Susanne Hasenstab

 3,7 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Susanne Hasenstab

Eine nie endende Performance: Susanne Hasenstab, geboren 1984 in Aschaffenburg, ist eine deutsche Autorin und Kolumnistin. Sie studierte Romanistik und Skandinavistik in Frankfurt und Lausanne. Als Kolumnistin arbeitete sie schon für zahlreiche Printmedien und Radioprogramme. Außerdem engagiert sie sich für das Kabarett in Form von Kabarett-Lesungen. Mit ihrem Partner Emil Emaille ist sie regelmäßig auf Bühnen zu sehen. Bekannt wurde sie vor allem für ihre Amüsante Erzählweise, die gleichzeitig zum Nachdenken anregen soll. So wurde sie schnell zum Liebling zahlreicher Kritiker.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Leben kann mich kreuzfahrtweise (ISBN: 9783734111181)

Das Leben kann mich kreuzfahrtweise

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Neu erschienen am 20.06.2022 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Susanne Hasenstab

Cover des Buches Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus (ISBN: 9783734106668)

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

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Erschienen am 21.06.2021
Cover des Buches Der Zukunftsberg (ISBN: 9783863142391)

Der Zukunftsberg

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Erschienen am 06.12.2012
Cover des Buches Das Leben kann mich kreuzfahrtweise (ISBN: 9783734111181)

Das Leben kann mich kreuzfahrtweise

 (5)
Erschienen am 20.06.2022
Cover des Buches Der letzte Tag der Fleischmaschine (ISBN: 9783863142421)

Der letzte Tag der Fleischmaschine

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Erschienen am 15.03.2013
Cover des Buches Hohler Chaussee (ISBN: 9783863147075)

Hohler Chaussee

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Erschienen am 01.04.2013
Cover des Buches Alltagsdramen (ISBN: 9783939462361)

Alltagsdramen

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Erschienen am 30.03.2020
Cover des Buches Charly wird Stadtlabrador (ISBN: 9783863143091)

Charly wird Stadtlabrador

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Erschienen am 14.12.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Susanne Hasenstab

Cover des Buches Das Leben kann mich kreuzfahrtweise (ISBN: 9783764507435)M

Rezension zu "Das Leben kann mich kreuzfahrtweise" von Susanne Hasenstab

Nervig, negativ, langatmig und frustrierend!
my_melodyvor einem Jahr

Klappentext:

Eine Seefahrt, die ist lustig – oder vielleicht doch nicht?

Ines' Mutter hat gebucht, und zwar eine Nordseekreuzfahrt mit allem Drum und Dran für sie selbst und ihre Tochter. Die Aussicht auf zwei Wochen auf engstem Raum mit ihrer Mutter erfüllt Ines mit Grauen, sie will die Reise aber nutzen, um sich endlich innerlich von ihrem Freund Günther zu trennen, der zu alt und vor allem zu verheiratet für sie ist. Auf dem Schiff erweist sich Ines' Mutter als geringstes Problem – viel nerviger sind dauerhungrige Mitreisende wie Frau Kempf, die nach dem »Großen Elsässer Käseabend« mit Darmverschluss die Reise vorzeitig abbrechen muss oder ein sehr grantiger österreichischer Greis, der keine Möglichkeit auslässt, seine vernichtende Meinung über den Massentourismus auf hoher See kundzutun. Einziger Lichtblick: Sein attraktiver Sohn Johann, dem Ines auf der Alpenglühn-Oktoberfestparty an Bord näher kommt. Aber was ist mit Günther?

Bewertung: 

Nach Cover und Klappentext habe ich mich auf eine lustige Geschichte einer Kreuzfahrt - dazu noch auf einer Route, die ich selbst schon gefahren bin - gefreut. Aber die Geschichte war einfach nur furchtbar nervig, negativ und langatmig. Wenn die Autorin keine Kreuzfahrten mag, dann soll sie einfach keine machen und auch nicht darüber schreiben! Ebenso die Protagonisten! Natürlich gibt es auf Kreuzfahrten auch mal das eine oder andere beschriebene Exemplar von Mitreisenden und den einen oder anderen ähnlichen Programmpunkt aber insgesamt habe ich auf meinen Kreuzfahrten viele tolle Erlebnisse und Ausflüge gehabt, viele fremde Länder gesehen, nette Mitreisende und auch freundliches Personal gehabt und auch die eine oder andere wirklich gute Show im Theater gesehen. Dieses Buch verunglimpft Kreuzfahrten! Ich fand es nur nervig und frustrierend und kein bißchen positiv oder lustig und kann es nicht empfehlen! Auch für die handelnden Personen konnte ich mich nicht erwärmen. Ich fand in diesem Buch wirklich niemanden besonders sympathisch. Und wenn ich die Mutter wäre und hätte solche Kinder wie die beiden nicht mitgereisten, dann hätte ich wohl schon früher mal das eine oder andere Machtwort gesprochen und meine Konsequenzen gezogen.

Fazit:

Von mir gibt es keine Leseempfehlung und ich verspüre auch nicht den Wunsch, von der Autorin noch einmal etwas zu lesen.

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Cover des Buches Das Leben kann mich kreuzfahrtweise (ISBN: 9783764507435)T

Rezension zu "Das Leben kann mich kreuzfahrtweise" von Susanne Hasenstab

Traumschiff einmal anders
tigerbeavor einem Jahr

Ines Mutter hat für sich und Ines eine Nordseekreuzfahrt gebucht. Ines ist zwar nicht wirklich erfreut auf diese Aussicht, jedoch kommt ihr der Urlaub nach der Trennung von ihrem Freund Günther gerade recht. Während der Kreuzfahrt trifft Ines auf einige nervige Personen und findet sich auf kuriosen Veranstaltungen wieder. Doch sie trifft auch auf den attraktiven Johann...

Susanne Hasenstab nimmt den Leser mit "Das Leben kann mich kreuzfahrtweise" mit auf eine Kreuzfahrt, die mit dem bekannten Traumschiff rein gar nichts zu tun hat. Hier wird Urlaub an Bord ordentlich durch den Kakao gezogen. Die Veranstaltungen, die hier thematisiert werden, strotzen nur so vor Kuriosität. Krabben-Dinner ist ja noch O. K. auf See - aber Elsässer Käseabend? Da kommt man schon bei der Vorstellung ins Lachen. Aber auch die übrigen Passagiere sorgen für Heiterkeit. Hier wird fast an einem Salatblatt erstickt, man ißt, bis man krank wird, regt sich über den Massentourismus auf. Hier begegnet man wirklich jedem Charakter und die Klischees werden voll erfüllt. Auch das Leben an Bord wird mit viel Augenzwinkern beschrieben. Hier hat man so manche Lachträne im Auge, denn Susanne Hasenstab läßt wirklich nichts aus, um es auf ihre humorige Art real werden zu lassen. Denn eines schafft sie perfekt: Die Situationen ironisch zu beschreiben, so daß man mittendrin ist.

Dieses Buch ist eine gelungene Parodie auf eine Kreuzfahrt, sozusagen Traumschiff einmal anders. Dies hatte ich so erwartet und wurde nicht enttäuscht! 

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Cover des Buches Das Leben kann mich kreuzfahrtweise (ISBN: 9783764507435)L

Rezension zu "Das Leben kann mich kreuzfahrtweise" von Susanne Hasenstab

Kreuzfahrt-Satire
laura_liest_zuvielvor einem Jahr

Eine Kreuzfahrt mit der eigenen Mutter und tausenden von übergewichtigen Rentnern - ihren Urlaub hat Ines sich auch anders vorgestellt.

Neben dem niedlichen Cover, hat vor allem die Kreuzfahrt-Thematik mich auf das Buch neugierig gemacht. Der Klappentext hat ja schon durchscheinen lassen, dass die Autorin das Kreuzfahren (heißt das so?) nicht ins aller beste Licht rücken wird, sondern voller Ironie an die Sache rangeht. Dementsprechend gibt es in dem Buch sehr viel zu lachen. Der Alltag auf dem Schiff wird auf treffende Art und Weise wiedergegeben, auch wenn es vielleicht ein paar Übertreibungen gibt. Aber, als Person, die selbst schon die ein oder andere Kreuzfahrt mit dem aufs Korn genommenen Unternehmen gemacht hat, kann ich sagen, dass die Autorin im Großen und Ganzen überraschend realitätsnahe Beschreibungen bietet. Und das auf ziemlich lustige Weise.

Hauptcharakter Ines begegnet auf dem Schiff allen möglichen Klischees und erlebt mehr oder weniger die Schattenseiten des Kreuzfahrens. Diese desillusionierte Sicht zu entdecken, hat mich echt amüsiert und gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin hat perfekt harmoniert mit der Geschichte und das flüssige Lesen erleichtert.

Eine Sache, die ich persönlich ziemlich cool fand, war das  Ziel der Kreuzfahrt, beziehungsweise die angefahrenen Städte. Es ging nämlich hoch ans Nordkap mit Zwischenhalten in Norwegen und Island. Gerne hätte ich ein bisschen mehr über die Orte an sich erfahren, diese Szenen haben sich nämlich nur auf katastrophale Landaufenthalte beschränkt, aber es war vermutlich das Ziel der Autorin darzustellen, dass man auf Kreuzfahrten eben nicht viel von den Stopps mitbekommt.

Die Geschichte ist voller Humor und Ironie, also gut für die kurzweilige Unterhaltung und fürs Amüsement geeignet, hat aber sonst leider nicht viel zu bieten. Denn für mich war nach der Hälfte ein Punkt erreicht, wo es mir langsam zu viel wurde. Das lag unter anderem an der Eintönigkeit, denn handlungstechnisch passiert einfach gar nichts. Es gibt natürlich den Alltag auf dem Kreuzfahrtschiff, der, wie man gelernt hat, nur aus Essen besteht, aber sonst bietet das Buch nichts unterhaltsames. Weder entwickeln sich die Charaktere in irgendeiner Weise weiter, noch gibt es eine Liebesgeschichte, die ich irgendwie vorausgesetzt habe. Gewisse Andeutungen bietet der Klappentext dazu ja auch.

Aber in diese Richtung wird nichts geboten, sodass ich das Buch nur noch ermüdend und deprimierend fand. Der ganze Spaß am Lesen ging durch das fehlende Ziel verloren und da hilft irgendwann auch die Ironie nicht mehr weiter.

Möglicherweise war es ja das Ziel der Autorin mit der fehlenden Handlung und dem ermüdend gleichen Tagesablauf sinnbildlich eine Kreuzfahrt widerzuspiegeln oder dergleichen, aber wenn der Lesespaß dabei verloren geht, ist es meiner Ansicht nach nicht gelungen. Das Ende hat mich dann nochmal im besonderen deprimiert, sodass ich mit eher negativen Gefühlen aus dem Buch hinausgehe.

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