Im zweiten Familie-Walsh-Roman dreht sich alles um Rachel. Rachel lebt in New York, arbeitet in einem Hotel, teilt sich die Wohnung mit ihrer besten Freundin Brigit und hat einen tollen Freund - Luke. Sie genießt ihr Leben in vollen Zügen, lässt keine Party sausen und weiß auch immer, was angesagt ist. Glaubt sie. Denn Rachel ist schwer drogenabhängig und kommt mit sich und der Realität eigentlich nicht mehr klar... Es kommt soweit, dass sie fast stirbt und nun in einer irischen Entzugsklinik landet.
Natürlich war das Buch wieder perfekt, wie man es von Marian Keyes gewohnt ist. Wunderbarer witziger und charmanter Schreibstil. Ich musste sehr oft schmunzeln, jedoch auch viel überdenken, reflektieren. Ein sehr ernstes Thema wird hier behandelt, es geht um die Sucht im Allgemeinen und natürlich um Drogensucht im Speziellen. Aber einige Passagen regen wirklich zum Nachdenken an und das ist immer das tolle bei Büchern von Marian Keyes!
1 Stern muss ich abziehen, weil ich den Epilog sowas von unnötig und kitschig und übertrieben fand. Das Ende hätte so bleiben sollen, wie es im letzten Kapitel niedergeschrieben wurde, der Epilog zerstört alles ein wenig, leider.
Trotzdem ein wundervolles Buch und eine Empfehlung für jeden!
Rezension zu "Rachel im Wunderland" von Marian Keyes
