Susanne Gerdom Von Luftschiffen und Kobolden

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Inhaltsangabe zu „Von Luftschiffen und Kobolden“ von Susanne Gerdom

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    Von Luftschiffen und Kobolden
    inflagrantibooks

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    06. December 2015 um 17:42

    Kurzgeschichten mag ich ja grundsätzlich gerne und wenn sie dann noch von Susanne sind, kann doch eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Oder? Fraßen mich die Leprechauns? Holte mich die Raunacht? Oder flog ich mit dem Luftschiff davon? Finden wir es heraus. „Das Große Rennen“ In dieser Geschichte geht es eigentlich gar nichts so um das Rennen als solches. Ich empfand das ganze eher als Metapher. Aber ich greife vor. Unser lieber Leprechaun Flann McManus ist ein Mann mit Stil und Grundsätzen, weswegen er dem Verweilen in einer Kneipe auch nicht abgeneigt ist. Er versteht sein Handwerk vom Schuhe herstellen und kann es auch nicht leiden, über den Tisch gezogen zu werden. Alles in allem ein netter „Typ“.^^ Im Mittelpunkt steht nun aber das alljährliche Große Rennen, bei dem Flann nicht letzter sein möchte. Es passiert sehr viel im Laufe des Rennes, der Geschichte. Flann erlebt Dinge, die er nicht erleben wollte, aber dank seiner Weitsicht kommt er meistens mit einen blauen Auge davon. Wie gesagt, verstand ich das alles eher als Metapher: Wenn du immer fleißig bist, übst, lernst und das machst, was man dir aufträgt, dann läuft auch alles und du bekommst keinen Ärger. Eine nette Moral umgesetzt in einer schönen Geschichte, bei der ich mir am Ende etwas mehr: „Und die Moral von der Geschicht…“ gewünscht hätte, denn Flann ist in manchen Dingen unbelehrbar. ^^ „Raunacht“ Ich gebs zu, hätte ich bestimmte, bekannte Bücher über Feen etc nicht gelesen, hätte ich mit den Figuren hier wohl kaum etwas anfangen können. ABER ich kannte die Mitspieler aus dem Feenreich und finde es immer wieder interessant, wie viele Möglichkeiten diese Grundlage doch bietet. Dies war eine nette Geschichte über Feen und die Entscheidung, der zu sein, der man sein möchte und dort zu leben, wo man eben hingehört. „Der Fliegende Batavier“ Hier wird es schon wieder komplizierter, denn nichts ist so, wie es scheint. Susanne versteht es wie kaum jemand anders, ihren Figuren Leben einzuhauchen, ihre Qualen zu verdeutlichen und ihnen Linderung zu verschaffen. Diese Geschichte besitzt so viel Qual, so viel Schmerz, dass ich ihn selbst während des Lesens spürte. Es gibt Geschichten, bei denen denkt man: Ach, hätte ich nur mehr zum lesen gehabt, die Geschichte war zu kurz. Erst dachte ich das hier auch, aber im Nachhinein betrachtet, ist die Länge der Geschichte genau richtig. Susanne bringt es auf den Punkt, schweift nicht ab und erzählt, was sie zu erzählen hat! Sehr gut! 3 Geschichten die man gut und gerne zwischendurch lesen kann, es aber nicht muss. Denn abends, mit einem Glas Wein (Oder Tee oder was auch immer^^) und die volle Aufmerksamkeit auf jedes Wort gerichtet, dann entfalten die Geschichten ihren Zauber erst so richtig und man versinkt zwischen den Sätzen! Klare Empfehlung von meiner Seite mit der Frage: Susanne, gibt es noch mehr „Kurzes“ von dir? „Von Luftschiffen und Kobolden“ bekommt von mir klare 5 von 5 Marken. Ohne weitere Worte, denn Susanne hat schon alles Wichtige gesagt. ^^

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