Susanne Hanika In Ewigkeit, Amen

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(2)
(3)
(4)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „In Ewigkeit, Amen“ von Susanne Hanika

Wenn die Verwendung von Fertigsuppen eine Sünde ist, Weihwasser in Limoflaschen abgefüllt wird und Bratwürstel nur an bestimmten Tagen auf den Tisch kommen, lässt das auf eigenwillige kirchliche Sitten schließen. Doch hätte das niemanden gestört, wäre da nicht der Tote an der Orgel gewesen …

sorry ging nicht für mich...total krude Story und Protagonisten..

— melli.die.zahnfee

Stöbern in Krimi & Thriller

Ragdoll - Dein letzter Tag

Ein gelungenes Erstlingswerk von Daniel Cole, das mit Lesen gute Nerven voraussetzt.

lucyca

Grillwetter

Das ist leider nicht meine Art von Humor und von Spannung auch keine Spur ... schade!

MissStrawberry

Obsidian - Kammer des Bösen

Die Erzählweise ist fesselnd, denn es gibt viele Details in den Handlungen, ebenso wie genügend Action.

baronessa

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Krimi mit ungewöhnlichem Setting: Düster und sehr politisch

LinusGeschke

Geständnisse

Ein starkes, böses Buch … das unbedingt gelesen werden sollte.

BinavanBook

Flugangst 7A

Wer was spannendes sucht, ist bei diesem Buch richtig, aber ich bin ein bisschen von Fitzek enttäuscht.

Andinge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spaßig, aber ohne Roten Faden

    In Ewigkeit, Amen

    pelznase

    25. March 2013 um 19:51

    Auf die Regionalkrimis von Susanne Hanika hatte ich bereits länger ein Auge. Nun war die Gelegenheit da, mal in die Reihe hinein zu schnuppern. Der Start gestaltte sich allerdings zunächst etwas holprigm weil ich überhaupt nicht wusste, ob es nun eine Leiche gibt. Denn Lisas Oma, die genau das behauptet, wird von Lisa als geistig manchmal nicht mehr so fit beschrieben. Die Frage klärte sich dann aber bald und tatsächlich gab es eine Leiche: den Organisten der hiesigen Kirche nämlich. Und da ein Messer im Rücken keine Krankheit und auch nur äußerst selten ein Unfall ist, steht fest, dass ein Mord vorliegt. Damit ist der Grundstein für den Krimi gelegt und es kann an die Ermittlungen gehen. Die unternimmt zunächst Lisa, da ihre Oma im Verdacht steht, aber sehr bald natürlich auch Lisas Freund Kommissar Max Sander. Damit könnte es krimimäßig so richtig rund gehen. Leider war das für mein Epfinden dann aber doch nicht der Fall. Lisa hat zwar einige kluge Ideenm die Sache anzugehen, allerdings verlässt sie meist im entscheidenden Moment der Mut. Oder aber ihre Aktionen gehen in die Hose und enden im Chaos. Ich habe mih einige Male wirklich geärgert. Speziell, wenn sie trotz allen zuvor gefassten Mutes letztlich dann doch gekniffen hat. Von Kommissar Sanders Nachforschungen bekommt man -im Verhältnis gesehen- recht wenig mit. Das hätte für mich sehr gerne mehr sein dürfen. Ich mochte ihn nämlich wirklch und halte ihn für ein einen sehr cleveren Kommissar. Tritt er in Aktion, dann fühlt sich die Geschichte plötzlich doch nach einem waschechten Krimi an. Dadurch dass er s kurz kommt, und Lisa so schnell Muffensausen bekommt und sich lieber ins normale Dorfleben zurückzieht und ausführlich darüber berichtet, habe ich den Fall selber oft aus den Augen verloren. Das fand ich schade. Erstens wusste ich nach einem ausführlichen Einblick ins dörfliche Leben manchmal gar nicht mehr, welche Erkenntnisse Lisa und / oder der Kommissar ein Stück weit vorher erworben hatten, und zweitens fehlte mir so auch der berühmte rote Faden hin zur Auflösung. Auch mit der Gemeinschaft im Dorf hatte ich so so meine Probleme. Lisa und ihre Großmutter mochte ich bald, doch die übrigen Dorfbewohner wurden mir kaum sympathisch. Natürlich mag ich es an Regionalkrimis immer sehr gerne, wenn die Charaktere in irgendeiner Form kauzig und speziell sind. Dabei dürfen sie aber doch gerne auch sympathisch sein. Hier fand ich die meisten Personen eher seltsam. Und speziell dieser dörfliche “Filz” zwischen ihnen hat es mir schwer gemacht, Zugang zu ihnen zu finden. Ich konnte gut verstehen, dass Lisa manchmal mit ihren Nachbarn und Bekannten so ihre Schwierigkeiten hat. Dafür wirkt sie selber doch eine ganze Spur moderner. Auf der anderen Seite habe ich es dann wieder nicht verstanden, wenn dieses sonderbare Völkchen mit ihren ebenfalls sonderbaren Gepflogenheiten für sie als Rückzug dient. Immerhin hat sie einen ausgesprochen feinen Blick für die Vorgänge um sie herum und bei mancher Schilderung habe ich doch schmunzeln müssen. Mir scheint als habe auch Susanne Hanika bereits mal einen Blick hinter die Kulisse solch einer dörflichen Idylle geworfen und die Eindrücke hier verarbeitet. Irgendwie ein wenig beängstigend für einen Stadmenschen wie mich An sich liest sich “In Ewigkeit, amend” recht flott. Man muss aber mit einem Schippchen Dialekt hier und da klarkommen. Ich finde ja, daran gewöhnt man sich leicht. Da Lisa selber von den Vorkommnissen im Dorf erzählt, ist der Ton erfreulich locker. Da fällt das Lesen leicht und macht auch Spass. So tierverliebt wie ich bin, gefällt mir das Cover richtig gut. Ich mag die goldigen Rindviecher! Dank der kleinen Kapelle im Hintergrund kommt das Flair einer dörflichen Idylle auf. Und die finsteren Gewitterwolken darüber lassen durchblicken, dass Unheil auf die ländliche Gegend zukommt. Insgesamt also sehr passig zur Geschichte. Fazit:   “In Ewigkeit, amen” war nicht schlecht und ich hatte ein paar Abende Spass damit. Allerdings in erster Linie Spass. So richtig spannend fand ich es nicht. Dafür fehlte mir ein deutlicher roter Faden rund um den Fall, der sich leider in Schilderungen des dörflichen Lebens verlor. Und Lisa darf sich demnächst ruhig mal mehr trauen! Ich werde es auf alle Fälle noch mal mit einem weiteren Krimi von Susanne Hanika und mit Lisa versuchen.

    Mehr
  • Rezension zu "In Ewigkeit, Amen" von Susanne Hanika

    In Ewigkeit, Amen

    katja78

    16. October 2012 um 14:21

    Klappentext Wenn die Verwendung von Fertigsuppen eine Sünde ist, Weihwasser in Limoflaschen abgefüllt wird und Bratwürstchen nur an bestimmten Tagen auf den Tisch kommen, lässt das auf eigenwillige kirchliche Sitten schließen. Doch hätte das niemanden gestört, wenn da nicht der Tote an der Orgel gewesen wäre. Leichenfunde belasten eine junge Beziehung sicher ungemein, denkt Lisa Wild, als sie neben ihrer Großmutter in der Kirche vor dem toten Dorforganisten steht. Denn ihr Freund Max ist Kommissar und soll in dem Mordfall ermitteln. Dabei ist er ein Auswärtiger in dem erzkatholischen bayerischen Dorf und weder der dortigen Sprache mächtig noch mit den lokalen Gebräuchen vertraut. Zumal dies nicht der erste Kirchenmusiker ist, der in dem Ort ein gewaltsames Ende findet. Und weil Lisas Großmutter auch beim letzten Mal irgendwie an der Sache beteiligt war, wird sie zwangsweise zur Verdächtigen. Als Oma und Enkelin schließlich immer mehr ins Zentrum der polizeilichen Ermittlungen geraten, beschließt Lisa, die Sache selbst in die Hand zu nehmen – und schon bald gerät sie in tödliche Gefahr … Zum Buch Lisa Wild wohnt mit ihrer Großmutter in einem kleinem katholischen Dorf. Alles recht eingefahren dort, doch dann herrscht rege Aufruhr, denn der Dorforganist wird tot auf der Kirchenorgel gefunden, erstochen! Es gab schon mal einen Fall in dem Dorf, auch ein Organist, der auch ein jehes Ende fand und immer mittendrin ist fällt der Name von Lisas Großmutter. Die Krönung ist, als ihr Freund Max,ein Kommisar, anfängt auch gegen sie selbst zu ermitteln, so das Lisa nur noch die Chance sieht selbst den Mörder zu finden, da die Beamten ja so gar keinen Plan vom Dorfleben und ihren Tücken haben. Spannung, Schreibstil, Charaktere Die Autorin Susanne Hanika ist hier in die Bayrische Dorfwelt abgetaucht, die nach einem bestimmten Schema geführt wird. Jeder weiss was über den anderen, der macht mit dem, und warum den Die nicht mit XY zusammen ist, oder was es gestern bei Fam. Maier zum Essen gab. Ich empfand diese Wiedergabe des Dorflebens als total realistisch. Ich komme selber aus einem Dorf und es gibts nicht schlimmeres, als wenn jeder weiss, wann man arbeiten geht, duscht oder isst. Ich beobachte das aber eher bei der älteren Generation. Durch die realistische Wiedergabe, kam die Spannung greifbar rüber, ich fieberte mit Lisa mit, schmunzelte wenn ihr Freund manches einfach nicht verstand, was für sie selbstverständlich ist. Ich finde die Charaktere sehr schön beschrieben, vor allem die Großmutter, ich kam nicht umhin mir beim lesen einen wegzugrinsen, obwohl ich wohl in Lisas Stelle auch am liebsten geplatzt wäre. Das Buch ist aus Lisas Sichtweise geschrieben und beschreibt genau was ihr durch den Kopf geht. Durch den bayrischen Sprachgebrauch bekam das Buch einfach die richtige Würze, bei manchen Wörtern musste zwar wirklich überlegen aber meistens fiel der Groschen, wenn auch teils, Pfennigweise :-) Mein Fazit Man nehme einen guten Schwung Humor, einen Kriminalfall der Extraklasse und eine Autorin die über einen sicheren und leicht lesbaren Schreibstil verfügt und "Voila" Ein geniales Buch ist geboren. Ich kenne die Autorin von den Jugendbüchern, die sie zusammen mit ihrer Schwester schreibt und war wirklich neugierig wie der Stil ist, wenn sie alleine schreibt. Ich bin positiv überrascht, wirklich, der Autorin liegt also nicht nur die Jugend Fantasy sondern kann sich auch sehr sicher in einem anderen Genre bewegen. Ich bin gespannt was da die Zukunft noch bringt!

    Mehr
  • Rezension zu "In Ewigkeit, Amen" von Susanne Hanika

    In Ewigkeit, Amen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. October 2012 um 23:15

    Inhalt: Ein kleines Dorf, mitten in Bayern. Eine junge Frau, die sich liebevoll um die Pflege ihrer Großmutter kümmert. Und ein Toter an der Orgel. Das ist das Leben von Lisa Wild, 24, Lokaljournalistin. Es ist nicht das erste Mal, dass in ihrem erzkatholischen Heimatort eine Leiche gefunden wird. Neu ist jedoch, dass ausgerechnet die junge Frau immer wieder die Toten findet. Schnell werden sie und ihre Oma zu den Hauptverdächtigen, den Organisten Wanninger getötet zu haben. Doch Lisa macht es sich zur Aufgabe, den wahren Täter zu finden. Auf eigene Faust, denn ihr Freund Max, der gleichzeitig auch Kommissar im Ort ist, hält die aktuellen Ermittlungsergebnisse lieber unter Verschluss. Zusammenfassung und meine Meinung: Es wird gerade Herbst, als die alte Frau Wild den toten Wanninger an der Orgel sitzend auffindet. Ein Messer steckt in seinem Rücken und Lisa, die Enkelin der Frau, kann gar nicht glauben, was sie da aus dem Mund ihrer Oma hört. Freilich, sie ist schon etwas durcheinander und meint bestimmt den längst vergangenen Tod des letzten Organisten. Doch Anna Wild beharrt auf ihrer Aussage, und tatsächlich, schon wieder eine Leiche im Ort. Lisa und ihre Großmutter werden zu den Hauptverdächtigen erklärt und der Mord macht schnell die Runde. Ein erzkatholisches Dorf, in dem jeder jeden kennt und demnach jeder jeden verdächtigt. Lisa will sich nicht auf Spekulationen ausruhen und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Es muss doch Hinweise auf den Täter geben. Wem gehört das Messer im Rücken des Toten? Was hat Oma Wild noch gesehen? Oder wurde ihm gar die Wahl der falschen Partei zum Verhängnis? Bei ihren Ermittlungen erinnert sich die junge Frau immer wieder an eine Zeit vor 12 Jahren, als der Tod des letzten Organisten Aufsehen erregte. Der Pudschek war ums Leben gekommen und Lisa wird das Gefühl nicht los, dass sie damals eine Mitschuld hatte. Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, für Sprecher des bayerischen Dialekts aber sehr gut verständlich und durch die zahlreichen Übersetzungen einzelner Sätze auch unterhaltsam und für Nichtbayern durchaus zu bewältigen. Wie im Krimi üblich zielt die Geschichte darauf ab, am Ende den Täter zu überführen. Ob Lisa das gelingt und ob sie es ganz ohne Hilfe schafft bleibt lange offen und nicht wenige werden von der Wahrheit überrascht sein. Lediglich der etwas schleppende Anfang kann von mir bemängelt werden. Auf den ersten 60 Seiten gibt es viele Wiederholungen, sowohl was die Wortwahl, als auch den Inhalt betrifft. Insgesamt lebt das Stück von vielen Wiederholungen, was aber zum Teil sicher auch ein gewolltes Mittel der Autorin ist. Fazit: Wer am Anfang durchhält, wird am Ende mit einer interessanten Geschichte belohnt. Denn jeder Ort, in dem die Nachbarn noch katholischer sind als der Pfarrer selbst, gibt es Geheimnisse die unbedingt aufgedeckt werden wollen! Von mir bekommt das Buch sehr gute 4 von 5 Keksen!

    Mehr
  • Rezension zu "In Ewigkeit, Amen" von Susanne Hanika

    In Ewigkeit, Amen

    Fantasie_und_Träumerei

    16. September 2012 um 18:31

    KLAPPENTEXT: Wenn die Verwendung von Fertigsuppen eine Sünde ist, Weihwasser in Limoflaschen abgefüllt wird und Bratwürstel nur an bestimmten Tagen auf den Tisch kommen, lässt das auf eigenwillige kirchliche Sitten schließen. Doch hätte das niemanden gestört, wäre da nicht der Tote an der Orgel gewesen ... AUTORIN: (Quelle: Piper) Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, lebt noch heute mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in ihrer Heimatstadt. Nach dem Studium von Biologie und Chemie promovierte sie in der Verhaltenspsychologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Nach "In Ewigkeit, Amen" ist "Und bitte für uns Sünder" ihr zweiter Kriminalroman mit der Ermittlerin Lisa Wild. EIGENE MEINUNG: Auf dem Dorf ticken die Uhren ja bekanntlich etwas anders, als in der Stadt (ich kann das bestätigen, da ich selbst Dorfbewohner bin) und im katholischen Bayern scheinbar noch etwas mehr anders. So ist es zumindest in dem Dorf, in dem Lisa Wild mitsamt der schizophrenen Großmutter lebt. Dort zählen noch Werte, Religion und Politik, weswegen es eigentlich ein Unding ist, dass Lisa mit ihrem Max noch nicht verheiratet ist. Immerhin schafft sie es an den wichtigsten Feiertagen mit in die Kirche zu gehen, oder aber wenn die Großmutter die mit Weihwasser gefüllte Limonadenflasche neben dem frisch erstochenen Organisten stehen lässt. Dass dies nun schon die zweite Leiche ist, mit der Lisa in Kontakt kommt, macht sie nicht weniger verdächtig und die Ansicht der Großmutter, dass der Organist Wanninger, - auch Pudschek genannt, benannt nach dem alten Pudschek-, einen "modernen Krampf" spielt und außerdem noch die SPD wählt, trägt nicht gerade dazu bei, dass das ungleiche Duo der Familie Wild außerhalb des Fadenkreuzes der Polizei gerät. "Wo doch jeder weiß, dass dann keiner mehr Orgel spielt. Wenn`s der Wanninger ned macht." Da hilft es auch nicht, dass der Lisa ihr Max bei der Polizei arbeitet, denn "da kann jede Menge schief gehen, wenn ein Kommissar, der aus Norddeutschland kommt, der Landessprache nicht mächtig ist und keine Ahnung von unserem Dorf hat, zu ermitteln beginnt." Und auch die anderen Polizisten scheinen nicht gerade geeignet den Mordfall korrekt aufzudecken, schalten sie doch sonst immer als erstes im Einsatz die Sirene ein, um ungemütliches Gesindel zu vertreiben. Und plötzlich stehen Lisa und die Großmutter nicht nur unter dringendem Tatverdacht, sondern werden auch mit Ereignissen konfrontiert, die eigentlich schon ganz hinten im "Hirnkasterl" vergraben waren ... "In Ewigkeit, Amen" war für mich der erste Krimi der Autorin Susanne Hanika und ist wohl unter dem derzeit beliebten Untergenre "Provinzkrimi" einzuordnen. Wie in anderen Krimis dieser Art dreht es sich auch hier um eine kleine Dorfgemeinschaft und deren Umgang miteinander. Geredet wird nicht nut hochdeutsch, sondern auch der landestypische Dialekt, in diesem Fall also bayerisch. Nicht immer ganz einfach zu verstehen, aber für mich als Fan von Dialekten ein besonderer Genuss. "In Ewigkeit, Amen" ist nichts besonders Neues, in diesem Genre, lohnt sich aber definitiv zu lesen, denn a) ist die Schreibe der Autorin ein Genuss und b) ist der Roman einfach unglaublich witzig. Schon nach den ersten Seiten hatte ich Lachtränen in den Augen, so wundervoll eigensinnig und verschroben sind die Bewohner des kleinen Ortes, der Schauplatz des unerhörten Verbrechens ist. Es wird nicht nur bis ins kleinste ausdiskutiert, wer sich wie an welche religiösen Regeln hält und auch sonst so seinen Unsinn treibt, sondern auch über alltägliche Probleme wie den Gebrauch des "Gehwagerls" im gesetzten Alter, ausgiebigst "geratscht". Leider bekommt der Kriminalroman einen Punkt Abzug von mir, da ich anfangs ein wenig Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hinein zu kommen. Ein etwas verwirrender Anfang was die Ereignisse bzw. die Vergangenheit der Protagonistin betrifft, haben dazu geführt, dass ich mich etwas schwer getan habe der Handlung von der ersten Seite an zu folgen. Nichts desto trotz, hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen. Außerdem haben die anderen Krimis der Autorin "Und bitte für uns Sünder" und "Und führe uns nicht in Versuchung" (ET: Dezember 2012) so auch eine Chance auf Steigerung. FAZIT: "In Ewigkeit, Amen" ist ein sehr witziger und kurzweiliger Krimi, der mich mit der sehr schönen und bildlichen Schreibe der Autorin und wundervoll verschrobenen Charakteren, die in ihrer Art einzigartig und dennoch irgendwie Klischeehaft, begeistern können. Susanne Hanikas Krimiroman um die Lokaljournalistin Lisa und ihre großartige Großmutter ist definitiv ein Angriff auf die Lachmuskeln und absolut lesenswert.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks