Susanne Jarosch Der Blutschwur

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Inhaltsangabe zu „Der Blutschwur“ von Susanne Jarosch

Ein Dorf nach dem anderen wird von fremdländischen Eindringlingen überfallen. Als auch König Onno stirbt, übernimmt Heerführer Hagen die Geschicke des Landes. Er erinnert sich an die Prophezeiungen einer alten Frau, die des Königs Tod schon vor vielen Jahren vorhergesagt hatte. Zwei Kinder, die kurz vor König Onnos Ableben geboren werden, würden dem Volk helfen und es von der Tyrannei befreien. Die Worte der alten Frau geraten in Vergessenheit, eines Tages aber machen sich zwei junge Männer zur Festung jenseits der Berge auf. Ihr Dorf ist von den Überfällen der Fremden verschont geblieben, und die beiden seelenverwandten Freunde haben geschworen, gegen die Tyrannen zu kämpfen. Aber wird es gelingen, aus dem Hitzkopf Ragnar einen Krieger zu machen, der das unterdrückte Volk erlösen kann? 
Von Liebe und Freundschaft und dem Kampf für die Freiheit erzählt dieser im Mittelalter spielende packende Abenteuerroman von Susanne Jarosch.

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  • Rezension zu "Der Blutschwur" von Susanne Jarosch

    Der Blutschwur
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    07. October 2012 um 14:59

    Worum geht es: Im ganzen Land herrscht große Not, seit vor 19 Jahren König Onno im Kampf fiel. Seitdem ist das Land nicht nur ohne Thronfolger, sondern wird zudem auch von dem bösen Herrscher Harm bedroht, dessen Versteck bis jetzt nicht gefunden werden konnte. Doch weiterhin überfallen seine Krieger Dörfer und töten deren Bewohner oder versklaven sie. Die einzige Rettung die noch bestehen könnte, ist nur einem einzigen Menschen bekannt: Hagen. Der einstige engste Vertraute des Königs erinnert sich an die Prophezeiung einer Hexe, die besagt dass in der Nacht des Todes von König Onno zwei Kinder geboren werden würden, die besondere Fähigkeiten haben, und als einzige dem Land den Frieden zurück geben können. Meine Meinung: Nachdem ich auf Amazon bisher nur äußerst positive Rezensionen gelesen hatte war ich sehr gespannt auf dieses kleine Büchlein. Denn manchmal habe ich einfach das Bedürfnis auch Abseits des Mainstreams zu lesen, und bisher unbekanntere Autoren zu entdecken. Die Geschichte von Susanne Jarosch erschien mir viel versprechend, denn ich lese ja unheimlich gerne historische Romane und habe dabei auch nichts gegen fantastische Elemente einzuwenden. Jedoch war mir schon nach wenigen Seiten klar, dass das Buch und ich keine besonders engen Freunde werden würden. Der Schreibstil ist, mild ausgedrückt, nicht zu ertragen. Ich weiß nicht einmal mehr, wann ich das letzte Mal einen Roman gelesen habe, indem ich mich so sehr an der Sprache gestört habe. Ich hatte nicht das Gefühl einen Roman zu lesen, der nach seiner Rohfassung noch einmal gelesen wurde um ihn sprachlich und stylistisch etwas aufzupeppen. Stattdessen kam es mir eher vor wie ein Schulaufsatz. Es fehlen einfach jegliche sprachliche Mittel, außer Wiederholungen, die findet man erschreckend oft. Die Wortwahl ist plump und so unansprechend, dass ich mich regelrecht dazu zwingen musste, weiterzulesen. An manch einer Stelle, die mich sonst wahrscheinlich zu Tränen gerührt hätte, bin ich völlig teilnahmslos geblieben, weil es lächerlich beschrieben war. Dabei möchte ich anmerken, dass mir dir Idee, wenn auch nichts neues, prinzipiell sehr gut gefiel. In ihr steckt viel Potenzial, die Umsetzung ist meiner Meinung nach aber völlig gegen den Baum gelaufen. Die Handlung ist schon gerade zu absurd unrealistisch und nimmt jeder Situation ihre Spannung. Denn natürlich besiegt jedes noch so kleine Herr ein Übermächtiges. Natürlich wird dabei auch quasi niemand verletzt, und die die doch verletzt werden, genesen wie durch Zauberhand. Jeder hat jeden lieb, jede Situation wird sofort entschärft ehe sie brenzlig werden könnte, und alles nimmt ein Happy Ende. Dass die Charaktere dabei auch noch unausstehlich höflich zu einander sind, super realistisch auch für die Zeit des Mittelalters, trägt der Sache nicht gerade gutes bei. Fazit: Aus der Geschichte hätte so viel mehr gemacht werden können, aber die Sprache und vor allem die Konsequenzen der Handlungen der Charaktere ruinieren die Idee hinter dem Buch völlig.

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