Susanne Kronenberg

 3.6 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor von Weinrache, Edelsüß und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Lieblingsplätze Rheinhessen kulinarisch

Erscheint am 12.08.2020 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Susanne Kronenberg

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Cover des Buches Edelsüß (ISBN: 9783839213230)

Edelsüß

 (6)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Weinrache (ISBN: 9783839233351)

Weinrache

 (7)
Erschienen am 13.08.2009
Cover des Buches Kunstgriff (ISBN: 9783839210482)

Kunstgriff

 (4)
Erschienen am 08.02.2010
Cover des Buches Totengruft (ISBN: 9783839215272)

Totengruft

 (3)
Erschienen am 05.02.2014
Cover des Buches Tod am Bauhaus (ISBN: 9783839223994)

Tod am Bauhaus

 (2)
Erschienen am 13.02.2019
Cover des Buches Hundswut (ISBN: 9783839221341)

Hundswut

 (3)
Erschienen am 05.07.2017
Cover des Buches Rheingrund (ISBN: 9783899778014)

Rheingrund

 (2)
Erschienen am 04.02.2009

Neue Rezensionen zu Susanne Kronenberg

Neu

Rezension zu "Tod am Bauhaus" von Susanne Kronenberg

Ein fesselnder Krimi in der Dichterstadt Weimar
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Dieser Krimi ist der 8. Fall mit der Wiesbadener Privatermittlerin Norma Tann. Er ist in der Hauptstadt von Thüringen, im Weimar von 2019, angesiedelt.


Man gedenkt der „Weimarer Republik“ und rüstet zur 100 Jahr Feier des im gleichen Jahr wie die Republik gegründeten „Bauhauses“.


Die ehemalige Kriminalbeamtin und nunmehrige Privatermittlerin Norma Tann und ihr Freund, Timon Freywaldt, ein Forensiker des LKA Hessen, wollen ein paar gemeinsame Tage in Weimar verbringen. Timon ist wegen einer Erbschaftsangelegenheit schon einige Tage früher angereist. Als er nicht wie verabredet erscheint, beginnt Norma nach ihm zu suchen. Dabei trifft sie auf die beiden anderen Erbinnen, die alles andere als freundlich sind. So werfen sie ein Kästchen, das Timon erhalten soll, glatt zum Sperrmüll, wo es es Norma gerade noch retten kann. Zu diesem Zeitpunkt weiß noch niemand, dass der im doppelten Boden einer Schublade verborgene Inhalt, weit reichende Folgen haben wird.


Gleichzeitig werden ein Jungpolitiker und wenig später ein Antiquitätenhändler erschossen. Die örtliche Polizei tappt im Dunkeln und verdächtigt den verschwundenen Timon, weil sein Stadtplan auf dem Pult des Antiquitätenhändlers liegt.


Norma glaubt keine Sekunde an Timons Schuld und beginnt selbst zu recherchieren. Dabei gerät sie immer tiefer in den Strudel eines Familienstreits um ein wertvolles Gemälde und in den Sumpf einer ewig gestrigen politischen Vereinigung. Norma fällt es schwer, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Wird Timon ein weiteres Opfer dieser obskuren Verschwörung?


Meine Meinung:


Ich muss gestehen, das ist mein erster Krimi der Autorin und eigentlich habe ich ihn „nur“ zur Hand genommen, weil wir ein paar Tage nach Thüringen auf Urlaub gefahren sind. So als Einstimmung für einen Ausflug nach Weimar.


Ich konnte den Krimi nicht mehr aus der Hand legen und habe ihn in einer Nacht gelesen. Das Setting in Weimar, die Bauhaus-Kultur und abstruse Geheimgesellschaften sind so die Ingredienzien für einen fesselnden Kriminalroman. Echt klasse war, dass ich einige der beschriebenen Orte wiedererkannt habe.


Der Schreibstil ist flott und flüssig, lässt den Leser seine eigenen Vermutungen wer der mögliche Täter oder ein eventuelles nächstes Opfer sein kann, anstellen. Das gefällt mir!


Die Charaktere haben alle so ihre Ecken und Kanten. Sie passen so richtig zur Stadt. Herrlich auch das Wortspiel „Weimarer“ und „Weimaraner“, das die Autorin natürlich nicht auslassen konnte.


Die Spurensuche gestaltet sich für Norma nicht einfach. Doch ihre Neugier und Andeutungen ihrer Vermieterin lassen sie richtige Schlüsse ziehen. Als Norma, mit Hilfe von ehemaligen Kollegen, den zwielichtigen Journalist enttarnt, habe ich ein wenig die Luft anhalten müssen. Denn in diesem Krimi ist wenig so, wie es aussieht.


Gut gelungen ist auch der zweite Erzählstrang, der uns in die 1920er Jahre zurückversetzt. Auch die eingeflochtenen Tagebucheintragungen erhöhen die Spannung.


Sehr aufschlussreich ist dann das Nachwort. Hier listet Susanne Kronenberg alle jene realen Personen auf, die im Krimi mit fiktiven Gestalten und Handlungen verknüpft sind. So nennt sie die neben Lyonel Feininger, Walter Gropius oder Wassily Kandinsky die Bauhaus-Fotografin Lucia Moholy-Nagy, ihren damaligen Ehemann Lászlo, sowie ihren spätern Lebensgefährten, den kommunistischen Reichstagsabgordneten und Widerstandskämpfer Dr. Theo(dor) Neubauer.


Fazit:


Ein spannend erzählter Krimi, der gekonnt reale Ereignisse aus der Geschichte mit einem fiktiven Mordfall verknüpft. Gerne gebe ich für meinen ersten Norma-Tamm-Krimi 5 Sterne. Es wird nicht mein letzter sein, versprochen.


 

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Rezension zu "Hundswut" von Susanne Kronenberg

nichts für mich
abuelitavor 3 Jahren

Mein erstes Buch von dieser Autorin und leider gleich ein Flop. Es fing zwar wirklich sehr gut an, aber im Laufe der Geschichte musste ich immer mehr und mehr den Kopf schütteln.

Um was geht es? Die Privatdetektiv Norma Tann ermittelt in einem Fall von illegalem Welpenhandel. Dann gibt es noch Josefine Lueven, die Analphabetin ist und trotzdem die nicht einfache Prüfung geschafft hat, um mit der THermine - Touristikbahn Besucher zu Wiesbadens Sehenswürdigkeiten zu bringen. Das ist ihr Traumjob, bis sie beinahe einen Mann überfährt. Sie ist überzeugt davon, dass dieser vor die Bahn gestossen wurde.

Und wie hängt das nun zusammen? Das müsst Ihr natürlich selber lesen.....


Wie gesagt, es geht nicht nur um illegalen Handel mit jungen Hunden, die meist aus einer osteuropäischen Massenzucht stammen, sondern auch um düstere Familiengeheimnisse.

Ich fand ich die Story ziemlich unglaubwürdig und abstrus – je weiter ich gelesen habe, desto lächerlicher wurde es. Sehr gut zwar die Beschreibungen über den Welpenhandel; das sieht man die armen Tiere förmlich vor sich und leidet mit. Aber das reicht einfach nicht, um einen guten Krimi zu schreiben. 

Auch die Protagonistin und die anderen Figuren haben mich nicht überzeugt. Vor allem aber fand ich den Show-down komplett überzogen und einiges auch sehr unlogisch.

Aber wie gesagt, lest selber – vielleicht gefällt es Euch ja besser und ging nur mir hier so. Ich werde mal versuchen, demnächst noch einen anderen Band um und mit dieser Protagonistin zu lesen…..

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Rezension zu "Hundswut" von Susanne Kronenberg

Welpenhandel - schrecklich
gaby2707vor 3 Jahren

Ex-Hauptkommissarin und jetzt Privatermittlerin Norma Tann bekommt den Auftrag die Verkäuferin eines verstorbenen jungen Hundes zu finden. Dabei stößt Norma nicht nur auf kriminellen Welpenhandel mit Welpen aus Osteuropa, sondern auch auf ein Familiengeheimnis um Geiz und Gier.


Susanne Kronenberg hat einen leichten, angenehm zu lesenden Schreib- und Erzählstil. Und bei diesem Thema sind mir die Seiten nur so durch die Finger geflutscht. Ich habe die kleinen Hunde bildlich vor mir gesehen, wie sie in den engen Käfigen und Kartons vor sich hin vegetieren und für den schnellen Verkauf fit gespritzt werden. Leider ein Thema, das bei unserer Schnäppchenmentalität immer dringlicher wird. Schrecklich.

Aber auch die Protagonisten der Geschichte, egal ob sympathisch oder sehr negativ behaftet, kann ich mir dank einer bildhaften und detaillierten Beschreibung gut vorstellen. Besonders Norma Tann gefällt mir sehr gut. Sie kämpft gegen ihre Eifersucht, gegen ihre Rückenbeschwerden dank zu weicher Matratze und steigert sich hier in einen Fall rein, von dem sie zuerst dachte, dass er nichts hergibt.

Mir gefällt auch der Lokalkolorid, der dank der intensiven Beschreibungen von Wiesbaden und Umgebung sehr zum tragen kommt.

Hundswut ist für mich ein rundum gelungener Krimi mit einer spannenden, interessanten Handlung, die sich nicht allein auf den Welpenhandel beschränkt, sondern auch in die finsteren Strukturen einer Familie hinein gräbt und ein düsteres Geheimnis offenbart.

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