Ina aus China

von Susanne Hornfeck 
3,6 Sterne bei7 Bewertungen
Ina aus China
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sommerleses avatar

Herzergreifende Geschichte eines chinesischen Mädchens in Nazideutschland!

eigentlich eine tolle und interessante geschichte. doch war es an vielen stellen sehr lang gezogen.

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Inhaltsangabe zu "Ina aus China"

Nach einer wahren Begebenheit

Als Siebenjährige kommt die Chinesin Yinna 1937 aus dem von den Japanern besetzten Schanghai nach Brandenburg und lebt als Pflegekind bei der verwitweten Frau von Steinitz. Ihr Vater, ein Freund der Familie von Steinitz, möchte das kleine Mädchen vor dem Krieg in Sicherheit bringen. Doch bald greift der Krieg ein zweites Mal in das Leben von Ina, wie sie in Deutschland genannt wird, ein.
Der Roman erzählt von den Eingewöhnungsschwierigkeiten und dem Alltag einer jungen Ausländerin in einer nazideutschen Kleinstadt zwischen 1937 und 1944, blendet aber auch zurück in die Schanghaier Kindheit und in das Peking der Jahrhundertwende. Im Verlauf ihres wechselvollen Lebensweges beginnt Ina zu begreifen, dass Begriffe wie »Freund«, »Feind«, »Heimat« im persönlichen Leben etwas ganz anderes bedeuten können als in der großen Politik

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423626736
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:13.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Herzergreifende Geschichte eines chinesischen Mädchens in Nazideutschland!
    Herzergreifende Geschichte eines chinesischen Mädchens in Nazideutschland!

    Das Buch"*Ina aus China oder Was hat schon Platz in einem Koffer*" ist geschrieben von Autorin "*Susanne Hornfeck*" und erscheint im DTV in der Reihe Hanser.

    Als Siebenjährige kommt die Chinesin Yinna 1937 aus dem von Japanern besetzten Shanghai nach Brandenburg und lebt als Pflegekind bei der verwitweten Frau von Steinitz. Dorthin schickt sie ihr Vater in Sicherheit vor den Kriegswirren. Doch bald greift der Krieg ein 2. Mal in Inas Leben ein. Zwischen 1937 und 1944 wächst Ina, wie sie in Deutschland genannt wird, als Ausländerin in einer nazideutschen Kleinstadt auf.

    Dieses Buch ist laut Verlag ein Kinderbuch, meiner Meinung nach aber auch für Erwachsene eine sehr interessante Lektüre mit geschichtlichem Hintergrund. Diese Erzählung baut auf einem biografischen Hintergrund auf und zeigt Kriegserlebnisse, Kindheitserinnerungen und Freundschaft zwischen den Menschen.

    Anhand einer Zeittafel werden die geschichtlichen Ereignisse von Europa und Asien gegenübergestellt und auf einer Landkarte ist der Reiseweg  Inas von China nach Deutschland eingezeichnet. Das veranschaulicht die politischen Probleme und die Entfernung Inas zu ihrer ursprünglichen Heimat.

    Der Schreibstil ist authentisch, spannend und wirkt sehr natürlich. Die Charaktere sind ausdrucksstark beschrieben. Besonders Ina zeigt uns ihre Welt, die zunächst in Shanghai liegt und später in Brandenburg. Dort erlebt sie ihre Kindheit, getrennt von ihrem Vater und herausgerissen aus der gewohnten Umgebung. Sie fasst Fuss und lernt Deutsch, findet neue Freunde, verlernt die chinesische Sprache und ist dennoch eine Ausländerin.
    Die Gespräche mit ihrer Pflegemutter bringen ihr die politische Situation nicht nur Deutschlands näher. Der Boxeraufstand und der Naziterror, sowie der 2. Weltkrieg mit all seinen Problemen werden erklärt.

    Dabei hat auch Ina ihre schlimmen Erfahrungen mit Ausländerhass, Fliegeralarm, Kohlen klauen, Hamstern und Kohleferien. Der Leser nimmt an ihrem Leben teil und sieht betroffen die Schwierigkeiten ihres jungen Lebens. Der für Besuche im Luftschutzkeller gepackte Koffer ist das Sinnbild von Inas Leben. Was erscheint ihr darin wichtig? 

    Dieses Buch ist eine eindringliche Lektüre, die tief betroffen macht vom Schicksal der Menschen in dieser Zeit. Eine kleine Chinesin gibt Nachhilfe in deutscher Geschichte des 2. Weltkrieges und den Wirren Chinas.
    Eine Hommage gegen Krieg und Hass! Eindeutig empfehlenswert!

    Kommentare: 2
    86
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    merle81s avatar
    merle81vor 10 Jahren
    Rezension zu "Ina aus China" von Susanne Hornfeck

    Ina heisst eigentlich Yinna und ist kaum acht Jahre alt, als ihr Vater sie 1937 nach Deutschland schickt um sie vor dem Krieg zwischen China und Japan zu beschützen. Kein Wort deutsch kann Ina zu Beginn und fühlt sich mit der deutschen Sprache ebenso unwohl wie mit manchen deutschane Sitten. Doch Ina lern sich anzupassen findet Freunde doch dann beginnt der Krieg in Deutschland...

    Sehr anschaulicher Roman mal aus einer anderen Perspektive als immer nur der deutschen. Absolut empfehlenswert

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: eigentlich eine tolle und interessante geschichte. doch war es an vielen stellen sehr lang gezogen.
    drahtloss avatar
    drahtlosvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand das Buch eigentlich ganz gut, aber manchmal war es wirklich eine Qual zu lesen.. Tdm im großen und ganzen (Y)
    LyndaAislinns avatar
    LyndaAislinnvor 3 Jahren
    P
    PonyHuetchenvor 6 Jahren
    Yan_Hus avatar
    Yan_Huvor 7 Jahren

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