Susanne Gerdom Das gefrorene Lachen

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 50 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 17 Rezensionen
(20)
(11)
(5)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Das gefrorene Lachen“ von Susanne Gerdom

Hochverehrtes Publikum! Maestro Spinelli und sein Fliegendes Theater geben sich hier, heute und jetzt die Ehre, allerlei bunte Spektakel, atemberaubende Akrobatik, zauberhafte Zaubereien und tief empfundene Dramen zur Aufführung zu bringen. Sowie einen Kraftmenschen, anmutige Balletteusen, drollige Clowns und den Großen und Unvergleichlichen Lorenzo, Magier der Könige. Bühnenzauber - der gefährlichste unter allen Zaubern, gewebt aus Taubenfedern, Flitter, Farbe und Schminke, Holz und Leinwand, kunstvoll gesetzten Worten, Tanz und bunten Kostümen. Theaterzauber - frei, wild und unkontrollierbar. Nehmt euch vor ihm in Acht, oder ihr seid ihm für immer verfallen!

Vom ersten Wort bis hin zur Danksagung ein wunderschönes Märchen über die Liebe, die Kraft der Dichtung und das Überwinden eigener Grenzen.

— soetom
soetom

Märchenhaftes, farbenbrächtiges Lesevergnügen, sehr bildhaft in Szene gebracht ..... fantastisches Kopfkino!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Fantasy

Karma Girl

Super!

kirschtraum

Fireman

Und die Welt geht in Flammen unter...Auch wenn ihn viele langweilig fanden, ich mochte Hills Wälzer...

Virginy

Fallen Queen

Für mich leider eine eher langweilige Geschichte mit nervigen Charakteren, die mich nicht begeistern konnte. Schade :(.

Buecherwunderland

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Unglaublich gut geschrieben, total fesselnd! Geniale Wendung...

fantasylover00

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Innovative High-Fantasy für Mädels mit fabelhaften Plottwists

wunder_buch

Die unsichtbare Bibliothek

War nicht mein Fall....

Bergbaron

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Entführt in eine Zauberwelt

    Das gefrorene Lachen
    soetom

    soetom

    26. January 2017 um 14:13

    Im Grunde ist  "Das gefrorene Lachen" ein Märchen. Dann gibt es natürlich einen Prinz und eine Prinzessin, König und Königin, einen Zauberer und einen Drachen. Kennt man ja!Und dann kommt Susanne Gerdom, nimmt die Bestandteile und baut alles ein bischen anders wieder zusammen. Und das gleich wortwörtlich, weil einer der Protagonisten einen Zauberspruch "vermasselt". Und so entsteht eine ganz neue Welt in einem Zirkus, die geheimnisvoll, überraschend und aufregend ist, wie ich es aus den Zirkusvorstellungen meiner Kindheit kenne.Ein wirklich schönes Buch, das Bilder im Kopf wachsen lässt. Wäre schön, wenn das mal verfilmt würde.

    Mehr
  • Märchen für Erwachsene

    Das gefrorene Lachen
    Christin87

    Christin87

    11. December 2015 um 16:27

    Eine wunderbare Welt voller Zauber und Magie, Zirkus und Theater. Mit Königen und Hofzauberern. Zauberschülerinnen und Prinzen. Und einem Dschinn. Die gleichen Protagonisten spielen die Hauptrollen in zwei verschiedenen Welten... verbunden durch Magie, geheimnisvolle Gedichte und immer auch durch Liebe und Freundschaft. "Das verlorene Lachen" ist ein wunderbares Märchen für Erwachsene in einer urbanen Märchenwelt, die ohne extrvagante Monster oder Fantasiegestalten funktioniert und Spaß macht gelesen zu werden.

    Mehr
  • Schön Märchenhaft!

    Das gefrorene Lachen
    lauja01

    lauja01

    29. September 2015 um 20:55

    Über das Buch: Verlag: Ueberreuter Verlag Erschien: 2011 gelesen als Ebook Seiten: 336 Preis: 5,99Euro Originalsprache: Deutsch ASIN: BOOCCHJQC8 Inhalt: Maestro Spinelli und sein Fliegendes Theater geben sich hier, heute und jetzt die Ehre, allerlei bunte Spektakel, atemberaubende Akrobatik, zauberhafte Zaubereien und tief empfundene Dramen zur Aufführung zu bringen. Sowie einen Kraftmenschen, anmutige Balletteusen, drollige Clowns und den Großen und Unvergleichlichen Lorenzo, Magier der Könige. Bühnenzauber - der gefährlichste unter allen Zaubern, gewebt aus Taubenfedern, Flitter, Farbe und Schminke, Holz und Leinwand, kunstvoll gesetzten Worten, Tanz und bunten Kostümen. Theaterzauber - frei, wild und unkontrollierbar. Nehmt euch vor ihm in Acht, oder ihr seid ihm für immer verfallen! Das Cover: Ich finde das Cover ist richtig schön. Es verzaubert einen. Die ersten 3 Sätze: Oh! Eine Feuermuse die hinan den hellsten Himmel der Erfindung stiegen! Ein Reich zur Bühne, Prinzen darauf zu spielen, Monarchen, um der Szene Pomp zu schaun! Ich komme nicht mehr, daß ihr lacht. Schreibstil & Aufbau: Der Roman ist flüssig zu lesen. Es ist alles in der Erzählform geschrieben. Es nimmt nicht an Spannung ab. Immer wieder sind Gedichte im Text verstreut, die sehr rätselhaft sind. Aufgebaut ist es wie ein Märchen. Es fehlte nur noch das: "Es war einmal". Meine Meinung: Ich finde der Roman ist einfach märchenhaft. Alles was in einem Märchen vorkommt ist hier vertreten. Es sind die Guten und die Bösen vertreten. Außerdem viel Zauberei. Die Szenen im Zirkus fand ich sehr toll beschrieben. Man hatte das Gefühl, man wäre mit auf Reisen. Den Stummen Riese fand ich sehr lieb. Er hätte alles für Pippa getan, aber Pippa auch für ihn. Bei den Gedichten rätselt man selber mit, was sie zu bedeuten haben. Sie sind manchmal richtig irreführend. Bei dieser Geschichte habe ich oft gelacht, aber auch manchmal den Kopf geschüttelt. Ich konnte nicht verstehen, wie manche Personen, mit den anderen Personen umgehen. Ich finde, wer Märchen liebt, sollte dieses Buch lesen. Fazit: Ein märchenhaftes Abenteuer für jeden der Märchen liebt! Über die Autorin: Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als "Napfschnecke", die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt. Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost. Wie viel Sterne? 4 von 5

    Mehr
  • Ein nettes Märchen

    Das gefrorene Lachen
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 01:47

    Bei DAS GEFRORENE LÄCHELN von Susanne Gerdom handelt es sich um ein recht klassisches Märchen in Romanlänge. Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, da es schon nach wenigen Seiten den ersten großen Twist gibt und man eigentlich kaum etwas über den Inhalt sagen kann, ohne zu viel zu sagen. Von daher versuche ich es einfach mal mit einer Art Dramatis Personae, um allen ein gewisses Gefühl für den Inhalt zu geben. Dramatis Personae (in Auszügen): ein Königspaar ein Prinz ein Hofmagier die Tochter des Hofmagiers ein böser Zauberer ein Dschinn mehrere Wasserspeier allerlei Theatervolk ... Dabei entwickelt sich die Geschichte in den üblichen Märchenbahnen: zunächst ist eitel Sonnenschein, bis der böse Magier dem schönen Leben ein Ende macht. In dieser Situation müssen sich dann die jugendlichen Protagonisten behaupten. Und am Ende gibt es natürlich ein Ende, wie es einem Märchen gebührt. Zur Sprache kann man sagen, dass sie einfacher gehalten ist als in manchem anderen Buch der Autorin. Doch das ist für ein Märchen und eine jüngere Leserschaft ja nur passend. Vereinzelt tauchen auch mal schwierigere Wörter auf, die manch junger Leser wahrscheinlich nachschlagen muss. Aber auch diese stören den Lesefluss nicht wirklich, wenn man sie nicht nachschlägt. Alles in allem ein schönes Märchen, aber einige Dinge haben mich doch gestört. Für meinen Geschmack hat sich der Mittelteil ein wenig zu lang gezogen, ohne dass wirklich etwas passiert ist. Außerdem gab es am Ende noch offene Fäden, die nicht mehr aufgegriffen wurden. Nichts wesentliches für die Geschichte, aber trotzdem bleibt man ein wenig unbefriedigt zurück. Fazit: Ein gutes und über weite Strecken unterhaltsames Buch, aber nicht wirklich etwas besonderes.

    Mehr
  • Susanne Gerdom - Das gefrorene Lachen

    Das gefrorene Lachen
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    Der König von Almay hat erfahren, dass sein Volk ihn zum Gähnen langweilig findet. Deshalb nimmt er den Geburtstag seines Sohnes, des Prinzen Augustin, zum Anlass, für mehr Begeisterung beim Volk zu sorgen und veranstaltet ein großes Fest. Doch leider hat er es versäumt, den mächtigen Zauberer Ostwind zu diesem Fest einzuladen, der daraufhin wutentbrannt den Zauberer des Königs zu einem Duell fordert. Die Folge ist, dass der böse Ostwind die Herrschaft über Almay an sich reißt und gleichzeitig jegliches Vergnügen oder Aufkommen von Freude streng unterbindet und mit Strafe bedroht. Die junge Pippa, Tochter und Assistentin des Zauberers Lorenzo, und ihr Freund, der Clownslehrling August, wollen sich mit diesen Umständen nicht zufrieden geben und setzen sich zur Wehr. Mit ihrem neuesten Buch „Das gefrorene Lächeln“ nimmt Susanne Gerdom ihre Leser mit in die Welt des Theaters, die so farbenprächtig, bunt und fröhlich erscheint, oft aber mehr Schein als Sein ist. Sie nimmt den Leser gefangen mit den Darstellungen von Zauberei und Akrobatik, aber auch düsteren und boshaften Gestalten. Dem Leser wird es ermöglicht, einen Blick hinter den schweren Samtvorhang zu werfen, der die Bühne in einen Vorder- und einen Hinterbereich teilt. Die Jede der Figuren ist lebhaft und liebevoll gezeichnet und verfügt über einen einmaligen Charakter. Jede Figur spielt eine überzeugende Rolle, wächst dem Leser schnell ans Herz und sorgt für Begeisterung. Dazu ist das Buch magisch und spannend und sorgt für unterhaltsame Lesestunden. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und magisch und an vielen Stellen merkt man ihm an, dass die Autorin das Buch mit einem Lächeln im Gesicht und einem Augenzwinkern geschrieben haben muss. Ein feiner Humor und eine leichte Ironie geben die Stimmung des Buches vor. Das Buch lässt sich nicht als Kinder- oder Jugendbuch einordnen, dafür ist der Stil aufgrund seiner unterschwelligen Ironie zu anspruchsvoll. Am besten passt es daher in die Kategorie „Roman“. Mein Fazit: Mit „Das gefrorene Lachen“ gelingt ein Blick hinter die Kulissen eines Theaters, in dem oft alles mehr Schein als Sein ist.

    Mehr
    • 2
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    28. January 2014 um 08:05
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Primrose

    Primrose

    02. June 2012 um 21:52

    Pippa ist die Tochter von Laurentio, dem Hofzauberer. Am liebsten unternimmt sie etwas mit Augustin, dem Sohn des Königs. Eigentlich ist sie ja sogar in ihn verliebt. Wenn dieser Pippa doch nur mehr Beachtung schenken würde! An einem königlichen Fest geschieht etwas Seltsames: Der böse Zauberer Ostwind erscheint auf der Residenz. Und plötzlich ist das Schloss verschwunden. Und mit ihm alle seine Einwohner. Pippa und Augustin sind Mitlieder einer Zirkusgruppe und präsentieren ihr Können. Der ehemalige König ist der Prinipal des Zirkusses. Ostwind regiert nun das Reich. Niemand aus der Zirkustruppe scheint sich an ein Leben vor dem bunten Treiben erinnern zu können. Nur der Riese weiß, was damals wirklich geschah. Doch der ist leider taub… Dieser Roman von Susanne Gerdom ist fantastisch! Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und bin absolut begeistert. Susanne Gerdoms Schreibstil ist so anders als die von anderen Autoren. Wenn man ihre Beschreibungen liest, kann man sich die Dinge ganz genau vorstellen. Ein rasantes Kopfkino lief während der ganzen Show in meinem Inneren ab. Spannung und Dramatik pur! Die Einleitung in das Geschehen ist eher unspektakulär. Sobald man aber die ersten 50 Seiten gelesen hat, ist man mittendrin in der Handlung. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charakteure in dem Buch sind wirklich wunderbar. Pippa und Augustin habe ich beim Lesen in mein Herz geschossen. Es sind wunderbare Figuren, wunderbare Menschen, die aber nicht unrealistisch perfekt sind, sondern mit kleinen Macken, wie jede echte Person. Während die einfühlsame Pippa mit ihren Gefühlen kämpft, versucht sich der Prinz im Zirkus als Clown. Doch seine Ausbildung unter der Leitung von dem brutalen Weißclown ist hart. Ich litt mit Pippa wegen ihren Gefühlen. Und ich litt mit Augustin wegen dem bösen Ausbilder. Ich konnte die frische Nachtluft rund um das Zirkuszelt riechen, das bunte Treiben während der Abendvorstellungen vor meinem geistigen Auge sehen. „Das gefrorene Lachen“ ist ein Buch voller Abenteuer und Magie. Es ist eine märchenhafte Geschichte über Freundschaft und Liebe, Hoffnung uznd Mut. Es wundert mich, warum der Roman noch so unbekannt ist. Ich kann nur sagen: Dies ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Ein Lese-Muss für Alle!

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Ahotep

    Ahotep

    14. November 2011 um 14:02

    Meinung Susanne Gerdom entführt den Leser wieder einmal in eine märchenhafte Welt voller faszinierender Wesen, wie witzige Wasserspeier und ein liebevoller Dschinn. Dabei mischt sie diese klassischen Elemente gekonnt mit denen vom Theater und ihrer schwungvollen und liebevollen Erzählweise, so dass mich die Geschichte um Pippa sehr schnell gefangen nahm. Das Buch beginnt fröhlich und munter. Nach einem Vorfall, der sich sehr früh im Roman ereignet, wird die Atmosphäre immer mal wieder düsterer. Zudem wird alles bisher Geschehene auf den Kopf gestellt und jegliche Klarheit war damit bei mir vorerst verschwunden. Allerdings begann dadurch meine Neugier zu wachsen, so dass ich mit dem Buch nicht mehr aufhören wollte, ebenso bedingt durch die vielen liebenswerten Charaktere, die für Märchen typische Züge zeigen und doch dabei vielschichtig mit Ecken und Kanten gestaltet wurden. Die Auflösung der verworrenen Geschichte ist gut und plausibel, begeisterte mich jedoch nicht. Auch den Endkampf kann ich nicht als perfekt bezeichnen. Dieser war zwar erfrischend kurz, was mir sehr gefallen hat, allerdings war der Verlauf für mich nicht ganz klar. Weiterhin wurden letztendlich nicht alle Aspekte, die mir im Laufe der Geschichte als wichtig erschienen, erläutert, so dass ich mit dem Ende nicht ganz glücklich bin, auch wenn die Hauptpunkte gut erklärt wurden. Fazit "Das gefrorene Lachen" ist ein wunderschönes Märchen in Form eines Bühnenstücks, das mich verzaubert hat. Der größte Kritikpunkt sind die offenen Stränge am Ende des Buches, was jedoch durch die liebevolle Geschichte mit ihren hinreißenden Charakteren kompensiert wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Siiri

    Siiri

    11. November 2011 um 19:04

    Inhalt: Im Königreich Almay führen die Menschen ein beschauliches Leben unter König Ferdinand und seiner reizenden Gemahlin. Für die Untertanen gibt es nur eine einzige Sache zu bemängeln: Der König ist zu langweilig. Um dieser Volksmeinung schnell entgegenzuwirken, holt er zur Geburtstagsfeier des Prinzen Augustin kurzentschlossen ein Wandertheater in die Residenz. Doch dieses birgt eine unangenehme Überraschung… Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war! Mein Eindruck vom Buch: „Das gefrorene Lachen“ ist eine zauber- und märchenhafte Geschichte, die ihren Lesern bis zum Schluss Rätsel aufgibt. Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, denn das nähme dem Buch eindeutig einen Teil seines ganz besonderen Zaubers und Reizes. Susanne Gerdom schaffte es auch mit diesem Buch wieder, mich über die ganze Lesestrecke hinweg zu fesseln und an die Geschichte zu binden. Oft vermochte ich den Roman nicht mehr aus der Hand zu legen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter den rätselhaften Geschehnissen rund um die Protagonisten Pippa und Augustin und das seltsame fliegende Theater, in das sie auf ebenso merkwürdige Weise geraten, steckt. Wieder einmal gelingt es der Autorin, bunte und lebensechte Bilder vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich fühlte mich in die bunte, hinter den Kulissen oftmals auch raue Theaterwelt hineinversetzt, konnte die reichlich angebotenen Leckereien riechen und den Schweiß der Artisten spüren, staunte und erfreute mich mit dem Publikum. Gleichzeitig litt ich mit Pippa und August, die von ihren jeweiligen Ausbildern – einem Magier und einem Weißclown – nicht eben freundlich behandelt werden. Und hoffte mit ihnen, dass sie den Geheimnissen auf die Spur kommen und der Schreckensherrschaft des bösen Magiers Ostwind ein Ende setzen können. Die ganze Geschichte über beschäftigte mich die Frage: Werden Pippa und ihre Lieben ihr altes Leben wieder aufnehmen können? Das Buch zeichnet sich durch eine ganz besondere Atmosphäre auf, eine Art düsterbunter Theaterzauber, der einen starken Sog auf mich ausübte. Neben humorvollen und lockeren Passagen weist der Roman nämlich durchaus auch düstere Stellen auf, in denen die gnadenlose Herrschaft des bösartigen Magiers in Almay geschildert wird. Der Roman bietet eine Fülle von schönen und liebenswerten Ideen, Details und Charakteren. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich in diesem Buch die Wasserspeier, die auch – so viel kann ich verraten – einen nicht unwesentlichen Part in der Handlung und bei der Auflösung der Geschichte spielen. Auch Naturwesen wie etwa zwei Zentauren und ein SaTyr erfreuten mich in diesem Buch als liebenswerte Nebenfiguren. Die Autorin verzichtet auf Schwarz-Weiß-Zeichnungen und stattet fast alle Figuren mit liebenswerten Eigenschaften, zugleich aber mit Mängeln und dunklen Seiten aus. Das lässt die Figuren plastisch und facettenreich erscheinen, und insbesondere Pippa und August sowie den sanftmütigen Riesen Zarter Blütenzauber konnte ich schnell ins Herz schließen. Susannes Sprache habe ich nach der Lektüre einiger Bücher von ihr schon längst liebgewonnen, und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ihre stimmige Wortwahl sowie ihr bildhafter und detailverliebter Stil tragen ihren Teil zur Erschaffung der ganz besonderen Atmosphäre dieses Buches bei. Auch die im Buch versteckten Anspielungen auf Werke der literarischen Großmeister Shakespeare und Goethe machten mir großen Spaß. Ebenso freute ich mich darüber, altbekannte, hier jedoch sehr gelungen verarbeitete Märchenelemente entdecken zu können. Mir persönlich machte das Buch auch Lust auf die Lektüre des einen oder anderen Werkes von Shakespeare – es kann sich somit auch positiv auf die Bildung des Lesers auswirken. ;D Dazu tragen auch die ab und an verwendeten altmodischen Ausdrücke und Fremdwörter bei, die ebenso den Horizont erweitern können. Das Ende wird einem Märchen perfekt gerecht und hat mich zufrieden zurückgelassen, auch wenn noch ein paar wenige Fragen offen blieben – ideal zum Weiterträumen der Geschichte. Fazit: „Das gefrorene Lachen“ ist ein wundervolles Märchen, das zum Spekulieren und Rätselraten einlädt. Es hat mich glänzend unterhalten und mir großen Spaß gemacht.

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Mika2003

    Mika2003

    10. November 2011 um 11:55

    Der Autorin gelingt es mit diesem Jugendbuch, ein ganz besonderes märchenhaft anmutendes Feeling zu zaubern, dass einen von der ersten Seite an ihn seinen Bann zieht. Sie schafft es, einen so zu fesseln, das man Mühe hat sich an die Abschnittseinteilungen der Leserunde zu halten - man hat den Drang, das Buch eigentlich in einem Rutsch durchlesen zu wollen. Vor dem geistigen Auge des Lesers entsteht eine farbenprächtige Welt mit liebenswerten Charakteren und dennoch vermeidet die Autorin Einteilungen in Klischees - denn auch die Guten haben ihre dunklen Seiten genauso wie die "Bösen" auch gute Eigenschaften tief in sich verstecken. Ich liebe Artisten, ich mag Clowns und durfte bereits einen Blick hinter die Kulissen eines Varietes werfen - dieser Eindruck hat mich beim Lesen des Buches begleitet. Es ist ein Wechselbad der Gefühle - locker-leichte Szenen die zum schmunzeln, lachen und freuen reizen wechseln mit düsteren Szenen ab, in denen das Leid und die bösartige Herrschaft der bösen Magier beschrieben werden. Susanne Gerdom hat einen wunderbaren Schreibstil, der so detailreich ist, das man die ganze Szenerie praktisch vor sich sieht. Mit hat das Lesen richtig Spaß gemacht und die Verweise auf den großen Meister Shakespeare, von dem ich wie ich zu meiner Schande gestehen muss, bisher noch gar nichts gelesen habe, sind gut gelungen. Das Ende des Buches ist typisch Märchenhaft :-) und begeistert auch die Leserundenteilnehmer, die sonst nicht immer mit dem Ende von Susanne zufrieden waren. Einfach Zauberhaft

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    starone

    starone

    09. November 2011 um 14:02

    Zum Inhalt: Diese Geschichte beginnt in einem kleinen Königreich mit Namen Almay dort leben alle glücklich und zufrieden. Bis zur Geburtstagsfeier des Thronfolgers August, denn wie es so üblich ist wird jeder zu diesem besonderen Geburtstag, er sich 18. Jahre alt eingeladen der Rang und Namen hat. Leider wurde der Ostwind vergessen und taucht in Form eines Magiers mit seinem Gehilfen einem Dschinn auf. Die Tochter des Hofzauberers Pippa ist seit Kindesbeinen in den jungen Prinzen verliebt, leider ohne das August eben jeder Prinz davon etwa weiß oder bemerkt. Deshalb verlobt er sich auch guten Gewissens mit Prinzessin Mirabella. Der Ostwind war einst der Meister des Hofzauberes Laurentio hat sich, aber eine schlimme Sache zu schulden kommen lassen und wurde durch den Hofzauberer entlarvt und des Landes verwiesen. Jetzt sinnt er auf Rache und verwandelt alle Bewohner des Schlosses in zum Teil merkwürdige Gestalten in einem Theater. Nichts ist mehr wie es war. Kann dieser Fluch wieder rückgängig gemacht werden, wird August doch noch merken das Pippa ihn und nur ihn liebt. Davon handelt diese interessante , lustige und sehr spannende Geschichte. Meine Meinung: Auch in diesem Buch hat es Susanne Gerdom wieder in ihrer unnachahmlichen Art geschafft, mich zu verzaubern. Denn sie beschriebt einfach klasse Ort, Personen und Handlung. Man taucht ein und ab in diese märchenhafte, lustig, unterhaltsame und immer spannende zum mitraten angelegten Geschichte.

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Spatzi79

    Spatzi79

    09. November 2011 um 08:40

    Zum Buch: Im kleinen Königreich Almay wächst Philippa Saffronia unbeschwert als Tochter des Hofzauberers heran. Ihr bester Freund ist der Prinz Augustin, die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit. Doch bei der Feier zu seinem Geburtstag kommt Unheil über diese Welt! Ein böser Zauberer hat noch eine Rechnung mit Philippas Vater offen und droht, sie alle zu vernichten... Meine Meinung: Ein richtig schönes Kinderbuch voller Märchenmotive und Shakespeare-Hinweise. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch oder weil ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wie sich das alles auflösen soll. Die Guten fand ich sehr liebenswert dargestellt, die Bösen hingegen waren regelrecht zum Fürchten - so wie es im Märchen sein soll! Sprachlich fand ich das Buch sehr angenehm, einerseits nicht zu kompliziert geschrieben, schließlich ist die Zielgruppe eher jugendlich, aber auch für mich als Erwachsene hat sich das Ganze gut gelesen. Die Shakespeare-Zitate und Hinweise machen vielleicht den einen oder anderen neugierig, sich mal ein bisschen mit dem Meister zu beschäftigen, das fände ich einen tollen Nebeneffekt!

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Lilli33

    Lilli33

    09. November 2011 um 08:13

    Philippa Saffronia lebt mit ihrem Vater, dem Hofzauberer Laurentio, in dem kleinen, aber feinen Königreich Almay. Ihr bester Freund ist Augustin, der Prinz und Thronfolger. Während der Geburtstagsfeier des Prinzen geschieht etwas Unfassbares: Der Zauberer Ostwind, Laurentios Erzfeind, stellt das ganze Königreich auf den Kopf. In mühevoller Kleinarbeit müssen Pippa und August herausfinden, was passiert ist und wie der Zauber zu lösen ist. Susanne Gerdom entführt den Leser in die märchenhafte Welt des Theaters und Zirkus mit Clowns, Zauberern und anderen Artisten. Ein Dschinn und ein Drache haben in der Geschichte ebenso ihren Platz wie diverse liebenswerte Wasserspeier, die ich ganz besonders ins Herz geschlossen habe. Die Figuren sind alle sehr liebevoll gezeichnet und gut ausgearbeitet, sie entwickeln sich im Verlauf der Handlung ganz wunderbar weiter. Besonders gelungen finde ich, dass die Charaktere sich nicht einfach in gut und böse einteilen lassen, sondern jeder gewisse Facetten von allem in sich trägt. Die Geschichte ist märchenhaft, spannend, romantisch und stellenweise auch gruselig, eine sehr gelungene Mischung! Besonders schön finde ich, dass die einzelnen Kapitel mit vorangestellten Zitaten aus verschiedenen Stücken von William Shakespeare abgerundet werden. Sie geben dem Leser schon einmal ein Gefühl dafür, was in den folgenden Seiten auf ihn wartet. Mit diesem Buch werden vor allem jüngere Leser ab ca. 12 Jahren angesprochen, was sich in der eher einfach - aber nicht zu einfach - gehaltenen Sprache äußert, aber auch Erwachsene werden sicherlich ihre Freude daran haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. October 2011 um 12:47

    Kurzbeschreibung: Im fliegenden Theater des Maestro Spinelli gibt es viel zu bestaunen: Zauberer, Clowns, eine illustre Bühnentruppe und einen Kraftmenschen mit dem Namen Zarter Blütenzauber. Doch Spaß und Amüsement haben in dem kalten, trostlosen Land keine Berechtigung mehr, seitdem König Ferdinand abgedankt und der finstere Ostwind seinen Platz eingenommen hat. Doch etwas ist seltsam in diesem fliegenden Theater. Die Zaubergehilfin Pippa und der Lehrling des Clowns August wollen das Rätsel Ostwinds lösen und den guten König wieder auf seinen Thron bringen. Doch dafür müssen sie ihn erst finden... Zur Autorin: Susanne Gerdom, 1958 geboren, ist am Niederrhein in Rheinhausen aufgewachsen, wo sie auch zur Schule ging. Nachdem sie ihre Lehre als Buchhändlerin abgeschlossen hatte, beschäftigte sie sich mit dem Theater und verbrachte einige Jahre als Schauspielerin und Regisseurin in Düsseldorf. Später begann sie, Fantasy und Science-Fiction zu schreiben. Sie lebt und arbeitet seit 2008 am linken Niederrhein. Rezension: Im Königreich Almay wird gefeiert: Zur Ernennung des jungen Prinzen als königlicher Thronfolger engagiert König Ferdinand ein fliegendes Theater, das das Volk mit Kunststücken, Artistik und Zauberei unterhalten soll. Doch plötzlich erscheint ein Gast, den der König nicht eingeladen hat: Der Magier Ostwind. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Das Fliegende Theater ist das Zuhause von Pippa und August. Pippa assistiert ihrem Vater, dem großen Zauberer Lorenzo, bei seinen Kunststücken und August verdingt sich als Lehrling des grausamen Clowns Alonso, der ihn immer wieder schlägt. Auch Pippa ist nicht glücklich, denn sie erfährt keine Liebe von ihrem Vater. Nur in dem Kraftmenschen Zarter Blütenzauber, der nebenbei auch als Koch des Theaters fungiert, findet Pippa freundliche Geborgenheit und Wärme. Er schreibt ihr Gedichte, die er in Glückskeksen versteckt, die Pippa aber nicht deuten kann. Erst, als sich das Theater dem Königreich Almay nähert, scheinen diese Gedichte langsam Sinn für Pippa zu ergeben und das auf erschreckende Art und Weise... Susanne Gerdom ist mit "Das gefrorene Lachen" ein Buch gelungen, das sich durchaus mit Märchenklassikern messen lassen kann. Sehr ungewöhnlich für eine Märchengeschichte ist das Thema Theater/Zirkus, das aber meiner Meinung nach gerade den Reiz dieses Romans ausmacht. Wie es in alten Märchengeschichten der Fall ist, steckt auch in diesem Buch eine Botschaft: Nichts ist so, wie es scheint. Und dies anhand eines Theaters darzustellen, empfand ich als sehr originell und vor allem passend. Als bestes Beispiel ist der weißgesichtige Clown Alonso zu nennen, der auf der Bühne für Spaß und Heiterkeit bei den Besuchern sorgt, hinter den Kulissen aber ein absoluter Tyrann ist und gegenüber seinem Lehrling August mehr als einmal handgreiflich wird. Pippa, die Zauberertochter und Protagonistin des Buches, empfand ich als sympathisch und glaubhaft dargestellt. Ihr Schmerz, dass sie von ihrem Vater keinerlei Liebe entgegengebracht bekommt, ist nachvollziehbar und man leidet als Leser genauso mit ihr mit wie mit ihrem Freund August, der es auch nicht leicht hat. Der Schreibstil von Susanne Gerdom konnte mich wiederum überzeugen. Er ist leicht verständlich und sehr bildhaft, was sehr gut zum Thema der Geschichte passt. Wer als Leser auf der Suche nach einem Märchen, angesiedelt in einer wunderschönen, aber auch manchmal grausamen Kulisse, ist, wird mit "Das gefrorene Lachen" seinen Lesespaß haben. Mich konnte das Buch definitiv begeistern! Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in Weiß und Blau gehalten. Es zeigt eine Winterlandschaft und einen steinernen Wasserspeier, der auch eine Rolle im Buch innehat. Der Buchtitel und einige Eiskristalle wurden in Spotlackoptik hervorgehoben. Fazit: Mit "Das gefrorene Lachen" ist Susanne Gerdom ein wunderschönes und in manchen Teilen auch grausames Märchen gelungen, das vor allem durch den ungewöhnlichen Schauplatz des fliegenden Theaters zu begeistern weiß. Wer Märchen mag, kommt an diesem Buch nicht vorbei!

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    01. October 2011 um 19:29

    „… Philippa Saffronia. Bring uns alle nach Hause.“ Bühnenzauber – der gefährlichste unter allen Zaubern, gewebt aus Taubenfedern, Flitter, Farbe und Schminke, Holz und Leinwand, kunstvoll gesetzten Worten, Tanz und bunten Kostümen. Theaterzauber – frei, wild und unkontrollierbar. Nehmt euch vor ihm in Acht oder ihr seid ihm für immer verfallen! Verfallen, verzaubert, eingefangen von einer Handlung, die einen nicht loslässt und Worte, die den Lesenden in ein wahrhaft zauberhaftes, fantastisches Abenteuer entführen. Märchen und Fantasie, Gut und Böse, die Autorin Susanne Gerdom packt ihr Wissen aus der Theaterzeit, ob vor der Bühne oder hinter den Vorhängen und auch auf den Brettern der Welt in ihr Fantasiebuch „Das gefrorene Lachen“. In dem kleinen Königreich Almay laufen die Vorbereitungen zum Geburtstag des Kronprinzen Augustin. (Ach du lieber Augustin …) Die Menschen in der Residenz leben friedlich miteinander, nebeneinander und freuen sich natürlich auf das besondere Fest. Und einen Hofzauberer gibt es auch, Laurentio, und seine Tochter Philippa Saffronia, Zauberlehrling bei ihrem Vater. Vor vielen, vielen Jahren als Laurentio noch als Schüler in der Akademie der Zauberer lebte und von seinem Lehrer und Mentor in die Kunst des Zauberns und deren Geheimnisse eingeweiht wurde, gab es einen Vorfall, der schließlich zum Ausschluss seines Lehrers führte. Laurentio war nicht unbeteiligt daran gewesen, dass es dazu kam. Sie begegnen sich wieder, diese beiden, denn zu dem Fest des Prinzen hat man ein fahrendes Theater eingeladen, etwas Besonderes. Denn der König wollte und konnte nicht zulassen, dass man über ihn dachte, er wäre langweilig und fad. Das Fest findet seinen Höhepunkt in den Darbietungen des Zauberers der Truppe, doch dieser hat noch eine Rechnung offen. Er fordert den Hofzauberer zum Duell. Zum Greifen nah, als würde man sich selbst mitten drin im Geschehen befinden, läuft die Story bildlich vor einem ab. Man hält förmlich die Luft an, bei jeder Aktion, bei jedem Wortgefecht, bis schließlich alle bis dahin vertrauten Personen mitsamt des Schlosses anscheinend wie in Luft aufgelöst von dem friedlichen Platz verschwinden. Ein neuer König ist an der Macht, das Dunkle, Böse hat Einzug gehalten in Almay. Und jeder, der sich ihm widersetzt, kommt verändert aus dem Schloss wieder. Tick-Tack, Tick-Tack, Tick-Tack … August, Clownslehrling im fliegenden Theater des Maestro Spinelli, leidet sehr unter seinem Meister, dem Weißclown Alonso. Pippa, die immer mehr das Gefühl hat, dass ihr Vater, der Zauberer des fliegenden Theaters, sich immer mehr zu seinem Nachteil verändert, ihr so fremd wird, sucht Zuflucht bei dem gutmütigen Kraftmenschen Zarter Blütenzauber, eine Riese von Gestalt, aber im Inneren eine feine Seele besitzt. Seine Sprachlosigkeit schreibt er in zarten Gedichten nieder, deren Bedeutung sich nur langsam entschlüsselt. Kleeblatt, so glücklos Hoffnung, grün leuchtend im Gras Drei lösen den Zauber Zauber, genau darum geht es. Gefangen in dem Zauber der Worte, der hier gewählte Sprachstil hat mich berührt. Wer kann es nicht vorstellen, wenn sich die Theaterwagen zusammenfügen, ein Ganzes ergibt, einen Lindwurm. Herrlich !!! Gibt es irgendwo eine Ecke oder Kante, die mich störte? Die Antwort lautet definitiv: „Nein!“ Oder ist die Autorin ein „Tick-Tack“?! Die Charaktere jede für sich exzellent beschrieben. [Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich selten so ein hervorragend stilistisch gutes Buch gelesen habe.] Das Besondere die Gedichte in Glückskekse zu backen, eingepackt in feines Seidenpapier, Zarter Blütenzauber, wer möchte nicht in den Genuss dieser kleinen Glücksmomente kommen?! Für mich ist „Das gefrorene Lachen“ ein besonderer Glückskeks, denn sein Inneres, das Buch, kann man jederzeit wieder zur Hand nehmen und genießen. Besondere Momente verdienen ein besonderes Buch. Sollte man der Meinung sein, die Handlung schnell durchschaut zu haben, ein gerader Weg hat oft Abzweigungen, ein Manches Mal leiten sie in die Irre. So wie ein Theater viele verschiedenfarbige Vorhänge besitzen kann, ein jeder Tag eine neue Farbe, einen neuen Vorhang, ein neues Spiel oder ein anderes Stück seinen Lauf nimmt. „Das gefrorene Lachen“ enthält neben der jugendlichen Romanze, dem zarten Heranwachsen einer jungen Liebe noch mehr: die unbewusste Abneigung zum Typ Clown. Obwohl wir alle so gerne lachen über seine Späße, seine Gesichtsverrenkungen, es finden sich so viele Masken hinter einer einzigen Clownsmaske. Gut und Böse liegen dicht beieinander. Normalerweise sollte eine Rezension nicht ausufern, ins Endlose gehen. Hier ist aber kein Punkt zu finden, zu setzen … Susanne Gerdom ist mit „Das gefrorene Lachen“ ein phantastischer Roman gelungen, der einem nicht nur Gesichtsmuskelkater bringt. TOP – TOP – TOP Glückskekse, Glücksmomente, Glückskonzerte, Glückstheater

    Mehr
  • Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Das gefrorene Lachen
    dreamer

    dreamer

    30. August 2011 um 21:53

    Zauber durch Zeit und Raum... . Vorhang auf! Manege frei! Die Show beginnt. Die Schausteller des fliegenden Theaters lassen das Publikum keine Sekunde gelangweilt in ihren Bänken sitzen. Doch was ist mit dem Leben von Pippa und August? Wie kann sich das Leben eines Prinzen nur so wandeln? Wie kann aus einem Prinzen ein Clown und aus einer Zauberschülerin eine Assitentin für miese Zaubertricks werden. Findet es heraus und taucht ein in die Welt des Bühnenzaubers, des Flitters und der Schminke, taucht ein in die Welt des Theaters. . Meine Meinung Nachdem ich dieses Buch in der Herbstvorschau gesehen habe, dacht ich mir: "Das wird ich gerne lesen", dann als es kam wurde es auch gleich gelesen und entfesselt eine Geschichte voller Magie, aber mehr dazu folgt. . Ich habe ja schon einiges von der Autorin gehört, die vor allem für ihre fantastischen Geschichten bekannt ist und nun habe auch ich erfahren, dass Susanne Gerdoms Bücher, alles andere als 0815 sind. Der Schreibstil ist für den Leser zwar wirklich angenehm, aber was es mir etwas schwer machte war, dieser plötzliche Wechsel der Welten sozusagen. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten um euch nicht zu spoilern, aber dieses schnelle von hier nach dort war mir fast zu viel. . Was ich allerdings gut fand und ich sehr mochte, war der Dschinn der uns hier durch das gesamte Buch begleitet und viele andere fantastischen Gestalten wie lebende Wasserspeier (siehe dem Cover :)), Zauberer und viele mehr.Der Dschinn hier war nämlich mal angenehm anders, nett und nicht so wie viele andere, erst supi als er sich verliebt hat oder frei war. . Die Charaktere sind auch sehr unterschiedlich und vorallem ändern sie sich im Laufe des Buches in mehr als einer Weise bzw entwickeln sie sich weiter. Allen voran Gustl alias August, der vom verwöhnten Prinzen zum Clown wird, der sich herumschubsen lässt. Auch die liebe Pippa war mir ein wahrer Genuss, vor allem ihre Gefühle für August, die sich im Laufe des Buches ändern und dann doch wieder nicht. Ein wahres Verwirrspiel der Gefühle wie schon oben erwähnt! . Tiefgang hatte ich hier aber mehr erwartet, nachdem alles schon etwas verwirrend aufgebaut war. Eine befriedigende Lösung auf die ich letzten Endes doch nur vergeblich gewartet habe. Aber das ist, wie bei vielen Büchern subjektiv, das müsst ihr also selbst erleben und dann entscheiden! :) . Zu guter Letzt möchte ich noch auf das Cover und den Titel aufmerksam machen. Das Cover finde ich persönlich sehr passend, wenn auch nicht sonderlich auffällig, aber der Wasserspeier am Cover gefällt mir trotzdem sehr gut. Der Titel zu diesem Buch passt auch wie die Faust aufs Auge, da der liebe König Ostwinde, der böse, böse Ostwind, alles was Spaß macht verbietet, also behaltet euer Gekicher für euch, denn in "Das gefrorene Lachen" gibt es nur halb so viel zu lachen, wie ihr vielleicht glaubt. . Fazit Ein nettes, wenn auch etwas kompliziertes Buch mit vielen Wesen aus der mystischen Ecke der Literatur. Ich selbst bin zwar nicht völlig überzeugt, aber jeder sollte das für sich entscheiden. Von mir gibt es auf jeden Fall 3,5 von 5 Wölkchen. . Mein Dank an den Ueberreuter Verlag für die tatkräfite Unterstützung mit diesem Buch.

    Mehr
  • weitere