Susanne Gerdom Die Seele der Elben

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Inhaltsangabe zu „Die Seele der Elben“ von Susanne Gerdom

Seelentrinker – das Wort löst bei dem Halbelben Lluis eiskalte Schauer aus. Lluis verrichtet in der Mark Raakus Dienst auf dem Gut des Markgrafen. Dort verfällt er der atemberaubend schönen Elbin Chaantrea. Diese verfolgt jedoch andere Ziele, als er sie sich erhofft. Denn Chaantrea gehört zu den gefürchteten Seelentrinkern. Sie giert danach, ewige Jugend zu erlangen. Chaantrea aber hat nicht mit der Widerstandskraft des Halbelben gerechnet. Und auch nicht mit Lluis’ engstem Verbündeten, dem zwergischen Magier Trurre.

Elben, Orks, Zwerge, Magier und Menschen tummeln sich dort und nicht alle sind lieb... oh ja es gibt von allem etwas. Sehr interessante Welt

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Aus dieser Sicht habe ich die Elben noch nie gesehen.

    Die Seele der Elben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2014 um 19:51

    Seelentrinker – allein das Wort löst bei dem Halbelben Lluigolf eiskalte Schauer aus. Der Name der teuflischen Geschöpfe klingt ihm unheilvoll und todbringend in den Ohren. Lluigolf verrichtet in der Mark Raakus Dienst auf dem Gut des Markgrafen. Dort verfällt er der atemberaubend schönen Elbin Chantreea. Diese verfolgt jedoch andere Ziele, als er sich erhofft – denn Chantreea gehört zu den gefürchteten Seelentrinkern. Sie giert danach, ihren Opfern die Seele zu entreißen und dadurch ewige Jugend zu erlangen. Chantreea aber hat nicht mit der Widerstandskraft des Halbelben gerechnet. Und auch nicht mit Lluigolfs engstem Verbündeten, dem zwergischen Magier Trurre … Meine Meinung:  Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. War es kurzzeitig für 0,00 Euro zu erhalten? Egal. Jedenfalls war es auf meinem Kindle und ich habe es gelesen. Nach den ersten Kapiteln habe ich erst einmal gedacht, das ich den Faden völlig verloren habe. Ein zwei Kapitel, dann hat der Schauplatz urplötzlich ohne Vorwarnung gewechselt und auch eine andere Figur stand im Vordergrund, dass war doch schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber als ich dann alle Figuren kannte, und die Fäden langsam, ganz langsam entwirrt und verknotet wurden, da konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung war wirklich bis zum guten Schluss gehalten, auch die Handlung selbst sehr gut durchdacht und einleuchtend. Susanne Gerdom ihre Schreibweise und Ausdrucksweise lässt auch nichts zu wünschen übrig.  Fazit: Spannende, gut durchdachte Handlung mit sympathischen Hauptfiguren. Band 2 "Elbenzorn" ist schon auf meine Wunschliste gelandet. 

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    Kindle Buffet
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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  • Rezension zu "Die Seele der Elben" von Susanne Gerdom

    Die Seele der Elben
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 12:36

    Inhalt: Der Halbelbe Lluigolf wird nach dem schmerzhaften Verlust seiner Geliebten Siiran von seiner Mutter fortgeschickt in die markgräfliche Residenz. Dort verliert er das wenige Geld, das er mit auf Reisen genommen hat und durch Zufall trifft er die geheimnisvolle und resolute junge Frau Hadmut. Diese vermittelt ihn in eine Ausbildung, in welcher er ein sehr ungewöhnliches „Handwerk“ erlernt. Durch einige Verwicklungen und Zufälle gerät er in das markgräfliche Schloss, wo er schließlich gezwungen ist, als Diener zu leben. Dort begegnet er auch der wunderschönen Elbin Chaantrea, die ihn sofort verzaubert und in seinen Bann zieht – doch diese Elbin scheint ein düsteres Geheimnis zu umgeben… Meine Meinung: Ein wunderbarer Roman, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe, da ich mich nicht mehr imstande sah, das Buch wieder aus der Hand zu legen und damit diese wunderbare, fantasievolle Welt zu verlassen. Die größte Stärke dieses Romans sind die Charaktere – ich gewann jeden einzelnen von ihnen lieb, da nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch die Nebencharaktere so liebevoll ausgearbeitet sind, dass ich das ganze Buch über mit ihnen litt und mich mit ihnen freute. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Lluigolf, von der widerspenstigen und selbstbewussten Prinzessin Vanandel und des Schreibers Tijan erzählt. Neben Lluigolfs Geschichte wird auch die Geschichte der Prinzessin Vanandel erzählt, die von ihrem Vater für ein Adlerei – das perfekt in seine Kuriositätensammlung passt - an einen Mann verheiratet werden soll, für den sie keine Gefühle hat. Das will Vanandel verhindern und versucht auf einem gefährlichen Weg, diesem Schicksal zu entgehen. Auf dem markgräflichen Hof und in der Residenz begegnet der Leser allerlei außergewöhnlichen und bemerkenswerten Figuren – so begegnet uns beispielsweise ein liebenswertes Rudel Orks mit ihrem cleveren und gutmütigen Rudelführer Groszbarrt, seines Zeichens Kommandeur der Stadtwache - Orks einmal anders! Auch der geheimnisvolle, blinde Elbenbarde Maris, den einige Geheimnisse zu umranken scheinen und der Barde und Frauenschwarm Garness, der äußerlich gar nicht wie ein sanfter Poet wirkt, haben mir sehr gut gefallen. Wunderbar finde ich auch den Humor des Buches, der immer wieder aufblitzt und mich so manches Mal zum Schmunzeln brachte – allen voran der Zwerg Trurre, der sich schnell mit Lluigolf anfreundet, ist immer für einen Lacher gut und ein echtes Original. Sehr gut gefällt mir auch die poetische Sprache und der ruhige Erzählstil der Kapitel, die aus der Sicht des Schreibers Tijan, der dem Schreiberorden angehört, erzählt werden. Hier begegnen wir so individuellen Wesen wie einem Riesenadler, der gerne nicht ganz jugendfreie Lieder zum Besten gibt. Die Geschichte ist durchzogen vom Geheimnis um die Seelentrinker und dem geheimnisvollen Bann, unter dem die betroffenen Elben zu stehen scheinen. Was hat es mit diesen alten Geschichten auf sich? Immer wieder wird dem Leser ein Teil der Lösung dieses Rätsels offenbart – und doch kam ich bis zum Schluss nicht ganz hinter das Geheimnis, so dass ich immer weiter lesen musste, um es zu erfahren. Der Schluss war denn auch stimmig und beantwortete die meisten Fragen, ließ aber doch noch ein paar Geheimnisse um die Figuren offen, so dass ich mich über einen weiteren Ausflug in diese wunderbare Welt sehr freuen würde. „Die Seele der Elben“ ist ein wunderbar kurzweiliger Fantasy-Schmöker, der immer flüssig zu lesen ist und mit seiner teils sehr poetischen, teils auch eher flapsigen, aber immer passenden Sprache eine tolle Atmosphäre aufbaut, in die ich immer wieder gerne eintauchte. Für mich ein absoluter Buchtipp!

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  • Rezension zu "Die Seele der Elben" von Susanne Gerdom

    Die Seele der Elben
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    15. June 2011 um 17:22

    „Die Seele der Elben“, ein gelungener Fantasieroman, die den Leser in das Reich der Elben, Zwerge, und auch der Menschen führt. Lluigolf, auch Lluis genannt, ist der eigentliche Protagonist des Buches. Er entstammt einer Beziehung seiner menschlichen Mutter und einem Elben. Seine Stiefgeschwister und sein Stiefvater machen ihm das Leben nicht gerade leicht in der Menschensiedlung Weidenheim. Doch auch in dem Gebiet rund um den Ort leben Elben. Mit dem für mich ersten gelesenen Roman der Autorin wurde ich angenehm überrascht. Zum einen hat mich die Handlung überzeugt, der von Anfang an gewählte ruhige Ton, Schreibstil, zieht sich bis zum Ende durch. Bis auf einige Unterbrechungen, Stellen, die nicht in Seitenweisen Kampfszenen ausarten, fühlt man sich wohl und kann den Stoff genießen. Egal, ob es die spannungsvollen Szenen oder auch gar manches Mal unheimlich, Susanne Gerdom hat fast immer im entscheidenden Moment in der Handlung den richtigen Wendepunkt gefunden. „Die Seele der Elben“ ist kein Buch mal für eben zwischendurch, um eventuelle Langeweile zu überbrücken. Nein, auf keinen Fall! Denn schon von den ersten Seiten an wird der Leser neugierig und ist mitten drin in der Handlung. Aufhören mal zwischendurch, schwierig! Lluigolf ist verliebt in die Waldelbin Siiran, mit der er sich heimlich trifft, da ihre Eltern gegen eine Verbindung der beiden sind. Als Siiran auf mysteriöse Weise stirbt, erfährt er durch ihre Schwester Laran, dass dies durch einen Fluch geschah. „Seelentrinker“, dieses Wort ist das einzige, was sie Lluis verrät. Nun hält ihn nichts mehr in seinem Heimatort und er begibt sich auf die Reise in die Residenz, so wie ihm das schon seine Mutter Rialinn ans Herz gelegt hatte. Auf seinem Weg trifft er auf Blida, eine Bäuerin, die nach Raakus zum Markt will und ihre Waren zu verkaufen. Blida hat auf ihrem Karren Trurre Silberzunge, den Zwerg. Zu diesem neuen Freund kommen noch einige andere dazu, so auch der Schreiber Tijan. Vanandel, die Prinzessin der Mark, Tochter des Markgrafen, rebelliert gegen ihren Vater, denn sie soll eine Ehe eingehen, die sie nicht wünscht. Sie hat nur noch eines im Sinn: Raus aus diesem Schloss. So oft es irgendwie geht, schleicht sie sich, verkleidet, hinunter vom Schloss in die Stadt. Lluis lernt Hadmut kennen, denn inzwischen ist er in der Zunft der Diebe eingetreten. Der Markgraf ist ein Sammler von den verschiedensten Lebewesen, und so braucht es nicht lange, da steht Lluigolf in seinen Diensten. Auf einer der vielen Festivitäten lernt er Chaantrea kennen, und verfällt dieser schönen, geheimnisvollen Goldelbin. Chaantrea aber bewahrt ein düsteres Geheimnis, welches für den Halbelben Lluigolf fast zum Verhängnis wird. Um ihren Traum der ewigen Jugend zu erreichen, „trinkt“ sie die Seelen der Elben, d. h. sie ernährt sich davon. Doch was auch immer sie unternimmt, Lluis erweist sich als sehr widerstandsfähig. Man kann es an sich schon erahnen, dass die beiden Geschichten, auf der einen Seite Lluigolf und auf der anderen Vanandel, die Prinzessin der Mark, sich verbinden und in einer einzigen Handlung weiterführen. Besonders hervorzuheben sind die teils etwas anderen Charakteren und Ideen, die von der Autorin Susanne Gerdom hier in „Die Seele der Elben“ ein neues Zuhause gefunden haben. Fazit: „Die Seele der Elben“ ist ein empfehlenswerter Lesegenuss, überzeugender Schreibstil der Autorin, eine Handlung die in ein besonderes Fantasieabenteuer entführt. Durch ihre eindeutige Schreibart entstehen klare Bilder vor des Lesers Augen. Und wie auch schon von anderen Autoren bekannt, spielt das Thema Freundschaft eine ganz eigene, besondere Rolle in dem Buch. Zuletzt sei noch das wirklich besondere Cover mit seinem Farbspiel der Blautöne und der mystisch wirkenden Frau, dessen Gesamtantlitz dem Leser verwehrt wird, erwähnt. Nicht, dass das unvollständige Gesicht ein Kritikpunkt sei, ganz im Gegenteil, es zeichnet den Ideengeber für die Gestaltung des Covers aus!

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  • Leserunde zu "Sturm im Elfenland" von Frances G. Hill

    Sturm im Elfenland
    Susanne Gerdom

    Susanne Gerdom

    Hallo, Ihr Lieben! Ich freue mich auf eine rege Diskussion, also: An die Tasten!

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  • Rezension zu "Die Seele der Elben" von Susanne Gerdom

    Die Seele der Elben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2011 um 18:06

    Um erstmal eine erste Unklarheit zu beseitigen: Die Seele der Elben ist zwar nach Elbenzorn erschienen, ist aber in keinster Weise eine Fortsetzung sonder die Vorgeschichte. Da mich Elbenzorn schon total umgehauen hat, fiel es mir nicht schwer, auch diesen Roman von Fr. Gerdom zu kaufen. Auch mit Die Seele der Elben hat Fr. Gerdom eine wunderschöne Fantasy Geschichte geschaffen in der viele bekannte Völker vorkommen. Fr. Gerdom hat diese Völker aus ihren Schubladen gezogen, die Klischees abgewischt und ganz neu eben anders, aber im positiven Sinne, präsentiert.Die Leser lernen wieder, dass Liebe und Freundschaft durch nichts aufzuhalten ist und Barrieren überschreiten kann, wie es niemand für möglich hält. Überzeugend von Anfang bis Ende, sowohl vom Inhalt als auch vom sprachlichen Stil. Ich kann Die Seele der Elben uneingeschränkt weiterempfehlen, besonders, wenn man mal genug von den üblichen Klischees hat und sich auf etwas Neues einlassen möchte.

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  • Rezension zu "Die Seele der Elben" von Susanne Gerdom

    Die Seele der Elben
    frankson

    frankson

    18. July 2010 um 16:20

    Lluigolf, halb Mensch halb Elbe, lebt in einem kleinen Menschendorf auf dem Land. Dort fristet er mit seiner leiblichen menschlichen Mutter und seinem kalten, hartherzigen Stiefvater ein Leben voller Ablehnung und Ungewolltsein, denn seine Andersartigkeit findet dort keine Annahme. Die Ausnahme, außer seiner Mutter, bildet seine Geliebte Siiran, einer Waldelbin aus einer nahe gelegenen Siedlung. Als diese jedoch unerwartet und auf unerklärliche Weise verstirbt, hält ihn dort nichts mehr. So begibt er sich auf die Suche nach seinem Glück und findet in einer Stadt im Herrschaftsbereich des Markgrafen, begünstigt durch die Fähigkeiten, die ihm seine väterliche Seite mitgab, eine Anstellung in der Zunft der Diebe unter der Leitung von Vibol "Die Kröte". Auch lernt er dort Hadmut kennen, eine verschrobenes und raffiniertes Mädchen, die ihre eigentliche Herkunft jedoch nicht preisgeben möchte. Unglücklicherweise beauftragt ihn Vibol eben dies herauszubekommen, was ihn letztlich auf die Burg des Markgrafen führt. Dort steht er, eh' er sichs versieht in den Diensten des Markgrafen, sozusagen als Sammelobjekt, denn der Graf ist weithin bekannt dafür, die verschiedensten Völker in seine Dienste zu nehmen. Anwesend bei vielen festlichen Anlässen lernt er die schöne und unnahbare Goldelbin Chaantrea kennen, die ihn quasi stehenden Fußes um den Verstand bringt und sein Herz im Sturm gefangennimmt, doch birgt sie und ihre Verwandtschaft ein dunkles Geheimnis, was Lluis in große Lebensgefahr bringt... Eine nette Geschichte, die so ganz anders auf mich wirkte, wie eben jene typischen Fantasy Romane, in denen Elben, Orks, Zwerge usw. auftauchen, dabei geht die Autorin sehr schön auf die Nöte und das Unglück sowohl der unteren Stände in den Armenvierteln ein als auch der höheren Kreise, in denen Macht, Etikette und Tradition die wichtigsten Tugenden zu sein scheinen. Sehr kurzweilig und außergewöhnlich angenehm zu lesen, nur weiter zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Seele der Elben" von Susanne Gerdom

    Die Seele der Elben
    Rana

    Rana

    21. June 2010 um 12:12

    Zum Inhalt: Der Halbelf Lluigolf lebt in Weidenheim bei seiner menschlichen Mutter und seiner Stieffamilie. Aufgrund seiner Abstammung ist er wenig akzeptiert, sowohl von Leuten in seinem Dorf, als auch von den Elben, die in der Nähe wohnen. Mit der jungen Elbin Siiran hat er ein heimliches Verhältnis, das jedoch immer schwieriger wird, da es von ihren Eltern nicht erwünscht ist. Als Siiran plötzlich an einer mysteriösen Krankheit stirbt, verlässt Lluis seine Heimat und macht sich auf die Reise in die Mark Raakus, um dort eine Anstellung zu finden. Zunächst gerät er in zwielichtige Gesellschaft der "Kröte" und wird an einer Schule für Diebe angenommen und ausgebildet. Er lernt aber auch schnell neue Freunde kennen, den Zwerg Trurre, den Barden Garness und die ruppige Hadmut. Die Prinzessin Vanandel hingegen, die auf Schloß Raakus lebt, möchte am liebsten aus ihren gesellschaftlichen Zwängen ausbrechen. Ihre Zwangsverlobung mit einem Langweiler steht vor der Tür, während sie jede Gelegenheit nutzt, verkleidet in die Stadt zu schleichen und ihren Geschäften nach zu gehen. Der Zufall bringt die beiden schließlich zusammen, als Lluis eine Anstellung auf dem Schloß erhält. Hier trifft er auf die geheimnisvolle Elbin Chantreea, die ihn von Anfang an im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Doch warum erleidet er immer Schwächeanfälle, sobald er in die Nähe der Elbin kommt? Fazit: Die Seele der Elben ist High Fantasy vom Feinsten! Sowohl sprachlich als auch inhaltlich weiß die Geschichte voll und ganz zu überzeugen. Elben, Zwerge, Orks, Magier und riesengroße Adler - viele klassische fantastische Figuren haben Einzug in diese Geschichte gehalten, jedoch bewegen sie sich abseits der üblichen Klischees und haben einen ganz eigenen Charakter. Gerade Susanne Gerdoms Version der Orks ist überraschend, witzig und unheimlich sympathisch, bitte mehr davon! Ausstattung: Das überformatige Taschenbuch ist ein wahres Schmuckstück im Bücherregal - die tolle Illustration auf tiefblauem Grund, die aufgrund des geschickt gewählten Ausschnitts sehr viel Interpretationsspielraum frei lässt, zieht alle Blicke auf sich.

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  • Rezension zu "Die Seele der Elben" von Susanne Gerdom

    Die Seele der Elben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. May 2010 um 20:25

    Die Geschichte um Lluigolf und seine Freunde wirkte auf mich von Anfang an sehr stimmungsvoll und wurde in einem ruhigen Ton erzählt. Dadurch habe ich mich beim Lesen einfach wohl gefühlt und konnte - sicher auch durch die gelungenen Charaktere - tief in diese Welt eintauchen. Das Buch las sich sehr flüssig, konnte mich überraschen und mit tollen Szenen sowie ungewöhnlichen Ideen überzeugen. Es gab auch einige unheimliche Stellen, die jedoch nie sehr blutig waren und nicht überhand nahmen. Durch viele ruhige, geheimnisvolle und auch humorvolle Momente Es gab auch einige unheimliche Stellen, die jedoch nie sehr blutig waren und nicht überhand nahmen. Durch viele ruhige, geheimnisvolle und auch humorvolle Momente wurden diese aufgelockert und zu einem abwechslungsreichen Ganzen verwoben. Ein zentrales Thema sind Freundschaften, sowohl neu entstandene (wie beispielsweise die zwischen Trurre und Lluigolf) als auch schon länger bestehende. Mir gefallen da besonders die kleinen und großen Unterschiede, die diese Ein zentrales Thema sind Freundschaften, sowohl neu entstandene (wie beispielsweise die zwischen Trurre und Lluigolf) als auch schon länger bestehende. Mir gefallen da besonders die kleinen und großen Unterschiede, die diese Beziehungen so besonders machen - und von Offenheit und Toleranz zeugen. Mit einer Entwicklung kann ich mich leider immer noch nicht so recht anfreunden - auch wenn es eigentlich nichts "schlimmes" ist, so passt es doch einfach nicht zu meinem Gefühl. Allerdings gab es noch so viele andere tolle Figuren, dass ich mich da schnell ablenken konnte. Eine meiner Lieblingsfiguren war Tijan der Schreiber, er bringt noch mal eine ganz eigene Atmosphäre in die Geschichte. Besonnen, etwas poetisch, geheimnisvoll und mit der Magie seiner Schreibkunst hat er einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ebenso wie einige Nebenfiguren, die sehr liebevoll dargestellt wurden - ganz zu Schweigen von einer tragischen Figur, die mich dann doch noch zum Weinen gebracht hat...

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