Wenn ihr endlich versteht ...
... , dass man das Herz eines Pferdes nur mit Herz und Gefühl erobern kann, so die Botschaft des zweiten Teils von Honeys Geschichte.
Nahtlos knüpft die Autorin und Pferdetrainerin Sandra Schneider an den ersten Teil an und lässt uns wieder an dem Schicksal der Fuchsstute Honey teilhaben. Im Gegensatz zu vielen anderen Pferden wehrt sich die Stute gegen die ungerechte und gefühllose Behandlung, wodurch sie für den Menschen zum Problem wird. Ein Pferd, das sich nicht reiten lässt, ist nutzlos. Diese Aussage allein zeigt, wie herzlos der Mensch sein kann.
Doch es geht auch anders. Endlich kommt Honey in gute Hände. Bei dem Pferdeosteopath und Trainer Alexander baut die Fuchsstute wieder Vertrauen zum Menschen auf. Auch Honeys Besitzerin stellt sich ihren falschen Ansichten. Es ist nicht einfach, die Wahrheit zu sehen, anzunehmen und schließlich sein Verhalten zu verändern. Viele Tränen fließen, aber am Ende siegt das Herz und aus Traurigkeit wird Freude und aus Knechtschaft eine erfüllende Partnerschaft. Endlich können Honey und Louise zusammen frei sein.
Das wunderschöne Ende hat mich zu Tränen gerührt. Ich wünsche mir, dass Honeys Geschichte viele Pferdemenschen inspiriert und ihnen Hoffnung schenkt. Es ist sowohl für Menschen als auch für Pferde nicht leicht, nach einer Verletzung durch den anderen das Vertrauen zurückzugewinnen. Mit einem offenen Herzen gelingt es. Danke für diese berührende Geschichte.










