Susanne Lang Ziemlich feste Freunde

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich feste Freunde“ von Susanne Lang

Wie viel Freundschaft braucht der Mensch? 'Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger', schreibt Soziologin Eva Illouz. 'Freunde sind die neue Familie', titelte der STERN schon in den Neunzigern – und auf den ersten Blick ist es plausibel: Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein. Sind Freundschaften das Resultat moderner, individueller Selbstbestimmung? Susanne Lang unterzieht verschiedene Arten der Freundschaft einem Reality-Check, entlarvt Freundschaftsmythen – und erklärt, warum der Freundeskreis oft die bessere Familie ist. 77 % der Deutschen haben einen festen Freundeskreis. Im Durchschnitt haben wir 3,3 echte und 130 Facebook-Freunde. Wer umgeben von Freunden alt wird, hat eine um 22 % erhöhte Lebenserwartung.

Das Buch dient nicht nur als Denkanstoß, sondern bietet auch Anlass dazu, die eigenen Beziehungen genauer zu betrachten.

— melli_2897

Dieses Buch ist der Grund, weshalb ich mit meiner besten Freundin wieder öfters einen Kaffee trinken gehe.

— Bemala

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  • Schöne Wochenendlektüre mit persönlichem Schreibstil

    Ziemlich feste Freunde

    melli_2897

    20. October 2015 um 21:14

    Freunde machen glücklich - zumindest jene 77 Prozent der Deutschen, die über einen festen Freundeskreis verfügen (...). Doch längst haben wir unsere Freundschaften nach der Logik moderner Netzwerke strukturiert: Sie sind unverbindlich, nach Interessen sortiert, in ständiger Veränderung begriffen. Mit viel Glück halten sie nach einer Lebensphase eine zweite, ganz selten eine dritte oder vierte. Ist das ein Problem? Nein. Wir müssen uns lediglich von unseren verstaubten Vorstellungen über Freundschaft verabschieden. (Klappentext) Was ich mir vom Kauf dieses Buches erwartet habe, war es, einen Einblick in die Psychologie und die Funktionsweisen der Freundschaft zu erhalten. Im Bezug auf den Aspekt der Psychologie wurde mein Anliegen zwar nicht so erfüllt, wie ich es mir erhofft hatte, jedoch kann dieses Buch durch seinen Charme und anderweitige interessante Thematiken bestechen. Der Schreibstil erinnert an ein persönliches Gespräch unter zwei Bekannten: die Autorin stellt ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit ihrem Freundeskreis dar, wobei sie ihre Schilderungen stetig mit Studien oder Umfrageergebnissen stützt. So erhält man einen Einblick in das Leben von Susanne Lang und gleichzeitig auch in ihre Gefühlswelt. Dadurch entsteht -ironischerweise- nicht nur eine Art "freundschaftliches Verhältnis" zwischen Autorin und Leser, sondern auch eine tolle Leseatmosphäre. Die lockeren Geschichten machen "Ziemlich feste Freunde" zu einer entspannten Wochenendlektüre, die den Blick für unsere eigenen Beziehungen öffnet. Viele geschilderten Sachverhalte konnte man auf sein eigenes Leben projizieren und so wiederfinden. Nachdem ich das Buch beendet hatte, änderte sich meine Sichtweise im Bezug auf meinen eigenen Freundeskreis und ich habe das Gefühl seitdem verstärkt auf den Erhalt meiner Freundschaften zu achten. Insgesamt ein charmantes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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  • Lena 13 J. rezensiert "Ziemlich feste Freunde"

    Ziemlich feste Freunde

    lenasbuecherwelt

    10. September 2014 um 15:07

    Was sind Facebookfreunde? Und Frollegen? Und was macht eine beste Freundin aus? »Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger«, schreibt Soziologin Eva Illouz. »Freunde sind die neue Familie«, titelte der STERN schon in den Neunzigern – und auf den ersten Blick ist es plausibel: Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein. Sind Freundschaften das Resultat moderner, individueller Selbstbestimmung? Susanne Lang unterzieht verschiedene Arten der Freundschaft einem Reality-Check, entlarvt Freundschaftsmythen – und erklärt, warum der Freundeskreis oft die bessere Familie ist. 77 % der Deutschen haben einen festen Freundeskreis. Im Durchschnitt haben wir 3,3 echte und 130 Facebook-Freunde. Wer umgeben von Freunden alt wird, hat eine um 22 % erhöhte Lebenserwartung.   ( Klappentext)   Sind Freunde heutzutage die "neue" Familie? Überlegt einmal, wie viele Freunde habt ihr im Verwandtenkreis und wie viele Freunde habt ihr so? Bestimmt werden die meisten von euch sagen, ich habe mehr Freunde, die nicht mit mir verwandt sind! Neben wir mal als Beispiel die berühmten "Facebook-Freunde". Jeder 2. Facebooknutzer hat eine lange Liste der sogenannten Freunde, meist mehr über 100 bis hin zu tausenden. Aber würden alle 1000 euch helfen, wenn ihr umzieht? Nein? Sind es dann aber noch richtige Freunde? Über solche Fragen redet die Autorin Susanne Lang in ihrem Sachbuch "Ziemlich feste Freunde". Auch wenn das Buch als Sachbuch eingestuft wird, ist es keinesfalls langweilig zu lesen und auch im "Fließtext" geschrieben. Da die Autorin locker schreibt, rutscht man praktisch durch die Geschichte und ich konnte mir an mehreren Stellen ein Grinsen nicht verkneifen. Doch nach den lustigen Stellen folgen ernstere, in denen ich viel über Personen nachdachte und überlegte, welche "Freunde" es denn jetzt sind. Auch interessant zu lesen waren die Unterschiede von Frauen und Männern in Sachen bester Freund/ beste Freundin. Man kann bei den Feststellungen eigentlich nur lachen- und der Autorin Recht geben! Denn die Fakten sind allesamt richtig und interessant, aus dieser Sichtweise habe ich manches noch gar nicht betrachtet... Mit diesem Buch kann man nicht nur lachen, sondern führt sich noch einmal vor Augen, was richtige Freunde sind und wie wichtig diese sind!

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  • Clever beobachtet, unterhaltsam erzählt

    Ziemlich feste Freunde

    Bemala

    03. July 2014 um 16:01

    Susanne Lang nimmt in ihrem Sachbuch "Ziemlich feste Freunde" einen spannenden Blickwinkel ein: Freunde sind heutzutage die bessere Familie. Eine zeitgemäße These, denn längst besitzt jeder von uns wesentlich mehr Facebook-Freunde als echte Freunde. Welchen Stellenwert nehmen unsere Freunde heute aber wirklich ein? Dieser Frage geht die Autorin anhand ihres eigenen Lebens auf den Grund - und illustriert ihre Beobachtungen mit idealisierten Freunden. Welche Bindung hält Batman und Robin zusammen? Und wie unterscheidet sich ihre Freundschaft von der zwischen Thelma und Louise? Haben Männer eine andere Vorstellung von Freundschaft als Frauen? Und wie ändern sich die Erwartungshaltung an unsere Freunde im Laufe unseres Lebens? Welche Rolle werden unsere Freunde später einmal spielen, wenn wir Rentner sind? Ich habe den lockeren Ton, den die Autorin anschlägt, genossen und mich munter durch ihr Buch führen lassen. Wer die eigenen Vorstellungen von Freundschaft auf den Prüfstand stellen möchte und nach Anregungen über den eigenen Freundeskreis sucht, wird viel Freude an diesem Buch haben. Ich lasse meinen Facebook-Account nun jedenfalls lieber mal links liegen und gehe mit meiner besten Freundin wieder öfters einen Kaffee trinken.

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