Susanne Gerdom Der Nebelkönig

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Inhaltsangabe zu „Der Nebelkönig“ von Susanne Gerdom

In Sallies Welt geht alles seinen scheinbar gewohnten Gang: Sie ist Küchenmädchen in einem Herrenhaus, so groß, verwinkelt und weitläufig, dass Sallie nur einen winzigen Bruchteil davon kennt. Am liebsten hält sie sich ohnedies in der Bibliothek auf, um zu lesen. Denn die Geschichte vom ewigen Kampf des Nebelkönigs gegen die Katzenkönigin lässt sie nicht mehr los. Doch schon bald wird Sallie herausfinden, dass diese Geschichte viel mehr mit ihr zu tun hat, als sie sich auch nur vorstellen kann. Sie beginnt Türen zu öffnen und Fragen zu stellen – derweil kriecht der Nebel unaufhörlich ins Haus …

Schöne kleine Geschichte, die einen in eine andere Welt zaubert!

— AutumnForest
AutumnForest

Ein fantastisches Buch, bei dem die scheinbaren Realitäten verschwimmen

— odenwaldcollies
odenwaldcollies

Einer der wunderschönsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Einfach märchenhaft und bezaubernd *-*

— Traumkatze
Traumkatze

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  • Lauter Nebel

    Der Nebelkönig
    KristinaTiemann

    KristinaTiemann

    19. January 2017 um 09:21

    Eine Rotkäppchen und der böse Wolf Geschichte ... Sallie ist Küchenmädchen in einem Herrenhaus und gerät zwischen die Fronten des Nebelkönigs und der Katzenkönigin. Sie liest gern und die Welten vermischen sich, was ist real, was ist Trug und Traum? Alle in dem Haus sind in der Zeit gefangen und dort für immer eingesperrt und nur einer kann sie retten ... Ich habe mich durch das ganze Buch gequält. Die ersten 10 Seiten sind die besten, deshalb habe ich weitergelesen. Dann seitenlange Beschreibungen über Küchendienst und dunkle Gänge und dann wieder von vorn. Auf Seite 100 wollte ich aufgeben, dachte aber, vielleicht tue ich dem Buch damit unrecht, schließlich waren die ersten Seiten ja gut, da muss doch noch was kommen. Leider kam da nichts mehr. Ich war lange nicht so froh, ein Buch endlich durchgelesen zu haben. Die Sprache ist gut. Zusammen mit einer guten Geschichte wäre das ein Buch, das ich gern lesen würde. Ich habe in den Rezis herumgestöbert und frage mich wirklich, ob ich ein anderes Buch gelesen habe? - Das hier ist natürlich nur meine Meinung.

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  • "Schein oder Sein"

    Der Nebelkönig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. November 2015 um 16:47

    Eigentlich genau die Art von Buch, die ich überhaupt nicht lesen mag, aber das Buch hat mich gefesselt! Ich habe fünfmal begonnen und fünfmal wieder aufgehört, weil ich es einfach nicht lesen wollte. Nach den ersten paar Seiten wusste ich, dass ist genau das Buch, was ich gerade nicht lesen will. Aber ich hatte keine Chance. Das Buch hat mich nicht losgelassen und so habe ich dann aufgegeben und es in einem Schwupps fertiggelesen. Die Autorin hat es geschafft so fesselnd zu schreiben, dass ich schließlich begeistert war. Die Story handelt von dem Küchenmädchen Sally. Sally ist dreizehn und lebt in einem Herrenhaus, das von Nebel umschlossen ist und sie kennt auch keinerlei Welt außerhalb. Sie weiß nicht einmal, was das Wort Welt eigentlich bedeutet. Die Charaktere - der Rabe, der Bibliothekar, der Nebelkönig, der Drache, usw - sind mehr als mysteriös genauso wie die gesamte Geschichte ....und genauso wunderbar, wenn man sich darauf einlässt, was mir anfangs schwer gefallen ist. Aber es hat sich gelohnt. Der "Nebelkönig" hat was!! 

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  • Eine Geschichte in der Geschichte! Und dazwischen: Nebel!

    Der Nebelkönig
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    16. September 2015 um 06:02

    Meinung Als ich „Nebelkönig“ zu lesen anfing, wusste ich nicht, was auf mich zukam, denn ich hatte bewusst keinen Klappentext gelesen. Manchmal denke ich, die Klappentexte schüren nur Erwartungen wo keine hingehören, also … weg damit! ^^ Ich stürzte mich in das aufgerissene Maul des Wolfes und wurde mit Haut und Haaren gefressen. Konnte ich gerettet werden oder war alles für die Katz? Die Geschichte dreht sich um Sallie. Sallie ist ein Küchenmädchen, das in einem sehr mysteriösen Herrenhaus lebt. Sie ist zufrieden mit dem was sie hat und was sie tut, sodass sie ihr Dasein nie infrage stellt. Die einzige Unregelmäßigkeit in ihrem eintönigen Leben, sind die Abende mit dem Bibliothekar. Dann darf sie in Büchern lesen, kann sich unterhalten und die Zeit vergeht ein bisschen schneller. Sallie denkt nicht an die Zukunft, oder an das, was einmal kommen mag. Sie lebt im hier und jetzt. Und genau das ist der Dreh- und Angelpunkt, der Kern der Geschichte. Sallie und ihre Gedanken, ihre Möglichkeiten, die sie nie gesehen hat, die aber da sind. Sie verstecken sich hinter einem Nebel. Ich mochte Sallie, denn obwohl sie sehr jung ist, hat sie „Mumm“ in den Knochen und steht für sich und ihre Freunde ein. Sie macht das, wovon sie denkt, dass es ihr gut tut, vergisst darüber hinaus aber nicht die anderen. Egal wie schrecklich die Erlebnisse sind, wie Verwirrend der Tag war, Sallie glaubt, nein Sallie WEIß, das alles gut wird, einfach, weil es so ist und schon immer war. Diese Zuversicht, die kaum erschüttert wird, fand ich einfach nur bewundernswert. Es war glaubhaft, denn Sallie verhielt sich nie seltsam oder unangepasst. Sie tat das, was zu tun war. Was ich als Leser in der Szene von ihr sehen wollte. Und dennoch tat sie es für sich, nicht für mich. Ich war nur der Zuschauer, der durch ein Loch im Nebel zugucken durfte. Natürlich steht Sallie nicht alleine da. Sie hat Freunde, die ihr helfen, ihre Gedanken zu ordnen. Die ihr helfen, zu dem Menschen zu werden, der sie zu einem bestimmten Zeitpunkt sein muss! Aber auch hier hat Susanne Gerdom unserer kleinen Sallie nicht einfach Freunde an die Seite gestellt, denn im „Nebelkönig“ ist nichts so, wie es scheint. Katzen sehen mehr, als sie sollen. Eulen wissen nicht, wovon sie reden und der Wolf frisst alle, nicht nur das kleine Mädchen. Freunde sind Feinde und Feinde können Freunde sein, wenn man sie lässt. Nichts, aber auch gar nichts, ist hier so, wie es auf den ersten Blick erscheint und erst nach und nach wurde mir als Leser klar, was in der Geschichte gespielt wurde, auf wessen Seite ich mich stellen wollte und vor allem, wo das alles seinen Anfang nahm. Man denkt, Susanne bringt hier ein Küchenmädchen ein, ein unwichtiges, kleines, dummes Ding, das eigentlich doch gar nicht wichtig genug sein kann, um so eine Geschichte zu tragen. Aber immer, wenn ich dachte, ich habe nun eine Spur gefunden, der ich folgen kann, am der Nebel und ich verlor mich in den Irrungen und Wirrungen der Geschichte. Denn Susanne Gerdom versteht es wie keine Zweite ihre Leser zu verwirren. Sie in eine Richtung zu lenken, die dann plötzlich abzweigt und ganz anders endet, als sie begonnen hatte. Ich mag es sehr, wenn Susanne ihre Geschichte in der Geschichte erzählt. Es geht nie einfach um das, was man liest, was man denkt zu wissen. Es geht immer um mehr, immer um das große Ganze. Und bis man als Leser genau das überblickt, ist man am Ende der Geschichte angelangt. Bei jeder Wendung, die ich nicht kommen sah, hab ich Susanne leise, aber gemein lachen gehört. ^^ (Neeein, streite das jetzt nicht ab!) „Der Nebelkönig“ nahm mich mit zu Sallie und zeigte mir, dass es immer wichtig ist, seinen eigenen Sinnen zu trauen und seine Freunde nie zu vergessen. Man sollte sich nie von Äußerlichkeiten blenden lassen, denn es kommt auf die inneren Werte an. Und da ist es vollkommen egal, ob man ein Küchenmädchen ist, das zu viel Neugierde besitzt; oder ob man ein Herrenhaus-Besitzer ist, dem langweilig ist und der sich eben mit diesem Küchenmädchen unterhält. Fazit „Der Nebelkönig“ gehört neben „Das gefrorene Lachen“ zu meinen liebsten Geschichten von Susanne, denn sie sind viel mehr, als man zu Anfang denkt und sie sagen viel mehr aus, als man glauben mag. Ein Küchenmädchen muss kein Küchenmädchen sein, nur weil man eins vor sich sieht. Es ist die Geschichte hinter der Geschichte in der Geschichte, die mich so fasziniert und ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt, wie Susanne das alles verbindet. Ich kann die Geschichte jedem ans Herz legen, der offen für ein bisschen „mehr“ ist und durch den Nebel hindurch sehen möchte. Bewertung Auch wenn es für den einen oder anderen Leser kompliziert erscheinen mag, weil Susanne auf Nebencharaktere und Handlung steht ^^ (kleiner Insider), weil Susanne nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, sondern jeder Figur ihren Raum gibt, war es für mich mehr als nur eine Freude, die Geschichte von Sallie zu lesen. 5 von 5 Marken an dieser Stelle und gerne mehr von solchen Ausflügen hinter den Nebel, Susanne! Liebe Grüße Tilly

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  • Ein märchenhaftes Buch, das verzaubert *-*

    Der Nebelkönig
    Traumkatze

    Traumkatze

    31. March 2015 um 12:14

    Rezension "Der Nebelkönig" Klappentext: Sallie ist Küchenmädchen in einem Herrenhaus, so groß, verwinkelt und weitläufig, dass Sallie nur einen winzigen Bruchteil davon kennt. Am liebsten hält sie sich in ihrer kargen Freizeit in der Bibliothek auf, um zu lesen. Denn die Geschichte vom ewigen Kampf des Nebelkönigs gegen die Katzenkönigin lässt sie nicht mehr los. Doch schon bald wird Sallie herausfinden, dass diese Geschichte viel mehr mit ihr zu tun hat, als sie sich auch nur vorstellen kann. Sie beginnt Türen zu öffnen und Fragen zu stellen - und derweil kriecht der Nebel unaufhörlich ins Haus ... Cover: Das Cover ist hauptsächlich in dunklen Tönen gehalten, dann aber stechen diese gelben Katzenaugen aus dem Cover natürlich sehr heraus, wie auch der altmodische, verschnörkelte Bilderrähmen, was natürlich nochmal einen besonderen Akzent setzt. Insgesamt wirkt das Cover sehr mystisch und passt durch den dunklen Nebel bei den Augen auch sehr gut zu der Geschichte. 5/5 Sterne Titel: Der Titel ist nichts besonderes...leider...Dieses Buch hat mehr Rum verdient, klingt aber nicht unbedingt spannend, was es aber trotzdem ist. Trotzdem passt der Titel zum Buch, verrät aber auch nicht zu viel. 3/5 Sterne Umsetzung: Ich habe dieses Buch von einer bekannten empfohlen gekriegt und dann sofort auf meinen "Wunschzettel" geschrieben, sodass ich mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch rangegangen bin und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht. Ich muss sagen, dass ich mich zuerst sehr schwer mit dem Buch getan habe und es zuerst immer wieder weg gelegt habe. Doch als ich dann doch irgendwann mal weiter als die ersten 30 Seiten gelesen habe, war ich so begeistert, dass ich es innerhalb von kurzer Zeit durch hatte. Inhalt: Die Story ist unheimlich märchenhaft aufgemacht und mit vielen kleinen Fantasyelementen geschmückt. Doch man sollte in diesem Buch keine Dämonen, Geister oder Zombies erwarten, denn so eine Fantasy Geschichte ist es nicht, aber sie erzählt von Drachen, sprechenden Raben und Katzen. Ich frage mich woher die Autorin diese ganzen Ideen genommen hat, denn die Geschichte ist einfach so durchdacht und detalliert. Grundsetzlich ist die Geschichte sehr misteriös und bleibt bis zum Ende spannend. Charaktere: Sallie ist sehr sympatisch und gut beschrieben, allerdings hätte ich mir bei einigen anderen Charakteren noch eine bessere beschreibung gewünscht. 5/5 Sterne Zusammenfassung: Es handelt sich um ein mysteriöses Fantasybuch, allerdings nicht um ein typisches Fantasybuch, da es zwar sehr ungewöhnliche Gestalten gibt und viel mit fantastischen Legenden gearbeitet wird, jedoch ist es halt ein etwas anderes Fantasybuch. Trotz dessen hat es mir sehr gut gefallen und ich kann es für alle Altersklassen empfehlen, da man, wie ich finde, nicht merkt, dass es ein Jugendbuch ist. 5/5 Sterne

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    22. February 2013 um 11:06

    Sallie lebt und arbeitet als Küchenmädchen in einem großen Herrenhaus.Das Haus ist sehr groß und Sallie hat noch längst nicht alle Wege, Räume oder Gänge erkundet. Doch sie kennt den Weg zur Bibliothek. Mit Uhl, dem Bibliothekar, Kaltrina und Luan, ihres Zeichens Katzen, pflegt sie einen sehr außergewöhnlichen Freundeskreis. In der Bibliothek liest Sallie Geschichten über den Nebelkönig und seinen Kampf mit der Katzenkönigin. Nach und nach wird ihr bewußt, dass sie irgendwie in die Geschichte verstrickt ist. Wieso altert sie nicht? Wieso kennt sie nur das Haus, aber nicht die Welt da draußen? Und was treiben die Herrschaften im Haus für perfide Spielchen? Und dann gibt Uhl ihr auch noch ein Buch, das mit ihr zu sprechen scheint … Die äußere Gestaltung, aber auch die Klappentext machen dem Leser schnell klar, dass es sich um ein fantastisches Buch handelt. Der Einstieg in die Geschichte gestaltete sich sehr einfach. Zunächst findet man im Prolog einen Auszug aus der Geschichte, die dem Haus zu Grunde liegt – die Entstehung des Nebelkönigs. Dieser kurze Einblick macht den Leser neugierig auf die restliche Geschichte und so lernt man als nächstes Sallie und Uhl kennen. Der Leser begleitet Sallie als neutraler Beobachter und bleibt die ganze Zeit an ihrer Seite. So lernt man Sallie schnell sehr gut kennen und kann sich in sie reinversetzen und mit ihr mitfiebern. Zusammen mit Sallie wandert der Leser durch das riesige undurchsichtige Haus und rätselt über den Daseinsgrund von Sallie und ihre Aufgabe. Von den Beschreibungen her, hat man das Gefühl, dass die Zeit in dem Haus irgendwann im 19. Jahrhundert stehen geblieben ist. Die Atmosphäre, die ganze Umgebung und Handlungen – nicht zuletzt die sprechenden Tieren, verwandelnde Menschen und Gemetzel, die Tags drauf vergessen scheinen und Tote wieder leben – sorgen für einen schnellen Lesefluss. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und wird gegen Ende allerdings mit einem Ende gelöst, der durchaus eine Fortsetzung zulassen würde. Mit diesem Jugendbuch ist der Autorin der Einstieg in das Genre mehr als gelungen. Susanne Gerdom versteht es, ihre Leser zu fesseln und mit in die Geschichte reinzunehmen. Gemeinsam mit Sallie konnte ich mich auf die Suche nach den Puzzleteilen der Geschichte und Sallies Vergangenheit machen und mit ihr zusammen gegen den Nebelkönig und seine Getreuen kämpfen. Die Geschichte beinhaltet viele Wendungen, Geheimnisse und Spannungspunkte. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und man muss schon sehr genau lesen, damit einem ja kein Schritt entgeht. Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Fazit: Ein gelungenes Jugendbuch mit einer fantastischen Thematik, die einen in eine ganz andere Welt eintauchen lässt.

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    KerstinWe

    KerstinWe

    10. August 2012 um 09:43

    Inhalt: . Sallie ist eines der Küchenmädchen in einem riesig großen, düsteren Haus. Ihre Eltern kennt sie nicht und sie weiß nur, dass sie ungefähr 14 Jahre alt ist. Ihr Arbeitstag ist sehr lang und besteht oft aus endlosem Gemüse schnippeln. . In ihrer mehr als knapp bemessenen Freizeit geht sie oft in die Bibliothek. Uhl der Bibliothekar weist ihr dort Bücher zu, die sie lesen kann. Besonders gern liest sie die Geschichte vom Nebelkönig und der Katzenkönigin. . Eines Tages muß Sallie als Serviermädchen beim Hausherrn einspringen, weil ein anderes Mädchen sich schlimm verbrüht hatte. Zu ihrem Entsetzen sterben bei dem Essen zwei der Anwesenden. Zu ihrem noch größeren Entsetzen sieht sie beide Männer etwas später wieder – und zwar vollkommen lebendig…. . Das Leben im Haus wird für Sallie immer seltsamer. Es gibt Wolfszeichen an den Wänden, mit denen man sich an eine andere Stelle im Haus wünschen kann. Das Haus ist riesig groß und scheint überhaupt kein Ende zu haben. Außerhalb des Hauses scheint es nur Nebel zu geben, der sich irgendwann sogar ins Haus hinein bewegt. . Meine Meinung zum Buch: . Das Cover ist sehr schön gestaltet, paßt gut zum Buch. . Die Geschichte ist sehr spannend, läßt sich flüssig lesen und auch bei diesem Buch war es wieder so für mich, dass ich es nicht gern aus der Hand gelegt habe :) . Es ist eine Fantasy Geschichte, bei der allerdings keine Zaubersprüche oder ähnliches erwartet werden sollte. Es sind eher magische Ereignisse – seltsam und teilweise etwas gruselig. Sprechende Tiere kommen vor, Leute die sterben, aber nicht tot bleiben, ein Junge im Keller, der etwas von einer Ratte hat und andere sehr merkwürdige Dinge… . Also eine nicht ganz alltägliche Fantasywelt, wie wir sie aus anderen Büchern kennen :)

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Mika2003

    Mika2003

    09. November 2011 um 07:38

    Ein Jugendroman, der herrlich düster und spannend ist, aber auch Werte wie Freundschaft und Vertrauen vermittelt. Mir hat es Spaß gemacht, die Geschichte von Sallie zu verfolgen, auch wenn sie mir auf den ersten Seiten wahnsinnig naiv und unwissend vorgekommen ist. Dies ändert sich jedoch, je tiefer man in das Buch hineinrutscht und je mehr einen die Geschichte fesselt. Es gibt teilweise herrlich skurrile Gestalten, welche die einem von Anfang sympathisch sind; dann geheimnisvolle bei denen man sich nicht sicher ist ob gut oder böse oder doch irgendwo dazwischen. Eine gelungene Mischung wie ich finde

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 12:34

    Inhalt: Die dreizehnjährige Sallie lebt schon seit sie denken kann in einem großen, verwinkelten Herrenhaus. Sie arbeitet dort als Küchenmädchen und ist mit dieser Arbeit zufrieden, da sie es nicht anders kennt. Der Ostflügel des Gebäudes ist ihr vertraut, der Südflügel, wo die Herrschaft ihre Wohnräume hat, ist ihr jedoch nahezu fremd, da sie sich dort kaum aufhält. Am liebsten hält sie sich in der Bibliothek auf, wo sie sich von ihrem Freund, dem Bibliothekar Uhl, mit spannenden Büchern versorgen lässt. Erzählen diese Bücher die Wahrheit? Weitere Freunde des Mädchens sind das Ehepaar Kaltrina und Luan – zwei Katzen. Sie hinterfragt nicht, weshalb sie die Fähigkeit besitzt, mit den Katzen zu sprechen. Zwar erntet sie dafür so manchen schiefen Blick vom Personal, doch erscheint es ihr selbst nicht als etwas Unnatürliches – ist es doch schon immer so gewesen. Doch schon bald ahnt sie, dass unheimliche Dinge in dem ihr so vertrauten Gemäuer vor sich gehen, dass nichts so ist, wie es scheint. Weshalb passt der Blick auf das Haus, den sie vom Garten aus hat, nicht mit dem Blick aus den Fenstern zusammen? Warum ist ihr der Apotheker Korben, obwohl er doch so freundlich zu ihr ist, dennoch so unheimlich? Und warum bekommt man eigentlich den Hausherrn nie zu Gesicht? Bald schon wird Sallie verstrickt in eine Geschichte aus alten Freundschaften und Feindschaften, aus erloschener und fortbestehender Liebe, einstiger Vertrautheit und Verrat und aus zahlreichen Rätseln, die es zu lösen gilt… Welche Rolle ist Sallie in dieser Geschichte beschieden? Meine Meinung: Das Buch wird eingeleitet mit einem Prolog, der dem Leser einen Einblick in die Geschichte dieser fantasievollen Welt gibt. Es wird erzählt vom Tod des letzten Drachen, gütiger Lenker und Beschützer der Welt. Er stirbt durch die Hand seines Ziehsohnes, der fortan die Stellung des Drachen einnehmen und die Geschicke der Welt lenken will – allerdings nicht durch Güte, sondern durch Grausamkeit… So geheimnisvoll beginnt diese spannende und bezaubernde Geschichte, die den Leser in ihren Bann schlägt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Durch Sallie erkundet der Leser das mysteriöse Schloss, das ein Geheimnis vor der Protagonistin zu verbergen scheint. Schnell wird klar, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen – und dieses Mysterium hielt mich die ganze Lektüre hindurch in Atem. Wir lernen auch das Küchenpersonal und Sallies Freunde kennen, die dieser schon so lange vertraut sind. Und doch – auch sie scheint ein Geheimnis zu umgeben. Ganz besonders gefiel mir die düstere und dichte Atmosphäre, welche diesen Roman auszeichnet und einen Sog auf mich ausübte, dem ich mich kaum entziehen konnte. Immer wieder ein Pluspunkt in Susanne Gerdoms Romanen ist auch der detailverliebte, stimmungsvolle Erzählstil, der auch den „Nebelkönig“ auszeichnet. Der Plot wusste mich immer wieder zu überraschen und überzeugte durch Einfallsreichtum und Fantasie. Der Humor tritt hier ein wenig kürzer als in den beiden Elben-Romanen, doch hielt auch dieses Buch einige herzerfrischende Details bereit, wie beispielsweise Kaltrinas Eifersucht gegenüber ihrem Ehemann, die diesem nicht immer gut bekommt. Die Sprache ist metaphorisch und elegant, setzt das viel bemühte „Kopfkino“ in Gang und vermittelt auf gelungene Weise die düster-mysteriöse Stimmung des Buches. Gleichzeitig lässt sich „Der Nebelkönig“ aber auch flüssig lesen, für mich zumindest gab es keine nennenswerten Längen. Der Protagonistin Sallie fühlte ich mich schnell nahe; sie zeichnet natürlich aufgrund ihres Alters zumindest anfangs eine gewisse Naivität aus, doch gerade das ist oft sehr herzerfrischend. Positiv fällt auch auf, dass die Charaktere nicht mit der typischen Schwarz-Weiß-Schablone entworfen wurden. Vielmehr wird auch erklärt oder zumindest angedeutet, warum die Figuren so geworden sind, wie sie sind und was sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Außer Sallie hat es mir besonders der Bibliothekar Uhl angetan, der zwar ein wenig schrullig, aber außerordentlich liebenswert ist. Auch die Katzen Luan und Kaltrina fand ich bezaubernd und der Apotheker Korben ist ebenfalls sehr gelungen – ich wusste nie so genau, woran ich bei ihm war. Im Laufe des Buches lernt man immer wieder interessante Figuren kennen und es werden Geheimnisse gelüftet, welche die bereits bekannten Charaktere verbergen. Der Schluss des Buches lässt mich etwas nachdenklich zurück. Natürlich werden die wichtigsten Fragen aufgeklärt, doch einige Details bleiben auch offen und des Lesers eigener Fantasie überlassen. Dies stellt jedoch für mich keinen Makel dar, sondern passt zu der vorher aufgebauten mysteriösen Stimmung des Buches. Fazit: Dieses Buch verspricht nicht nur jugendlichen Lesern ein paar vergnügliche und spannende Lesestunden. Ich konnte gut in die Geschichte abtauchen und es hat mir Spaß gemacht, mit Sallie zu rätseln und langsam hinter die Erklärung für die mysteriösen Geschehnisse zu kommen. Susanne Gerdom hat mich auch diesmal nicht enttäuscht und ich freue mich schon sehr auf weitere Werke von ihr.

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2011 um 08:31

    Meine Meinung: Der Nebelkönig ist eine spannende Geschichte aus verschiedenen Zeitebenen mit märchenhaften Gestalten. Hier kämpft Gut gegen Böse, Katze gegen Wolf. Die Protagonistin Sallie ist ein Küchenmädchen und kann sich kaum an ihre vergangene Zeit erinnern, auch nicht an ihre Eltern. Sie liebt Bücher und hält sich daher oft in der Bibliothek auf. Besonders ein bestimmtes Buch, das das Märchen von der Katzenkönigin und dem Nebelkönig erzählt, fesselt sie. Doch plötzlich findet Sallie heraus, das ihre Welt nicht so ist, wie sie scheint. Dass sie selbst vom Bösen bedroht wird und ihr Leben in Gefahr ist. Sie muss entscheiden, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Mit dieser Handlung entführt Susanne Gerdom den Leser in eine märchenhafte Welt, die nicht nur spannend ist, sondern teilweise auch sehr grausam. Im Vergleich dazu besitzt diese Welt eigentlich ziemlich wenig Magie. Zumindest steht diese nicht im Vordergrund. Es gibt nur wenige Zaubersprüche. Der Leser erlebt eine Zeitschleife, die von zwei Welten erzählt und zwischen denen die Figuren hin und herspringen. Zu Anfang beginnt die Handlung mit einem Prolog, das von einem Drachen und seinem Ziehsohn erzählt. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch. Durch ihre Liebe zu Büchern fand ich sie direkt liebenswert. Ich konnte gut mit ihr fühlen, wenn sie mal wütend wurde oder auch verzweifelt war. Zwischendurch blitzt auch mal ihre große Klappe durch. Leider hatte ich aber öfter mit den anderen Figuren Probleme, vor allem diese zu unterscheiden. Es spielen recht viele Figuren mit, die unterschiedlich in ihrer Gestalt sind, aber durch die Zeitsprünge kam ich dann schon mal durcheinander. Dies bremste ein wenig meinen Lesefluss. Auch die Handlung wirkte auf mich ab und an, vor allem aber zum Schluss ziemlich sprunghaft. Dennoch versteht es die Autorin, mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte versunken und mir ging es oft wie Sallie, wenn sie unbedingt in ihrem Buch, weiterlesen wollte. Sie vermittelte mir beim Lesen zeitweise eine liebevoll beschriebene Welt, die dann wiederum plötzlich eine düstere Atmosphäre besaß. Susanne Gerdom beschreibt die Welt sehr ausführlich, es fiel leicht, sich dieses Haus bildlich vorzustellen. Überrascht war ich zeitweise von der Brutalität in dieser Geschichte. So lässt die Autorin auch schon mal das Blut fließen. Mit 334 Seiten hat der Roman für mich eine gute Länge. Durch den fließenden Schreibstil und die spannende Handlung lässt sich das Buch auch recht schnell lesen. Das Cover hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ein Dunkles in nebel umschlungenes Haus mit stechend gelben Augen in einem Bilderrahmen. Dieses Cover passt perfekt zu der Geschichte und lässt eigentlich schon vermuten, dass dieses Buch spannend wird. Fazit: Der Nebelkönig war für mich ein schaurig schönes Leseerlebnis. Spannend, mit einem wunderbaren Schreibstil entführt Susanne Gerdom die Leser in die Welt von Gut und Böse. Ein wunderbares Abenteuer voller Magie und märchenhafter Gestalten für jugendliche und erwachsene Leser. © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Ahotep

    Ahotep

    05. July 2011 um 21:35

    Der Nebelkönig ist ein gruseliges Fantasymärchen, das den Leser zu verwirren weis. Dies ist jedoch kein Nachteil, da es Teil der Geschichte ist und es der Protagonistin ähnlich ergeht. Ständig rätselt man über das seltsame Haus und seine Bewohner, genauso wie über die Geschichte, die Sallie in ihrer Freizeit in der Bibliothek liest. Und immer wieder hinterfragt man das soeben Geschehene, da vieles nicht das ist, was es zu sein scheint. Das Schöne dabei ist, dass Sallie zu Beginn genauso unwissend wie der Leser ist und dieser zusammen mit ihr immer mehr über das Herrenhaus und die Geschichte aus dem Bibliotheksbuch erfährt. Allerdings überholt der Leser Sallie bald, indem, durch den anderen Blickwinkel, ihm zusätzliche Informationen zur Verfügung stehen. Auch wenn man dann schon einiges ahnt, kommt keine Langeweile auf, da es genügend Wendungen gibt und es schwer vorstellbar ist, wie das Ganze zusammenpassen soll. Aber keine Sorge, zum Ende hin fügt sich alles zusammen. Während der Geschichte kann sich der Leser sehr gut in Sallie hineinversetzen. Er schwitzt mit ihr bei der Verrichtung ihrer Arbeit als Küchenmädchen, er gruselt sich voller Angst mit ihr in einer der vielen seltsamen Momente und ist ebenso verwirrt wie sie, wenn andere geheimnisvoll über ihre Bestimmung reden. Durch Susanne Gerdoms Schreibstil wirkt die Geschichte sehr lebendig und der Leser fühlt sich als einen Teil dieser andersartigen Fantasiewelt. Dies schafft sie durch ausführliche Beschreibungen, die auch Details in liebevoller Weise darstellen, wobei sie nicht ausschweifend wird und sich auf den Fortgang der Handlung konzentriert. Fazit Der Nebelkönig ist ein gelungenes, düsteres Fantasymärchen, das klasse geschrieben ist und eine spannend düstere Atmosphäre schafft.

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    starone

    starone

    Zum Inhalt: In der Geschichte von Susanne Gerdom geht es um das Küchenmädchen Sallie, die in ihrer Freizeit sehr gerne liest, denn in dem großen Haus in dem sie arbeitet und wohnt , gibt es eine ebensolche große Bibiliothek. Eines der Bücher kann Sallie besonders begeistern..die Geschichte..Des Nebelkönigs..nach und nach merkt sie, dass die Geschichte Einzug in ihre Leben und Tun hält. Denn Sallie gerät zwischen die Fronten des Nebelkönigs und der Katzenkönigin. Es geht um die Liebe, Verrat, Treue, den Tod, Vergebung usw. alle diese Sachen spielen eine wichtige Rolle. Menschen können sich in Tiere verwandelt und umgekehrt. Eine Geschichte , die bis zum Schluß spannend bleibt . Meine Meinung: Eine interessant gestaltestes Cover und eine ebenso ...spannende Geschichte. Die z.T. etwas unheimliches ansich hat und auch an magischen Momenten wird nicht gespart. Wirklich schöne Geschichte.

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    • 2
    Susanne Gerdom

    Susanne Gerdom

    10. June 2011 um 19:51
  • Leserunde zu "Sturm im Elfenland" von Frances G. Hill

    Sturm im Elfenland
    Susanne Gerdom

    Susanne Gerdom

    Hallo, Ihr Lieben! Ich freue mich auf eine rege Diskussion, also: An die Tasten!

    • 297
  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    verena83

    verena83

    12. April 2011 um 11:18

    Sallie arbeitet als Küchenmädchen in einem magischen Herrenhaus. Dieses ist so groß und weitläufig, sodass Sallie nur einen kleinen Teil davon kennt. In ihrer freien Zeit hält sich das Mädchen am liebsten in der Bibliothek auf, in der sie die Geschichte vom Kampf zwischen dem Nebelkönig und der Katzenkönigin liest. Und bald schon verstrickt sich Sallies Leben vollkommen mit dieser Geschichte und sie erkennt, dass in dem alten Haus die Dinge nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Unaufhörlich kriecht darüber hinaus der Nebel herein und bald schon steht Sallie selbst dem Nebelkönig gegenüber… Bevor ich dieses Buch zu lesen begann, war ich wahnsinnig gespannt darauf, denn ich konnte mir irgendwie kein wirklich genaues Bild davon machen, auf welche Reise mich die Geschichte mitnehmen würde. Als ich schlussendlich dann die ersten paar Seiten der Geschichte gelesen hatte, fand ich mich in einer absolut magischen und fantastischen Welt wieder, in der Sallie mit Tieren sprechen kann und sich Gestaltwandlern gegenübersteht. Diese Tatsache war es auch, die mich schließlich absolut gefesselt hat und so ging ich mit Sallie auf eine wahre Abenteuerreise, die zugleich spannend und das ein oder andere Mal wirklich dramatisch war. Darüber hinaus verwirrte mich die Geschichte hin und wieder jedoch auch ein wenig und die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ereignissen waren mir daher nicht immer gleich klar. Im Laufe des Lesens wurden aber all meine Fragen doch irgendwann noch beantwortet, sodass ich zum Schluss hin das große Ganze doch noch richtig erfassen konnte. Vom Ende selbst war ich dann noch ein klein wenig überrascht… zwar endet die Geschichte so, wie ich es mir gedacht hatte… allerdings nur vorübergehend, denn es kommt schließlich noch zu einer für mich nicht vorhersehbaren Wendung, die ich jedoch absolut großartig fand. Alles in allem habe ich „Der Nebelkönig“ also mit viel Begeisterung gelesen und somit verdient sich das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2011 um 23:15

    Diese Geschichte beginnt mit einem märchenhaft wirkenden Prolog, der mit dem ganzen Buch verwoben ist – auch wenn er nur eine Seite, einen Aspekt, einen Moment zeigt. Anfangs geht es noch recht geruhsam zu, sodass man Sallie und ihre Welt, die sich auf das Herrenhaus beschränkt, in aller Ruhe kennenlernen kann. Dadurch hatte ich einen sehr guten Zugang zu ihr, auch wenn meine Lieblingsfigur eine andere war. Die Atmosphäre ist märchenhaft, magisch, ein wenig düster und manchmal auch unheimlich. Anfangs kann man die Gefahr, die zu spüren ist, noch nicht so recht greifen. Das ergibt sich erst im Verlauf der Geschichte – je mehr Hintergründe man erfährt, desto konkreter wird die Bedrohung. Es gibt einige Überraschungen, man ist ständig am rätseln, grübelt über Figuren und Verbindungen nach – nur um die Ergebnisse möglicherweise schon im nächsten Moment in Frage zu stellen. Ein wenig Verwirrung gehört also zu diesem Buch dazu, ebenso das Spiel mit der Realität und eigenen Wirklichkeiten. Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt und sich zu einem echten Wohlfühlbuch entwickelt. Die Verlockung war sehr groß, es einfach zu Ende zu lesen – aber ich habe mich tapfer gewehrt. Oh, und erwähnte ich schon meine Lieblingsfigur? Diese hatte einen geheimnisvollen ersten Auftritt, und schon war es um mich geschehen. Gelegenheiten zum Mitleiden gab es dann reichlich, da hat es mich emotional mal wieder ziemlich erwischt. Und ich habe mich sehr gefreut, am Ende seine Geschichte zu erfahren. Hach!

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  • Rezension zu "Der Nebelkönig" von Susanne Gerdom

    Der Nebelkönig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. March 2011 um 22:13

    Sallie ist Küchenmädchen in einem geheimnisvollen, weitläufigen Herrenhaus, ihre Tage dort laufen alle nach einem gewohnten Schema ab. Sie arbeitet in der Küche und ihre wenige Freizeit verbringt sie in der Bibliothek um zu lesen. Besonders angetan hat es ihr eine Geschichte über den Nebelkönig und seinen Kampf gegen die Katzenkönigin... Susanne Gerdom entführt den Leser in eine märchenhafte, magische Welt. Sallie ist eine sympathische Hauptfigur, die schon allein durch ihre Liebe zu Büchern überzeugt. Auch alle anderen Charaktere wurden mit viel Liebe und Fantasie erschaffen und fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Die Geschichte hat am Anfang viel Zeit sich zu entfalten, es wird nichts überstürzt, der Leser bekommt Gelegenheit, sich in Sallies Welt einzufinden, bevor er anfängt/anfangen muss, einiges zu hinterfragen. Gerade in Jugendbüchern findet man häufig eine actiongeladene Szene an die nächste gereiht, worauf hier zum Glück verzichtet wurde. Das soll nicht heißen, dass in Der Nebelkönig nichts passiert, und alle nur ruhig ihrem Leben nachgehen. Es passieren sogar sehr viele Dinge, spannende Szenen wechseln sich mit eher ruhigeren ab, wodurch sich eine gelungene Mischung ergibt. Bis kurz vor dem Ende war ich total begeistert von diesem Buch. Doch dann wurden einige Dinge, die erst ausführlich und mit viel Liebe zum Detail eingeführt wurden, in aller Eile abgehandelt und aufgelöst. Die letzten Kapitel haben für mich einfach nicht so ganz zum restlichen Buch gepasst, auch mit Kleinigkeiten war ich am Ende nicht zufrieden. Welche das sind, kann ich jetzt natürlich nicht verraten. Trotz allem aber ein spannendes, lesenswertes Jugendbuch!

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