Susanne Helbach-Grosser

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Autor von Stil & Intuition, Erfolg mit Takt & Stil und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Susanne Helbach-Grosser

Stil & Intuition

Stil & Intuition

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Erschienen am 15.09.2017
Erfolg mit Takt & Stil

Erfolg mit Takt & Stil

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Erschienen am 15.12.2017
Erfolg mit Takt & Stil

Erfolg mit Takt & Stil

 (0)
Erschienen am 10.05.2007

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Rezension zu "Stil & Intuition" von Susanne Helbach-Grosser

Ratgeber
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Ratgeber

Das Stil und Intuition zusammengehören, ist keine neue Erfindung. Von der Kleidung hin zu Accessoires wird vieles „aus dem Bauch heraus“ für gut gefunden und kombiniert und nur in seltenen Fällen greift der Mensch dabei völlig daneben. Und ebenso ist das, was man trägt und womit man sich umgibt auch in der Lage, das „Innere“ zu inspirieren und Intuitionen so deutlicher merkbar zu gestalten.

Als „Aufbruch in ein neues Leben“ ist der Anspruch des Buches zwar ein wenig zu marktschreierisch „hochgesetzt“, die eigene Person aber besser „zu fühlen“, mehr lernen, Intuitionen zu bemerken, ihnen Raum zu geben und darauf mehr zu vertrauen aber ist eine wichtige Kompetenz für das alltägliche Leben. Wie auf der anderen Seite im „Stil“ sich selbst deutlicher und mehr Ausdruck zu verleihen ebenfalls anstrebenswert ist.

Und ebenso ist die These der Autorinnen berechtigt, dass, hat der Mensch sich einmal in bestimmte Haltungen, Gewohnheiten, Lebensweisen „eingesessen“, diese zu oft ein Eigenleben entwickeln und äußere und innere Dynamik mehr und mehr „erschlaffen“.

Die „Hardware“ zu belassen, gar wieder zu entdecken und dabei der „Software“ (dem, wie wir mit unserer Person leben) aufzufrischen oder „neu zu programmieren“, das liest sich in diesem schmalen Band anregend und durchaus mit vielfachen interessanten Anregungen versehen.

Im Kern konzipiert als Ratgeber für den Beruf (als „frischer Kick“ für die Karriere“), geht es dennoch zunächst darum, sich um sich selbst wieder kümmern zu lernen, statt in „Projekten und Aufgaben“ allein zu versinken und dadurch mehr und mehr auch am (äußern) „Image“ zu feilen.

Mit dem „Kerninstrument“ der Intuition. Das im Buch zwar spielerisch geschildert wird und „anstregungslos“, was aber, das sei hier kritisch angemerkt, doch in „Arbeit“ ausarten wird und gar nicht anders kann. Denn bei allen intuitiven Ideen für die eigene Person, bei aller Bereitschaft, diesen Raum zu geben, Gewohnheiten und starre Gedankengebäude, über Jahre bis Jahrzehnte gewachsen, lassen sich nun mal einfach nur mit Mühe Schritt für Schritt in andere Richtungen bringen. Wohl aber ist den Autorinnen darin zuzustimmen, dass die Intuition selbst spielerischen Charakter besitzt und jede Menge anregende Ideen zu produzieren vermag. Gibt man ihr Raum und Gehör.

Die dann konkreten Hinweise (in Richtung des Wissens um die eigene und des Präsentierens derselben, der „Schokoladenseite“ oder die Einsicht, dass „weniger mehr ist“, Qualität immer vor Quantität stehen sollte, auch bei der Auswahl der Produkte, mit denen Menschen sich kleiden und die sie nutzen und viele andere mehr) sind keine Neuigkeiten und generieren auch keine Wunder an Persönlichkeitsveränderung.

Dies alles aber kompakt zusammengestellt in einem Werk vor sich zu sehen und Schritt für Schritt „von außen nach innen“ (von den materillen Produkten bis hin zu einer „frischen Haltung“) dargestellt zu lesen, inspiriert durchaus.

Sei es die bewusste Nutzung von Inspiration für frische Ideen bei der Arbeit und im Meeting, sei es der bewusste Umgang mit der eigenen Zeit, stilvoller Smalltalk, bis hin dazu, die eigenen Schwächen nicht immer die Regie übernehmen zu lassen, sondern diese schlichtweg auch „vergessen zu dürfen“, selbst eine „Anleitung für das Finden neuer Möglichkeiten, Geld zu verdienen in unsicheren Zeiten“ fehlt im Buch nicht. Dies alles aber liegt mehr in Stichworten, Assoziationen und methodischen Hilfen zur Selbsthilfe im Buch vor, als in klar strukturierten Plänen.

Dicht gedruckt, sauber geordnet, eher im Allgemeinen verbleibend, aber auch mit nicht wenigen Denkanstößen und Tipps versehen, kann die Lektüre den Leser durchaus auf andere Ideen und neue Wege führen. Den teilweise etwas „lauten“ und überbetont „lockeren“ Sprachstil muss man dabei ja nicht zu sehr beachten.

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