Susanne Gerdom Elidar

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Inhaltsangabe zu „Elidar“ von Susanne Gerdom

Die junge Elidar erhält ihre magische Ausbildung in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe. Doch dann kündigt sich Unheil an, und Elidar muss ihre Heimat und ihren Liebsten verlassen, um sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft zu machen. Denn Elidar ist die Einzige, die ihre Welt noch retten kann. Dieses epische Abenteuer von Susanne Gerdom vereint alles, was das Herz eines High-Fantasy-Fans höher schlagen lässt: Magie, Drachen, Geheimnisse und eine hinreißende Liebesgeschichte.

Wunderschöne Geschichte

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    Elidar
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    01. August 2016 um 06:45

    MeinungEs wurde mal wieder dringend Zeit für ein Susanne Gerdom-Buch! Warum ich zu „Elidar“ gegriffen habe, kann ich gar nicht sagen, ich weiß nur, dass ich vom ersten Satz an gefesselt war. Hielt die Gefangennahme oder konnte ich dem Zauber entfliehen?Die Geschichte um Elidar fängt anders an als erwartet. Denn es geht erstmal nicht um Elidar, sondern um Luca, einem ledonischen Soldaten, der einen Straßenjungen aufgreift und diesem dann hilft. Es sind sogar zwei Straßenjungen, die hier eine Rolle spielen, der eine mehr, der andere weniger. Nichtsdestotrotz sind sie beide wichtig. Der eine für die Geschichte, der andere für die Figuren. Susanne Gerdom webt hier von Anfang an eine Welt, aus der es kaum ein entkommen gibt. Als Leserin fühlte ich einfach, dass Susanne an ihren Geschichten hängt, dass sie ihre Figuren liebt und dass sie jedem noch so unscheinbaren Straßenverkäufer Leben einhaucht, einfach, weil sie an ihn denkt. Jeder ist wichtig in der Geschichte, einfach, weil Susanne das so will!Elidar ist eine junges Mädchen, die weiß, dass sie mehr erreichen kann und länger lebt, wenn alle denken, sie ist ein Junge. Sie lebt ihr Leben als Junge und später als junger Mann und vergisst darüber hinweg, dass sie eigentlich eine Frau ist. Sie lernt alles, was sie kann und hofft, ihr Ziel zu erreichen. Denn Elidar möchte Zauberin werden! Aber Zauberer werden nur Jungs. Trotz aller Widrigkeiten setzt Elidar ihren Kopf durch und schafft es mit Hilfe von einigen, guten Freunden in einer Welt zu überleben, die nicht für sie gemacht ist und in der sie auch nicht willkommen ist. Elidar war für mich zu Anfang ein etwas störrisches Mädchen, aber je länger ich sie begleitete, desto eher merkte ich, was alles tief in ihrem Inneren verborgen ist und was sie nur wenigen Auserwählten zeigt. Elidar ist etwas besonders und ich meine nicht nur die Figur. ^^Die Geschichte ist, wie schon erwähnt, vielschichtig und strotzt nur so vor Handlungsmöglichkeiten. Ich als neugierige Leserin will natürlich alles wissen und wollte an vielen Punkten woanders hin, aber Susanne nahm mich bei der Hand und führte mich ohne Unterbrechung Elidars Weg entlang. Ich muss zugeben, ich bin von Susanne nichts anderes gewöhnt. Sie schafft es einfach, mit wenigen, gut gewählten Worten eine komplette Stadt zu erschaffen, die vor Leben pulsiert und in der jeder Bewohner eine eigene Geschichte zu haben scheint. Egal, ob wir diese Geschichte erfahren, als Leser spürt man einfach, dass es so ist. Die Worte sind treffend, das Kopfkino läuft bunt und ausschweifend an. Ich fühlte die Hitze, spürte die Trauer, roch den Dreck und schmeckte die Leckereien. Erlebte Entbehrungen, Trauer und Glück. Ich kämpfte mit Elidar und Luca um ein selbstbestimmtes Leben!„Elidar“ ist eine dieser Geschichten, die durch die leisen Töne Eindruck hinterlassen. Susanne erzählt Elidars Lebensweg ohne große Spannung oder Hektik. Es gibt keine Spezialeffekte oder laute Explosionen. Susanne und Elidar gehen zusammen den Weg, der geplant ist. Sie nehmen den Leser mit auf eine Reise, die gespickt ist mit Gefahren, mit unvorhersehbaren Wendungen und mit ein bisschen Glück, dass nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist. Freunde entpuppen sich als Feinde, Feinde sind Freunde. Der Schreibstil ist wie immer wunderbar und packt den Leser sofort. Ist man erst einmal in der Geschichte drin, gibt es einfach kein entkommen.Aber (manchmal hasse ich dieses Wort!) ich hatte das Gefühl, dass Susanne Gerdom sich selbst an manchen Stellen verlaufen hat. Es gibt ein paar Figuren, die sehr lange und ausführlich eingeführt werden, nur um dann plötzlich wieder zu verschwinden. Es gibt einige rote Fäden, die angefangen wurden, nur um dann nicht beendet zu werden. Ich mag es, wenn die Welt und die Geschichte vielschichtig sind, aber manchmal ist weniger vielleicht mehr.Fazit„Elidar“ ist eine Geschichte, die mit ruhigen, langsamen Tönen ihren Weg geht und sich die Leser durch bildgewaltige Beschreibungen angelt. Die Welt und ihre Bewohner sind vielschichtig und es macht Spaß, darin ein bisschen Zeit verbringen zu dürfen.Bewertung„Elidar“ bekommt von mir sehr gute 4 von 5 Marken. Meine Anmerkung scheint nicht groß zu sein, aber doch hat es mich gestört, dass liebgewonnene Figuren verschwanden oder interessante Fäden lose herumlagen.

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  • Gelungene All-Age-Fantasy

    Elidar
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 00:54

    Elidar ist eine junge Frau mit einer magischen Begabung in einer Welt, in der jeder davon ausgeht, dass nur Männer und mystische Wesen wie Drachen über Magie verfügen. Doch da sie eh oft für einen Jungen gehalten wird, findet sie einen Weg zum Magier ausgebildet zu werden. Im Laufe der Geschichte erfährt sie dann nicht nur mehr über ihre mögliche Zukunft, sondern auch über ihre Vergangenheit. Insgesamt kann man die Geschichte wahrscheinlich am Besten als All-Age-Fantasy einordnen. Allerdings muss man dazu sagen, dass Liebesgeschichten nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen und das Buch auch für "den typischen männlichen Leser" absolut geeignet ist. Alles in allem eine spannende Fantasygeschichte, die nicht zu sehr den üblichen Wegen folgt. Einziges Manko ist meines Erachtens, dass die Geschichte insgesamt und insbesondere der Schluss zu schnell erzählt werden. 200-400 zusätzliche Seiten um manches mit mehr Detailfülle zu erzählen hätten dem Buch gut getan. Von daher vier von fünf Sternen.

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  • Schönes Buch über Drachenmagie

    Elidar
    Azahra

    Azahra

    11. April 2014 um 11:44

    Elidar ist ein ungewöhnliches Buch, dass die Geschichte der gleichnamige Protagonistin erzählt, die durch die Güte eines Soldaten, ihren großen Traum erfüllt bekommt: Ein Zauberer zu werden. Zwar muss sie sich als Junge ausgeben, um in dem Orden aufgenommen zu werden, doch dies stört sie nicht und sie kann Jahrelang mit dieser Maskerade leben, bis sie auffliegt.... Das Buch ist sehr schön geschrieben und fesselnd. Die Zeitsprüngen sind wirklich toll und haben mich nicht wirklich gestört. Es gab dem ganzen Buch dadurch seinen Reiz :) Das Ende fand ich gut gelungen und ich hoffe, dass es vielleicht irgendwann mit Elidar weitergeht ;)

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  • Elidar von Susanne Gerdom

    Elidar
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2013 um 17:18

    Und hier eine aktuelle Rezension. Elidar habe ich vorletzte Woche zu Ende gelesen. Ich bin vor einem guten Jahr auf Susannes Bücher aufmerksam geworden, als ich Der Nebelkönig gelesen habe und dieses Buch mich – seit vielen, vielen Jahren das erste Mal – wieder den Zauber hat spüren lassen, völlig in einer Geschichte zu versinken, auf magische Art und Weise alles um mich herum zu vergessen und nur noch mit den Figuren der Geschichte mitzufiebern … Wie gut, dass Susanne eine Vielschreiberin ist. Da hat man immer noch ein bisschen Lesestoff auf den man sich freuen kann! Autor: Susanne Gerdom Titel: Elidar – Magierin der Drachen Verlag: Piper Verlag Seiten: 463 Elidar ist ein Waisenkind, das sich im Basar von Kayvan durchschlägt. Doch der Gardist Luca nimmt sich ihrer an, schützt sie bei einem Überfall und ermöglicht ihr eine Reise nach Ledon. Dort in der Hauptstadt, am Hof des Kurators des Imperiums hat er noch eine alte Freundin, die Elidar unter die Arme greifen kann. Und in der Tat ermöglicht Morgenblüte die Zweitfrau des Kurators dem jungen Mädchen sich in einen der Magierorden einzuschmuggeln. Zwar muss sie sich als Junge ausgeben – Magie kann angeblich nur von Männern ausgeübt werden – aber dafür lernt sie Zauberei. Ihr großes, magisches Talent stellt ihr eine grandiose Karriere im Spinnenorden in Aussicht. Doch das Leben der Magister und am Hofe wird von Intrigen beherrscht und schon bald ist Elidar nicht mehr sicher, wer Freund ist und wer Feind … Doch das ist nicht das einzige, um das sie sich Sorgen macht. Ihre Magie scheint die legendäre Drachenmagie zu sein und in ihr schlummert immer leichter eine fremde Entität, die ausgesprochen bedrohlich ist. Was bedeutet das alles? Liegt der Schlüssel zu allem in ihrer Magie? Was hat es mit Elidars Herkunft auf sich? Nur wenn die mächtige Zauberin diese Fragen löst, kann sie ihre Bestimmung erreichen. Die große Stärke von Susanne ist es Atmosphäre zu erzeugen. So ist der Stil von Elidar nicht nur mitreißend, sondern richtiggehend einsaugend. Die Beschreibung des yasemitischen Basars oder des Palatium in der ledonischen Hauptstadt lassen Bilder im Kopf entstehen, Düfte und Geräusche – und wie die Leserunde, mit der ich das Buch gelesen habe, gezeigt hat, auch Geschmäcker und Rezeptideen. Es ist so leicht in diese fremdartige, aber dann doch aus der irdischen Geschichte gespeiste Welt einzutauchen und sich auf eine Reise in exotische Gefilde zu begeben. Susanne zaubert mit wenigen, aber eben richtig platzierten Worten eine ganze Fantasy-Welt voller fremder Länder und Wesen. Das Worldbuilding ist einfach großartig! Die beschriebenen Kulturen der Yasemiten, Ledonier und Malandaker sind bunt, fremdartig und erinnern doch an irdische Kulturen, so dass man sich schnell in ihnen zurecht findet. Die wie nebenbei dahingeschriebenen Passagen über die Geschichte, Politik oder Geografie, die Götter, Fauna oder Vorgeschichten der Figuren geben der Welt eine unglaubliche Tiefe. Nichts wirkt hier wie ein Potemkinsches Dorf, sondern hinter jedem beschriebenen Haus scheint ein weiteres Schicksal zu warten, hinter jeder Straßenbiegung ein neues, aber beschriebenes Stück Land zu warten. Und so unbekannt, aber doch vertraut die menschlichen Kulturen sind, so völlig anders ist die Kultur der Drachen und Echsen. So entsteht ein neuer Blick auf das leider ja ziemlich häufig ausgelutschte Thema Drache. Diese Drachen sind anders! Eine Schwäche von Elidar ist leider der Handlungsaufbau. Dem Buch hätten gut 500 weitere Seiten gut getan. So sind zwar der Anfang von Elidars Geschichte und ihre magische Ausbildung wunderbar beschrieben, doch ihre Rückkehr nach Kayvar, das Verhältnis zu ihren Freunden und Gefährten und ihr schlußendliches Finden ihrer Vergangenheit und Bestimmung sind nur szenenhaft und mit großen Sprüngen vorhanden. Und das ist schade, denn diese sonst sehr gute Geschichte würde es verdienen, dass sie im gleichen Tempo nicht nur zur Hälfte, sondern ganz erzählt würde. Und die Figuren würden es verdienen, dass sie nicht nur eine angedeutete Tiefe besitzen, sondern diese auch wirklich im Buch erforscht wird. Denn die Figuren sind allesamt, durch die Bank weg ausgesprochen sympathisch. Auch die “Bösen” sind nett. Sie tun die “bösen” Dinge, weil sie (glauben) einen guten Grund dafür zu haben. Alle handeln sehr menschlich und da sind eben auch mal gewisse Fehltritte möglich. Elidar, der Gardist Luca, Morgenblüte, die Zweitfrau des Kurators, Sao-Tan, ihr Leibwächter, Magister Sturm, Eusebius und Bär, die Lehrer im Orden, Valon und Valerian, die Mitschüler Elidars, sie alle sind spannende, interessante und sympathische Figuren, dass ich gerne noch viel mehr von ihnen gehört hätte.

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  • Elidar

    Elidar
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:08

    Ich konnte die tatsächliche Handlung mit der beschriebenen Handlung auf der Rückseite des Buches nicht ganz in Einklang bringen - aber die tatsächliche Geschichte ist wirklich genauso gut. Das Buch habe ich ziemlich flott durchgelesen und die Idee mit den Drachen und Echsenmenschen und deren Zusammenleben mit den Menschen (auch die daraus resultierenden Probleme) hat mir gut gefallen. Am besten haben mir die Beschreibung von Yasaim gefallen: das bunte Treiben, die Hitze usw. war sehr bildhaft beschrieben. Elidar fand ich sehr sympathisch, sie hat ihren eigenen Kopf und will, gegen die gängige Regel, daß Frauen keine Zauberer werden können, ihren Weg als Zauberin finden. Auch die anderen Charaktere gefallen mir recht gut, z.B. den Magister Sturm fand ich sehr gut und vielschichtig beschrieben. Die Ausbildung zur Magierin hat mich allerdings etwas stark an Harry Potter erinnert (bei Magister Bär mußte ich ständig an Hagrid denken). Die Kapitel haben mir aber dennoch gut gefallen. Das Buch begann allerdings ab einer bestimmten Stelle zu schwächeln: die Handlung wurde mir da irgendwie zu langatmig und ich muß gestehen, ich habe auch einige Dinge nicht so ganz verstanden. Das liegt aber evtl. auch an Zeitsprüngen.

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  • Klappentext weckt falsche Erwartungen

    Elidar
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    15. May 2013 um 19:01

    Inhalt: Die junge Diebin Tajo bei einem ihrer Beutezüge erwischt wird, stößt sie auf den geheimnisvollen Magister Zorn, der ihr eine seltsame Geschichte erzählt. Eine Geschichte über das Straßenmädchen Elidar, dem von ihrer Ziehmutter erzählt wurde, dass sie die Tochter des alten Drachen ist. In ihr schlummern magische Kräfte und ihr größter Wunsch ist es, eine Ausbildung zur Magierin zu erhalten. Als sie den Soldaten Luca kennen lernt, scheint ihr Traum in Erfüllung zu gehen. Meine Meinung: Als ich mir den Klappentext zu "Elidar - Magiern der Drachen" durchlas, dachte ich, dies sei genau das richtige Buch für mich. Die Magier-Ausbildung eines jungen Mädchens verfolgen, dabei die große Liebe entdecken und dann auch noch Drachen. Doch leider führt dieser ziemlich in die irre. Es dauert fast 100 Seiten, bis man überhaupt der Protagonistin Elidar begegnet. Vorher begleiten wir erstmal das Straßenmädchen Tajo, was so überhaupt nicht zur versprochenen Geschichte zu passen scheint, sich am Ende aber zum Glück noch alles aufklärt. Dann sind da auch noch die vielen Namen und neue Begriffe, die im Text kaum erklärt werden. Ein Glossar wäre hierbei sehr hilfreich gewesen, da einige Begriffe sich auch ziemlich ähnlich lesen (zum Beispiel Dahk und Dkev). Auch eine Karte wäre schön gewesen, da ich mir so besser hätte vorstellen können, wo denn die genannten Orte alle liegen. Dies alles hat bei mir leider dazu geführt, dass ich das Buch mehrmals für einige Wochen bei Seite gelegt und es erst beim vierten Mal geschafft habe, mich in die Geschichte zu vertiefen. Nachdem ich den verwirrenden Anfang überstanden hatte, hat mich eine durchaus spannende Geschichte erwartet über ein Mädchen, das sich in der von Männern dominierten Welt der Magie behaupten muss. Es war interessant Elidars Ausbildung zu verfolgen, auch wenn wenn diese leider immer wieder von plötzlichen Zeitsprüngen unterbrochen, bei denen ich erstmal rätseln musste, wie viel Zeit den nun überhaupt vergangen war. Dabei war leider auch nicht immer klar, was in der Zwischenzeit geschehen ist, so dass zum Beispiel auf einmal Differenzen, die vorher noch geherrscht hatten, verschwunden waren, ohne dass der Leser wusste, warum. Eine Liebesgeschichte, wie der Klappentext sie verspricht, gibt es in diesem Buch erst gegen Ende und auch nur sehr am Rande. Die Entwicklung hiervon konnte man als Leser auf Grund von oben genannten Zeitsprüngen leider nicht wirklich verfolgen. An sich finde ich es ja eher positiv, dass sich ein Buch mal nicht nur um eine Liebesgeschichte dreht, wie es heutzutage ja leider sehr viele Bücher tun. Trotzdem war ich leicht enttäuscht, da bei mir vor dem Lesen einfach andere Erwartungen geweckt wurden. Von den versprochenen Drachen war leider auch nicht viel zu lesen. Sie sind zwar von Anfang an vorhanden, doch anders, als man sie sich vielleicht vorstellt. Mit majestätischen, geflügelten Wesen wird man erst am Ende des Buches belohnt, die zuvor beschriebenen Drachen kann man sich eher als eine Art Echsen-Menschen vorstellen. Dies ist zwar vielleicht mal was neues, doch wenn ich mir ein Drachenbuch vornehme, erwarte ich eigentlich etwas anders, so dass ich hierüber schon etwas enttäuscht war. Fazit: "Elidar - Magierin der Drachen" von Susanne Gerdom ist mal ein Buch der anderen Art, dass einen durch den ungünstig gewählten Klappentext jedoch anderes erwarten lässt. Der Anfang war eine große Hürde für mich, doch hat man dies erstmal bewältigt, beginnt eine spannende Reise mit der Protagonistin in die Welt der Magie, die aber leider zu oft unterbrochen wird. Von mir gibt es insgesamt 3 von 5 Muscheln.

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Spatzi79

    Spatzi79

    09. November 2011 um 08:45

    Zum Buch: Glücklicherweise überfliege ich Klappentexte in der Regel nur, um nicht zu viel der Handlung schon vorher zu erfahren. In diesem Fall hätte mich die Buchrückseite mit völlig anderen Erwartungen an das Buch herangehen lassen. So bin ich ganz unvoreingenommen in die Geschichte eingestiegen und war schnell gefesselt. Eines der Rätsel, wie die Personen miteinander verbunden ist, war mir relativ schnell klar, aber es gab ja reichlich andere offene Fragen, die die Geschichte bis zum Ende hin spannend machten. Und einige Dinge wurden wirklichr erst gegen Ende aufgeklärt, so dass das Rätseln wirklich bis zum Schluss dauerte. Meiner Meinung nach hätte das Buch allerdings ruhig 100-200 Seiten länger sein dürfen, einige Charaktere und ihre Hintergründe hätten mich durchaus noch ausführlicher interessiert, genauso wie ich es schöner gefunden hätte, wenn die Zeitsprünge etwas „softer“ ausgefallen wären. Aber abgesehen davon war es eine phantastische Geschichte!

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    23. October 2011 um 18:27

    Elidar – Magierin der Drachen / Elidar - eine Stadt im Nordosten Äthiopiens. Nein, das soll kein Vergleich sein. Das ist ein persönlicher Zusatz von mir, die ab und an im www sucht und dabei auf solche Links stößt  http://en.wikipedia.org/wiki/Elidar Das aber nur so nebenbei. Und nun zum Buch, denn hierum geht es ja in der Rezension: Was ist das Besondere an „Elidar“ und warum sollte man es lesen?! Die Antwort ist ganz einfach: Man wird es lieben, der Fantasieleser eh und am Schluss bleibt noch die Frage: Wann geht es weiter mit „Elidar“?! „Das gefrorene Lachen“ war schon ein absoluter Lesegenuss – auf seine Art speziell, so eben ist auch „Elidar – Magierin der Drachen“ ebenfalls sehr speziell und besonders. Die Fantasie einer Top-Autorin, das Einbinden bzw. die Nutzung/Umwandlung fremdländischer Begriffe wie z. B. bei der Währung oder Zeitrechnung, ein Abenteuer, versehen mit viel Magie und heraus kommt ein Hochgenuss für den Leser, ein Muss für Drachenfans. Obwohl am Anfang leicht irritiert, kam ich nach einigen Kapiteln zum Hauptfaden der Geschichte und es wird klar, das Ende ist der Anfang. Vielleicht verwirrt es den einen oder anderen, aber das wird zur Nebensache, weil die Geschichte der Elidar einen so in den Bann zieht, dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen mag. Jeder hat einen Traum, so auch Elidar: Sie will Magierin werden. Doch das ist Mädchen/Frauen strengstens untersagt. Die Welt der Zauberer und Magiere besteht doch nur aus Männern! Elidar kämpft, allein auf sich gestellt, getarnt als Junge, durchs Leben. Als sie am „Tag des Drachensterns“ in Bedrängnis gerät, hilft ihr Luca, der als Unsterblicher in der Garde der Kommandantur dient, wobei er bei diesem Kampf selbst schwer verletzt wird. Für ihn bedeutet es das Aus in der Garde. Wer sich nunmehr fragt, warum beginnt die Rezension nicht mit dem Anfang des Buches? Hier noch einmal: Die Erklärung dafür ist, dass ich am Ende des Buches mit Freude die ersten Kapitel mir noch einmal durchgelesen habe und sehr, sehr zufrieden „Elidar“ gelesen zu haben, in mein Regal gestellt habe. Luca, der Gardist a. D., für den Rest seines Lebens wird er ein steifes Knie behalten, während seines Krankenlagers erhält er Besuch von Elidar und ist beeindruckt von ihren Zauberkünsten. Er will, dass sie die Stadt verlässt und beschließt, mit ihr nach Ledon, seinem Zuhause, zu gehen. Doch es kommt anders als er denkt. Der „Alte Drache“, einflussreichster Drachenmensch in Yasaim, holt Luca zu sich ins Drachennest. Und so vertraut Luca ELidar dem Händler Rui an. Luca hätte sie bringen können, doch was genau in seiner Vergangenheit passiert ist, seine Gedanken sagen ihm, es ist dort kein Platz mehr für ihn. Erinnerungen an eine Schönheit, es hat nicht sollen sein … Doch für Luca steht fest, Elidar muss sich in die Obhut der Schönheit begeben, der Prinzessin Morgenblüte. So gibt er Elidar ein Schreiben mit sowie die Jason-Medaille; für Elidar bedeutet dies der Zugang zur Prinzessin. Doch zuvor zeigt Elidar Luca und auch dem Händler Rui, wie sie mit Tieren umgehen und auch einen Khev reiten kann. Nichts scheint unmöglich?! Heutzutage hören und lesen wir von Pferdeflüsterern, oder Menschen, die eine besondere Gabe besitzen, wie z. B. mit gestörten Tieren umzugehen, so dass das Wichtigste entsteht: Vertrauen. In Cathreda wird Elidar, der „Junge“, als Zauberschüler des Spinnenordens aufgenommen. Endlich geht der Traum in Erfüllung. Spätestens hier, bei dem Abschnitt zur Prüfung der Kräfte, welches Element beherrscht Elidar und welchem kann sie/er zugeordnet werden, wird dem Leser klar, mit welchem enormen Wortschatz die Autorin arbeitet. Dieses Fantasiebuch trägt den Leser in das Römische Reich und ganz besonders in den Orient. Susanne Gerdom hat mich wieder einmal überrascht mit ihrem wunderbaren Schreibstil, mitgenommen auf eine wahnsinnige Reise in die Welt der Wörter und Buchstaben, so dass es ein Genuss ist, sich tragen zu lassen durch den Wortschatz, der ein Bilderkino feinster Klasse entstehen lässt. Mehr vom Inhalt zu schreiben bzw. zu verraten, ich denke, es gibt schon etliche Rezensionen, denen das zu entnehmen ist. Sehr interessant ist, dass die Autorin wahrscheinlich bewusst auf ein Glossar verzichtet, trotz der vielen fremdartigen Begriffe. Fantasie ist gefragt, doch ist das nicht gerade das Spannende daran? „Elidar – Magierin der Drachen“ hält so manche Überraschung parat, aber es ist ein absolut gelungenes und spannendes Buch. Empfehlenswert, lesenswert – was spricht gegen eine Fortsetzung???

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Mika2003

    Mika2003

    30. September 2011 um 20:11

    Es war mein erstes von Susanne Gerdom und ich muss sagen, ich war skeptisch. Denn High-Fantasy ist nicht gerade mein Spezialgebiet - im Gegenteil, ich mach immer einen großen Bogen um das Genre. Aber: ich hab mal wieder was gelernt. Zum einen: Gibt einer Dir unbekannten Autorin UND einem unbekannten Genre eine Chance - vielleicht entdeckt man etwas neues, was Dich begeistert. Und als zweites: Vertrau Deiner besten Freundin - wenn sie sagt die Autorin ist gut, dann ist sie es auch. Danke Karin. Nun aber mal zum Buch: Die Autorin führt den Leser in eine gänzlich unbekannte Welt - die der Drachen und Magier. Für mich komplettes Neuland. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart ... man lernt Figuren kennen, die schon gleich am Anfang sehr vielschichtig erscheinen. Dann gibt es einen Zeitsprung zurück ..... die Geschichte beginnt und wir lernen Elidar kennen, das kleine Mädchen, das nichts sehnlicher werden will als Magier. Die Geschichte erinnert, als sie in der Schule spielt - die Ausbildung von Elidar zum Thema hat - sehr an Harry Potter - was aber kein negativer Effekt ist. Die sprachliche Umsetzung der Geschichte, die manchmal etwa sehr temporeich ist und viel Phantasie erfordert, hat mir sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht. Nach den ersten Seiten, wo ich noch mit all den Namen, Drachenarten usw. leichte Probleme hatte, ist es mir zunehmend leichter gefallen, zu folgen und ganz hineinzutauchen. Der Autorin gelingt es, das Setting so darzustellen, dass man wirklich der Meinung ist, mittendrin zu sein und man kann sich alles auch so richtig plastisch vorstellen. Ich hatte einige Lieblingsfiguren - neben der sehr selbstbewußten Elidar, die sich nicht verbiegen lässt war da auch Luca, der Söldner - so ganz nach dem Motto "harte Schale - weicher Kern". Oder Morgenblüte, die Prinzessin die Elidar hilft und dann selbst eine schwere Zeit durchmachen muss. Es gibt noch weitere, sehr liebenswerte Figuren; aber auch ein paar düstere Gestalten. Mir hat das Lesen wie gesagt sehr viel Spaß gemacht - es war mein erstes Buch von Susanne Gerdom, aber nicht mein letztes.

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Lilli33

    Lilli33

    29. September 2011 um 09:03

    Wer die auf der Rückseite des Buches beschriebene Handlung erwartet, wird enttäuscht werden. Denn weder geht es hier um die große Liebe noch ist eine Welt zu retten. Doch die tatsächliche Geschichte ist mindestens genauso gut, nur eben anders. Die junge Elidar wächst in Yasaim auf, einem Land, das im Orient angesiedelt ist. Hier leben Menschen neben verschiedenartigen Drachenwesen, die zum Teil auch menschenähnlich sind. Elidars größter Wunsch ist es, eine Magierin zu werden. Mit Hilfe des ledonischen Söldners Luca gelingt es ihr, an einer ledonischen Magierschule aufgenommen zu werden. Allerdings muss sie sich dazu als Junge ausgeben, denn Mädchen und Frauen können angeblich nicht zaubern. Doch schnell wird klar, dass Elidar ganz außerordentlich starke Zauberkräfte besitzt… Susanne Gerdom erzählt mit „Elidar – Magierin der Drachen“ in ihrer gewohnt bildhaften starken Sprache eine äußerst fantasievolle Geschichte. Besonders die Darstellung der Drachen, der Echsenmenschen und anderen Drachenwesen haben mir gut gefallen. Auch die Magie wird sehr detailliert und vor allem anschaulich beschrieben. Elidar wächst einem schnell ans Herz. Sie ist eine zielstrebige, sympathische Person, die von Zeit zu Zeit aber auch von Zweifeln geplagt wird. Auch viele der Nebenfiguren muss man einfach mögen. Die Handlung wird schnell vorangetrieben. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden, so dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein wenig gestört haben mich die fremden Ausdrücke, die z.T. nicht erklärt werden oder sich zum Verwechseln ähnlich sind (was sich aber dadurch erklärt, dass sie ähnliche Dinge bezeichnen), und zwei große Zeitsprünge, in denen etwas passiert, über das ich gerne mehr gelesen hätte. Die Handlung ist zwar mit diesem Buch abgeschlossen, doch ist eine Fortsetzung mit Elidar durchaus denkbar. Ich würde mich darüber freuen!

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    13. September 2011 um 11:43

    KLAPPENTEXT: Die junge Elidar erhält ihre magische Ausbildung in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe. Doch dann kündigt sich Unheil an, und Elidar muss ihre Heimat und ihren Liebsten verlassen um sich auf die Suche nach ihrer wahren Heimat zu machen. Denn Elidar ist die Einzige, die ihre Welt noch retten kann. ZUR AUTORIN: Susanne Gerdom, geboren und aufgewachsen in Rheinhausen am Niederrhein ist sehr vielseitig. Sie absolvierte eine Lehre als Buchhändlerin, arbeitete als Schauspielerin und Regisseurin und betrieb mit Freunden ein kleines Theater, bevor sie 2000 freiberufliche Autorin wurde. Sie schreibt hauptsächlich Fantasy und Science-Fiction Werke. Unter anderem auch unter dem Pseudonym Frances G. Hill („Sturm im Elfenland“). EIGENE MEINUNG: „Elidar: Magierin der Drachen“ ist eine Fantasy Geschichte, die angesiedelt in einer Gegend ähnlich dem alten China, mit viel Magie und der richtigen Mischung aus Abenteuer und Romantik, so manchen Leser begeistern kann. Hauptcharakter des Romanes ist Elidar, Nachkomme einer wichtigen Drachendynastie und dadurch mit viel Macht ausgezeichnet. Zu ihrer Geschichte gelangen wir jedoch durch die junge Straßendiebin Tajo, die sich als Junge ausgibt und durch einen dummen Fehler in die Hände der Dkhev gelangt, die sie zu einem alten Magier in die Lehre schicken. Dort kreuzen sich Tajos und Elidars Wege und man stellt einige Verbindungen im Lebenslauf der beiden fest. Susanne Gerdom gelingt dadurch, dass sie Tajos Schicksal in Elidars Geschichte einwebt, den Leser in die Geschehnisse hinein zu ziehen. Die Idee „das Pferd von hinten aufzuzäumen“ finde ich gar nicht schlecht, da es mal etwas anderes ist als stumpf Elidars Erlebnisse zu erzählen. Sprachlich ist die Autorin wirklich gut, was mir sehr gefallen hat, dennoch ist es ihr leider nicht gelungen mich wirklich in ihren Bann zu ziehen. Das Ambiente des Buches ist sehr mystisch, was vor allem daran liegt, dass es irgendwie an alte chinesische Sagen erinnert. Der Leser lernt sehr viel neues kennen, was auf der einen Seite erfrischend ist, auf der anderen aber auch dazu führt, dass er sich zunächst mal einen Überblick verschaffen muss. Die Charaktere sind sehr facettenreich. Es gibt einige Sympathieträger, aber auch diejenigen, die man so gar nicht mag. Vieles, das vorhersehbar war, aber auch einiges, das ganz neu war. So hätte ich z.B. anfangs nicht erwartet, dass meine Lieblingsfigur des Buches noch zu meiner Lieblingsfigur wird, da ich ihn/sie (ich will mal nicht zu viel verraten) anfangs furchtbar unfreundlich und grummelig fand. FAZIT: Obwohl „Elidar: Magierin der Drachen“ damit beworben wird ein Buch für alle „Eragon“-Fans zu sein, muss ich sagen, dass man die beiden Bücher nicht wirklich vergleichen kann. „Elidar“ ist viel epischer, reifer, mit ganz anderem Ambiente, aber unbedingt was für Drachenfans. Leider hat es mich nicht so in seinen Bann gezogen,obwohl es kaum Längen hat und über eine spannende Geschichte verfügt.

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    26. July 2011 um 17:23

    Handlung: Der Traum der jungen Elidar ist, Magierin zu werden. Sie lebt als Junge getarnt auf der Straße. Bei einer Hexenjagd in die sie gerät, wird sie von Luca, einem Mitglied der Garde, gerettet. Dieser wird dabei schwer verletzt. Elidar und Luca freunden sich an. Luca organisiert für sie eine Reise nach Ledon, wo sie durch die Hilfe von Prinzessin Morgenblüte, einer Freundin von Luca, in die Gemeinschaft der Dunklen Nigh, einem Magierorden, aufgenommen wird. Dass sie ein Mädchen ist, darf keiner erfahren, da Mädchen angeblich keine magischen Fähigkeiten haben und niemals in einen magischen Orden aufgenommen werden würden. Elidar ist von Anfang an sehr begabt im Zaubern. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte zur Magierin, entdeckt in sich eine geheime Kraft und deckt eine Intrige in der Gemeinschaft auf. Den Preis, den sie dafür zahlen muss, ist hoch, sie muss die Gemeinschaft und ihre 1. Liebe verlassen. Sie begibt sich zusammen mit einigen Freunden auf eine Reise zurück nach Yasaim. Dort sucht sie nach ihrer Herkunft. Mehr wird nicht verraten, schließlich sollt ihr die spannende Geschichte selber lesen! Eigene Meinung: Bei so einem Buch macht eine Rezension zu schreiben so richtig Spaß! Elidar`s Abenteuer und Suche nach ihrer Herkunft ist eine tolle Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat! Die Figuren sind alles sehr sympathisch und gut beschrieben. So einen richtig fiesen Bösewicht gibt es eigentlich nicht, jede Figur hat auch ihre guten Seiten. Die Autorin schreibt sehr bildhaft, man taucht so richtig ein in die Geschichte, man riecht die köstlichen Speisen und erlebt z. B. das bunte Treiben auf dem Markt mit! Dabei ist die Sprache einfach, Begriffserklärungen lässt die Autorin weg, so dass unsere Fantasy manchmal gefragt ist, wenn es z. B. um Speisen geht oder um "die kleinen Brüder". Das finde ich sehr gut, so zieht sich die Geschichte nicht unnötig in die Länge. Bewertung: Das Buch kann ich uneingeschränkt jedem Fantasy-Fan, der große Geschichten liebt, empfehlen!

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Bereth

    Bereth

    Informationen zum Buch: Taschenbuch: 464 Seiten Verlag: Piper ISBN-10: 3492268064 Preis: 9,95€ Kurzbeschreibung: Die junge Elidar erhält ihre magische Ausbildung in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe. Doch dann kündigt sich Unheil an, und Elidar muss ihre Heimat und ihren Liebsten verlassen, um sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft zu machen. Denn Elidar ist die Einzige, die ihre Welt noch retten kann. Dieses epische Abenteuer von Susanne Gerdom vereint alles, was das Herz eines High-Fantasy-Fans höher schlagen lässt: Magie, Drachen, Geheimnisse und eine hinreißende Liebesgeschichte. Eigene Meinung: "Elidar - Magierin der Drachen" stand schon sehr lange auf meinem Wunschzettel und ich war erfreut zu sehen das es nun endlich erschienen ist. Anhand der Kurzbeschreibung hatte ich gewisse Erwartungen und schon zum Anfang des Buches wurde mir klar, das sich diese nicht erfüllen werden. Ich hatte schlichtweg mit etwas anderem gerechnet. Je weiter ich aber gelesen habe, desto mehr wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Am Anfang des Buches trifft man auf den Magister Zorn und seinen Diener. Sie heuern den Söldner Luca an und treffen schließlich auf einen Jungen der in den Gassen lebt und Ibram, dem Diener, etwas gestohlen hat. Schließlich beginnt der Magister die Geschichte von Elidar und Luca zu erzählen. Ich gebe zu, der Anfang mit Magister Zorn und Ibram, war nicht ganz so mein Fall und es hat mich auch ziemlich verwirrt. An diesem Punkt konnte ich noch keinen Zusammenhang zu der Geschichte finden die in der Kurzbeschreibung beschrieben wird. Man lernt die junge Elidar kennen und ihren Wunsch ein Zauberer zu werden und den Gardisten Luca, der sich schon nach kurzer Zeit für das Mädchen verantwortlich fühlt und dafür sorgt das es seinem Traum ein Stückchen näher kommt. Besonders interessant fand ich ihre Zeit beim Spinnenorden, denn Luca hatte klar deutlich gemacht das er von Magistern nichts hält. Es war schon ein bisschen merkwürdig zu lesen wie Elidar all die Jahre im Spinnenorden als Junge gelebt hat, bis sie schließlich selbst vergessen hatte das sie eigentlich ein Mädchen ist. Leider hat man von ihrer Ausbildung nicht viel zu sehen bekommen. Sie kommt im Orden an, die Magier bestimmen ihre Elemente (und stellen dabei erstaunliches fest) und es wird beschrieben wie sie den ersten Unterricht erlebt. Das wars dann aber damit auch schon, etwas das ich ziemlich traurig fand, denn ich hatte mich auf ein schönes Magiesystem gefreut, oder besser gehofft das es eines gibt. Allerdings macht die Autorin einen großen Sprung und plötzlich stehen die Novizen vor der letzten Prüfung. Im Nachhein ist ersichtlich das es gar nicht anders ging und das es eigentlich auch gut so ist, schließlich geht es im großen und Ganzen gar nicht um die Ausbildung. Die große Liebesgeschichte auf die ich gehofft hatte, ist so leider nicht eingetroffen. Sicher, da gab es eine Szene im Spinnenorden wo Elidar und Valon sich näher gekommen sind, aber erstens wird das nicht detailliert beschrieben und zweitens kam es auch nicht so rüber als würden die beiden sich lieben. Zumindest nicht von Elidar. Auch bei Valon halte ich das eher für unwahrscheinlich, der hatte schließlich erst vor wenigen Tagen erfahren das sie ein Mädchen und kein Junge ist. Eine Liebesgeschichte kommt im späteren Verlauf des Buches dann aber doch noch dazu und ich habe mich wirklich gefreut als ich gemerkt habe wer genau hier der Gegenpart ist. Ich will jetzt nicht verraten um wen es sich handelt, aber bei den beiden hat man deutlich gemerkt das sie sich lieben und obwohl ich es schön gefunden hätte mitzuerleben wie die beiden zueinander finden, war es für mich doch eine sehr rührende Liebesbeziehung. Was die vielen Charaktere angeht kann man sich bei diesem Buch wirklich nicht beschweren. Sie sind alle samt facettenreich, verschieden und absolut symphatisch. Selbst der vermeindliche "Bösewicht" im Orden. "Elidar - Die Magierin der Drachen" war nun das zweite Buch das ich gelesen habe in dem Drachen vorkamen und ich bin schlichtweg begeistert. Susanne Gerdom bringt die ganze Geschichte mit den Königinnen und Elidars Herkunft wirklich so toll und fesselnd rüber, das ich gar nicht zu lesen aufhören konnte. Ich bin schlichtweg begeistert von diesem Buch und wer weiß, vielleicht schaue ich mir auch mal die restlichen Bücher der Autorin an. Fazit: "Elidar - Magierin der Drachen" ist ein spannender Fantasyroman für jeden Drachenfan und absolut zu empfehlen! 5/5 Sternen

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  • Rezension zu "Elidar" von Susanne Gerdom

    Elidar
    Ahotep

    Ahotep

    Inhalt Elidar ist ein kleines Bettlermädchen, das gerne ein Zauberer werden möchte. Etwas an ihr ist ungewöhnlich, jedoch weiß niemand warum und den wenigsten ist es bewusst. Eines Tages macht sie sich auf den Weg in eine Stadt, in der junge Männer zu Zauberern ausgebildet werden, um ihr Glück zu versuchen. Dafür muss sie allerdings ihre wahre Identität geheimhalten, denn Frauen können nicht zaubern... Meinung Der Leser erfährt in diesem Buch, wie die kleine Elidar zu einer jungen Frau heranwächst und ihr Leben meistert. Gerade in Hinblick auf ihr Leben als Mann und die daraus resultierenden Folgen bzw. Konflikte. Dabei wird die faszinierende Welt, in der Elidar lebt, mit all seinen facettenreichen Wesen so vermittelt, dass sich die eigene Fantasie gut entwickeln und der Leser in die Geschichte eindringen kann, wobei dieser nicht mit Informationen erschlagen wird. Alles Nötige wird dem Leser nebenher nähergebracht, da sich die Autorin auf die Entwicklung der Handlung konzentriert. Insgesamt gesehen, geschieht in diesem Buch sehr viel, so dass man hinterher das Gefühl bekommt, mindestens ein doppelt so dickes Werk verschlungen zu haben. Stets wird die Geschichte vorangetrieben, ohne große Pausen. Es gibt zwar Ruhephasen, allerdings lernt man in diesen die Figuren und die Fantasiewelt näher kennen, weshalb es nie langweilig wird. Unwichtige Passagen, die die Geschichte nur in die Länge ziehen würden, werden vermieden, indem z.B. in Elidars Ausbildung Zeitsprünge eingebaut wurden. Leider tauchen sie teils etwas plötzlich auf, so dass meist mehrere Zeilen nötig sind, um sich in dem entsprechenden Kapitel wieder zu orientieren und zu verstehen, wieviel Zeit vergangen ist. An manch anderen Stellen werden Informationen weggelassen, die zum weiteren Verständnis beigetragen hätten. Beispielsweise entwickelt sich während Elidars Ausbildung eine Freundschaft, die ich nicht nachvollziehen konnte, da vor allem einige Punkte zu Beginn der Bekanntschaft dagegensprächen. Doch durch einen Zeitsprung wird diese Erklärung einfach übergangen. Schön an diesem Buch ist die Veranschaulichung der Magie, gerade ihre Verwendung. Es wird ausführlich erläutert, wie ein Zauberer in sich hineingreift und ein wenig Magie nach außen trägt, um etwas zu bewirken. Durch diese detaillierten Beschreibungen erscheint es fast wie eine reale Fähigkeit, die ein jeder erlernen könnte. Ein Höhepunkt dieser Ausführungen ist die Magieprüfung. Ebenfalls sehr detailliert und bildlich geschildert, so dass man das Gefühl bekommt, dabei gewesen zu sein, vielleicht sogar daran teilgenommen zu haben. Das Ende des Buches gefiel mir nicht ganz. Mir blieben insgesamt zu viele Fragen offen, für die ich gerne eine Antwort bekommen hätte. Trotzdem ein schöner Abschluss für Elidars Geschichte. Fazit Eine wundervolle, gerade zum Ende hin sehr spannende Fantasiegeschichte, bei der der Leser mehr bekommt, als die Seitenzahl vermuten lässt. Die wenigen Zeitsprünge führen zwar zu kurzen verwirrten Momenten, mindern jedoch nicht die Qualität der gesamten Geschichte. 4.5 von 5 Sternen

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  • Leserunde zu "Sturm im Elfenland" von Frances G. Hill

    Sturm im Elfenland
    Susanne Gerdom

    Susanne Gerdom

    Hallo, Ihr Lieben! Ich freue mich auf eine rege Diskussion, also: An die Tasten!

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