Das Scherbenhaus

von Susanne Kliem 
3,5 Sterne bei72 Bewertungen
Das Scherbenhaus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (42):
Desiree_Miao_Miaos avatar

Sehr spannend und kommt ohne große Brutalität und Gemetzel aus. TOP

Kritisch (11):
Kiritanis avatar

Das Buch hatte so viel Potenzial und enttäuschte mich zum Ende hin sehr :(

Alle 72 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Scherbenhaus"

Seit Monaten schon wird Carla Brendel von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Erleichtert ergreift sie die Chance, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich endlich in Sicherheit. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt mit Schrecken, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328102984
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:10.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.03.2017 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 12 Tagen
    jedes Haus birgt ein Geheimnis....

    Seit Monaten wird Carla Brendel von einem Stalker verfolgt und das äußert sich in heftigen Angstattacken bei ihr. Da kommt es gerade recht, dass Ihre Halbschwester sie bittet zu ihr nach Berlin zu kommen. Ellen lebt in einem supermodernen Hochhaus in Berlin und hier fühlt Carla sich auch gleich wohl und beschützt. Aber dann verschwindet Ellen spurlos…und einige Tage später findet man ihre Leiche. Wirklich nur ein Unfall?

    Carla bleibt – und sucht nach der Wahrheit. Die Hausgemeinschaft bietet genug an Rätseln, um Carla auch zu verunsichern und misstrauisch zu machen.

    Nun – ich fand wirklich nicht, dass dieses Buch „hintergründige Psychospannung“ bietet. Die Protagonistin ist mir – nach alldem was sie so „fertig“ machte, viel zu vertrauensselig und zu naiv; das passte – genau wie einige andere Sachen- für mich überhaupt nicht zusammen. 

    Ich kann nicht sagen, dass es mich gelangweilt hat- nein, es war teilweise schon spannend, aber es ging zu gemächlich voran. Und als ich schon längst wusste bzw. stark vermutete, wer denn nun hinter all dem steckt, tappte Carla immer noch komplett im Dunkeln. 

    Ich kann den Finger nicht genau auf den Punkt legen und gebe deshalb auch drei Sterne – lest selber und guckt, wie es Euch gefällt. Ich fand zu diesem Buch einfach nicht den richtigen Draht…..


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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller mit Potenzial, aber ohne Nervenkitzel und mit durchschaubaren Charakteren sowie einer etwas konstruierten Geschichte.
    Thriller mit Potenzial, aber ohne Nervenkitzel und mit durchschaubaren Charakteren

    Carla Brendel wohnt in Stade, wo sie im Restaurant ihres Schwagers als Köchin angestellt ist. Seit Monaten wird sie von einem Stalker belästigt, der ihr beunruhigende Nachrichten und bedrohliche Bilder von Verletzungen schickt. Als ihre Halbschwester Ellen überraschend um ihre Hilfe bittet, fährt sie deshalb gern nach Berlin, um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken. Doch schon am ersten Abend verschwindet Ellen spurlos und wird wenig später tot aufgefunden. Es sieht alles nach einem Unfall aus, aber Carla hat Bedenken, nachdem Ellen eingeschüchtert und nervös gewirkt hatte. Carla erbt das Mehrfamilienhaus in Berlin, das Ellen als Architektin entworfen hatte und zieht kurzerhand selbst dort in Ellens Wohnung ein. Die luxuriöse Apartmentanlage "Safe Haven" ist mit allen technischen Raffinessen ausgestattet: Raumtemperatur, Fahrstuhl, Türen - alles lässt sich per App steuern. Carla fühlt sich sicher, da sie dort auch vor dem Stalker versteckt wohnt, bis eine Bewohnerin des Hauses nach einem angeblichen Selbstmord tot im Pool aufgefunden wird. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Hat der Künstler Christian etwas damit zu tun, zu dem sie sich so angezogen fühlt oder spielt der freundliche ältere Nachbar Milan ein falsches Spiel?

    Der Roman fesselt zu Beginn. Man spürt die lauernde Gefahr und kann Carlas Angst vor dem Stalker, dessen Botschaften sie hilflos ausgesetzt ist nachvollziehen. Auch das Smarthome in Berlin, das die Bewohner komplett abhängig von der Technik macht, wirkte mit samt den seltsamen Bewohnern auf mich eher gruselig, als das was es eigentlich sein sollte: ein sicheres Zuhause. 

    Der Tod von zwei Bewohnern so unmittelbar hintereinander, davon ein Unfall und ein Selbstmord kann kein Zufall sein und so rätselt man als Leser, warum die beiden Frauen sterben mussten und wer sie aus welchem Grund aus dem Weg schaffen wollte. 

    Leider kann man aufgrund der übersichtlichen Charaktere und des so typischen Aufbaus eines Psychothrillers sehr bald ahnen, wer die Tode inszeniert hat. Die Bewohner des "Safe Haven" sind darüber hinaus zu klischeehaft dargestellt: die überforderte Mutter und betrogene Ehefrau, die manisch-depressive Teenagerin, der exzentrische, impulsive Künstler, die gute Seele des Hauses. Dazu Carla, die im Gegensatz zu den leitenden Ermittlern durchschaut, dass es sich nicht um natürliche Todesfälle handelt, selbst die Wahrheit aufdecken muss und sich damit unweigerlich in den Fokus des Täters rückt. Spannung oder Nervenkitzel war dann aber nicht mehr zu spüren, da die Geschichte sehr konstruiert und abwegig wirkte. 

    Auch wenn das Ambiente im "Safe Haven" durchaus Potenzial für einen spannenden Thriller geboten hat, konnte mich der Roman aufgrund der Durchschaubarkeit der Charaktere und der etwas abstrusen Story nicht fesseln. 

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    ShellysBooksDiarys avatar
    ShellysBooksDiaryvor 8 Monaten
    Ein Psychothriller, der zum Nachdenken anregt

    Meine Meinung:

    Ich muss euch gestehen, dass ich diesem Psychothriller erst beim 2. Anlauf beendet und auch verstanden habe. Bereits im letzten Sommer hab ich mit „Das Scherbenhaus“ angefangen, aber gleich gemerkt, dass ich nicht so wirklich in die Geschichte abtauchen konnte. Da ich jedoch den Inhalt so ansprechend fand, wollte ich dem Buch gerne nochmal eine Chance geben, und das am besten, wenn ich auch mehr das Feeling für Thriller verspüre (also nun im Winter). Ich muss gestehen, obwohl ich den Anfang noch sehr gut in Erinnerung hatte, hat mir dieser Psychothriller richtig gut gefallen. Aber fangen wir mal von vorne an:


    Bereits das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich neugierig gemacht, was sich wohl dahinter verbirgt. Es ist im allgemein etwas düster gehalten und man sieht fast nur eine große Fensterfront. Da ich selber sehr gerne Wohnungen mit großen oder vielen Fenster liebe, um eben mehr Licht einzufangen, hatte ich mir selbst überlegt, was es nun auf sich hat, dass es trotzdem so düster wirkt. Sind es wirklich nur die dunklen Wolken am Himmel, die man bei genaueren Hinsehen erkennt? Jedoch sieht man auch eine weiße Wand, sowie ein weißes Sofa, welches trotzdem keine Helligkeit ins Bild bringt. Als ich dann mit dem Lesen diesen Psychothriller angefangen habe, hatte ich mir so manche Idee dazu ausgedacht: In erster Linie dreht es sich ja um dieses hochmoderne Wohnhaus, wie die Autorin selber mit einer Glasfront beschreibt. Jedoch kommt mir dieser Gedanke auch etwas befremdlich vor. Andere Menschen können somit hineinsehen und beobachten, was man dort so treibt. Und irgendwie fand ich dann die Vorstellung etwas skurril, dass unsere Protagonistin Carla, die Drohbriefe erhält und unter starken Angstattacken leidet, bis hin zum Verfolgungswahn, sich dort wohl fühlen sollte. Jedoch hat Carla es ja gut geschafft, aber auch gemerkt, dass eben hinter dieser großen Glasfront, wo alles so perfekt und abgesichert scheint, auch düster und mystisch ist. Und genau dieser Grund passt somit sehr gut zum Cover. Es zeigt den eigentlich Handlungsort, wird hinten im Inhalt als ein sicheres Zuhause beschrieben, doch statt es in hellen Farben zu leuchten, drückt er trotzdem eine Dunkelheit aus, der gut zu einem Psychothriller passt.


    Für mein empfinden passt der Titel auch recht gut, obwohl ich recht lange Überlegen musste, was es mit dem Wort „Scherben“ in diesem Titel auf sich hat. Als erstes dachte ich eher an einem Titel wie „Das Glashaus“. Nicht nur, weil es eben ausschließlich in dem gläsernen Wohnhaus „Save Heaven“ abspielt, sondern mein erster Gedanke nach dem Lesen galt auch dem Sprichwort: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!“ Aber wiederum bedeuten Scherben auch eine Art zerstörter Zustand. Und wenn man sich überlegt, dass Carlas Welt mit den Stalker sehr zerbrochen ist und sie sich Zuhause oder auf ihrer Arbeit wohl fühlt, kommt man der Sache schon näher. Auch später in der Wohngemeinschaft „Save Heaven“ in Berlin merkt man, dass der Schein sehr trügt und nicht alles so rosig ist, wie die Bewohner es einem Vorspielen. Und somit dachte ich mir, in einem Haus, welches viel aus Glasfronten besteht, wohnen Menschen, deren eigenes Leben sich auf Rückschläge bezieht, passt „Das Scherbenhaus“ richtig gut.


    Die Autorin Susanne Kliem hat für einen Psychothriller einen sehr einfachen und leichten Schreibstil gewählt. Wobei sie mit teilweise kurzen Sätzen, sowie Absätze und Kapitel den Leser auf einen schnellen Weg ins Geschehen bringt. Gleich im ersten Kapitel hatte sie mich neugierig gemacht, was nun hinter dieser ängstlichen Carla steckt, die sich nicht mal traut, alleine die eigene Haustür zu verlassen, und eine Freundin ihre Post öffnen muss. Sie baut die Spannung langsam und konstant auf, wobei sie ab und zu auch etwas mit dem Leser spielt, in dem sie mit einem neuen Kapitel von einer anderen Sichtweise weiterschreibt. So kommt der Leser nicht so schnell auf das kleine Geheimnis, welches sie in dieser Geschichte eingebaut hat.


    Susanne Kliem erzählt uns die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Carla, die selbst nicht ein ganz einfacher, durchschaubarer Charakter ist. An manchen Stellen hatte ich mir gedacht, wieso sie gerade in bestimmten Situation so handeln musste, und an anderen Stellen habe ich richtig mitgefiebert. Da ich selbst einmal unter einem „leichten“ Stalking-Fall litt, konnte ich mich auch sehr gut in die Gefühlswelt von Carla versetzen. Die ewige Angst, hinter jeden Mauervorsprung könnte der Stalker lauern, ist somit nicht so weit her geholt. Selbst ich bin indirekt in eine andere Stadt geflüchtet und hab gehofft, dass es dadurch nun besser wird. Was ich selbst etwas schade finde, dass Carla in Berlin ihre Angstgefühle überhaupt nicht mehr spürt und gleich ein neues Leben anfängt. Sie machte sich zwar schon ab und zu Gedanken dazu, ob der Stalker sie hier finden würde, aber es gleich mit dem Satz „Hier kennt mich ja keiner“ wieder vertan. Ich selbst hatte es nicht so schnell im Griff und somit kam mir dieser Aspekt doch ein wenig unglaubwürdig vor. Doch sollte das bei manchen Menschen, die unter Stalking leiden, so schnell gehen, widerspreche ich sofort meine Behauptung, und ihr habt meinen vollsten Respekt dafür.


    Aber auch die Bewohner vom „Save Heaven“ geben Carla das Gefühl von Sicherheit. Ich selbst kenne meine Mitbewohner von meinem Wohnhaus nicht und manchmal wünschte ich mir, diese Höflichkeit und Nettigkeit, wie die Bewohner auf neue Mieter und Situationen eingehen, auch hier zu finden. Durch die Mitbewohner lernen wir hauptsächlich 2 Männer näher und genauer kennen, die Carla in den mystischen Situationen zur Seite stehen und ihr Mut und Sicherheit geben. Das wäre einmal der ältere Herr Milan Wagner, der in der Wohnung gegenüber wohnt. Er begrüßte sie gleich ganz herzlich im neuen Haus und veranstaltete sogar für sie eine große Willkommensparty. Aber auch im Lauf der Geschichte war Milan immer irgendwie mit dabei gewesen. Denn er spiegelte das Herz der Gemeinschaft wieder. Zutraulich und freundlich, und hat für jeden ein offenes Ohr. Diese Eigenschaften sind nicht so weit hergeholt. Milan ist im Rentneralter, alleinstehend und durch einen Unfall an einem Gehstock gebunden. Er hat niemanden im direkten Umfeld, mit dem er sich austauschen kann und sucht somit diese Nähe in der Wohngemeinschaft.

    Außerdem lernt der Leser den Charakter Christian kennen, ein berühmter, aufstrebender, sowie attraktiven Künstler. Carla verliebte sich sofort in diesem Charakter, aber wusste nicht genau, wie sie mit diesem Gefühl umgehen soll, da sich Christian bereits in einer Beziehung befand. Sie versuchte ihn nur als einen sehr netten Nachbarn einzuordnen, versuchte jedoch trotzdem mehr von seinem Leben zu erfahren. Auch hier spiegelt sich die Realität mit der Geschichte wieder. Denn unter uns Frauen können wir ruhig gerne zugeben, dass es immer und überall attraktive Männer gibt, die uns ins Staunen bringen. Auch wenn dieser Mann, oder wir selbst in einer Beziehung sind, gibt es trotzdem eine gewisse Anziehungskraft und man möchte so viel wie möglich von diesen Menschen erfahren und somit in seinem Leben treten.

    Aber auch die anderen Bewohner, auch wenn diese nur kurzzeitig auftauchen, sind sehr gute Charaktere. Sei es die Familie, wo die Beziehung von den Eheleuten in Frage gestellt wird, oder die Teenagerphase eines jungen Mädchens mit ihren jugendlichen Problemen. Als Leser kann man sich sehr gut und vor allem auch schnell in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und somit verstehen, wieso sich Carla im „Save Heaven“ so wohl gefühlt hat. Jedoch merkt Carla schnell, dass nicht jeder Mensch so perfekt ist, wie er vorgibt, und jeder ein düsteres Geheimnis mit sich bringt.


    Mein Fazit:

    „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem ist ein Psychothriller, der auch viel zum Nachdenken anregt. Traut man seinen Mitbewohnern in einem Wohnkomplex wirklich so sehr, dass sie ein Teil des eigenen Lebens werden? Mit ihrem schönen und leichten Schreibstil, den kurzen Abschnitten, bringt sie den Leser schnell ins Geschehen hinein. Doch durch immer wieder anderen, mystischen Ereignissen verwirrt sie auch den Leser, so dass man noch lange nach der passende Lösung sucht. Für mich persönlich ein gelungener Psychothriller, der ideal nun für die kalte Jahreszeit ist. Denn wieso sollte immer alles hell sein, wenn der Winter so düster wirkt.

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    C
    chris_mavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Stalking in eine tolle Story eingebunden. Mord und Psychoteror nicht ausgeschlossen. Lesenswert
    Wem kann man trauen

    Salking ist kein Kavaliersdelikt doch wie weit kann das gehen. Ist nur die Psyche des einzelnen betroffen oder leidet auch das Umfeld und was bring ein Umzug in eine andere Gegend. Kann man dann alles hinter sich lassen.

    Sie fragen sich warum ich gerade damit bei einem Buch anfange. Dieser Thriller beschreibt dieses Thema in einer ganz besondern Weise. Sehr nachvollziehbar und in einer geschickten Geschichte eingebunden.

    Die Geschichte handelt von Carla Brendel, Köchin im Restaurant ihres Schwagers am Land. Sie wohnt auch in einem wunderschönen Häuschen in das sich Carla sofort verliebt hatte, auch wenn es viel Geld schluckt. Auch ihre Nichten und ihre beste Freundin sind hier zuhause. Wo könnte es sich also schöner leben lassen als in Stade.

    Leider hat Carla seit geraumer Zeit einen unbekannten Salker der ihr Leben an dem schönen Ort zu ungeahnten Ängsten und Gedanken verleiten lässt. Als ihre Halbschwester Ellen aus Berlin sie um Hilfe bittet, reist sie gerne nach Berlin. Das Verhältnis zu Ellen war nie das beste. Es ist auch nicht verwunderlich, dass Ellen in einem ganz besonderem Haus wohnt. Ihr Haus, dass sie als Architektin selber erschaffen hat, das abgesicherte Smart Home. Alles ist elektronisch gesteuert, so etwas wie einen Schlüssel gibt es nicht nur mit Codes kommt man ins Haus, in den Fahrstuhl in die jeweiligen Wohnungen.

    In Berlin fühlt sich Carla erstmals befreit von dem Stalker, doch leider verschwindet Ellen spurlos und Carla begibt sich auf Spurensuche, da ihre Halbschwester sichtlich Angst hatte und ihr noch etwas mitteilen wollte, dazu leider nicht mehr kam. In dem sicheren Haus wohnen außerdem noch andere Bewohner. Als auch in diesem Haus ungewöhnliches vor sich geht, fragt sich Carla wem sie wirklich vertrauen kann. Was ist wirklich mit Ellen passiert ? Lebt sie noch ? Was hat das alles mit dem modernen Haus und deren Bewohner zu tun? Was ist eigentlich mit Carlas Stalker? Um diese Fragen herauszufinden, müssen Sie diesen Psychothriller lesen. Ich garantiere Ihnen langweilig wird Ihnen nicht werden.

    Die Autorin hat das Thema sehr nachvollziehbar und oft beklemmend beschrieben. Sie hat es in eine wirklich tolle Story eingebunden und so kann man diesen Thriller nur schwer aus der Hand legen. Das einzige was das lesen etwas schwer macht sind die langen Abschnitte. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Ich kann diesen Psychothriller nur wärmstens empfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 10 Monaten
    Das Scherbenhaus

    Lesegrund: 

    "Das Scherbenhaus" klang für mich der Inhaltsbeschreibung nach, nach einem spannenden Thriller und solche Geschichten lese ich ja regelmäßig und wirklich gerne, weshalb ich auch zu diesem Buch gegriffen habe.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Carla Brendel. Carla wird seit Monaten von einem sadistischen Stalker verfolgt. Aber nicht nur die ständige Überwachung zerrt an ihren Nerven, sondern auch die Bilder, die der Stalker ihr schickt. Die Motive sind vielfältig aber sie haben eines gemeinsam, sie sollen Angst machen. Schließlich flüchtet Carla zu ihrer Halbschwester Ellen nach Berlin. Die Wohnanlage "Safe Haven" vermittelt ihr Sicherheit. Doch als Ellen spurlos verschwindet und kurz darauf tot aufgefunden wird, muss Carla sich mit der Tatsache anfreunden, dass in "Safe Haven" ganz eigene Gesetze herrschen ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Susanne Kliem hat mir gut gefallen. Der Autorin gelingt es in einer einfachen Sprache, nicht nur flüssig, sondern immer auch interessant zu schreiben und eine unterschwellige Spannung entstehen zu lassen, was mir gut gefallen hat. 


    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Susanne Kliem gut ausgearbeitet, sodass ich die Entwicklungen größtenteils interessiert verfolgt habe. Leider bin ich mit der Protagonistin nicht richtig warm geworden, weil sie für mich manchmal zu substanzlos wirkte.

     

    Spannung: 

    Die Spannung baut die Autorin in diesem Thriller eher durch die psychologischen Elemente, wie zum Beispiel verschiedene Manipulationen ein, was ich auch sehr gelungen fand. Dadurch brachte sie meine Vermutung zur Auflösung zwar nicht ins wanken, aber sie streute ein paar Unsicherheiten, was ich super fand. Leider gab es viele Passagen, die mir zu langatmig beschrieben worden sind und richtig spannend wird es erst im letzten Drittel. Ich hätte es schön gefunden auch schon im ersten und zweiten Drittel ein höheres Tempo und dadurch mehr Spannung zu erleben.

     

    Emotionen:  

    Die Emotionen hat Susanne Kliem gut rübergebracht und auch wenn ich nicht richtig mitgefiebert habe, konnte ich den Charakteren die Gefühle abnehmen, was mir immer sehr wichtig ist.

     

    "Das Scherbenhaus" hatte mir den Großteil der Geschichte leider zu wenig Spannung zu bieten, sodass auch das temporeiche Finale nicht alles fehlende aufwiegen konnte. Das Potenzial war durchaus gegeben, aber in meinen Augen, wurde es nicht immer komplett ausgeschöpft, wodurch dieses Buch für zwischendurch ganz nett ist, aber nicht vor Spannung strotzt.

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    melanie_reicherts avatar
    melanie_reichertvor 10 Monaten
    Beklemmend mit toller Hintergrundstory

    Mit „Das Scherbenhaus“ legt uns die Autorin einen perfide durchdachten Psychothriller vor, der nicht nur mit seinen glaubhaften Chrakteren bestechen kann, sondern auch mit seiner tollen Hintergrundstory.

    Wir bekommen diese Geschichte aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Die Kapitel sind klassisch-nummerisch angeordnet und die Erzählweise verläuft linear. Der Schreibstil war schön flüssig und fesselnd, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Beschreibungen waren so plastisch, dass ich mir die Umgebung super vorstellen konnte. Trotz allem war bei den Details aber auch noch Freiraum für eigene Vorstellungen, was ich positiv hervorheben möchte.

    Carla hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, weil sie eine ganz normale Person ist. Sie hätte auch du oder ich sein können, was die Situation greifbarer und besser vorstellbar macht. Sie ist sehr überlegt in ihren Handlungen, verliert dabei aber nicht ihre Intuition und emotionale Seite. Für mich eine perfekte Mischung. Sie war zu jedem Zeitpunkt authentisch und ich konnte ihr Tun nachvollziehen.

    Auch die Nebencharaktere sind super dargestellt worden. Besonders die Bewohner von Safe Haven sind psychologisch sehr ausgefeilt. Nicht immer ist der erste Eindruck der richtige und genau das hat mich letztendlich überzeugen können. Die Überraschungen, die die Autorin im Bereich des Charakterdesigns parat hält, sind superspannend. Hier muss ich ein großes Kompliment aussprechen.

    Besonders spannend fand ich den Aspekt des denkenden Hauses. Obwohl es eigentlich nur beiläufig mit der Geschichte verwoben ist, hat es doch Fragen bei mir aufgeworfen und mich zum Nachdenken angeregt.

    Der einzige Kritikpunkt geht an die Spannung zu Beginn. Ich konnte mich zwar sofort in die Story eindenken und hab mich gut zurechtgefunden, allerdings ist die Spannung (also im Bereich Thriller) etwas auf sich warten lassen. Den psychologischen Aspekt blieb teilweise ganz aus, was ich schade fand. Hier hätte man noch ein paar gruselige Details ausarbeiten können, was die Gänsehautmomente gesteigert hätte.

    Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich wurde mit Spannung, Rätseln und Vergangenheitsbewältigung bestens unterhalten. Starke Charaktere und eine tolle Hintergrundstory sorgen für fesselnde Lesestunden. Sicher nicht das letzte Buch der Autorin, denn ihr Schreibstil hat mich angefixt.

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    Lesebegeistertevor 10 Monaten
    ...Nervenkitzel pur...

    Clara wird seit Monaten von einem Stalker belästig. Sie flüchtet deshalb zu ihrer Halbschwester nach Berlin. Ellen ist Architektin und das das Haus "Safe Haven" entworfen. Doch die Sicherheit ist für Clara nur von kurzer Dauer. Denn kurze Zeit
    später wird ihre Halbschwester tot gefunden. Ein Unfall? Clara glaubt nicht daran und forscht selbst nach. Schon bald stellt sich heraus, dass selbst das Safe Haven nicht so sicher ist, wie es scheint.... Ich fand diesen Psychothriller sehr raffiniert
    und spannend. Als Leser will man unbedingt wissen, was passiert ist. Unheimlicher Psychothriller mit purem Nervenkitzel von der ersten bist zur letzten Seite.

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    Krimisofa_coms avatar
    Krimisofa_comvor einem Jahr
    Wer im Glashaus sitzt ...

    Mir war Susanne Kliem bis vor wenige Monate kein Begriff, und selbst der Verlag, in dem ihr aktuelles Werk erschien, ist vermutlich nicht gerade ein Triple-A-Verlag. Auf „Das Scherbenhaus“ bin ich durch eine Rezension auf einem Blog gestoßen, den ich sehr gerne lese. Etwa ab der Hälfte der Rezension habe ich aufgehört, weiterzulesen, weil ich gemerkt habe, dass das ein Buch sein könnte, das mir gefallen könnte – und weil ich meine Meinung über „Das Scherbenhaus“ nicht allzu sehr von der Rezension beeinflussen lassen wollte, hörte ich auf, die Rezension weiterzulesen (das handhabe ich grundsätzlich so bei Büchern, die ich selber lesen und rezensieren will). Nun habe ich das Buch gelesen und WOW, wie beeindruckend – wäre da nicht ein nicht zu unterschätzender Wermutstropfen.

    Carla hat eigentlich ein beschauliches Leben in Stade im Norden Deutschlands. Sie hat eine Arbeit, die sie erfüllt und ein Reethaus, in dem sie gerne lebt. Und auch wenn er sich schon wochenlang nicht bei ihr gemeldet hat, hat sie immer noch Angst vor ihrem Stalker, den sie bei Facebook kennengelernt und dem sie leichtfertig ihre Adresse gegeben hat. Carla merkt man ihre Angst als Leser an, sie agiert zurückhaltend und eher zögernd. Sie verlässt nicht gerne ihre Komfortzone und bleibt lieber dort wo sie meint sicher zu sein, selbst wenn sie Angst hat – das klingt irrational und ist es vermutlich auch. Aber zu einem gewissen Grad kann man ihr Handeln auch nachvollziehen, denn immerhin hat sie in ihrem Umfeld einen sicheren Job und ihre Freunde. Das alles gibt ihr Halt und sie fühlt sich beschützt. Selbst als sie ihre Halbschwester Ellen verängstigt anruft, zögert sie, zu ihr zu fahren, sieht dann aber – zum Glück, will man fast sagen – die Kehrseite der Medaille; denn Berlin ist natürlich um einiges anonymer als Stade, wo jeder jeden kennt. Obendrein darf sie in Berlin im Safe Haven wohnen, einem Glashaus, das Ellen, die Architektin ist, erschaffen hat. Das Safe Haven ist komplett computergesteuert, Schlüssel gibt es genau so wenig wie einen Heizungsregelungsknopf; alles wird übers Smartphone gesteuert. Ist dessen Akku mal leer, hat man Pech gehabt; aber sowas passiert in der Geschichte natürlich nicht.

    Insgesamt strahlt dieses computergesteuerte Haus samt seinen Einwohnern aber etwas ziemlich gruseliges aus – und genau das macht die Geschichte so besonders. Anfangs passiert ziemlich viel, was die Geschichte spannend macht, danach ist die Atmosphäre so dicht, dass sie den Leser durch die Handlung trägt. Das was Emma Garnier mit dem „Grandhotel Angst“ bei mir nicht geschafft hat, gelingt Susanne Kliem mit einer vermeintlichen Leichtigkeit und irgendwann habe ich mich gefragt, warum Kliem bis jetzt unter meinem Radar geblieben ist, denn ihr Schreibstil spricht mich zu hundert Prozent an, weshalb ich sie definitiv weiterverfolgen werde. Auch ihre Charakterzeichnungen sind phänomenal und sie verleiht jedem Charakter sein eigenes Profil.

    Die größte Schwäche ist allerdings, dass „Das Scherbenhaus“ sehr vorhersehbar ist, was auch der Größe des Ensembles geschuldet ist, denn in der Geschichte haben vielleicht vier bis sechs Charaktere Relevanz. Da muss man kein Sherlock Holmes sein, um die Geschichte zu durchschauen – und ich bin einer, der in den seltensten Fällen das Ende errät. Hier gelang es mir – zumindest in groben Zügen – innerhalb des ersten Drittels. Weil es in der Einzelbewertung keine Vorhersehbarkeit-Kategorie gibt, habe ich bei der Kategorie „Spannung" insgesamt drei Punkte abgezogen. Ich mache das ungern, weil mich der Plot zu hundert Prozent überzeugt hat, aber Vorhersehbarkeit, oder eben nicht-Vorhersehbarkeit ist in einem Thriller, der so packend wie dieser ist, eben die halbe Miete.

    Tl;dr: „Das Scherbenhaus“ ist ein hervorragender Thriller mit einer irrsinnig packenden Geschichte und sehr gut herausgearbeiteten Charakteren. Die Atmosphäre ist so dicht, dass sie einem nach dem rasanten Beginn durch die Handlung trägt. Einziges Manko ist die Vorhersehbarkeit. Mehr Rezensionen gibt's Krimisofa.com!

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    julchen91s avatar
    julchen91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannungsgeladener Psychothriller
    spannungsgeladener Psychothriller

    Kurze Inhaltsangabe:

    In dem Buch "Das Scherbenhaus" von Susanne Kliem geht es um in erster Linie darum, wie es sich anfühlt von einem Stalker in den Wahnsinn getrieben zu werden. Wir lernen die Protagonistin Carla kennen, die seit einiger Zeit leidet sie schon unter einem extremen Verfolgungswahn und beschließt dann, kurzerhand zu ihrer Schwester in die luxeriöse Wohnanlage "safe haven" zu ziehen. Diese Wohnungen sind mit dem neusten Sicherheitsstandards ausgestattet. Doch leider ist der Frieden nicht von langer Dauer. Carla und ihre Schwester gehen in ein Restaurant und erzählen über die letzten Wochen und Monate. Kurze Zeit später verschwindet ihre Schwester spurlos und lässt Carla in dem Restaurant allein zurück.
    Im Safe Haven kommt sie mit einigen Mitbewohnerin in Kontakt und versucht herauszufinden, was genau ihrer Schwester wiederfahren ist. Was sie allerdings nicht ahnt, ist das sie sich in tödlicher Gefahr befindet.

    Meine Meinung:

    Ich war wirklich unglaublich begeistert wie Susanne Kliem es schafft, mich in 336 Seiten so sehr zu fesseln. man ist von der ersten bis zur letzen Seite komlett bei der Protagonistin. Man wird immer wieder auf eine falsche Färte gelockt und erfährt so erst recht spät was genau passiert ist. Ein unglaublicher Nervenkitzel sorgt dafür, das man dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Der Schreibstil ist unglaublich rasant und dabei aber nicht zu oberfläschlich.
    Die Kapitel sind dabei sehr kompackt, was den Leser dazu verführt, mehr über die Geschichte erfahren zu wollen.
    Außerdem kommt beim Lesen ein unglaublich beängstigendes Gefühl von Unsicherheit in der eigenen Wohnung auf. Ich würde es demnach nicht einem Leser empfehlen, der schwache Nerven hat.
    Die Autorin hat außerdem noch zwei weitere Bücher auf den Markt gebracht, für die ich mich nach diesem Buch absolut interessiere.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente
    Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze meine persönliche Meinung:

    Das Buch wird als "Psychothriller" angepriesen. Das ist meiner Meinung nach aber deutlich zu hochgegriffen. Ich habe daher in der Überschrift schonmal eine andere Bezeichnung ausgewählt.

    Für einen echten Psychothriller fehlt es denn doch an der dort zu erwartenden nägelkauenden Spannung. Dieses Buch startet spannungsmäßig sehr moderat, erst ab der Buchmitte steigert sich diese etwas. Trotzdem kann der Roman den Leser fesseln und in das Geschehen hineinziehen. Dazu tragen die (zumindest überwiegend) sehr liebevoll und tief gezeichneten Charaktere einen guten Teil bei.

    Hinzu kommt die gute, sehr flüssige und bildhafte Schreibweise der Autorin. Hin und wieder haben sich aber auch ein paar Logikfehler eingeschlichen, z.B hinsichtlich des "Safe-Haven", welches als große Wohnanlage bezeichnet wurde, dann aber nur von ein paar wenigen Menschen bevölkert wurde. 

    Insgesamt ein guter, mittelmäßig spannender Krimi der aber sehr gut unterhalten konnte.  Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt und mich dann - mit etwas Wohlwollen - für einen vierten Stern entschieden.

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