schlecht. Grusel und Spannung, dazu ein Schuss Liebe...

— Laren
Laren

Es war langatmig und verwirrend.Hat mich leider sehr enttäuscht...

— sweeeeeeet
sweeeeeeet

Mich konnte das Buch leider nie richtig packen & es hat mir das Weiterlesen erschwert. Die "Auflösung" war auch eher enttäuschend. Schade...

— Tini_S
Tini_S

Ganz großes Kino. Extrem spannend, das Spiel um Vergangenheit und Gegenwart - Traum und Wirklichkeit. Toll geschrieben. Empfehlung!

— regina_mengel
regina_mengel

Schaurig-schön, romantisch voll Liebe und Dramatik - ein wahrer Pageturner!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wow, so ein tolles Buch!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

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    Das Haus am Abgrund
    carolawolff

    carolawolff

    31. October 2016 um 10:50

    Neues Haus, neue Umgebung. Keine neuen Freunde. Adrian, 17, ist mit seinen zwei Vätern in ein kleines Dorf an der Küste gezogen. Aber braucht er überhaupt neue Freunde? Schließlich hat er welche mitgebracht. Die wohnen zwar nur in seinem Kopf, aber sie sind für Adrian so real wie alle Anderen. Nur bei diesem Mädchen ist er sich nicht sicher. Wer heißt denn schon November? Und warum zieht es sie immer wieder zu diesem alten, unbewohnten Nachbarhaus hin, das vielleicht doch gar nicht unbewohnt ist? Und was ist real, was nicht? Susanne Gerdom hat mit Das Haus am Abgrund eine spannende, psychologisch clever aufgebaute Geschichte geschrieben, in der sich der nebelverhangene, viktorianische Grusel aufs Feinste immer weiter steigert. Ich habe mit Finn und November gebangt bis zum furiosen, überraschenden Schluss. Absolute Leseempfehlung!

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  • Ganz klare Leseempfehlung!

    Das Haus am Abgrund
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    27. October 2016 um 09:11

    MeinungInnerhalb der Motto-Challenge von Weltenwanderer war das Thema „Thriller, Krimi, Gruselzeugs“. Thriller und Krimis lese ich kaum bis selten und daher hatte ich wirklich keine Erwartungen an dieses Buch. Außer, dass es von Susanne Gerdom ist und ich natürlich Großes erwarte. :-D Spaß beiseite, ich war wirklich erwartungsfrei und ließ mich auf das Haus am Abgrund ein. Riss es mich in die Tiefe oder stand ich an den Klippen und sah ihm hinterher?  Ich hab schon sehr viel von Susanne Gerdom gelesen und ich muss zugeben, dass mit jedem neuen Buch, was ich von ihr aufschlage, wieder etwas anderes auf mich zukommt. Nie liest man auch nur im Entferntesten das gleiche, was die Reise in ihre Bücher immer wieder aufregend und neu macht. Auch diesmal wurde ich mit einer Idee überrascht, die so an sich vielleicht nicht neu ist, aber in seiner Umsetzung doch einfach interessant und fesselnd. Die Geschichte beginnt mit Adrian. Er ist ein 17jähriger Junge, der mit seinen Vätern in das beschauliche Küstenministädchen St. Irias zieht. Adrian ist schwerkrank und seine letzten Tage soll er in Ruhe verbringen können. Ein Tumor in seinem Kopf sorgt dafür, dass er halluziniert, allerdings scheint er sich an diese halluzinierten Personen gewöhnt zu haben, denn er geht mit ihnen um, wie mit alten Freunden. Er sucht sich bei ihnen Rat oder diskutiert Probleme aus. Nur eine Halluzination macht ihm Angst. Für ihn gehört all das zu seinem Leben dazu, genau wie seine zwei Väter und die Sache, dass sie neben einem alten Herrenhaus wohnen, dass von allen Bewohnern des Ortes gemieden wird.  Adrian war ein angenehmer Protagonist, den ich schon nach ein paar Seiten in mein Herz geschlossen hatte. Er kämpft gegen so viele Dinge zeitgleich, dass ich oftmals das Bedürfnis hatte, auf Pause zu drücken, einfach damit er mal Luft holen kann. Das Leben meint es nicht gut mit ihm und er will keinem etwas Böses. Adrian ist klug und loyal bis zum Schluss. Und vielleicht manchmal etwas zu neugierig, denn es gibt nun mal Dinge, die lässt man lieber schlafen. Einmal geweckt, weiß niemand, zu was diese Dinge fähig sind und wohin sich die Situation entwickelt.  Das Herrenhaus gehört Familie Vandenbourgh und obwohl die letzten Nachkommen davon noch immer in St. Irias wohnen, meiden auch sie das Haus. Deswegen denkt Adrian, dass November eine Erscheinung ist, bis er sie im Museum wiedersieht. November Vandenbourgh ist eine der wenigen Personen, die Adrian und seine Familie nicht meiden, aber sie hütet ein jahrhundertealtes Geheimnis und gemeinsam mit Adrian könnte sie den ganzen Ort ins Unglück stürzen.  Bei November dachte ich am Anfang auch, sie ist eine Halluzination. Ich dachte das sogar länger als Adrian, weil Susanne gerne ihre Leser verwirrt. Aber diesmal nicht. November war echt, genau wie ihre Verschrobenheit, ihre Gefühle und Ängste, die sie leider nicht mit jedem teilt. Ihr ist Schlimmes widerfahren und November fällt es sehr schwer zu verzeihen oder auch nur zuzuhören. Denn obwohl es die Jugend nicht gern hört, meinen es die Erwachsenen doch hin und wieder einfach nur gut, mit dem was sie tun.  Die Geschichte an sich war geprägt von Düsternis und Gruselfaktoren. Susanne Gerdom hat ein Händchen dafür, ihren Leser eine Gänsehaut auf den Rücken zu zaubern, oder dafür zu sorgen, dass man sich nicht entscheiden kann zwischen „Buch weglegen, weil es zu gruselig ist“ oder „weiterlesen weil es so spannend ist“. Sie weiß ganz genau, wie sie ihre Leser verwirren und an die Seiten binden kann. Das ist fast wie Zauberei… ^^ Ich war stellenweise so gefangen in den Worten, dass ich nicht merkte, wie die Zeit verging, einfach weil ich wissen musste, wie es Adrian ergeht oder ob es genauso schlimm wird, wie ich mir das vorstellte. Meistens waren meine Vorstellungen gruseliger, was aber Atmosphäre keinen Abbruch tat.  Das Ende ist ein bisschen anders, als ich es kommen sah, aber dennoch perfekt passend zur Geschichte. Als das Buch zu Ende war, war ich etwas traurig, weil ich gerne noch ein bisschen Zeit mit November und Adrian verbracht hätte. ^^Fazit„Das Haus am Abgrund“ ist mit seiner düsteren und mysteriösen Stimmung perfekt für die dunkle Jahreszeit, wenn man sich unter einer Decke verstecken will und der Wind um das Haus heult. … Und auch sonst ist diese Geschichte eine klare Leseempfehlung wert!Bewertung Was soll ich da noch groß sagen? Volle und ganze 5 von 5 Marken! Und keine Klippe, von der wir uns stürzen müssten. ^^

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  • Das Haus am Abgrund

    Das Haus am Abgrund
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    22. October 2015 um 08:40

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich bei diesem Buch sofort angesprochen, und ich erhoffte mir gruslige, mysteriöse und spannende Lesestunden.  Der Schreibstil ist wirklich angenehm, flüssig, bildlich und versprüht auch eine gewisse Atmosphäre. Jedoch hatte ich durch die verschiedenen Erzählperspektiven, Zeitformen und Vermischungen von Halluzinationen und Realität doch sehr Mühe in die Geschichte reinzukommen und mich zu orientieren. Eigentlich mag ich solche Verwirrspiele total gerne in diesem Buch hier waren sie mir aber teilweise einfach doch eine Spur zu konfus und verworren. Gerade durch diese Komplexität flaute für mich der Spannungsbogen immer wieder ab und die schaurige Stimmung, die sicher vorhanden wäre konnte mich einfach nicht erreichen. Ebenso erging es mir mit den Charakteren, ich war so konzentriert in diesem " Chaos" den Überblick zu behalten, dass ich eine Nähe gar nicht zulassen konnte. Eigentlich schade, denn die Idee ist toll und die Autorin verknüpft hier verschiedene Elemente miteinander, die mich ansonsten total ansprechen nur leider konnte sie mich einfach nicht fesseln und begeistern. Zusätzlich kann ich mit einem Aspekt der Auflösung so gar nichts anfangen. Ein sicher interessanter Roman, in dem sich verschiedene Genres tummeln, welcher aber höchste Aufmerksamkeit erfordert und sich nicht einfach so nebenbei lesen lässt. Bedauerlicherweise war er nicht so Meins weswegen ich 3 Sterne vergebe

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  • Das Haus am Abgrund

    Das Haus am Abgrund
    Isbel

    Isbel

    07. May 2015 um 22:25

    Wir befinden uns in St. Irais, einem kleinem Dorf in Cornwall. Unsere Hauptperson Adrian ist mit seinem Vater Toby und dessen Lebensgefährten Jonathan neu hierher gezogen, weil Adrian schwer krank ist und dort Erholung und Ruhe finden soll. Adrian leidet unter Halluzinationen, die sich in verschiedenen Personen ausdrücken, wie zum Beispiel ein japanischer Lehrmeister oder der Joker aus Batman(?). Alle wollen ihm auf ihre Weise helfen, mal mehr, mal weniger nett. Das Haus, in dem die drei wohnen, grenzt an eine alte halbverfallende Villa namens Heathcote Manor, von der sich Adrian wie magisch angezoen fühlt und auf der angeblich ein Fluch lasten soll. Bei seinen Nachforschungen trifft Adrian die 15-jährige November "Nova" Vandenbourgh, deren Familie Heathcote Manor gehört. Und auch Nova wird von dem alten Haus angezogen, fürchtet sich aber gleichzeitig davor. Die zwei freunden sich an und Adrian verstrickt sich immer mehr in Novas Familiengeheimnisse, die ihr aber selbst zum Teil unbekannt sind. Nach und nach lüftet sich der Schleier und es stellt sich die Frage, ob die Halluzinationen innerhalb der Mauern von Heathcote Manor wirklich nur Halluzinationen sind oder vielleicht doch eine Warnung aus einer anderen Zeit? Und sollte alles Erfahrene wahr sein, so beginnt schon bald ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen einen Gegner, der bisher unbesiegt ist. Aber nun will ich schweigen, sonst verrate ich nur zuviel. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Adrian, aber auch aus der Sicht von Nova. Zu dem erhält man Einblick in ein Tagebuch und erst im Laufe der Geschichte wird klar, von wem dieses Tagebuch wirklich geschrieben wurde. Die Personen sind zum Teil sehr gut ausgearbeitet. Besonders wie Adrian mit seiner Krankheit umgeht, fand ich bemerkenswert. Hier und da mal Selbstmitleid, aber alles in allem versucht er das Beste daraus zu machen. Und auch Nova ist ein sehr interessanter Charakter. Auch wenn ich sie manchmal etwas nervend fand. SPOILER Die alte Nova fand ich viel sympathischer als die Gegenwärtige. So viel offener und positiver gestimmt. Besonders wenn man bedenkt, dass die alte Nova um ihr Schicksal wusste. SPOILER ENDE Selbst die Nebencharaktere, mit denen Adrian und Nova oft zu tun haben, sind eigene, interessante Persönlichkeiten. Besonders Jonathan, der im Gegensatz zu Toby viel öfter auftaucht und sich in meinen Augen auch viel stärker um Adrian kümmert. Toby erschien mir vollkommen überfordert mit der ganzen Situation, auch wenn man kaum etwas von ihm las. Alles in allem war ich von dem Buch überrascht. Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich auf eine ganz andere Geschichte eingestellt gewesen, aber die Autorin konnte mich von ihrer Geschichte sehr schnell überzeugen. Das Ende musste ich allerdings zweimal lesen, weil es mir dann doch irgendwie zu einfach gelöst schien.

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  • Ein wunderbares Buch!

    Das Haus am Abgrund
    isa_bella

    isa_bella

    15. April 2015 um 20:16

    Dieses Buch hat mich überrascht und fasziniert zugleich. Schon das Cover empfand ich als sehr ansprechend und es passte sehr gut zu der Geschichte, die ich kaum noch aus den Händen legen konnte. Es ist in jedem Fall ein Fantasyroman der besonderen Art, denn Susanne Gerdom spricht auch sehr sensible Themen wie Krankheit und Sterben an, was das Buch doch schon sehr realitätsnahe erscheinen lässt. Es fing gleich schaurig an, was zum Weiterlesen animierte. Die Entwicklung der Geschichte gefiel mir und war einleuchtend. Das Mädchen November/Nova zog mich schnell in ihren Bann, man wollte unbedingt wissen, was es mit ihr auf sich hat. Auch der Protagonist Adrian überzeugt, trotz seiner Halluzinationen, die anfangs etwas schwer zu verfolgen sind. Fazit: Das Buch ist wirklich toll. Wer auf schaurige Atmosphäre, Rätsel, Spannung und Grusel steht, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Es lohnt sich in jedem Fall!

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  • Ein gruseliger Lesespaß - nicht nur an Halloween

    Das Haus am Abgrund
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    31. October 2014 um 17:30

    Das Haus am Abgrund von Susanne Gerdom erschienen bei Bloomoon Der Klappentext Der 16-jährige, unheilbar kranke Adrian kam mit seinen Vätern in das kleine Dorf an der kornischen Küste, um Ruhe zu finden – vor seiner unheilbaren Krankheit und den geisterhaften Erscheinungen, die ihn verfolgen. Doch dem schaurigen Gemäuer kann er sich nicht entziehen – ebenso wenig wie die gleichaltrige Nova. Welch böser Fluch wohnt dem Haus tatsächlich inne? Adrian beginnt zu recherchieren. Halluzinationen und Wirklichkeit vermischen sich – und dann steht er vor den furchtbaren Trümmern der Vergangenheit... Gibt es ein Entrinnen? Meine Meinung zum Cover Das Cover wirkt ausnahmslos düster. Ein unheimlich wirkendes Haus vor einem Abgrund ist das Motiv. Die beherrschenden Farben sind ein dunkles Blau und natürlich Schwarz. Als Farbtupfer gibt es nur ein über dem Abgrund schwebendes Tierchen in einem schön leuchtenden Gelb. Passend zur Titelfarbe. Das Buch besteht aus einem Prolog in Form eines Monologs und 37 Kapiteln. Meine Zusammenfassung Adrian ist krank. Er hat einen unheilbaren Gehirntumor. Mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten lebt er zusammen in einem kleinen Dorf an der Küste Cornwalls. Adrians Mutter hat die Familie verlassen, nachdem sie den Vater bei einem Seitensprung ertappt hat. Doch der Jugendliche kommt mit seinen beiden Vätern sehr gut klar. Womit er nicht gut klar kommt, sind die Menschen um ihn herum – oder sind es Halluzinationen? Oder gar beides? Wer weiß es schon so genau… Charaktere und meine Meinung Adrian ist knapp 17 Jahre alt und unheilbar krank. Seine Art, mit dem Tumor umzugehen, ist bewundernswert. Er lässt sich auch nicht von diversen Erscheinungen um ihn herum oder den Anfeindungen seinen Vätern gegenüber unterkriegen. Manchmal versinkt er auch im Selbstmitleid – aber ist das auf Grund der Krankheit nicht auch ein Stück weit normal? Adrian setzt alles daran, hinter das Geheimnis von Heathcote Manor zu kommen, was nicht immer ungefährlich für den Jungen ist. Jonathan ist ein wirklich liebevoller Stiefvater. Er wirkte auf mich wesentlich mütterlicher und liebenswerter als Adrians leibliche Mutter, die sich einfach aus dem Staub gemacht hat. Adrians Vater dagegen wirkte auf mich sehr zurückgezogen. Er ist mit sich und seiner Schreiberei beschäftigt. Große Auftritte hatte er nicht. November, kurz Nova genannt, war mir sofort sympathisch. Sie wirkt oftmals traurig, da sie sich in St. Irias nicht wirklich wohl fühlt. So ungefähr alles ist ihr verhasst. In Adrian sieht sie, meiner Meinung nach, einen kleinen Lichtblick. Vielleicht auch eine gewisse Art von Halt in ihrem Leben. Nova trägt ein Familiengeheimnis mit sich herum, was mich als Leser sehr neugierig machte. Ich habe dieses Buch als E-Book gelesen und fand den Monolog des Bräutigams sofort mitreissend. Doch anfangs war ich etwas irritiert, da ich erst einmal die einzelnen Figuren der Story sortieren musste. Wer ist Mensch, wer Lemur (für Adrian sind dies die Bösen) und wer ein Lar (gut)? Gar nicht so einfach. Obwohl man bei einigen Figuren schon merkt, dass sie Adrians Fantasie entspringen. Zudem ist man sich aber als Leser niemals sicher, was in dieser Welt real ist und was nicht. Einige Szenen sind sehr abgedreht, aber genau dies gibt der Story die richtige Würze. Die Atmosphäre passt gerade jetzt zur dunklen Jahreszeit und auch Halloween richtig gut – nicht nur das Spukhaus ist unheimlich… Sehr gut haben mir die eingestreuten Tagebuchauszüge von November gefallen, die mir auch einige Rätsel aufgaben. Ebenso herrscht ein durchweg hoher Spannungsbogen, der kaum zu überbieten ist. Über das Ende lässt sich streiten, doch letztendlich kann es wohl jeder so interpretieren, wie er es empfindet. Augen faszinieren mich. Sie sind Ausläufer des Gehirns, und wenn man in ihre Pupillen blickt und sich sehr darauf konzentriert, kann man tief hineinschauen und ein Gefühl davon bekommen, was da drinnen vor sich geht. Die Welt spiegelt sich in jedem Auge, aber in seinem Zentrum steht das Ich und sonst gar nichts. 4% des E-Books Mein Fazit Susanne Gerdom hat mit „Das Haus am Abgrund“ eine sehr komplexe Story erschaffen, die mich so manches Mal erschauern ließ. Die Geschichte ist atmosphärisch sehr dicht, die Sprache jugendlich. Somit wirken die Charaktere ausnahmslos authentisch. Auch sonst ist der Schreibstil gewohnt flüssig und einfach zu lesen. Susanne Gerdom verbindet hier eine wirklich gruselige Szenerie mit ernsten Themen wie Krankheit und Tod und trifft immer den richtigen Ton. Es ist ein Buch, dass sich darüber hinaus offen mit Homosexualität auseinandersetzt ohne einen schalen Beigeschmack zu hinterlassen. Die Autorin hat nicht nur in dieser Hinsicht eine für mich ganz neue Seite ihres Könnens gezeigt. Handwerklich ist nichts auszusetzen, und ich bin froh, diesen Ausflug in die düstere Welt des Protagonisten gewagt zu haben. Ich kann mich zwar noch etwas mehr für die Fantasy-Romane von Susanne Gerdom erwärmen, aber auch „Das Haus am Abgrund“ hat mir großen Lesespass bereitet und erhält von mir 5 von 5 möglichen schwarzen Katzen. Die Autorin Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene. ab 14 Jahren 400 Seiten ISBN 978-3-7607-9838-7 Preis: 12,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle geht noch ein herzliches Dankeschön an Susanne Gerdom, die mir dieses gruselige E-Book freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 12 austauschen!

    • 53
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Mein erstes Buch von Susanne Gerdom ist ein Volltreffer!

    Das Haus am Abgrund
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    20. February 2014 um 12:38

    DIE GESCHICHTE: Um das alte Herrenhaus Heathcote Manor, das über den Klippen von St. Irais thront, ranken sich viele alte Geschichten und auch Adrian wird davon gefangen genommen. Der 16-jährige Junge ist schwer krank und soll in dem idyllischen Küstendorf etwas Erholung und Ruhe finden. Doch stattdessen wird Adrian von dem Herrenhaus und seiner schauriger Vergangenheit magisch angezogen und auch das Mädchen November, das er im Haus gesehen hat, lässt ihn nicht los. Denn je tiefer in die Geschichte von Heathcote Manor eintaucht, desto häufiger suchen ihn Halluzinationen heim und auch November, deren Familie das Anwesen gehört, scheint ein dunkles Geheimnis zu haben... MEINE MEINUNG IN KURZFORM: Kauf-/Lesegrund: Aufgrund einer Empfehlung Reihe: Nein, Einzelbuch Handlungsschauplatz: St. Irais, England Handlungsdauer: umfasst mehrere Wochen Hauptpersonen: Der 16-jährige Adrian Christopher Smollett ist ein Einzelgänger und schwer krank. Mit seinem Vater (einem Dichter) und dessen Freund (ein Literaturprofessor) verbringt er ein paar im Kutscherhaus, unweit von dem alten Herrenhaus Heathcote Manor, das schon viel Unheil über St. Irais gebracht hat. Immer wieder hat Adrian Halluzinationen und kann dann Geister und Erscheinungen wie den gruseligen Batman-Bösewicht Joker, eine schrille Punkerin oder einen weisen japanischen Roshi sehen und mit ihnen sprechen. Als er die 15-jährige November "Nova" Vandenbourgh zum ersten Mal sieht, glaubt Adrian, dass auch sie einer seiner Fantasiegebilde ist. Nova lebt bei ihrer Tante und ihrer Familie gehört Heathcote Manor, das eine unglaubliche Anziehungskraft auf Nova und Adrian hat... Die jugendlichen Protagonisten sind sympathische Charaktere mit Facetten und Geheimnissen. Nebenfiguren: Adrians und Novembers Familie sowie diverse Dorfbewohner sind interessante Persönlichkeiten. Romanidee: Faszinierende Grundidee, die einige Mystery-Elemente beinhaltet und hervorragend umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Neben Ich-Erzähler Adrian schildert zwischendurch November (in der 3. Person) die rasanten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und lässt uns in den Tagebucheinträgen (beginnend 15. Mai) an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Handlung: Gruselige & mysteriöse Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen und Erzählperspektiven, bei der man oft nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann, wodurch viele Fragen aufgeworfen werden. Dadurch ist die Story manchmal leicht verwirrend und birgt einige allzu ausgeschmückte Schilderungen, was den Lesefluss ein wenig bremst. Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Story durch die packende & emotionsgeladene Schreibweise. Die düstere Atmosphäre mit den lebendigen Beschreibungen tut ein Übriges, so man förmlich durch die 400 Seiten fliegt. FAZIT: "Das Haus am Abgrund" kann ich allen jungen & junggebliebenen Lesern empfehlen, die gern gruselige Geschichten lesen und miträtseln, was genau der Fiktion und was der Realität entspringt. Mein erstes Buch von Susanne Gerdom hat mich auf ein paar Kleinigkeiten sehr begeistert und von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen, denn gemeinsam mit Adrian und November möchte man als Leser das Geheimnis von Heathcote Manor ergründen. "Das Haus am Abgrund" hat mir ein paar spannungsgeladene Lesestunden beschert, weshalb dieser Jugendthriller von mir mitreißende 4 1/2 STERNE erhält.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Susanne Gerdom - Das Haus am Abgrund

    Das Haus am Abgrund
    Marny

    Marny

    25. January 2014 um 17:32

    Adrian ist unheilbar an einem Gehirntumor erkrankt, ihn begleiten Schmerzen und auch Halluzinationen, mit denen er spricht. Oder sind diese möglicherweise etwas ganz anderes? Die Zeit, die ihm noch bleibt, verbringt er zusammen mit seinen beiden Vätern in Cornwall. Sie wohnen im Kutscherhaus, einem kleinen Cottage direkt neben Heathcote Manor. Das eigentlich leer stehende Herrenhaus fasziniert Adrian und gibt ihm Rätsel auf. Genau wie das Mädchen November, dem er immer wieder begegnet. Welche Verbindung gibt es zwischen Adrian, November und dem Haus am Abgrund? Die erste Seite des Romans hat mich gleich mitten in die Geschichte geworfen. Da war diese wunderbar dichte und geheimnisvolle Atmosphäre. Die mysteriösen Andeutungen, die mich bereits unterbewusst zum Spekulieren gebracht haben, noch bevor ich das überhaupt so richtig mitbekam. Mein Kopf war da wohl schneller als ich. Allerdings ist das auch kein Wunder, weil schon zu Beginn sehr viel in der Geschichte steckt und man auf viele Einzelheiten stößt, die etwas bedeuten könnten. So ein bisschen wie Schnitzeljagd… Eine fesselnde Lektüre, bei der es mir auch der hohe Anteil der Halluzinationen oder Geister angetan hat. Diese wirkten real und sehr individuell auf mich. Es gab (wenige) gruselige Szenen, aber auch Momente, in denen ich grinsen musste oder versucht habe, orakelhafte Andeutungen zu entschlüsseln. Und ich habe mich oft gefragt, ob das jetzt wirklich Halluzinationen oder doch Geister waren. Einbildung oder Realität. Wie sie mit Adrian verbunden sind, wie eigenständig sie sind. So bin ich zu einem ganz eigenen Gefühl für diese “Erscheinungen” gekommen – und ich denke, dass diese Geschichte auch mit den unterschiedlichen Sichtweisen prima funktioniert. Adrian mag ich sehr, mir gefällt seine Art, sein Humor und die künstlerische Seite. Auch November hatte ich schnell in mein Herz geschlossen, sie ist rätselhafter und gleichzeitig voller Emotionen. Und natürlich Jonty, Adrians zweiten Vater, bei dem ich sehr viel Zuneigung und Herzenswärme spüren konnte. Es gibt noch einige Figuren, die es mir da angetan haben – aber ich möchte nicht zuviel verraten, sondern euch möglichst viel selbst entdecken lassen. “Das Haus am Abgrund” ist eine tiefe und detailreiche Geschichte, die auf verschiedenen Ebenen spielt. Es gibt viel zu enträtseln und ich hatte riesigen Spaß beim Spekulieren! Aber auch die Emotionen kommen bei dieser faszinierenden, stimmungsvollen Mischung nicht zu kurz. Ich hatte nicht nur massenhaft Bilder, Fragen und Vermutungen im Kopf, sondern auch Gefühle sowie intensive Eindrücke der Nähe und Verbundenheit. Das Ende war zuerst eine kleine Herausforderung, weil für mich eine Sache nicht so richtig gepasst hat. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte und noch ein paar Gedanken nachgegangen bin, ist mir aber aufgefallen, woran es da bei mir lag – wo ich eine “Abzweigung” übersehen hatte. Und dann hat es gepasst! Viel nachhaltigere Schäden hat da die Tatsache angerichtet, dass in dem Buch (gefühlt) ständig Tee und Kakao getrunken wurde. Und – jetzt wird es fies – oft waren da auch Muffins und sogar Scones… Eine besondere Geschichte, bei der ich von Anfang an das Gefühl hatte, dass ich sie lieben werde. Und das hat sich mit jedem gelesenen Kapitel weiter bestätigt. Ich konnte mich etwas gruseln, wild spekulieren, glücklich seufzen und grinsen – oft auch innerhalb weniger Seiten. Eine tiefe Geschichte mit einer rätselhaften Atmosphäre, vielen Verbindungen und wunderbaren Charakteren! Und ein Roman, der meinem Lieblingsbuch von Susanne Gerdom fast noch Konkurrenz gemacht hätte.

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  • Schaurig-schön!

    Das Haus am Abgrund
    Becky_loves_books

    Becky_loves_books

    26. December 2013 um 22:39

    Cover: Das Cover ist dunkel und irgendwie geheimnisvoll. Man sieht das herrschaftliche Haus am Rande einer Klippe, welches einsam und dunkel da steht. Sehr schön finde ich die leuchtende Schrift des Titels und dazu passend auch die leuchtende Motte. Meinung: "Das Haus am Abgrund" ist wunderbar geschrieben - abwechselnd lustig, melancholisch und ein wenig gruselig. Am Anfang fiel es mir nicht ganz leicht, mich zurecht zu finden, da die Geschichte aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen Zeitformen erzählt wird. Zum einen ist der Protagonist Adrian Erzähler in Ich-Form. Dann wird noch aus Sicht von November Vandenbourgh, der zweiten Hauptfigur, erzählt. Das wird noch durch Tagebucheinträge ergänzt, die sich allerdings von der Vergangenheit bis in die Gegenwart ziehen. Als ich dann aber erstmal drin war, ließ sich das Buch schwer aus der Hand legen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Adrian wirkt anfangs etwas seltsam, welches allerdings von seinem Gehirmtumor herrührt. Er kommuniziert mit Wesen, die andere nicht sehen können. November ist eher ein ruhiges und schüchternes Mädchen, das nicht um die Geheimnisse ihrer Familie weiß. Dann gibt es noch Toby, Adrians Vater, und dessen Lebenspartner Jonathan. Von Toby habe ich nicht viel mitbekommen, da er sich mehr im Hintergrund hält. Es ist Jonathan, der sich liebevoll um Adrian kümmert und mir als Leser sehr schnell ans Herz gewachsen ist. Und dann gibt es eben jene Wesen, die Adrian regelmäßig sieht. Er nennt sie Laren und Lemuren - die flippige Jeannie, der weise Roshi und der wahnsinnige Joker. Interessant dargestellte Halluzinationen! Handlungsort ist Cornwall. Es geht um das leerstehende Anwesen Heathcote Manor. Die Autorin schafft mit ihrem bildreichen Schreibstil eine wunderbare Kulisse und weckt mit jeder Seite die Neugierde des Lesers. Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den alten Mauern und warum ist Adrian so faziniert von dem Haus und der Familie Vandenbourgh? Zeitweise weiß man nicht, was noch Realität oder Halluzination ist. Fazit: "Das Haus am Abgrund" ist eine schaurig-schöne Geschichte, die viele wichtige und interessante Themen verknüpft: Krankheit, Tod, Homosexualität, Familiengeheimnisse und Liebe. Es soll zwar ein Jugendbuch sein, aber ich würde es jedem empfehlen, der gern Mystery/Fantasy liest!

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  • Herzlichen Dank

    Das Haus am Abgrund
    Yaris

    Yaris

    17. September 2013 um 13:51

    ...für eine herrlich schaurig-schöne Lesenacht! Mystery, Cornwall, das klang genau richtig für mich, auch wenn 'Das Haus am Abgrund' eher als Jugendbuch deklariert ist und ich doch schon etwas älter bin. Susanne Gerdoms Schreibstil fasziniert mich, sie packt da was zwischen die Zeilen, unerklärlich. Etwas, das einfach süchtig macht. Anfangs war es für mich leicht verwirrend, was ist Wirklichkeit, was ist Halluzination von Adrian, aber dann gab es für mich kein halten mehr. Sehr bildlich, atmosphärisch geschrieben, in sehr eigenem Stil, wechselnd zwischen emotional und relativ kühl, aber dann wieder gruselig-mysteriös, voller versteckter Spuren hinführend zur Auflösung der Geschichte rund um das Haus, um die Familie Vandenbourgh. Dazu das Thema Homosexualität ganz toll mit eingebaut, für mich sehr schön zu lesen. Grade im Jugendbuchbereich sollten solche Themen kein mehr Tabu sein, sondern das, was es ist : Normalität. Der Schluß hat mich etwas nachdenklich gemacht, aber letztendlich doch auch zufrieden. Dieses Buch ist nicht 'normal', es ist für mich herausragend, und der Name Susanne Gerdom ist somit ganz weit oben auf meiner to-read-Liste

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  • Eine Spuk- und Geistergeschichte

    Das Haus am Abgrund
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 22:13

    Der junge Adrian, der unheilbar an einem Gehirntumor leidet, wohnt mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten in einem Cottage in Cornwall. Auf dem Nachbargrundstück steht ein unbewohntes Herrenhaus, das eine düstere Faszination auf ihn ausübt, die ihn nicht mehr loslässt. Adrian will mehr über das Haus erfahren und lernt dabei November Vandenbourgh kennen, deren Familie das Haus gehört und deren Schicksal mit dem Haus zusammenzuhängen scheint. Bei seinen Nachforschungen stößt Adrian allmählich auf das dunkle Familiengeheimnis. Mit "Das Haus am Abgrund" hat die Autorin eine kurzweilige und spannende Geister- und Spukgeschichte, nicht nur für Jugendliche, geschrieben. Wie gewohnt, ist der Schreibstil von Susanne Gerdom auch hier wieder sehr flüssig und ich war direkt von der ersten Seite an mitten in der Geschichte. Das Buch bietet viel Raum für Spekulationen, die immer zahlreicher werden, je mehr Details bekannt werden - ein konzentriertes Lesen ist hier nicht von Nachteil. Zudem schafft die Autorin es mühelos, an den richtigen Stellen für Gänsehaut zu sorgen. Das Ende fand ich gelungen und hielt für mich die eine oder andere Überraschung noch bereit - das Ende kann zwar nicht vollständig logisch erklärt werden, was mich aber nicht störte, da ich nicht davon ausgehe, daß Geister die gleiche Auffassung von Logik haben wie wir Sterblichen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen: Adrian ist trotz seines unheilbaren Gehirntumors ein neugieriger Jugendlicher, der sich sein Leben nicht allein durch die Krankheit bestimmen läßt. November ist ebenfalls eine sympathische junge Frau und das sie umgebende Geheimnis macht sie besonders interessant. Jonty, der Lebensgefährte von Adrians Vater ist mir mit seiner Liebenswürdigkeit und Sorge um Adrian sehr ans Herz gewachsen. Begeistert haben mich aber auch Adrians Lare und Lemuren, Halluzinationen, die durch seine Krankheit hervorgerufen werden: der alte und weise Roshi, die flippige und freche Jeannie und der unheimliche Joker. Das Buch bietet eine breite Themenpalette: unheilbare Krankheit, Homosexualität und damit verbundene Vorurteile, Liebe und düstere Familiengeheimnisse - ich habe mich in jedem Fall wunderbar unterhalten gefühlt und kann das Buch wärmstens empfehlen.

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  • Erscheinungen und Gruselfaktor

    Das Haus am Abgrund
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    26. June 2013 um 17:05

    Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar aus dem bloomoon Verlag, der es bereits im Februar 2013 veröffentlicht hatte. Susanne Gerdom nimmt ihre Leser in “Das Haus am Abgrund” nicht nur dem Atem. Auch lässt dieses 391 Seiten umfassende Buch, bis zur letzten Seite, den Leser nicht los. “Komm zu mir, Winterkind” (Aus dem Prolog von “Das Haus am Abgrund”) Heathcote Manor, das Haus auf dem Klippen, das Haus auf den Knochen - so nennen es die Leute im Dorf. Adrian ist neu im Ort und lebt zusammen mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten im alten Kutscherhaus, unweit der alten Ruine, des einst prächtigen Anwesens. Eine lange Lebenszeit geben ihm die Ärzte nicht mehr, denn ein Tumor hat sich in seinem Gehirn eingenistet. Er ist nie allein, ständig begleiten ihn seine Erscheinungen. Als er November kennenlernt, denkt er zuerst auch, dass sie nur eine seiner Vorstellungen ist. Doch sie steht wahrhaftig vor ihm. Auch sie ist von der alten Ruine fasziniert, so wie Adrien, und doch spürt sie eine Urangst in sich aufsteigen, sobald sie in die Nähe des Anwesens kommt. Gemeinsam gehen die Beiden dem Geheimnis des Hauses nach und geraten dabei in großer Gefahr … Allein das Cover hatte eine faszinierende Wirkung auf mich, es ließ mich schon erschaudern, als ich es in den Händen hielt. Dass sein Inhalt mich noch mehr an sich fesseln würde, hätte ich bis dato nicht für möglich gehalten. Schon der Prolog, des so oft betitelten “Bräutigams”, ließ eine feine Gänsehaut über meinen Körper jagen. Adrian ist einer der Hauptfiguren des Buches und zuerst wusste ich wirklich nicht, was ich von diesem halten sollte. Seine Welt ist alles andere als normal und um zu durchschauen, welche Figur aus seiner Fantasie zu ihm gehört und welche Eigenschaften sich hinter dieser verbergen, dauerte es schon mehrere Kapitel. Sein Vater ist eigentlich nicht für seinen Sohn da, er scheint mehr in London zu verweilen, als bei seinem Sohn und seinem Lebensgefährten Jonathan. Diesen empfand ich mehr als Mutterersatz für Adrian, da er sich immer Sorgen um ihn macht und auch wirklich immer für ihn da zu sein schien. November, ein zuerst merkwürdiger Name, der aber nach einer gewissen Lesezeit einen Sinn verbirgt. Sie ist die Erbin von Heathcote Manor und ebenso schwer einzuschätzen wie Adrian. Obwohl ich nach einer Weile mehr zu Adrian gefunden hatte, als zu November, da diese immer sehr verschlossen war. Adrians Geister, Erscheinungen oder was auch immer diese Figuren waren, tauchen immer mal wieder bei ihm auf. Zeitweise hatte ich ehr das Gefühl, das sie seine Stimmungen wiedergeben und ihm einfach begleiten, weil er ein sehr einsames Kind ist. Gerade die Dorfbewohner halten nichts von der neuen Familie, da ein schwules Pärchen so gar nicht in ihre Lebensweise passt und das diese dann auch noch ein Kind dabei haben, scheint unter aller Würde der Einwohner zu sein. Das Geheimnis um das alte Haus, dass immer wieder als Ruine beschrieben wird, ist der Mittelpunkt von Susanne Gerdoms Handlung. Es ist ebenso faszinierend wie Angst einflößend und die vielen Puzzleteile, die November und Adrien zusammensuchen, ergeben eine spannende Handlung und knisternde, düstere Stimmung. Zwischenzeitlich wusste ich zwar nicht mehr, in welchem Jahrhundert ich mich befand, geschweige denn, welche Figur in dieser Szene mit beleitete. Aber Adrian und November zeigten mir immer wieder den richtigen Weg zu ihnen zurück. Die Autorin versteht es mit ihrem Schreibstil Situationen mit Worten zu beschreiben, sodass jede Szene mich nicht mehr losließ und ich das Gefühl bekam selbst mit den Kindern ermittelt haben. “Das Haus am Abgrund” ist ein packendes Buch, in dem eine große Macht ein ganzes Dorf in seinem Bann nimmt und nur ein sterbenskranker Junge es wagt dieses Geheimnis zu entschlüsseln. Ich danke dem bloomoon Verlag sehr für dieses Rezensionsexemplar und kann allen die Bücher aus dem Verlagshaus sehr ans Herz legen!

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