Susanne Konrad Die Akademikerin

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Inhaltsangabe zu „Die Akademikerin“ von Susanne Konrad

Nichts macht ihr mehr Freude, als über Büchern zu sitzen, zu lesen, zu lernen, zu schreiben. Melina ist eine ehrgeizige junge Frau, die all ihre Energie in die wissenschaftliche Arbeit legt. Ihrer Mutter wäre es lieber, die Tochter mit einem Mann liiert zu sehen, doch für die Liebe hat die 30-jährige keine Zeit. Professor Peter Grün ermöglicht ihr, bei ihm zu promovieren. Sie nimmt das Angebot an und stürzt sich in die Forschung – hier findet sie stets Halt und seelische Nahrung. Doch ihr Dissertati-onsthema 'Susanne K. Langers Konzept von Emotion und Form' erweist sich schwieriger als gedacht: Die Doktorarbeit droht zu scheitern, die Terminabgabe wird zum Fluch und aus dem akademischen Tiefpunkt eine Lebenskrise. Ausgerechnet der viel ältere Johannes, dem Melina sich an gesellschaftlicher Stellung und geistiger Kapazität weit überlegen fühlt, gibt ihr neuen Lebensmut, Sicherheit und Geborgenheit. Melina findet unverhofft an seiner Seite ein neues Zuhause. Doch kann sie mit dem einfachen Lageristen wirklich glücklich werden? Wird das Leben weiterhin Schicksalsschläge für sie bereit halten? Susanne Konrad erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die besessen ist von der wissenschaftli-chen Arbeit und dem Drang nach Selbstverwirklichung durch die Philosophie. Ähnlich einer kolorierten Skizze zeichnet die Autorin das Innenleben akademisch gebildeter Menschen, die in der Theoriearbeit unschlagbar sind, bei der alltäglichen Lebensbewältigung jedoch zu scheitern drohen. Aus der 'Liebe zur Weisheit' wird die Kunst, mit Gefühlen umzugehen.

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    Die Akademikerin
    MariaKnissel

    MariaKnissel

    27. January 2016 um 18:13

    Melina arbeitet an ihrer Promotion in Philosophie. Doch ihr Doktorvater, den sie bewundert und der ihr anfangs viel Hoffnung macht, akzeptiert ihre Thesen nicht. Melina verzweifelt, hat das Gefühl, der Komplexität des Themas nie gerecht werden zu können. Und es beschleicht sie „das Gefühl, dass das Leben an ihr vorbeizieht, ja, dass sie äußerlich und innerlich immer mehr abmagert“. Dann lernt sie einen Mann kennen, einen einfachen Lagerarbeiter. Er verehrt sie, trägt sie auf Händen, verschuldet sich für sie, aber sie fühlt sich ihm, dem einfachen Lagerarbeiter, geistig weit überlegen. Doch nach und nach lässt sie sich auf seine Welt ein – und beginnt, ein Leben zu entdecken, das sie zuvor als spießig betrachtet hätte, in dem sie sich aber immer mehr einrichtet, mit allen Widerständen und Ecken und Kanten, die das Leben bietet. Ihr Bedürfnis, geistig und wissenschaftlich zu arbeiten, liegt brach. Erst viel später, nach vielen Erfahrungen mit dem „echten Leben“, wagt sie einen Neubeginn unter neuen Voraussetzungen. „Die Akademikerin“ hat mich wirklich gefesselt, ohne dass ich direkt sagen konnte, warum. Die Sprache ist einfach, fast berichtsartig. Aber die Geschichte ist so aus dem Leben gegriffen, Melinas Konflikte und Entwicklungen – ihr Hadern mit dem Stoff, die Arroganz des Doktorvaters, das immer weiter sinkende Selbstbewusstsein, das Entdecken des „normalen“ Lebens – so echt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch verknüpft Susanne Konrad das Thema von Melinas Promotion, die Thesen der Philosophin Susanne K. Langer, geschickt mit Melinas Geschichte. Auch äußerlich ist das Buch übrigens sehr schön, optisch und haptisch.

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  • Eine Geschichte von der Stärke, sein Schicksal zu meistern - Leseprobe

    Die Akademikerin
    SusanneCK

    SusanneCK

    03. November 2015 um 18:05