Cover des Buches Die Erwählten von Aranea Hall (ISBN: 9783764170707)P
Rezension zu Die Erwählten von Aranea Hall von Susanne Gerdom

Die Erwählten

von Pelikanchen vor 5 Jahren

Review

P
Pelikanchenvor 5 Jahren
Die 16-jährige Liv wird in ein Elite Internat abgeschoben und denkt aber eher an eine Besserungsanstalt, da sie wirklich sehr abgelegen ist und nur durch eine Fähre zu erreichen ist. Als sie dort ankommt, denkt sie nur noch über ihre Flucht nach. Nach dem sie dann aber doch ein paar Freundschaften geschlossen hat und zu ihrem alten Freundeskreis keinen Kontakt aufbauen kann, weil es kein Netz gibt, lebt sie sich dann doch irgendwie ein und es gefällt ihr sogar. Sie hinterfragt nichts, egal was passiert, und egal wie merkwürdig es ist. Genau das hat mich am meisten an ihr gestört, da wir sie eigentlich ganz anders kennen lernen und es so gar nicht zu ihrem Charakter passt.

In der Bibliothek gibt es ein Deckengemälde, auf dem sich zwei Orden bekämpfen. Was sind das für Orden und was hat das mit dem Internat zu tun?

Der Klappentext hat mich eigentlich sofort begeistert und ich wollte mehr über Aranea Hall erfahren und über begabte Schüler, die dort ihre Fähigkeiten entfalten können. Aber das alles war dann nur nebensächlich am Rande geschildert und hat das Buch dann eigentlich nicht hergegeben. Das Buch war zwar ganz angenehm zu lesen, aber es konnte mich nicht fesseln, da die Handlungen nicht wirklich spannend waren. Viele Handlungsstränge wurden aufgegriffen und dann aber fallen gelassen und zu vieles, das ich nicht nachvollziehen konnte, haben die Handlungen in die länge gezogen, ohne das eigentlich viel passiert ist.

Im letzten viertel des Buches ist dann doch was passiert, aber eben viel zu viel auf einmal und für meinen Geschmack dann doch zu Fantasylastig und alles wurde viel zu schnell und einfach erledigt. Die besonderen Gaben wurden für mich eher unrealistisch dargestellt und sie waren auch viel zu spät in der Geschichte zu finden. Für meinen Geschmack war das einfach zu wenig und es wurde viel Potenzial einfach verschenkt.
Liv hat mir zwar als Protagonistin gefallen, aber ihre Handlungen waren mir oft zu kindisch. Die anderen Charaktere haben gut für Abwechslung gesorgt, aber waren mir zu Farblos. Sie spielten zwar mit, aber blieben eigentlich bis zum ende Randfiguren.

Das Buch konnte mich leider nicht so überzeugen, wie ich es erwartet hatte.
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