Susanne Lieder Waldmeister

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Inhaltsangabe zu „Waldmeister“ von Susanne Lieder

Krimiautorin Franziska Stratmann ist hellauf begeistert, dass sie der Polizei bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen darf. Weniger begeistert ist sie, als sie live dabei ist, wie eine skelettierte Hand und darunter ein halb verwester Leichnam gefunden werden. Franziska ist überzeugt, dass der Journalist Christian etwas damit zu tun hat. Und dann kommt sie dem Mörder sehr viel näher, als ihr bewusst und vor allem lieb ist …

Super geschrieben, aber mir fehlte noch etwas Spannung!

— angi_stumpf
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  • Leider fehlt die Spannung, die ich bei einem Krimi erwarte

    Waldmeister
    Isbel

    Isbel

    24. April 2015 um 13:56

    Ich muss ja gestehen, ich lese sehr selten Krimis. Und dieses Buch konnte mich auch nicht davon überzeugen, das zu ändern. Man lernt zuerst die Autorin Franziska Stratmann kennen, die ihren allerersten Krimi schreibt, und dafür bei der Polizei recheriert. Dort schaut sie dem Kommissar Ansgar Lutz über die Schulter, der ständig Namen vergisst bzw. verwechselt. Kommissare, die sich keine Namen merken können? Das kam mir leider gar nicht logisch vor. Bei einem Leichenfund macht Franziska Bekanntschaft mit Christian, einem Sachbuchautoren, der ihr komplett unsympathisch ist und der auch gleich ihr Hauptverdächtiger wird, weil er neugierig ist. Das ist doch mal ein sehr vernünftiger Grund ... Während des Leichenfundes wird dem Leser Franziskas tollpatschige Art vorgestellt, in dem sie in das "Grab" fällt. Wer jetzt denkt, dass dies Folgen für sie mitbringt, sei es eine Standpauke oder so, wird allerdings enttäuscht. Mir schien es eher so, als ob die Polizisten das für völlig normal halten würden, wenn ein Zivilist den Tatort verunreinigt. Und ab dem Zeitpunkt stolpert und fällt Franziska durch die Geschichte. Und auch das Namenvergessen zieht sich durch das Buch, und wird schnell langweilig, wobei es doch lustig sein sollte. An den Ermittlungen wird weder Franziska noch der Leser beteiligt. In kurzen Gesprächen mit dem Kommissar erfährt man zwar den Standpunkt der Ermittlungen, aber sonderlich spannend ist dies nicht. Ihr Liebesleben wird auch eingeführt, aber das kam mir ziemlich unlogisch vor. Vor allem wie sie mit ihren Freund umgeht, und dass der sich das gefallen lässt, war mir unverständlich. Die Beziehung hätte man auch einfach streichen können.  Ich könnte noch ein paar Dinge am Verhalten der Personen aufzählen, welche für mich nicht nachvollziehbar waren, aber damit würde ich zu viel von der Story verraten. Deswegen lasse ich das.Zusammengefasst kann man sagen, dass ich das Gefühl hatte, eine Rohfassung zu lesen, die noch um einige spannende Elemente ausgebaut werden müsste.

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  • Gewollt komisch

    Waldmeister
    frenx1

    frenx1

    03. August 2014 um 14:48

    Die Krimi-Schriftstellerin Franziska Stratmann kommt mit ihrem neuen Krimi nicht weiter und will deshalb ein paar Informationen über die Polizeiarbeit. Doch noch während sie mit Kommissar Ansgar Lutz redet, kommt ein Mordfall rein – und Franziska Stratmann darf direkt mit an den Tatort. Eine skelettierte Hand wurde gefunden und ein Leichnam, dem allerdings keine Hand fehlt … Das ist die durch und durch spannende Ausgangslage von Susanne Lieders Krimi “Waldmeister”. Allerdings bleibt dies auch über lange Strecken das einzige, was spannend ist. Wie man dem Cover schon entnehmen kann, versucht Susanne Lieder lustig zu sein. Allerdings bleibt es bei dem Versuch. Denn es ist nicht witzig, wenn ständig Namen verwechselt werden (Frau Schwarz? Frau Weiß?), die Krimi-Schriftstellerin ständig tollpatschig ist, ständig ohnmächtig wird (oder sich so fühlt) und einen Sachbuchautoren als ihren persönlichen Feind bekämpft. Dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass gleich zwei Autoren in die Ermittlungsarbeit der Polizei einbezogen werden, ist da noch vergleichsweise verkraftbar. Durch allerlei allzu langweilige Dialoge plätschert dieser Krimi seitenweise nur so vor sich hin, das Ende ist absehbar. Kein Lesevergnügen.

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  • Leider nicht so spannend wie erhofft

    Waldmeister
    Ani

    Ani

    13. July 2014 um 17:44

    Franziska Stratmann ist Schriftstellerin und kann von dem Verkauf ihrer Bücher recht gut leben. Bisher hat sie Unterhaltungsromane geschrieben, doch nun möchte sie sich an ihren ersten Krimi wagen. Deshalb ist sie froh, dass sie der Polizei ein wenig bei der Arbeit über die Schulter schauen darf. Franziskas Beobachtungsposten entpuppt sich allerdings deutlich aufregender als gedacht, denn sie ist hautnah dabei, als eine skelettierte Hand und eine halb verweste Leiche gefunden werden. Franziska stolpert nicht nur in die Grube mit den Leichenteilen, sondern mitten in die Ermittlungen... Der Einstieg in den Roman gelingt problemlos, da Franziska Stratmann eine sehr sympathische Hauptprotagonistin ist, die auch mal über sich selbst lachen kann. Auch die anderen Charaktere wirken lebendig und die verschiedenen Schauplätze sind so realistisch beschrieben, dass man sich alles glaubhaft vorstellen und mühelos in die Handlung eintauchen kann. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar, sodass einem entspannten Lesevergnügen nichts im Wege steht. Franziska stolpert bei der Recherchearbeit für ihren ersten Krimi mitten in die Ermittlungen zu einem Mordfall. Sie, und ein weiterer Autor, dürfen der Polizei  dabei ein wenig über die Schulter schauen. Das Geschehen wird interessant und humorvoll geschildert. Denn die agierenden Personen scheinen fast alle Probleme dabei zu haben, sich Namen richtig zu merken und so ziehen sich die falschen Namen, und die daraus entstehenden Situationen, beinahe durch die gesamte Erzählung. Kater Konrad und ein riesiger Hund  namens Römer, lockern die Handlung zusätzlich auf. Eine spannende Kriminalermittlung darf man hier  nicht erwarten, denn "Waldmeister" ist ein eher ruhiger Roman, der zwar einen leichten Krimianteil hat, der sich allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund drängt. Obwohl die Handlung durchgehend interessant ist, plätschert das Geschehen eher gemächlich vor sich hin und für echte Krimifans dürfte die Auflösung kaum überraschend sein. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten und den lockeren Roman innerhalb eines Tages durchgelesen. Die sympathische Hauptprotagonistin und die humorvolle Note, die sich durch das gesamte Buch zieht, haben mir sehr gut gefallen. Leider hatte ich mir eine etwas spannendere Handlung und eine weniger vorhersehbare Auflösung erhofft. Deshalb bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala drei von fünf Bewertungssternen.

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  • Hätte mir noch mehr Spannung gewünscht...

    Waldmeister
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    28. June 2014 um 23:29

    Die Geschichte: Die Autorin Franziska will sich an ihren Krimi wagen und ist sehr dankbar, dass sie zu Recherchezwecken den Kripo-Kommissar Ansgar Lutz bei seiner Arbeit etwas begleiten darf. Womit sie nicht gerechnet hat: er nimmt sie gleich mit zu einem Leichenfundort. Es stellt sich schnell heraus, dass Franziskas Geist wohl willig ist, das Fleisch jedoch schwach: sie verkraftet die Leichenbergung nicht und stolpert in allzu peinliche Situationen. Zu allem Überfluss stellt ihr der Kommissar auch noch Christian vor, einen Journalist und Sachbuchautor, der ebenfalls Recherchen betreibt. Der Mann ist Franziska leider sofort unsympathisch. Es dauert einige Zeit, bis die Tote endlich identifiziert werden kann und derweil verfolgt Franziska ihren eigenen Verdacht. Ein mysteriöser Unfall, der sie schließlich ins Krankenhaus bringt, bremst ihren Tatendrang und fesselt sie eine Weile ans Bett. Ihr Freund Diether möchte sich gerne um sie kümmern, doch sie lässt ihn nicht wirklich nahe an sich heran. Dabei kommt sie bald in eine Situation, in der eine helfende Hand lebensrettend sein könnte… Meine Meinung: Der Schreibstil von Susanne Lieder gefällt mir sehr gut, ihre Dialoge wirken lebendig und an einigen Stellen kann man auch mal schmunzeln. Ihre Protagonisten sind realitätsnahe Personen, die stellenweise sehr sympathisch wirken. Mit Franziska hatte ich allerdings so meine Probleme: u. a. die Art und Weise, wie sie mit ihrem Lebensgefährten Diether umgeht, lässt sie irgendwie gefühlskalt wirken. Eigentlich hätte man meiner Meinung nach die ganze Beziehung einfach weg lassen können. Der Kommissar Lutz ist dagegen ein ganz netter Charakter, der eine erstaunliche Geduld mit Franziska beweist. Meine Favoriten sind allerdings trotzdem zwei andere Mitwirkende: “Römer” und “Konrad” – die beiden freundlichen Fellnasen in der Geschichte. Was die Story betrifft: im ersten Drittel fühlte ich mich noch recht gut unterhalten und es kam auch etwas Spannung auf, dann allerdings stockt die Handlung irgendwie. Manche Szenen (z. B. der Unfall) werden unnötig in die Länge gezogen, manchmal hatte ich sogar das Gefühl, bestimmte Situationen wären fast genau so schon einmal vorgekommen. Schön fand ich, dass man an den Ermittlungsarbeiten der Polizei etwas Anteil nehmen durfte und diese wurden auch sehr gut recherchiert und geschildert. Die Auflösung des Falles war für mich schon recht früh abzusehen und die nötige Spannung wollte einfach nicht mehr so richtig aufkommen. Was mich allerdings mehr gestört hat als die fehlende Spannung, das war die Vergesslichkeit vieler Personen in Bezug auf Namen. Das mag ein paar Mal durchaus amüsant sein, aber wenn es sich so gehäuft (wie ein “Running Gag”) durch das ganze Buch zieht, dann nervt es mich irgendwann gewaltig. Am Ende bleibt viel Raum für eine Fortsetzung und insgesamt war die Auflösung auch schlüssig und ganz gut durchdacht. Fazit: Eine sehr gut geschriebene Geschichte, die allerdings noch etwas mehr Spannung vertragen hätte!

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