Susanne Hanika Und führe uns nicht in Versuchung

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Inhaltsangabe zu „Und führe uns nicht in Versuchung“ von Susanne Hanika

Lisa Wild hätte sich wirklich eine Menge Ärger sparen können, wäre sie nicht so unfassbar neugierig. Hätte sie nicht besser das verzweifelt vor sich hin klingelnde Handy ignoriert? Dann wäre sie nämlich nicht auf den toten Besitzer gestoßen, der wenige Zentimeter von seinem Telefon entfernt auf dem Waldboden liegt. Während Lisa Hals über Kopf den Tatort verlässt, stolpert sie über zwei unbestrumpfte Frauenbeine: die nächste Leiche …

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    Und führe uns nicht in Versuchung

    Fantasie_und_Träumerei

    29. March 2013 um 18:56

    KLAPPENTEXT: Der dritte Fall für Lisa Wild, die Miss Marple der bayerischen Provinz Lisa Wild hätte sich wirklich eine Menge Ärger sparen können, wäre sie nicht so unfassbar neugierig. Hätte sie nicht besser das verzweifelt vor sich hin klingelnde Handy ignoriert? Dann wäre sie nämlich nicht auf den toten Besitzer gestoßen, der wenige Zentimeter von seinem Telefon entfernt auf dem Waldboden liegt. Während Lisa Hals über Kopf den Tatort verlässt, stolpert sie über zwei unbestrumpfte Frauenbeine: die nächste Leiche … AUTORIN: (Quelle: Piper) Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, lebt noch heute mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in ihrer Heimatstadt. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Nach »In Ewigkeit, Amen« und »Und bitte für uns Sünder« ist »Und führe uns nicht in Versuchung« ihr dritter Kriminalroman mit der Ermittlerin Lisa Wild. EIGENE MEINUNG: Es gibt Bücherserien, die fühlen sich an wie Urlaub. Susanne Hanikas Serie um Journalistin Lisa Wild, die immer öfter unerwartet und ungewollt Leichen entdeckt und dann wohl oder übel auf eigene Faust ermitteln muss, ist eine dieser Reihen. Nach „Und führe uns nicht in Versuchung bin ich jedoch besonders traurig, dass der Urlaub schon vorüber ist. Da ich mir diesmal jedoch einige bayerische Ausdrücke wie „Ratschkathln“ verinnerlichen und zudem nun weiß in welchem familiären Zusammenhang die Kreszenz und die Zenz stehen, wird der nächste Besuch bei Lisa und der Oma wohl eher ein heimatliches Gefühl bei mir auslösen. Nachdem ich bereits den ersten Lisa Wild Krimi sehr gern gelesen habe, konnte mich „Und führe uns nicht in Versuchung“ noch mehr begeistern. Die Spannung hat sich in diesem Band um ein vielfaches gesteigert und ich hatte fast bis zum Schluss keinen Plan wer der Mörder sein könnte. „Der Girgl ist ein harmloser und bemitleidenswerter Geselle, sagte ich mir, der von der frühester Jugend an alle möglichen bewusstseinserweiternden Stoffe ausprobiert hat. Ich konnte das gut verstehen. Mit einer Mutter, die Blusen mit riesigen Erdbeeren trug, und einem Vater, der sich an anderen Leuten festsaugte, brauchte man hin und wieder etwas, das einen bei Laune hielt.“ Ich liebe Susanne Hanikas Humor. Voller Ironie bringt sie trockene Witze und Sprüche, die oft so unerwartet auf den Leser treffen, dass dieser gar nicht anders kann, als laut zu lachen. Ihr ist eine gewisse Spitzzüngigkeit zu eigen, die sie nur allzu gekonnt auf ihre Charaktere überträgt. Apropos Charaktere, auch diesmal treffen wir wieder auf altbekannte, aber auch neue Gesichter. Eine der besten Figuren ist und bleibt Lisas Oma, die auf der einen Seite naiv, auf der anderen aber weltoffen und echt der Knaller ist. Allerdings wird sie schon ein wenig tüddelig, lässt manchmal die Herdplatte an und muss deswegen beaufsichtigt werden. Da kommt der neue Polizeipraktikant Marteen – von Oma „eingebayerischt“ Martin genannt – gerade recht. Und dass ihn der nervige Hund von der Resi auch so gern hat ist doch mal ein positiver Nebeneffekt, den sich Lisa bei all der Aufregung mit Anneliese, dem Swingerclub und den Leichen auch redlich verdient hat... FAZIT: Susanne Hanika gelingt es mal wieder kleinbürgerliche Dorfprobleme und einen spannenden Kriminalfall in gewohnt ironischer Manier zu kombinieren und damit ihre Leser zu begeistern.

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  • Rezension zu "Und führe uns nicht in Versuchung" von Susanne Hanika

    Und führe uns nicht in Versuchung

    Gospelsinger

    18. January 2013 um 00:53

    Nein, es war wirklich keine Absicht. Lisa Wild wollte nicht schon wieder über eine Leiche stolpern, denn jedes Mal, wenn sie eine sieht, muss sie sich übergeben. Und diesmal sind es gleich zwei Leichen, die sie findet. Aber wenn ein Handy klingelt, muss man dem doch nachgehen, oder? Ihr Freund, der Kriminalkommissar Max, hat es wirklich schwer mit Lisa, die sich nun wieder, statt sich auf ihre Journalistenkarriere zu konzentrieren, kräftig in seine Ermittlungen einmischt. Aber er ist ja selbst schuld, hat er doch seinen Praktikanten Marten bei ihr geparkt, um auf die Großmutter aufzupassen und nebenbei zu ermitteln. Nett, wie Lisa ist, nimmt sie den Ostfriesen Maarten, der den Dialekt der Dorfbevölkerung nicht versteht, unter ihre Fittiche und bringt ihm bei, wie man auch den Dorfbewohnern Informationen herausbekommt. Diese Methoden werden garantiert nicht auf der Polizeischule gelehrt. Also ermittelt Lisa nur, um Maarten zu unterstützen. Und um ihrer Freundin Anneliese einen Gefallen zu tun, die mit der Toten verwandt ist. Es ist also überhaupt nicht Lisas Schuld, dass sie in Gefahr gerät… Mir hat dieser schön ruhige Krimi mit seinen skurrilen Charakteren und ebensolchen Situationen gut gefallen. Trotz der vielen Dialektausdrücke lässt sich das Buch gut und flüssig lesen, denn dank Maarten wird alles übersetzt. Die Chaotin Lisa ist mir sehr sympathisch, und ich freue mich schon auf den nächsten Band dieser Reihe. Dieser Krimi verzichtet auf Blutströme und Gewaltexzesse und ist genau das Richtige für einen unterhaltsamen und kuscheligen Winterabend. © Petra Samani, Januar 2013

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