Susanne Mischke Alte Sünden

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Inhaltsangabe zu „Alte Sünden“ von Susanne Mischke

Die Nachricht vom Tod Oliver Simonsens stimmt Kommissar Völxen nachdenklich. Der Häftling wurde vor dreizehn Jahren wegen des Mordes an der 15-jährigen Schülerin Kristina Brandt zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun ist er seiner Krebserkrankung erlegen. Völxen hatte bei der Ermittlung bis zum Schluss kein gutes Gefühl, die Beweislage war dünn. Und als er jetzt von Simonsens letzter Beichte erfährt, und der Gefängnisseelsorger wenig später tot aufgefunden wird, ist er sich unsicherer denn je. Ist Kristinas wahrer Mörder noch auf freiem Fuß?

Solider Kriminalroman mit interessanter Geschichte

— lenisvea

Spannender und gut zu lesender Krimi

— SillyT

Ein großartiger Krimi mit sehr viel Humor. Ich glaube ich habe selten so gelacht bei einem Kriminalroman wie bei diesem Buch.

— silberfischchen68

Spannend und unterhaltsam, ein Krimi der sich schnell liest.

— twentytwo

Gutes Buch!

— Jinscha

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  • Alte Sünden

    Alte Sünden

    lenisvea

    18. October 2017 um 19:15

    € 14,00 [D], € 14,40 [A] Erschienen am 01.09.2017 304 Seiten, Klappenbroschur ISBN: 978-3-492-06074-5 Zum Buch: https://www.piper.de/buecher/alte-suenden-isbn-978-3-492-06074-5 Ein altes Verbrechen, ein falsches Urteil, ein ungesühnter Mord Die Nachricht vom Tod Oliver Simonsens stimmt Kommissar Völxen nachdenklich. Der Häftling wurde vor dreizehn Jahren wegen des Mordes an der 15-jährigen Schülerin Kristina Brandt zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun ist er seiner Krebserkrankung erlegen. Völxen hatte bei der Ermittlung bis zum Schluss kein gutes Gefühl, die Beweislage war dünn. Und als er jetzt von Simonsens letzter Beichte erfährt, und der Gefängnisseelsorger wenig später tot aufgefunden wird, ist er sich unsicherer denn je. Ist Kristinas wahrer Mörder noch auf freiem Fuß? Meine Meinung: Nachdem ich letztes Jahr ja Kalte Fährte der Autorin gelesen habe, wollte ich mich nun auch an die sogenannten Hannover-Krimis heranwagen. Freundlicherweise wurde mir der neueste Teil der Reihe vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Mir hat auch der flüssige Schreibstil der Autorin wieder sehr gut gefallen. Ich mag allgemein Kriminalfälle sehr gerne, bei denen alte Fälle sozusagen wieder aufgerollt werden und in diesem Fall ging es um den Mord an einem jungen Mädchen vor 13 Jahren, für den der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Dieser stirbt aber nun im Gefängnis. Es gibt Hinweise darauf, dass der Verstorbene gar nicht der Täter war. Nebenher geht es auch noch um die Hochzeit zweier Ermittler, die unterbrochen wird, da der Gefängnisseelsorger, der die beiden trauen sollte, tot aufgefunden wird. Dieser wiederum hat zuletzt mit dem verurteilten Mörder gesprochen, aufgrunddessen die Zweifel an der Schuld des Verurteilten aufgekommen sind. Ist der Seelsorger ermordet worden? Mit dieser Frage beschäftigt sich Kommissar Völxen nun, der den Fall auch vor 13 Jahren schon bearbeitet hat. Am Anfang und am Ende fand ich den Kriminalroman sehr spannend, zwischendrin kam schon manchmal etwas Langeweile auf. Da ich die Geschichte an sich sehr interessant fand, bin ich dran geblieben und das Ende fand ich dann wieder recht gelungen. Alles in allem kann ich allen Krimilesern eine Kauf- und Leseempfehlung geben. Mir hat es Spass gemacht, das Buch zu lesen und vergebe hierfür 4 Sterne.

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  • Gelungener Krimi

    Alte Sünden

    SillyT

    18. October 2017 um 19:03

    Endlich ist es soweit, der große Tag für Jule und Fernando steht an: die kirchliche Trauung. Die gesamte Familie Fernandos ist extra angereist und auch die Kollegen aus dem Dezernat stehen geschniegelt und gestriegelt bereit, einzig und allein der Pfarrer fehlt. Als man ihn suchen geht, wird er leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Sehr mysteriös, denn kurz vor seinem Tod hat er noch einmal den im Sterben liegenden Häftling Oliver Simonsen besucht und mit ihm über seine Tat gesprochen. Dabei muss Simonsen erzählt haben, dass er gar nicht der Mörder der damals fünfzehnjährigen Kristina Brandt sei und er die letzten dreizehn Jahre unschuldig in Haft saß. Völxen lässt der Gedanke einfach nicht los und so setzt er Jule, die eigentlich Innendienst schieben soll, auf den Fall an. Meine Meinung: Ein neuer, bzw. ein alter und ein neuer Fall für die Ermittler aus Hannover, der gleich sehr spannend beginnt. Der Prolog ist bereits so mitreißend, dass man einfach weiterlesen muss, um zu erfahren, was damals wirklich geschah. Dabei schreibt Susanne Mischke flüssig, fesselnd und mir sehr klarer Sprache. Womit die Autorin aber noch zusätzlich punkten kann, ist mit dem lockeren Schreibstil, den trotz eines Krimis humorvollen Passagen und einigen Dialogen, die mich schmunzeln ließen.Ich bin ein großer Fan von Geschichten, in denen alte Fälle wieder ans Tageslicht kommen und dieser hier hat mich, als Mama einer Tochter, doch schon sehr berührt. Das Mädchen, das vor dreizehn Jahren verschwand und von dem bis heute auch keine Leiche gefunden wurde. Ich kann mich hier sehr gut in die Mutter hineinfühlen, die hier ab und an einen Auftritt bekam und diese Szenen hat die Autorin sehr glaubwürdig und authentisch wiedergespiegelt. Auch sonst fand ich die Spannungskurve des Krimis gelungen, während man bei dem Fall um des plötzlichen Todes des Pfarrers noch im Dunklen tappt, erhält man durchaus schon früh Hinweise, was damals mit Kristina geschah, bzw. wer dafür verantwortlich war. Trotzdem hat man hier genügend Möglichkeiten, mitzurätseln und zu versuchen, eine Verbindung zwischen damals und heute herzustellen.In diesem Krimi gibt es einen personellen Erzähler in der dritten Person, der hier für die passende Draufsicht auf das Geschehen liefert. Durch häufig wechselnde Perspektiven zwischen den unterschiedlichen Personen bleibt die Geschichte auch dynamisch und sorgt für gute Unterhaltung. Man hat hier nicht nur mit der klassischen Arbeit eines Ermittlers zu tun, sondern erhält auch immer wieder kleinere Einblicke in die privaten Ereignisse der Charaktere.Die Charaktere haben mir durchweg sehr gut gefallen, sie sind absolut natürlich gezeichnet und wirken dadurch einfach lebendig und authentisch. Allein das Team rund um Völxen gefällt mir sehr gut, allen voran Jule. Diese ist eine sehr clevere Ermittlerin, die für die Fälle das passende Gespür hat und hier schnell Dinge entdeckt, die einst übersehen wurden. Sie handelt dabei durchaus auch schonmal eigenmächtig und genau das machte sie mir auch überaus sympathisch.Aber auch die anderen Ermittler des Teams sind facettenreich und so gut dargestellt, dass ich mir ein Gesamtbild vor Augen rufen konnte. Zwar sind hier auch so ein paar typische Zänkeleien untereinander vorhanden, aber genau diese bringen noch einmal mehr Dynamik ins Spiel.Neben den Ermittler gibt es dann natürlich auch noch diverse Nebencharaktere, die, selbst wenn sie nur ein kurzes Gastspiel hatten, absolut lebendig wirkten. Gerade die Nachbarn des verstorbenen Pfarrers brachten mich mehr als einmal zum Schmunzeln.Mein Fazit:Ein spannender, aber auch sehr lockerer Krimi, der ohne blutige Details, dafür aber mit lebendigen und authentischen Charakteren daher kommt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und brachte mir ein paar unterhaltsame Lesestunden. Wer Krimis mit viel Charme, vor allen bei den Charakteren, mag und dabei eine leicht verständliche und doch stilvolle Sprache mag, der sollte hier einmal einen Blick riskieren. Zwar gibt es schon einige Vorbände zu Alte Sünden, doch wenn es um den reinen Fall und dessen Aufklärung geht, so kann man diesen hier auch ohne Vorkenntnisse lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Krimifans.

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  • Alte Sünden

    Alte Sünden

    twentytwo

    29. September 2017 um 16:36

    Die kirchliche Trauung der Kommissarin Jule Wedekin mit ihrem Kollegen Fernando Rodriguez, steht unter keinem guten Stern. Nach dem gewaltsamen Ableben des Pfarrers, ist, nicht nur weil es keine Trauung gegeben hat, an eine fröhliche Feier natürlich nicht mehr zu denken. Stattdessen heißt es für Kommissar Völxen sofort mit den Ermittlungen zu beginnen und zum Tatort zu eilen. Schnell liegt die Vermutung nahe, dass es zwischen dem Mord an dem Seelsorger, einem ehemaligen Gefängnispfarrer und einem lange zurückliegenden Kriminalfall eine Verbindung gibt. Doch die Beweislage ist dünn und die alten Akten geben nicht viel her. Erst als Jule, die offiziell nur im Fall des Pfarrermordes ermitteln soll, entgegen der Dienstvorschrift Untersuchungen im Fall „Brandt“ anstellt, gelingt es ihr die entscheidenden Hinweise zu finden, die die Aufklärung der beiden Fälle ermöglicht.FazitEine gelungene Mischung aus Spannung und unterhaltsamer Rahmenhandlung – ein humorvolles Lesevergnügen, das sich zugleich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzt.

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  • Wer ist der wahre Mörder?

    Alte Sünden

    pallas

    13. August 2017 um 18:21

    Es gibt schon sieben Kriminalromane, die sich mit Fällen rund um das Team von Hauptkommissar Völxen dreht. "Alte Sünden" ist für mich das erste Werk von Susanne Mischke, das ich aus dieser Serie las. Obwohl es nicht der erste Teil ist, konnte ich völlig problemlos in die Romanwelt eintauchen und kam sehr gut mit den handelnden Charakteren und der Organisation des Aufklärerteams klar.Kommissar Völxen erfährt vom vorzeitigen Tod des Inhaftierten Oliver Simonsen, der vor dreizehn Jahren wegen Mordes an der 15 - jährigen Kristina Brandt über einen Indizienprozess verurteilt worden ist. Bis zuletzt stritt er die Tat ab und beteuerte seine Unschuld am Tod der Jugendlichen. Dennoch musste er die lange Haftstrafe verbüßen und starb nun überraschend an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sein Seelsorger Pfarrer Santiago war der letzte Mensch der mit ihm sprach. Zum Erstaunen aller Beteiligter hat er auch auf dem Sterbebett eindringlich behauptet nicht der Mörder an dem Mädchen gewesen zu sein. Auch kann er schon deswegen nicht wissen, wo sich Kristinas sterbliche Überreste befinden. Er gab dem Priester zu verstehen, dass er in das Mädchen verliebt gewesen war und sie deswegen recht aufdringlich verfolgt hat; aber ein Gewaltverbrechen habe er auf keinen Fall gegen sie verübt.Nun sieht sich Völxen in einem erheblichen Gewissenskonflikt. Was würde es bedeuten, wenn Oliver Simonsen vor dreizehn Jahren unschuldig verurteilt wurde? Und wer ist dann der tatsächliche Mörder?Das Team ist kaum motiviert diesen alten Fall erneut aufzurollen. Im Folgenden fällt Jule die undankbare Aufgabe zu, die alten Akten erneut zu sichten. Sie ist dafür bekannt eine scharfsinnige und sehr intelligente Ermittlerin zu sein. So fällt ihr rasch auf, dass seinerzeit einige Befragungen nur recht halbherzig ausgeführt wurden. In dieser Zeit ihrer Ermittlungen bereitet sich Jule auch auf ihre Hochzeit mit dem Spanier Fernando Rodriguez vor. Fernandos langjähriger Bekannter, Pfarrer Santiago - der den womöglich unschuldigen Oliver Simonsen die letzte Beichte abnahm - sollte sie eigentlich trauen, wird jedoch tot in seinem Haus aufgefunden. Wurde der Geistliche aus dem Weg geräumt, um einen möglichen Zeugen in der neuangelaufenen Ermittlung zu beseitigen? Befindet sich der Mörder sogar noch in der Nähe?Jule findet schnell neue Zusammenhänge und ermittelt in dieser Angelegenheit ganz auf eigene Faust. Dabei kommt sie - ohne es zu ahnen - einer brisanten Sache gefährlich nahe...Die Autorin hat einen sehr lebendigen und dynamischen Schreibstil der mir sehr gut gefällt. Die ohnehin mühelose Lektüre wird durch zahlreiche humorvolle Redewendungen und Wortgeplänkel zum reinsten Lesevergnügen. Der Krimi lebt durch diese schicke Sprache und wird schon aus diesem Grund nie langweilig oder gar bitter ernst. Als sehr wohltuend empfand ich auch, dass wir hier keinen brutalen, nur auf billige Schockwirkungen beruhenden, Roman vor Augen haben, sondern eine sehr intelligent dargebrachte Story, die ihre Spannung über pfiffige, unerwartete, manchmal geheimnisvolle Wandlungen und damit auf viel ansprechendere Weise erhält.Die Autorin schuf sehr interessante Romanfiguren, deren Charaktere authentisch, facettenreich und sehr lebendig gestaltet sind. Der Leser fühlt sich in der von der Autorin geschaffenen Welt sofort wohl und entdeckt mühelos seine "Lieblingsfiguren", mit denen er in den Fall eintauchen kann. Sie alle sind keine makellosen Helden sondern wie Menschen im echten Leben mit charakterlichen Mängeln, Ecken und Kanten ausgestattet.Die Atmosphäre lebt von diesen liebenswerten, erfrischend agierenden Personen und man erwartet, über die geschickt dargebrachte Handlung sehr gespannt, die unerwartete Aufklärung des Falls. "Alte Sünden" von Susanne Mischke ist ein schwungvoll geschriebener spannender Kriminalroman der sich mit einem angenehm hohen sprachlichen Niveau aber in dennoch leicht verständlicher Sprache präsentiert und über seine vielen humorvollen Pointen ein wunderschönes Lesevergnügen garantiert. Susanne Mischke ist eine überraschend angenehme Neuentdeckung für mich. Ich kann diesen Kriminalroman auf jeden Fall sehr empfehlen und freue mich schon auf den kommenden Band mit weiteren Fällen rund um das tolle Team.Ein Dank an Piper Verlag und NetGalley für das Leseexemplar.

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