Habe dieses Buch an einem einzigen Nachmittag im Bett verschlungen, meine Tochter kam ständig rein, weil sie ein manisches Lachen nach dem anderen hörte. Die Phantasie, sich mit gefroreren Meerschweinchen zu erschlagen, machte den Anfang meiner Lachmanie, aber es wurde nur immer besser, oder schlimmer, wie man's nimmt. Das Buch ersetzt gleich mehrere Comedy-Abende und ist nebenher auch noch eine spannende Liebesgeschichte.
Susanne Hasenstab
Lebenslauf
Eine nie endende Performance: Susanne Hasenstab, geboren 1984 in Aschaffenburg, ist eine deutsche Autorin und Kolumnistin. Sie studierte Romanistik und Skandinavistik in Frankfurt und Lausanne. Als Kolumnistin arbeitete sie schon für zahlreiche Printmedien und Radioprogramme. Außerdem engagiert sie sich für das Kabarett in Form von Kabarett-Lesungen. Mit ihrem Partner Emil Emaille ist sie regelmäßig auf Bühnen zu sehen. Bekannt wurde sie vor allem für ihre Amüsante Erzählweise, die gleichzeitig zum Nachdenken anregen soll. So wurde sie schnell zum Liebling zahlreicher Kritiker.
Alle Bücher von Susanne Hasenstab
Das Leben kann mich kreuzfahrtweise
Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus
Der Zukunftsberg
Der letzte Tag der Fleischmaschine
Hohler Chaussee
Alltagsdramen
Alltagsdramen II
Charly wird Stadtlabrador
Neue Rezensionen zu Susanne Hasenstab
In dem Buch „Das Leben kann mich kreuzfahrtweise“ von Susanne Hasenstab geht es um Ines, die gezwungenermaßen mit ihrer Mutter auf eine Nordseekreuzfahrt geht.
Ines hat keine Lust zwei Wochen mit ihrer Mutter auf einem Schiff festzusitzen, kann sich aber nicht rausreden und möchte die Zeit auch nutzen die Beziehung zu ihrem viel zu alten und verheirateten Freund Günther endlich zu beenden. Auf dem Schiff ist dann alles nichts, das Essen schlecht, nur Senioren, teure Landausflüge… . Einziger Lichtblick ist der attraktive Johann, doch kann sie Günther wirklich schon hinter sich lassen.
Bei dem Buch habe ich mir viel mehr versprochen. Ich dachte es wird lustig und blickt mit einem etwas satirischen Blick auf Kreuzfahrten. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Großteils war es langweilig geschrieben und gefühlt ist nicht viel außer Essen passiert. Richtig zerstört hat die Geschichte dann das Ende. Es hat mir wirklich überhaupt nicht gefallen. Sowas von plötzlich, unpassend und das Gegenteil von dem was man erwartet und sich gewünscht hat.
Lest das Buch besser nicht. Es gibt bessere. Zwei Sterne gibt es, mehr aber auch nicht!
Klappentext:
Eine Seefahrt, die ist lustig – oder vielleicht doch nicht?
Ines' Mutter hat gebucht, und zwar eine Nordseekreuzfahrt mit allem Drum und Dran für sie selbst und ihre Tochter. Die Aussicht auf zwei Wochen auf engstem Raum mit ihrer Mutter erfüllt Ines mit Grauen, sie will die Reise aber nutzen, um sich endlich innerlich von ihrem Freund Günther zu trennen, der zu alt und vor allem zu verheiratet für sie ist. Auf dem Schiff erweist sich Ines' Mutter als geringstes Problem – viel nerviger sind dauerhungrige Mitreisende wie Frau Kempf, die nach dem »Großen Elsässer Käseabend« mit Darmverschluss die Reise vorzeitig abbrechen muss oder ein sehr grantiger österreichischer Greis, der keine Möglichkeit auslässt, seine vernichtende Meinung über den Massentourismus auf hoher See kundzutun. Einziger Lichtblick: Sein attraktiver Sohn Johann, dem Ines auf der Alpenglühn-Oktoberfestparty an Bord näher kommt. Aber was ist mit Günther?
Bewertung:
Nach Cover und Klappentext habe ich mich auf eine lustige Geschichte einer Kreuzfahrt - dazu noch auf einer Route, die ich selbst schon gefahren bin - gefreut. Aber die Geschichte war einfach nur furchtbar nervig, negativ und langatmig. Wenn die Autorin keine Kreuzfahrten mag, dann soll sie einfach keine machen und auch nicht darüber schreiben! Ebenso die Protagonisten! Natürlich gibt es auf Kreuzfahrten auch mal das eine oder andere beschriebene Exemplar von Mitreisenden und den einen oder anderen ähnlichen Programmpunkt aber insgesamt habe ich auf meinen Kreuzfahrten viele tolle Erlebnisse und Ausflüge gehabt, viele fremde Länder gesehen, nette Mitreisende und auch freundliches Personal gehabt und auch die eine oder andere wirklich gute Show im Theater gesehen. Dieses Buch verunglimpft Kreuzfahrten! Ich fand es nur nervig und frustrierend und kein bißchen positiv oder lustig und kann es nicht empfehlen! Auch für die handelnden Personen konnte ich mich nicht erwärmen. Ich fand in diesem Buch wirklich niemanden besonders sympathisch. Und wenn ich die Mutter wäre und hätte solche Kinder wie die beiden nicht mitgereisten, dann hätte ich wohl schon früher mal das eine oder andere Machtwort gesprochen und meine Konsequenzen gezogen.
Fazit:
Von mir gibt es keine Leseempfehlung und ich verspüre auch nicht den Wunsch, von der Autorin noch einmal etwas zu lesen.
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