Susanne Kuhlendahl

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Lebenslauf von Susanne Kuhlendahl

Susanne Kuhlendahl ist Illustratorin. Vor allem das Erzählen von komplexen Geschichten in Bildern, das Mitfühlen- und Miterlebenlassen des Lesers ist ihre Leidenschaft. Die Diplom-Designerin arbeitet für namhafte Schulbuch-, Kinderbuch-, Bastel- und Kalenderverlage. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Der Tod in Venedig

 (1)
Neu erschienen am 18.09.2019 als Hardcover bei Knesebeck.

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Rezension zu "Der Tod in Venedig" von Susanne Kuhlendahl

Entführt mit intensiven Zeichnungen den Leser in eine surreale und alptraumhafte Welt der Begierde.
Buchraettinvor 19 Tagen

Ein Schriftsteller in Venedig, der hier einem Jungen begegnet und damit Erinnerungen auslöst, die ihn in einen Strudel des Begehrens mitreißen.
Die Zeichnungen im Buch wirken wie mit Tusche gemalt und was mir hier sehr gut gefallen hat, sie vermitteln diese ganz eigene Stimmung. Besonders gelungen finde ich die Figuren und ihre Mimik.
Die Geschichte umgibt so ein melancholisches, trauriges Flair.
Gerade auch durch die Detailzeichnungen. Das in den Mittelpunkt stellen einzelner Figuren. Durch das Heranzoomen an körperliche Details, wirkt das Lesen und Betrachten sehr intensiv und fast ein wenig erschreckend beim Anschauen. Die Bilder transportieren sehr gut die Emotionen des Textes.
Durch die Betrachtung der Zeichnungen wirkt es auf mich, als schaue ich mir einen Film an. Besonders die Figuren werden in ihren Aktivitäten so lebendig darstellt.
Vom Text her ist es anspruchsvoll und fordert aufmerksames Lesen.
Ich fand es ein wenig schwierig den eigentlichen Sinn zu verstehen, vielleicht muss man auch den Klassiker noch lesen. Hat er Halluzinationen? Wird er real verfolgt? Das wird gut dargestellt, aber dennoch blieben bei mir Fragezeichen, was die Geschichte aussagen soll.
Immer wieder gibt es auch Zeichnungen mit Sprechblasen. Dialoge zwischen den Figuren. In den Zeichnungen finden sich immer wieder Rückblenden, Erinnerungen.
Je weiter man liest, um so deutlicher wird, dass den Schriftsteller im Buch Erinnerungen quälen. Erinnerungen an eine Leidenschaft zu einem jungen Mann. Nun sieht er diese Erinnerungen in einem anderen jungen Mann wiederauftauchen, dem er bei einer Reise nach Venedig begegnet.

Immer wieder taucht diese so real wirkende Erzählung in einer surrealen Welt ab- Erinnerungen? Halluzinationen?
Er gleitet ab in seine Welt der Begierde, die ihn mitreißt wie einen Strudel.
Ich denke, das ist durchaus ein Graphic Novell zum nochmal lesen und auch zum nochmal Reflektieren, Verstehen, neu Entdecken.
Eine intensive Darstellung der Erzählung von Thomas Mann mit eindrucksvollen Zeichnungen von Susanne Kuhlendahl, die einen Leser in eine surreale und alptraumhafte Welt der Begierde entführen.
4, 5 Sterne

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