Susanne Goga Das Leonardo-Papier

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Inhaltsangabe zu „Das Leonardo-Papier“ von Susanne Goga

Wenn ein einzelnes Blatt Papier den Tod bedeuten kann England 1821: Georgina Fielding ist im besten heiratsfähigen Alter, interessiert sich aber mehr für Geologie als für potenzielle Ehemänner. Als sie eine wertvolle Fossiliensammlung und ein rätselhaftes Notizbuch erbt, ist ihre Neugier geweckt. Mithilfe des Reiseschriftstellers Justus von Arnau begibt sie sich auf die Spurensuche. Rätsel gibt ihnen insbesondere eine einzelne Manuskriptseite auf. Sie ist in Spiegelschrift geschrieben wie die Werke Leonardo da Vincis – und hat einen brisanten Inhalt… Susanne Goga lässt uns an den Anfängen jener revolutionären Wissenschaft teilhaben, die im frühen 19. Jahrhundert an den Grundfesten des Glaubens rüttelte: der Geologie. Zugleich aber ist 'Das Leonardo-Papier' die packende Geschichte einer jungen Frau, die sich über Konventionen hinweg setzt und ihren guten Ruf riskiert, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lösen – und ihr persönliches Glück zu erobern. Ein fesselnder historischer Roman, in dem Leonardo da Vincis 'Codex Leicester', das teuerste Buch der Welt, eine entscheidende Rolle spielt.

Netter historischer Roman über ein spannendes Thema - die Anfänge der paläontologischen Forschung.

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

Ein bis ins letzte Detail durchdachtes Meisterwerk.

— Kaira
Kaira

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  • Die Anfänge der Paläontologie

    Das Leonardo-Papier
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    08. August 2014 um 15:41

    Kurz vor ihrem 18. Geburtstag bekommt Georgina eine geheimnisvolle Kiste, darin: lauter Versteinerungen und eine einzelne Seite aus einem alten Manuskript in seltsamer Sprache. Die junge Frau hat bereits früh durch ihre naturwissenschaftliche Tante den Zugang zu den erst kürzlich an Englands Küsten gefundenen Fossilien erhalten. Sogar Mary Anning lernte sie persönlich kennen. Allerdings schickt es sich nicht für eine junge Dame in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sich eigene und noch dazu wissenschaftliche Gedanken zu machen. Ihr Großvater und ihre Großtante möchten sie so rasch wie möglich unter die Haube bringen und haben dazu auch schon einen passenden Kandidaten an der Hand, einen älteren Arzt, der nicht nach den skandalträchtigen Umständen von Georginas Geburt fragt. Doch dann taucht der deutsche Reiseschriftsteller Justus von Arnau auf. Zusammen machen sie sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Ursprung des geheimnisvollen Papiers. Nebenbei kann Georgina auch ihre Herkunft klären und erkämpft sich ihr Recht auf ein selbst bestimmtes Leben. Nun ja, es ist ein nettes Buch, das Thema hat mich sehr interessiert und es ist auch spannend bearbeitet. Trotzdem fehlt es dem Roman an Pep. Jane Austen schreibt interessanter!

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  • Rezension zu "Das Leonardo-Papier" von Susanne Goga

    Das Leonardo-Papier
    metalmel

    metalmel

    07. October 2010 um 20:58

    Liest sich einfach und schnell weg. Ein historischer Roman, der ziemlich kurzweilig daherkommt und nicht zu kitschig ist, wie ich das ja oft bei solchen Schmökern finde. Die Geschichte spielt in England vor der Kulisse von Holkham Hall, wo ich selber sogar schon mal war. Mir gefällt es, dass hier eine junge Frau im Mittelpunkt steht, die versucht sich zu emanzipieren, so gut es eben in diesen Zeiten möglich ist. Ein bisschen leicht wird es ihr schon gemacht und das Abenteuer, das sie und der Reiseschriftsteller Junstus von Arnau bestehen müssen ist nun auch nicht zu aufregend und am Ende führt ihr Lebensweg doch in die Ehe, allerdings nicht mit dem für sie vorgesehenen Mann, sondern natürlich mit Justus. Man erfährt einiges über die Anfänge der Geologie, was ich sehr interssant finde und da ich oft in England bin, kenne ich so viele der Schauplätze und das macht einfach Freude.

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  • Rezension zu "Das Leonardo-Papier" von Susanne Goga

    Das Leonardo-Papier
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2009 um 12:26

    England 1821. Die junge Georgina erbt von einem Unbekannten zwei Truhen mit Gesteinsfunden sowie ein Notizbuch, in dem sich ein Geheimnis verbirgt. Georgina, die bei ihren Verwandten aufgewachsen ist und durch ihre Tante Agatha für die damalige Zeit zum Teil recht unkonventionell erzogen wurde, setzt alles daran herauszufinden, von wem das Erbe stammt. Dabei stößt sie recht bald auf eine Spur in ihre eigene Vergangenheit. Susanne Goga hat ihren neusten Roman in die Zeit der Entdeckungen und Entwicklungen der Vorläufer der darwinschen Evolutionstheorie angesiedelt. Zwar noch weit entfernt vom Wissen um die Entstehung der Erde aber doch schon in de Bewusstsein, dass der Planet älter sein muss als die Bibel lehrt. In dieser Zeit des Widerspruchs wächst die junge Georgina auf, deren Liebe zur Geologie von ihrer Tante Agatha gefördert wird. Für eine Frau der damaligen Zeit ist das ein ungewöhnliches Hobby, wird doch von den Damen nicht mehr verlangt als dekorativ zu sein und zu sticken. Eine Rolle, in die Georgina sich nicht hineindrängen lassen will. Sie lernt den Reiseschriftsteller Justus von Arnau kennen und beide machen sich gemeinsam daran, das Rätsel der Truhen zu lösen. Die Zeit drängt, denn Georginas andere Tante hat ganz eigene Pläne mit ihrer Nichte. Die Aufbruchstimmung des beginnenden 19. Jahrhunderts ist in Susanne Gogas Buch auf jeder Seite zu spüren, der ständige Konflikt zwischen der konventionellen theologischen Meinung und der jungen Wissenschaft der Geologie, die sich mit den gängigen Lehren nicht abfinden will. Noch gilt die Theorie, dass die Sintflut für maritime geologische Funde in den Bergen verantwortlich ist, als unumstößlich. Wer sich dieser Theorie nicht fügt, gilt als moralisch anstößig. Susanne Goga bringt dem Leser in ihrem Roman das Lebensgefühl und die Moralvorstellungen der damaligen Zeit sehr plastisch nahe, lässt ihn teilhaben an den Konflikten und deren Folgen. Diesen Part habe ich als sehr viel stärker empfunden als den Part um das titelgebende Leonardo-Papier, das eigentlich erst ab der Mitte des Romanes richtig zum Zuge kommt und dessen Rätsel und Herkunft nach und nach entschlüsselt werden. Ich hatte anhand der Buchbeschreibung Spannung und Tempo erwartet und muss zugeben, dass ich hier ein wenig enttäuscht wurde. Die persönliche Geschichte Georginas, das gesellschaftliche Bild der damaligen Zeit sowie die Entwicklung der Bekanntschaft mit dem Schriftsteller Justus nehmen den größeren Part ein und dominieren die erste Hälfte des Buches. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte fahrt auf, rückt das Leonardo-Papier ins Zentrum der Geschehnisse und die Rätsel um dessen Herkunft lösen sich. Wer Geschichten mag, die in Epochen des Aufbruchs spielen, in denen Pioniergeist, Neugierde und Forschungsdrang fühl- und erlebbar sind, der ist mit Susanne Gogas Roman aber sehr gut bedient.

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  • Rezension zu "Das Leonardo-Papier" von Susanne Goga

    Das Leonardo-Papier
    sollhaben

    sollhaben

    20. December 2009 um 15:32

    Also normalerweise sind historische Romane nicht mein Genre, aber hin und wieder verirre auch ich mich dorthin. Die Geschichte ereignet sich in Englang Beginn 19. Jhdt. Die Geologie steckt noch in den Kinderschuhen und eckt immer mit der Theologie an. Im Mittelpunkt steht Georgina (Familiengeheimnis rund um ihre Geburt), sie soll verheiratet werden - wie zu dieser Zeit typisch - mit einem Mann, den sie nicht kennt und der ihr im Laufe der Geschichte immer unsympathischer wird. Ein schönes Lesevergnügen mit Einblicken in diese Zeit und man lernt tatsächlich was über die Anfänge der Geologie!

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  • Rezension zu "Das Leonardo-Papier" von Susanne Goga

    Das Leonardo-Papier
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2009 um 10:05

    England, 1821. Die junge Georgina Fielding ist bei ihrem Großvater und ihrer Tante aufgewachsen, über ihre Herkunft weiß sie nichts. Überhaupt interessiert sie sich mehr für die junge Wissenschaft Geologie und Fossilien und nicht so sehr dafür, sich einen Ehemann zu angeln. Eines Tages erhält sie von einem Unbekannten zwei Truhen, gefüllt mit Gesteinsproben. Unter einem doppelten Boden versteckt ein Notitzbuch und ein geheimnisvolles Papier. Georgina beginnt nachzuforschen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man erfährt viel über die Entstehung der Wissenschaft der Geologie, die die damalige biblische Auffassung der Entstehung der Welt in Frage gestellt hat. Die intelligente Georgina steht zwischen der strengen gesellschaftlichen Regeln und ihrem Freiheitsdrang. Und natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte....

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