Susanne Keil Schwarze Ritter küsst man doch (Historischer Roman, Liebe, Humor)

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Ritter küsst man doch (Historischer Roman, Liebe, Humor)“ von Susanne Keil

Harry und Sally im Mittelalter Ein schwarzer Ritter mit Herz und eine junge Frau, die sich hin- und hergerissen fühlt zwischen Freundschaft und Liebe Über Schwarze Ritter küsst man doch – Teil 2> Die Champagne im Jahr 1105 Zu sticken, in der warmen Kemenate zu sitzen und dem Tratsch der Hofdamen zu lauschen, ist Hadelinde gar nicht mehr gewöhnt, nachdem sie ein Jahr lang der Knappe des berüchtigten ‚schwarzen‘ Ritters Jérôme de Montdragon war. Eine tiefe Freundschaft hatte die beiden verbunden und Jérôme hatte viel riskiert, um seinen weiblichen Knappen vor einer Enttarnung zu bewahren. Doch Hadelinde ist nicht mehr gut auf Jérôme zu sprechen seit einer gemeinsamen Liebesnacht, in der alles vollkommen war – bis auf den nächsten Morgen. Denn Jérôme zeigte sich außerstande, Hadelinde seine Gefühle einzugestehen. Als am Hof von Jérômes Lehnsherren ein Mord geschieht, wird Jérôme dank der Intrigen seiner ehemaligen Verlobten Geneviève de Beaufort für den Täter gehalten und eingekerkert. Um das Leben ihres Freundes zu retten, schlüpft Hadelinde wieder in ihre alte Rolle als sein Knappe. Doch kann sie ihm glauben, als er, den Tod vor Augen, plötzlich von Liebe spricht? Das E-Book ist bereits unter dem Titel Wie der Teufel und das Weihwasser (ISBN 9783945298190) bei dp DIGITAL PUBLISHERS erschienen. Erste Leserstimmen „ein berührender und sehr schön geschriebener Liebesroman“ „für alle, die eine ungewöhnliche Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund mögen“ „Eine herzerwärmende Geschichte, die einem oft ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Empfehlenswert.“ „Gefühlvoll, spannend und humorvoll – Ein echter Pageturner!“ „für Leser, die gerne historische Romane lesen und nichts gegen eine starke, mutige Frau in der rauen, männerdominierten Welt des Mittelalters haben“ Über die Autorin Susanne Keil wuchs in der deutsch-französischen Grenzregion auf. Zum Medizinstudium verschlug es sie dann ins romantische Heidelberg. Heute wohnt und schreibt sie in einem kleinen Ort im Kraichgau. Romantisch geht es auch in ihren Geschichten zu. Allerdings spiegeln sie auch gleichzeitig die ganze Palette menschlicher Gefühle wider und so hat alles seinen Platz, von der Tragik bis zum Humor, der sich irgendwie immer von ganz allein einschleicht. Ihre Protagonistinnen lässt sie gern in der ersten Person erzählen, was einen entsprechend subjektiven Bericht mit sich bringt, der durch eine selbstironische Note gewürzt wird. Selbstironie und ein bisschen Galgenhumor können sie auch brauchen, angesichts der haarsträubenden Situationen, in die die Autorin sie wirft. Ihre Männerfiguren sind oft tragische Helden, die vordergründig etwas auf dem Kerbholz haben. Tief in ihrem Herzen jedoch sind sie grundanständige Kerle und besser als ihr Ruf. Aber das gilt es für die jeweilige Protagonistin ja herauszufinden ...

Die Fortsetzung bleibt hinter dem ersten Teil zurück, leider.

— anne_lay
anne_lay

mir hat die erwartete Romantik gefehlt

— annlu
annlu
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    Schwarze Ritter küsst man doch (Historischer Roman, Liebe, Humor)
    anne_lay

    anne_lay

    16. August 2017 um 14:17

    Hadelinde ist nun wieder sie selbst und lebt am Hof des Comte Thibaud. Weibliche Tugenden sind ihr nun näher, sie stickt ein Altartuch, sehnt sich aber ansonsten danach, einfach so davonreiten zu können, ihre alten Hosen wieder überzustreifen und wieder Kitt zu sein. Dem Frühling und dem Besuch Montdragons schaut sie mit gemischten Gefühlen entgegen ...Nach dem ersten Band hatte ich Erwartungen, kannte den Klappentext, so dass ich mit einem Krimianteil gerechnet habe, wollte aber auch eine sich entwickelnde Beziehung zwischen Jérôme und Adeline (Hadelinde) lesen.Die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse hat mich im Stil irritiert. Ich empfand die Darstellung als übertrieben und holzschnittartig. Leider hat sich dieser Stil in abgeschwächter Form fortgesetzt. Die Charaktere sind schwarz oder weiß, Adelines Gefühle durcheinander aber selten in grautönen oder andersfarbig. Auch der Krimi, also die Auflösung des Mordes, der Montdragon zur Last gelegt wird, fand ich mittelprächtig. Andeutungen werden gemacht, die Grenzen der damaligen Kriminalistik gut eingehalten, aber dann werden Lösungen aus dem Hut gezaubert, die sich am Rande der Glaubwürdigkeit bewegen, für mein Empfinden jedenfalls.Dann kam der Punkt, an dem ich dachte: Wieso sind zu diesem Entwicklungspunkt der Geschichte noch so viele Seiten "übrig"? Gibt es am Ende etwa so viel Werbung?Nein, es war eine zusätzliche Verwicklung in Sachen Liebesgeschichte, die - etwas bemüht wirkt. Noch einmal wird der Wohltäter bemüht, der Jérôme den Kopf zurechtsetzt, noch einmal kommt es zum Kampf. Da hätte es für meine Erwartung etwas mehr knistern, die Empfindungen mehr in die Tiefe gehen können.Wer den ersten Teil gern gelesen hat, wird sich mit mir sicher freuen, mehr zu erfahren. Ich kann mir auch denken, dass es begeisterte Leserinnen für diese Abenteuergeschichte gibt. Von mir gibt es eine mittlere Wertung.PS Das Titelbild fand ich im ersten Teil schon wenig passend, der zweite knüpft zwar mit hohem Wiedererkennungswert an, wirkt aber durch die beiden Figuren zu verkleidet - finde ich.PPS Gut gefallen hat mir das Nachwort, in dem die historischen Hintergründe ausgeführt wurden.

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  • Hadelinde und ihr schwarzer Ritter

    Schwarze Ritter küsst man doch (Historischer Roman, Liebe, Humor)
    annlu

    annlu

    05. August 2017 um 00:14

    Wir waren nicht ausgezogen, einen Drachen zu erlegen. Dies war das wahre Leben, da gab es weder Drachen, noch strahlende Sieger. Da gab es nur diese winzig kleinen Siege, wegen denen keine Fanfaren erklingen, ja , die nicht einmal jemand bemerkt. Obwohl sie zu erringen doch so unendlich viel Mühsal bereitet. Teil 2 der Reihe Hadelinde verbringt ihre Tage nun unter den Frauen bei Hofe – nichts scheint ihr langweiliger, als dieses neue Leben. Doch dann wird sie nicht durch den sehnsüchtig erwarteten schwarzen Ritter daraus gerissen, sondern durch einen Mord, an dem niemand anderes, als ihr geliebter Jerome Schuld sein soll. Wieder schlüpft sie in die Rolle seines Knappen, um ihm zu helfen. Nach den Ereignissen des ersten Bandes – die hier zu Beginn übrigens zusammengefasst werden – hatte ich mich schon auf eine Wiederannäherung zwischen Jerome und Hadelinde gefreut. Allerdings lässt diese erst einmal auf sich warten, da Jerome recht schnell für seine angebliche Tat büßen muss und im Kerker landet. Die Gespräche der Beiden beziehen sich daraufhin entweder auf ihre Versuche, seine Unschuld zu beweisen oder auf seinen Gesundheitszustand. Zusammen mit einigen Missverständnissen und daraus folgendem Streit hatte ich eher das Gefühl, dass die Zwei sich emotional voneinander entfernen. Auch die weiteren Ereignisse hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Ich hatte mir eigentlich mehr Romantik erwartet. Hadelinde denkt zwar noch manchmal an eine Hochzeit mit Jerome, in vielen Beschreibungen wird er aber nur als Freund erwähnt. Dass die Beiden dann doch noch zueinander finden geht eher schnell und unspektakulär vonstatten, sodass ich enttäuscht davon war. Auch das darauf folgende Ende des Buches war für mich nicht mehr aussagekräftig und im Grunde eigentlich überflüssig. Fazit: Nach dem ersten Teil hatte ich mir hier mehr erwartet und wurde leider – besonders auf Grund der fehlenden Romantik - enttäuscht.

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