Die Erwählten von Aranea Hall

von Susanne Gerdom 
3,6 Sterne bei52 Bewertungen
Die Erwählten von Aranea Hall
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (29):
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Schöner spannender Autakt. Tolle Figuren. Bücher machen glücklich.

Kritisch (9):
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Unerträglich zickige Protagonistin, typischer Bad Boy, bei dem die Knie weich werden, vorhersehbar. Potenzial nicht genutzt. Schade.

Alle 52 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Erwählten von Aranea Hall"

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764170707
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:17.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Archers avatar
    Archervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Unerträglich zickige Protagonistin, typischer Bad Boy, bei dem die Knie weich werden, vorhersehbar. Potenzial nicht genutzt. Schade.
    Im Spinnennetz

    Liv ist sechszehn, hat einen traumatischen Unfall hinter sich und wird direkt nach dem Krankenhaus direkt auf eine einfache Insel irgendwo im Ärmelkanal verschippert, ohne sich von ihrer Familie verabschieden zu können. Sie hält das für eine Strafmaßnahme ihrer Mutter, weil die mit ihrem neuen Mann und dem kleinen Stiefbruder beschäftigt ist. In Aranea Hall sind alle Leute in irgendeiner Form sehr begabt, es gibt seltsame Unterrichtsfächer, die obligatorische Mädchenclique, die alle runtermacht, wer nicht zu ihnen gehört und die mega tollen Jungs, bei deren Anblick alles flöten geht, zuallererst das Höschen und der Verstand. Hässliche Leute gibt's nicht, und wenn doch, sind das eh die Computernerds, nützlich, aber vernachlässigbar. Liv kommt einer Verschwörung in den alten Gemäuern auf die Spur, in die zum großen Teil ihre eigene Familie verstrickt (verwoben!) ist.

    Da ich ein Fan von Harry Potter bin, bin ich geradezu prädestiniert dafür, solche Art von Büchern zu mögen. Internat, Intrigen, besondere Gaben, so was eben. Was ich jedoch absolut nicht abkann, sind Protagonisten, die sehr wahrscheinlich cool sein sollen, aber nur mega rumzicken. Liv ist Exemplar dieser Gattung. Ihre dummfreche Art ließ mich so manches Mal wünschen, dass sie irgendwer die Klippen auf der Insel hinunterstürzt. Natürlich sind von Tag 1 schon zwei Jungs hinter ihr her, die mit ihren was denn? 16, 17 Jahren schon so extrem durchtrainiert und männlich sind, mitsamt tiefen Stimmen und was weiß ich denn, dass ein Mädchen von Welt wie Liv eigentlich gar nicht anders kann, als bei ihrem Anblick dahinzuschmelzen. Ich fand die Entwicklung der Geschichte sehr vorhersehbar, auch wenn von Anfang an alles getan wurde, um Protagonistin und Leser im Dunkeln zu halten. Das ist überhaupt eine Art, Leser zu verärgern; absichtlich keine Erklärungen zu völlig hirnrissigen Handlungen zu geben, isso oder musso akzeptiere ich nur schwer. Anscheinend hatte die Autorin kurz vorher ein neues Wort gelernt, das nun alle paar Seiten eingearbeitet wurde: ostentativ. Ja. Doch. Ich kenne viele Mädchen, die permanent denken, dass dieses oder jenes ostentativ passiert. Muss an meiner ungebildeten Umgebung liegen, wenn das nicht der Fall ist. Irgendwie ist das Ganze echt schade, denn ich mag das Grundprinzip des Buches, aber werde trotzdem ostentativ die Finger von Nachfolgern lassen. ^^

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    Ahoteps avatar
    Ahotepvor einem Jahr
    Spannend und rätselhaft mit einem Hauch von Fantasy

    Susanne Gerdom zeichnet mit ihrer bildhaften Schreibweise auf den ersten Seiten ein scheinbar traumhaftes Internat, auch wenn es sich für die Protagonistin Liv situationsbedingt wie eine Gefängnisinsel anfühlt. Das Fantasyelement wird hier nur sehr zurückhaltend eingesetzt und kommt auch erst spät im Buch zum Vorschein.
    Die Protagonistin führt als Ich-Erzähler mit viel Sarkasmus durch die Geschichte. Dadurch wirkt das Buch locker und witzig. Die Wortwahl ist teils sehr jugendlich gehalten. Für mich war das gewöhnungsbedürftig, passte aber ganz gut. Zwischendurch gibt es allerdings ein paar wenige Begriffe, die zu diesem jugendlichen Stil nicht passen wollen.
    Aufgrund der rebellischen, ablehnenden Art habe ich eine Weile gebraucht, um Liv als Hauptcharakter zu akzeptieren. Das war mir stellenweise zu viel. Die Geschichte ist dagegen bereits nach wenigen Seiten sehr spannend, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Es gibt sehr viele mysteriöse Ereignisse und Rätsel, die die Protagonistin aufzudecken versucht. Allerdings kann bei diesem Buch auch schnell mal Frust aufkommen, da die vielen Charaktere ständig Informationen zurückhalten und dadurch die Geschichte oftmals nicht genügend vorangetrieben wird. Generell sind einige Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehbar bzw. "realistisch".
    Es ist sehr lang ungewiss, wer auf welcher Seite steht. Außerdem verschwimmen die Grenzen. Da zwar zum Ende deutlich wird, wer der Gegner ist, doch die "Guten" nicht eindeutig als "gut" zu erkennen sind.
    Die Autorin findet einen guten Abschluss mit einigen offenen Fragen, die gut in einer Fortsetzung aufgegriffen werden könnten, ohne dass ich als Leser unzufrieden zurückgelassen wurde. Die meisten Auflösungen geschehen kurz nach dem Höhepunkt, die in langen, viel zu vielen Erklärungen ausarten.
    Einige Handlungsstränge werden nur kurz angerissen und scheinen mir unwichtig für die Geschichte zu sein. Die Balance stimmte zudem nicht. Es gab Ereignisse, die mehr Raum benötigt hätten, um sich besser zu entfalten und dadurch mehr Bedeutung zu erhalten. Andere widerum hätten kürzer gehalten werden können. Des Weiteren werden sehr plötzlich Charaktere kurzzeitig näher beleuchtet, die anschließend wieder völlig fallen gelassen werden. Diese scheinen jeweils nur einen Zweck zu erfüllen und sind ansonsten irrelevant.

    FAZIT
    Die Erwählten von Aranea Hall ist ein spannendes Buch mit schönen Beschreibungen, welche leider bei den Details nicht immer Sinn ergeben, aber insgesamt stellt es eine schöne Geschichte dar. Dafür vergebe ich 3.5 Sterne, die ich aufrunde, da mich das Buch trotz der Schwächen gut unterhalten hat und ich nicht aufhören wollte, zu lesen.

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    BooksofFantasys avatar
    BooksofFantasyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alle Fans von Chosen werden auch dieses Buch lieben
    Ein toller Auftakt!


    Dieses Buch habe ich durch Zufall gefunden und als ich das schöne Cover mit diesem tollen Klappentext gesehen habe, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
    Der flüssige, jugendliche und vor allem bildliche Schreibstil der Autorin, war sehr angenehm zu lesen. 


    Der Spannungsbogen zog sich durch das ganze Buch, was daran lag, dass die Autorin uns hier geschickt nur mit kleinen Hinweisen füttert und die Aufklärung erst ganz am Schluss erfolgt.
    Was es mit diesen Begabungen auf sich hat, erfährt man ebenfalls erst sehr spät, aber dass ist genau das was diese Geschichte ausmacht. Ihr werdet es sehen. 


    Die rebellische Liv machte es mir am Anfang nicht leicht sie zu mögen, aber es wurde nach und nach besser und ich konnte sie immer besser verstehen. 


    Diese Frage wird euch durchs ganze Buch hindurch begleiten:
    Wer sind die Guten und wer die Bösen?
    Durch die vielen Wendungen welche die Autorin hier eingebaut hat, fällt es einem zunehmend schwerer, dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch! Meiner Meinung nach verrät der Klappentext hier viel zu viel von der Story. Der Klappentext am Buch selber hingegen tut es nicht. 


    Fazit:
    + Wunderschönes Cover (auch ohne Buchumschlag)
    + Angenehmer Schreibstil
    + Überraschende Wendungen
    +Unvorhersehbares Ende
    - Klappentext verrät zu viel


    Alle Fans von Chosen, werden auch dieses Buch mögen! Ich kann es euch nur empfehlen.

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    Lubig2s avatar
    Lubig2vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Rezension: http://aliswerk.blogspot.de/2017/05/aranea-hall-rezension.html
    mit der Hoffnung auf mehr

    Liv ist anfangs ein ausgesprochen pubertäres Gör, das bei mir nicht viele Pluspunkte landen konnte, da sie sich allem und jedem aus Prinzip verschließt. Dadurch ist sie sehr einsam und es fällt ihr schwer Fuß zu fassen. Anfangs ist sie auf dem Tripp, das sie die Insel so schnell wie möglich wieder verlassen will, tut aber aktiv nichts dafür. Sie hätte mehrere Möglichkeiten einen Rauswurf zu provozieren. Also nehme ich an, dass sie nur sich selbst gegenüber das Gesicht wahren muss.

    Leider bleibt der Internatsalltag recht blass. Es werden jede Menge spannender Unterrichtsfächer angekündigt, die aber leider nur kurz gestreift werden. Man erfährt nicht viel darüber.

    Nach einer relativ langen Einführungsphase nimmt die Geschichte dann Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich. Liv bekommt endlich Tiefe und ist mir damit näher gekommen. Susanne überrascht den Leser das eine oder andere mal völlig. Mich hat sie auf jeden Fall etliche male aufs Glatteis geführt.

    Ich mag Urban Fantasy, leider lassen aber die Fantasy-Elemente in diesem Buch lange auf sich warten.

    Alles in allem wieder ein spannendes Buch einer tollen Autorin. Ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird, sonst ist der Anfangsteil des Buches etwas zu lang.Das aktionreiche Ende lässt auf jeden Fall genug Raum für Spekulationen, wie es weiter gehen könnte.

    Fazit:
    Die Sprache ist gewohnt gut, das Cover passt absolut zum Buch, ist aber nicht so ganz meins.

    Trotz anfänglicher Länge und einer anfangs wenig sympathischen Hauptperson ein durchaus lesenswertes Buch, das mich am Ende total gepackt hat und Hoffnung auf eine Fortsetzung macht.

    Mir hat es sehr gut gefallen, dass es keine klare Abgrenzung zwischen schwarz und weiß gibt. Es bleiben viele Grautöne, weil auch die "Guten" jede Menge Dreck am Stecken haben.

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    Kanyas avatar
    Kanyavor einem Jahr
    Bietet gelungene Unterhaltung

    Inhalt
    Liv wird gegen ihren Willen nach "Aranea Hall" verfrachtet. Sie möchte nichts sehnlicher als fliehen und zu ihren Freunden zurück, denn sie ist der festen Überzeugung, dass es sich dabei um eine Besserungsanstalt handelt. Doch "Aranea Hall" ist ein luxeriöses Internat mit ungewöhnlichen Fächern und gegen ihren Willen gefällt es ihr nach und nach dort. Allerdings findet sie heraus, dass dort einges nicht mit rechten Dingen zugeht und die Schüler scheinen auch alle eine besondere Fähigkeit zu besitzen nur sie nicht. Was steckt wirklich hinter "Aranea Hall"?

    Meine Meinung

    Da ich Susanne Gerdoms Bücher in der Regel liebe, war ich schon gespannt auf ihr neuestes Buch, denn sie sprüht immer voll neuer Ideen und tollen Geschichten. Auch "Die Erwählten von Aranea Hall" hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich manchmal etwas mehr erwartet hätte und ich mir bei den Zusammenhängen viel mehr zusammengesponnen habe als dann zum Schluss dabei rauskam.

    Dennoch, wer Internatsgeschichten mag, die mystisch und geheimnisvoll angehaucht sind, kommt hier voll auf seine Kosten. Der Plot hat einiges zu bieten und wirft lange Zeit viele Fragen auf, die erst zum Schluss wirklich komplett geklärt wurden. Dieses Geheimnisvolle konnte mich wirklich in seinen Bann ziehen.
    Ich mochte aber vor allem die Atmosphäre des Buches und die Beschreibungen des Internats. Die Atmosphäre war durchweg irgendwie leicht bedrohlich und die Beschreibungen des Internats sehr bildlich und faszinierend.

    Liv ist keine einfache Protagonistin, aber gerade das mochte ich an ihr. Sie ist störrisch und immer auf Krawal aus, sie rebelliert und macht es niemandem einfach. Ich fand ihre sarkastische und schlagfertige Art sehr erfrischend. Als sie auf dem Internat eintrifft, trifft sie auf ein Mädchen, das genauso aussieht wie sie und ihr das Leben zur Hölle machen möchte.
    Natürlich gibt es auch den typischen Bad Boy, was zwar ein totales Klischee ist, aber ich mochte es hier sehr gerne. Denn Jayce bringt Pfeffer in den Plot.
    Auch ansonsten konnten mich die Figuren des Buches überzeugen.

    Der Schreibstil ist gewohnt großartig mit wie schon erwähnt tollen Beschreibungen. Dazu kommen starke Emotionen und eine fesselnde Schreibweise. In die Bücher der Autorin kann ich immer vollkommen versinken, auch wenn ich hier über zwei, drei Wörter gestolpert bin, die ich in einem Jugendbuch nicht erwartet hätte und die ich erst mal nachschlagen musste. Der Plot wird komplett aus Livs Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend fand.

    Das Ende bietet einen stimmigen Abschluss bei dem die wichtigsten Fragen geklärt wurden. Dennoch bietet es einiges an Potenzial für eine Fortsetzung.

    Fazit
    "Die Erwählten von Aranea Hall" kann ich jedem empfehlen, der die Nase noch längst nicht voll davon hat, Internatsgeschichten mit einem großen Geheimnis zu lesen. Mir hat es insgesamt richtig gut gefallen und ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung.

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    M
    MarcyBookNerdvor einem Jahr
    Die Erwählten von Aranea Hall

     An Die Erwählten von Aranea Hall hatte ich hohe Erwartungen. Ich liebe Internatsgeschichten und Geschichten die in Akademien spielen und von daher war dieses Buch für mich ein absolutes Must-read. Leider wurde ich dann gleich zu Beginn enttäuscht, denn ich konnte einfach nicht mit der Protagonistin warm werden. Sie war mir von ihrer Art her einfach total unsympathisch, da sie nicht einmal versuchen wollte, sich mit ihrer Situation zurechtzufinden und immer nur alles schlecht geredet hat. Auch wie sie gehandelt hat und welche Wortwahl sie hatte, konnte mich nicht überzeugen und ich war schon nach kurzer Zeit genervt von ihr. Wobei die Wortwahl der anderen Charaktere auch manchmal fragwürdig war. Warum kann man nicht einfach "Jungs" statt "Boys" schreiben? Da die Handlung am Anfang auch nicht gerade spannend war, war ich nach zwischendurch kurz davor, das Buch abzubrechen. Ich hatte aber noch Hoffnung, dass wenigstens die weitere Handlung noch gut werden würde und habe die Geschichte nicht aufgegeben. Die Handlung und die Idee dahinter fand ich bis dahin noch gar nicht so schlecht, es war einfach nur noch nicht viel passiert. Aber leider hat sich das in die Länge gezogen und es ging die meiste Zeit nur darum, wie Liv an einem Rätsel knobelt, das ihr aufgegeben wurde. Im gesamten Mittelteil hätte ich mir hier viel  mehr Handlung und Action gewünscht. Wenigstens vom Schulalltag hätte ich gerne gelesen, aber auch das blieb uns leider erspart. Und die Sache mit den besonderen Gaben der Schüler, wie es ja auch schon im Klappentext angekündigt wird, kam leider auch viel zu spät zur Sprache und dann auch nur sehr wenig. Es wurde kaum etwas über die Gaben erklärt und nicht einmal die Protagonistin hat sie hinterfragt, sondern die Tatsache, dass die Schüler über besondere Fähigkeiten verfügen einfach hingenommen, als hätte ihr jemand gesagt, wie das Wetter draußen ist. Die Protagonistin wurde übrigens irgendwann erträglicher, aber das hat es für mich auch nicht mehr besser gemacht. Da der Schreibstil sehr flüssig und leicht ist, bin ich durch die Geschichte zum Glück auch schnell durch gekommen. Gegen Ende gab es dann endlich etwas Action, aber besonders spannend fand ich die irgendwie auch nicht mehr. Das Thema zwischen den Geheimgesellschaften kam dann auch endlich mehr zur Sprache, doch wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Irgendwie hat es mich am Ende stark an Night School erinnert, mit dem Unterschied, dass ich Night School geliebt habe. Alles in Allem hat mich Die Erwählten von Aranea Hall leider sehr enttäuscht zurückgelassen.

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    D
    Deloravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch für alle Fans von Verschwörungstheorien und Fantasy Lesern
    Wem kannst du trauen?


    In die erwählten von Aranea Hall begleiten wir Liv. Nach einem schweren Unfall wird sie auf ein Internat geschickt, das auf einer sehr abgelegenen Insel liegt. 

    Sie erwartet eine Besserungsanstalt, landet allerdings auf einem Eliteinternat. 
    Ihre vielen Fragen beantwortet ihr niemand und wem sie trauen kann weiß sie auch nicht. 
    Fliehen oder bleiben, was soll sie tun?
    Der Schreibstil von Susanne Gerdom hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es alles so zu beschreiben das man alles direkt vor sich sieht. Ihre Wortwahl ist abwechslungsreich und spannend zu lesen.
    Die Characktere haben alle ihren eigenen Charme. Grade Liv und Jayce sind mir sehr ans Herz gewachsen. 
    Empfehlen kann ich das Buch allen, die gerne Jugendbücher lesen in denen es auch fantastisch zugeht. Wer es lieber realistisch haben möchte sollte hier von die Finger lassen.
    Die Liebe spielt hier natürlich auch eine Rolle, allerdings steht sie nicht im Zentrum des ganzen. Alle die gerne etwas über Verschwörungen von Geheimorganisationen lesen werden hier ihre helle Freude haben.


    Mir hat "Die erwählten von Aranea Hall" viel Spaß gemacht. Vor allem das rumrätseln wer vertrauenswürdig ist und wer nicht fand ich besonders spannend. Die Characktere sind keine plumpen Stereotypen und agieren auch mal so wie man es vielleicht nicht erwartet hätte, aber es passt im nachhinein schon zu ihnen. 
    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, es besteht aber die Möglichkeit auf eine Fortsetzung, die ich mir auf jeden Fall holen werde? :)

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    S
    staronevor einem Jahr
    Interessant und spannend, aber


    Die 16 jährige Liv findet sich nach einen Autounfall in einem Krankenhaus in Hamburg wieder ohne Kontakt zum Fahrer und Freund Tom. Und auch sonst verliert sie den Boden unter den Füßen, denn man verfrachtet Liv auf eine Fähre welche sie auf eine kleine, abgelegene Insel bringt, denn ihre Mutter möchte jetzt das sie das Internet Arnea Hall besucht. 

    In der Schule begegnet ihr das Mädchen Kaj, welches ihr Zwillingsschwester sein könnte und der Professor/Leiter der Schule  stellt sich als ihr Onkel vor. Liv versteht die Welt nicht mehr. Auch sonst scheint es keine normale Schule zu sein. 

    Meine Meinung: 
    Irgendwie bin ich mit der Protagonistin nicht richtig warm geworden. Mit ihren 16 Jahren erschien sie mir an vielen Stellen einfach als unreif/kindisch und klammert wollend. Auf der anderen Seite hat sie schon genaue Vorstellung,  wenn es um Jungs und die Liebe geht.  Auch wenn ich ihr zu Gute halten muss, dass sie es mit ihrer Mutter und dem Familiengeheimnis/Gabe nicht leicht hat/hatte. Hier hätte ich mir mehr trotzdem Festigkeit im Charakter gewünscht. 

    Die Autor Susanne Gerdom schreibt im Stil und Sprachgebrauch vieler Jugendlicher von heute mit entsprechenden Schimpfwörter. Ist etwas gewöhnungsbedürftig für mich auch wenn es hier passend erscheint und somit Sinn macht. Es braucht seine Zeit bis richtige Spannung aufkommt, aber dann zündet die Autorin Susanne Gerdom ein Feuerwerk  an Ideen ab mit ihrem Kampf der zwei Brüder um Macht und Verwirklichung ihrer Träume und Vorstellungen. Die Handlung zerteilt sich plötzlich in viele, weitere Handlungsstränge. Das regt zum Spekulieren ein, welches Ende es am Ende wirklich gibt. 

    Der Roman lässt mich trotzdem mit gemischten Gefühlen zurück, denn genau wie ein Feuerwerk irgendwann ein abruptes Ende nimmt, kommt hier auch das Ende der Geschichte. Bei vielen hätte ich mir einfach ein mehr an Info gewünscht. 

    Und so konnte mich die Geschichte packen, aber auch irgendwie wieder nicht. 


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    LunasLeseeckes avatar
    LunasLeseeckevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und rätselhaft hat mir dieser Roman sehr viel Spaß gemacht. Nicht zuletzt wegen einer tollen Protagonistin.
    Aranea Hall - Ein Internat voller Geheimnisse

    Nach einem schweren Autounfall wird Liv von ihrer Mutter ohne Vorwarnung oder Erklärung auf ein Internat geschickt – Aranea Hall. Die Schule liegt auf einer kleinen Insel und scheint wie von der Außenwelt abgeschnitten. Zunächst ist Livs einziger Gedanke, so schnell wie möglich von dort zu verschwinden, doch die Schule hat auch ihre Vorteile. Außerdem scheint etwas nicht zu stimmen, und Liv könnte unmöglich gehen, ohne das Geheimnis der Insel zu lösen…

    Ein großer Teil des Buches ist aus der Ich-Perspektive von Liv geschrieben. So kommt der Leser nicht nur in den Genuss ihrer schlagfertigen Antworten, sondern darf auch ein Blick auf ihre Gedanken werden, die mich oft amüsiert haben. Liv ist rotzig, unangepasst und absolut nicht Mainstream. Und vor allem kuscht sie nicht vor Mitschülern, die sie einschüchtern wollen. Ich mochte ihre Art total, auch wenn sie manchmal schon ein bisschen aggro war. Letztendlich passte es gut zu einem sich unverstanden fühlenden Teenager. Und auch die anderen Charaktere mochte ich ganz gern, allen voran Livs Zimmergenossin Miki, und natürlich den Bad Boy Jayce. Etwas schade fand ich allerdings, dass man über die Charaktere kaum etwas erfahren hat und ich zu einigen gerne noch wesentlich mehr Input bekommen hätte.

    Genau wie Liv stehen wir in dieser Geschichte ziemlich auf dem Schlauch. Alle scheinen Geheimnisse zu haben, mehr zu wissen, als Liv und dann gibt es da das ein oder andere Rätsel, dass es zu lösen gilt. Schnell türmen sich da auch beim Leser die Fragezeichen und ich habe mich gefreut, gemeinsam mit einer Leserunde rätseln zu können. Bei dem ganzen Stoff war das auch dringend notwendig. Die Story las sich leicht und schnell, und Susanne Gerdoms Schreibstil gefällt mir auch hier wieder sehr gut. Es macht einfach Spaß zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Es war spannend, rätselhaft, und natürlich auch ein bisschen romantisch bis zum Ende. Ich mag Rätsel und ein bisschen Ungewissheit in einem Buch, aber hier ist man wirklich lange im Dunkeln getappt. Und obwohl am Ende vieles erklärt wurde, sind bei mir einige Fragen offen geblieben und ich hoffe mal darauf, dass es vielleicht irgendwann eine Fortsetzung gibt in der dann noch ein bisschen mehr erklärt wird.

    Fazit

    „Die Erwählten von Aranea Hall“ ist ein spannender Jugendroman mit tollen Charakteren, einem Schuss Mystery und Romantik und einer großen Portion an Geheimnissen. Ich hatte viel Spaß dabei, Liv auf ihrem Weg zu begleiten und das Rätsel von Aranea Hall zu lösen.

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    Jolly_suns avatar
    Jolly_sunvor einem Jahr
    Leider enttäuschend

    Aranea Hall ist eine Schule auf die Kinder gehen die scheinbar alle etwas besonders gut können. Der Klappentext in dem es um Rätsel und Geheimnisse ging hat mich sehr angesprochen.
    Der Anfang der Geschichte war auch sehr gut geschrieben und spannend. Zum Ende hin konnte die Geschichte jedoch nicht halten was ich erwartet habe. In der Geschichte geht es hauptsächlich darum herauszufinden warum die Protagonistin nach Arena Hall geschickt wurde, besonders rätselhaft wird es dabei allerdings nicht.


    Auch das Ende der Geschichte war für mich eher verwirrend und konnte die Geschichte nicht retten. Das Buch hatte für mich leider nichts mit dem Klappentext zu tun und war deshalb eine ziemliche Enttäuschung, auch wenn die Geschichte gut geschrieben ist. 


    Positiv aufgefallen sind mir die vielen unterschiedlichen Charaktere die teilweise sehr interessant sind und noch mal ein bisschen Spannung in die Geschichte gebracht haben. 


    Insgesamt hätte das Für mich eine deutlich bessere Geschichte werden können, wenn die Autorin die Handlungen verfolgt hätte die auf dem Klappentext angedeutet wurden. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ueberreuter_Verlags avatar

    Verfeindete Geheimorden, rätselhafte Laborräume und eine mysteriöse Doppelgängerin – Willkommen in Aranea Hall!

    Als Liv nach Aranea Hall geschickt wird, glaubt sie, es handle sich dabei um eine Besserungsanstalt. Doch die Zimmer in Aranea Hall sind luxuriös ausgestattet, die Unterrichtsräume hochmodern und auf dem Stundenplan stehen Fächer wie »Alternative Historie«, Fechten oder Kampfkunst. Zudem scheint jeder ihrer Mitschüler über eine besondere Fähigkeit zu verfügen und Liv fragt sich immer mehr, was sie selbst in diesem Elite-Internat verloren hat. Merkwürdig ist auch, dass niemand darüber spricht, was in den verschlossenen Kellerräumen vor sich geht, in die tags wie nachts Schüler schleichen. Was verbirgt sich hinter den Mauern von Aranea Hall wirklich? Und warum hat Liv das Gefühl, immer mehr ein Spielball in einem undurchschaubaren Netz aus Machtkämpfen und Intrigen zu werden?

    Ein undurchsichtiges Internat auf einer abgeschiedenen Insel –Taucht ein in eine geheimnisvolle Welt voller Fragen!

    Lest exklusiv Susanne Gerdoms neuen Roman – Aranea Hall erscheint druckfrisch, wenn die Bewerbungsphase endet.

    Wenn ihr an der Verlosung von 20 Exemplaren teilnehmen wollt, verratet uns doch bis zum 12. März: Welche besondere Fähigkeit hättet ihr gerne? Würdet ihr gerne fliegen können? Durch Wände sehen? Gedanken lesen?

    Für alle Fans von Night School!

    Wenn ihr schon jetzt einen ersten Blick in die Gemäuer von Aranea Hall werfen wollt, ladet euch hier die Leseprobe herunter.

    Lubig2s avatar
    Letzter Beitrag von  Lubig2vor einem Jahr
    das ist ein cooler Wunsch!
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