Das gefrorene Lachen

von Susanne Gerdom 
4,3 Sterne bei38 Bewertungen
Das gefrorene Lachen
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Vom ersten Wort bis hin zur Danksagung ein wunderschönes Märchen über die Liebe, die Kraft der Dichtung und das Überwinden eigener Grenzen.

Märchenhaftes, farbenbrächtiges Lesevergnügen, sehr bildhaft in Szene gebracht ..... fantastisches Kopfkino!

Alle 38 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das gefrorene Lachen"

Hochverehrtes Publikum! Maestro Spinelli und sein Fliegendes Theater geben sich hier, heute und jetzt die Ehre, allerlei bunte Spektakel, atemberaubende Akrobatik, zauberhafte Zaubereien und tief empfundene Dramen zur Aufführung zu bringen. Sowie einen Kraftmenschen, anmutige Balletteusen, drollige Clowns und den Großen und Unvergleichlichen Lorenzo, Magier der Könige. Bühnenzauber - der gefährlichste unter allen Zaubern, gewebt aus Taubenfedern, Flitter, Farbe und Schminke, Holz und Leinwand, kunstvoll gesetzten Worten, Tanz und bunten Kostümen. Theaterzauber - frei, wild und unkontrollierbar. Nehmt euch vor ihm in Acht, oder ihr seid ihm für immer verfallen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800056361
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:415 Seiten
Verlag:Ueberreuter, C
Erscheinungsdatum:01.07.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    soetoms avatar
    soetomvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vom ersten Wort bis hin zur Danksagung ein wunderschönes Märchen über die Liebe, die Kraft der Dichtung und das Überwinden eigener Grenzen.
    Entführt in eine Zauberwelt

    Im Grunde ist  "Das gefrorene Lachen" ein Märchen. Dann gibt es natürlich einen Prinz und eine Prinzessin, König und Königin, einen Zauberer und einen Drachen. Kennt man ja!

    Und dann kommt Susanne Gerdom, nimmt die Bestandteile und baut alles ein bischen anders wieder zusammen. Und das gleich wortwörtlich, weil einer der Protagonisten einen Zauberspruch "vermasselt". Und so entsteht eine ganz neue Welt in einem Zirkus, die geheimnisvoll, überraschend und aufregend ist, wie ich es aus den Zirkusvorstellungen meiner Kindheit kenne.

    Ein wirklich schönes Buch, das Bilder im Kopf wachsen lässt. Wäre schön, wenn das mal verfilmt würde.

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    Christin87s avatar
    Christin87vor 3 Jahren
    Märchen für Erwachsene

    Eine wunderbare Welt voller Zauber und Magie, Zirkus und Theater. Mit Königen und Hofzauberern. Zauberschülerinnen und Prinzen. Und einem Dschinn.
    Die gleichen Protagonisten spielen die Hauptrollen in zwei verschiedenen Welten... verbunden durch Magie, geheimnisvolle Gedichte und immer auch durch Liebe und Freundschaft.

    "Das verlorene Lachen" ist ein wunderbares Märchen für Erwachsene in einer urbanen Märchenwelt, die ohne extrvagante Monster oder Fantasiegestalten funktioniert und Spaß macht gelesen zu werden.









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    lauja01s avatar
    lauja01vor 3 Jahren
    Schön Märchenhaft!

    Über das Buch:

    Verlag: Ueberreuter Verlag

    Erschien: 2011

    gelesen als Ebook

    Seiten: 336

    Preis: 5,99Euro

    Originalsprache: Deutsch

    ASIN: BOOCCHJQC8

    Inhalt:

    Maestro Spinelli und sein Fliegendes Theater geben sich hier, heute und
    jetzt die Ehre, allerlei bunte Spektakel, atemberaubende Akrobatik,
    zauberhafte Zaubereien und tief empfundene Dramen zur Aufführung zu
    bringen. Sowie einen Kraftmenschen, anmutige Balletteusen, drollige
    Clowns und den Großen und Unvergleichlichen Lorenzo, Magier der Könige.
    Bühnenzauber - der gefährlichste unter allen Zaubern, gewebt aus
    Taubenfedern, Flitter, Farbe und Schminke, Holz und Leinwand, kunstvoll
    gesetzten Worten, Tanz und bunten Kostümen. Theaterzauber - frei, wild
    und unkontrollierbar. Nehmt euch vor ihm in Acht, oder ihr seid ihm für
    immer verfallen!

    Das Cover:

    Ich finde das Cover ist richtig schön. Es verzaubert einen.

    Die ersten 3 Sätze:

    Oh! Eine Feuermuse die hinan

    den hellsten Himmel der Erfindung stiegen!

    Ein Reich zur Bühne, Prinzen darauf zu spielen,

    Monarchen, um der Szene Pomp zu schaun!

    Ich komme nicht mehr, daß ihr lacht.

    Schreibstil & Aufbau:

    Der Roman ist flüssig zu lesen. Es ist alles in der Erzählform
    geschrieben. Es nimmt nicht an Spannung ab. Immer wieder sind Gedichte
    im Text verstreut, die sehr rätselhaft sind. Aufgebaut ist es wie ein
    Märchen. Es fehlte nur noch das: "Es war einmal".

    Meine Meinung:

    Ich finde der Roman ist einfach märchenhaft. Alles was in einem Märchen
    vorkommt ist hier vertreten. Es sind die Guten und die Bösen vertreten.
    Außerdem viel Zauberei. Die Szenen im Zirkus fand ich sehr toll
    beschrieben. Man hatte das Gefühl, man wäre mit auf Reisen. Den Stummen
    Riese fand ich sehr lieb. Er hätte alles für Pippa getan, aber Pippa
    auch für ihn.  Bei den Gedichten rätselt man selber mit, was sie zu
    bedeuten haben. Sie sind manchmal richtig irreführend. Bei dieser
    Geschichte habe ich oft gelacht, aber auch manchmal den Kopf
    geschüttelt. Ich konnte nicht verstehen, wie manche Personen, mit den
    anderen Personen umgehen. Ich finde, wer Märchen liebt, sollte dieses
    Buch lesen.

    Fazit:

    Ein märchenhaftes Abenteuer für jeden der Märchen liebt!

    Über die Autorin:

    Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier
    Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein,
    bezeichnet sich selbst als "Napfschnecke", die ungern ihr Haus verlässt,
    und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie
    nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt.
    Sie
    schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper,
    ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den
    Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.

    Wie viel Sterne?

    4 von 5

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    Originaldibblers avatar
    Originaldibblervor 4 Jahren
    Ein nettes Märchen

    Bei DAS GEFRORENE LÄCHELN von Susanne Gerdom handelt es sich um ein recht klassisches Märchen in Romanlänge. Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, da es schon nach wenigen Seiten den ersten großen Twist gibt und man eigentlich kaum etwas über den Inhalt sagen kann, ohne zu viel zu sagen. Von daher versuche ich es einfach mal mit einer Art Dramatis Personae, um allen ein gewisses Gefühl für den Inhalt zu geben.
    Dramatis Personae (in Auszügen):
    ein Königspaar
    ein Prinz
    ein Hofmagier
    die Tochter des Hofmagiers
    ein böser Zauberer
    ein Dschinn
    mehrere Wasserspeier
    allerlei Theatervolk
    ...
    Dabei entwickelt sich die Geschichte in den üblichen Märchenbahnen: zunächst ist eitel Sonnenschein, bis der böse Magier dem schönen Leben ein Ende macht. In dieser Situation müssen sich dann die jugendlichen Protagonisten behaupten. Und am Ende gibt es natürlich ein Ende, wie es einem Märchen gebührt.
    Zur Sprache kann man sagen, dass sie einfacher gehalten ist als in manchem anderen Buch der Autorin. Doch das ist für ein Märchen und eine jüngere Leserschaft ja nur passend. Vereinzelt tauchen auch mal schwierigere Wörter auf, die manch junger Leser wahrscheinlich nachschlagen muss. Aber auch diese stören den Lesefluss nicht wirklich, wenn man sie nicht nachschlägt.
    Alles in allem ein schönes Märchen, aber einige Dinge haben mich doch gestört. Für meinen Geschmack hat sich der Mittelteil ein wenig zu lang gezogen, ohne dass wirklich etwas passiert ist. Außerdem gab es am Ende noch offene Fäden, die nicht mehr aufgegriffen wurden. Nichts wesentliches für die Geschichte, aber trotzdem bleibt man ein wenig unbefriedigt zurück.
    Fazit: Ein gutes und über weite Strecken unterhaltsames Buch, aber nicht wirklich etwas besonderes.

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    buchstabentraeumes avatar
    buchstabentraeumevor 5 Jahren
    Susanne Gerdom - Das gefrorene Lachen

    Der König von Almay hat erfahren, dass sein Volk ihn zum Gähnen langweilig findet. Deshalb nimmt er den Geburtstag seines Sohnes, des Prinzen Augustin, zum Anlass, für mehr Begeisterung beim Volk zu sorgen und veranstaltet ein großes Fest. Doch leider hat er es versäumt, den mächtigen Zauberer Ostwind zu diesem Fest einzuladen, der daraufhin wutentbrannt den Zauberer des Königs zu einem Duell fordert. Die Folge ist, dass der böse Ostwind die Herrschaft über Almay an sich reißt und gleichzeitig jegliches Vergnügen oder Aufkommen von Freude streng unterbindet und mit Strafe bedroht.

    Die junge Pippa, Tochter und Assistentin des Zauberers Lorenzo, und ihr Freund, der Clownslehrling August, wollen sich mit diesen Umständen nicht zufrieden geben und setzen sich zur Wehr.

    Mit ihrem neuesten Buch „Das gefrorene Lächeln“ nimmt Susanne Gerdom ihre Leser mit in die Welt des Theaters, die so farbenprächtig, bunt und fröhlich erscheint, oft aber mehr Schein als Sein ist. Sie nimmt den Leser gefangen mit den Darstellungen von Zauberei und Akrobatik, aber auch düsteren und boshaften Gestalten. Dem Leser wird es ermöglicht, einen Blick hinter den schweren Samtvorhang zu werfen, der die Bühne in einen Vorder- und einen Hinterbereich teilt. Die

    Jede der Figuren ist lebhaft und liebevoll gezeichnet und verfügt über einen einmaligen Charakter. Jede Figur spielt eine überzeugende Rolle, wächst dem Leser schnell ans Herz und sorgt für Begeisterung. Dazu ist das Buch magisch und spannend und sorgt für unterhaltsame Lesestunden.

    Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und magisch und an vielen Stellen merkt man ihm an, dass die Autorin das Buch mit einem Lächeln im Gesicht und einem Augenzwinkern geschrieben haben muss. Ein feiner Humor und eine leichte Ironie geben die Stimmung des Buches vor.

    Das Buch lässt sich nicht als Kinder- oder Jugendbuch einordnen, dafür ist der Stil aufgrund seiner unterschwelligen Ironie zu anspruchsvoll. Am besten passt es daher in die Kategorie „Roman“.


    Mein Fazit:

    Mit „Das gefrorene Lachen“ gelingt ein Blick hinter die Kulissen eines Theaters, in dem oft alles mehr Schein als Sein ist.

    Kommentare: 1
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    Primroses avatar
    Primrosevor 6 Jahren
    Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Pippa ist die Tochter von Laurentio, dem Hofzauberer. Am liebsten unternimmt sie etwas mit Augustin, dem Sohn des Königs. Eigentlich ist sie ja sogar in ihn verliebt. Wenn dieser Pippa doch nur mehr Beachtung schenken würde! An einem königlichen Fest geschieht etwas Seltsames: Der böse Zauberer Ostwind erscheint auf der Residenz. Und plötzlich ist das Schloss verschwunden. Und mit ihm alle seine Einwohner. Pippa und Augustin sind Mitlieder einer Zirkusgruppe und präsentieren ihr Können. Der ehemalige König ist der Prinipal des Zirkusses. Ostwind regiert nun das Reich. Niemand aus der Zirkustruppe scheint sich an ein Leben vor dem bunten Treiben erinnern zu können. Nur der Riese weiß, was damals wirklich geschah. Doch der ist leider taub…

    Dieser Roman von Susanne Gerdom ist fantastisch! Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und bin absolut begeistert. Susanne Gerdoms Schreibstil ist so anders als die von anderen Autoren. Wenn man ihre Beschreibungen liest, kann man sich die Dinge ganz genau vorstellen. Ein rasantes Kopfkino lief während der ganzen Show in meinem Inneren ab. Spannung und Dramatik pur!

    Die Einleitung in das Geschehen ist eher unspektakulär. Sobald man aber die ersten 50 Seiten gelesen hat, ist man mittendrin in der Handlung. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Charakteure in dem Buch sind wirklich wunderbar. Pippa und Augustin habe ich beim Lesen in mein Herz geschossen. Es sind wunderbare Figuren, wunderbare Menschen, die aber nicht unrealistisch perfekt sind, sondern mit kleinen Macken, wie jede echte Person. Während die einfühlsame Pippa mit ihren Gefühlen kämpft, versucht sich der Prinz im Zirkus als Clown. Doch seine Ausbildung unter der Leitung von dem brutalen Weißclown ist hart. Ich litt mit Pippa wegen ihren Gefühlen. Und ich litt mit Augustin wegen dem bösen Ausbilder. Ich konnte die frische Nachtluft rund um das Zirkuszelt riechen, das bunte Treiben während der Abendvorstellungen vor meinem geistigen Auge sehen.

    „Das gefrorene Lachen“ ist ein Buch voller Abenteuer und Magie. Es ist eine märchenhafte Geschichte über Freundschaft und Liebe, Hoffnung uznd Mut. Es wundert mich, warum der Roman noch so unbekannt ist. Ich kann nur sagen: Dies ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

    Ein Lese-Muss für Alle!

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    Ahoteps avatar
    Ahotepvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Meinung
    Susanne Gerdom entführt den Leser wieder einmal in eine märchenhafte Welt voller faszinierender Wesen, wie witzige Wasserspeier und ein liebevoller Dschinn. Dabei mischt sie diese klassischen Elemente gekonnt mit denen vom Theater und ihrer schwungvollen und liebevollen Erzählweise, so dass mich die Geschichte um Pippa sehr schnell gefangen nahm.

    Das Buch beginnt fröhlich und munter. Nach einem Vorfall, der sich sehr früh im Roman ereignet, wird die Atmosphäre immer mal wieder düsterer. Zudem wird alles bisher Geschehene auf den Kopf gestellt und jegliche Klarheit war damit bei mir vorerst verschwunden. Allerdings begann dadurch meine Neugier zu wachsen, so dass ich mit dem Buch nicht mehr aufhören wollte, ebenso bedingt durch die vielen liebenswerten Charaktere, die für Märchen typische Züge zeigen und doch dabei vielschichtig mit Ecken und Kanten gestaltet wurden.

    Die Auflösung der verworrenen Geschichte ist gut und plausibel, begeisterte mich jedoch nicht. Auch den Endkampf kann ich nicht als perfekt bezeichnen. Dieser war zwar erfrischend kurz, was mir sehr gefallen hat, allerdings war der Verlauf für mich nicht ganz klar. Weiterhin wurden letztendlich nicht alle Aspekte, die mir im Laufe der Geschichte als wichtig erschienen, erläutert, so dass ich mit dem Ende nicht ganz glücklich bin, auch wenn die Hauptpunkte gut erklärt wurden.

    Fazit
    "Das gefrorene Lachen" ist ein wunderschönes Märchen in Form eines Bühnenstücks, das mich verzaubert hat. Der größte Kritikpunkt sind die offenen Stränge am Ende des Buches, was jedoch durch die liebevolle Geschichte mit ihren hinreißenden Charakteren kompensiert wird.

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    Siiris avatar
    Siirivor 7 Jahren
    Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Inhalt:
    Im Königreich Almay führen die Menschen ein beschauliches Leben unter König Ferdinand und seiner reizenden Gemahlin. Für die Untertanen gibt es nur eine einzige Sache zu bemängeln: Der König ist zu langweilig. Um dieser Volksmeinung schnell entgegenzuwirken, holt er zur Geburtstagsfeier des Prinzen Augustin kurzentschlossen ein Wandertheater in die Residenz. Doch dieses birgt eine unangenehme Überraschung…
    Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war!

    Mein Eindruck vom Buch:
    „Das gefrorene Lachen“ ist eine zauber- und märchenhafte Geschichte, die ihren Lesern bis zum Schluss Rätsel aufgibt. Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, denn das nähme dem Buch eindeutig einen Teil seines ganz besonderen Zaubers und Reizes.

    Susanne Gerdom schaffte es auch mit diesem Buch wieder, mich über die ganze Lesestrecke hinweg zu fesseln und an die Geschichte zu binden. Oft vermochte ich den Roman nicht mehr aus der Hand zu legen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter den rätselhaften Geschehnissen rund um die Protagonisten Pippa und Augustin und das seltsame fliegende Theater, in das sie auf ebenso merkwürdige Weise geraten, steckt.

    Wieder einmal gelingt es der Autorin, bunte und lebensechte Bilder vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich fühlte mich in die bunte, hinter den Kulissen oftmals auch raue Theaterwelt hineinversetzt, konnte die reichlich angebotenen Leckereien riechen und den Schweiß der Artisten spüren, staunte und erfreute mich mit dem Publikum. Gleichzeitig litt ich mit Pippa und August, die von ihren jeweiligen Ausbildern – einem Magier und einem Weißclown – nicht eben freundlich behandelt werden. Und hoffte mit ihnen, dass sie den Geheimnissen auf die Spur kommen und der Schreckensherrschaft des bösen Magiers Ostwind ein Ende setzen können. Die ganze Geschichte über beschäftigte mich die Frage: Werden Pippa und ihre Lieben ihr altes Leben wieder aufnehmen können?

    Das Buch zeichnet sich durch eine ganz besondere Atmosphäre auf, eine Art düsterbunter Theaterzauber, der einen starken Sog auf mich ausübte. Neben humorvollen und lockeren Passagen weist der Roman nämlich durchaus auch düstere Stellen auf, in denen die gnadenlose Herrschaft des bösartigen Magiers in Almay geschildert wird.

    Der Roman bietet eine Fülle von schönen und liebenswerten Ideen, Details und Charakteren. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich in diesem Buch die Wasserspeier, die auch – so viel kann ich verraten – einen nicht unwesentlichen Part in der Handlung und bei der Auflösung der Geschichte spielen. Auch Naturwesen wie etwa zwei Zentauren und ein SaTyr erfreuten mich in diesem Buch als liebenswerte Nebenfiguren.

    Die Autorin verzichtet auf Schwarz-Weiß-Zeichnungen und stattet fast alle Figuren mit liebenswerten Eigenschaften, zugleich aber mit Mängeln und dunklen Seiten aus. Das lässt die Figuren plastisch und facettenreich erscheinen, und insbesondere Pippa und August sowie den sanftmütigen Riesen Zarter Blütenzauber konnte ich schnell ins Herz schließen.

    Susannes Sprache habe ich nach der Lektüre einiger Bücher von ihr schon längst liebgewonnen, und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ihre stimmige Wortwahl sowie ihr bildhafter und detailverliebter Stil tragen ihren Teil zur Erschaffung der ganz besonderen Atmosphäre dieses Buches bei.

    Auch die im Buch versteckten Anspielungen auf Werke der literarischen Großmeister Shakespeare und Goethe machten mir großen Spaß. Ebenso freute ich mich darüber, altbekannte, hier jedoch sehr gelungen verarbeitete Märchenelemente entdecken zu können.
    Mir persönlich machte das Buch auch Lust auf die Lektüre des einen oder anderen Werkes von Shakespeare – es kann sich somit auch positiv auf die Bildung des Lesers auswirken. ;D Dazu tragen auch die ab und an verwendeten altmodischen Ausdrücke und Fremdwörter bei, die ebenso den Horizont erweitern können.

    Das Ende wird einem Märchen perfekt gerecht und hat mich zufrieden zurückgelassen, auch wenn noch ein paar wenige Fragen offen blieben – ideal zum Weiterträumen der Geschichte.

    Fazit: „Das gefrorene Lachen“ ist ein wundervolles Märchen, das zum Spekulieren und Rätselraten einlädt. Es hat mich glänzend unterhalten und mir großen Spaß gemacht.

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    Mika2003s avatar
    Mika2003vor 7 Jahren
    Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Der Autorin gelingt es mit diesem Jugendbuch, ein ganz besonderes märchenhaft anmutendes Feeling zu zaubern, dass einen von der ersten Seite an ihn seinen Bann zieht. Sie schafft es, einen so zu fesseln, das man Mühe hat sich an die Abschnittseinteilungen der Leserunde zu halten - man hat den Drang, das Buch eigentlich in einem Rutsch durchlesen zu wollen.

    Vor dem geistigen Auge des Lesers entsteht eine farbenprächtige Welt mit liebenswerten Charakteren und dennoch vermeidet die Autorin Einteilungen in Klischees - denn auch die Guten haben ihre dunklen Seiten genauso wie die "Bösen" auch gute Eigenschaften tief in sich verstecken.

    Ich liebe Artisten, ich mag Clowns und durfte bereits einen Blick hinter die Kulissen eines Varietes werfen - dieser Eindruck hat mich beim Lesen des Buches begleitet.

    Es ist ein Wechselbad der Gefühle - locker-leichte Szenen die zum schmunzeln, lachen und freuen reizen wechseln mit düsteren Szenen ab, in denen das Leid und die bösartige Herrschaft der bösen Magier beschrieben werden.

    Susanne Gerdom hat einen wunderbaren Schreibstil, der so detailreich ist, das man die ganze Szenerie praktisch vor sich sieht. Mit hat das Lesen richtig Spaß gemacht und die Verweise auf den großen Meister Shakespeare, von dem ich wie ich zu meiner Schande gestehen muss, bisher noch gar nichts gelesen habe, sind gut gelungen.

    Das Ende des Buches ist typisch Märchenhaft :-) und begeistert auch die Leserundenteilnehmer, die sonst nicht immer mit dem Ende von Susanne zufrieden waren.

    Einfach Zauberhaft

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    S
    staronevor 7 Jahren
    Rezension zu "Das gefrorene Lachen" von Susanne Gerdom

    Zum Inhalt:

    Diese Geschichte beginnt in einem kleinen Königreich mit Namen Almay dort leben alle glücklich und zufrieden. Bis zur Geburtstagsfeier des Thronfolgers August, denn wie es so üblich ist wird jeder zu diesem besonderen Geburtstag, er sich 18. Jahre alt eingeladen der Rang und Namen hat. Leider wurde der Ostwind vergessen und taucht in Form eines Magiers mit seinem Gehilfen einem Dschinn auf. Die Tochter des Hofzauberers Pippa ist seit Kindesbeinen in den jungen Prinzen verliebt, leider ohne das August eben jeder Prinz davon etwa weiß oder bemerkt. Deshalb verlobt er sich auch guten Gewissens mit Prinzessin Mirabella. Der Ostwind war einst der Meister des Hofzauberes Laurentio hat sich, aber eine schlimme Sache zu schulden kommen lassen und wurde durch den Hofzauberer entlarvt und des Landes verwiesen. Jetzt sinnt er auf Rache und verwandelt alle Bewohner des Schlosses in zum Teil merkwürdige Gestalten in einem Theater. Nichts ist mehr wie es war. Kann dieser Fluch wieder rückgängig gemacht werden, wird August doch noch merken das Pippa ihn und nur ihn liebt.

    Davon handelt diese interessante , lustige und sehr spannende Geschichte.

    Meine Meinung:

    Auch in diesem Buch hat es Susanne Gerdom wieder in ihrer unnachahmlichen Art geschafft, mich zu verzaubern. Denn sie beschriebt einfach klasse Ort, Personen und Handlung. Man taucht ein und ab in diese märchenhafte, lustig, unterhaltsame und immer spannende zum mitraten angelegten Geschichte.

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