Susanne Kronenberg Kunstgriff

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Inhaltsangabe zu „Kunstgriff“ von Susanne Kronenberg

Kunstraub in Wiesbaden. Ein wertvolles Gemälde des berühmten Expressionisten Alexej von Jawlensky wird gestohlen. Der Dieb fordert ein Lösegeld und droht andernfalls, das Kunstwerk zu zerstören. Ein neuer Fall für die Privatdetektivin Norma Tann, denn die Galeristin Undine Abendstern hat ihre guten Gründe, nicht die Polizei um Hilfe zu bitten. Während Norma unter falschem Namen in eine Wohngemeinschaft zieht und die Spur des Bildes aufnimmt, werden die Kommissare Milano und Wolfert von einem unheimlichen Mord am Jagdschloss Platte in Atem gehalten. Geht im Taunus ein Mörder um, der seine Opfer mit Pfeil und Bogen jagt? Zwei Fälle, die nichts miteinander zu tun haben? Norma macht eine Entdeckung und bringt damit Bewegung in die Ermittlungen der Sonderkommission. Ihrer gewagten Theorie allerdings will man dort keinen Glauben schenken. Bis Norma dem Mörder gegenüber steht …

Alles in allem ist „Kunstgriff“ ein recht unterhaltsamer, mäßig spannender Krimi, der mit einem guten Schuss Lokalkolorit gespickt ist.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Kunstgriff" von Susanne Kronenberg

    Kunstgriff

    samea

    21. January 2013 um 16:02

    Kunstraub in Wiesbaden: Ein wertvolles Gemälde des berühmten Expressionisten Alexej von Jawlensky wird gestohlen. Der Dieb fordert ein Lösegeld und droht andernfalls, das Kunstwerk zu zerstören. Während die Galeristin Undine Abendstern Privatdetektivin Norma Tann bittet, das Bild wiederzubeschaffen, wird die Wiesbadener Kriminalpolizei von einem unheimlichen Mord am Jagdschloss Platte in Atem gehalten. Geht im Taunus ein Mörder um, der seine Opfer mit Pfeil und Bogen jagt? Norma Tann ist sich schon bald sicher: Zwischen den beiden Fällen gibt es einen Zusammenhang ... Ein gut geschriebener Krimi mit einer interessanten Thematik. Das Buch ist jedoch nur für jemanden zu empfehlen, der die beiden vorhergehenden Bände kennt. Es tauchen immer wieder Personen auf, die aus diesen Büchern bekannt sind. Auch wird häufig auf aus den Vorgängern bekannte Situationen Bezug genommen. Für einen Leser, der diese Situationen nicht kennt bleibt das Handeln der Protaonisten nur bedingt nachvollziehbar.

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  • Rezension zu "Kunstgriff" von Susanne Kronenberg

    Kunstgriff

    Bellexr

    30. March 2010 um 07:10

    Bei einem vermeintlichen Feueralarm wird der Galeristin und Freundin von Normas Schwiegervater Lutz Tann ein Kunstwerk des russischen Malers Jawlensky gestohlen. Da Undine Abendstern ihre Tochter Nina und dessen Freund Rico für die Schuldigen hält, engagiert sie Norma Tann mit der Aufklärung anstatt zur Polizei zu gehen. Zur selben Zeit wird der Lebensmittelkontrolleur Pitt Metten tot im Wiesbadener Stadtwald gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass Pitt der ehemalige Triathlon-Trainer von Rico war. Steht der Mord in Verbindung mit dem Kunstraub? Zusammen mit den Kommissaren Wolfert und Milano beginnt Norma Tann in beide Richtungen zu ermitteln. . In ihrem 3. Fall hat die Privatermittlerin Norma Tann den Prozess um ihren toten Ehemann Arthur hinter sich gebracht, die alte Wohnung zur Vermietung einem Makler übergeben und freut sich nun auf eine Reise nach Florenz, als der Kunstraub geschieht. Da ihr Verhältnis zu Undine im besten Fall als neutral bezeichnet werden kann, nimmt sie nur sehr wiederwillig den Auftrag an. Der Fall entwickelt sich anfangs als verzwickt, da es zwar einige Verdächtige gibt, diese jedoch alle ein ziemlich wasserdichtes Alibi haben. . Susanne Kronenberg lässt ihren Krimi mit dem Mord an Pitt Metten beginnen, sodass recht früh schon eine gewisse Spannung entsteht. Im Lauf des Krimis werden die Mordermittlungen und die Suche nach dem Gemälde zu einem Fall verknüpft. Allerdings wirkt dies stellenweise doch etwas konstruiert. So spielen einfach zu viele Zufälle in die Geschichte mit ein, um sie schlüssig erscheinen zu lassen. Teilweise kam es einem vor, dass Wiesbaden und die umliegenden Stadtteile Biebrich und Schierstein gerade mal nur einige Tausend Einwohner haben können, so wie sich die Mitwirkenden von Früher zu kennen scheinen. . Auch sind die Charaktere durchschaubar, eindimensional und stellenweise schon sehr klischeehaft angelegt. Der „böse Bube“ ist fast sofort ausgemacht und das Verhalten der einzelnen Figuren ist zu jeder Zeit vorhersehbar. Dies nimmt einen ordentlichen Schwung der Spannung weg. Zwar klären sich die Beweggründe für die Morde erst zum Schluss, dadurch, dass man aber den Mörder recht früh erahnt, kann man sich auch das Motiv schon recht gut vorstellen. . Was mich auch etwas genervt hat, waren die ständigen Äußerungen über den Tod von Noras Ehemann Arthur, ohne auf die Hintergründe genauer einzugehen. Mag sein, dass diese im ersten Teil bereits erklärt wurden. Für Leser, die diesen aber nicht kennen, ist das schon stellenweise etwas frustrierend, da dieses Ereignis Noras heutiges Verhalten beeinflusst. So hätte man hier wenigstens kurz noch mal die Zusammenhänge erklären können oder aber die ständigen Erwähnungen sein lassen. . Alles in allem ist „Kunstgriff“ ein recht unterhaltsamer, mäßig spannender Krimi, der mit einem guten Schuss Lokalkolorit gespickt ist.

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