Susanne Kronenberg Edelsüß

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Edelsüß“ von Susanne Kronenberg

Wiesbaden. Die Staatsanwältin Angela Bennefeld wird tot aus dem Schiersteiner Hafen geborgen. Alles sieht wie ein Unfall aus, doch ihre Stiefmutter glaubt nicht daran und bittet Privatdetektivin Norma Tann um Hilfe. Norma rekonstruiert Angelas letzten Abend. Sie stößt auf Unterlagen über den Glykolwein-Skandal im Jahr 1985, der für viele Winzer das Aus bedeutete. Immer mehr Einzelheiten aus Angelas Vergangenheit bringt die Privatdetektivin ans Licht: Angelas Mörder gerät in Bedrängnis - und Norma in Lebensgefahr.

Fazit: Ein sehr spannender Krimi, der gespickt ist mit viel Lokalkolorit, einer interessanten, komplexen Story und hervorragend gezeichneten Charakteren.

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Kalte Seele, dunkles Herz

Sehr spannend und psychologisch hoch-interessant. Das Buch hat mich völlig überzeugt und in den Bann gezogen!

MissRichardParker

Die Party

Eine Party mit heftigem Ende und einer spannenden Vergangenheit! Mich konnte das Buch komplett überzeugen.

Buecherseele79

Scherbengericht

Ein typischer Heinichen, wie man ihn kennt und liebt!

Ascari0

Nachts am Brenner

Kommissar Grauners neuer Fall bekommt eine beklemmende private Dimension.

Bibliomarie

Böse Seelen

Ein weiterer fulminanter Fall für Chief Burkholder!

Chrissie007

Die Brut - Die Zeit läuft

Gänsehaut

RoteFee

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Edelsüß

    Edelsüß
    GothicQueen

    GothicQueen

    18. August 2014 um 18:07

    Eine Leiche wird im Schiersteiner Hafen gefunden. Dieses Buch ist ganz nett für Wiesbadener, ansonsten ist es ganz schön lang gezogen. Es passiert nicht wirklich viel. Diesmal spielt eine Privatdetektivin die Hauptrolle, statt der Kripo, wie sonst immer. Was ja schonmal ein Pluspunkt ist, da es mal was anderes ist. Die Weinberge (ich glaube im Rheingau?) spielen auch eine Rolle, weshalb Rheingauen vielleicht auch Interesse an diesem Buch haben könnten. Es kommen viele bekannte Schauplätze aus Wiesbaden vor. Daher kann man sich die Geschichte leichter vorstellen. Ich würde das Buch aber trotzdem nicht nochmal lesen und wage mich auch leider nicht an andere Bücher der Autorin ran, weil ich mich zu sehr durch "zwingen" musste, dass ich das Buch überhaupt fertig gelesen habe. Das ist aber logischerweise nur meine persönliche Meinung. Ich denke, für die älteren Menschen unter uns ist dieses Buch am interessantesten. 

    Mehr
  • Rezension zu "Edelsüß" von Susanne Kronenberg

    Edelsüß
    goat

    goat

    06. November 2012 um 21:48

    Mit „Edelsüß“ schickt Susanne Kronenberg ihren vierten Krimi mit der sympathischen Privatdetektivin Norma Tann ins Rennen. Optisch gesehen weicht dieses Cover von den Vorgängern ab, die allesamt mit einem Foto als Titelmotiv überzeugen konnten. Aber auch die Zeichnung eines kleinen Dorfes und die beiden Wappen auf dem goldgrünen Hintergrund machten mich sofort auf das Buch aufmerksam. Der Totenkopf in einem der Wappen macht schnell deutlich, dass es sich hier um einen Krimi handelt. Schauplatz ist der Wiesbadener Stadtteil Schierstein, denn hierhin begleitet Norma ihren Schwiegervater Lutz Tann. Dieser möchte seine Villa verkaufen und ein kleines Weingut erwerben. Zusammen mit einem Makler besichtigen sie das Weingut Adebar, welches einer älteren Dame namens Henriette Medzig gehört. Die Witwe hat zwar einen Sohn, der aber offensichtlich kein Interesse am dem Gebäude hat, außer mit dem Verkauf einen hohen Geldbetrag zu erzielen. Normas Schwiegervater ist sofort Feuer und Flamme für das Anwesen. Seine Freude ist allerdings schnell getrübt, als er erfährt, dass das Fachwerkhäuschen gegenüber dem Haupthaus aus dem Ensemble ausgeschlossen ist, weil es von einer alleinstehenden Staatsanwältin bewohnt ist. Dr. Angela Bennefeld ist auf dem Nachbarweingut aufgewachsen, welches bis zum Jahre 1986 ihrem Vater gehörte. Doch der Glykolskandal im Jahre 1985 traf viele Winzer schwer und besonders die unschuldigen hatten schwer darunter zu leiden, weil aufgrund der Panscherei niemand mehr deutschen Wein kaufen wollte. Für das Ehepaar Medzig war es der Anfang vom Ende ihres Weinguts. Noch im gleichen Jahr verschwindet Henriettes Mann Ewald spurlos und im Jahr darauf wird Angelas Vater Karl Bennefeld zum verbitterten Trinker, der kurze Zeit später nach einem missglückten Selbstmordversuch im Rollstuhl sitzt. Während der Besichtigung des 1000 m² großen Kellergewölbes verkündet die Hauherrin, dass es ursprünglich sogar einen Geheimgang zum Keller des Nachbarn Bennefeld gab. Angela ist überrascht, denn sie hört dies zum ersten Mal. Ausgerechnet der frühere Lehrling und späterer Geschäftsführer des Weinguts Medzig, Harry Halvard, entdeckte diesen Geheimgang zufällig beim Aufräumen. Als Angela das erfährt, möchte sie aufgebracht von Henriette Medzig wissen, ob Harry die Verbindung vor oder nach Ewalds Verschwinden entdeckt hat. Aber Henriette kann ihr da nicht weiterhelfen und sich ebenso wenig erklären, warum diese Auskunft für Angela so wichtig ist. Der Leser erfährt ein paar Seiten weiter, warum Angela diese Frage so wichtig war, denn auf einen anonymen Tipp hin wurde der Keller der Bennefelds im September 1985 von Weinprüfern untersucht, die schließlich auch eine Anzahl Glykolkanister und weitere Chemikalien fanden. Für den schuldlosen Karl Bennefeld, der vor Schock wie gelähmt ist und keine Worte zu seiner Verteidigung findet, bedeutet es das berufliche Aus. Im Frühjahr 1987 übernimmt Harrys Vater Onno Halvard das Weingut der Bennefelds. Im Jahr 1993 setzt die junge Referendarin Angela alles daran, um Harry Halvard seinen Anteil am Weinbetrug nachzuweisen – und scheitert kläglich. Aufgrund der Tatsache, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Kellergewölben gab, ist Angela mehr denn je davon überzeugt, dass Harry ihrem Vater das Glykol untergeschoben hat, um ihn zu ruinieren. Wenige Tage später wird die Leiche der Staatsanwältin aus dem Schiersteiner Hafen geborgen. Die Polizei geht von einem Unfall aus, da Angela am Tag des Unglücks, wie so oft, betrunken war. Ihre Stiefmutter jedoch ist sich sicher, dass jemand nachgeholfen hat, und bittet Norma Tann, Ermittlungen anzustellen … Meine Zusammenfassung ist nur ein Bruchteil dessen, was das Buch noch an weiteren Überraschungen zu bieten hat. Ich habe mich selber gewundert, wie es der Autorin gelungen ist, auf 282 Seiten so viel an Krimihandlung unterzubringen, ohne die Geschichte überladen wirken zu lassen. Zu keiner Zeit wirkt die Erzählweise hektisch oder zu überfüllt an Ereignissen – im Gegenteil. Der Erzählstil von Susanne Kronenberg ist ruhig und fließend, jedoch niemals langweilig oder langatmig. Der Leser erfährt viel über den damaligen Weinskandal und auch die Landschaftsbeschreibungen sind sehr gelungen, sodass ich die Örtlichkeiten immer bildlich vor Augen hatte. Ich habe mich wohlgefühlt in der Geschichte und auch mit den authentisch beschriebenen Charakteren. Am besten gefallen hat mir Norma, die sich vor allen Dingen durch ihr soziales Engagement auszeichnet und das Herz am rechten Fleck hat. Da ich die ersten beiden Bände der Reihe noch immer nicht gelesen habe, macht es mich wieder unheimlich neugierig, zu erfahren, was mit ihrem Mann passiert ist, der verstorben ist. Da es sich um abgeschlossene Krimifälle handelt, ist der Roman auch ohne dieses Vorwissen gut zu lesen, aber auch wenn, oder vielleicht auch gerade weil, das Thema immer wieder angeschnitten wurde, hat es mich schon geärgert, Normas Vergangenheit einfach noch zu wenig zu kennen. Interessant sind die Verwicklungen, die sich erst nach und nach etwas entwirren, aber dennoch keinen Hinweis auf den Täter liefern oder zumindest so angelegt sind, dass man jeden verdächtigen kann. Einzig das fehlende Motiv wird dem Leser erst kurz vor Schluss präsentiert. An diesem Fall habe ich mir irgendwie die Zähne ausgebissen. Es waren schon ein paar Ansätze meinerseits da, die in die richtige Richtung gingen, aber irgendwie gab es einfach zu viele Verdächtige und zu viele Personen, zu denen Angela kurz vor ihrem Tod noch Kontakt hatte. Susanne Kronenberg ist ein guter, mit viel Lokalkolorit gefüllter Krimi gelungen, dessen Handlung sowie seine Charaktere absolut überzeugen. Auch wenn das Mitraten sich etwas kniffelig gestaltet, so hat es Spaß gemacht, dem Mörder auf den Fersen zu sein. Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf. Ich empfehle „Edelsüß“ gerne weiter und freue mich schon auf den nächsten Band aus dieser Reihe. Ich vergebe fünf Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Edelsüß" von Susanne Kronenberg

    Edelsüß
    Bellexr

    Bellexr

    04. September 2012 um 19:11

    Zusammen mit ihrem Schwiegervater besichtigt Norma Tann ein altes Weingut, welches Lutz möglicherweise kaufen möchte. Hier begegnet Norma auch der Staatsanwältin Angela Bennefeld. Kurze Zeit später wird die Staatsanwältin tot aus dem Schiersteiner Hafen gezogen. Alles deutet auf einen Unfall hin. Doch Angels Stiefmutter glaubt nicht daran und bitte die Privatermittlerin um Hilfe. Während Norma versucht, den letzten Abend von Angela zu rekonstruieren, stößt sie auf immer mehr Einzelheiten aus deren Vergangenheit bis hin zum Glykol-Weinskandal im Jahr 1985, in den nicht nur Angelas Vater involviert war. . Mit sehr viel Lokalkolorit erzählt Susanne Kronenberg den mittlerweile 4. Fall der Privatdetektivin Norma Tann, die in Wiesbaden-Biebrich lebt und arbeitet. Geschickt verbindet die Autorin das Privatleben von Norma mit dem aktuellen Fall und beschreibt so bildhaft den Rheingau, dessen Bewohner wie auch die Landeshauptstadt Hessens, sodass man hiervon eine sehr gute Vorstellung erhält, selbst wenn man die schöne Gegend nicht kennen sollte. . Die Krimihandlung gestaltet sich von Anfang an verwirrend und rätselhaft. Schnell ist klar, dass der Tod der Staatsanwältin wohl etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat und das der Glykolwein-Skandal Mitte der 1980er Jahre, der viele Winzer in den Ruin getrieben hatte, in enger Verbindung mit ihrem Tod stehen muss. Angelas Vater hatte hierdurch das Familien-Weingut verloren, der Nachbar vom Weingut Adebar beging wegen dem Skandal Selbstmord. Hier bietet die Autorin viel Hintergrundwissen zu dem Weinskandal und bindet dies unterhaltsam und informativ in die Krimihandlung mit ein. . Spannung ist praktisch von der ersten Seite an vorhanden und diese steigert sich kontinuierlich. Einige Verdächtige tauchen im Verlauf auf, doch als Täter lassen sie sich lange nicht identifizieren, auch das Motiv bleibt fast bis zum Schluss ungewiss. Leichtfüßig, flüssig und überaus fesselnd erzählt Susanne Kronenberg ihren Wiesbaden-Krimi und als Norma auch noch Knochenpost von einem Unbekannten erhält, wird die ganze Story zudem immer rätselhafter. . Ihre Charaktere agieren durchweg nachvollziehbar und jederzeit authentisch. Norma ist eine Katzenliebhaberin Mitte Dreißig, die sehr sozial eingestellt ist und bei ihrer Arbeit äußerst hartnäckig und stur vorgeht. Hilfe bei ihren Ermittlungen erhält sie zum einen von ihren beiden Ex-Kollegen von der Wiesbadener Mordkommission und zum anderen von ihrem Schwiegervater, der für sie gern seine guten Beziehungen zur Wiesbadener High Society spielen lässt. . Fazit: Ein sehr spannender Krimi, der gespickt ist mit viel Lokalkolorit, einer interessanten, komplexen Story und hervorragend gezeichneten Charakteren.

    Mehr
  • Rezension zu "Edelsüß: Norma Tanns vierter Fall" von Susanne Kronenberg

    Edelsüß
    sab-mz

    sab-mz

    05. August 2012 um 14:46

    Susanne Kronenberg ist wieder ein vom Anfang bis zum Ende spannender Krimi umd die Privatdetektivin Norma Tann gelungen. Alles beginnt ganz harmlos. Normas Schwiegervater, Lutz Tann, möchte ein Weingut im Rheingau kaufen. Bei einer Besichtigung in Schierstein fängt der eigentliche Fall schon an, ohne dass Norma das ahnen kann. Sie lernt auf einem , nach dem Glykolskandal der 80er Jahre aufgegebenen Weingut, Angela Bennefeld, eine Staatsanwältin, kennen. Kurz darauf ertrinkt Angela, eine Alkoholikerin, im Schiersteiner Hafen. Ein Unfall, was sonst? Angelas Stiefmutter bezweifelt das und beauftragt Norma Tann mit den Ermittlungen. Dann bekommt Norma Tann noch "Knochenpost". Fein säuberlich zersägte Knochenteile in Päckchen. Um dieses Knochenpuzzle zusammenzusetzen braucht sie die Hilfe des Gerichtsmediziners. Im Laufe des Krimis wird das Knäuel aus Indizien, Beweisstücken und Hinweisen immer wirrer. Norma Tann gelingt es mit detektivischem Spürsinn zu entwirren, hierbei helfen ihr ihre alten Kontakte zur Polizei, die Beziehungen der Schwiegervaters, Timon, der Gerichtsmediziner, ganz viel Spürsinn und ihre Hartnäckigkeit. Susanne Kronenberg hat einen lesenswerten Krimi geschrieben mit ganz viel Detailwissen zum Rheingau, Weinbau und Wiesbaden, angereichert mit raffiniert angelegten Handlungen rund um Norma, die der Dreh- und Angelpunkt des Buches ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen so sehr hat es mich gefesselt.

    Mehr