Susanne Graf Der Bildermacher

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Inhaltsangabe zu „Der Bildermacher“ von Susanne Graf

Die hohe Kunst des Mordens Wie ein Kunstwerk sitzt er auf einem Stuhl, von oben bis unten gelb lackiert. Es handelt sich um den bekannten Künstler Broski. Doch er ist tot. Ermordet. Für die junge Kriminalkommissarin Carmen Henning ist dies der erste große Fall, bei dem ihr ausgerechnet der verhasste Kollege Albert Schneider zugeteilt wird. Während sie den Kreis der Verdächtigen eingrenzen und sich mit Bildhauern, Schauspielern und Galeristen herumschlagen, taucht die zweite Leiche auf. Diesmal ist sie grün. Schneider jagt wie ein Zombie mit seinen zweifelhaften Ermittlungsmethoden stur hinter den Verdächtigen her. Derweil versucht Carmen neben der zeitraubenden Polizeiarbeit ihr mittelmäßiges Privatleben im Griff zu behalten. Als es nicht bei den zwei Leichen bleibt, wird es Carmen allmählich im wahrsten Sinne des Wortes zu bunt … „Die Bildermacher“ ist der Auftakt einer neuen originellen Krimiserie um das ungleiche Ermittlerpaar Carmen Henning und Albert Schneider. Ort der Handlung: Umkreis Baden-Baden, Pforzheim, Karlsruhe.

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  • Rezension zu "Der Bildermacher" von Susanne Graf

    Der Bildermacher
    ina_kzeptabel

    ina_kzeptabel

    22. August 2012 um 23:37

    "Was für ein Job. Hätte man ihr nur schon auf der Polizeischule gesagt, das dieser Beruf der Tod jeden Privatlebens war." (S. 122) Zur Story: Carmen Henning ist Kriminalkommissarin und wurde zusammen mit ihrem unbelieten Kollegen Albert Schneider einem neuen Mordfall zugeteilt. Doch dieser ist anders, als die Fälle an denen Carmen vorher gearbeitet hat. Als sie am Tatort eintrifft traut sie ihren Augen kaum. Dort sitzt eine gel-angestrichene Leiche auf einem Stuhl mitten im Park. Wie die Leiche dorthin gekommen ist und um wen es sich dreht, steht anfangs noch nicht fest. Schnell wird jedoch klar, dass es sich dabei um eine Serie handelt, als eine weitere bunt-angestrichene Leiche findet. Unter dem neuen Fall leidet nun auch Carmens Privatleben sehr, hat sich doch erst einen Mann kennengelernt. Thomas ist ihr neuer Bettgefährte, doch scheinbar könnte sich daraus auch mehr entwickeln. Nur hat Carmen keine Freizeit mehr, sogar ihr Kater Captain Cook kommt zu kurz. Doch Thomas zeigt weiterhin Interesse... Nebenbei wird die Geschichte von Frederike erzählt, die scheinbar auch etwas mit dem Mord zu tun hat. War sie vielleicht sogar die Mörderin? Der Stil ist recht eigenwillig. Die Kapitel starten immer wieder mit unterschiedlichen Erzählsträngen - mal dreht es sich um Carmen und die laufenden Ermittlungen, dann wieder um Frederike. Zwischenzeitlich findet sich am Ende eines Kapitels der Gedankengang des Mörders, der den Leser beim Rätseln wohl unterstützen soll. Mich hat das alles leider eher verwirrt. Leider bleibt der Wechsel vom Erzählstrang nicht nur auf Kapitel beschränkt, sondern es wird auch - zwar durch einen Absatz gekennzeichnet - mitten im Kapitel gewechselt. Zusammen mit der Länge der Kapitel die sich daraus ergibt, hat sich mein Lesefluss nicht einstellen wollen. Das Fazit fällt eher negativ aus, auch wenn die Story gut ausgewählt ist. Der stetige Wechsel der Erzählstränge und dieses hineingewürfelte Gedankengut des Mörders sind für mich störend gewesen. Pluspunkte gibt es wieder für die Dialoge zwischen den beiden Kollegen Henning und Schneider, diese sind spritzig und bringen etwas Pepp mit. An sich hätten aber die Charaktere mehr Aufmerksamkeit bekommen müssen.

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  • Rezension zu "Der Bildermacher" von Susanne Graf

    Der Bildermacher
    sueorange

    sueorange

    03. November 2009 um 17:34

    Mit Signalfarbe macht das Buch auf sich aufmerksam – wie gelber Lack auf schwarzem Grund. Bei „Der Bildermacher“ von Susanne Graf handelt es sich um den ersten Roman der Autorin, aber gleichzeitig auch um den Auftakt einer neuen Krimireihe um die Ermittler Carmen Henning und Albert Schneider. Eine grellgelb lackierte Leiche wird, einem Kunstwerk gleichend, auf einem Stuhl zur Schau gestellt, im Karlsruher Schlossgarten vorgefunden. Bei dem Toten handelt es sich um den bekannten Künstler Broski. Carmen Henning wird zusammen mit ihrem Kollegen Albert Schneider an die Spitze der Ermittlungen gesetzt, für sie ist es der erste größere Fall - auch in der Zusammenarbeit mit dem ihr wenig sympathischen Kollegen – eine wahre Herausforderung. Noch während das Ermittlerduo sich mit Schauspielern, Bildhauern und Galeristen auseinandersetzt, um den Kreis der Verdächtigen einzuschränken, stolpern sie quasi über die nächste Leiche, wieder lackiert, nur dieses Mal mit grüner Farbe. Carmen Henning ist nicht nur mit den zweifelhaften Ermittlungsmethoden ihres Kollegen nicht ganz einverstanden, auch ihr Privatleben bereitet ihr Kopfzerbrechen. Doch der Mörder hat seine Farbpalette noch nicht ausgeschöpft. Das Debüt der Autorin hat mir gut gefallen, im Laufe des Romans lernt man die Hauptpersonen immer intensiver kennen und ich kann mir gut auch weitere Fälle mit den beiden Ermittlern vorstellen. Besonders interessant finde ich, dass der Krimi in Karlsruhe und Umgebung angesiedelt ist, so kann man, sofern man sich dort etwas auskennt, auch manches wieder erkennen. Wie von einem guten Krimi erwartet, streut die Autorin falsche Fährten und der Leser kann einige Zeit mit dem Rätseln verbringen, bevor sich heraus stellt, wer hinter den Taten steckt. Susanne Graf schreibt hauptberuflich für die Badische Neueste Nachrichten in Karlsruhe und hat vor dem Kriminalroman „Der Bildermacher“ bereits mehrere Sachbücher verfasst.

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