Susanne Kronenberg

 3.6 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Edelsüß, Weinrache und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Tod am Bauhaus

Erscheint am 13.02.2019 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Susanne Kronenberg

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Edelsüß

Edelsüß

 (6)
Erschienen am 09.07.2012
Weinrache

Weinrache

 (6)
Erschienen am 01.07.2007
Kunstgriff

Kunstgriff

 (4)
Erschienen am 08.02.2010
Totengruft

Totengruft

 (3)
Erschienen am 05.02.2014
Hundswut

Hundswut

 (3)
Erschienen am 05.07.2017
Rheingrund

Rheingrund

 (2)
Erschienen am 04.02.2009

Neue Rezensionen zu Susanne Kronenberg

Neu
abuelitas avatar

Rezension zu "Hundswut" von Susanne Kronenberg

nichts für mich
abuelitavor einem Jahr

Mein erstes Buch von dieser Autorin und leider gleich ein Flop. Es fing zwar wirklich sehr gut an, aber im Laufe der Geschichte musste ich immer mehr und mehr den Kopf schütteln.

Um was geht es? Die Privatdetektiv Norma Tann ermittelt in einem Fall von illegalem Welpenhandel. Dann gibt es noch Josefine Lueven, die Analphabetin ist und trotzdem die nicht einfache Prüfung geschafft hat, um mit der THermine - Touristikbahn Besucher zu Wiesbadens Sehenswürdigkeiten zu bringen. Das ist ihr Traumjob, bis sie beinahe einen Mann überfährt. Sie ist überzeugt davon, dass dieser vor die Bahn gestossen wurde.

Und wie hängt das nun zusammen? Das müsst Ihr natürlich selber lesen.....


Wie gesagt, es geht nicht nur um illegalen Handel mit jungen Hunden, die meist aus einer osteuropäischen Massenzucht stammen, sondern auch um düstere Familiengeheimnisse.

Ich fand ich die Story ziemlich unglaubwürdig und abstrus – je weiter ich gelesen habe, desto lächerlicher wurde es. Sehr gut zwar die Beschreibungen über den Welpenhandel; das sieht man die armen Tiere förmlich vor sich und leidet mit. Aber das reicht einfach nicht, um einen guten Krimi zu schreiben. 

Auch die Protagonistin und die anderen Figuren haben mich nicht überzeugt. Vor allem aber fand ich den Show-down komplett überzogen und einiges auch sehr unlogisch.

Aber wie gesagt, lest selber – vielleicht gefällt es Euch ja besser und ging nur mir hier so. Ich werde mal versuchen, demnächst noch einen anderen Band um und mit dieser Protagonistin zu lesen…..

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gaby2707s avatar

Rezension zu "Hundswut" von Susanne Kronenberg

Welpenhandel - schrecklich
gaby2707vor einem Jahr

Ex-Hauptkommissarin und jetzt Privatermittlerin Norma Tann bekommt den Auftrag die Verkäuferin eines verstorbenen jungen Hundes zu finden. Dabei stößt Norma nicht nur auf kriminellen Welpenhandel mit Welpen aus Osteuropa, sondern auch auf ein Familiengeheimnis um Geiz und Gier.


Susanne Kronenberg hat einen leichten, angenehm zu lesenden Schreib- und Erzählstil. Und bei diesem Thema sind mir die Seiten nur so durch die Finger geflutscht. Ich habe die kleinen Hunde bildlich vor mir gesehen, wie sie in den engen Käfigen und Kartons vor sich hin vegetieren und für den schnellen Verkauf fit gespritzt werden. Leider ein Thema, das bei unserer Schnäppchenmentalität immer dringlicher wird. Schrecklich.

Aber auch die Protagonisten der Geschichte, egal ob sympathisch oder sehr negativ behaftet, kann ich mir dank einer bildhaften und detaillierten Beschreibung gut vorstellen. Besonders Norma Tann gefällt mir sehr gut. Sie kämpft gegen ihre Eifersucht, gegen ihre Rückenbeschwerden dank zu weicher Matratze und steigert sich hier in einen Fall rein, von dem sie zuerst dachte, dass er nichts hergibt.

Mir gefällt auch der Lokalkolorid, der dank der intensiven Beschreibungen von Wiesbaden und Umgebung sehr zum tragen kommt.

Hundswut ist für mich ein rundum gelungener Krimi mit einer spannenden, interessanten Handlung, die sich nicht allein auf den Welpenhandel beschränkt, sondern auch in die finsteren Strukturen einer Familie hinein gräbt und ein düsteres Geheimnis offenbart.

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santinas avatar

Rezension zu "Weinrache" von Susanne Kronenberg

Kommt nicht an andere Regionalkrimis heran / 3,5 Sterne
santinavor 3 Jahren


Inhalt
Die frühere Polizistin Norma Tann und ihr Mann Arthur gehen seit geraumer Zeit getrennte Wege. Während einer Autofahrt geraten die beiden in Streit, Arthur steigt aus und verschwindet, keiner weiß, wo er abgeblieben ist.

Nur wenig später wird ein guter Bekannter von Arthur, Moritz Fischer, an einem Stand auf der „Rheingauer Weinwoche“ in Wiesbaden erschossen. Norma kann den mutmaßlichen Schützen zwar verfolgen, verliert ihn aber.

Während die ehemaligen Kollegen Norma zunächst als Zeugin im Mordfall vernehmen, gerät sie wegen des Verschwindens ihres Mannes ins Fadenkreuz der Ermittler. Da ist es nicht gerade zuträglich, dass Norma von einem Traum verfolgt wird, in der Arthur vor ihrem Wagen steht und sie aufs Gaspedal drückt – hat sie Arthur womöglich überfahren und verdrängt die Tat nun?

Protagonistin
Norma Tann hat ihren Mann Arthur vor rund einem Jahr nach Kolumbien begleitet, wo die beiden entführt worden waren. In der Folge hat sie ihren Polizeiberuf an den Nagel gehängt und schlägt sich nun als private Ermittlerin durch. Auf dem Weinfest hilft sie im Verkauf, um finanziell besser über die Runden zu kommen.

Was in Kolumbien alles passiert ist, erfährt der Leser erst nach und nach. Die Tatsache, dass Norma den Dienst quittiert hat und die Kollegen nicht wissen, was wirklich passiert ist, trägt dazu bei, dass die Kollegen ihr nicht unvoreingenommen gegenüber treten.

Schauplatz
Da es sich um einen Regionalkrimi handelt, spielt hier die Stadt Wiesbaden und der Rheingau eine wesentliche Rolle. Susanne Kronenberg lässt den Mord auf der Weinwoche passieren, einem Weinfest, dass tatsächlich Jahr für Jahr viele Menschen anzieht.

Auch sollte man wissen, dass Wiesbaden eine große architektonische Vielfalt bietet, denn auch diese spielt eine große Rolle in diesem Buch.

Meine Gedanken zum Buch
Wenn ich alleine den Spannungsbogen bewerten müsste, würde ich dem Buch vier bis fünf Sterne geben, denn gefesselt hat mich die Handlung schon von Anfang an.

Allerdings bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden. Dies betrifft sowohl die Protagonistin, wie auch ihre Ex-Kollegen, den Schwiegervater oder die Bekannten ihres Mannes.

Was mir gar nicht gefallen hat, war die Auflösung der Geschichte. Sie war zwar gut konstruiert, aber hätte ruhig etwas ausführlicher ausfallen dürfen. So hatte ich den Eindruck, dass es eine Maximal-Seitenzahl gab, die die Autorin durch Streichungen am Ende einzuhalten versucht hatte.


Fazit
Ein Krimi sollte spannend sein. Das trifft hier zu. Ein Kriminalfall sollte gut konstruiert sein, auch das trifft hier zu. Im besten Fall hat man als Leser eine Ahnung, wer der Täter sein könnte und am Ende liegt man völlig falsch. Das trifft hier nicht zu, allerdings hatte ich die Beweggründe des Täters so nicht erwartet, was mich dann wieder positiv überrascht hat.

Insgesamt würde ich sagen, dass Susanne Kronenberg mit diesem Buch nicht an andere Regionalkrimi-Autoren, die ich gerne lese, herankommt. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sterne.

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