Susanne Kliem Das Scherbenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt ...

Ein raffinierter Psychothriller, der in die Abgründe der menschlichen Psyche vordringt und den Leser bis zur letzten Seite in Bann hält.

Sehr spannend und kommt ohne große Brutalität und Gemetzel aus. TOP

— Desiree_Miao_Miao

Stalking in eine tolle Story eingebunden. Mord und Psychoteror nicht ausgeschlossen. Lesenswert

— chris_ma

spannungsgeladener Psychothriller

— julchen91

Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

— Thommy28

Ein vielversprechendes Buch mit Gänsehautfaktor.

— Larena

Als Roman betrachtet okay, für einen Psychothriller zu lahm.

— SophieNdm

Das Buch hatte so viel Potenzial und enttäuschte mich zum Ende hin sehr :(

— Kiritani

Mit Raffinesse und Feingefühl erzeugt die Autorin langsam eine Gänsehaut, die bis zum Ende bleibt.

— NicoleP

Eindimensionale Charaktere treffen auf einen unglaubwürdigen, langweiligen und vorhersehbaren Plot. Alles wirkt unecht und konstruiert.

— -Leselust-

Tiefgründige Psychospannung! Präzise skizzierte Charaktere!

— bookweb

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  • Ein Psychothriller, der zum Nachdenken anregt

    Das Scherbenhaus

    ShellysBooksDiary

    11. February 2018 um 13:36

    Meine Meinung: Ich muss euch gestehen, dass ich diesem Psychothriller erst beim 2. Anlauf beendet und auch verstanden habe. Bereits im letzten Sommer hab ich mit „Das Scherbenhaus“ angefangen, aber gleich gemerkt, dass ich nicht so wirklich in die Geschichte abtauchen konnte. Da ich jedoch den Inhalt so ansprechend fand, wollte ich dem Buch gerne nochmal eine Chance geben, und das am besten, wenn ich auch mehr das Feeling für Thriller verspüre (also nun im Winter). Ich muss gestehen, obwohl ich den Anfang noch sehr gut in Erinnerung hatte, hat mir dieser Psychothriller richtig gut gefallen. Aber fangen wir mal von vorne an: Bereits das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich neugierig gemacht, was sich wohl dahinter verbirgt. Es ist im allgemein etwas düster gehalten und man sieht fast nur eine große Fensterfront. Da ich selber sehr gerne Wohnungen mit großen oder vielen Fenster liebe, um eben mehr Licht einzufangen, hatte ich mir selbst überlegt, was es nun auf sich hat, dass es trotzdem so düster wirkt. Sind es wirklich nur die dunklen Wolken am Himmel, die man bei genaueren Hinsehen erkennt? Jedoch sieht man auch eine weiße Wand, sowie ein weißes Sofa, welches trotzdem keine Helligkeit ins Bild bringt. Als ich dann mit dem Lesen diesen Psychothriller angefangen habe, hatte ich mir so manche Idee dazu ausgedacht: In erster Linie dreht es sich ja um dieses hochmoderne Wohnhaus, wie die Autorin selber mit einer Glasfront beschreibt. Jedoch kommt mir dieser Gedanke auch etwas befremdlich vor. Andere Menschen können somit hineinsehen und beobachten, was man dort so treibt. Und irgendwie fand ich dann die Vorstellung etwas skurril, dass unsere Protagonistin Carla, die Drohbriefe erhält und unter starken Angstattacken leidet, bis hin zum Verfolgungswahn, sich dort wohl fühlen sollte. Jedoch hat Carla es ja gut geschafft, aber auch gemerkt, dass eben hinter dieser großen Glasfront, wo alles so perfekt und abgesichert scheint, auch düster und mystisch ist. Und genau dieser Grund passt somit sehr gut zum Cover. Es zeigt den eigentlich Handlungsort, wird hinten im Inhalt als ein sicheres Zuhause beschrieben, doch statt es in hellen Farben zu leuchten, drückt er trotzdem eine Dunkelheit aus, der gut zu einem Psychothriller passt. Für mein empfinden passt der Titel auch recht gut, obwohl ich recht lange Überlegen musste, was es mit dem Wort „Scherben“ in diesem Titel auf sich hat. Als erstes dachte ich eher an einem Titel wie „Das Glashaus“. Nicht nur, weil es eben ausschließlich in dem gläsernen Wohnhaus „Save Heaven“ abspielt, sondern mein erster Gedanke nach dem Lesen galt auch dem Sprichwort: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!“ Aber wiederum bedeuten Scherben auch eine Art zerstörter Zustand. Und wenn man sich überlegt, dass Carlas Welt mit den Stalker sehr zerbrochen ist und sie sich Zuhause oder auf ihrer Arbeit wohl fühlt, kommt man der Sache schon näher. Auch später in der Wohngemeinschaft „Save Heaven“ in Berlin merkt man, dass der Schein sehr trügt und nicht alles so rosig ist, wie die Bewohner es einem Vorspielen. Und somit dachte ich mir, in einem Haus, welches viel aus Glasfronten besteht, wohnen Menschen, deren eigenes Leben sich auf Rückschläge bezieht, passt „Das Scherbenhaus“ richtig gut. Die Autorin Susanne Kliem hat für einen Psychothriller einen sehr einfachen und leichten Schreibstil gewählt. Wobei sie mit teilweise kurzen Sätzen, sowie Absätze und Kapitel den Leser auf einen schnellen Weg ins Geschehen bringt. Gleich im ersten Kapitel hatte sie mich neugierig gemacht, was nun hinter dieser ängstlichen Carla steckt, die sich nicht mal traut, alleine die eigene Haustür zu verlassen, und eine Freundin ihre Post öffnen muss. Sie baut die Spannung langsam und konstant auf, wobei sie ab und zu auch etwas mit dem Leser spielt, in dem sie mit einem neuen Kapitel von einer anderen Sichtweise weiterschreibt. So kommt der Leser nicht so schnell auf das kleine Geheimnis, welches sie in dieser Geschichte eingebaut hat. Susanne Kliem erzählt uns die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Carla, die selbst nicht ein ganz einfacher, durchschaubarer Charakter ist. An manchen Stellen hatte ich mir gedacht, wieso sie gerade in bestimmten Situation so handeln musste, und an anderen Stellen habe ich richtig mitgefiebert. Da ich selbst einmal unter einem „leichten“ Stalking-Fall litt, konnte ich mich auch sehr gut in die Gefühlswelt von Carla versetzen. Die ewige Angst, hinter jeden Mauervorsprung könnte der Stalker lauern, ist somit nicht so weit her geholt. Selbst ich bin indirekt in eine andere Stadt geflüchtet und hab gehofft, dass es dadurch nun besser wird. Was ich selbst etwas schade finde, dass Carla in Berlin ihre Angstgefühle überhaupt nicht mehr spürt und gleich ein neues Leben anfängt. Sie machte sich zwar schon ab und zu Gedanken dazu, ob der Stalker sie hier finden würde, aber es gleich mit dem Satz „Hier kennt mich ja keiner“ wieder vertan. Ich selbst hatte es nicht so schnell im Griff und somit kam mir dieser Aspekt doch ein wenig unglaubwürdig vor. Doch sollte das bei manchen Menschen, die unter Stalking leiden, so schnell gehen, widerspreche ich sofort meine Behauptung, und ihr habt meinen vollsten Respekt dafür. Aber auch die Bewohner vom „Save Heaven“ geben Carla das Gefühl von Sicherheit. Ich selbst kenne meine Mitbewohner von meinem Wohnhaus nicht und manchmal wünschte ich mir, diese Höflichkeit und Nettigkeit, wie die Bewohner auf neue Mieter und Situationen eingehen, auch hier zu finden. Durch die Mitbewohner lernen wir hauptsächlich 2 Männer näher und genauer kennen, die Carla in den mystischen Situationen zur Seite stehen und ihr Mut und Sicherheit geben. Das wäre einmal der ältere Herr Milan Wagner, der in der Wohnung gegenüber wohnt. Er begrüßte sie gleich ganz herzlich im neuen Haus und veranstaltete sogar für sie eine große Willkommensparty. Aber auch im Lauf der Geschichte war Milan immer irgendwie mit dabei gewesen. Denn er spiegelte das Herz der Gemeinschaft wieder. Zutraulich und freundlich, und hat für jeden ein offenes Ohr. Diese Eigenschaften sind nicht so weit hergeholt. Milan ist im Rentneralter, alleinstehend und durch einen Unfall an einem Gehstock gebunden. Er hat niemanden im direkten Umfeld, mit dem er sich austauschen kann und sucht somit diese Nähe in der Wohngemeinschaft. Außerdem lernt der Leser den Charakter Christian kennen, ein berühmter, aufstrebender, sowie attraktiven Künstler. Carla verliebte sich sofort in diesem Charakter, aber wusste nicht genau, wie sie mit diesem Gefühl umgehen soll, da sich Christian bereits in einer Beziehung befand. Sie versuchte ihn nur als einen sehr netten Nachbarn einzuordnen, versuchte jedoch trotzdem mehr von seinem Leben zu erfahren. Auch hier spiegelt sich die Realität mit der Geschichte wieder. Denn unter uns Frauen können wir ruhig gerne zugeben, dass es immer und überall attraktive Männer gibt, die uns ins Staunen bringen. Auch wenn dieser Mann, oder wir selbst in einer Beziehung sind, gibt es trotzdem eine gewisse Anziehungskraft und man möchte so viel wie möglich von diesen Menschen erfahren und somit in seinem Leben treten. Aber auch die anderen Bewohner, auch wenn diese nur kurzzeitig auftauchen, sind sehr gute Charaktere. Sei es die Familie, wo die Beziehung von den Eheleuten in Frage gestellt wird, oder die Teenagerphase eines jungen Mädchens mit ihren jugendlichen Problemen. Als Leser kann man sich sehr gut und vor allem auch schnell in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und somit verstehen, wieso sich Carla im „Save Heaven“ so wohl gefühlt hat. Jedoch merkt Carla schnell, dass nicht jeder Mensch so perfekt ist, wie er vorgibt, und jeder ein düsteres Geheimnis mit sich bringt. Mein Fazit: „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem ist ein Psychothriller, der auch viel zum Nachdenken anregt. Traut man seinen Mitbewohnern in einem Wohnkomplex wirklich so sehr, dass sie ein Teil des eigenen Lebens werden? Mit ihrem schönen und leichten Schreibstil, den kurzen Abschnitten, bringt sie den Leser schnell ins Geschehen hinein. Doch durch immer wieder anderen, mystischen Ereignissen verwirrt sie auch den Leser, so dass man noch lange nach der passende Lösung sucht. Für mich persönlich ein gelungener Psychothriller, der ideal nun für die kalte Jahreszeit ist. Denn wieso sollte immer alles hell sein, wenn der Winter so düster wirkt.

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  • Wem kann man trauen

    Das Scherbenhaus

    chris_ma

    17. January 2018 um 13:04

    Salking ist kein Kavaliersdelikt doch wie weit kann das gehen. Ist nur die Psyche des einzelnen betroffen oder leidet auch das Umfeld und was bring ein Umzug in eine andere Gegend. Kann man dann alles hinter sich lassen. Sie fragen sich warum ich gerade damit bei einem Buch anfange. Dieser Thriller beschreibt dieses Thema in einer ganz besondern Weise. Sehr nachvollziehbar und in einer geschickten Geschichte eingebunden. Die Geschichte handelt von Carla Brendel, Köchin im Restaurant ihres Schwagers am Land. Sie wohnt auch in einem wunderschönen Häuschen in das sich Carla sofort verliebt hatte, auch wenn es viel Geld schluckt. Auch ihre Nichten und ihre beste Freundin sind hier zuhause. Wo könnte es sich also schöner leben lassen als in Stade. Leider hat Carla seit geraumer Zeit einen unbekannten Salker der ihr Leben an dem schönen Ort zu ungeahnten Ängsten und Gedanken verleiten lässt. Als ihre Halbschwester Ellen aus Berlin sie um Hilfe bittet, reist sie gerne nach Berlin. Das Verhältnis zu Ellen war nie das beste. Es ist auch nicht verwunderlich, dass Ellen in einem ganz besonderem Haus wohnt. Ihr Haus, dass sie als Architektin selber erschaffen hat, das abgesicherte Smart Home. Alles ist elektronisch gesteuert, so etwas wie einen Schlüssel gibt es nicht nur mit Codes kommt man ins Haus, in den Fahrstuhl in die jeweiligen Wohnungen. In Berlin fühlt sich Carla erstmals befreit von dem Stalker, doch leider verschwindet Ellen spurlos und Carla begibt sich auf Spurensuche, da ihre Halbschwester sichtlich Angst hatte und ihr noch etwas mitteilen wollte, dazu leider nicht mehr kam. In dem sicheren Haus wohnen außerdem noch andere Bewohner. Als auch in diesem Haus ungewöhnliches vor sich geht, fragt sich Carla wem sie wirklich vertrauen kann. Was ist wirklich mit Ellen passiert ? Lebt sie noch ? Was hat das alles mit dem modernen Haus und deren Bewohner zu tun? Was ist eigentlich mit Carlas Stalker? Um diese Fragen herauszufinden, müssen Sie diesen Psychothriller lesen. Ich garantiere Ihnen langweilig wird Ihnen nicht werden. Die Autorin hat das Thema sehr nachvollziehbar und oft beklemmend beschrieben. Sie hat es in eine wirklich tolle Story eingebunden und so kann man diesen Thriller nur schwer aus der Hand legen. Das einzige was das lesen etwas schwer macht sind die langen Abschnitte. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Ich kann diesen Psychothriller nur wärmstens empfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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  • Das Scherbenhaus

    Das Scherbenhaus

    Kleine8310

    07. January 2018 um 10:31

    Lesegrund:  "Das Scherbenhaus" klang für mich der Inhaltsbeschreibung nach, nach einem spannenden Thriller und solche Geschichten lese ich ja regelmäßig und wirklich gerne, weshalb ich auch zu diesem Buch gegriffen habe.   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Carla Brendel. Carla wird seit Monaten von einem sadistischen Stalker verfolgt. Aber nicht nur die ständige Überwachung zerrt an ihren Nerven, sondern auch die Bilder, die der Stalker ihr schickt. Die Motive sind vielfältig aber sie haben eines gemeinsam, sie sollen Angst machen. Schließlich flüchtet Carla zu ihrer Halbschwester Ellen nach Berlin. Die Wohnanlage "Safe Haven" vermittelt ihr Sicherheit. Doch als Ellen spurlos verschwindet und kurz darauf tot aufgefunden wird, muss Carla sich mit der Tatsache anfreunden, dass in "Safe Haven" ganz eigene Gesetze herrschen ...   Schreibstil:  Der Schreibstil von Susanne Kliem hat mir gut gefallen. Der Autorin gelingt es in einer einfachen Sprache, nicht nur flüssig, sondern immer auch interessant zu schreiben und eine unterschwellige Spannung entstehen zu lassen, was mir gut gefallen hat.  Charaktere:  Die Charaktere hat Susanne Kliem gut ausgearbeitet, sodass ich die Entwicklungen größtenteils interessiert verfolgt habe. Leider bin ich mit der Protagonistin nicht richtig warm geworden, weil sie für mich manchmal zu substanzlos wirkte.   Spannung:  Die Spannung baut die Autorin in diesem Thriller eher durch die psychologischen Elemente, wie zum Beispiel verschiedene Manipulationen ein, was ich auch sehr gelungen fand. Dadurch brachte sie meine Vermutung zur Auflösung zwar nicht ins wanken, aber sie streute ein paar Unsicherheiten, was ich super fand. Leider gab es viele Passagen, die mir zu langatmig beschrieben worden sind und richtig spannend wird es erst im letzten Drittel. Ich hätte es schön gefunden auch schon im ersten und zweiten Drittel ein höheres Tempo und dadurch mehr Spannung zu erleben.   Emotionen:   Die Emotionen hat Susanne Kliem gut rübergebracht und auch wenn ich nicht richtig mitgefiebert habe, konnte ich den Charakteren die Gefühle abnehmen, was mir immer sehr wichtig ist.   "Das Scherbenhaus" hatte mir den Großteil der Geschichte leider zu wenig Spannung zu bieten, sodass auch das temporeiche Finale nicht alles fehlende aufwiegen konnte. Das Potenzial war durchaus gegeben, aber in meinen Augen, wurde es nicht immer komplett ausgeschöpft, wodurch dieses Buch für zwischendurch ganz nett ist, aber nicht vor Spannung strotzt.

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  • Beklemmend mit toller Hintergrundstory

    Das Scherbenhaus

    melanie_reichert

    07. January 2018 um 09:06

    Mit „Das Scherbenhaus“ legt uns die Autorin einen perfide durchdachten Psychothriller vor, der nicht nur mit seinen glaubhaften Chrakteren bestechen kann, sondern auch mit seiner tollen Hintergrundstory. Wir bekommen diese Geschichte aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Die Kapitel sind klassisch-nummerisch angeordnet und die Erzählweise verläuft linear. Der Schreibstil war schön flüssig und fesselnd, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Beschreibungen waren so plastisch, dass ich mir die Umgebung super vorstellen konnte. Trotz allem war bei den Details aber auch noch Freiraum für eigene Vorstellungen, was ich positiv hervorheben möchte. Carla hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, weil sie eine ganz normale Person ist. Sie hätte auch du oder ich sein können, was die Situation greifbarer und besser vorstellbar macht. Sie ist sehr überlegt in ihren Handlungen, verliert dabei aber nicht ihre Intuition und emotionale Seite. Für mich eine perfekte Mischung. Sie war zu jedem Zeitpunkt authentisch und ich konnte ihr Tun nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere sind super dargestellt worden. Besonders die Bewohner von Safe Haven sind psychologisch sehr ausgefeilt. Nicht immer ist der erste Eindruck der richtige und genau das hat mich letztendlich überzeugen können. Die Überraschungen, die die Autorin im Bereich des Charakterdesigns parat hält, sind superspannend. Hier muss ich ein großes Kompliment aussprechen. Besonders spannend fand ich den Aspekt des denkenden Hauses. Obwohl es eigentlich nur beiläufig mit der Geschichte verwoben ist, hat es doch Fragen bei mir aufgeworfen und mich zum Nachdenken angeregt. Der einzige Kritikpunkt geht an die Spannung zu Beginn. Ich konnte mich zwar sofort in die Story eindenken und hab mich gut zurechtgefunden, allerdings ist die Spannung (also im Bereich Thriller) etwas auf sich warten lassen. Den psychologischen Aspekt blieb teilweise ganz aus, was ich schade fand. Hier hätte man noch ein paar gruselige Details ausarbeiten können, was die Gänsehautmomente gesteigert hätte. Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich wurde mit Spannung, Rätseln und Vergangenheitsbewältigung bestens unterhalten. Starke Charaktere und eine tolle Hintergrundstory sorgen für fesselnde Lesestunden. Sicher nicht das letzte Buch der Autorin, denn ihr Schreibstil hat mich angefixt.

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  • ...Nervenkitzel pur...

    Das Scherbenhaus

    Lesebegeisterte

    09. December 2017 um 13:39

    Clara wird seit Monaten von einem Stalker belästig. Sie flüchtet deshalb zu ihrer Halbschwester nach Berlin. Ellen ist Architektin und das das Haus "Safe Haven" entworfen. Doch die Sicherheit ist für Clara nur von kurzer Dauer. Denn kurze Zeit später wird ihre Halbschwester tot gefunden. Ein Unfall? Clara glaubt nicht daran und forscht selbst nach. Schon bald stellt sich heraus, dass selbst das Safe Haven nicht so sicher ist, wie es scheint.... Ich fand diesen Psychothriller sehr raffiniert und spannend. Als Leser will man unbedingt wissen, was passiert ist. Unheimlicher Psychothriller mit purem Nervenkitzel von der ersten bist zur letzten Seite.

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  • Wer im Glashaus sitzt ...

    Das Scherbenhaus

    Krimisofa_com

    20. November 2017 um 14:49

    Mir war Susanne Kliem bis vor wenige Monate kein Begriff, und selbst der Verlag, in dem ihr aktuelles Werk erschien, ist vermutlich nicht gerade ein Triple-A-Verlag. Auf „Das Scherbenhaus“ bin ich durch eine Rezension auf einem Blog gestoßen, den ich sehr gerne lese. Etwa ab der Hälfte der Rezension habe ich aufgehört, weiterzulesen, weil ich gemerkt habe, dass das ein Buch sein könnte, das mir gefallen könnte – und weil ich meine Meinung über „Das Scherbenhaus“ nicht allzu sehr von der Rezension beeinflussen lassen wollte, hörte ich auf, die Rezension weiterzulesen (das handhabe ich grundsätzlich so bei Büchern, die ich selber lesen und rezensieren will). Nun habe ich das Buch gelesen und WOW, wie beeindruckend – wäre da nicht ein nicht zu unterschätzender Wermutstropfen.Carla hat eigentlich ein beschauliches Leben in Stade im Norden Deutschlands. Sie hat eine Arbeit, die sie erfüllt und ein Reethaus, in dem sie gerne lebt. Und auch wenn er sich schon wochenlang nicht bei ihr gemeldet hat, hat sie immer noch Angst vor ihrem Stalker, den sie bei Facebook kennengelernt und dem sie leichtfertig ihre Adresse gegeben hat. Carla merkt man ihre Angst als Leser an, sie agiert zurückhaltend und eher zögernd. Sie verlässt nicht gerne ihre Komfortzone und bleibt lieber dort wo sie meint sicher zu sein, selbst wenn sie Angst hat – das klingt irrational und ist es vermutlich auch. Aber zu einem gewissen Grad kann man ihr Handeln auch nachvollziehen, denn immerhin hat sie in ihrem Umfeld einen sicheren Job und ihre Freunde. Das alles gibt ihr Halt und sie fühlt sich beschützt. Selbst als sie ihre Halbschwester Ellen verängstigt anruft, zögert sie, zu ihr zu fahren, sieht dann aber – zum Glück, will man fast sagen – die Kehrseite der Medaille; denn Berlin ist natürlich um einiges anonymer als Stade, wo jeder jeden kennt. Obendrein darf sie in Berlin im Safe Haven wohnen, einem Glashaus, das Ellen, die Architektin ist, erschaffen hat. Das Safe Haven ist komplett computergesteuert, Schlüssel gibt es genau so wenig wie einen Heizungsregelungsknopf; alles wird übers Smartphone gesteuert. Ist dessen Akku mal leer, hat man Pech gehabt; aber sowas passiert in der Geschichte natürlich nicht.Insgesamt strahlt dieses computergesteuerte Haus samt seinen Einwohnern aber etwas ziemlich gruseliges aus – und genau das macht die Geschichte so besonders. Anfangs passiert ziemlich viel, was die Geschichte spannend macht, danach ist die Atmosphäre so dicht, dass sie den Leser durch die Handlung trägt. Das was Emma Garnier mit dem „Grandhotel Angst“ bei mir nicht geschafft hat, gelingt Susanne Kliem mit einer vermeintlichen Leichtigkeit und irgendwann habe ich mich gefragt, warum Kliem bis jetzt unter meinem Radar geblieben ist, denn ihr Schreibstil spricht mich zu hundert Prozent an, weshalb ich sie definitiv weiterverfolgen werde. Auch ihre Charakterzeichnungen sind phänomenal und sie verleiht jedem Charakter sein eigenes Profil.Die größte Schwäche ist allerdings, dass „Das Scherbenhaus“ sehr vorhersehbar ist, was auch der Größe des Ensembles geschuldet ist, denn in der Geschichte haben vielleicht vier bis sechs Charaktere Relevanz. Da muss man kein Sherlock Holmes sein, um die Geschichte zu durchschauen – und ich bin einer, der in den seltensten Fällen das Ende errät. Hier gelang es mir – zumindest in groben Zügen – innerhalb des ersten Drittels. Weil es in der Einzelbewertung keine Vorhersehbarkeit-Kategorie gibt, habe ich bei der Kategorie „Spannung" insgesamt drei Punkte abgezogen. Ich mache das ungern, weil mich der Plot zu hundert Prozent überzeugt hat, aber Vorhersehbarkeit, oder eben nicht-Vorhersehbarkeit ist in einem Thriller, der so packend wie dieser ist, eben die halbe Miete.Tl;dr: „Das Scherbenhaus“ ist ein hervorragender Thriller mit einer irrsinnig packenden Geschichte und sehr gut herausgearbeiteten Charakteren. Die Atmosphäre ist so dicht, dass sie einem nach dem rasanten Beginn durch die Handlung trägt. Einziges Manko ist die Vorhersehbarkeit. Mehr Rezensionen gibt's Krimisofa.com!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • spannungsgeladener Psychothriller

    Das Scherbenhaus

    julchen91

    04. October 2017 um 16:24

    Kurze Inhaltsangabe:In dem Buch "Das Scherbenhaus" von Susanne Kliem geht es um in erster Linie darum, wie es sich anfühlt von einem Stalker in den Wahnsinn getrieben zu werden. Wir lernen die Protagonistin Carla kennen, die seit einiger Zeit leidet sie schon unter einem extremen Verfolgungswahn und beschließt dann, kurzerhand zu ihrer Schwester in die luxeriöse Wohnanlage "safe haven" zu ziehen. Diese Wohnungen sind mit dem neusten Sicherheitsstandards ausgestattet. Doch leider ist der Frieden nicht von langer Dauer. Carla und ihre Schwester gehen in ein Restaurant und erzählen über die letzten Wochen und Monate. Kurze Zeit später verschwindet ihre Schwester spurlos und lässt Carla in dem Restaurant allein zurück. Im Safe Haven kommt sie mit einigen Mitbewohnerin in Kontakt und versucht herauszufinden, was genau ihrer Schwester wiederfahren ist. Was sie allerdings nicht ahnt, ist das sie sich in tödlicher Gefahr befindet.Meine Meinung:Ich war wirklich unglaublich begeistert wie Susanne Kliem es schafft, mich in 336 Seiten so sehr zu fesseln. man ist von der ersten bis zur letzen Seite komlett bei der Protagonistin. Man wird immer wieder auf eine falsche Färte gelockt und erfährt so erst recht spät was genau passiert ist. Ein unglaublicher Nervenkitzel sorgt dafür, das man dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Der Schreibstil ist unglaublich rasant und dabei aber nicht zu oberfläschlich.Die Kapitel sind dabei sehr kompackt, was den Leser dazu verführt, mehr über die Geschichte erfahren zu wollen. Außerdem kommt beim Lesen ein unglaublich beängstigendes Gefühl von Unsicherheit in der eigenen Wohnung auf. Ich würde es demnach nicht einem Leser empfehlen, der schwache Nerven hat.Die Autorin hat außerdem noch zwei weitere Bücher auf den Markt gebracht, für die ich mich nach diesem Buch absolut interessiere.

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  • Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

    Das Scherbenhaus

    Thommy28

    21. September 2017 um 15:20

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze meine persönliche Meinung:Das Buch wird als "Psychothriller" angepriesen. Das ist meiner Meinung nach aber deutlich zu hochgegriffen. Ich habe daher in der Überschrift schonmal eine andere Bezeichnung ausgewählt.Für einen echten Psychothriller fehlt es denn doch an der dort zu erwartenden nägelkauenden Spannung. Dieses Buch startet spannungsmäßig sehr moderat, erst ab der Buchmitte steigert sich diese etwas. Trotzdem kann der Roman den Leser fesseln und in das Geschehen hineinziehen. Dazu tragen die (zumindest überwiegend) sehr liebevoll und tief gezeichneten Charaktere einen guten Teil bei.Hinzu kommt die gute, sehr flüssige und bildhafte Schreibweise der Autorin. Hin und wieder haben sich aber auch ein paar Logikfehler eingeschlichen, z.B hinsichtlich des "Safe-Haven", welches als große Wohnanlage bezeichnet wurde, dann aber nur von ein paar wenigen Menschen bevölkert wurde. Insgesamt ein guter, mittelmäßig spannender Krimi der aber sehr gut unterhalten konnte.  Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt und mich dann - mit etwas Wohlwollen - für einen vierten Stern entschieden.

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  • Was bedeutet Sicherheit?

    Das Scherbenhaus

    Larena

    14. September 2017 um 11:39

    Vom Regen in Die Traufe. Nach ihrem zutiefst erschreckenden Erlebnis mit dem Unbekannten Mann der sie verfolgte, kehrt eine kurze Zeit des Aufatmens ein. Der Stalker meldet sich nicht mehr und Carla kann wieder Ruhe in ihr Leben einkehren lassen. Doch dann kommen ein paar beunruhigende Ereignisse in Gang und erneut steht die junge Frau vor der Frage: Ist Carla je in Sicherheit gewesen? Der zu Anfang etwas verwirrende Roman entpuppt sich schnell als echter Pageturner. Die Geschichte wird auf 329 Seiten erzählt, was ich für eine angebrachte Länge halte. Der Schreibstil von Susanne Kliem kann besonders die spannenden und schaurigen Momente sehr schön zur Geltung bringen und festhalten. Auch die vielen Psychospielchen wurden gebührend inszeniert, was den Gänsehautfaktor garantiert. Nach und nach gerät der Leser immer tiefer in die Geschichte hinein und entdeckt zusammen mit der Hauptprotagonistin Carla nach und nach die Wahrheit hinter der Fassade des Save Haven. Man kann über die Seiten hinweg sehr schön beobachten, wie sich Carlas innere Haltung ändert, wie sie an Stärke gewinnt und bald schon aufhört, sich zu verstecken. Auch die anderen Protagonisten sind sehr interessant gestaltet und haben teilweise sehr verworrene Persönlichkeiten. Das einzige Manko: Die irreführenden Pressestimmen, die ausschließlich zu anderen Büchern der Autorin gehören, jedoch so platziert wurden, dass es aussieht als gehörten sie zu Das Scherben Haus. Das Buch ist trotz allem sehr spannend und jede Seite verspricht spannende Unterhaltung.

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  • Ganz guter Thriller

    Das Scherbenhaus

    jeanettesophie

    13. September 2017 um 14:50

    InhaltCarla wird schon seit längerem von einem mysteriösen Stalker verfolgt. Sie erhält regelmäßig gruslige Bilder von menschlicher Haut, einem Messer und Wunden. Sie flüchtet aus ihrer Heimat und zieht zu ihrer Schwester Ellen, die in Berlin wohnt. Carla darf bei Ellen im sogenannten "Safe Heaven" Haus wohnen, das mit den neusten Sicherheitsgeräten ausgestattet ist. Dementsprechend fühlt sich Carla auch sehr sicher. Jedoch verschwindet ihre Schwester nach einiger Zeit und sie hat keinen blassen Schimmer was mit ihr passiert sein kann. Zusammen mit ein paar Mitbewohnern, versucht Carla ihre Schwester zu finden. Doch wie sich herausstellt, ist das Haus gar nicht so sicher und die Leute mit denen sie eine Bindung aufbaut, ebenso wenig...MeinungCoverWitziger Weise, stelle ich mir das Haus "Safe Heaven" genau so wie das Haus auf dem Cover vor. Die Atmosphäre die das Cover bildet, findet man im Buch deutlich wieder. Die Hervorhebung der Schrift auf dem Cover hat mir sehr gut gefallen, und ich mag die Struktur der Oberfläche sehr. SchreibstilDen Schreibstil fand ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, für einen Thriller aber doch recht einfach gehalten. Dadurch hat sich das Buch besser lesen lassen, was für mich auf jeden Fall sehr praktisch war. Es werden sehr viele Adjektive verwendet, und dadurch wird die Situation recht detailliert beschrieben (Dazu beim Charakter und Inhalt aber mehr). CharaktereIch fand es sehr Schade, dass die Charaktere nicht genau beschrieben wurde. Dadurch konnte ich mich nicht so gut mir Carla anfreunden, da man doch recht wenig von ihr wusste. Nichts desto Trotz fand ich alle Charaktere recht verscheiden, was mich natürlich angesprochen hat. In diesem Buch geht es allerdings an erster Stelle nicht um die Protagonistin, sondern mehr um die Nebencharaktere. Spezielle Personen (Ich will nicht spoilern, deswegen sag ich nicht wen ich hiermit meine) kamen mir schon von Anfang an verdächtig vor, und der Verdacht wurde bestätigt. Ich bin der Ansicht, dass man besser auf den Charakter der Personen hätte eingehen können, um deren Handeln besser zu verstehen.InhaltHier muss ich ganz ehrlich sagen, ich bin geteilter Meinung was dieses Buch angeht. Der Klappentext hat mich schon mal sehr angesprochen, weshalb ich das Buch ja auch lesen wollte bzw. dann auch gelesen habe. Jedoch gab es am Anfang nicht sonderlich viel Spannung, und das Buch konnte mich einfach nicht in seinen Bann ziehen. Den Roten Faden, der mir in Bücher immer sehr wichtig ist, habe ich im Laufe des Buches leider nicht gefunden. Erst am Ende habe ich erkannt, warum die ganzen Ereignisse zusammen gehören.Im Laufe der Geschichte, wurde es dann aber ein wenig spannender und ich wollte wissen, was es mit dem "Safe Heaven" auf sich hat. Als dann auch mal wieder was passiert ist, wurde es auch wieder spannender. In der Hälfte wurde dieses Buch sehr verwirrend, und man musste tatsächlich darüber nachdenken, warum das gerade passiert ist. Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Ich fand es zwar wirklich gut, dass sowas in einem Psychothriller eingebaut wurde, aber warum wurde das nicht richtig beschrieben? Das ging mir alles VIEL zu schnell. Also entweder man hätte sie besser beschreiben sollen, oder man sollte sie ganz weglassen. Denn dieser Thriller baut ja auf der Liebesgeschichte auf, deswegen finde ich das auch so traurig.FazitEin guter Thriller für alle, die noch keine Thriller gelesen haben und erst damit anfangen wollen. Für alle Erfahrenen Thriller Leser, ist das sicherlich nicht wirklich was.Leute, das ist alles MEINE Meinung, und falls ihr anderer Ansicht seit ist das völlig Ok! Ich weiß ganz genau das es auch Leute geben wird, die dieses Buch lieben. Ich möchte euch lediglich nur meine eigene Meinung schildern! Danke <3

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  • Sehr subtil und beklemmend

    Das Scherbenhaus

    aly53

    05. September 2017 um 00:17

    Carlas Leben gerät aus den Fugen, als sie von einem Stalker bedroht wird.Ihr Leben gerät damit zunehmend außer Kontrolle und so flüchtet sie nach Berlin zu ihrer Halbschwester Ellen.Dort erreicht das Ganze eine völlig neue Dimension und Ellen findet sich in einem perfiden Spiel aus Intrigen und Wahnsinn wieder.Auf den neuen Roman von Susanne Kliem hab ich mich total gefreut. Hier erhalten gleich verschiedene ernste und dramatische Themen Einzug. Sie verbindet das Ganze sehr gekonnt und das auf sehr subtile und beklemmende Art und und Weise.Carla mochte ich sehr gern. Sie handelt manchmal etwas kopflos und überstürzt, was sie in meinen Augen aber auch authentischer gemacht hat. Ein wenig Naivität bleibt auch da nicht außen vor, was man aber angesichts der bestimmten Handlungen gut nachvollziehen kann.Wir erfahren dabei auch Carlas Sicht, was ihr viel Tiefe und Präsenz verleiht.Man taucht ein, in ihre Gedankenwelt und begreift immer mehr wie sie denkt und fühlt. Ja, was sie als Menschen ausmacht. Man erfährt vieles aus Carlas Leben, nach und nach auch die Hintergründe in ihrer neuen Umgebung.Die Atmosphäre ist sofort sehr düster und angespannt.Ich hatte zwar schon relativ früh meine ersten Verdachtsmomente, dennoch wirkte zunächst alles noch etwas wirr und undurchdringlich.Die Autorin hat es gekonnt verstanden mich immer wieder in verschiedene Richtungen zu schicken, was mich immer mehr in die Bredouille brachte.Das Zusammenspiel der Kommissare kommt jedoch gut zum Ausdruck und verleiht dem Ganzen etwas Ordnung.Man lernt dabei die verschiedensten Charaktere kennen, macht sich ein Bild und versucht sich in sie hineinzuversetzen .Einige von Ihnen waren jedoch schwer für mich zu greifen, wodurch sich aber auch einige überraschende Momente ergaben.Besonders Milan und Christian waren jedoch wirklich gut ausgearbeitet und haben in mir die unterschiedlichsten Gedankengänge ausgelöst.Zwei Charaktere die wirklich facettenreich sind und dazu noch sehr interessant gehalten.Erst zum Ende hin bekamen gerade die Emotionen mächtig Auftrieb. Man spürte die Kaltblütigkeit, die Verzweiflung und die Ängste.Dabei ging mir mir die komplette Thematik immer mehr unter die Haut und ich hab unglaublich mitgezittert.Die Abgründigkeit kennt dabei wirklich keine Grenzen und hat mich doch auch etwas schockiert zurückgelassen.Die Emotionen kochten dann teilweise schon mal über und ich war komplett gefangen in diesem Strudel, aus dem ich nicht mehr herauskam.Dazwischen gab es für mich aber auch ein Gefühl von Hoffnung und immer wieder hatte ich das Gefühl, Carla würde sich selbst verlieren.Das was sie ausmacht.Doch es geht hier nicht nur um sie. Es geht um Macht und Kontrolle.Um Vertrauen, Liebe und Manipulation.Ein Psychothriller der zwar zwischenzeitlich etwas langatmig wurde. Mich jedoch keinen Moment aus den Klauen ließ.Die Autorin hat dabei eine sehr fließende und bildreiche Art zu schreiben, was die eigene Fantasie noch mehr ankurbelt und das Grauen noch mehr manifestiert.Ich fand es extrem beängstigend und auch beklemmend. Besonders die Idee mit dem sicheren Haus hat mir ausnehmend gut gefallen und wurde auch sehr gut umgesetzt.Im letzten Drittel wurde nochmal kräftig angezogen und es ging um alles oder nichts. Ein explosiver und nervenzehrender Showdown , der kein Ende nehmen wollte und für mich letztendlich zu einem guten Abschluss gefunden hat.Dabei hat sie auch ein paar Wendungen eingewoben, die mich wirklich überrascht haben.Letztendlich ein Buch das ich zwar sehr gelungen fand und das mich  zu keiner Zeit zur Ruhe kommen ließ, jedoch nicht ganz so bei mir einschlagen konnte, wie ihre vorherigen Werke.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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  • Safe Haven, kein sicherer Hafen

    Das Scherbenhaus

    SophieNdm

    24. July 2017 um 10:32

    Inhalt:Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt Meine Meinung:Der Klappentext war etwas irreführend. Es ist nämlich nicht so, dass sich Carla zu Ellen flüchtet, weil Sie Angst hat sondern weil Ellen Sie darum bittet zu kommen.Bis Carla endlich in die Gänge kommt und merkt, dass etwas nicht stimmt dauert es ziemlich lang.Generell war die Handlung sehr in die Länge gezogen und ziemlich unspektakulär für einen Psychothriller. Ich habe mir da mehr Spannung und Nervenkitzel erhofft.Etwas Spannung kommt lediglich auf den letzten 150 Seiten auf. Hier ist aber alles so plötzlich und wirkt sehr erzwungen und nicht richtig passend.Carla war mit eigentlich sympathisch, nur ihre Naivität hat mich etwas genervt.Sie vertraut fremden Menschen blind und auch Christians Verhalten will sie nicht als das erkennen was es ist.Die Idee hinter der Geschichte ist an sich gut aber zu unspektakulär für einen Psychothriller, ich würde das Buch eher als Roman einstufen.Wenn man sich nicht vom Klappentext beeinflussen lässt und zu viel erwartet ist das Buch ziemlich gut. Man sollte aber nicht in der Erwartung an diese Geschichte rangehen einen packenden Psychothriller zu lesen.Der Schreibstil war sehr bildhaft und plastisch, man konnte sich "Safe Haven" und die Bewohner gut vorstellen. Es kommen oft Duftbeschreibungen der Umgebung vor, was dazu führte dass die Geschichte für mich extrem lebhaft rüberkam.Fazit:Ganz nett, gute Idee, aber für mich definitiv kein Psychothriller. Kann man lesen, ist aber kein muss.Ich denke ich würde erstmal zu keinen weiteren Werken der Autorin greifen.Dennoch hat mich das Buch unterhalten und es war gut zu lesen.

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  • Langatmig

    Das Scherbenhaus

    ForeverAngel

    14. July 2017 um 10:03

    Manchmal frage ich mich, ob Psychothriller früher wirklich spannender waren, oder ob sich meine Ansprüche mit der Zeit so nach obengeschraubt haben, dass kaum ein Buch ihnen noch gerecht werden kann. Doch dann lese ich die Rezensionen anderer und stelle fest: Nein, du bist nicht die einzige, die diesen Thriller langweilig fand. Also, wo sind sie geblieben, die nervenzerreißenden Psychothriller, bei denen man vor lauter Hezrklopfen nicht schlafen kann, bis man ihn zuende gelesen hat? Denn auch Das Scherbenhaus zählt leider nicht dazu. Das Scherbenhaus ist eines von zwei Büchern gewesen, dass ich mit in den Urlaub genommen habe. Jeden Abend habe ich mich an einem von beiden versucht, aber immer schon nach wenigen Seiten wieder abgebrochen. Jetzt, einige Wochen nach dem Urlaub, wollte ich es noch einmal mit Das Scherbenhaus probieren und habe ihn tatsächlich durchgelesen, aber es hat sehr lange gedauert und wirklich Spaß gemacht hat es auch nicht. Carla führt ein beschauliches Leben auf dem Land und arbeitet im Restaurant ihres Schwagers. Sie erlebt keine großen Abenteuer, aber sie ist zufrieden. Diese ländliche Idylle wird plötzlich zerstört, als ein Stalker anfängt, ihr beunruhigende Fotos zu schicken. Diese anfängliche bedrohliche Atmosphäre hat mich gepackt und ich hätte mir gewünscht, dass sie die ganze Geschichte über anhält, doch das tut sie leider nicht. Ganz im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, dass sie sehr schnell wieder verfliegt, weshalb ich auch so oft abgebrochen habe. Als die Briefe endlich aufhören, bekommt Carla einen Anruf aus Berlin. Ihre Schwester Ellen braucht Hilfe und Carla reist - dankbar für den Tapetenwechsel - zu der modernen Wohnanlage Safe Haven. Eine nette Erholung wird dieser Besuch aber nicht, denn Ellen verschwindet spurlos und wird später tot aufgefunden. Ab hier hatte ich so meine Schwierigkeiten mit Carla, die nämlich erst einmal beschließt, nach Stade zurückzukehren und nur, weil sie dort wieder Briefe ihres Stalker erhält, reist sie doch wieder nach Berlin, um herauszufinden, warum ihre Schwester ermordet wurde. Irgendwie habe ich Carlas Beweggründe nie so richtig verstanden und bin auch nicht mit ihr warm geworden. Da war immer diese gewissen Distanz, die verhindert hat, dass ich wirklich mit ihr mitfieber. Das Scherbenhaus hatte zwischendurch durchaus immer mal wieder spannende Abschnitte, aber im Großen und Ganzen hat mir doch das Tempo gefehlt. Wenn ich schon eine Protagonistin vor mir habe, mit der ich nicht viel anfangen kann, dann wünsche ich mir zumindest eine anhaltende Spannung, die mich mitreißt. Stattdessen hat Das Scherbenhaus viele Längen und ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich ganze Passagen nur quer gelesen habe. Und das ist für mich einfach nicht die Definition eines Psychothrillers. Nervenkitzel? Herzklopfen? Schweißausbrüche? Das alles habe ich beim Lesen vermisst, stattdessen sind mir immer wieder die Augen zugefallen. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich über der Geschichte eingeschlafen bin, bis ich das Buch schließlich nach etlichen Tagen ausgelesen hatte. (c) Books and Biscuit

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  • Das Scherbenhaus

    Das Scherbenhaus

    Kiritani

    13. July 2017 um 11:33

    Jedes Haus birgt Geheimnisse. Doch in diesem lauert der Tod. Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen, freut sie sich auf den Neuanfang. In Ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr ... Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, da es sehr viel Potenzial bietet, wenn ein Haus voller Technik involviert ist. Beim Lesen überraschte es mich sehr, dass das Buch einen Teil in meiner Heimatstadt Stade spielte. In Hamburg spielen ja viele Werke, aber in Stade - das war auf der einen Seite komisch, auf der anderen wusste ich sofort, wie die Umgebung aussah und fühlte mich heimisch. Heute wohne ich nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt (die auch Erwähnung in dem Buch fand). Ich muss gestehen, dass ich mit Carla überhaupt nicht warm geworden bin. Ich mag solche unsicheren, teils sehr naiven Charaktere nicht - natürlich darf sie verängstigt sein (sie wurde gestalkt, zwar nicht so extrem, wie man es nach dem Klappentext erwartete), aber sie bot keinen Nährboden für den kleinsten Funken Sympathie. Auch die Bewohner aus dem Haus ihrer Halbschwester fand ich alle furchtbar gekünstelt und unsympathisch - am Schlimmsten fand ich Milan Wagner. Dumm und platt. Jule wirkte sympathisch und kam mir immer als Einschub vor, damit man die Lust am Lesen nicht verlor. Jule hätte ich sehr gerne als Hauptcharakter gehabt :D Und Ellen ... nun ja. Von der Guten konnte ich mir so gar kein Bild machen, weil sie so schnell wie sie auftauchte, auch wieder verschwand. Den einzigen, den ich halbwegs sympathisch fand, war Christian - aber leider auch erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Vorher verhielt er sich einfach furchtbar. Noch nie habe ich beim Lesen so oft mit den Augen gerollt und ein Buch beiseite gelegt. Auch, wenn ich die Charaktere schwach fand, hatte Kliem ein gutes Gefühl für das Erschaffen der richtigen Atmosphäre. Es wirkte oft düster und bedrohlich, ohne das dies vieler Worte bedurfte. Ihre Beschreibungen waren präzise und zielgerichtet - aber ein aalglattes, perfektes Haus ist auch eine tolle Grundlage zum Unwohlfühlen :) und ein altes, knarrendes Reetdachhaus auch :D Leider nutzte sie das Haus so gar nicht für ihre Geschichte. Es wurde zwar oft erwähnt, was alles technisch gesteuert wurde, aber im Endeffekt spielte dies für den Verlauf der Geschichte kaum eine Rolle. Leider - da steckte sehr viel Potenzial drin für eine Menge Nervenkitzel. Alles in allem fand ich die Grundidee sehr gut, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Die Geschichte war mir zu langatmig, Carla war entweder zu ängstlich oder viel zu neugierig, sodass es nicht zu dem Charakter passte, den man für sie aufbaute. Und ihre Stärken gerieten durch ihre naiven Züge komplett in den Hintergrund. Irgendwann dachte man nur noch:"Oh, Carla ..." und wollte sie für ihre Naivität in den Arm nehmen. Alle anderen Charaktere aus dem Safe Haven reagierten immer unangemessen - auch mit der Auflösung am Ende kann ich mir viele Reaktionen nicht erklären oder nachvollziehen. Diese haben das Buch für mich nicht spannend gemacht, sondern auf Dauer genervt. Einzig und allein die Tatsache, dass mir nicht sofort klar war, wer hier der Bösewicht ist, hat mich das Buch beenden lassen. Einen weiteren Teil würde ich nicht lesen wollen. Was mir noch sauer aufgestoßen ist, ist die Pressestimme auf dem Buchrücken. Ich bin kein Fan davon, aber ich mag es gar nicht, wenn darauf ein Loblied zu einem vorherigen Werk der Autoren steht. Das hat meine Erwartungen ziemlich hochgesteckt, diese wurden mit diesem Buch ganz schön enttäuscht. Leider. Unter dem Genre Psychothriller würde ich das Buch nicht laufen lassen, da ich zu keinem Zeitpunkt beim Lesen dieses mulmige Gefühl hatte, was Thriller oft auslösen. Ich war regelrecht gelangweilt und wartete nur, dass endlich etwas Spannung aufkam. Das Potenzial war definitiv gegeben - dieses wurde von der Autorin durch die permanent komischen Verhaltensweisen der Charaktere allerdings gnadenlos niedergemäht. Als wäre zum Ende meine Langeweile der Geschichte gegenüber nicht schon groß genug gewesen, war das Ende auch noch unglaublich schlecht. Das war so ein typisches ARD-Tatort oder Spielfilm-Ende (und wenn es um sowas geht, stinken deutsche Filme gerne gegen bspw. amerikanische Filme ab - denn wir überspitzen es immer so und es wirkt alles so steif, unrealistisch und langweilig). Ich kann dieses Buch weder empfehlen, noch nicht-empfehlen. Da muss sich jeder selbst ein Bild von machen.

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