Susanne O'Connell Die Prophezeiung der Volturne

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Inhaltsangabe zu „Die Prophezeiung der Volturne“ von Susanne O'Connell

Klappentext: Eine wunderbare, andersartige Welt. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte. Ein Glaubenssatz, der erfüllt werden will. Und ein Widersacher, der in der alles entscheidenden Schlacht vernichtet werden muss. »Hadere, zögere und zaudere, Geschöpf – doch sei im Zeitpunkt deiner Bestimmung bereit!« Vagóor steht kurz vor seinem siebzehnten Geburtstag, dem Alter der drei Prüfungen. Kann er jene lebensgefährlichen Aufgaben bestehen und damit die Prophezeiung wahr werden lassen, deren Kernsatz »Werde zum Wasser« lautet? Wird es ihm darüber hinaus gelingen, das Herz der wunderschönen Mirihanna zu erobern, obwohl ausgerechnet sie seine ärgste Konkurrentin zu sein scheint? Alles Zaudern hat ein Ende, als der Kampf beginnt … Auf mehreren hundert Seiten wird eine recht ungewöhnliche Welt aufgebaut, die auf den ersten Blick ganz dem freundlichen, lichtdurchtränkten Cover entspricht, die aber bei genauerem Hinsehen auch ihre brutalen und bedrohlichen Seiten hat. Spätestens als Vagóor auf die Herkane und »die Wurmäugler« trifft, ahnt der Leser, dass das Heile-Welt-Konzept nur Fassade ist. Den Leser erwarten keine gemeinhin bekannten Völker wie Elfen, Riesen, Kentauren etc. (Ausnahme: Drachen), sondern ein ganz eigenes Universum an faszinierenden Wesen und Tieren.

Höllische Zugzwänge des Individuums; Taumel der Phantasie

— Gerhard_Ebert

Endlich mal was neues...

— Abby90

Neu, ungewöhnlich und fesselnd bis zur letzten Seite!

— literatuerchen

Nicht die üblichen Verdächtigen, sondern vollkommen neue Fantasywesen. Sehr spannend geschrieben!

— YvetteH

Ein wunderbares Leseerlebnis :)

— HaneUchiwa

Schaurig schöner Lesestoff :)

— Sabine_Niedermayr

Derbe Spannung.

— CarolinHafen

Wenn Fantasy den Realismus küsst - ein Buch, das vor nichts zurückschreckt.

— Evanesca

Einfach mal in eine völlig andere Welt abtauchen!

— Talathiel

Eine einzigartige, faszinierende Welt mit einem großartigen (Anti-)Helden und einer atemberaubenden Geschichte ...

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    Die Prophezeiung der Volturne

    schreiblaune

    Hier stellen wir die O'Connell Press - eBooks vor, bei denen aktuelle Gratisaktionen oder Kindledeals laufen oder die man über Kindleunlimited gratis ausleihen und lesen kann.

    Wegen kostenloser Rezensionsexemplare dürft ihr uns jederzeit gerne ansprechen (bitte mit Hinweis darauf, wo und in etwa innerhalb welchen Zeitraums mit einer Rezension gerechnet werden könnte). Wir freuen uns!

    • 19
  • Eine gute Fantasy Geschichte

    Die Prophezeiung der Volturne

    DarkMaron

    24. March 2016 um 12:00

    Vagóor unser Hauptcharakter in dieser guten Fantasygeschichte, wird von seiner Familie verstoßen, da die davon ausgehen, dass er die absicht hat, zum Bösen über zu gehen. Die Volturne ist das Volk, was in der Geschichte ganz oben steht. Alle die ein gewisses Alter erreicht haben, müssen sich 3 Prüfungen unterziehen. Mirihanna, in die Vagóor verliebt ist, stellt sich diesen Prüfungen um zu zeigen, dass sie die Auserwählte ist. Im lauf der Geschichte passiert auch noch ein Familiendrama, was Vagóor ausversehen passieren tut. Sein Vater wird ermordet und sein Bruder wird etwas entstellt. Im Ganzen ist es eine sehr schöne Fantasy Geschichte und sie ist auch mal etwas anders. Mit vielen verschiedenen Charakteren und Tieren, macht die Geschichte noch ein Tick besser. Sie lässt sich auch ganz gut lese, also genau das richtige die gerne Fantasy lesen.

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  • Hochintelligente Parabel

    Die Prophezeiung der Volturne

    Gerhard_Ebert

    11. November 2015 um 11:55

    Das  Reizvolle an einer Fantasy ist, dass alles Mögliche geschehen kann, so absurd erdenfremd auch immer. Das Geschehen muss keineswegs wahrscheinlich sein, nur der inneren Logik des phantastischen Konflikts gemäß. Freilich sollte es nicht ganz und gar ohne tiefere Bedeutung daher kommen.  Susanne O´Connell scheint mir hierin eine wahre Meisterin. Ihre Story ist eine hochintelligente Parabel über höllische Zugzwänge des Individuums in einem sozialen Gefüge. Recht eigentlich durchaus menschliche Kalamitäten also, um die es geht, aber hinein projiziert in wundersame Gegenden, bevölkert von noch wundersameren Lebewesen. Deren machthungrig kriegerisches Treiben ist mit herrlicher Fabulierlust überaus bildhaft beschrieben, gekennzeichnet von urwüchsiger Freude am Erfinden von absurden Ereignissen, in die die befremdlichen Lebewesen verstrickt sind. Und dies garniert mit fabelhaften Wortschöpfungen sowohl hinsichtlich des Personals (Säbelzahntiger,  Echsengreife, Wurmäugler, Reptogryph, Nephres, Kerentelschlangen usw.) als auch des übrigens Materials (Herzeapilze, Usurtusschnäbel, Furnellakraut usw.).  Ein imponierender intellektueller Kraftakt mithin. In einem Reigen toller Zufälle geraten die literarischen Protagonisten in Situationen von abscheulichster Konsistenz und noch abscheulicheren Gestanks.  Skurril, grotesk, aberwitzig  – Fantasy! Wobei Denkart und Verhaltensweisen insbesondere Vagóors, des Helden, und Mirihannas, seiner vergeblich Angehimmelten, irgendwie und überhaupt – wie bereits angedeutet  - durchaus menschlich sind. Weshalb man ihnen denn auch gern folgt auf ihrem irre abenteuerlichen Feldzug, nämlich der Prophezeiung der Volturne zu willfahren. Es geht um die Rettung eines ganzen Volkes! Eben der Volturne, denen die Herkane übel mitgespielt haben. Von der Autorin deliziös ausgedacht und beschrieben, begeben sich Vagóor und Mirihanna in gnadenlose Auseinandersetzungen mit  diesen Herkanen, äußerst widerwärtigen Gestalten - Menschenfresser, wie sich herausstellt. Doch das ist noch nicht einmal das Ärgste! Sie haben die Volturne, neben den Menschen eine andere Sorte Lebewesen in diesem Fantasy-Universum, nicht nur gedemütigt, sie wollen sie endgültig auf ewig versklaven! Was nur dadurch zu verhindern ist, dass ein Volturne oder eine Volturnin die Aufgaben der Prophezeiung löst. So bangt man denn, ob es Vagóor gelingt. Was ihn zu einem Gott machen würde. Oder Mirhanna, seiner Angebeteten, welche wahrscheinlich eine Göttin ist! Was die ganze Angelegenheit noch geheimnisvoller macht. Die Erlöserin! Die aber, zwar vergöttert (offenbar wegen ihrer körperlichen Schönheit),  überraschend versagt. Sie stirbt ziemlich sang- und klanglos. Weshalb der ganze existentielle Schlamassel an Vagóor hängen bleibt. Zugzwänge eben! Zu meistern nur mit Stärke im Glauben. Worüber Vagóor im wirklich allerletzten Moment denn doch verfügt. Frohe Botschaft also!  Wer ein Faible hat für solch abgründigen Taumel menschlicher Phantasie, kommt auf seine Kosten.

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  • Tolles Buch 😍 Der Fantasy wird keine Grenzen gesetzt ❤️

    Die Prophezeiung der Volturne

    Kiwii

    11. October 2015 um 13:59

    Zum Buch: Wie der Titel schon sagt geht es um die Prophezeiung der Volturne. Die Volturne sind das Volk, und die Prophezeiung besagt das ein Volturn der die 3 Aufgaben meistert die Erlösung für sein Volk bringen wird. Doch kann man einer alten Weissagung glauben? Als Vagóor kurz vor den 3 Prüfungen steht, die schon viele seiner Vorgänger mit ihrem Leben bezahlen mussten, kommen ihm Zweifel. Ist es das alles Wert? Was wenn es Quarrad haat Takkar (den Erlöser) garnicht gibt? Als er die ersten Zweifel laut äußert wird er vom ganzen Volturnervolk verbannt, selbst seine eigene Familie wollte mit Ihm, einem Verräter nichts mehr zu tun haben. Der einzige der zu ihm hält ist Sistal ❤️ sein kleiner Affe. Als er dann auf das Mädchen Mirihanna in das er schon lange heimlich verliebt ist trifft, und sie behauptet die jenige welche zu sein 😉 beginnt das spannende Abenteuer 😊❤️ Oje oje ich könnte euch noch stundenlang weitererzählen von dieser gigantischen Geschichte aber ich glaube dann wird die Autorin mich Köpfen 😂😂. Alles was ich euch noch empfehlen kann ist lesen, lesen, lesen lasst euch verzaubern und in eine andere Welt entführen. Meine Meinung: das Buch hat definitiv 5 Leuchtende Sterne verdient ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️ Ja und wiedereinmal bin ich an einem Punkt wo mir echt die Worte fehlen. Die Autorin hat mich verzaubert und entführt in eine Welt in der, der Fantasy keine Grenzen gesetzt sind. Ob güne Harre, Lederhaut oder Kiemen beim lesen des Buches wird das alles Real und so als sei das alles normal. Direkt zu Beginn der Geschichte wird man in einen Strudel gezogen, es gibt so viele Hochs und Tiefs, Spannung pur. Einfach süchtig machend. Durch den guten Schreibstil der Autorin flackern die Bilder von ganz alleine im Kopf auf, gerade so als wäre man am Ort des Geschehens. Auch Vagóor trotz vielen Enttäuschungen und Demütigungen ist er sich immer treu geblieben und mein Held der Geschichte und natürlich darf auf keinen Fall Sistal vergessen werden ❤️ Zu guter letzt kann ich euch dieses tolle Buch nur ans Herz legen, es ist soooo toll 😍😍

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  • Ein Roman der definitiv nichts für schwache Nerven ist...

    Die Prophezeiung der Volturne

    Abby90

    Meine Meinung: Also zuerst einmal ein ganz großes Dankeschön, dass ich dieses tolle Buch als Rezensions-Exemplar habe lesen dürfen. Es hat mir hier wirklich sehr viel Spaß gemacht in die Fantasywelt einzutauchen, denn ich bin persönlich ein wirklich großer High-Fantasy-Fan und wenn dann auch noch eine Karte dabei ist, bin ich natürlich direkt Feuer und Flamme. So hab ich mich dann auch direkt in die geheimnisvolle Welt der Volturne begeben und musste direkt schmunzeln, denn die Volturne sind eine Art Wasserwesen, die eigentlich nicht schwimmen, dafür aber aufgrund ihrer Kiemen immerhin unter Wasser atmen können. Eine wirklich skurril komische Tatsache, die das Buch direkt zu etwas besonderem gemacht hat. Außerdem lassen sich hier wieder zwei mehr oder weniger Stereotype Helden finden. Zum einen Vagóor, der so gar nicht an die Prophezeiung glaubt, sich aber dennoch auf das Abenteuer mit Mirihanna begibt. Die beiden sind wie Ying und Yang, sodass sie sich wirklich perfekt ergänzen und wir mit einer Fülle an Emotionen konfrontiert werden. Genau das fand ich wirklich sehr gut dargestellt. Und auch wenn es hier nicht die allseits bekannten Fantasywesen wie Elfen/Elben und Co gibt, lohnt es sich wirklich, denn ich habe sehr gebangt, gelacht, geweint und war einfach nur wahnsinnig gespannt, wie es denn nun weitergeht. Außerdem hat mir hier auch besonders der Schreibstil gefallen, dennoch hier meine Warnung für Leute mit schwachen Nerven: Überlegt es euch wirklich gut dies zu lesen! Allerdings fehlt mir hier das für mich gewisse etwas, weswegen ich hier wirklich sehr gute 9 Stöberkisten vergeben werde.

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    • 3
  • Unbedingter Lesetipp für solche, die wirklich neue Welten suchen

    Die Prophezeiung der Volturne

    literatuerchen

    30. August 2015 um 11:31

    An dieses Buch gekommen bin ich durch eine Empfehlung im Internet. Ich suchte ein Buch mit überraschender Handlung, neuen Inhalten und konsequent durchdachten, logisch handelnden Charakteren und vernünftiger Sprache ... Und wurde nicht enttäuscht. Der Anfang des Buchs fiel mir zwar etwas schwer - ich habe einige Passagen 2x gelesen aber das lag weder an Logikproblemen noch an der Sprache. Sondern schlicht daran, dass sich die Autorin eine vollkommen neue Welt ausgedacht hat und aus der Sicht eines Wesens schreibt, dass wirklich anders ist. Sich dort hineinzudenken lohnt sich aber, denn das Buch nimmt rasch an Fahrt auf und wird interessant. Während der Protagonist Vagóor, ein junger Volturne um die 16 zunächst eher bockig als rebellisch wirkt, entfaltet sich doch rasch die reiche Welt um ein Volk, das für eine Prophezeiung lebt, die die Rückkehr des Volkes ins Wasser und dessen Auflösung darin zum Inhalt hat. Nur dass Vagóor genau diese Prophezeihung und den Sinn der damit einhergehenden Prüfungen infrage stellt. Ganz anders Mirihanna, die fest der Überzeugung ist, sie sei diejenige, die ihr Volk erlösen kann ... Ziemlich rasch entwickelt sich eine Spannende Geschichte um den Konflikt zu glauben, oder es nicht zu tun, Traditionen zu haben oder dagegen zu rebellieren - dein eigenen Weg zu finden, zu überleben, Fehler zu machen und diese wieder auszubügeln ... sofern das eben möglich ist ... Da dieses Buch ohne Fortsetzung auskommt, werden Manche Konflikte jedoch nur angerissen. Ich hätte es an manchen Stellen ruhig ausführlicher vertragen. Trotzdem bekommt das Buch von mir 5 Sterne. Warum? Weil ich die Idee wunderschön, neu und konsequent umgesetzt finde. Weil die Charaktere gut durchdacht sind und es Spaß macht sie auf ihrem Weg zu begleiten und weil hier wirklich jemand einzigartiges und nicht den x-ten Abklatsch von Tolkiens Elfen, Zwergen und Orks produziert!

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  • Für Romantiker weniger geeignet, aber echte High - Fantasie Fans sollten es unbedingt lesen

    Die Prophezeiung der Volturne

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Welt die Susanne O'Connell hier erschaffen hat ist einzigartig. Die meisten Lebewesen sowieso! Die einen wird es hoffentlich nie geben, die anderen gibt es nicht mehr und bei wieder anderen entzieht es sich meiner Kenntnis. Auch die Handlung für sich selbst betrachtet war optimal. Es wurde nichts verharmlost, nichts beschönigt und wenn es dann mal nach Schei ... gestunken hat, dann wurde halt nur der bessere Ausdruck dafür genommen! Ja und das halt ein Säbelzahntiger nicht nach Orangen oder nach Dentastix-fresh riecht, dürfte jeden klar sein. Die Wortwahl war so gut, dass ich mir wirklich stellenweise die Nase zuhalten musste. Auch die sonstigen Handlungen kamen realistisch rüber. Nur bei den "Wurmäugler" da hat mich meine Fantasie im Stich gelassen. Aber das muss jeder für sich raus finden. Wenn ich einen High - Fantasie Roman lese, dann gehe ich auch davon aus, das es dort blutiger und barbarischer und grausamer zu geht als zum Beispiel in einem Romantasy - Roman. Das wurde mir auch alles in "Die Prophezeiung der Volturne" geboten.  Auch die Volturne  wurden sehr gut beschrieben.  Aber ich habe keinen gemeinsamen Draht weder zu Vagoór noch zu Mirihanna gefunden. Mir wurde dieses ewige Hin und Her zu viel. Erst stellt Vagoór alles woran sein Volk glaubt in Frage, dann taucht Mirihanna auf und erzählt ihm ihre Version und da er sie ja sowieso schon ewig anhimmelt, hechelt er ihr urplötzlich hinterher und glaubt ihre Auslegung.  Mirihanna ist sowieso eine Person für sich. Sie war einfach zu überzeugt von sich. Sowas kommt bei mir nicht gut an! Die im Klappentext angepriesene herzzerreißende Liebesgeschichte habe ich nicht gefunden. Für mich war das nur eine einseitige Hörigkeit, was Vagoór da an den Tag gelegt hat. Denn von Mirihanna kam kaum was zurück. Aber um wirklich zu verstehen, was ich meine müsst ihr das Buch schon selbst lesen! Bitte denkt dran es handelt sich um High - Fantasie, das Buch ist also schon von Hause aus anspruchsvoller.  Fazit: Für Liebhaber der High - Fantasie sehr gut geeignet. Wenn man für Romane was übrig hat, wo nichts beschönigt wird und alles wirklich so rüberkommt wie es ist der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Aber er ist nichts für schwache Gemüter!

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    • 2

    schreiblaune

    22. April 2015 um 18:40
  • Gewöhnungsbedürftig ...

    Die Prophezeiung der Volturne

    Koriko

    27. February 2015 um 12:37

    Story: Nachdem der junge Vagóor offen dem Glauben und der damit einhergehenden Prophezeiung seines Volkes widersprochen hat, wird er wie ein Aussätziger behandelt und aus den Reihen der Volturne verbannt. Auf sich allein gestellt findet er überraschenderweise unter den Säbelzahntigern neue Freunde, ebenso bleibt ihm der Beutelaffe Sistal erhalten. Als ihm seine Angebetete Mirihanna begegnet, die von sich selbst glaubt Kathaa, die Auserwählte der Prophezeiung zu sein, schließt er sich ihr an, um sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen, wenngleich er noch immer zweifelt. Doch dies markiert lediglich den Beginn einer Reise, die Vagóor tief in das feindliche Land der Herkane führt, Gnome, die alle Wesen unterdrücken und unaufhörlich nach macht streben, und die am Ende mit einem Schicksal aufwartet, mit dem der junge Volturn als letztes gerechnet hätte … Eigene Meinung: „Mit dem Fantasyroman „Die Prophezeiung der Volturne“ erschien 2014 das Debüt der Verlegerin und Autorin Susanne O’Connel im gleichnamigen O’Connel Verlag. Das Buch umfasst knapp 400 Seiten und ist in sich abgeschlossen. Inhaltlich offenbart sich dem Leser eine ungewöhnliche Fantasywelt, die mit verschiedenen Tieren, Pflanzen und Geschöpfen daherkommt. Einige sind altbekannt (Menschen, Drachen, Gnome, Säbelzahniger), andere sind vollkommen neu, wie beispielsweise die Volturne. Es fällt schwer sich auf die Welt einzulassen, die Susanne O‘Connel erdacht hat. Das liegt vor allem daran, dass es zu viel geworden ist und die unterschiedlichen Tiere und Pflanzen nur schwer zusammenpassen. Mitunter wirkt der Einsatz neuer Begriffe und Geschöpfe fast schon inflationär, als hätte man beweisen wollen, wie fantastisch und ungewöhnlich die Welt der Volturne ist. In diesem Fall wäre weniger mehr gewesen, da man sich dann auch besser auf die eigentliche Handlung hätte konzentrieren können. Diese ist nämlich leider arg verworren und undurchsichtig, so dass man mitunter Schwierigkeiten hat der Geschichte zu folgen. Vieles geht einfach zu schnell, ohne dass eine Spannungskurve aufgebaut wird. Das merkt man ganz besonders daran, dass den Charakteren oftmals Dinge in den Schoß fallen, ohne dass sie etwas dafür tun müssen. Vagóor bricht zu den Herkanen auf, (für den Leser) urplötzlich hat er die Fähigkeit die Himmelsrichtung zu bestimmen. Auch in anderen Punkten tritt jedes Mal urplötzlich ein verborgenes Talent, eine Fähigkeit oder ein unverhoffter Zufall ein, um die Figuren aus ausweglosen Situationen zu befreien. Nahezu nie müssen sie wirklich selbst aktiv werden oder über längere Sicht nach einer Lösung suchen. Ein großes Problem sind in diesem Zusammenhang auch die Charaktere. Es fällt schwer sich auf Vagóors sprunghafte Art und sein ewiges Hin und Her einzulassen. Er verlässt sein Volk, da er sich mit dem Glauben nicht identifizieren kann, ist aber sofort Feuer und Flamme als seine Angebetete den Versuch wagt die Prüfungen abzulegen, der sich jeder männliche Volturne stellen muss, wenn er selbst die Prophezeiung erfüllen will. Kaum verhält sich Mirihanna ihm gegenüber abweisend, wendet er sich ab und schlägt urplötzlich den Weg des Verräters ein. Er fällt jedes Kapitel von einem Extrem ins Nächste, ohne dass es einen wirklichen Grund für sein Verhalten gibt. Dadurch wird man nie wirklich warm mit ihm, mitunter wird er einem zunehmend unsympathisch, da er beispielsweise mehr um den Säbelzahntiger Katze trauert, als um seinen eigenen Vater. Dass er zum Ende hin urplötzlich zum Anführer, Krieger und geistigem Mentor der Volturne mutiert, sorgt eher für Verwirrung, da man nicht nachvollziehen kann, wann er all diese Fähigkeiten erworben hat. Zudem handelt er arg egoistisch, was ihm ebenfalls keine Sympathiepunkte einbringt. Auch Mirihanna ist leider keine Figur, die man ins Herz schließt. Ihre Art mit Vagóor umzugehen und ihn auszunutzen ist wirklich nicht schön. Die beschriebenen Gefühle zwischen den beiden wollen so gar nicht beim Leser ankommen. Sie wirkt unpersönlich, kalt und nur auf ihre Mission bedacht. So gestalten sich leider auch die üblichen Figuren – Vagóors Bruder Eran ist kaum zu begreifen, die Extreme zwischen denen er schwankt, sind noch gravierender als bei Vagóor. Gerade am Ende versteht man sein Handeln überhaupt nicht mehr. Warum die Säbelzahntiger so entschlossen hinter Vagóor stehen wird ebenfalls nicht geklärt und es fällt mit der Zeit immer schwerer  indem Ganzen einen logischen Zusammenhang zu entdecken. Die Krönung stellen die Herkane dar, die zwar durchaus interessant und eindrucksvoll in Szene gesetzt sind und dessen Kultur der Leser am stärksten kennenlernt, die aber einfach nur die Gegner sind. Sie sind böse, weil sie böse sind, nicht weil sie einen Beweggrund oder ein Motiv haben. So werden sie auch beschrieben – hässlich, eklig, grausam und durch und durch verabscheuungswürdig. Dadurch wird dem Leser quasi jede Möglichkeit genommen, sie als etwas anderes zu sehen, als hässliche, widerliche Gestalten, denen es nur um Macht geht. Stilistisch ist Susanne O’Connel gewöhnungsbedürftig. Es fällt schwer in die Geschichte einzutauchen, da die Autorin einen sehr sprunghaften Stil hat, der mitunter stark verwirrt und es erschwert zu den Charakteren eine Bindung aufzubauen. Vagóor kann man selten nachvollziehen, seine Reaktionen kommen immer übertrieben und dramatisch vor und die Gefühlswelten des Helden beschränken sich zumeist auf seine Angebetete und wie gerne er ihr körperlich nahekommen will. Auch die Beschreibungen der Umgebung, egal wie viele Begrifflichkeiten und Namen die Autorin für die Tier- und Pflanzenwelt findet, sind nicht ganz so gut gelungen. Man kann sich die Welt der Volturne einfach nicht richtig vorstellen, eben weil es mit Begrifflichkeiten nicht getan ist. Auch die Beschreibungen der Kämpfe sind weniger gut gelungen, insbesondere das große Finale ist arg abrupt und binnen weniger Seiten abgeschlossen. Hier hätte man sich wesentlich mehr Zeit lassen müssen, um die Schlacht lebendig und nachvollziehbar zu gestalten. So fühlt sich der Leser fast ein wenig alleingelassen und um ein befriedigendes Ende betrogen, da binnen weniger Sätze alles abgeschlossen wird. Fazit: „Die Prophezeiung der Volturne“ ist ein Fantasyroman, der durchaus einige gute Grundideen bietet und mit einer Hand voll schöner Rassen, Tiere und Pflanzen aufwarten kann, inhaltlich jedoch leider nicht überzeugen kann. Zu abrupt und extrem fallen die Geschichte und die Charaktere von einem Extrem ins nächste, so dass man sich weder auf die Figuren, noch auf den Handlungsverlauf einlassen kann. Auch gibt es etliche Logiklücken - sei es im Handlungsverlauf oder bei den Rassen an sich - die das Lesevergnügen deutlich schmälern. In Kombination mit dem verworrenen Schreibstil, der bei den Beschreibungen der Umgebung zu ausführlich, beim Rest zu stark gekürzt ist, fällt es schwer den Einstieg ins Geschehen zu bekommen und das Buch in einem Rutsch zu lesen. Wer dennoch einen Blick riskieren möchte, dem sei zur Leseprobe geraten, um herauszufinden, ob man etwas mit Susanne O’Connels Debüt anfangen kann.

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  • Völlig neue Fantasywesen und ihre Prophezeiung!

    Die Prophezeiung der Volturne

    YvetteH

    Inhalt/Klappentext: »Hadere, zögere und zaudere, Geschöpf – doch sei im Zeitpunkt deiner Bestimmung bereit!« Mit seinen fast 17 Jahren hat Vagóor das Alter der drei lebensgefährlichen Prüfungen erreicht, denen sich jeder junge Volturn der Prophezeiung zufolge stellen muss, um sein Volk zu erretten. Doch Vagóor wird zum Abtrünnigen. Behält er recht, dass seinem Volk in der Prophezeiung Lügen aufgetischt werden? Oder ist es tatsächlich wahr, dass die Volturne einst vom Feind an Land gebannt wurden und versuchen müssen, wieder zum Wasser zu werden, um so glücklich und unsterblich zu leben? Gelingt es ihm darüber hinaus, das Herz der wunderschönen Mirihanna zu erobern, obwohl ausgerechnet sie seine ärgste Konkurrentin zu sein scheint? Alles Zaudern hat ein Ende, als die alles entscheidende Schlacht beginnt … Eine wunderbare, andersartige Welt. Eine komplizierte Liebe. Ein Glaubenssatz, der erfüllt werden will. Und ein Widersacher, der im Kampf vernichtet werden muss. Auf 400 Seiten wird eine recht ungewöhnliche Welt aufgebaut, die auf den ersten Blick ganz dem freundlichen, lichtdurchtränkten Cover entspricht, die aber bei genauerem Hinsehen auch ihre brutalen und bedrohlichen Seiten hat. Spätestens als Vagóor auf die Herkane und »die Wurmäugler« trifft, ahnt der Leser, dass das Heile-Welt-Konzept nicht ganz aufgeht. Meine Meinung: Dieses Buch war für mich außergewöhnlich, denn wer hier auf die üblichen Verdächtigen hofft (Feen, Kobolde, Riesen etc.), der wartet vergeblich. Vielmehr ist es Susanne O´Connell gelungen völlig neue Wesen zu erschaffen und den Leser in deren Bann  zu ziehen. Es gibt vermeintliche Helden, Antihelden und Freundschaften, wo man keine erwartet. Die Charaktere sind sehr bildlich beschrieben, sodass man sie sich gut vorstellen kann. Die Schreibweise ist sehr flüssig und spannend, man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Susanne O´Connell ist es mit ihrem Schreibstil gelungen, der Geschichte Leben einzuhauchen. Ich konnte die Figuren regelrecht vor mir sehen, aber auch die Hitze, Düfte und teilweise sehr ekligen Gerüche spüren bzw. riechen. Die Geschichte ist absolut rund und durch verschiedene Wendungen bis zum Schluss spannend. Mein Fazit: Von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung für alle Fantasyfans ab 15/16 Jahren (da es an einigen Stellen doch recht brutal ist). Liebe Susanne O´Connell, vielen Dank für diese wundervolle Geschichte. 5 Sterne

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    • 3

    VonnyBonn

    12. January 2015 um 14:25
  • Spannende Fantasystory!

    Die Prophezeiung der Volturne

    Sabine_Niedermayr

    Inhalt: Eine wunderbare, andersartige Welt. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte. Ein Glaubenssatz, der erfüllt werden will. Und ein Widersacher, der in der alles entscheidenden Schlacht vernichtet werden muss. "Hadere, zögere und zaudere, Geschöpf- doch sei im Zeitpunkt deiner Bestimmung bereit!" Vagoòr steht kurz vor seinem siebzehnten Geburtstag, dem Alter der drei Prüfungen. Kann er jene lebensgefährlichen Aufgaben bestehen und damit die Prophezeiung wahr werden lassen, deren Kernsatz "Werde zum Wasser" lautet? Wird es ihm darüber hinaus gelingen, das Herz der wunderschönen Mirihanna zu erobern, obwohl ausgerechnet sie seine ärgste Konkurrentin zu sein scheint? Alles Zaudern hat ein Ende, als der Kampf beginnt...     Cover: Ich liebe die Natur, Wälder und Bäche, wenn sich die Farben im Licht zu vermehren scheinen, und die Blätter und Gräser erleuchten. Das Cover lässt die Gedanken an Plätze wandern, an denen Vögel zwitschern, eine wunderbare Ruhe herrscht. Ein Ort also, der zum Träumen und Verweilen einlädt, und mich daher direkt angesprochen hat. Das Bild steht in einem Gegensatz zu der Geschichte, zeigt aber auch jenes "Paradies", nach dem die Volturne streben. Für mich passt es :)     Schreibstil: Dazu gibt es nur eines zu sagen: Fantastisch! Jeden Geruch, jeden Geschmack, ja sogar die Hitze und den bestialischen Gestank konnte ich regelrecht am eigenen Leibe spüren. Die Autorin haucht ihrer Welt Leben ein, lässt den Leser an ihren Vorstellungen teilhaben und schildert detailliert die Beschaffenheit der Orte und Plätze, an der die Geschichte spielt.     Meine Meinung: Von Beginn weg wird man in die Geschichte hineingezogen. Die Volturen sind interessante Wesen und ihr Schicksal berührt. Besondere Begabungen, außergewöhnliche Aufgaben und neuartige Wesen machen die Story spannend und zu einem runden Leseerlebnis.     Fazit: Ein Buch, das mal gefühlvoll, mal actionreich ist, den Leser unterhaltet und in eine völlig neue Welt entführt. Eine Leseempfehlung von mir!

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    • 6
  • Leserunde zu "Die Prophezeiung der Volturne (Fantasy)" von Susanne O'Connell

    Die Prophezeiung der Volturne

    schreiblaune

    Liebe Freunde der Fantasyliteratur, für die Leserunde zu meinem brandneuen Fantasyroman "Die Prophezeiung der Volturne", verlose ich 2 Taschenbücher sowie 5 eBooks (im mobi- oder epub-Format). Bitte gebt bei eurer Bewerbung gleich mit an, ob ihr in beide oder aber nur in einen der beiden Lostöpfe hineinhüpfen wollt sowie ggf. welches ebook-Format ihr wünscht ;) Wenn man sich sowohl um eines der Taschenbücher als auch um eins der eBooks bewirbt, hat man dadurch keinerlei "Nachteil" bei der Verlosung um die Printausgabe, da die Auslosung hinsichtlich der Printwerke zuerst stattfindet. Alle diejenigen, die hier "Pech" haben und sich auch um ein eBook beworben haben, kommen dann dort wieder mit in den Lostopf. Somit ist es sogar von Vorteil. Sowohl ein Taschenbuch als auch ein eBook kann man jedoch nicht gewinnen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass man nach Erhalt des Buches bzw. eBooks auch wirklich an der Leserunde teilnimmt sowie abschließend eine Rezension schreibt. Meine Empfehlung: ab 16+, da doch ein paar grausame sowie einige Liebessequenzen enthalten sind.   Zum Inhalt: Auf ca. 400 Seiten erwartet euch eine recht ungewöhnliche Welt, die auf den ersten Blick ganz dem freundlichen, lichtdurchtränkten Cover entspricht, die aber bei genauerem Hinsehen auch ihre brutalen und bedrohlichen Seiten hat. Spätestens als der Protagonist Vagóor auf die Herkane und »die Wurmäugler« trifft, ahnt der Leser, dass das Heile-Welt-Konzept nur Fassade ist. Euch erwarten keine gemeinhin bekannten Völker wie Elfen, Riesen, Kentauren etc. (Ausnahme: Drachen), sondern ein ganz eigenes Universum an faszinierenden Wesen und Tieren. Klappentext: Eine wunderbare, andersartige Welt. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte. Ein Glaubenssatz, der erfüllt werden will. Und ein Widersacher, der in der alles entscheidenden Schlacht vernichtet werden muss. »Hadere, zögere und zaudere, Geschöpf – doch sei im Zeitpunkt deiner Bestimmung bereit!« Vagóor steht kurz vor seinem siebzehnten Geburtstag, dem Alter der drei Prüfungen. Kann er jene lebensgefährlichen Aufgaben bestehen und damit die Prophezeiung wahr werden lassen, deren Kernsatz »Werde zum Wasser« lautet? Wird es ihm darüber hinaus gelingen, das Herz der wunderschönen Mirihanna zu erobern, obwohl ausgerechnet sie seine ärgste Konkurrentin zu sein scheint? Alles Zaudern hat ein Ende, als der Kampf beginnt … Eine Leseprobe findet man beispielsweise hier bei Amazon Ich freue mich auf eure Bewerbungen sowie auf die Leserunde, an der ich als Autorin selbstverständlich teilnehmen werde.

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    • 227

    schreiblaune

    28. November 2014 um 19:16
    HaneUchiwa schreibt Ich bedanke mich auf diesem Wege schon einmal, dafür dass ich dieses Buch lesen durfte und entschuldige mich, dass ich erst jetzt die Rezi hochlade. Youtube: Wird gedreht und hoffentlich bald ...

    Ich bedanke mich ebenfalls - für deine Teilnahme an meiner Leserunde und für die Rezension. Und auf das Video bin ich schon sehr gespannt :)

  • Mal ein vollkommen anderes Fantasybuch

    Die Prophezeiung der Volturne

    HaneUchiwa

    Die Volturne sind ein vollkommen neues Volk aus der Feder der Autorin Susanne O'Connell. Sie sind äußerlich Wasserwesen und haben sogar Kiemen, können jedoch nicht schwimmen. Seit jeher, gibt es eine Prophezeiung: Eines Tages wird ein Erlöser kommen und wird das Volk unter dem Leitsatz „Werde zum Wasser“ wieder in ihre ursprüngliche Form zurück führen. Der Auserwählte muss die drei Prüfungen im Alter von 16 bestehen, bevor dies geschehen kann. Auch der junge Volturn Vagóor will sich diesen Prüfungen stellen, jedoch glaubt er nicht an die Prophezeiung und wird sogar von seiner Familie verstoßen. Die Volturnin Mirihanna glaubt ganz fest an diese und stellt sich auch den Prüfungen, als erste weibliche Erlöserin. Vagóor liebt Mirihanna und ist hin und hergerissen in seinem Glauben und in seiner Liebe zu dieser jungen Frau. Gemeinsam machen sie sich auf in ein High Fantasy Abenteuer der besonderen Art. Die Autorin Susanne O'Connell hat eine völlig neue Welt erschaffen in der die einzigen Bekannten Völker die Menschen und Drachen sind. Man kann sich unheimlich gut in die Charaktere hinein versetzen und Handlungsstränge sehr gut nachvollziehen. Es kommen keine Widersprüche auf und das findet man heutzutage eher selten. An manchen Stellen im Buch, ging es ganz schön zur Sache und manche Szenen, werden wirklich sehr detailliert beschrieben und ist demnach nicht für schwache Mägen. Dennoch passt es sehr gut, denn man kann sich wie gesagt sehr gut mit den Charakteren identifizieren. Auch sind die beiden Protagonisten Vagóor und Mirihanna, mir ihren vollkommen unterschiedlichen Ansichten wie Yin und Yang und gleichen sich wunderbar aus. Meine Kritikpunkte sind allerdings, die vielen Namen, die ich mir zu Anfang nicht merken konnte und immer wieder durcheinander kam, allerdings gewöhnt man sich später daran. Ein weiterer ist, dass es mir gegen Ende hin so vorkam, als müsse alles sehr schnell zuende gehen, was jedoch auch zwei Sichtweisen gesehen werden kann. Entweder wollte die Autorin es schnell zuende bringen oder dem Leser das Gefühl vermitteln, dass es  Vagóor einfach zu schnell ging. Sehr gehetzt und so weiter. Zum Abschluss kann ich nur sagen: Es ist ein wunderbares Buch, dass es sich auf jedenfall zu Lesen lohnt. Es ist trotz Fantasyelemente sehr realitätsnah, gerade was Handlungen und Gefühle angeht und es liest sich erstaunlich schnell. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen und wird bestimmt noch öfter von mir gelesen werden. Vielen Dank Susanne O'Connell für dieses Leseerlebnis.

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    • 2

    schreiblaune

    28. November 2014 um 19:14
    HaneUchiwa schreibt Zum Abschluss kann ich nur sagen: Es ist ein wunderbares Buch, dass es sich auf jedenfall zu Lesen lohnt. Es ist trotz Fantasyelemente sehr realitätsnah, gerade was Handlungen und Gefühle angeht ...

    Vielen Dank für diese Rezension! :)

  • Tolle Lektüre für kalte Winterabende

    Die Prophezeiung der Volturne

    hermine

    Klappentext: Mit seinen fast 17 Jahren hat Vagóor das Alter der drei lebensgefährlichen Prüfungen erreicht, denen sich jeder junge Volturn der Prophezeiung zufolge stellen muss, um sein Volk zu erretten. Doch Vagóor wird zum Abtrünnigen. Behält er recht, dass seinem Volk in der Prophezeiung Lügen aufgetischt werden? Oder ist es tatsächlich wahr, dass die Volturne einst vom Feind an Land gebannt wurden und versuchen müssen, wieder zum Wasser zu werden, um so glücklich und unsterblich zu leben? Gelingt es ihm darüber hinaus, das Herz der wunderschönen Mirihanna zu erobern, obwohl ausgerechnet sie seine ärgste Konkurrentin zu sein scheint? Alles Zaudern hat ein Ende, als die alles entscheidende Schlacht beginnt …  Meine Meinung: Elfen, Riesen und Drachen sucht man hier vergebens. Stattdessen kreiert die Autorin auf 400 Seiten eine wunderschöne, andersartige Welt. Dem ersten Anschein nach ist diese freundlich und hell, doch dann entdeckt man auch die dunkle Seite. Anfangs war es für mich nicht ganz einfach, mich in dieser neuen Welt zurecht zu finden, doch dann hat es sehr gut funktioniert, als ich die ersten Kapitel gelesen hatte. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und spannend, als Leser kann man sich gut in die Szenen reinversetzen und hat ein sehr hohes Lesevergnügen. Fazit: Ein tolles, neuartiges Fantasy-Vergnügen, das es sehr zu lesen lohnt!

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    schreiblaune

    19. November 2014 um 21:16
    hermine schreibt Fazit: Ein tolles, neuartiges Fantasy-Vergnügen, das es sehr zu lesen lohnt!

    Vielen Dank für deine Rezension mit dem tollen Fazit. Ich freue mich sehr :)

  • Ich prophezeihe Lese-Spannung

    Die Prophezeiung der Volturne

    CarolinHafen

    Vagóor und sein Äffchen Sistal sind die Helden dieser Geschichte um Liebe, Religion und Mut. Beide fand ich sehr sympathisch, nicht zuletzt, weil Vagóor ein Zweifler ist und kein typischer Anführer. Was man mit den beiden erlebt, ist nichts für zarte Seelchen. Erst wird Vagóor für seinen Zweifel an der Prophezeiung von Familie und Freunden verstoßen, dann muss er zwei Säbelzahntiger davon abhalten ihn als Frühstück zu betrachten und plötzlich befindet er sich mitten in den Prüfungen, ohne es Recht gewollt zu haben, um den Platz als Erretter der Volturne. Früher waren sie glückliche Wesen, vereint mit dem Wasser, und einer aus ihren Reihen, soll sie befreien und zurückführen. Auch die Volturnin Mirihanna meint, sie sei diejenige, der es endlich gelingt. Vagóor und Mirihanna zerwerfen sich natürlich, wie kann es anders sein, und gehen teilweise getrennte Wege um heraus zu finden, wie sie die Prophezeiung erfüllen können – Wo ein Befreier ist, sind Verräter und Missgünstige nicht weit. Was ich mag: Selbst im Bereich Fantasy und Sci-Fi kann man das Rad nicht neu erfinden. Aber man kann es versuchen. Einzig, die Drachen waren mir bekannte Wesen. Von Volturnen, Herkanen und Wurmäuglern hatte ich noch nie gehört. In dieser Welt geht es derb zu, es ist unschön und stinkt – aber ich hätte es schade gefunden, wenn ich wieder einmal Orks begegnet wäre. Nichts gegen Orks, die sind auch schön grauenhaft, aber hier gefiel mir, dass ich nicht wusste was kommt – einzig Vagóor und Mirihanna habe ich manchmal laut angebrüllt, dass sie sich nicht so blöd anstellen sollen, und endlich zueinander finden… Meine Favoriten sind die Tiere; Sistal, Katze und Kopfjäger – eigentlich sind sie die Helden der Geschichte. Aber ich will nicht zu viel verraten… Was ich nicht mag: Ich finde das Cover irreführend. Es kommt zwar eine Szene vor, die dem Cover entspricht, aber das ist nur ein sehr kleiner Teil. Der Rest der Geschichte handelt von stinkenden, ekelhaften Geschöpfen, die alles andere als märchenhaft sind. Wer also meint, hier eine wunderschöne Märchenwelt zu entdecken, wird enttäuscht. Ich halte mich für einen zartbesaiteten Menschen. Bei einem Horrorfilm kann ich mir die Augen zuhalten, bei den derben Szenen beim Lesen funktioniert das nur unzureichend. :) Wer aber genau das will, wird sich hier verlieben, gruseln, ekeln, fürchten, die Nase zuhalten, und hoffen, dass es einem der Volturne gelingt alle drei Prüfungen abzulegen.

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    schreiblaune

    12. November 2014 um 13:43
    CarolinHafen schreibt Wer aber genau das will, wird sich hier verlieben, gruseln, ekeln, fürchten, die Nase zuhalten, und hoffen, dass es einem der Volturne gelingt alle drei Prüfungen abzulegen.

    Danke auch hier nochmals für deine Rezension! Ich finde, du hast das sehr treffend formuliert ;)

  • Fantastisch, realistisch, kompromisslos

    Die Prophezeiung der Volturne

    Evanesca

    Irgendwann habe ich erwähnt, dass ich Geschichten über Wasserwesen heiß und innig liebe, es aber viel zu wenige davon gibt. Nun, direkt im Wasser leben die Volturne zwar nicht, aber sie träumen davon, zum Wasser zu werden. Mehr noch - die Inhalte ihrer alten Schriften sagen ganz deutlich, dass ein Erlöser dieses Wunderwerk vollbringen kann. Ihre Kiemen zeugen zusätzlich davon, dass Wasser ihr Element ist. Die hier aufgebaute Fantasywelt ist auf bizarre Weise schön. Bevölkert von Volturnen, Menschen und Herkanen, gleicht sie in vielen Aspekten unserer Welt - es gibt Orangen, Affen, Melisse, Hasen - und in anderer Hinsicht ist sie völlig anders. Hier gibt es noch Säbelzahntiger und ein grausiges Volk, das eine sehr dunkle Magie beherrscht und nach Herrschaft strebt. Hier gibt es noch tatsächlich Prophezeiungen, die mehr als bloße Worte sind. Eine sehr ungewöhnliche Fantasygeschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Das verdanke ich nicht zuletzt dem Mut der Autorin, die Dinge so zu schildern, wie sie sind. Raubkatzen riechen aus den diversesten Gründen nun mal nicht nach Rosen, z.B. weil sie ihr Revier markieren müssen und dabei Dinge tun, die ein Mensch eher eklig findet. Und es heißt zwar, andere Länder andere Sitten, aber Kinder "Backe-backe-Kuchen" mit Leichen spielen zu lassen, ist eklig - und sollte auch so geschildert werden. Keine Emotion, keine Regung, kein Ekelmoment wird hier verharmlost. Und ja, teilweise wird es wirklich mehr als einfach nur eklig... aber dafür auch an den richtigen Stellen wieder spannend und an einigen sogar recht lustig. Klar, diese Literatur ist nichts für schwache Nerven - aber wer nach GRRM ohnehin keine Lust mehr auf beschönigende Fantasy ist, in der ein abgetrennter Arm auch kein großes Malheur ist, für den ist "Die Prophezeiung der Volturne" bestens geeignet. Schade nur, dass es vermutlich (oder höchstwahrscheinlich) keine weiteren Abenteuer in dieser tollen Welt geben wird. Ich wünsche Susanne O'Connel noch viele weitere tolle Romanveröffentlichungen - das Debut ist ihr auf jeden Fall gelungen!

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