Susanne Kraus Der Knochenpoet

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Inhaltsangabe zu „Der Knochenpoet“ von Susanne Kraus

Als Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, im Frühjahr 1158 zum ersten Mal seine neue prächtige Pfalz im Marktflecken Lautern besucht, wird auf der nur wenige Meilen entfernten Burg Beilstein eine mysteriöse Truhe entdeckt: sie ist voller menschlicher Gebeine. Und noch ein weiterer Mord hält die Burgbewohner in Atem. Als der Burgherr Merbodo verdächtigt wird, stellt seine Tochter Rotrud auf eigene Faust Ermittlungen an. Doch welche Rolle spielt der zwielichtige Spielmann Trushard, auch "der Knochenpoet“ genannt – jener Mann, in den Rotrud sich verliebt?

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  • Unterhaltsam, aber nicht gerade spannend

    Der Knochenpoet

    sommerlese

    29. December 2015 um 17:24

    Im Jahr 1158 besucht Kaiser Barbarossa den Marktflecken Lautern in der Pfalz. Da wird auf der nur wenige Meilen entfernten Burg Beilstein eine mysteriöse Truhe voller Menschenknochen entdeckt. Und noch ein weiterer Mord hält die Burgbewohner in Atem. Als der Burgherr Merbodo verdächtigt wird, stellt seine Tochter Rotrud auf eigene Faust Ermittlungen an. Doch welche Rolle spielt der zwielichtige Spielmann Trushard, auch der "Knochenpoet" genannt - jener Mann, in den Rotrud sich verliebt? Historische Kriminalromane finde ich immer sehr interessant und habe mit diesem Roman unterhaltsame Stunden gehabt, aber nicht so sehr Spannung gefühlt. Die Figur der Rotrud passt mit ihren Zaubertränken gut in die Zeit, ihre Gedankengänge waren allerdings recht sprunghaft und ihre Sprache entspricht nicht der Zeit des Mittelalters. Sie hat mich leider gar nicht überzeugt. Auch der Knochenpoet kommt mir mit seinen vielseitigen Talenten als Dichter, Messerwerfer und Musiker und seinen ausschliesslich guten Charakterzügen zu übertrieben daher. So ohne Makel war früher sicher kein Spielmann. Dieser Roman beeinhaltet ein buntes Treiben von Kaiser und Papst, diversen Kirchenoberen, Burgherren, Ketzern und Hexen. Diese Fülle wirkt leider wie in den Roman gepresst. Zu viel des Guten ist auch zuviel! Der Erzählstil ist gefällig, aber er wirkt nicht so authentisch und geht auch wenig in die Tiefe. Dabei ist die Rahmensituation um Kaiser Barbarossa eigentlich ein interessanter Aufhänger. Die Ermittlung geht recht vorhersehbar vonstatten und so ist man auch nicht so gespannt als der Täter gefunden wird. Dieser Roman hat ein historisch interessantes Umfeld, eine einfache Krimihandlung und einen guten Ausgang. Ein leichte Lektüre zum Ausspannen nach Feierabend.

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  • Guter Mittelalterkrimi

    Der Knochenpoet

    Sabine17

    Dies war mein drittes Buch aus der Reihe "Mittelaltermorde" (vom Bertelsmannclub) und auch dieses Buch hat mir wieder gut gefallen. Im Jahr 1158 besucht Kaiser Barbarossa den Marktflecken Lautern in der Pfalz. Zu dieser Zeit werden auf der Burg Beilstein Menschenknochen in einer Truhe gefunden und der Spielmann Trushard, genannt der Knochenpoet, taucht auf der Burg auf. Kurz danach wird der Mann getötet, der die Tochter des Burgherrn Merbodo in den Tod getrieben hat. Merbodo wird ins Verließ geworfen. Seine zweite Tochter Rotrud versucht den Mörder zu finden, um ihren Vater zu entlasten. Ein scheinbarer Treppensturz, bei dem die Magd zu Tode kommt, entpuppt sich als Mord. Dann wird auf Rotrud selbst ein Anschlag verübt. Sie weiß irgendwann nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann, welche Rolle Trushard in dieser Geschichte spielt und zudem droht ihr die Zeit davon zu laufen. Die Story war sehr spannend und beeindruckte durch die überzeugende Figur der Rotrud. Die Frau hat Power, ist intelligent und will sich nicht in die damalige Frauenrolle pressen lassen. Fazit: für Liebhaber historischer Krimis empfehlenswert

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  • Ach Gott, ihr Leut!

    Der Knochenpoet

    Arun

    28. February 2014 um 11:05

    Nach einiger Zeit mal wieder einen historischen Kriminalroman gelesen. Der folgende Klappentext klang sehr vielversprechend. Als Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, im Frühjahr 1158 zum ersten Mal seine neue prächtige Pfalz im Marktflecken Lautern besucht, wird auf der nur wenige Meilen entfernten Burg Beilstein eine mysteriöse Truhe voller Menschenknochen entdeckt. Und noch ein weiterer Mord hält die Burgbewohner in Atem. Als der Burgherr Merbodo verdächtigt wird, stellt seine Tochter Rotrud auf eigene Faust Ermittlungen an. Doch welche Rolle spielt der zwielichtige Spielmann Trushard, auch der "Knochenpoet" genannt - jener Mann, in den Rotrud sich verliebt? Meine Meinung: Halte es mal so wie die Überschrift lautet. „Ach Gott, ihr Leut!“ Lieblingsspruch der Köchin Gertrud. Die Geschichte spielt in Kaiserslautern und Umgebung des Jahres 1158 zur Regierungszeit von Kaiser Friedrich dem Ersten, genannt Barbarossa – Rotbart. Für meinen Geschmack hat die Autorin versucht viel zu viel in die Story hineinzupacken. Über Papst, Kaiser, Burgherren, Ketzer, Hexen, Geistliche Würdenträger und Funktionsträger aller Couleur wird hier bunt gemixt. Auch der Spielmann mit seinen vielen Talenten als Musiker, Dichter, Messerwerfer, Bauchredner, Keuscher aber guter Liebhaber und dabei noch uneigennützig war mir des Guten zu viel. Die Hauptfigur Rotrud, mit ihren seltsamen Zaubertränken hat mir am wenigsten zugesagt. Ihre Sprunghaftigkeit, das schwarz-weiß Denken, ihre oft voreiligen Schlussfolgerungen und Gedankengänge waren für mich etwas nervig. Meines Erachtens hat die Autorin viel und gut recherchiert doch mit ihrer Geschichte aus dem Mittelalter konnte sie mich nicht überzeugen.

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  • Rezension zu "Der Knochenpoet" von Susanne Kraus

    Der Knochenpoet

    JED

    26. April 2009 um 14:20

    Dieses Buch habe ich mir aus der Bücherei ausgeliehen, weil ich den Titel irgendwie total interessant fand und auch der Klappentext recht ansprechend war. Auf einer Burg im Mittelalter zur Zeit Barbarossas werden geheimnisvolle Menschenknochen in einer Truhe gefunden, 2 weitere Menschen sterben und ein geheimnisvoller Spielmann taucht auf - der "Knochenpoet" genannt. Das Buch fing dann auch recht witzig an. Kleiner Ausschnitt: "Das Leben hatte mich gelehrt, dass Männer Frauen bevorzugten, die das Hirn eines Regenwurms, die Gefügigkeit eines Lämmchens und die Schönheit eines Pfaus vereinigten. Ich hingegen besaß die Sturheit eines Esels und die Attraktivität eines Suppenhuhns." Leider erschöpfte sich der Witz dann recht schnell und das Buch wurde unglaublich langatmig. Die Ich-Erzählerin, Rotrud, Tochter des Burgherren, auf dessen Burg besagte Knochen gefunden werden, ermittelt auf eigene Faust. Gleichzeitig verliebt sie sich in den "Knochenpoeten", dessen Namen einfach nur auf seine dürre Gestalt zurück geht - mehr nicht, äußerst unspektakulär, wenn ich an die Erwartungen denke, die ich an den Titel hatte. Das alles ist schon mehr als unglaubwürdig, wenn man an andere Frauen des 12. Jahrhunderts denkt, aber ich wollte mich durchaus darauf einlassen (Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel). Aber die ganze Story zieht sich dann so unglaublich in die Länge, da relativ schnell für den Leser klar wird, wo der Hase lang hoppelt, nur eben dieser Rotrud nicht, dass deren Naivität (oder Dummheit) irgendwann nervt. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das von der Autorin witzig gemeint sein sollte oder ob sie den Leser für ebenso langsam denkend hält. Ich konnte das Buch jedenfalls wochenlang nicht weiterlesen. Dass ausgerechnet diese Rotrud nach über 350 Seiten dann doch noch auf den Mörder kommt, grenzt an ein Wunder. Dass sie so lange überlebt erst recht. Nebenbei wird der Leser mit unzähligen Namen konfrontiert, die eigentlich nur die eine Rolle spielen: zu verwirren. Wirklich Sinn haben sie in dem Buch nicht. Ich bin jedenfalls froh, dieses Überbleibsel aus 2008 zurück in die Bibliothek bringen zu können. Den 2. Teil werde ich mir nicht antun.

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