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DIGITALPUBLISHERS_Verlag

vor 2 Jahren

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Liebe Lovelybooks-Freunde und Frauenroman-Liebhaber,

wer hat Lust an einer Leserunde zu Susanne Keils neuem Roman "Wie der Teufel und das Weihwasser" Herzeleid & Heldenträume mitzumachen?

Der Protagonistin Hadelinde fällt es sichtlich schwer, sich damenhaft zu benehmen. Lächeln und schweigen? Oh nein! Sie verkleidet sich lieber als Junge, das kommt ihrer rebellischen Natur sehr viel näher als elegante Kleidchen. Nur verliert sie ausgerechnet jetzt ihr Herz an den Mann, der ihr Dienstherr, ihr Freund und später ihr einziger Vertrauter wird. Also - geboten wird alles: Es geht um Turniere, Gottesurteile und - eine junge Frau in einer Männerwelt. 

Neugierig? Dann macht mit!

Wir verlosen wir 20 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 06. Januar 2016.

Worum es geht? 
Harry und Sally im Mittelalter! Hadelinde, die Heldin der Geschichte, erzählt mit Augenzwinkern, wie sie - nachdem sie sich als Junge verkleidet hat - zum Knappen des »schwarzen« Ritters Jérôme de Montdragon ernannt wird. Die Männerrolle, in die sie da hineinrutscht, ist ihr nicht wirklich geheuer und sie sieht es als ihre heilige Pflicht an, Jérômes angeblich so verderbte Seele zu retten. Da Liebe bekanntlich blind macht, deutet sie die Zeichen für Jérômes Zuneigung gerne immer wieder falsch. Stattdessen glaubt sie seinen Beteuerungen, von Frauen habe er ein für alle Mal genug... 

Wer schon mal schauen will - hier geht es zum Appetizer.

Die Autorin: Susanne Keil wurde 1964 in Saarbrücken geboren. Auf das Abitur am Deutsch-Französischen Gymnasium folgte ein abgeschlossenes Medizinstudium in Heidelberg. Sie lebt – und schreibt – in einem kleinen Weinort in der Nähe von Bruchsal.

In ihrer Freizeit spielte sie schon mit angeklebtem Bart Theater, tanzte in einer Renaissance-Tanzgruppe und ist als „Pferdemädchen der ersten Generation“ ihren Lieblingstieren bis heute treu geblieben. Ideen für ihre Romane kommen ihr oft im Auto und beim Musikhören, wo es manchmal auch nur einzelne Lied-Zeilen sind, hinter denen eine interessante Geschichte zu stecken scheint.

Ihre Protagonistinnen lässt sie gern in der ersten Person erzählen, was einen entsprechend subjektiven Bericht mit sich bringt, der oft durch eine selbstkritische bis selbstironische Note gewürzt wird. Selbstsicherheit und das Vertrauen in die eigene Intuition finden die Frauenfiguren meist erst im Laufe der Geschichte, was bleibt ihnen auch anderes übrig, angesichts der haarsträubenden Situationen, in die die Autorin sie so gern wirft? Ihre Männerfiguren sind oft tragische Helden, die vordergründig etwas auf dem Kerbholz haben, die aber tief in ihrem Herzen grundanständige Kerle und besser als ihr Ruf sind. Aber genau das gilt es ja für die jeweilige Protagonistin herauszufinden …

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Autor: Susanne Keil
Buch: Wie der Teufel und das Weihwasser

leseratteneu

vor 2 Jahren

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das Cover gefällt mir wäre gerne dabei Format egal ob epub oder mobi

angel1843

vor 2 Jahren

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Die Geschichte klingt spannend. Ich hüpfe für ein Epub-Format in den Lostopf.

Tolles Cover übrigens. :)

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Susanne_K

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 3: Kapitel 20-29 (Die Mauern von Montdragon)
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@Ping

Ja der Kriminalteil sollte ist kein klassischer Krimi sein mit der Frage: "Wer war es?" Wenn man gleich von Anfang ahnt, wer dahinter steckt macht das eigentlich gar nichts. Es wäre ja auch nicht das erste mal, dass der Leser dann klüger ist, als die Erzählerin.

Ich hab das Stilmittel ja absichtlich so gewählt und gerade in diesem Krimiteil wollte ich auch Hadelinde nicht zu clever sein lassen und sie zu schnell auf den wahren Mörder und dessen Motiv kommen. Sie hat ja schließlich auch nicht gemerkt, dass der vermeintliche nette Stallbursche der schwarze Ritter war und sie hat viele, viele Seiten lang nicht gemerkt, dass der sie liebt.

Wenn man in so einer Mordaufklärung mitten drin steckt und sich dazu noch Sorgen um seinen Freund im Kerker macht, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das ist dann wie in einer Quizshow: Solange man daheim auf der Couch sitzt, kann man die Fragen beantworten, aber sobald man selbst in der Situation steckt wird es schwierig. In der Quizshow wie in der Mordermittlung.

Und das wesentliche in dem Mordfall ist ja: Warum bot sich gerade Jérôme als angeblicher Täter mit einem angeblichen Motiv an? Indem Hadelinde herausfindet, wer er wirklich ist, kann sie sich auch Gedanken machen, wie sie seinen Kopf aus der Schlinge zieht. Befreit ist er dann hinterher gleich im doppelten Sinne. Denn zu wissen, wer sein Vater war - und vor allem: wer sein Vater nicht war - ist ja eine große Erleichterung für ihn. Deshalb hatte ich am Anfang geschrieben: Besser nicht den historischen Hintergrund vorher lesen!

Freut mich, dass der Krimiteil dir dann letzlich doch so gut gefallen hat. Ich bin ja eigentlich auch gar keine Krimischreiberin, aber auf einmal war der Handlungsstrang dann drin in der Geschichte.

Susanne_K

vor 2 Jahren

Fragen an die Autorin?
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Das ist jetzt nicht ganz leicht zu beantworten, weil meine nächsten beiden Projekte noch nicht so ganz spruchreif sind. Schwebende Verfahren sozusagen, und das ist jetzt durchaus eine Andeutung, die auf beide Geschichten zutrifft und doch jeweils in eine ganz andere Richtung geht.

Jérôme und Hadelinde wollte ich lange nicht loslassen, sie waren mir so ans Herz gewachsen in der Zeit, die ich mit ihnen verbracht habe. Aber wenn sie irgendwann einmal Helden einer Fortsetzung werden, wünsche ich mir für sie eine richtig gute Geschichte und die habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Es fehlt einfach immer der Witz, den diese Geschichte hatte. Jérôme hat etwas gegen Frauen und ausgerechnet er will dann diesen "Jungen", der vor ihm steht unter seine Fittiche nehmen... Nun gut, dieser amüsante Teil der Geschichte ist zu Ende erzählt, da kann man nichts machen.
Natürlich sitzt Geneviève immer noch in ihrem Kloster und sie wird dort bestimmt nicht so lieb und fromm, dass sie vergisst, was das Wort Rache bedeutet. Also vielleicht, eines Tages ...

Mit meinen beiden Helden habe ich auch das Mittelalter erst einmal verlassen. Allerdings wird es trotzdem einmal einen waschechten Ritter geben - der ganz anders ist als Jérôme. Und einmal etwas ungewöhnliche Entsprechung zu dem "schwarzen Ritter", vor dem man sich angeblich so in Acht nehmen muss. Tragische Helden eben, die besser sind als ihr Ruf...

Ping

vor 2 Jahren

Rezensionen/Fazit

Ich bewertete das Buch schon am Ende der Leserunde mit 5 Sternen, nun endlich gibt es aber auch die schriftliche Wertung dazu.

http://www.lovelybooks.de/autor/Susanne-Keil/Wie-der-Teufel-und-das-Weihwasser-1205435840-w/rezension/1229333670/

Ich werde sie auch auf meinem Blog, auf Amazon etc. posten.

Noch einmal möchte ich mich herzlich bei der Leserunde bedanken, dieses Buch war schon so ein Highlight, ein ganz wohliges Gefühl erhält man beim Lesen dieser Geschichte. :)

Ping

vor 2 Jahren

Fragen an die Autorin?

Liebe Susanne!

Ich hätte noch eine Frage zu einer Stelle im Romane.
Es geht um Position ca. 6027 im Kapitel 31 - Drachenfeuer.

"Essigwasser? Christus, unseren Herrn, haben sie umgebracht mit Essigwasser! - Obwohl, wenn ich es recht bedenke..."

~~~
Im Markusevangelium 15:36 steht ja, dass Jesus Essig zu trinken bekommen hat. Wobei ich gerade gar nicht weiß, ob sie ihn damit mehr quälen wollten oder ob es verdünntes Essigwasser war, was damals gerne als Durstlöscher getrunken wurde.
Naja, jedenfalls, soweit hab ich die Anspielung verstanden.
Ich wollte jedoch nachfragen, was genau mit dem "Obwohl, wenn ich es recht bedenke..." gemeint ist? Dachte Kitt im verzweifelten Moment, dass es vielleicht doch gar nicht so schlecht wäre, Jérôme zu erlösen? Oder wollte sie etwas anderes damit sagen?

Danke.

Susanne_K

vor 2 Jahren

Fragen an die Autorin?
@Ping

Liebe Ping,
sorry, dass ich mich jetzt erst melde, ich habe hier derzeit gerade Schwierigkeiten mit dem Einloggen.
Und als Allererstes mal ein herzliches Dankeschön für deine wunderbare Rezension, die ganz ohne Spoiler doch auch sehr viel Wissenswertes über den Roman vermittelt!

Um deine Frage zu beantworten teile ich sie mal ein bisschen auf:

1. Warum bekommt Jérôme überhaupt vom Henker Essigwasser verordnet und es dann anschließend von Gérard verabreicht?

Jérômes schlechter Zustand ist auf eine Embolie zurückzuführen, ausgelöst durch den offenen Knochenbruch, den er sich bei dem Treppensturz zugezogen hat. Die Erklärung des Henkers, dadurch sei Knochenmark ausgelaufen und verstopfe nun seine Blutgefäße ist zwar stark vereinfachend, aber im Großen und Ganzen medizinisch richtig.
Essigwasser galt von jeher als Blutverdünner, das ist zwar medizinisch gesehen ziemlicher Blödsinn, zieht sich aber durch alle Zeiten. Und zwar geradewegs von den Zeiten Jesu bis zu meiner Oma (Jahrgang 1917), die immer sagte: „Nicht die Salatsoße trinken! Der Essig macht’s Blut dünn und wenn du dich dann stößt gibt’s riesengroße blaue Flecke!“
Dass Jérôme diese Nacht überlebt, hat er seiner starken Natur zu verdanken, und durchaus auch der Tatsache, dass Gerard und Hadelinde darauf achten, dass er wenigstens genug von dem Essigwasser trinkt.

2. Warum überkommt Hadelinde die Panik, als Gerard Jérôme Essigwasser einflößt?

Genau, hier kommt das Evangelium ins Spiel. Natürlich starb Jesus an der Kreuzigung und nicht an dem Essigwasser, das man ihm kurz vor seinem Tod verabreichte.
Es gibt haufenweise Erklärungen für diesen Schwamm mit Essigwasser, eine davon ist: Essig macht’s Blut dünn (ach, nee!). Zusammen mit den Verletzungen die Jesus am Vortag zugefügt wurden (die 39 Peitschenhiebe und die Dornenkrone) wäre es also ein Akt der Gnade sein Blut zu verdünnen, denn der gesteigerte Blutverlust sorgt dafür, dass sein Tod schneller eintritt und seine Leidenszeit sich verkürzt.

Hadelinde, als Jérômes besorgter Freundin ist das in diesem Moment alles wurscht, sie denkt nur dies: Jesus bekam Essigwasser zu trinken und starb kurz darauf. Ihr Jérôme bekommt jetzt von Gerard Essigwasser zu trinken = Panik!

Hier nun das Zitat aus dem Roman:
„Essigwasser?“, rief ich entsetzt. „Du gibst ihm Essigwasser? Christus, unseren Herrn, haben sie umgebracht mit Essigwasser! – Obwohl, wenn ich es recht bedenke ...“ Einen armen Teufel hatte der Wärter Jérôme genannt. Und so sah er aus. Der Schweiß hatte sein dunkles Haar durchtränkt, beiderseits der Stirn kringelten sich die zwei altbekannten Strähnen, die sich nach Kräften mühten, Hörner nachzuahmen. „Wenn ich es recht bedenke“, vervollständigte ich meinen Satz, „ist das, was unsern Herrn Jesus umgebracht hat, genau das Richtige, um Jérômes Leben zu retten.“

3. Was meint Hadelinde nun genau damit?

Nun, Jérôme ist jetzt nicht gerade der Anti-Christ, aber er hat sich doch ganz offenkundig von Gott abgewendet.
Noch in derselben Nacht, wenig später in diesem Kapitel, erzählt er Hadelinde ja auch, wann, wo und warum es zu diesem Abwenden von Gott kam: Bei der Eroberung von Jerusalem, wo die Christlichen Kreuzfahrer ein blutiges Massaker anrichteten.
Heute wäre Jérôme über seiner Erlebnisse wohl zum Atheisten geworden. Im Mittelalter jedoch galt die Existenz Gottes als Tatsache, die nicht einmal Jérôme anzweifelte. So wurde er eben nicht zum Atheisten, sondern zu etwas, das ich persönlich viel interessanter finde: Er wurde zu einem Mann, der sich mit Gott zerstritten hat und führt sein Leben jenseits der Konventionen so, wie sein eigenes Gewissen es ihm rät.

Ihm wäre es also ganz und gar nicht recht gewesen, wenn man ihn in irgendeiner Weise mit Jesus verglichen hätte. Das wird auch Hadelinde wieder klar, in dem Moment in dem sie ihn betrachtet: Mit seinen beiden widerborstigen Strähnen, die sich so gern zu kleinen Teufelshörnchen aufstellen, wenn er durchs Haar fährt.
Und so kommt Hadelinde eben zu dem Schluss, dass die "Medizin", die Jesus "umgebracht hat" und die der Henker jetzt Jérôme verschrieben hat, doch genau das richtige für ihren Freund sein muss.

Ping

vor 2 Jahren

Fragen an die Autorin?
@Susanne_K

Danke für die ausführliche Nachricht.

Lustigerweise bin ich vor kurzem wieder über das Essigwasser gestoßen, nämlich im Buch "Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen" von Manfred Wilde.
https://books.google.at/books?id=oA5-eokYPTEC&pg=PA50
Auf Seite 50 hier fängt der Fall "Anna Eve" an und auf Seite 51 im ersten Absatz kommt dann das mit dem "[...] gerade als ihr der Scharfrichter Essig eingeflößt hatte.

Booky-72

vor 1 Jahr

Rezensionen/Fazit

Sorry, hatte die Rezi total vergessen und musste erst erinnert werden.

http://www.lovelybooks.de/autor/Susanne-Keil/Wie-der-Teufel-und-das-Weihwasser-1205435840-w/rezension/1247950905/

bei Amazon unter Bookstar.

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