Das Haus in der Nebelgasse

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Inhaltsangabe zu „Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Spannender Roman, für mich das bisher beste Buch von Susanne Goga!

— SophieNdm
SophieNdm

Überzeugende Geschichte die London von einer anderen Seite offenbart.

— baronessa
baronessa

eine spannende Geschichte die zu einer Zeit spielt als Frauen noch nicht viel Freiheit besaßen.

— rainybooks
rainybooks

Ein modern gezeichnetes Frauenbild eingebettet in eine spannende Geschichte im London des beginnenden 20. Jahrhunderts

— YvetteSchmidt
YvetteSchmidt

Spannung und Gefühl perfekt ausgewogen

— allegra
allegra

Keineswegs so belanglos, wie es anfangs klingt - mehr als nur "Mädchenliteratur". Sehr gut recherchiert! :)

— BettinaR87
BettinaR87

spannend, informativ und geheimnisvoll, London um 1900

— mareile
mareile

Vergesst arbeiten, schlafen, essen und euren Liebsten, eure Liebst. Matilda ist im Anmarsch.

— Sturmherz
Sturmherz

Ein Jahrhunderte altes Geheimnis

— kessi
kessi

Perfekte Unterhaltung - spannend wie Krimi entführt das Buch ins London des Jahres 1900.

— Bibliomarie
Bibliomarie

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  • Das Haus in der Nebelgasse *Empfehlung*

    Das Haus in der Nebelgasse
    SophieNdm

    SophieNdm

    24. March 2017 um 09:09

    Inhalt:London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.Meine Meinung:Die Geschichte wird aus der Sicht von Mathilda erzählt. Anfänglich bekommt man eine kurze Einführung in ihren Alltag als Lehrerin und der Art ihrer Beziehung zu Laura.Das hat mich bereits sehr überrascht, mit sowas hatte ich nicht gerechnet.Plötzlich verschwindet Laura und niemand außer Matilda scheint das zu stören.Schließlich begibt sie sich auf die Suche nach Laura, bzw. deren Spuren.Matildas Reise durch London ist toll beschrieben. Susanne Goga hat einen tollen Schreibstil und eine schöne Art Dinge so zu beschreiben, dass man sie bildlich vor sich sieht.Die Charaktere in der Geschichte fand ich sehr authentisch und sympathisch, sie haben Tiefe und nette Eigenschaften. Neben Matilda und Fleming mochte ich auch Mrs. Westlake sehr gerne.Es hat mir Spaß gemacht mitzurätseln und zu versuchen das Geheimnis um Laura zu lüften.Die Geschichte hielt einige unerwartete Wendungen und Verstrickungen bereit, die ich so nicht erwartet hatte. Und das obwohl ich bereits einige Bücher in diesem Genre kenne.Das Ende war zwar gut, aber nicht besonders überraschend, daher einen Stern abzug.Fazit:"Das Haus in der Nebelgasse" ist ein spannender historischer Roman und für mich das bisher beste Buch von Susanne Goga. Vor allem für "Einsteiger" in diesem Genre kann ich den Roman nur empfehlen, da die Handlung schlüssig und durchweg spannend ist. Außerdem trägt der wunderbare Schreibstil zu einem flüssigen Lesen bei.

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  • Das Haus in der Nebelgasse

    Das Haus in der Nebelgasse
    Kleine8310

    Kleine8310

    20. March 2017 um 17:09

    "Das Haus in der Nebelgasse" ist ein Roman der Autorin Susanne Goga. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich den Klappentext schon total vielversprechend fand und neugierig war, welche Geheimnisse ich hier beim Lesen entdecken würde ...   In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Matilda Gray. Matilda lebt im Jahr 1900 in London und unterrichtet als Lehrerin an einer Mädchenschule. Sie ist das Beispiel für eine zu der Zeit schon unabhängigen jungen Frau. Doch eines Tages erscheint Matilda's Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zu den Unterrichtsstunden und die Begründungen ihres Vormunds erscheinen Matilda unglaubwürdig, sodass sich die Lehrerin immer sicherer ist, dass Laura in Gefahr ist.    Kurze Zeit später erhält Matilda eine Postkarte von Laura, auf der eine verschlüsselte Botschaft zu finden ist. So begibt sich Matilda auf die Suche nach Laura und trifft dabei auf den Historiker Stephen Fleming, der sie begleitet und mit dem sie schließlich ein jahrhundertealtes Geheimnis entdeckt ... Der Einstieg in diese Geschichte ist mir dank des flüssigen und wunderbar bildhaften Schreibstils von Susanne Goga sehr gut gelungen. Was ich ebenfalls sehr gut fand war, dass die Autorin die Gegebenheiten der Zeit, in der die Geschichte spielt, realistisch beschrieben hat, sodass ich mir das London um 1900 gut vorstellen konnte. Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Ich mochte die detaillierten Beschreibungen und fand, dass die Haupt- und die Nebencharaktere zusammen ein schön stimmiges Bild abgeben.   Die Handlung ist interessant und der Plot machte mich direkt neugierig auf das Geheimnis, welches Matilda und Stephen noch entdecken sollten. Die historischen Fakten hat die Autorin gut und interessant in die Handlung eingebaut und ich mochte die gesamte Atmosphäre sehr gerne. Die Liebesgeschichte hat mich hingegen nicht so sehr überzeugt, wie andere Teile der Geschichte. Da hätte ich mir gewünscht mehr von den Emotionen zu spüren.   Den Spannungsbogen hat Susanne Goga recht gut gehalten und ich habe die Geschichte immer gerne weitermitverfolgt. Es war, für mich, aber eher Interesse und Neugier und keine nervenaufreibende Spannung. Aber für mich hat das so wie es ist gut zur Geschichte gepasst und ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt!   Positiv:  * schöner, bildhafter Schreibstil * tolle historische Beschreibungen und Informationen * gute Ausarbeitung der Charaktere * interessante Handlung   Negativ:  * nicht richtig negativ, aber etwas schwächer als der restliche Inhalt, war für mich     die zarte Liebesgeschichte   "Das Haus in der Nebelgasse" ist ein schöner Roman, der mich ins historische London entführt und mir tolle Lesestunden beschert hat!

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  • Der Hass überdauert Jahrhunderte

    Das Haus in der Nebelgasse
    baronessa

    baronessa

    19. March 2017 um 11:47

    „Vorsicht Spoiler!“ Die Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule. Als die Schülerin Laura zum Unterrichtsbeginn nicht mehr erscheint, macht sie sich Gedanken. Als sie eine Karte von der Reise des Mädchens erhält, sind ihre Sorgen groß, denn sie muss sich Mühe geben, die Nachricht aufzuschlüsseln. Dabei hilft ihr ihre Vermieterin Mrs. Westlake, Mr. Arkwright und ganz besonders Professor Fleming. Matilda hätte nie gedacht, dass diese Nachricht sie in die Geschichte von Londons entführt. Jahrhunderte später muss sie ein Geheimnis aufklären, um die Existenz eines Mädchens zu retten. Sie verliert dabei ihren Job, findet aber die Liebe.   Das ist eine Kurzzusammenfassung, ohne Details zu verraten.     Meine Meinung: Die Geschichte beginnt 1665 mit einer Notiz eines Mädchens. Die Schrift ist in kursiv, sodass man jederzeit ein handgeschriebenes Schriftstück erkennt. Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt, versehen mit einer Überschrift, in der man das Jahrhundert erkennt. Die Historik ist in zwei verschiedenen Jahrhunderten angesiedelt, und zwar 1665 und 1900. Es gibt zwei Handlungsstränge, die aber einen Werdegang verfolgen.   Die Protagonisten sind effektiv beschrieben. Matilda, die selbstbewusst ist und nicht in das Rollenbild der damaligen Frau passt. Sie versucht als Lehrerin, den Mädchen den Wert zur Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu vermitteln. Was jedoch nicht gern gesehen wird. Matilda ist von sich selbst überzeugt, aber dennoch angreifbar. Sie ist couragiert, obwohl sie damit Anstoß erregt. Auch Professor Fleming überzeugt in seinem Gesamtbild. Er ist studiert, selbstsicher und mit der Zeit gehend. Oder der Vormund von Laura, Mr. Easterbrook, der für seinen Hass sogar über Leichen geht.   Ferner ist das Umfeld überzeugend dargestellt, ebenso ist das Milieu der betreffenden Zeit anschaulich beschrieben. Die Autorin hat den Zusammenschluss verschiedener Jahrhunderte gut gemeistert.   Der Titel passt perfekt, ebenso das Cover des Buches.   Die Geschichte liest sich flüssig. Sie fängt etwas langatmig an, aber dann wird sie immer spannender. Es ist alles in der Geschichte enthalten, was Auswirkung in der Geschichte hat - Historik, Verrat, Hass, Mord, Emanzipation und Liebe.     Fazit: Eine gelungene Geschichte, die die Historik von London gut aufzeigt und mit ihrem Werdegang überzeugt.

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  • Die Charaktere sind sehr aufgeschlossen für ihre Zeit.

    Das Haus in der Nebelgasse
    allenisadragon

    allenisadragon

    15. March 2017 um 20:54

    Als sich Laura Ancroft vor den Sommerferien, vor ihrer Lehrerin Matilda Gray, mit einem lesbisches Liebesgedicht outet. Ahnt letztere noch nicht welche spannenden Abenteuer nach diesem Gespräch auf sie lauern.Matilda Gray lebt als Untermieterin bei Bea Westlake, einer Groschenromanautorin, welche für das Jahr 1900 sehr aufgeklärte Geschichten über eine weibliche Abenteurerin namens Adela schreibt, welche Matilda immer wieder Korrektur ließ. So ist es kaum verwunderlich, dass Mrs. Westlake es gut aufnimmt als Miss. Gray von ihrer Schülerin Laura erzählt, welche nach Schuljahresbeginn nicht mehr in der Schule aufgetaucht war und von ihrem Vormund für eine Genesungsreise durch Europa entschuldigt wurde. Ihre Befürchtungen Laura käme ihretwegen nicht mehr, nachdem sie ihre Liebeserklärung nicht erwidert hatte verwarf Matilda spätestens als sie eine Karte von Laura erreichte. Die Unter der Briefmarke versteckte Geheimbotschaft führte Miss. Gray von einem geheimnisvollen Kästchen in Lauras ehemaligem Zimmer, zu einem viel versprechenden Antiquariat und schließlich zum charmanten Historiker Stephen Flemming.„ Laura lächelte: ‚Bisher habe ich noch niemanden, der meinen Schritten Schwung verleiht.‘ Mrs. Westlake tätschelte ihre Hand: ‚Keine Sorge, sie wird schon noch kommen.‘ Laura schluckte kurz und lächelte erleichtert.“ [436]Die Charaktere sind sehr aufgeschlossen für ihre Zeit. So trifft nicht nur Lauras Homosexualität immer wieder auf Akzeptanz, sondern auch die Situation der Frau im Jahr 1900 allgemein.„Lassen sie mich ausreden, Miss Gray. Soll das heißen, ich muss heiraten – was ich nie wollte – und zwar einen Mann, den ich nicht liebe und der womöglich meine Eltern getötet hat?“ [401]So ist es Matilda erst möglich eine Ausbildung als Lehrerin zu beginnen, als ihr großer Bruder nach dem Tod ihrer Eltern ihr Sorgerecht übernimmt. Dieser ist zum Zeitpunkt der wichtigsten Ereignisse übrigens als Soldat in Südafrika stationiert, ein Thema, das sich zu der Zeit auch in London verbreitet. Menschen sammeln Gelder für südafrikanische Familien, die durch den Krieg alles verloren haben. Und Frauen wie Miss Hobhouse klären in Vorträgen über Konzentrationslager auf, die tatsächlich zu erst von den Engländern in ihren Kolonien eingesetzt wurden, bevor Hitler sie Jahre später anwendete.Mich begeistert die Art wie Susanne Goga in ihrem neuen Buch „Das Haus in der Nebelgasse“, am 9. Januar im Diana Verlag erschienen, Geschichtliche Ereignisse über 250 Jahre Verbindet.Während Miss Gray und Mr. Flemming über ihre Forschungen allerlei spanende Fakten über das London des 17. Jahrhunderts, die Pest und dunkle Familiengeheimnisse, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgraben, passiert auch in ihrer Welt ein Wandel.Matilda Gray versucht unauffällig durch Bücher wie „Jane Eyre“ ihre Schülerinnen zu eigenständigem Denken anzustacheln, während ihre Vermieterin sich trauernd über den tot von Oskar Wild Tage lang in ihrem Arbeitszimmer einschließt. Eine Story, die auch an einigen von Miss Grays Schülerinnen nicht vorbei geht, welche sich auf einmal brennend für seine verachteten Werke interessieren.Und das ist die Sache, die mir an diesem Buch am meisten gefallen hat, abgesehen davon, dass ich einfach total verliebt in das London der letzten Jahrhunderte bin. Susanne Goga greift politische Themen, die damals wie auch heute noch sehr relevant sind auf und berichtet über sie einerseits im Hinblick auf die Zeit in der die Charaktere sich befinden, andererseits mit einem solchen Selbstverständnis, dass ich nur den Hut ziehen kann. Ein wunderbares Buch für Romantiker, Historiker und Menschen, die eine fesselnde Story suchen, welche teils einem Detektivroman ähnelt.

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  • Leserunde zu "Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe Fans von Susanne Goga,Liebe LB-Leserinnen und LB-Leser, die historische Romane lieben,wir sind ganz begeistert (!), dass Susanne Goga zu ihrem neuen Roman Zeit für eine Leserunde mit EUCH haben wird! Ca. ab dem 06. Februar wird die Leserunde starten - bitte bewerbt Euch, wenn Ihr in der 2. und 3. Februarwoche Zeit für die gemeinsame Leserunde haben werdet - danke Euch!Und darum geht's in "Das Haus in der Nebelgasse" (gerade auf der Bestsellerliste eingestiegen!):Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Susanne Goga lässt in ihrem neuesten Roman die detailliert recherchierte Geschichte Londons lebendig werden - Ein Labyrinth unter der Stadt, eine verschollene Familie und eine junge Frau, die ein jahrhundertealtes Geheimnis aufspürt.London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer für die Zeit ‚unabhängigen‘ Frau. „Ein neues Jahrhundert verlangt neue Wege“ ist ihr Motto. Als ihre ehrgeizige Lieblingsschülerin Laura Wellesley nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass etwas passiert sein muss. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem bekannten Londoner Historiker Prof. Stephen Fleming vom ‚King's College‘ - und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgenen Winkel der Stadt.Vor der historischen Kulisse Londons um 1900 verwebt Susanne Goga meisterhaft eine spannende Spurensuche mit einer zarten Liebesgeschichte. Ihr gelingt wieder ein raffiniert erzählter Roman voller Geheimnisse, in dem die DeLiA-Preisträgerin von 2012 mit starken Frauenfiguren sowie einem besonderen Gespür für Atmosphäre und Spannung überzeugt. Insbesondere die ‚Stadt unter der Stadt‘ aus früheren Jahrhunderten wird hier lebendig. Die Buchausgabe ist mit einer Klappenbroschur inkl. Stadtplan (reprod. von 1908) ausgestattet. Hier geht's zur Leseprobe.Seid Ihr neugierig geworden? Dann bewerbt Euch doch gerne hier. Wir drücken Euch die Daumen! Natürlich sind auch alle Leserinnen und Leser zur Leserunde eingeladen, die vielleicht schon das druckfrische Buch in der Hand halten! Bis bald undHerzliche Grüße, Euer Team des Diana Verlags.

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  • Das Haus in der Nebelgasse

    Das Haus in der Nebelgasse
    Lenny

    Lenny

    08. March 2017 um 21:12

    Ein wunderschönes Cover, ein gelungener TitelIm Buch vorn und hinten eine Karte von LONDONDie Geschichte hat mich sehr berührt.  Unsere Hauptperson hat mir sehr gefallen. Matilda ist Lehrerin mit Herz und das in einer Zeit, in der man sich nicht auf seine Schülerinnen einlassen darf. Es ist das Jahr 1900 und es gelten noch andere Regeln. Als dann eine ihrer  Schülerinnen ihre Hilfe braucht riskiert sie alles.Hier ist für alle etwas dabei, eine Schatzsuche, eine Liebesgeschichte, es gibt auch einen Mordfall.....SPANNUNG PUR

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  • Auf Spurensuche im viktorianischen London

    Das Haus in der Nebelgasse
    dubh

    dubh

    05. March 2017 um 20:42

    Matilda Grey lebt im Jahr 1900 in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs das Leben eine sehr modernen, unabhängigen Frau. Sie arbeitet als Lehrerin in einem Mädcheninternat und wohnt zur Untermiete bei einer älteren Dame, die sie unter ihre Fittiche genommen hat und in der jungen Frau eine Zuhörerin und Beraterin für ihre schriftstellerische Arbeit gefunden hat.Als eine Schülerin von heute auf morgen von ihrem bis dato nicht bekannten Vormund von der Schule genommen wird, sieht Matilda das sehr kritisch. Während ihre Kolleginnen sich nicht weiter wundern, dass einem Mädchen keine weitere Schulbildung zugestanden wird, ist Matilda schockiert, denn Laura war nicht nur äußerst begabt, sondern auch gewillt, die Schule bestmöglich abzuschließen.Während Matilda sich anfangs noch zurücknimmt, ändert sich das spätestens, als sie eine Postkarte aus Italien erreicht, auf der sich eine winzige geheimnisvolle Botschaft ihrer ehemaligen Schülerin befindet.Was nun folgt, ist eine Art Schatzsuche durch das viktorianische London - denn Matilda macht sich mit der Hilfe eines Historikers und der Fürsprache ihrer Hauswirtin auf die Spur eines alten Geheimnisses, dass sich unter jahrhundertealten Schichten der Stadtgeschichte verbirgt...Susanne Goga hat mit "Das Haus in der Nebelgasse" einen richtig tollen Roman vorgelegt, der mich von der ersten Seite gefesselt hat. Alleine die sympathische Hauptfigur, Matilda Grey, ist derart couragiert und dabei durchweg glaubhaft, dass ich sie am liebsten begleitet hätte. Zum Glück findet sie mit Stephen Fleming, der sich bestens mit der Stadtgeschichte Londons auskennt, und ihrer Vermieterin Mrs Westlake, treue Berater, denen ich Matilda bedenkenlos anvertraut habe. Bemerkenswert fand ich dabei übrigens nicht nur, wie engagiert Matilda die ihr anvertrauten Schülerinnen zu eigenständigem Denken ermutigt, sondern dass auch Stephen Fleming und Mrs Westlake fortschrittliche und dennoch realistische Ideen haben, die jede für sich deutlich machen, wie sich eine Gesellschaft durch mutige Beharrlichkeit weiterentwickeln kann.Während Matilda sich auf eine Art Schnitzeljagd begibt, gibt es allerlei Interessantes zu erfahren - teilweise aus den historischen Facetten der englischen Hauptstadt, teilweise auch aus dem damaligen Zeitgeschehen rund um Matilda und ihre Mitstreiter. Dabei habe ich beispielsweise Wissenswertes über den zweiten Burenkrieg und die Menschenrechtsaktivistin Emily Hobhouse erfahren.Bei all dem bleiben die Rätsel rund um Laura sehr spannend und die Erlebnisse der Protagonisten sind so lebhaft geschildert, dass ich regelrecht mit ihnen mitgefiebert habe.Alles in allem ein großartiger, sehr unterhaltsamer und spannender Roman, der neben viel Wissenswertem auch mit einer guten Prise Humor und Schlagfertigkeit aufwarten kann - und einer ganz und gar nicht kitschigen, zarten Liebesgeschichte.Wer das viktorianische London, eine geheimnisvolle Geschichte rund um liebeswerte Figuren mag: unbedingt lesen!

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  • Ein Muss für jeden Fan von sauber recherchierten historischen Romanen

    Das Haus in der Nebelgasse
    YvetteSchmidt

    YvetteSchmidt

    05. March 2017 um 00:07

    Nachdem ich nun schon die "Leo-Reihe" der Autorin kennen lernen konnte, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Susanne Goga."Das Haus in der Nebelgasse" ist ein historischer Roman im London des beginnenden 20. Jahrhunderts. Eigentlich beginnt alles harmlos, als die junge Lehrerin Matilda nach den Sommerferien wieder zurück in die Schule kommt und eine ihrer Schülerinnen nicht mehr zum Unterricht erscheint. Ihr Vormund meldet sie regulär ab und es bleibt fraglich, ob sie nach der Reise zurück in die Schule kommt. Scheinbar harmlos ist die Begründung, dass sie aus Krankheitsgründen eine Reise nach Südeuropa unternimmt. Aber eben nur scheinbar.... Je mehr Matilda Fragen stellt, um so mehr Gegenwind bekommt sie. Junge Frauen sollen zwar auf der Schule eine gute Bildung bekommen, aber nur um den sozialen Anforderungen der belesenen Ehefrau gerecht zu werden. Um so mehr wundert es sie , dass ausgerechnet diese Schülerin plötzlich nicht wieder kommt.Nachdem sie eine Postkarte bekommt, beginnt eine spannende Suche und Recherche in London.Frau Goga gelingt es, mit geschickt angelegten Handlungssträngen Vergangenheit und Gegenwart zu verweben. Die Eckdaten sind historisch fundiert recherchiert und man kann heute noch viele der Orte in London wieder finden. Eine Karte im Umschlag hilft bei der Orientierung sehr. Zudem schafft sie es, ein für den Beginn des 20. Jahrhunderts modernes Frauenbild zu zeichnen. Bildung, Autonomie, weibliche Gleichberechtigung und ein für damalige Zeit heikles Thema der homosexuellen Liebe finden hier ihren Raum, ohne extrem plakativ oder isoliert nebeneinander zu erscheinen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und war sowohl von der spannenden Suche gefesselt, als auch begeistert von der sehr klaren und doch auch weichen und emotionalen Protagonistin. Jede Figur ist liebevoll angelegt und durfte sich im Roman frei entwicklen, ohne dass sich die Autorin selbst dabei in den Vordergrund gedrängt hätte. 

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  • Spannung in Londons Unterwelt

    Das Haus in der Nebelgasse
    allegra

    allegra

    04. March 2017 um 16:45

    Wir sind im Jahr 1900. Matilda Gray ist ein junge Lehrerin an einer Londoner Mädchen-Privatschule. Die Schülerinnen sind Töchter aus besserem Hause und sollen auf eine Zukunft als Ehefrau vorbereitet werden. Sie sollen als interessante Gesprächspartnerin an der Seite eines wohlhabenden Ehemannes einen gepflegten Haushalt leiten können. Doch Matilda ist das nicht genug. Nach ihrer Vorstellung sollen auch Frauen über einen Beruf verfügen und dieses Streben nach Unabhängigkeit lässt sie mit Bedacht auch in ihren Unterricht einfließen. Nach den Sommerferien kommt die Schülerin Laura nicht mehr zum Unterricht. Ihr Vormund erscheint an der Schule und lässt sein Mündel entschuldigen. Sie sei erkrankt und werde sich in seiner Begleitung auf eine Bildungs- und Erholungsreise auf den Kontinent begeben. Matilda ist beunruhigt. Als sie eine Karte von Laura erreicht mit einer kryptischen Botschaft, macht sie sich auf die Suche nach Lauras Familiengeschichte. An der Seite eines Geschichtsprofessors begibt sie sich in Londons Unterwelt und Vergangenheit und entdeckt zahlreiche Geheimnisse, die man für immer verborgen glaubte. Ich habe die Lektüre dieses Buches sehr genossen. Es kam für mich genau zur richtigen Zeit, als ich spanndende Ablenkung mit gefühlvoller Untermalung gut brauchen konnte. Matilda ist ein sehr liebenswerter Charakter, mit dem man sich gerne und gut identifizieren kann. Besonders gefallen hat mir Matildas Vermieterin, Mrs. Westlake, die durch Schreiben von Groschenromanen ihren Lebensunterhalt verdient und über einen äußerst interessanten, wenn auch etwas verschrobenen Freundeskreis verfügt. Da ich selber sehr gerne in London bin, fand ich es besonders spannend, die verschiedenen Schauplätze im Buch um 1900 aufzusuchen. Die Autorin versteht es vortrefflich die Stimmung in den unterschiedlichen Quartieren und zu den unterschiedlichen Tageszeiten zu beschreiben, so dass man sich förmlich ins Geschehen hinein versetzt fühlt. Ich habe auf jeden Fall einiges aus diesem Buch mitgenommen, was meine nächsten London-Aufenthalt zusätzlich beleben wird. Von mich hat dieser spannende Roman seine 5 Sterne herzlich verdient.  

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  • Ein toller, historischer Roman

    Das Haus in der Nebelgasse
    andrea1310

    andrea1310

    02. March 2017 um 19:20

    Inhalt: London im Jahr 1900. Die junge Lehrerin Matilda Gray arbeitet an einer Mädchenschule. Eines Tages kehrt ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr in das Internat zurück und Matilda beschleicht sofort ein ungutes Gefühl. Mit einer offensichtlichen Ausrede, versucht ihr Vormund, das Mädchen von der Schule fernzuhalten. Nachdem Matilda auch noch eine verschlüsselte Botschaft bekommt, ist sie sich sicher, dass Laura in Gefahr ist und begibt sich auf die Suche nach ihr.Meine Meinung:Dieser Schauplatz in London um 1900 und das ausdrucksstarke Cover - ich musste das Buch einfach lesen. Und soviel vorweg: Ich wurde keineswegs enttäuscht. Matilda ist eine starke Protagonistin. Sie lässt sich von den Widrigkeiten des Lebens nicht aus der Bahn bringen und hat auch eine moderne Weltansicht für die damalige Zeit. So möchte sie zum Beispiel mehr aus ihren Schülerinnen machen, als einfache Haus-, und Ehefrauen. Ich fand sie einfach nur großartig, sympathisch und man spürte stets ihre Lebensfreude! Auch die anderen Charaktere waren wunderbar beschrieben und man hatte das Gefühl, direkt in die Geschichte einzutauchen und alles hautnah mitzuerleben. Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Die Suche nach Laura war spannend und die zarte Liebesgeschichte hinreißend erzählt. Ich habe mit Matilda mitgefiebert und freute mich mit ihr über jede kleine Entdeckung zur Lösung des Rätsels um ihre Schülerin. Über den Schreibstil kann ich auch nur Positives berichten. Das Buch ließ sich flüssig lesen und man hatte das Gefühl, London Anfang des 20. Jahrhunderts zu erleben, zu spüren und zu riechen. Ein - wenn auch nur winziger - Kritikpunkt war für mich die Länge. Ich hatte ca. in der Mitte des Buches kurz das Gefühl, dass es sich etwas zieht. Dies hat sich aber auch schnell wieder gelegt und ich war wieder ganz in die Geschichte vertieft. Schlussendlich kann ich den Roman mit historischem Hintergrund allen Leseratten und Bücherwürmern nur wärmstens ans Herz legen. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen und einige spannende und schöne Lesestunden bereitet!Rezension auf meinem Blog nachlesen

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  • Rezension zu "Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse
    dorli

    dorli

    01. March 2017 um 21:45

    London 1900. Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als ihre ehrgeizige, wissbegierige Schülerin Laura Ancroft nach den Ferien nicht an die Schule zurückkehrt, sondern durch ihren Vormund mit einer fadenscheinigen Begründung für längere Zeit entschuldigt wird, wird Matilda stutzig. Ein versteckter Hinweis auf einer Postkarte verstärkt Matildas Unbehagen. Sie wähnt Laura in Gefahr, beginnt nachzuforschen und stößt mit Hilfe des Historikers Stephen Fleming auf ein mehrere Jahrhunderte altes Familiengeheimnis, das bis in Lauras Generation nachwirkt und Neid, Missgunst und Rache im Gepäck hat…In ihrem historischen Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ entführt Susanne Goga den Leser in das ausgehende 19. Jahrhundert nach London. Die Autorin erzählt sehr anschaulich von einer spannenden Schatzsuche quer durch die geschichtsträchtigen Gassen der Stadt und lässt den Roman damit zu einer spannenden, kurzweiligen Zeitreise werden. Susanne Goga zeichnet ein sehr authentisches Bild des damaligen Londons und präsentiert ganz unterschiedliche Facetten der Stadt. Man lernt einige Besonderheiten kennen und kann sowohl einen Blick auf die gutbürgerlichen Ecken wie auch auf die düsteren Viertel und die verborgenen Winkel Londons werfen.Die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und die detaillierten Schilderungen der Ereignisse haben mich durchweg begeistert. Es gelingt Susanne Goga ausgezeichnet, den Sog, den die Spurensuche auf Matilda ausübt, auf den Leser zu übertragen – man wird regelrecht von Matildas Neugierde und ihrem Forscherdrang mitgerissen.Neben den faszinierenden Geheimnissen Londons ist auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft ein Thema. Anders als ihre Kolleginnen ist Matilda eine unkonventionelle Lehrerin, die in der Erziehung der Mädchen nicht die Vorbereitung auf eine Rolle als Ehefrau und Mutter sieht, sondern ihre Schülerin zu selbstständigem Denken anhält und zu akademischen Tätigkeiten ermuntert.Zudem lässt Susanne Goga eine angenehme Prise Humor und auch eine gute Portion Romantik in die Handlung einfließen – die Liebesgeschichte zwischen Matilda und Stephen entwickelt sich langsam und kommt dabei nicht ohne Hindernisse aus.„Das Haus in der Nebelgasse“ hat mir sehr gut gefallen. Der Roman lässt sich angenehm flott lesen und hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Historie Londons ermöglicht.

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  • Tolle und spannende Detektivarbeit!!!

    Das Haus in der Nebelgasse
    Federzauber

    Federzauber

    26. February 2017 um 22:00

    Das Haus in der Nebelgasse ist ein historischer Roman um 1900 in London.  Anders als die meisten Bücher dieses Genres,  in dem es um das Lüften von Familiengeheimnisse geht, spielt die Protagonistin eine etwas aussenstehende Rolle. Matilda Gray ist nämlich eine junge und sehr emanzipierte Lehrerin,  die sich um eine ihrer Schülerinnen sorgen macht, die von einem Tag auf den anderen nicht mehr zum Unterricht kommt.  Durch Scharfsinn,  Mut und Entschlossenheit,  macht sie sich auf die Suche nach dem Mädchen und den Grund ihres Verschwindens.  Matilda ist eine sehr sympathische und toughe Frau, die sich durch die noch recht konservativen Formen dieser Zeit, nicht aufhalten lässt und den Geheimnissen auf die Spur geht.  Das Buch erinnerte mich teilweise recht stark an einen Krimi mit großer Detektivarbeit à la Miss Marple.  Es war durchgehend spannend und mysteriös und hat bis zum Schluss tolle unerwartete Wendungen gehabt.    Die Atmosphäre wurde sehr gut dargestellt und offenbarte ein düsteres,  nebliges London mit versteckten Gassen, dunkle Keller, alte Häuser und unterirdische Gänge und Flüsse.   Mich hat das Buch durchgehend sehr gut unterhalten.  Mir gefiel diese etwas andere Art die Geschichte zu erzählen Mit den Augen Matildas, die mit der Familie kaum Berührungspunkte hatte außer der Schülerin,  bekam man als Leser eine etwas andere Sicht der Situation.  Ein Buch , dass mir sehr gut gefallen hat und ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann :-) Note:4/5

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  • Ja was ist schon Sherlock wenn man Matilda haben kann?!

    Das Haus in der Nebelgasse
    Sturmherz

    Sturmherz

    23. February 2017 um 19:05

    Matilda, eine bisher eher unscheinbare Lehrerin an einer Mädchenschule wird im Verlaufe der Geschichte zu einer wahren Ermittlerin. Eine Schülerin von ihr geht von heute auf morgen auf eine bildende Europareise, zusammen mit ihrem Vormund. Dieser will aber mehr als Vormundtschaft. Schlimmer Finger der.... Laura sendet Matilda via einer Postkarte einen Hinweis auf ein Geheimnis ihrer Familie. Und unsere schlaue Lehrerin nimt die Fährte auf und gerät in einen Strudel aus Intrigen, Verrat und Liebe. Herzklopfen für einen eigenwilligen Professor, und über sich selbst heraus wachsen, das gilt nun für Matilda. Und dann ist da ja noch ihr Bruder, weit weg und im Krieg. Hat man das Buch einmal in der Hand, legt man es nicht mehr aus der Hand. Vergesst arbeiten, schlafen, essen und euren Liebsten, eure Liebst. Matilda ist im Anmarsch.

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  • Spannend bis zum Ende

    Das Haus in der Nebelgasse
    kessi

    kessi

    22. February 2017 um 20:11

    "Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga ist ein spannender historischer Roman um die Zeit des 19. Jahrhunderts, in dem eine junge Frau sich auf Spurensuche begibt. Mathilda, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Lehrerin die ihr Leben frei leben kann. Gerne möchte sie ihre Schützlingen ( Mädchen einer Privatschule ) aufs Leben vorbereiten, in dem sie ihnen Werte vermittelt die nicht selbstverständlich zur damaligen Zeit gewesen sind. Mathildas Leben entspricht nicht unbedingt dem der üblichen Damen zur damaligen Zeit. Sie lieb ihre Arbeit als Lehrerin  und so läuten  bei ihr die Alarmglocken als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht zum Unterricht erscheint, es ist nicht nur ein Tag, nein sie bleibt dem Unterricht komplett fern. Sorgen macht sie sich, da der Vormund von Laura, bei einer zufälligen Begegnung , keinen guten Eindruck auf sie gemacht hat. Fakt ist, dass der Vormund mit Laura ohne erklärlichen Grund verschwunden ist. Hilferuf von Laura per Postkarte, dass kann und will Mathilda nicht auf sich beruhen lassen. Nun wirft sie ihre Zurückhaltung über Bord und begibt sich auf die Spurensuche, wobei ihr der Historiker Stephen Fleming behilflich ist. Die Vermieterin hatte ihr zwar empfohlen sich an einem Sammler zu wenden, doch Mathilda hat sich doch anders entschieden. Mit Stephen begibt sie sich auf auf die Suche, wobei  sie auf ein Geheimnis stoßen das Jahrhunderte zurück liegt. Mehr möchte ich von dieser spannenden Geschichte nicht verraten. Meine Meinung: Susanne Goga, ein Name den ich mir gemerkt habe. Die Autorin hat es geschafft mich von der ersten Seite an mit zu nehmen. Mathilda ist mir sehr sympathisch, aber auch die Charaktere der anderen Protagonisten sind gut geschildert. Der Schreibstil ist flüssig und spannend zu gleich. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, mein Spekulationsmodus war angeschaltet, und die Geschichte Londons fand ich sehr interessant. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

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  • Perfekte Unterhaltung

    Das Haus in der Nebelgasse
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    22. February 2017 um 16:56

    Matilda Gray ist Lehrerin in einer Londoner Mädchenschule. Im Jahr 1900 ist das unabhängige Leben für berufstätige Frauen noch nicht alltäglich. Sie liebt ihren Beruf und möchte die Mädchen zu selbst-bewussten Frauen heranziehen. Dann wird eine Schülerin, die ihr sehr am Herzen liegt, vom Vormund unter fadenscheinigen Gründen aus der Schule genommen und ins Ausland gebracht. Als sie eine Postkarte der Schülerin aus Italien erhält, erkennt sie darin eine verschlüsselte Botschaft, die sie mit Hilfe des Historikers Professor Fleming enträtseln möchte. Die Spuren führen zu einem alten Haus und zu Geschehnissen, die jahrhundertelang verborgen waren. Was für ein Abenteuer, die Spurensuche hat mich sofort in Bann gezogen. Ich folgte der Autorin in eine vergangene Welt, in alte Straßen und Keller und tief in die Londoner Geschichte. Die Atmosphäre ist meisterhaft gelungen, ich spürte den Londoner Nebel und das alte Kopfsteinpflaster unter den Schuhen und bin tief in Zeit des frühen 20. Jahrhunderts eingetaucht. Das ist kenntnisreich und meisterhaft geschrieben. Ganz besonders hat mir die Darstellung Matildas gefallen, einer jungen Frau, die ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, auch wenn das damals gesellschaftlich noch nicht anerkannt war. Mit der Figur der Mrs Westlake, einer Schriftstellerin, die viktorianische Schauergeschichten am laufenden Band schreibt, ist der Autorin noch ein augenzwinkernder Sidekick gelungen, der mir viel Spaß gemacht hat. Mrs Westlake lässt ihre Buchheldin Adela allerhand Abenteuer bestehen und übersieht fast dabei, dass ihre Mieterin in ein viel größeres Drama verstrickt ist und es geradezu in Sherlock Holmes Manier lösen möchte. Die Hilfe Professor Flemings erweist sich dabei als sehr nützlich und darf bald auch ein gewisses Kribbeln bei Matilda auslösen. Das Buch hat alles was eine tolle Unterhaltung ausmacht, eine Handlung, die spannend wie ein Krimi ist, eine zarte Liebesgeschichte und eine kenntnisreich erzählte Story mit klasse entworfenen, lebensechten Figuren. London um 1900, die Architektur der Stadt, die Atmosphäre, das alles ist mit viel authentischem Hintergrund und geschichtlichen Details erzählt. Ich bin für Stunden eingetaucht und konnte mich kaum losreißen. Wenn ein Roman die Bezeichnung „Page Turner“ verdient, dann sicher „Das Haus in der Nebelgasse“. Das stimmige Cover des Taschenbuchs ist noch das Tüpfelchen auf dem „I“.

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