Susanne Pavlovic Das Spielmannslied

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Inhaltsangabe zu „Das Spielmannslied“ von Susanne Pavlovic

Der junge Spielmann Wolfram von Kürenberg hat ein Problem: Er leidet unter chronischem Lampenfieber und vermasselt jeden Auftritt. Von seinem Lehrmeister entlassen, findet er sich im Fahrwassser der ehemaligen Küchenmagd Krona, die den Kochlöffel gegen das Schwert getauscht hat und von großen Taten träumt. Als schließlich noch der junge Adelige Sindri aus einem Sauerkrautfass steigt, ist Wolfram schnell klar: Er ist der einzige bei dieser Truppe, der Verstand hat – und Lampenfieber ist sein geringstes Problem.

Die Vorgeschichte zum großen Fantasy-Epos "Feuerjäger" - denn auch große Helden fangen mal klein an.

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  • Rezension zu "Das Spielmannslied" von Susanne Pavlovic

    Das Spielmannslied

    compulsivereader

    15. July 2010 um 02:31

    Dieses sympathische Sammelsurium von halbgaren Ideen hat mich vor allem durch seine einzigartige Erzählweise beeindruckt: Zwar gute alte Fantasy - mit der klassischen Belegschaft, jugendlicher Held, Krieger, Prinz, Magier, Drache, Zwerg, Fabelwesen, Huhn...Soweit, so normal. Aber eigentlich doch ganz anders - der jugendliche Held ist eher auf seine ganz spezielle Art und Weise heldenhaft, "eigen" könnte man sagen, ein liebenswerter Trottel, der über den Dingen steht. Der Krieger ist eine Küchenmagd wider Willen, ambitioniert aber planlos, der Prinz ist von zu Hause ausgebüchst und nicht gerade das, was man mit edel in Verbindung brächte. Und damit wären die drei Hauptpersonen auch schon beschrieben; verbinden tut sie das gemeinsame Motiv, den obligatorischen Drachen zu suchen, niederzuringen und zu töten. Während Kriegerin Krona zu Ruhm und Ehre gelangen will, möchte Prinzlein Sindri seine holde Jungfer erretten und Spielmann in spe Wolfram soll ein Lied davon singen. Und das tut er dann auch - aber, eben, ganz anders : ) Was mich auch zum dem Knackpunkt, dem Grund bringt, aus dem ich das Buch empfehlen möchte. Die wunderbare, erfrischende Erzählart dieses Buches ist etwas, das ich selten, eigentlich noch nie, bei einem Fantasybuch gelesen habe. Es wird aus der deutschen Sprache endlich das rausgeholt, was möglich ist, ein beredter Ausdrucksreichtum, der ganz natürlich und manchmal unartig daherkommt. Es ist einfach schön zu sehen, dass sich in diesem Genre noch jemand traut, seine Freude an der Sprache auszuleben. Ironisch, humorvoll, mit Anspielungen versehen, aber trotzdem nicht oberflächlich. Mal ehrlich: "Frx" ist vielleicht kein Wort, aber nichts spricht dagegen, es trotzdem in einer gepflegten Unterhaltung zu benutzen. Außerdem interessant: Erzählt wird die Handlung aus der Sicht des Spielmanns Wolfram als eine Geschichte in der Geschichte, ein Konzept mit dem ich mich nie so recht anfreunden konnte, in diesem Buch jedoch klappt es ganz reibungslos und sorgt für ruhige und auch melancholische Momente zwischen den Handlungsabschnitten. Überhaupt kann man sich, denke ich, handlungstechnisch nicht beklagen, denn vorhersehbar ist nicht viel (auch mal eine nette Abwechslung). Was auffällt ist, dass das Buch eine ganze Menge loser Fäden hat, die danach schreien aufgegriffen zu werden, viele Ideen bleiben irgendwie in der Luft hängen. Das macht Lust auf mehr und eine Fortsetzung steht in Aussicht.

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  • Rezension zu "Das Spielmannslied" von Susanne Pavlovic

    Das Spielmannslied

    Leela

    22. September 2009 um 19:17

    Bei meiner Suche nach ungewöhnlichen Fantasy-Büchern bin ich Anfang des Jahres mal wieder auf etwas gestoßen; ein eher unbekanntes Buch einer mir bis dato ebenso unbekannten Autorin, das aber für einen Erstling einiges an Vorzügen aufzuweisen hat. Schon verwunderlich, dass kein Verlag an diesem Buch interessiert war - ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen. Hauptperson dieses Romans ist Wolfram, ein etwas gealterter Spielmann, der einer jungen Magd von seinem großen Abenteuer erzählt. Damals war er ebenfalls noch recht jung und - obwohl Spielmann - schüchtern und alles andere gewillt, vor Publikum aufzutreten. Das Lampenfieber ist sein größter und fiesester Gegner. Als er jedoch von seinem Lehrmeister hinausgeworfen wird, ist er gezwungen, allein in die Welt zu ziehen und findet bald Gefährten, die sich ihm anschließen: Eine Küchenmagd, die eigentlich Ritter werden will und einen verwöhnten Märchenprinzen... Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen, weil ich auf der Suche nach neuen, innovativen Fantasybüchern war. Während mich der Preis dieses Bandes anfangs abschreckte, überzeugte mich die Geschichte dann doch auf der ersten Seite: Pavlovic ist nämlich keine bierernste Erzählerin und lässt immer wieder haufenweise Humor in die Geschichte einfließen, die aus Sicht Wolframs erzählt wird. Einige sehr skurrile Charaktere verliehen dem Buch das gewisse Extra und Fantasy-Klischees werden erbarmungslos angewendet und dabei veralbert. Ich denke, bei diesem Buch kommt es nicht so sehr auf die Geschichte selbst an (die lesenswert ist), sondern vor allem auf die liebe- und humorvollen Charakterzeichnungen an, die einen auch über verregnete Sommertage hinwegtrösten. Was den Stil angeht, weist das Buch noch ein paar Schwächen auf, die jedoch bei all den Stärken des Buches in den Hintergrund treten: Liebhaber humorvoller Fantasy werden hierbei voll auf ihre Kosten kommen.

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