Susanne Oswald Liebe heißt Tofu

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Inhaltsangabe zu „Liebe heißt Tofu“ von Susanne Oswald

Das erste Mal allein zu Haus und das gleich für zwei Wochen! Franzi ist ganz wild darauf, denn immerhin ist sie fast 15, also quasi erwachsen. Doch schon am ersten Tag gehen die Probleme los. Was bedeutet das blinkende Licht an der Spülmaschine? Wie bekommt man Wachsflecken aus der Tischdecke und wieso kotzt der Kater ausgerechnet jetzt auf den Teppich? Franzi ist mitten im Chaos. Obendrein läuft ihr beim Gedanken an Döner, Gulasch und Bratwürstchen das Wasser im Munde zusammen, dabei versucht sie doch gerade, als Vegetarierin zu leben – den Tieren zuliebe und ein kleines bisschen auch wegen Chris. Das ist Lottes großer Bruder und Franzi möchte in seinen Gletscheraugen ertrinken. Doch bevor sie sich Chris und dem Vegetariersein widmen kann, muss sie sich erst einmal um die Partygäste kümmern, die mehr oder weniger uneingeladen ihre sturmfreie Wohnung aus den Nähten platzen lassen. Witzig und unterhaltsam erzählt Susanne Oswald die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens, das mit skurrilen Einfällen erste Schritte ins Erwachsenenleben unternimmt.

Weil ihr großer Schwarm Vegetarier ist, muss Franzi das unbedingt auch werden. Ob das klappt? Witziger Lesespaß, auch für Nicht-Vegetarier.

— Susanne_Boeckle

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  • Witziger Jugendroman vom Erwachsenwerden

    Liebe heißt Tofu

    Susanne_Boeckle

    08. May 2013 um 17:17

    Die Liebe ist wie ein Gänseblümchen, oder?  Er liebt mich. Er liebt mich nicht.  Er liebt mich ... So in etwa könnte man Franzis Gefühlschaos beschreiben, denn sie ist in Chris verliebt, den Bruder ihrer allerbesten und tollsten Busenfreundin Lotte. Aber liebt Chris sie auch? Das ist die große Frage für Franzi und sie kann an nichts anderes mehr denken. Außerdem ist Chris Vegetarier, also beschließt Franzi, auch auf Fleisch zu verzichten, der Tiere wegen. Und sie hat Glück. Ihre Mutter muss für zwei Wochen auf Geschäftsreise und Franzi hat zu Hause sturmfreie Bude. Da kann man doch wunderbar eine Party organisieren und natürlich den Angebeteten einladen. Auch ihre Freundin Lotte ist verliebt, in Benny. Aber erst mal bricht bei Franzi zu Hause das Chaos aus, denn erst nach und nach merkt sie, wie viel ihre Mutter im Haushalt leistet und dass es alles andere als einfach ist, mit allem alleine klarzukommen. Und einfach so auf alte Gewohnheiten, also Fleisch und Wurst, zu verzichten, fällt Franzi auch nicht so leicht, wie sie es sich vorgestellt hatte. Und ob Chris ihre Bemühungen am Ende honoriert und die beiden ein Paar werden, steht in den Sternen ... Mein Fazit: "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald ist ein unterhaltsamer Jugendroman über das Liebesleben der Teenager Franzi und Lotte und Franzis verzweifelte Versuche, sich ihrem vegetarischen Schwarm Chris fleischlos anzupassen. Susanne Oswald schildert auf amüsante Weise den Alltag der Mädchen mit allen Schwierigkeiten und Verwicklungen, die zum Erwachsenwerden dazu gehören. Der Erzähltext wird immer wieder durch Tagebucheintragungen von Franzi unterbrochen, was die Geschichte auflockert. Mir gefiel Franzi etwas schnoddriger Sprachstil ("Ach du lieber Werauchimmer"), der hervorragend zu einem Mädchen ihres Alters passt und damit die Zielgruppe (13-16 Jahre) bestimmt ansprechen dürfte. Die Geschichte liest sich leicht und locker weg und es macht Spaß, sich sowohl das Chaos bei Franzi zu Hause als auch in ihrem Gefühlsleben vorzustellen.  Für mich ist "Liebe heißt Tofu" ein gelungener und witziger Jugendroman über die aufregende Zeit auf der Schwelle zum Erwachsenwerden.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    christin_rotte

    03. March 2013 um 18:38

    Dieses Jugendbuch kam zu mir durch eine Wanderbuchaktion auf Glitzerfees Buchtempel. Da ich im Moment sehr auf deutsche Autoren stehe, wollte ich unbedingt dieses Werk von Susanne Oswald lesen. Das Cover ist sehr „hippimäßg“ gestaltet und hat mir auf Anhieb gefallen (auch als Fleischfresser;)). Franzi ist ein typisches 14 jähriges Mädchen, der Styling und Freunde das Wichtigste sind. Und dann gibt es da noch Chris, er hat unglaublich schöne Augen und ist Vegetarier. Er ist der große Bruder ihrer besten Freundin Lotte. Sie hat schon seit einiger Zeit ein Auge auf ihn geworfen, aber mit der Eroberung hat es noch nicht ganz geklappt. Das größte Problem, denkt Franzi, ist das sie keine Vegetarierin ist… Natürlich will sie nicht nur wegen Chris auf Fleisch verzichten, sondern der Tiere zu Liebe, aber wie soll sie darauf verzichten, wenn ihre Mutter ihr ständig so leckere Sachen kocht?! Da kommt es ihr gerade Recht, dass ihre Mutter geschäftlich für zwei Wochen nach London muss und sie sturmfreie Bude hat. So kann sie endlich ihre Pläne umsetzen: 1. Vegetarierin werden, 2. Chris an sich reißen! Doch das Leben eines Teenies ist bekanntlich sehr kompliziert und so merkt sie schnell dass es mit der Schule, dem Haushalt werfen und der Bewältigung der Fleischeslust gar nicht so einfach ist. Franzi und Lotte beschließen eine Party zu schmeißen und sich so an die Jungs ihrer Träume ranzumachen. Aber so eine Party will natürlich erst mal gut geplant und organisiert werden. Gästelist, Styling und Einkauf werfen die Beiden vor eine schier unmögliche Aufgabe. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben und es wechselt zwischen ihr und den Einträgen aus ihrem Tagebuch. So bekommt man einen sehr privaten Einblick und kann sofort super nachvollziehen wie sich Franzi fühlt. Frau Oswald versteht es wirklich gut, den Leser bei der Stange zu halten und so entsteht in jedem Kapitel dieses amüsanten Buches ein neues Abenteuer, das die beiden Freundinnen bewältigen müssen. Durch den schnellen und flüssigen Schreibstil kommt keine Langeweile auf. Ich war überrascht wie gut mir dieser Jugendroman gefallen hat. Ich kann ihn also auch bedenkenlos an die über 15 jährigen weiterempfehlen. :) Tine

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    justitia

    06. December 2012 um 08:28

    Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hatte, war ich von dem Cover bereits ganz angetan. Darauf dargestellt, ist ein Mädchen im Teenageralter mit einer Blume in der Hand und einem Blütenkranz im Haar. Insgesamt wirkt sie etwas hippiemäßig, zumal ihr Pullover sehr retro aussieht. Insgesamt passt das Cover allerdings erst auf den zweiten Blick zum Inhalt. Viele Menschen haben von Vegetariern genau diese Vorstellung: Hippie, Retro, Öko etc. Und genauso wirkt das Mädchen auf den ersten Blick auch. Unterstützt wird dieser Eindruck noch von der Farbgebung des Covers. Es ist überwiegend in gelb und braun gehalten - auch Töne, die man mit Natur, Erde und Pflanzen etc. verbindet. Insgesamt finde ich das Cover durchausgelungen. Der Buchrücken ist dagegen etwas spärlich gehalten, hier hätte man die Verbindung zum Tofu oder dem Vegetarier-sein aufgreifen können und evtl. das Gemüseblatt aus dem Buch selbst verwenden können. Das Buch selbst ist sehr gut aufgebaut. Am Anfang findet man einen kurzen Überblick über die insgesamt 20 Kapitel, die in etwa 10 bis 15 Seiten jeweils umfassen und insgesamt sehr übersichtlich sind. Besonders gefiel mir das kleine Quiz am Ende des Buches, ob man sich als Vegetarier eignet. Mein Ergebnis war eindeutig: Nein. Zum Inhalt: Das Leben als Vegetarierin ist schon schwer - locken da doch Döner und Salami-Pizza. Franzi hat sich dazu entschlossen fleischlos zu leben, denn ihr heimlicher Schwarm Chris ist überzeugter Vegetarier und außerdem hat sie der Film über Massentierhaltung in der Schule derart empört, dass sie sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Doch so ganz einfach fällt ihr das nicht, verfällt sie doch immer wieder in ihr "altes" Leben zurück. Als ihre Mutter ihr dann noch verkündet, dass sie für 2 Wochen beruflich verreisen muss und Franzi somit allein zu Hause ist, ist sie megahappy. Kurzerhand fasst sie mit ihrer besten Freundin Lotte den Entschluss die Chance zu nutzen und eine kleine Party zu schmeißen, auch um ihrem Schwarm Chris endlich näher zu kommen. Doch letztendlich läuft alles anders als geplant und endet beinahe im Riesenchaos. Meine Meinung: Mit "Liebe heißt Tofu" ist Susanne Oswald ein sehr unterhaltsames Jugendbuch gelungen. Sie schreibt in einer sehr lockeren und leichten Art, genau passend für die Geschichte. Die Handlung wird locker und leicht erzählt. Franzi ist dem Leser sofort sympatisch, kann man sich doch noch sehr gut an die eigene Jugendzeit erinnern. Sie erlebt die erste große Liebe und genau so verhält sie sich auch - flippig, verträumt und natürlich total chaotisch. Man muss sie einfach mögen. ;) Das Buch hat mich auch sehr an meine eigene Jugendzeit erinnert und mich auch an einigen Stellen schmunzeln lassen. Insbesondere wenn es um das Chaos ging, dass Franzi des öfteren im Haus veranstaltet hat - da lässt sie die Milch anbrennen, dann läuft Wachs auf die Tischdecke, die Pizza verkohlt im Ofen, der Kater bekommt gleich eine Überdosis an Katzenfutter und übergibt sich auf dem Teppich usw. Einfach herrlich, lachen ist hier garantiert. Franzi macht für mich hier auch eine Entwicklung durch. Sie muss lernen, dass sich nicht immer alles von selbst regelt. Sie erkennt auch, was ihre Mutter im Haushalt eigentlich alles leistet und ihr somit abnimmt. So wird sie, in meinen Augen, im Laufe des Buches auch einen kleinen Schritt erwachsener. Dennoch bewahrt sie sich auch das gute Gefühl, dass man hat, wenn man einfach nur Kind sein darf und noch nicht die ganze Verantwortung tragen muss. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und es hätte gern noch ein Stück länger sein können. Die Pleiten und Pannen von Franzi haben mich das ganze Buch sehr gut unterhalten. Das Buch hat genau den richtigen Sitl für diese Altersgruppe - fröhlich, frech aber auch lehrreich. Für Teenager (und alle, die es noch einmal sein wollen) durchaus zu empfehlen - daher die vollen fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Glimmerfee

    25. September 2012 um 13:55

    Ach, wie verlockend duften Döner und Salami-Pizza und machen es Franzi schwer zum Vegetarier zu werden. Doch sie ist bis über beide Ohren in Chris, dem Bruder ihrer besten Freundin Lotte verliebt und der ist fleischlos glücklich und außerdem hatte sie einen Film über Massentierhaltung gesehen und da kann einem wirklich der Appetit vergehen. Als ihre Mutter für zwei Wochen nach London fliegt, meint Franzi gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Sie will eine Party geben und dabei Chris erobern und wenn es nicht immer so verführerisch nach Bratwürstchen und Hähnchen riecht, kann das mit dem Vegetarier sein doch gar nicht mehr so schwer sein, oder? Eine süße Teenie-Komödie um erste Liebe, Verantwortung und wie es ist, allein Zuhause zu sein. Die Geschichte ist witzig und locker geschrieben. Die vierzehnjährige Franzi hat eigentlich nicht viel mehr im Kopf als ihre Frisur und Chris. Zusammen mit Lotte, ihrer besten Freundin werden Pläne ausgeheckt, wie sie ihre Herzbuben erobern können. Als ihre Mutter für zwei Wochen verreist, hat Franzi endlich sturmfreie Bude ( Was doch etwas verantwortungslos von Mama ist). Leider hat sie so gar keinen Plan vom Haushalt und die beiden Goldfische und ihr Kater Paul wollen auch versorgt werden. Schnell merkt sie, dass das bisschen Haushalt sich leider nicht von alleine macht und das Partys auch ihre Tücken haben können. Das Buch ist ein Riesenspaß auch für junge Mädchen, die sich nicht vegetarisch ernähren möchten.

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  • Leserunde zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das erste Mal allein zu Haus und das gleich für zwei Wochen! Franzi ist ganz wild darauf, denn immerhin ist sie fast 15, also quasi erwachsen. Doch schon am ersten Tag gehen die Probleme los. Was bedeutet das blinkende Licht an der Spülmaschine? Wie bekommt man Wachsflecken aus der Tischdecke und wieso kotzt der Kater ausgerechnet jetzt auf den Teppich? Franzi ist mitten im Chaos. Obendrein läuft ihr beim Gedanken an Döner, Gulasch und Bratwürstchen das Wasser im Munde zusammen, dabei versucht sie doch gerade, als Vegetarierin zu leben den Tieren zuliebe und ein kleines bisschen auch wegen Chris. Das ist Lottes großer Bruder und Franzi möchte in seinen Gletscheraugen ertrinken. Doch bevor sie sich Chris und dem Vegetariersein widmen kann, muss sie sich erst einmal um die Partygäste kümmern, die mehr oder weniger uneingeladen ihre sturmfreie Wohnung aus den Nähten platzen lassen ... Hier gibt es eine kurze Leseprobe. Ich möchte zu einer Leserunde einladen:  Erzähle uns von deinem Weg in die Eigenständigkeit. Was ist dein lustigstes Missgeschick? In welchem Schlamassel hast du gesteckt? Warst du auch chaotisch? Mit etwas Glück kannst du eines von fünf Freiexemplaren gewinnen. Vorraussetzung ist eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Natürlich freue ich mich auch über eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs ... Teilnahmeschluss ist der 17. August. Du hast „Liebe heißt Tofu“ bereits? Dann bist du natürlich trotzdem herzlich zur Leserunde eingeladen … Wir freuen uns auch über deine lustigste Geschichte! Bitte schreib dann einfach dazu, dass du nicht in den Lostopf springen möchtest. Danke an den Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, der die Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Cappuccino-Mama

    14. September 2012 um 20:46

    Auch wenn ich längst aus dem Teenie-Alter heraus bin, so lese ich dennoch gerne Jugendbücher, denn im Herzen bin ich doch noch jung geblieben. Und so erinnere ich mich noch heute, wie das Leben für mich war, als ich in Franzis und Lottes Alter war. Das Cover / erster Eindruck: Das Coverfoto wirkt auf mich sehr romantisch. Es zeigt ein Mädchen im Teenager-Alter, das auf dem Kopf ein Blumenkränzchen aus rosa Satinrosen trägt. Vor das rechte Auge hält sich das Mädchen, das am Finger einen Ring im Gänseblümchen-Look trägt, eine gelbe Narzisse. Alles in allem wirkt alles leicht hippiemäßig, zumal das braune, gemusterte Oberteil im Retrostil gestaltet ist. Der Blick des Mädchens ist eher ernst, eine Spur traurig fast und vielleicht auch etwas trotzig!? Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich gestehen, dass ich mir Franzi allerdings anders vorstelle – die Haare dunkler und lockiger, das Gesicht auffälliger geschminkt. Wieder einmal stört mich die Buchrückseite etwas, denn hier ist fast die Hälfte der Rückseite ungenutzt. Wie schön wäre es gewesen, wäre hier ein Foto der Autorin und ein kurzes Porträt zu finden gewesen – oder vielleicht das Gemüseherz-Motiv aus dem Buch?! Das Gelb des Buchtitels findet man beim Aufschlagen des Buches im sonnengelben Vorsatzpapier wieder, was mir persönlich sehr gut gefällt, denn auch wenn Pink noch so hübsch ist, so muss dies nicht zwangsläufig in einem Mädchenbuch verwendet werden. Die Schriftart des Buchtitels, sowohl auf dem Cover, als auch im Buchinneren gefällt mir sehr gut, und das Herz aus Gemüse ist sehr hübsch gestaltet und passt thematisch hervorragend. Fast schon ist man versucht, sich die Buntstifte zu schnappen, um dem Motiv Farbe zu verleihen. Begeistert hat mich dann vor allem die Doppelseite mit der Übersicht der verschiedenen Kapitel des Buches. Im Hintergrund befindet sich das Gemüseherz-Motiv, davor die Kapitel – wieder in dieser hübschen Schriftart – das Auge liest eben mit! Die Titel der einzelnen Kapitel befinden sich dann jeweils auf einer Seite, auf der sich auch ein Ausschnitt des Titelbildes wiederfindet. Am Ende des Buches dann eine kleine Zugabe in Form eines Tests, bei dem man herausfinden kann, ob ein Vegetarier in einem steckt – oder eben nicht. Die Handlung: Franziska, genannt Franzi, ist vierzehn Jahre alt und ja schon sooo erwachsen – DENKT SIE! Und so ist Franzi auch sofort Feuer und Flamme, als Eva, ihre alleinerziehende Mutter, beruflich für zwei Wochen verreisen muss! Alles kein Problem – MEINT FRANZI! Das bisschen Haushalt, Kater Paul und die beiden Goldfische Erwin und Trude, sowie die Schule, dies alles würde sie problemlos unter einen Hut bringen – MEINT FRANZI! Und einen Babysitter in Gestalt von Omama Cornelia bräuchte sie nicht! Eva ist skeptisch und reist mit einem etwas mulmigen Gefühl ab, jedoch nicht, ohne einige Regeln aufzustellen und eine To-Do-Liste zurückzulassen. Und so bekommt Chaosqueen Franzi nicht nur ein Partyverbot auferlegt, sondern unter anderem auch ein Verbot erteilt, Kerzen anzuzünden. Doch kaum hat Eva das Haus verlassen, was Franzi gar nicht schnell genug gehen kann, schon ist gemeinsam mit der besten Freundin Lotte bereits die Party geplant – Verbot hin oder her! Aber die ersten Missgeschicke lassen nicht lange auf sich warten. Weil Franzi die Arbeit rationalisieren möchte, soll Kater Paul nur einmal am Tag sein Futter erhalten, woraufhin der sich natürlich überfrisst und sich danach auf dem Teppich übergibt. Doch auch die Technik macht Franzi schwer zu schaffen, denn die Waschmaschine, aber mitunter auch die Spülmaschine, sind für sie fremde Technik-Wesen. Und bald schon muss Franzi feststellen, Erwachsensein ist gar nicht so einfach, wie sie dachte. Und dann ist da noch Chris, der Bruder von Lotte, in den Franzi verliebt ist, und in dessen Gletscheraugen sie nur zu gerne versinken würde. Und auch Lotte ist verliebt – in Benni. Und so wollen die Mädchen gemeinsam versuchen, die Herzen der beiden Jungs zu erobern. Doch dies ist gar nicht so einfach und so manches Fettnäpfchen wartet auf die zwei verliebten Mädels. Zum Leidwesen von Franzi, die fleischlichen Genüssen in Form von Döner und Co. nicht abgeneigt ist, ist Chris auch noch Vegetarier. Franzis Geist ist zwar stark, doch das Fleisch ist schwach – im wahrsten Sinne des Wortes – und ob ein Veggieburger mit einem saftigen Döner konkurrieren kann ist fraglich... Meine Meinung: Das Buch ist aus der Perspektive von Franzi geschrieben, Mädchenhaft, verträumt und etwas frech. So wie Mädchen eben in diesem Alter sind, während sie sich mitten in der Pubertät befinden und das erste Mal so richtig verliebt sind. Ganz klar, dass in einem Mädchenbuch auch die Liebe eine Rolle spielen muss – ist ja beinahe schon Voraussetzung. Hierbei werden aber auch jüngere Leserinnen nicht überfordert, so bleibt es bei Schwärmereien und zarten Annäherungen. Untergliedert ist das Buch in zwanzig Kapitel, die sich über etwa 240 Seiten erstrecken. Die Länge der Kapitel ist also überschaubar, so dass man immer mal eben zwischendrin ein oder auch mehrere Kapitel lesen kann. Manche der Kapitelüberschriften brachten mich oft schon zum Schmunzeln, „Hosenschisserfranzi und Bennialarm klingt ja mal so richtig pfiffig. Die Botschaft, die das Buch für mich persönlich übermittelt ist die, dass man sich in der Pubertät oft schon sehr erwachsen vorkommt und auch so behandelt werden möchte, aber dabei viele Probleme des Alltags unterschätzt und noch nicht zu einem selbständigen Leben in der Lage ist, und dass es auch schön sein kann, wenn man in diesem Alter einfach noch Kind sein darf, ohne für einen kompletten Haushalt die Verantwortung übernehmen zu müssen. Eine meiner Lieblingsfiguren im Buch war Franzis Oma, die ihre Enkelin zwar „an der langen Leine“ laufen ließ, gleichzeitig aber im Hintergrund zur Verfügung stand. Ob ich die Handlung jetzt als realistisch empfinde? Ich habe meine Zweifel, ob sich im wirklichen Leben eine alleinerziehende Mutter auf den Deal einlässt, die vierzehnjährige Tochter ohne Aufsicht für gleich zwei Wochen alleine zu lassen. Aber die im Buch geschilderten Pannen sind typisch und sorgten bei mir immer wieder für Heiterkeit. Vermisst habe ich auf dem Buchrücken oder der Buchrückseite eine Altersangabe zur Orientierung. Ich selbst würde das Buch für Mädchen ab zwölf Jahren empfehlen. Die Sprache ist jugendlich, manchmal etwas „amüsant frech“, dem Alter der Protagonisten angepasst. Erwähnenswert, weil sehr unterhaltsam und witzig, finde ich Franzis Einträge in ihr Tagebuch, in dem sie kleine oder auch größere Begebenheiten und natürlich auch ihre Gefühle schildert. Langeweile beim Lesen kam bei mir zu keinem Zeitpunkt auf, gerne hätte das Buch noch einige Kapitel mehr haben dürfen, mit noch mehr Pleiten, Pech und Pannen. Etwas wirklich nennenswertes an der Handlung auszusetzen hatte ich nicht. Insofern kann ich diesem Buch guten Gewissens und aus tiefstem Herzen fünf Sterne verleihen.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Lesemaus87

    05. September 2012 um 11:04

    Inhalt des Buches: Franzi ist das erste mal für 2 Wochen allein zu Hause. Natürlich darf da eine Party nicht fehlen. Doch in 2 Wochen kann einiges schief gehen und bei Franzi ist das natürlich der Fall. Die Party steigt aber aufjedenfall. Franzi ist in einen Jungen namens Chris verliebt. Wird er auch zur Party kommen? Was genau Franzi in den zwei Wochen erlebt, wie die Party verläuft, ob Chris zur Party kommt und ob die beiden zusammen kommen? Genau das erfahrt ihr, wenn ich das Buch lest. Meine Meinung zum Buch: Das Buch ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden, da das Buch echt sehr spannend und superklasse geschrieben ist, sodass man nicht aufhören kann zu lesen, hab das Buch so gut wie in einem Rutsch durchgelesen. Macht echt Spass zu lesen, was Franzi in den 2 Wochen sturmfrei so alles erlebt und wie sie das beste aus den Situationen macht. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Booksmypassion

    03. September 2012 um 13:46

    Franzi ist eigentlich Vegetarierin. Nie hätte sie gedacht, dass es so schwierig sein könnte. Wenn sie das Wort "Döner" schon hört, läuft ihr das Wasser im Mund zusammen. Aber was tut man nicht alles, um seinen Schwarm aufmerksam auf sich zu machen. Chris ist nämlich der Bruder ihrer besten Freundin Lotte. Doch bevor sie weiter über ihn nachdenken kann, muß sie sich erst einmal über die bevorstehende Party Gedanken machen. Ihre Mutter ist für zwei Wochen verreist und Franzi hat sturmfrei. Eigentlich sollten auch nur ein paar enge Freunde eingeladen werden. Doch warum steht auf einmal die halbe Klasse im Wohnzimmer? Ein herrlich erfrischendes Jugendbuch! Dieses Buch war innerhalb von 3 Tagen ausgelesen. Franzi, trotz ihrer 14 Jahre schon sehr reif, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Am Anfang war ich ein wenig irritiert, weil ihre Mutter sie für 14 Tage allein läßt. Aber Franzi hat ja ihre Oma in der Nähe und eine Freundin, die ihr jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Da kann ja nichts mehr schief gehen, oder??? Ich persönlich hätte es mir wahrscheinlich mit 14 Jahren auch gewünscht. Aber wenn man selbst Mutter ist, macht man sich schon so seine Gedanken. Franzi und ihre Freundin erleben wunderschöne Abenteuer in der Zeit. Natürlich herrscht auch mal das eine oder andere Chaos. Ich konnte immer wieder darüber schmunzeln und habe mich in meine Jugendzeit zurückversetzt gefühlt. Die Charaktere sind so liebevoll beschrieben, dass man sie einfach mögen muss. Besonders gut gefallen haben mir die Tagebucheinträge von Franzi. Das Thema "Vegetarier" wurde schön in die Geschichte mit eingearbeitet. Somit können sich die Jugendlichen ganz vorsichtig an das Thema herantasten. Im Anschluß an die Geschichte kann man dann noch ein Frage/Antworten Quiz bezüglich seiner Ernährung machen. Somit wird das Thema "gesund essen" noch einmal aufgegriffen. Für mich war dieses Buch ein absoluter Lesegenuß und ich kann es jedem Jugendlichen, aber auch jedem Erwachsenen ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Wildpony

    31. August 2012 um 13:43

    Liebe heisst Tofu - Susanne Oswald Kurzbeschreibung Amazon: Das erste Mal allein zu Haus und das gleich für zwei Wochen! Franzi ist ganz wild darauf, denn immerhin ist sie fast 15, also quasi erwachsen. Doch schon am ersten Tag gehen die Probleme los. Was bedeutet das blinkende Licht an der Spülmaschine? Wie bekommt man Wachsflecken aus der Tischdecke und wieso kotzt der Kater ausgerechnet jetzt auf den Teppich? Franzi ist mitten im Chaos. Obendrein läuft ihr beim Gedanken an Döner, Gulasch und Bratwürstchen das Wasser im Munde zusammen, dabei versucht sie doch gerade, als Vegetarierin zu leben den Tieren zuliebe und ein kleines bisschen auch wegen Chris. Das ist Lottes großer Bruder und Franzi möchte in seinen Gletscheraugen ertrinken. Doch bevor sie sich Chris und dem Vegetariersein widmen kann, muss sie sich erst einmal um die Partygäste kümmern, die mehr oder weniger uneingeladen ihre sturmfreie Wohnung aus den Nähten platzen lassen ... Witzig und unterhaltsam erzählt Susanne Oswald die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens, das mit skurrilen Einfällen erste Schritte ins Erwachsen enleben unternimmt. Mein Leseeindruck: Was für ein bezauberndes Buch :o)) Es ist zwar ein Jugendbuch - hat mich aber als mehrfache Mama einfach nur fasziniert - da man sich in fast jedem Kapitel eben in der Rolle der Mama eines Teenagers wieder gefunden hat. Es ist bildlich schön geschrieben und zeigt alle Probleme des Erwachsenswerdens sowie der großen ersten Liebe auf. Was passiert wenn zwei 14 jährige Freundinnen sturmfreie Bude haben, bis über beide Ohren verknallt sind - und von Haushaltsführung keine Ahnung haben? Ich musste nicht nur sehr oft schmunzeln... sondern auch manchmal herzhaft lachen. Es gab so urkomische Situationen, daß es einfach köstlich war zum lesen. Aber so wie es kommen muß - das Ende gefällt mir sehr.... und ich hatte viel Freude beim lesen. Werde das Buch 100% weiter empfehlen.... und das nicht nur an Teenager... sondern auch an deren geplagte Mütter. Es bekommt von mir 5 Sterne! Absolut klasse geschrieben Frau Oswald! Top!

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    venwar_newroly

    30. August 2012 um 17:26

    "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald Klappentext: Das erste Mal allein zu Haus und das gleich für zwei Wochen! Franzi ist ganz wild darauf, denn immerhin ist sie fast 15, also quasi erwachsen. Doch schon am ersten Tag gehen die Probleme los. Was bedeutet das blinkende Licht an der Spülmaschine? Wie bekommt man Wachsflecken aus der Tischdecke und wieso kotzt der Kater ausgerechnet jetzt auf den Teppich? Franzi ist mitten im Chaos. Obendrein läuft ihr beim Gedanken an Döner, Gulasch und Bratwürstchen das Wasser im Munde zusammen, dabei versucht sie doch gerade, als Vegetarierin zu leben den Tieren zuliebe und ein kleines bisschen auch wegen Chris. Das ist Lottes großer Bruder und Franzi möchte in seinen Gletscheraugen ertrinken. Doch bevor sie sich Chris und dem Vegetariersein widmen kann, muss sie sich erst einmal um die Partygäste kümmern, die mehr oder weniger uneingeladen ihre sturmfreie Wohnung aus den Nähten platzen lassen ... Witzig und unterhaltsam erzählt Susanne Oswald die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens, das mit skurrilen Einfällen erste Schritte ins Erwachsen enleben unternimmt. Inhalt in eigenen Worten: Franzi freut sich wie eine Schneekönigin, als sie erfährt, dass ihre Mutter aus beruflichen Gründen für zwei Wochen nach London fährt. Zwei Wochen ohne Mutter bedeuten für die vierzehnjährige Franzi zwei Wochen Party! Kaum hat sie die super Neuigkeit verdaut, sitzt ihre Mutter schon im Taxi und fährt davon. Und für Franzi beginnen zwei sehr abenteuerliche Wochen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lotte schmiedet sie Pläne für ihre allererste Party. Wer darf kommen? Wer darf nicht kommen? Chris und Benni müssen auf jeden Fall kommen, denn für die beiden schwärmen Franzi und Lotte schon seit Langem. Doch wie lädt man seinen Schwarm zu einer Party ein? Franzi ist total überfordert und zudem kommt ihr Heißhunger auf Döner. Doch Döner ist für sie gestrichen, denn sie will ab dato vegetarisch essen. Für Chris. Denn er ist auch Vegetarier. Meine Meinung: Was kann es schöneres geben, als zwei Wochen sturmfrei? Franzi wollte schon immer beweisen, dass sie schon ganz schön erwachsen ist und dies ist die Gelegenheit. Endlich kann sie Tun und Lassen, was sie will und wann sie will. Kein "Franzi mach den Fernseher aus!", "Franzi wie war die Schule?" und vor allem kein "Franzi ab ins Bett!". Franzi und ihre beste Freundin Lotte wissen sofort, wie sie die Gelegenheit ausnutzen können und planen kurzer Hand eine Party. Natürlich ist die Party für die beiden Mittel zum Zweck, denn so wollen sie ihren Schwärmen Chris und Benni näher kommen. Franzis Charakter hat mir auf Anhieb gefallen. Sie hat eine sehr lockere Ausdrucksweise und ich konnte mich mit ihr identifizieren. Auch wenn sie an der ein oder anderen Stelle ein wenig zickig war, hab ich sie zum Ende hin lieb gewonnen. Sie wird während des Lesens zu einer guten Freundin. Die Tatsache, dass sie Fast-Vegetarierin ist, macht sie umso sympathischer. Aus Franzi könnte eine super Vegetarierin werden, aber sie liebt herzhaftes und fleischiges Essen. Auch Lotte, Chris und Benni sind sehr freundliche Charaktere. Sie haben alle besondere Eigenschaften, die sich hervorheben. Der Schreibstil von Susanne Oswald ist wirklich sehr flüssig und locker. Besonders toll fand ich, dass man sich sehr leicht in Franzi hineinversetzten konnte. Auch der Spannungsbogen des Buches ist kontinuierliche und auf Überraschungen sollte man gefasst sein. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es stellt Franzi dar und ist ein sehr gelungener Eyecatcher. Die Farbwahl ist sehr natürlich und besteht aus eher hellen Farben, die gut miteinander harmonieren. Fazit:"Liebe heißt Tofu" ist ein wunderbares Buch für junge Verliebte, die sich gerne ein Bild davon machen wollen, dass sie nicht die einzigen Liebeskranken auf der Welt sind. Franzi zeigt, dass sich Liebe lohnt und man auch mal ein Sturrkopf sein darf. Empfehlenswert! Produktinformationen Gebundene Ausgabe: 248 Seiten Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. Juli 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3862651363 ISBN-13: 978-3862651368 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Steffi153

    27. August 2012 um 19:07

    Susanne Oswald schafft es mit diesem Jugendbuch, jung und jung gebliebene in Franzis Welt abtauchen zu lassen und ruft Erinnerungen an die eigene Teenie-Zeit hervor. Was zum Teil lustig oder auch spannend ist. Franzi ist eine sympathische, quirlige und lebensfrohe 14-jährige, welche im Stress des ganzen erwachsen werdens für zwei Wochen sturmfrei hat, denn Mutter Eva muss zum Arbeiten nach London. Während dieser spannenden Zeit steht immer die beste Freundin Lotte zur Seite, eine super sympathische und liebevolle Freundin, die jedes Mädchen braucht. Und sie hat auch noch diesen süßen und lieben großen Bruder Chris, mit den zum stottern bringenden Gletscheraugen. Und was ist eigentlich mit Benni los? Was so alles schief gehen kann um dann wieder einigermaßen gut rauszukommen? Lest dieses Buch, dann wisst ihr wie das geht. Man versinkt wirklich in der Welt Franzis. Das Buch ist leicht geschrieben aus Franzis Sicht, gespickt mit einigen Tagebucheinträgen und die Seiten verfliegen nur so. Die Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch, was das sowieso schon leichte Hineinversetzen noch mehr erleichtert. Die lustigen Pannen sind für jeden vorstellbar und sehr amüsant, manchmal kann man sich vor lachen kringeln. Ein sehr empfehlenswertes Buch für lustige und unterhaltsame Stunden für wirklich jederfrau.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    AngelikaLauriel

    13. August 2012 um 09:23

    Ein superschönes Mädchenbuch über die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe. Franzi ist soo verliebt, aber wird sie ihren Angebetenen für sich gewinnen können? Das bleibt bis zum Schluss die Frage, und ob und wie sie es schafft, ist höchst unterhaltsam zu lesen. Zwei liebenswert gezeichnete Freundinnen, ihre verrückten Ideen zur sturmfreien Bude, das stetig wachsende Chaos und die permanent bohrende Frage: Liebt er mich oder liebt er mich nicht? Das sind die Zutaten zu einem wunderbaren, fröhlich-chaotischen Jugendroman. Besonders gefallen mir: Die beiden Mädchen und ihre Marotten, Ideen zu Gott und Glaube, spezielle Zeitvorstellungen ;), Listen-Schreiben für und in alle(n) Lebenslagen. Das Buch steckt voll mit originellen Details, ist dabei kurzweilig und unterhaltsam geschrieben und enthält auch echtes Herzeleid. Der Tonfall ist frech, manchmal aber auch nachdenklich. Franzi entwickelt sich weiter. Empfehlenswert für Mädels von 12 bis 99, würde ich sagen.

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Jessi2011

    09. August 2012 um 15:16

    Das Buch hat mich absolut überrascht. Am Anfang hatte ich die Befürchtung, dass es ein wenig wie die „Freche Mädchen – Freche Bücher“-Reihe sein würde. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Bücher schlecht sind, aber es ist mittlerweile nicht mehr ganz meine Zielgruppe. ;-) Aber dem war zu meiner Freude überhaupt nicht so. Das Buch ist sehr schön gestaltet. Am Anfang jedes Kapitels findet man eine graue Seite, auf der Franzi abgebildet ist, außerdem findet man dort die Kapitelüberschrift in Schnörkelschrift. Dann beginnt eine neue Seite und über dieser findet man eine schwarz-weiße Zeichnung, auf der sich Gemüse befindet – was auch eine gewisse Bedeutung in dem Buch hat. Zwei Wochen alleine...das ist für Franzi der Wahnsinn. Sie hat viel vor, und ganz oben steht eine Party, um ihren Schwarm Chris zu erobern. Und natürlich möchte auch ihre beste Freundin Lotte ihren Schwarm Benni für sich gewinnen... Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es ist hell und ich könnte mir vorstellen, dass das Mädchen Franzi darstellen soll (sicher bin ich mir aber nicht...). Franzi war mir am Anfang etwas zu kindisch, das hat sich aber im Laufe des Buches gelegt. Ich fand den Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen. Teilweise gab es auch von Franzi erstellte Listen und Tagebucheinträge, die das Ganze sehr abwechslungsreich gemacht haben. Ich fand es sehr interessant, ihre Gedanken zu dem ein oder anderen Thema zu lesen und manchmal konnte ich mir auch ein Grinsen nicht verkneifen. Es ist einfach sehr amüsant zu lesen, wie Franzi den Haushalt schmeißt. Manchmal dachte ich mir: „Was kann denn jetzt noch schief gehen??“ und über manche Aktionen habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt und mir schon ausgemalt, was passiert. Die ganzen Vorbereitungen für die Party sind ebenso amüsant, denn Franzi stürzt sich wirklich ins Chaos. Das die Party überhaupt stattfindet, hat für mich schon an ein Wunder gegrenzt. :D Sympathisch fand ich auch Franzis beste Freundin Lotte, die ihr in den zwei Wochen bei jeder Aktion zur Seite stand und ihr geholfen hat. Die Beiden haben aber auch – wie soll es anders sein – viel Quatsch zusammen gemacht. Wen man natürlich auch nicht vergessen darf, sind Chris – der Bruder von Lotte – und Benni. Chris ist Franzis Schwarm und Benni Lottes. Franzi ist sich sicher, dass die Party ihr verhelfen wird, mit Chris zusammenzukommen und auch Lotte macht sich Hoffnungen, dass Benni endlich den ersten Schritt wagt. Denn wer will schon auf einer Party ungeküsst bleiben! - So sieht das zumindest Franzi. Ich war sehr gespannt, was sich die Beiden alles einfallen lassen, um sich „ihre Jungs“ zu sichern und musste mir das ein oder andere Mal das Grinsen verkneifen. Ob es aber schlussendlich klappt und ob beide glücklich werden, das müsst ihr schon selbst lesen. Was mich leider ein bisschen genervt hat war, dass die beiden sich sehr oft mit „meine Süße“ angesprochen haben. Zumindest bei Franzi war das sehr oft so und irgendwann mochte ich das einfach nicht mehr lesen. Der zweite aber auch schon letzte kleine Kritikpunkt sind die Zeitangaben im Buch. Diese waren für mich etwas unglaubhaft, da sie immer auf die Sekunde genau angegeben waren (zum Beispiel „Nach 48, 34 Minuten war ich fertig im Bad usw.“). Das empfand ich als etwas störend, aber gut – mal eine neue Idee. Den Schluss des Buches fand ich sehr schön. Mehr möchte ich aber auch gar nicht verraten. :-) Alles in Allem hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich vergebe fünf von fünf Punkten. :-)

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Claudias-Buecherregal

    29. July 2012 um 13:21

    Franzi fühlt sich mit ihren fast 15 Jahren schon ziemlich erwachsen. Als sich die Gelegenheit bietet für zwei Wochen sturmfrei zu haben, packt sie diese natürlich sofort beim Schopfe. So schwer kann das alles ja gar nicht sein, denkt sie sich. Aber bereits der erste Tag zeigt ihr, dass vielleicht doch nicht alles so rund laufen wird. Der Geschirrspüler besitzt scheinbar eine Warnlampe, der Kater kotzt auf den Teppich, ein Topf fiel dem Versuch Popkorn selbst zu machen zum Opfer inkl. Rauchalarm in der Küche und das harmlose Sit-in mit ein paar Freunden artet in einer großen Party aus. Irgendwie ist das mit der Verantwortung doch nicht so ganz einfach. "Liebe heißt Tofu" lebt und überzeugt durch ihre verrückte Protagonistin Franzi. Die 14-Jährige freut sich tierisch auf die sturmfreie Zeit und ist überzeugt, dass diese zwei Wochen ganz entspannt werden, denn die Erwachsenen würden sich das Leben ja nur selbst schwer machen. Sie selbst will genau dieses natürlich vermeiden. Schnell merkt sie jedoch, dass ihr Wunschgedanke sich scheinbar nicht umsetzen lässt, denn auch Verantwortung will gelernt werden und Franzi zieht das Chaos magisch an. Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist lebensfroh, aufgeweckt, humorvoll und einfach ein typischer Teenager, der mit seiner besten Freundin Lotte die ersten Schritte im Erwachsenenleben unternimmt und dass diese zum Teil holperig sind, war zu erwarten. "Oh Mann, konnte eigentlich nicht einfach mal was glatt laufen? Hatte ich vielleicht einen Scheißemagnet an mir kleben?" (Seite 154) Susanne Oswald ist es perfekt gelungen sich in einen jungen Teenager hineinzuversetzen und die Welt authentisch aus ihrer Sicht zu schildern. Glaubhaft bringt sie den jugendlichen Charme, eine moderne Ausdrucksweise und Franzis Gefühlschaos zu Papier ohne dass es auch nur ein einziges Mal gekünstelt oder übertrieben wirkt. Es macht einfach nur Spaß Franzi zu begleiten, wie sie sich mit Freunden, Schule, dem ersten Verliebtsein, dem Chaos zu Hause und anderen Dingen herumschlägt und tapfer versucht alles gut zu überstehen. Oswalds Schreibstil passt perfekt zur Zielgruppe, wirkt erfrischend und der ganze Roman lässt sich somit flüssig lesen. Das Cover des Romans gefällt mir total gut. Irgendwie erweckt es den Eindruck, als sei es etwas älter, als stamme es z.B. aus den Hippie-Zeiten, aber gleichzeitig wirkt es auch modern. Schwer zu beschreiben, einfach schön eben. Es ist nur schade, dass dieses Cover nicht zu Franzi passt, da diese einen wilden Lockenkopf besitzt, und das Cover somit keine direkt Verbindung zum Buch zu haben scheint. Fazit: Mit "Liebe heißt Tofu" erlebt man definitiv lustige Lesestunden und lernt eine Protagonistin kennen, von der man gerne mehr lesen möchte. Absolut empfehlenswert, nicht nur für die Zielgruppe der 13-16-Jährigen. Gebundene Ausgabe: 248 Seiten Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. Juli 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3862651363 ISBN-13: 978-3862651368 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

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  • Rezension zu "Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald

    Liebe heißt Tofu

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. July 2012 um 22:06

    Ein wundervolles Buch ausgestattet mit viel Witz,Chaos,Spannung und tollen Charakteren. Inhalt Franzi hat Sturmfrei und das ganze zwei Wochen, das das ausgenutzt werden muss ist doch wohl sonnenklar! Also schmiedet sie kurz nach dieser erfreulichen Nachricht eifrig Pläne mit ihrer besten Freundin Lotte. Das eine Party gefeiert werden muss ist genau so klar, wie auch der Punkt Benni und Chris zu genau dieser Party einzuladen. Lotte ist in Benni verliebt und Franzi in Chris. Das wäre doch gelacht, wenn die Jungs sich nicht auch verlieben würden. Doch es stellt sich raus das die Liebe für Franzi nichtmal das größte Problem ist, denn einen Haushalt alleine zu schmeißen hat sie sich irgendwie leicht vorgestellt. Und dann ist da noch diese Sache mit ihrem Ziel Vegetarierin zu werden. Nur blöd das sie davon null Ahnung hat. Und warum muss ihre Mutter ausgerechnet wegen der Schulzeit für zwei Wochen weg? Und so schlittert Franzi geradewegs ins Chaos... Charaktere Die wichtigsten Personen sind Franzi,Lotte,Chris und Benni. Franzi hat zwei Wochen Sturmfrei und sich fest vorgenommen die freie Zeit zu genießen! Außerdem ist sie unsterblich in Chris verliebt, den Bruder ihrer besten Freundin Lotte. Es wäre doch gelacht wenn er sie auf ihrer geplanten Party nicht küssen würde. Lotte ,Franzis beste Freundin ist auch verliebt und zwar in Benni. Doch irgendwie verhält sich Benni komisch und Lotte findet das alles andere als lustig. Zum Glück hat man eine so gute Freundin wie Franzi mit der man einfach über alles und jeden reden kann und die einen prima auf andere Gedanken bringt. Natürlich gibt es auch noch Franzis Mutter,Eva die andauernd anruft und Franzi mit ihrem Kontrollwahn ziemlich auf den Geist geht. Schließlich ist sie schon groß und kann sehr wohl zwei Wochen alleine leben. Naja ;-) Alle Charaktere haben mir super duper gut gefallen. Franzi und Lotte sind mir total ans Herz gewachsen! Ich war richtig traurig als ich mit dem Buch durch war. Franzis Art hat mich sehr oft zum schmunzeln gebracht. Hach einfach nur toll. Schreibstil Locker,fluffig und voller Witz! Das beschreibt den Schreibstil sehr sehr gut! Ich musste wirklich sehr oft lachen, die Gedankengänge von Franzi waren einfach nur Unterhaltung hoch zehn. Und ihre Tagebucheinträge die immer mal wieder auftauchten setzten dem Ganzen noch die Krone auf! Super! Auch die Wortspiele von Frau Oswald war der Brüller. Echt ich konnte teilweise nicht mehr vor lachen. Besonders gut hat mir außerdem gefallen das alles so schön aus dem Leben gegriffen wurde. Und auch das die Kapitel nicht wie normale Kapitel ,sondern mit sehr schönen Überschriften gekennzeichnet waren hat mir super gut gefallen. Fazit Toll toll toll! Ich bin wirklich absolut begeistert! Ich hatte mich ja schon beim Auspacken so wahnsinnig über dieses Buch gefreut und ich muss sagen meine Begeisterung ist nochmal gestiegen. Ich würde es am liebsten gleich nochmal lesen. Das Buch ist ein Jugendbuch, alles dreht sich um den ersten Kuss, das erste mal Sturmfrei und um sonstige Probleme die man mit vierzehn Jahren so hat. Und obwohl das vom Hersteller empfohlene Alter 13-16 betrifft, muss ich sagen das es auch sehr wohl 22jährige Mädels wie ich lesen können. Denn wer erinnert sich nicht gerne an seine erste sturmfreie Zeit zurück? Oder an die ersten zarten Liebesanwandlungen? Also ich konnte mich super gut in Franzi hineinversetzen. Als ich das erste mal zwei Wochen Sturmfrei hatte, wurden auch tausend Pläne geschmiedet und alles stand unter dem Motto "Das wird jetzt mal so richtig ausgenutzt!" ;-) Ich hatte aber das Glück das ich in den Ferien Sturmfrei hatte. Was man von Franzi nicht behaupten konnte. Ein weiterer Pluspunkt geht an die Spannung. Ja ohne Witz das Buch war richtig spannend! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen weil ich unbedingt wissen wollte wie das ganze Ausgeht! Top! Ich will noch mehr Franzi,Lotte,Chris und Benni !

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