Susanne Klingner , Bastian Obermayer Pärchenabend forever

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Inhaltsangabe zu „Pärchenabend forever“ von Susanne Klingner

Una und Per tun es - ein fabelhaft lustiger und ehrlicher Roman über das Zusammenziehen
Una, 29, angehende Modedesignerin, passt ihr Leben ganz gut, auch wenn ihr Chef ein Idiot ist. Sie mag Flohmärkte, ihre Wohnung und Wurst, sie näht nachts gern Kleider und schaut seltsame Filme, und wenn ihr langweilig wird, schiebt sie Möbel hin und her oder räumt auf. Außerdem liebt sie Per.
Per, 30, hantiert beruflich mit Statistiken, spielt begeistert Fußball, kann Fleisch nicht ausstehen und wäscht äußerst ungern ab. Er mag es, wenn Dinge bleiben wie sie sind, und entscheidet im Zweifel lieber später. Ach so: Er liebt Una. Una und Per sind glücklich. Dann ziehen sie zusammen. Und schon geht es los: Una will ein eigenes Zimmer und dass Pers blauer Schrank in den Keller kommt. Per will ein Wohnzimmer und dass sein Gemüse im Kühlschrank nicht neben Unas Fleisch liegen muss. Una will gemeinsame Abendessen und Per nach Hause kommen, wie es gerade passt. Dann, gerade als Per anfängt, Pärchenabende und sein neues Erwachsenenleben zu mögen, macht er einen Fehler und Una bekommt eine E-Mail, die alles in Frage stellt. Weil sie bei aller Liebe eine Menge Dinge unterschiedlich sehen, erzählen sie diesen Roman aus zwei Perspektiven.

Ich fand das Buch sehr witzig, haben ebenfalls ähnliche Erfahrungen gemacht und lese generell gern Frauen/Männerbücher :-)

— DieBuchkolumnistin

Die Rezis geben mir zu denken. Ist zwar mein Genre, aber man kann eh nicht alles lesen, was so erscheint und es klingt eher so als könnte man dieses auslassen...

— plutarch

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    abuelita

    07. February 2012 um 19:07

    Una, 29, angehende Modedesignerin, passt ihr Leben ganz gut - sie mag Flohmärkte und ihre Wohnung, sie näht nachts gern Kleider und schaut seltsame Filme, und wenn ihr langweilig wird, schiebt sie Möbel hin und her oder räumt auf. Außerdem liebt sie Per. Per, 30, hantiert beruflich mit Statistiken, spielt begeistert Fußball, kann Fleisch nicht ausstehen und wäscht äußerst ungern ab. Er mag es, wenn Dinge bleiben wie sie sind, und entscheidet im Zweifel lieber später. Ach so: Er liebt Una. Una und Per sind glücklich. Dann ziehen sie zusammen. Und schon geht es los: Una will ein eigenes Zimmer und dass Pers blauer Schrank in den Keller kommt. Per will ein Wohnzimmer und dass sein Gemüse im Kühlschrank nicht neben Unas Fleisch liegen muss. Una will gemeinsame Abendessen und Per nach Hause kommen, wie es gerade passt. Dann, gerade als Per anfängt, Pärchenabende und sein neues Erwachsenenleben zu mögen, macht er einen Fehler und Una bekommt eine E-Mail, die alles in Frage stellt … Weil sie bei aller Liebe eine Menge Dinge unterschiedlich sehen, erzählen sie diesen Roman aus zwei Perspektiven. Tja…irgendwie wurde ich mit Una nicht warm - ich empfand sie ehrlich mehr als die Hälfte des Buches doch eher als „Zicke“ und hab dafür bei vielen Dingen, die aus der Sicht von Per erzählt wurden, bestätigend mit dem Kopf genickt . Nett und lustig zu lesen, aber sicher werde ich das auch genauso schnell wieder vergessen haben. D.h. ich merke es mir als Geschenk vor für jungen Pärchen, die zusammen ziehen möchten….:-)

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    Aurora

    03. October 2011 um 19:32

    Dieses Buch ist auf jeden Fall sehr amüsant und doch steckt so viel Wahrheit dahinter. Jeder, der mit seinem Partner zusammenlebt, wird sich an der ein oder anderen Stelle mit Sicherheit wiedererkennen. Worum geht es in diesem Buch? Zunächst gibt es da Una, die bei einem Mode-Label als Näherin arbeitet. Allerdings hat sie Modedesign studiert und hofft seitdem auf die Chance, innerhalb der Firma aufzusteigen. Schließlich ergibt sich die Chance, denn es wird eine Stelle als Jungdesigner frei. Auf diese bewirbt sie sich selbstverständlich. Allerdings wird sie abgelehnt. Da Una jedoch auf keinen Fall weiterhin als Näherin arbeiten möchte, kündigt sie und versucht sich als selbstständige Modedesignerin, was natürlich – gerade am Anfang – nicht die leichteste Aufgabe ist. Zur gleichen Zeit ergibt sich auch für Per eine Aufstiegsmöglichkeit. Er arbeitet bei einem Zeitungs- und Zeitschriftenverlag und ist dort für Zahlen und Statistiken zuständig. Er liebt seinen Beruf, weil er Zahlen liebt und sein eigenes Leben nach Statistiken lebt. Eigentlich will er gar nicht aufsteigen. Doch ehe er selbst begreift, hat er sein Interesse für die freigewordene Stelle als Abteilungsleiter bekundet. Das Wort Abteilungsleiter mag er jedoch überhaupt nicht und als er die Stelle tatsächlich bekommt, nennt er sich lieber Teamleiter. Was mir persönlich an Una am besten gefallen hat, war, dass sie Einkaufengehen hasst. Endlich wird auch so etwas mal in einem Buch aufgegriffen. Denn es gibt ja immer das Voruteil: alle Frauen lieben shoppen! Nein! Ich zum Beispiel hasse auch einkaufen. Das ist mir alles immer viel zu hektisch! Somit bin ich echt froh, dass das auch endlich mal in einem Buch vorkommt. Ansonsten ist das komplette Buch echt witzig aufgemacht. Die einzelnen Gedankengänge der beiden sind oft so grundverschieden, dass es einfach nur Spaß macht, ihnen zu folgen. Außerdem ist das Ende mehr oder weniger offen, sodass ich mir vorstellen kann, dass es mehr von Una und Per zu lesen geben könnte. Wenn dem irgendwann der Fall sein sollte, bin ich eine der ersten, die sich dieses Buch umbegingt zulegen muss .

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    Saari

    10. July 2011 um 16:45

    Fehlende Spannung und Belanglosigkeit bemängelten einige der Rezensenten vor mir an Pärchenabend forever. Nette Unterhaltung für zwischendurch, kann-man-lesen-muss-man-aber-nicht: Das waren in etwa die Quintessenzen einiger Rezensionen. Was mich ehrlich gesagt überrascht – und ich bin auch erstaunt, dass dieser Roman mehr Wertungen im 3-Sterne-Bereich und weniger hat als dass er für sehr gut bzw. überdurchschnittlich befunden wurde. Denn dafür halte ich ihn: für überdurchschnittlich – natürlich nur auf das Genre der Unterhaltungs-, Trivial-, Frauenliteratur (oder wie auch man sie nennen möchte) bezogen. Dort kenne ich mich wohl weniger als aus als manch anderes LovelyBooks-Mitglied und doch meines Erachtens genug, um sagen zu können: Susanne Klingner und Bastian Obermeyer haben einen frischen, kurzweiligen, lebendigen und realistischen Roman geschrieben. Die beiden Perspektiven, aus denen die Geschichte um Una und Per, die zusammenziehen, erzählt wird, kam bei allen Rezensenten gut an – auch bei mir. Gerade aus der Tatsache, dass einige Situationen von beiden völlig unterschiedlich empfunden wurden und Worte unterschiedlich gemeint waren, ergibt sich ein Gros des leisen, unaufgeregten Humors, der sich durch das ganze Buch zieht – und wir lernen gerade in diesen Momenten Una und Per immer noch ein Stückchen besser kennen und erkennen uns wohl alle zuweilen in einem von beiden. Dass die Probleme, die die beiden im Laufe der Zeit nach dem Zusammenziehen haben, als klischeehaft und –beladen betitelt wurden, kann ich so nicht bejahen. Natürlich sind die Probleme weder besonders originell noch unvergleichlich außergewöhnlich – aber warum sollten sie das auch sein? Ein Mann und eine Frau Ende zwanzig ziehen nach einem Jahr Beziehung zusammen. Welche schwerwiegenden Probleme außer Streit um den Haushalt, Schwierigkeiten mit dem nicht-mehr-allein-sein, Dispute um Räumlichkeiten und Gestaltung und Aufteilung derselben sollen sich auch groß ergeben? Mir ist schon des Öfteren aufgefallen, dass viele Menschen das Buch heute zu einer Ware verkommen lassen, die ihnen dann hauptsächlich dem Unterhaltungswert dient. Spannend soll es sein, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann, fantasiereich und trotzdem so, dass man sich mit den Figuren identifizieren kann, solide geschrieben, dass man keinen Satz vielleicht mal langsamer oder zweimal lesen muss, um ihn zu erfassen. Wo bleiben unser Kopf und das Denken? Ich will keine Bücher, die perfekt sind und ständig Neues erzählen. Nach über einem Jahrhundert, in dem Millionen Bücher für eine breite Masse zur Verfügung stehen, kann ich doch nicht ernsthaft immer erwarten, dass mir etwas absolut Innovatives und gigantisch Ausgefallenes in der Geschichte begegnet. Ich lese doch nicht nur, um in fremden Welten meinem eigenen Alltag zu entfliehen, sondern auch, um mich in anderen Alltagen selbst wiederzuerkennen und womöglich davon angefacht, zu reflektieren und daraus zu lernen. Genau deshalb halte ich Pers und Unas Geschichte für absolut glaubwürdig, realistisch und authentisch. Beim Lesen kam bei mir niemals Langeweile auf, ich mochte den Sprachstil des Autorenduos und der Anspruch war meiner Meinung nach immer gleichwertig neben Witz und Situationskomik vertreten. Pärchenabend forever kann wohl gleichermaßen Männer und Frauen ansprechen – und dies ist in dem Genre der Unterhaltungsliteratur ja doch eher selten –, und ist schnell gelesen, ohne dass das Hirn im Leerlauf versackte. Einen Stern Abzug gibt es für das etwas zu abrupte Ende.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    jujumaus

    07. February 2011 um 21:27

    Die Idee, das Zusammenziehen des Paares jeweils aus beiden Sichten zu zeigen, ist super und auch toll umgesetzt. Leider ist die inhaltliche Umsetzung meiner Meinung nach nicht so ganz gelungen. Eigentlich finden beide kein Gefallen an der Tatsache, dass sie zusammenziehen und versuchen trotzdem darüber hinwegzusehen. Später merken sie beide, wie toll es doch eigentlich ist und versuchen es wieder hinzubiegen.

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  • Frage zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    Dreamer

    Erinnert euch das Buch „Pärchenabend forever“ auch an euer Leben. Ich finde, es beschreibt auf eine sehr natürliche Art und Weise, wie das Leben in der ersten gemeinsamen Wohnung von statten gehen kann. Da kann man ja fast nostalgisch werden …

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  • Frage zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    Honey

    03. August 2010 um 17:14

    Erinnert euch das Buch „Pärchenabend forever“ auch an euer Leben. Ich finde, es beschreibt auf eine sehr natürliche Art und Weise, wie das Leben in der ersten gemeinsamen Wohnung von statten gehen kann. Da kann man ja fast nostalgisch werden …

  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    schreiberlingens

    11. July 2010 um 15:27

    Una und Per sind verliebt und ziehen zusammen. Doch plötzlich ist alles nicht mehr ganz so einfach und viele kleine Hürden müssen von den beiden überwunden werden. - So gesehen die grobe Geschichte.
    Ein recht schönes,witziges Buch.

  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    ananasengelchen

    10. July 2010 um 22:42

    Una und Per sind seit einiger Zeit glücklich miteinander, bis sie beschließen, zusammenzuziehen. Kurz darauf zieht Per mit in Unas Wohnung ein und die Probleme beginnen. Una möchte, dass beide jeweils ein eigenes Zimmer haben, Per ist für die Wohnzimmer-Schlafzimmer-Variante. Per klettert langsam die Karriereleiter hinauf, ist zufrieden mit seinem Job, muss jedoch viel arbeiten; Una kündigt ihren Job, macht sich selbstständig, kämpft damit, von Per finanziell abhängig zu sein. Zusätzlich holt, wie bei vielen Pärchen, die beiden der Alltag ein und auf einmal ist alles anders als vorher. Und dann macht Per einen Fehler und Una trifft eine Entscheidung. Das Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Una und Per geschildert und lässt sich leicht lesen. Auch wenn ich mich nicht immer in die beiden hineinversetzen konnte, habe ich mich doch in mancher „Alltagsszene“ wiedererkannt. Die Geschichte ist im Gesamten unterhaltsam geschrieben, hat mich allerdings nicht wirklich in den Bann gezogen.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    Büchermona

    20. June 2010 um 16:14

    Kurzbeschreibung: Una und Per sind glücklich. Dann ziehen sie zusammen. Und schon geht es los: Kriegt Una ein eigenes Zimmer? Darf Per nach Hause kommen, wie es ihm gerade passt? Wer putzt was? Sollen sie immer gemeinsam zu Abend essen? Wie steht’s um Pärchenabende? Gerade als die beiden anfangen, ihr neues Erwachsenenleben zu mögen, macht Per einen Fehler und Una bekommt eine E-Mail, die alles in Frage stellt… Nicht dramatisch, sondern natürlich! Una näht für ihr Leben gerne. Ihr größter Wunsch ist es, irgendwann eigene Kollektionen zu entwerfen und auch zu verkaufen. Per lebt für Zahlen und Statistiken. Er recherchiert für Firmen nach den neuesten Diagrammen und wird dann auch noch zum Abteilungsleiter befördert. Una und Per lieben sich, sind aber verschieden wie Tag und Nacht. Sie haben beide ihre Eigenarten und eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Am Anfang und jetzt ist das ja vielleicht noch lustig, aber kann eine solche Beziehung auf Dauer erhalten bleiben? Denn kaum ist Per bei Una eingezogen, werden die beiden von vorher vollkommen unbekannten Problemen verfolgt: Wie teilen sie die zwei Zimmer auf? Wer kocht und vor allem, was wird gekocht? Nicht nur, dass Una Fleisch mag und Per fleischlose Gerichte bevorzugt, stellt ein Hindernis dar. Plötzlich müssen sie sich absprechen, wenn der beste Freund zu Besuch kommen möchte, oder auch ein Lager über Nacht braucht. Die beiden geraten wegen vollkommener Kleinigkeiten aneinander. Werden sie wirklich zusammen bleiben, oder das Experiment beenden? Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt. Susanne Klingner gibt Una einen Charakter und Bastian Obermayer erweckt Per zum Leben. Die beiden Autoren müssen wohl so unterschiedlich wie ihre Protagonisten sein. Immer wieder tauchen neue Probleme auf, die auf witzige Art und Weise gelöst oder umschifft werden. Aber das auf so eine authentische Art, dass man oft lachen muss und am liebsten noch länger bei den beiden verweilen würde. Die Handlung wirkt nicht verkrampft oder gestellt, es ist wie aus dem Alltag heraus gegriffen. Per und Una lernen, sie lernen miteinander zu leben und auf den anderen einzugehen. Sie erfahren, dass so eine Partnerschaft auch immer von Kompromissen und Abstrichen begleitet wird, wenn man nicht ständig aneinander geraten möchte. Die beiden sind ganz große Dickköpfe, was den Lernprozess natürlich behindert… Das Cover hat mich auch gleich angesprochen. Witzig und auch ohne Sprache so aussagekräftig, es passt wie angegossen zum Buch. Leider ist die Unterhaltung nur von kurzer Dauer, denn das Buch hat nur 235 Seiten. Auch wenn mir ein runderer Abschluss zwischen Per und Una noch irgendwie gefehlt hat. Das war mir zu schnell abgehandelt… Vielleicht ist es nicht die herausragende Dramatik, mit dem dieses Buch punktet, es ist seine Natürlichkeit! Trotzdem hat mir gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    DieBuchkolumnistin

    19. June 2010 um 19:25

    Una (29) und Per (30) fanden sich auf einer Party und lassen sich seitdem nicht mehr los, trotz ihren Gegensätzen könnten sie zusammen nicht glücklicher sein. Bis auf einmal kurz vor Jahresende das Thema Zusammenziehen ins Spiel kommt. Der Vorschlag stellt beide vor Ängste, die sie sich nicht eingestehen und Pläne, die beide zusammen verwirklichen wollen. Und schon nimmt das Chaos seinen Lauf: Una will eigentlich genug Platz in der Beziehung - also soll jeder ein Zimmer für sich bekommen. Per sieht das anders und will vor allen Dingen Ordnung und seinen alten blauen Schrank - ganz im Gegensatz zu seiner Liebsten, die nicht nur im Berufsleben gern ein bisschen spontan und sprunghaft ist. So stellen beide schon bald fest, dass Liebe eben auch für das Durchstehen von Problemen steht. Können beide ihre Gegensätze mit Humor meistern und es heisst am Ende für Una und Per "Pärchenabend forever"? Dieser kurze und flott zu lesende Roman wird aus zwei Sichten geschrieben, die beiden Journalisten Susanne Klingner und Bastian Obermayer lassen den Leser sowohl an der weiblichen als auch an der männlichen Sicht der Partnerschaft teilhaben und beschreiben mit Humor die meist sehr klischeehaften Probleme von Una und Per. Dennoch sind es ja gerade am Anfang einer Beziehung diese Klischees, die einen zum Verzweifeln bringen und so konnte ich doch die ein oder andere Meinung nachvollziehen und erinnerte mich an mein eigenes Handeln in dieser Situation. So wenig ich auch mit diesem Pärchen anfangen konnte - die Autoren brachten mich zum Lachen und zum Nachdenken und dass ich auch heute vielleicht mal die andere Seite betrachten sollte, bevor ich einen Streit vom Zaun breche. 235 Seiten, die ich sehr gern gelesen, aber wohl nicht lange in Erinnerung behalten werde - ein ideales Urlaubsbuch oder aber ein tolles Geschenk für alle jungen & älteren Pärchen auf dem Weg in die erste eigene Wohnung.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    fuchur

    16. June 2010 um 11:08

    Und Biss meine ich keineswegs im Stephenie Meyer Sinn. Das Buch basiert auf einer netten Idee: Pärchen zieht zusammen, die folgenden Monate mit ihren Problemchen werden von Frau und Mann abwechselnd geschrieben. Una und Per, die Protagonisten, sind absolut sympathisch und durchaus über die üblichen Klischees hinaus interessant. Das hätte absolut Potential gehabt, besonders weil das Buch immer dann Humor beweist, wo ein und dieselbe Situation von zwei verschiedenen Seiten beschrieben wird. Nur leider fehlt der schon erwähnte Biss, denn keines der Problemchen schafft es, wirklich schwerwiegend zu sein, alles bleibt im Bereich, wo ein Streit sich am nächsten Tag per Post-It auf dem Kühlschrank wieder erledigt hat. Daher kommt keine richtige Spannung auf, man könnte genausogut mit den eigenen Freunden über deren Beziehungs Hochs und Tiefs plaudern, das hat netten Unterhaltungswert, aber für einen Roman ist mir das doch etwas zu wenig.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    kolokele

    15. June 2010 um 19:36

    Una und Per ziehen zusammen, ohne eigentlich zusammenziehen zu wollen, es ist mehr ein Missverständnis, aber ok, das macht man wohl irgendwann so, wenn man ein Paar ist. Per hat davor mehr Respekt als Una und befürchtet diverse Entwicklungen, die seine Beziehungen nehmen könnte und zieht dazu fleissig Statistiken heran. Una sieht es etwas entspannter, möchte aber gern getrennte Zimmer behalten, was wiederum Per nicht will. Tja, was nun? Lässt sich ein Kompromiss finden im Zusammenleben, lassen sich Probleme, die eventuell vorher nicht da waren, irgendwie meistern? Zumindest passiert viel bei ihnen, ohne zuviel vorwegnehmen zu wollen, entwickelt sich vor allem Una weiter, beruflich, bis sich ihr die große Chance bietet, die allerdings wieder eine Veränderung in der Beziehung nach sich ziehen würde. Zieht Per da mit? Ein leichtes, so dahinplätscherndes Buch für einen entspannten Nachmittag. Das Buch ist aus wechselnder Sicht von Una und Per geschrieben, was allerdings nicht weiter ins Gewicht fällt, die Idee ist aber interessant. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    schlummerschaf

    14. June 2010 um 20:07

    Es ist nichts gegen herrlich seichte Lektüre einzuwenden, wenn man bei sommerlichen Temperaturen im Garten liegt. Ich freue mich sehr gerne und sehr oft auf solche entspannenden Bücher, aber in diesem Fall war es leider wirklich zu anspruchslos. Und, wenn schon anspruchslos, dann wenigstens witzig, originell oder abwechslungsreich. Nicht so hier. Ein absolut normales Pärchen, Una und Per, tut unter absolut normalen Umständen etwas, das normale Menschen zu tun pflegen. Das tut es ohne Drama, ohne wirklich große Probleme und ohne wirklich zielführend etwas zu vermitteln das über den Buchtitel "Pärchenabend forever" hinausgeht. Nicht mal mit Wortwitz oder Situationskomik wird gepunktet, das höchste der Gefühle sind verdünnte Alkoholpannen, über denen man sanft einnickt. Gut und schön, der eine oder andere sagt jetzt vielleicht "ist doch mal nett, so Alltag pur." Aber sogar die Macher von Big Brother und ähnlichem wissen, dass es nicht ohne Challenges, Herausforderungen und - noch so konstruierte - Hindernisse geht, beziehungsweise, wie Bruce sagen würde "Wo ist das Drama, Baby?" Was ich nach dem Zuklappen dieses Buches empfunden habe, war ein ähnliches Gefühl wie nach dem Konsum von lauwarmem Wasser, ungewürzter Gemüsebrühe oder Putenfleisch natur. Nicht unangenehm, aber sehr fade und ohne irgendwelche Rückstände am Gaumen zu hinterlassen. Ich empfehle, angesichts der unendlichen Masse an Neuerscheinungen, besonders in diesem Genre, lieber etwas anderes für den Sommerurlaub zu suchen, das mit den gleichen Zutaten würziger umzugehen weiß oder irgendwie durch Eigenständigkeit heraussticht.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    mehrsonntag

    14. June 2010 um 13:05

    Seichte Bücher verdienen seichte Kritiken. Dieses Buch hier lässt mich zurück mit einem großen Fragezeichen im Kopf. Wer braucht so etwas? Selbst für die Bahnreise zwischendurch kann ich mir ohne große Schwierigkeiten in jeder Bahnhofsbuchhandlung ein beliebiges Buch kaufen und fühle mich vermutlich besser unterhalten. Alltägliche Situationen, ausgewalzt zu möchtegern-interessanten Schilderungen über Wandfarbe, die Ordnung der Musiksammlung, das Treffen von Freunden. Erfahrungen von yuppie-esken Heranwachsenden, die oft jegliche Spannung zwischen den Charakteren, die sich sehr ähnlich sind trotz der immer hervorgehobenen Unterschiede und Differenzen, vermissen lassen. Im Schreibstil der beiden "Autoren" kommen diese Unterschiede viel zu wenig zum Tragen. Nicht immer ist eine Karriere oder Erfahrung auf einer Jugend-Forums-Seite genug, um in die Literatur einzusteigen. In diesem Fall hat aber vermutlich dieser Background des Autorenduos das Erscheinen dieses Buches erleichtert und beschleunigt, wenn nicht gar erst möglich gemacht. Und das dann auf 224 Seiten..? Vielleicht tue ich den begeisterten Lesern Unrecht, für mich bleibt leider nur: Och nö.

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  • Rezension zu "Pärchenabend forever" von Susanne Klingner

    Pärchenabend forever

    Maultäschle

    14. June 2010 um 12:11

    Die Kapiteln des Taschenbuches sind so aufgebaut, dass beide Hauptpersonen (Una und Per) ihre Sichtweise abwechselnd schildern. Das lockert das Buch recht gut auf. Auch die Darstellung der Notizzettel ist recht gelungen. Zur Geschichte selbst: Una und Per sind ein Paar und es steht das Zusammenziehen beider Hauptpersonen in die gemeinsame Wohnung an. Dazu haben beide natürlich unterschiedliche Gedanken und Befürchtungen. Auch das weitere Geschehen bleibt turbulent. Una und Per leben nun nicht mehr alleine, sondern müssen verschiedene Kompromisse für das weitere Zusammenleben eingehen. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten... Meine Meinung: Ich fand das Buch eigentlich ganz gut zu lesen. Allerdings hat mir das Ende nicht zugesagt. Ich fand es etwas zu unrealistisch. Aufgrund des Anfanges des Buches (das Zusammenziehen von Una und Per) hätte ich ein anderes Ende erwartet bzw. gewünscht.

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