Susanne Kaloff

 3.5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autorin von Elternkrankheiten, Liebeskrankheiten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susanne Kaloff

Ratgebende Kolumnistin: Die freie Stilautorin, die unter anderem für Welt am Sonntag, Myself, Grazia und Stern tätig ist, hat mit „Elternkrankheiten“ und „Liebeskrankheiten“ Ratgeber geschaffen, denen man ihr Gespür für Details in absurden und zugleich alltäglichen Situationen, die vielen nur allzu bekannt vorkommen dürften, anmerkt und deren herrlicher Humor nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Lautloslachen animiert. Heute lebt die Yoga-liebende Lifestyle-Expertin, deren Beautygeheimnis „Knutschen“ ist, in Hamburg und verarbeitet ihre Erfahrungen mit Alkoholabstinenz in ihrem Werk „Nüchtern betrachtet war’s betrunken nicht so berauschend“.

Alle Bücher von Susanne Kaloff

Elternkrankheiten

Elternkrankheiten

 (8)
Erschienen am 01.11.2007
Liebeskrankheiten

Liebeskrankheiten

 (3)
Erschienen am 01.02.2010

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Rezension zu "Nüchtern betrachtet war's betrunken nicht so berauschend" von Susanne Kaloff

Mit Wortwitz und doch ernsten Folgerungen über die Person hinaus
michael_lehmann-papevor 9 Monaten

Mit Wortwitz und doch ernsten Folgerungen über die Person hinaus

Während gerade, in Teilen erbittert, über eine mögliche Freigabe von Cannabis politisch gerungen wird, stellt Susanna Kaloff in ganz eigener, persönlicher Weise in das Thema Alkohol (im persönlichen, vor allem aber im sozialen Kontext anhand ihrer eigenen Erfahrungen dem Leser aus erfrischender Perspektive wieder vor Augen.

Und das nicht aus irgendeiner drängenden Not des Alkoholismus in Suchtform heraus, sondern einerseits von der einfachen Entscheidung getragen, das Leben nüchtern und bewusst in jeder Situation erleben zu wollen und andererseits bestimmte Erfahrungen (durchaus auch peinliche) unter Alkoholeinfluss nicht mehr erleben zu wollen.

„Nein, ich musste nicht aufhören zu trinken!“.

„Ich wollte aufhören, weil ich herausfinden wollte, wer ich ohne Beschleuniger, Verstärker, Sedierung und ohne ein Glas Wein in der Hand eigentlich bin“.

Weiterhin auf jeden Fall eine dem Genuss zugewandte Frau, eine vielreisende und kreative Journalistin und ein lebenslustiger Mensch.

Das alles in klarem, frischen, munteren Ton erzählt, einige persönlich überaus peinliche Momente werden dabei ebenso klar und ungezwungen dem Leser nahegebracht, wie alle anderen Themen. Wie das z.B. ist, wenn beim erotische Spiel der Geschlechter zunächst fühlbare Angst in den Raum tritt, ob das noch so ungezwungen stattfindet mit dem französischen Freund, dem man bisher (nicht nur) im Bett schon ein wenig „aufgelockert“ durch Wein begegnet ist.

Dass das geht, gut geht und guttut, dass ist die eine Erkenntnis, die Susanne Kaloff dem Leser nachhaltig vermittelt. Die man aber, ohne diese Seite des Werkes herabzuwürdigen, eher als die geringer gewichtete Seite der Lektüre am Ende empfindet.

Wie nämlich das Umfeld, das nahe und ferne, reagiert auf dieses konsequente „Für mich bitte ein Glas Wasser“, dass ist durchaus erschreckend und zeigt mit großer Wucht auf, wie sehr der Alkohol „zum guten Ton“, zum „Dabeisein-dürfen“ gehört.

Gut, eine 14tägige „Detox-Phase“, das ist in den Kreisen Kaloffs wohl regelmäßig üblich und wird toleriert, aber im Lauf der Zeit fängt das Munkeln, die Anzüglichkeiten an und verstärken sich.

„Probleme mit Alkohol“? in Form einer Sucht, das sin die ersten, noch indirekt angefragten Vermutungen. Spaßbremse, Unlustig und vieles mehr an Reaktionen zeigen während der Lektüre eins deutlich: Alkohol isst so sehr Teil des Gesellschaftlichen und geselligen Lebens, dass es nicht nur fast ein Zwang ist, mitzuhalten, will man nicht mehr und mehr schrittweise in ein Einsiedlerdasein abrutschen oder ständig Bemerkungen standhalten müssen.

„Sie meinte, solange man nicht mit Fieber im Bett liegt oder eine chronische Erkrankung hat, gäbe es doch keinen Grund, nicht täglich Alkohol zu konsumieren“.

Ein flüssig verfasstes, in der Sprache sehr klares und im Inhalt teils bedrängendes Buch, dass dem Leser die Augen weit öffnet, wie sehr Alkohol ganz allgemein und verbreitet „zwanghafter“ Teil des „Geselligen Lebens“ ist. Und zudem gelingt es Kaloff, überzeugend die Vorteile eines „nüchternen“ Erlebens vor die Augen zu legen,

Empfehlenswert

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annemarie_wagners avatar

Rezension zu "Elternkrankheiten" von Susanne Kaloff

Rezension zu "Elternkrankheiten" von Nina Puri
annemarie_wagnervor 8 Jahren

Beschreibung sämtlicher Krankheiten, die Eltern befallen können. Z.B. Pflegefall (lat. vatyrium) Beschreibung: der erkrankte Vater, Symptome: nicht mit bloßem Auge erkennbar, Leiden: unvorstellbar, Pflege: Intensiv, Wunderliche Heilung: Samstag 18:30 Uhr.
Nur Vorsicht: Nicht im Bett lesen, es besteht die Gefahr, dass man vor Lachen rausfällt!!!

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Rezension zu "Liebeskrankheiten" von Susanne Kaloff

Rezension zu "Liebeskrankheiten" von Susanne Kaloff
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Der Großteil des Buches besteht aus der Beschreibung der „Häufigsten Beschwerden“ von A bis Z.
Es gibt eine mal mehr mal weniger lustige„lateinischen“ Bezeichnung für jedes Symphtom, wie z.B. „Exhibitionismus – lat.: huhu!“ oder „Gedankenlesen – lat.: nix uri geller“.
Darunter findet sich eine Beschreibung und dann folgen Erläuterungen wie Ursachen, Symptome, Ausdrucksformen, Reaktionen, Folgen und Gegenmittel.

KALOFF bemüht sich um einen extrem objektiven und formellen Stil in Bezug auf die Schreibweise, was jedoch bei mir die humoristische Wirkung verfehlt hat.
Bei manchen Beispielen musste ich schmunzeln, aber vieles war mir bekannt, einfach zu langweilig beschrieben oder es hat schlicht und einfach meinen Humor verfehlt.

Ein Beziehungsratgeber ist es nur bedingt, da es mehr belustigen soll als wirkliche Tipps zu liefern.

Zum Stöbern ist es nett, um es am Stück zu lesen ist es zu anstrengend und zu stockend geschrieben aufgrund des „Steckbrief-Charakters“ der einzelnen erfundenen Krankheiten.

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