Susanne Markgraf

 4.7 Sterne bei 24 Bewertungen
Autorin von Die Goldatmerin.
Susanne Markgraf

Lebenslauf von Susanne Markgraf

Geboren bin ich 1962 in Leverkusen, meine Eltern waren ungarische Flüchtlinge und erst kurz vor meiner Geburt siedelten sie aus ihrer Einraumwohnung in eine komfortable 3-Zimmerwohnung um, die für die nächsten 17 Jahre mein Zuhause sein sollte. 1980 schenkte ich einer wundervollen Tochter das Leben, der ich von Herzen dankbar bin, dass ich ihr beim Grosswerden zusehen, und manchmal auch helfen durfte. Um mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können als es mit einem klassischen nine-to-five-job möglich gewesen wäre, machte ich mich mit meinem mittlerweile verstorbenen Mann selbstständig, und beschickte Märkte mit Schmuck und allem Schönen, was sich gut verkaufen ließ. In den 1990ern zogen wir kurzentschlossen in den Süden und lebten sechs Jahre in Palma de Mallorca. Auch dort etablierten wir gemeinsam einen Handel und genossen Meer, Sonne und das Leben. In meiner Freizeit absolvierte ich sowohl in Deutschland, als auch später auf der schönen Insel, zahlreiche Lehrgänge, Seminare und workshops im Bereich der Psychotherapie, der Persönlichkeitsentwicklung und der alternativen Medizin. Daraus entwickelte sich vor einigen Jahren "ARRIVAL". Heute lebe ich mit meinem Lebensgefährten und zwei Hunden in Nürnberg, und gehe meiner Passion, dem Schreiben, nach wann immer ich kann. Da ich das tue, seit ich schreiben kann, hat sich neben der "Goldatmerin" noch Vieles mehr in Schubladen und auf Festplatten angesammelt. Jetzt, wo die Veröffentlichung der "Goldatmerin" kurz bevor steht, brüte ich schon über dem nächsten Projekt. Ihr dürft also gespannt sein - ich bin es auch.

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Susanne MarkgrafDie Goldatmerin
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Die Goldatmerin
Die Goldatmerin
 (24)
Erschienen am 15.07.2013

Neue Rezensionen zu Susanne Markgraf

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Lesemama1970s avatar

Rezension zu "Die Goldatmerin" von Susanne Markgraf

Die Hoffnung ist wichtig!
Lesemama1970vor 2 Jahren

Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen.
Trotz des schwierigen Themas zieht einen die Geschichte recht schnell in seinen Bann.
Es ist schlimm genug was Susanne Markgraf erleiden musste, darum meine Hochachtung das Sie den Mut zu diesem Buch hatte.
Ich finde es ein wichtiges Thema das nicht verschwiegen werden sollte.
Meiner Meinung nach macht dieses Buch vielen betroffenen Hoffnung auf Besserung.
Wenn man an sich arbeitet und nicht aufgibt erreicht man sehr viel.
Ich werde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Weiterhin alles Gute für Susanne Markgraf

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Nefertari35s avatar

Rezension zu "Die Goldatmerin" von Susanne Markgraf

Die Goldatmerin von Susanne Markgraf
Nefertari35vor 3 Jahren

Kurze Inhaltsangabe:
Lisa Lehmann, 13 Jahre alt, ist alles in allem ein ziemlich pfiffiges Mädchen. Allerdings: Lisa tickt nicht richtig. Deshalb geht sie jede Woche zu Frau Dr. Freudensprung, die nicht nur Psychologin, sondern darüber hinaus auch Farbmagierin und Hüterin eines ganz besonderen Tores ist. Bald wird klar, warum Lisa nicht richtig tickt: Es hat etwas mit dem Vater zu tun. Lisa. komm. lass mich das machen. So lockt Lisas Schattenschwester Lena sie an fremde, geheimnisvolle Orte, sobald der Vater auf der Bildfläche erscheint. Immer stärker wird Lisas Drang, zu erfahren, was es mit dem Vater auf sich hat. Mit der Hilfe von Frau Doktor Freudensprung, dicht gefolgt von den Völkern der Do´inoboroì und der Di´erabinaì, sowie den Wiesenleuten, gelangt Lisa endlich an das Tor der Tore, hinter dem sich der Abgrund der vollkommenen Erinnerung befindet. Gut, dass Lisa in die Geheimnisse des Goldatmens eingeweiht wird, denn nur dank dieser speziellen Farbmagie wird sie am Ende ihrer Suche eine erstaunliche Entdeckung machen.
(Quelle: Klappentext "Die Goldatmerin" von Susanne Markgraf)
Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:
Die Autorin verpackt hier ein sehr schwieriges, wohl zum Teil auch selbst erlebtes Thema, in eine Art Märchen bzw. Fantasygeschichte. Für die eigene Verarbeitung sicher gut, aber als Leser ist man doch oft überfordert, den Gedankengängen zu folgen. Die Gefühlswelt ist schwierig zu verstehen, da sich die Hauptprotagonistin in viele Personen aufspaltet (eine Art Schizophrenie?). Die Fantasygeschichte für sich allein gesehen, ist etwas wirr und oft schwer nachzuvollziehen, beinhaltet aber einige schöne Aspekte. Die Geschichte über das reale Leben des Mädchens hätte ausführlicher sein können, damit der Leser besser mitkommt. Auch hätte auf dem Klappentext oder spätestens in der Einleitung stehen müssen, welches Thema behandelt wird.
Das Cover ist schön gestaltet, mit warmen Farben.
Eigene Meinung:
Ich fühlte mich von dem Thema des Buches (Mißbrauch in der Familie) etwas überfahren und hätte das Buch wohl eher nicht gelesen, wenn ich das vorher gewußt hätte (das hat aber eigene Gründe). Die Autorin verarbeitet mit ihrem Buch wohl die eigene Kindheit. Das ist sehr mutig und zeugt von einer großen inneren Stärke, die nicht viele haben. Allerdings fand ich das Buch nicht wirklich leicht zu lesen, da ich den Gedankengängen nicht immer folgen konnte. Ich gebe drei Sterne.

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heidi_59s avatar

Rezension zu "Die Goldatmerin" von Susanne Markgraf

" Die Magie der Farben "
heidi_59vor 4 Jahren

Die Goldatmerin 

von der Autorin : Susanne Markgraf 
Lebenslauf
von Susanne Markgraf , ( Quelle : Autorenseite , LB)
Geboren bin ich 1962 in Leverkusen, meine Eltern waren ungarische Flüchtlinge und erst kurz vor meiner Geburt siedelten sie aus ihrer Einraumwohnung in eine komfortable 3-Zimmerwohnung um, die für die nächsten 17 Jahre mein Zuhause sein sollte. 1980 schenkte ich einer wundervollen Tochter das Leben, der ich von Herzen dankbar bin, dass ich ihr beim Grosswerden zusehen, und manchmal auch helfen durfte. Um mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können als es mit einem klassischen nine-to-five-job möglich gewesen wäre, machte ich mich mit meinem mittlerweile verstorbenen Mann selbstständig, und beschickte Märkte mit Schmuck und allem Schönen, was sich gut verkaufen ließ. In den 1990ern zogen wir kurzentschlossen in den Süden und lebten sechs Jahre in Palma de Mallorca. Auch dort etablierten wir gemeinsam einen Handel und genossen Meer, Sonne und das Leben. In meiner Freizeit absolvierte ich sowohl in Deutschland, als auch später auf der schönen Insel, zahlreiche Lehrgänge, Seminare und workshops im Bereich der Psychotherapie, der Persönlichkeitsentwicklung und der alternativen Medizin. Daraus entwickelte sich vor einigen Jahren "ARRIVAL". Heute lebe ich mit meinem Lebensgefährten und zwei Hunden in Nürnberg, und gehe meiner Passion, dem Schreiben, nach wann immer ich kann. Da ich das tue, seit ich schreiben kann, hat sich neben der "Goldatmerin" noch Vieles mehr in Schubladen und auf Festplatten angesammelt. Jetzt, wo die Veröffentlichung der "Goldatmerin" kurz bevor steht, brüte ich schon über dem nächsten Projekt. Ihr dürft also gespannt sein - ich bin es auch.

-= Klappentext -=
Lisa Lehmann, 13 Jahre alt, ist alles in allem ein ziemlich pfiffiges Mädchen. Allerdings: Lisa tickt nicht richtig. Deshalb geht sie jede Woche zu Frau Dr. Freudensprung, die nicht nur Psychologin, sondern darüber hinaus auch Farbmagierin und Hüterin eines ganz besonderen Tores ist. Bald wird klar, warum Lisa nicht richtig tickt: Es hat etwas mit dem Vater zu tun. „Lisa … komm … lass mich das machen … „ So lockt Lisas Schattenschwester Lena sie an fremde, geheimnisvolle Orte, sobald der Vater auf der Bildfläche erscheint. Immer stärker wird Lisas Drang, zu erfahren, was es mit dem Vater auf sich hat. Mit der Hilfe von Frau Doktor Freudensprung, dicht gefolgt von den Völkern der Do’inoboroì und der Di’erabinaì sowie den Wiesenleuten, gelangt Lisa endlich an das Tor der Tore, hinter dem sich der Abgrund der vollkommenen Erinnerung befindet. Gut, dass Lisa in d kmie  eheimnisse des Goldatmens eingeweiht wird, denn nur dank dieser speziellen Farbmagie wird sie am Ende ihrer Suche eine erstaunliche Entdeckung machen ...

-= Leseeindrücke -=
Die 13 jährige Lisa scheint ein ganz normaler Teenie zu sein . Mit all den kleinen Macken und der Träumerei , unterscheidet sie sich nicht viel von anderen Kindern ihres Alters . 
Oder doch ? 
In der Schule kommt sie ganz gut zurecht , die Noten stimmen , Freunde gibt es auch .Doch irgend etwas stimmt nicht mit Lisa Lehmann .  Sie geht jede Woche zu Frau Dr. Freudensprung , die  Psychologin . Warum ? 
Einige Kinder sagen von Lisa , dass sie nicht richtig tickt . Wieso ? 
 Lisa ist am liebsten nicht zu Hause , sie fühlt  sich ungeliebt , unbeachtet und unverstanden von ihrer Mutter , die ihren eigenen Schicksal mit Hilfe von Schlaf & Beruhigungsmittel zu entkommen versucht .  
Der Vater , den kennt sie eigentlich nicht .
Wie ihre Mutter , so versucht auch Lisa ihrem schweren Schicksal zu entkommen und flüchtet  sich jeden Tag , jede freie Minute ,  oder auch immer wenn das Unaussprechliche geschieht , in eine fantasievolle ,  farbige Welt und geht auf die Reise , und die Suche , 
nach ihren innersten Ich .
 In dieser Welt der Farben ,  hat Lisa ihre Beschützer und Freunde .  Den großen starken Wolf Do'inoboro , der sie stets begleitet und beschützt , die riesigen Vögel Di'erabinai , auf den sie hoch in die schwindelden Lüfte reiten kann . Mit ihnen zusammen fühlt Lisa sich in Sicherheit und kann dem Ungeheuerlichen aus dem Weg gehen . Jeden Tag kommt sie  besser zurecht  in der Welt der Farben . Dank ihrer Freunde dort ,  lernt Lisa das Goldatmen und steigt auf in den Rang einer Farbmagierin , niedrigsten Ranges . 
Lisa verdrängt immer öfter die reale Welt und flüchtet sich in ihre Farbenwelt . Doch auch in dieser Welt muss Lisa lernen sich ihrem Schicksal zu stellen und es in die Hand zu nehmen . Zusammen mit allen Wesen der Farbenwelt , macht sich Lisa auf einen langen , beschwerlichen und erlösenden Weg, auf eine Reise in und durch ihr innerstes Ich , auf der Suche nach dem Licht im Dunkeln .

 -= Fazit =-
Ich möchte hier sagen , dass ich mich erst sehr schwer damit getan habe , mich auf das Buch einzulassen .
 Ich konnte mich lange nicht in die Welt der Farben begeben , ich habe den  Eingang dazu nicht sofort gefunden ! 
In meinem Kopf tauchte von Anfang an immer der Grund auf , weshalb das Buch von Susanne Markgraf geschrieben wurde .    
 Kindesmissbrauch ....
So schrecklich , so unaussprechlich ! 
Ich habe mit Lisa gelitten , gehofft und geweint .
 Ihre Mutter tat mir leid , weil sie so schwach war . 
Den Vater , ... den wollte ich nicht kennen ! 

Ich fühlte mich hilflos als Zuschauer ,  das Wissen , das die Geschichte einen realen Hintergrund hat , belastete mich als Mutter . Ich musste immer daran denken  , bis  zu dem Zeitpunkt als Lisa starb .
Ich saß mit dem Buch in der Hand und weinte um Lisa .
 Ich hatte das Gefühl , jetzt hat sie es geschafft , jetzt ist sie frei und kann von vorne anfangen , in der Welt der Farben .
So komisch es auch sein mag , von dem Moment an , hatte ich das Tor zu Lisas Farben gefunden und begleitete sie in und durch diese wunderschöne Welt ! 
Es hat etwas gedauert , bis ich soweit war und angefangen habe zu verstehen , gelernt habe      " Gold zu atmen " , 
aber dafür war die Erfahrung sehr intensiv und schön !

Ich möchte Susanne Markgraf meine Hochachtung aussprechen , dafür das sie den Mut gehabt hat , diesen unendlich langen und schweren Weg zu gehen . Dem Leben die Hand zu reichen ,  eine neue Chance zu geben , es zu lieben .
 Als  Schriftstellerin , mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen , ein Buch zu schreiben , und so die erlittenen  Kindheitserinnerungen  , Trauma ,  zu  verarbeiten , ohne das die Geschichte den schlechten Beigeschmack des Eigentlichen hat , oder abgedroschen klingt !
Die Vergebung für den Vater , ist wohl eines der Dinge , die nicht viele gemacht hätten , oder stark genug gewesen wären !
Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin Susanne Markgraf ,  für ihr wundervolles   Buch    :    Die Goldatmerin
Ich bin froh das ich das Buch gelesen habe und einen kurzen Moment ein Teil davon sein durfte .

Von mir 4**** Sterne für ein Buch , das ich jedem Menschen ans Herz legen und empfehlen kann ! 
Lest das Buch und lasst euch fallen , in ein Meer aus Gold und Farben  :o)


heidi_59

  

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Gespräche aus der Community

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Irves avatar

Passend zum Interview kann ich 2 Exemplare von "Die Goldatmerin" von Susanne Markgraf verlosen.

Was ihr dafür tun müsst, lest ihr hier:

http://irveliest.wordpress.com/2014/02/05/irve-verlost-die-goldatmerin-von-susanne-markgraf/

Viel Spaß und viel Glück ;-)

Zur Buchverlosung
Das Verlagshaus el Gato lädt zu einer neuen Leserunde zum Romandebut „die Goldatmerin“ von Susanne Markgraf ein, welches am 22. Juli 2013 veröffentlicht wurde. Die Autorin wird euch begleiten, eure Fragen beantworten und euch Rede und Antwort stehen.

Wir möchten 12 LeserInnen die Möglichkeit geben das Buch vorab zu lesen. Wir stellen euch 7 Prints und 5 E-Books zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für die Leserunde endet am 1. September 2013. Wenn du Testleser werden möchtest, dann versetze dich in folgendes Szenario:

Bei euch im Haus wohnt eine Familie, in der es immer wieder lautstark zu Auseinandersetzungen kommt. Das Nachbarskind weist oft blaue Flecken auf, huscht ängstlich durch den Hausflur und meidet den Kontakt. Wie gehst du damit um? Denkst du: Das geht mich nichts an, was da passiert? Oder versuchst du den Dingen auf den Grund zu gehen?

Bitte gib an, ob du Testleser für ein E-Book oder Print werden möchtest.

Weitere Informationen zur Goldatmerin findest du unter der Autoren- und Verlagshomepage  sowie auf Facebook.

Klappentext
Lisa Lehmann, 13 Jahre alt, ist alles in allem ein ziemlich pfiffiges Mädchen. Allerdings: Lisa tickt nicht richtig. Deshalb geht sie jede Woche zu Frau Dr. Freudensprung, die nicht nur Psychologin, sondern darüber hinaus auch Farbmagierin und Hüterin eines ganz besonderen Tores ist. Bald wird klar, warum Lisa nicht richtig tickt: Es hat etwas mit dem Vater zu tun. „Lisa … komm … lass mich das machen … „ So lockt Lisas Schattenschwester Lena sie an fremde, geheimnisvolle Orte, sobald der Vater auf der Bildfläche erscheint.
Immer stärker wird Lisas Drang, zu erfahren, was es mit dem Vater auf sich hat. Mit der Hilfe von Frau Doktor Freudensprung, dicht gefolgt von den Völkern der Do´inoboroì und der Di´erabinaì, sowie den Wiesenleuten, gelangt Lisa endlich an das Tor der Tore, hinter dem sich der Abgrund der vollkommenen Erinnerung befindet.
Gut, dass Lisa in die Geheimnisse des Goldatmens eingeweiht wird, denn nur dank dieser speziellen Farbmagie wird sie am Ende ihrer Suche eine erstaunliche Entdeckung machen ...

Vorwort
Frühe Traumata scheinen offensichtlich unveränderliche Spuren in der Seele zu hinterlassen. Spuren, die einer verdunkelten Brille gleich die Sicht auf die Welt verändern. Sich mit Unbefangenheit in der Welt zu bewegen schwindet in der subjektiven Vorstellung auf ewig. Nach einem Trauma ist nichts mehr so, wie es einmal war. Nähe zu anderen löst Schweißausbrüche aus und ein Gefühl des inneren Erfrierens. Händchenhaltende Pärchen im Park, ausgelassen spielende Kinder oder gar lachende Menschen wirken so, als wären sie lediglich Teil eines Films. Und als Betroffene/r glaubt man sich auf ewig nur als Betrachter, aber nie mehr Teil dieser unbekümmerten Welt zu sein. Sogar die Sonne scheint in einem anderen Licht.

Leseprobe
Wenn 44 wird zu acht,
ist plötzlich alles leicht gemacht.
Aus acht die eins,
ist mehr als keins.
Aus eins und keins mal zwei wird drei -
geregelt ist das Allerlei.’

Lisa war erschöpft und den Tränen nah. War denn wirklich alles, aber auch alles umsonst gewesen? Nach all den Strapazen war sie nun endlich am Ziel angelangt und hatte nichts anderes vorgefunden, als diesen unsinnigen Zauberspruch, der mit dunkelblauer Goldfarbe tief in den Fels geritzt war. Noch einmal murmelte sie eindringlich den Spruch vor sich hin, als würde er dadurch mit einem Mal seinen Sinn offenbaren.
Zur Leserunde

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