Susanne Pavlovic Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin

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Inhaltsangabe zu „Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin“ von Susanne Pavlovic

Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren. „Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon.“ Wolfram von Kürenberg Band 1 der Feuerjäger-Reihe um die Schwertmeisterin und ihre Weggefährten führt einmal quer durch das Königreich Abrantes. „Feuerjäger“ ist der Rock’n’Roll der Fantasyliteratur.

Eine liebe und nette Autorin die ich auf der Leipziger Buchmesse kennen lernen durfte

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Hinreißende Heldin, tolle Story!

— ChristineUlrich
ChristineUlrich

Ich mag die widerborstige Söldnerin. Leider fehlt es insgesamt an Tiefe.

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

Ganz großes Kino.

— AHAKA
AHAKA

Fantasy wie es sein sollte - mit einer etwas anderen Heldin.

— Azahra
Azahra

Vor allem die raubeinige Heldin hat es mir angetan, da sie eine absolute Abwechslung zu den sonst so perfekten Helden und Heldinnen war.

— thebookpassion
thebookpassion

4.5 Sterne für ein großartiges Abenteuer mit ganz besonderen Charakteren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind!

— Aleshanee
Aleshanee

Originelle Charaktere, die mir im Lauf der Geschichte sehr ans Herz wuchsen.

— Zwuusel
Zwuusel

Schöne Fantasystory mit viel Spannung und Action, aber auch Ruhe an den richtigen Stellen und mit ganz viel Humor!

— Annabo
Annabo

Stimmungsvolle Fantasy mit Herz und Humor

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

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  • Rezensionen
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  • Ein gutes Buch einer lieben und netten Autorin

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    21. August 2017 um 11:37

    Diese Autorin habe ich auf der Leipziger Buchmesse kennen lernen dürfen. Beim gemeinsamen Plausch haben wir festgestellt, das sie aus der Gegend von mir stammt, und auch noch dort wohnt. Das Cover des Buches ist zwar von den Farben her schlicht gehalten aber passt trotzdem zur Geschichte. Und diese ist spannend zu lesen, denn wenn man einmal begonnen hat kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Ein gelungener Band 1 einer Reihe, die intressant ist und mich überzeugen konnte.

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  • Schöne Geschichte

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Azahra

    Azahra

    23. October 2016 um 13:23

    Die Feuerjäger gehört eindeutig zu den Büchern, die anders sind, als die meisten Fantasybücher. Hier ist nicht alles 0-8-15 und folgt einem bestimmten Schema. Es ist aufregend geschrieben, spannend und vor allem für richtige Fantasyfans ein wundervolles Buch. Ich war von der erste bis zut letzten Seite begeistert. Alle Charaktere haben ihr eigenes Herz und ihre Maken, die das Buch perfekt machen.Allerdings störte ich mich etwas an Krona; sie war oft sehr anstregend aber nun ja - so ist sie nun mal ;)

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  • Toller Auftakt

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    thebookpassion

    thebookpassion

    20. May 2016 um 12:39

    Krona, eine ins alter gekommene Kriegerin, versucht sich durch einen Auftrag über Wasser zu halten und um den Winter einigermaßen komfortabel verbringen zu können. Doch ihr Schicksal hat etwas anderes mit ihr vor und so entpuppt sich der vermeintlich leichte Auftrag zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Ein Feuerdämon versucht seine Kraft zu mehren, um so das Königreich Abrantes zu zerstören. Und so macht sich eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern auf, um der Bedrohung die Stirn zu bieten.Ich bin durch puren Zufall in einem Bücherladen auf „Die Rückkehr der Kriegerin“ aufmerksam geworden und tatsächlich kannte ich bis dato noch nicht einmal den Verlag. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Autoren oder Autorinnen, die mich begeistern können und das ist Susanne Pavlovic definitiv gelungen. Sie braucht sich von den anderen großen Autoren nicht verstecken. Der Autorin gelingt es, viele alt bekannte Elemente gut und abwechslungsreich zu verbinden. So erinnern manchen Szenen an „Harry Potter“ und manch andere Szene wiederum an „Der Herr der Ringe´“. Trotz dessen hat die Geschichte nie ihre Eigenheit verloren und die Umsetzung, so viele bekannte Elemente zu einer vollkommen neuen Geschichte zu verweben hat mich absolut begeistert. Auch handelt es sich einfach nicht um eine typische Heldengeschichte, denn das Abenteuer der verschiedenen Protagonisten trotz nur so vor Pleiten, Pech und Pannen. Die eigenwilligen und verrückten Figuren können sich oftmals nur durch wahnwitzige Pläne aus prekären Lagen retten und des Öfteren auch einfach nur durch pures Glück.Aufgrund des Klappentextes habe ich zunächst erwartet, dass Krona die zentrale Figur ist, doch mich haben auch noch andere witzige und mysteriöse Charakter erwartet, denn so wird Krona beispielsweise zunächst von Pintel und Fenrir begleitet. Pintel ist ein kleiner quirliger Zauberer, der einfach nie still sein kann. Er ist einfach immer herzlich und zu jeder Situation fallen ihn irgendwelche Witze ein. Fenrir ist hingegen sehr ruhig und das absolute gegen Teil vom Zauberer. Er möchte nichts von sich preisgeben und so scheint er zunächst sehr geheimnisvoll.Krona ist auf keinen Fall eine typische Heldin, denn sie ist alt, verbraucht und mürrisch. Oft benimmt sie sich ziemlich ordinär und gibt grobe Antworten. Um sich von ihren Lebensquallen abzulenken, greift sie des Öfteren zum Alkohol und verbringt die Nächte mit wesentlich jüngeren Männern. Mir gefiel es von Anfang an, dass die Heldin nicht nur auf ihr Äußeres reduziert wird und nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entspricht, denn es gibt doch so viel wichtigeres als ein gutes Aussehen bei der Rettung der Welt. Zumal dies eh immer nur subjektiv sein kann. Ich versteh einfach nicht, dass jede Heldin auch immer ein Supermodel sein muss. Krona ist davon das absolute Gegenteil und genau dieser Punkte machte sie mir gleich noch etwas sympathischer. Im weiteren Verlauf begegnen uns jedoch auch beispielsweise Zwerge. So spielt die Autorin gekonnt mit gängigen Zwergen Klischees, kreiert jedoch auch sehr belesen und wissenschaftlich orientierte Zwerge, die wesentlich lieber Zeit mit Studien oder Lesen verbringen, als sich zu betrinken.Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und die Autorin passt die Sprache den jeweiligen Figuren an. So spricht und verhält sich Krona absolut ordinär und bedient sich oft einer eher ordinären und gewöhnlichen Sprache. Bei den anderen Figuren wird man nie, oder eher selten, eine solche ordinäre Artikulation vernehmen. Der Autorin gelingt es durchaus der Welt Leben einzuhauchen, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte, dennoch hatte ich das Gefühl, dass vor allem die witzigen und sarkastischen Dialoge eine Stärke der Autorin sind. Grade zur Mitte des Buches gab es jedoch einige Längen die ich überwinden musste, damit die Geschichte wieder an Fahrt aufnimmt und ich nicht erwarten konnte weiter zu lesen.Insgesamt konnte mich „Die Rückkehr der Kriegerin“ von Susanne Pavlovic positiv überraschen. Vor allem die raubeinige Heldin hat es mir angetan, da sie eine absolute Abwechslung zu den sonst so perfekten Helden und Heldinnen war. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Großartiger Auftakt! Fantasyfans sollten sich das nicht entgehen lassen!

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Aleshanee

    Aleshanee

    20. May 2016 um 08:11

    4.5 Sterne Meine Meinung Wow, das war mal wieder ein Buch, bei dem ich jetzt gar nicht genau weiß, womit ich anfangen soll, weil es mich so begeistern konnte! An manchen kleinen Stellen hat es sich zwar ein bisschen gezogen, aber das verzeihe ich hier gerne und lasst euch deshalb bloss nicht davon abhalten, es zu lesen, denn es lohnt sich auf jeden Fall! Wie der Klappentext beschreibt ist Krona eine der Hauptakteure, doch es gibt auch einige andere Figuren, die eine wichtige Rolle spielen und die man im Laufe der Handlung immer besser kennen- und lieben lernt.Den Aufbau der Geschichte fand ich richtig toll, denn in den ersten drei Abschnitten lernt man zunächst die Protagonisten kennen, die sich erst später zusammenfinden.--- Zunächst scheint es um eine banale "Schatzsuche" zu gehen, zumindest hofft die selbständig beurlaubte Kriegerin Krona, dass sie hier einiges abstauben kann, um ein paar ruhige Wintermonate zu genießen. Eine Erbin hat sie beauftragt, das mysteriös versteckte Erbe zu suchen und so macht sie sich mit dem Zauberer Pintel und dem Waldläufer Fenrir auf den Weg, an dessen Ende jedoch alles andere als Gold und Edelsteine zu finden sein wird.Krona ist wirklich eine ganz besondere Marke und extrem untypische Heldin: Schon etwas in die Jahre gekommen bleibt sie ihrem Motto treu, erst zuzuschlagen und dann die Fragen zu stellen. Sie ist rübelhaft, unbeherrscht und aufbrausend. Sie ertränkt ihre Sorgen gerne mal mit einen saftigen Rausch und sucht sich gerne jüngere Männer, um ihre Gedanken zu zerstreuen. Trotzdem ist sie zuverlässig und gerecht und man muss sie einfach mögen!Pintel ist ein recht klein geratener Zauberer, der dafür eine umso größere Klappe hat. Nicht, dass er es auf Streitereien anlegt, er erzählt einfach gerne und verstrickt sich in Geplapper, was ihn umso liebenswerter macht. Er hat eine unbedarfte, gewitzte und freundliche Art, mit der er seinen Gefährten oftmals aus der Patsche hilft. Fenrir umgibt von Anfang an eine geheimnisvolle Aura, weshalb ich nicht mehr über ihn verraten will.Hier haben mich ein paar Kleinigkeiten an Harry Potter und Herr der Ringe erinnert, was aber wirklich nur nebensächlich bleibt und die Geschichte in keinster Weise hindert, sich in ein eigenständiges und mit phantasievollen Ideen ausgeschmücktes Abenteuer zu entwickeln, das immens viel Spaß macht!--- Bei einer Trolljagd laufen sich dann der einäugige Zwerg Thork und die Tochter des Zigeunerkönigs, Lianna, über den Weg. Sie können sich von Anfang an nicht ausstehen und tun ihr bestes, um dem anderen eins auszuwischen.Dieser Abschnitt zog sich ein bisschen, aber man merkt beim Erzählen einfach, wie viel Liebe von der Autorin im Detail steckt und es einfach wichtig ist, um den Verlauf der Entwicklungen zu verstehen. Thork ist ein eigenbrötlerischer, eher unumgänglicher und wortkarger Zwerg und hat mit dem Troll noch eine Rechnung zu begleichen. Er verachtet die Menschen wegen ihrer Lebensweise, ihrer Kriegsführung und ihrem mangelnden Respekt. Lianna hingegen gehört zu den Zigeunern, dem fahrenden Volk, das allerorts einen eher schlechten Ruf genießt. Durch ihren Rang ist Lianna gewöhnt, alles zu bekommen, was sie will - ist aber auch schon seit jeher gezwungen, sich den Riten ihres Volkes zu unterwerfen. Trotz der etwas weitschweifigen Erzählung sind mir auch diese beiden Figuren sehr sympathisch geworden, was auch an dem immer wieder eingestreuten Wortwitz liegt, mit dem Susanne Pavlovic mich bestens unterhalten hat.--- Dazu kommen noch die beiden Zwerge Nardon Haltir, ein belesener Wissenschaftler und Lomir Feuerbeil, ein kaufmännisches Schlitzohr. Diese beiden kennen sich schon länger und müssen eine geheime Mission erledigen, die sie unweigerlich mit den anderen Figuren zusammen bringt.Auch diese beiden sind ganz besondere Charaktere, denn während der eine vernünftig ist und allem Ärger aus dem Weg gehen will, spornt den anderen gerade die Herausforderung an.Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven mit einem passenden und angenehmen Schreibstil, der uns in die Welt Abrantes entführt. Flüssig, anschaulich und mit genau dem richtigen Maß versteht es die Autorin, alles sehr lebendig und spannend zu halten. Ob es in finstere Gewölbe, durch dunkle Wälder oder in dicht bewohnte Städte geht, es wirkt alles echt und hat mich fasziniert und mitfiebern lassen. Bis auf die erwähnten kleinen Stockungen geht das Tempo gut voran, vor allem auch durch die viele Abwechslung und Überraschungen, die dieser Heldenreise aufwarten. Mächtige Artefakte sind im Spiel, feurige Feinde, gewissenlose Diebe und schlagkräftige Argumente, mit denen es die zusammengewürfelten Gefährten zu tun bekommen - und sogar eine Liebesgeschichte ist fürs Herz dabei. Eine sehr illustre Auswahl an Charakteren, die ich mit Freude bei ihrem Abenteuer begleitet habe!FazitEine wahrliche Heldenreise die mich ein bisschen an Herr der Ringe erinnert hat, mich dann aber umso mehr durch originelle, neue Ideen und vor allem den außergewöhnlichen Charakteren überrascht und begeistert hat. Für alle Fantasyfans ein wahres Lesevergnügen!© AleshaneeWeltenwandererFeuerjäger1 - Die Rückkehr der Kriegerin2 - Herz aus Stein3 - erscheint im Winter 2016Weitere Bücher aus der Abrantes WeltDie Vorgeschichte zu Feuerjäger1 - Das Spielmannslied2 - Der SternenritterDrei Lieder für die Königstochter - Eine illustrierte Spielmanns-Geschichte

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  • Gelungene Rückkehr

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    08. May 2016 um 12:00

    Kleine Verlage haben durch ihre ganz andere Konzeption und kleinen Auflagen eine große Chance genau die Romane herauszugeben, die sich gerade dann als Perlen entpuppen, wenn man es am Wenigsten erwartet. Einer dieser Volltreffer ist „Die Rückkehr der Kriegerin“. Susanne Pavlovic präsentiert damit ihr erstes größeres Werk, eine abenteuerliche Fantasy-Saga. Klappentext: Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren. „Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon.“ Wolfram von Kürenberg Band 1 des Zweiteilers um die Schwertmeisterin und ihre Weggefährten führt einmal quer durch das Königreich Abrantes. „Feuerjäger“ ist der Rock’n’Roll der Fantasyliteratur. Zum Inhalt: Krona ist als ehemalige Soldatin, die vom Leben in der Armee genug hat und auch nicht unbedingt zurückkehren kann, immer froh darüber Arbeit zu bekommen, mit der sie sich für die nächste Zeit versorgen kann. Daher ist das Angebot eines Waldläufers geradezu passend. Die reiche Erbin eines Handelsunternehmens dabei zu begleiten, ihr Erbe wieder zu finden und sich damit als würdig zu erweisen, scheint perfekt geeignet und nicht unbedingt sonderlich anstrengend. Da nimmt sie es auch in Kauf, sich mit der Auftraggeberin, dem Waldläufer Fenrir und dem jungen Magier Pintel herum zu schlagen. Doch als sie das Ziel ihrer Reise erreichen, stellen Krona und die anderen mit Entsetzen fest, dass sie getäuscht worden sind und ihre Mission nun eine ganz andere ist – das Verderben in Gestalt eines Feuerwesens aufzuhalten, dass mächtigen alten Artefakten auf der Spur ist, mit denen das Ur-Böse in die Welt zurückkehren kann. Und sie bleiben nicht die Einzigen, die in diesen Kampf hinter den Kulissen mit hineingezogen werden, denn schon bald enthüllen sich auch einem Ermittler, einem Priester und einer Prinzessin der Fahrenden düstere Geheimnisse der Vergangenheit … Meine Meinung: Sicherlich erfindet die Autorin das Rad nicht neu, denn erfahrene Leser werden viele der Handlungselemente und Figuren sehr schnell wiedererkennen, geht es doch um nicht weniger als die Rettung der Welt. Aber dennoch ragt das Fantasy-Abenteuer aus der Masse heraus, weil es nicht versucht episch und dramatisch zu sein, Action und Exotik einzubringen, sondern sich bewusst auf die Figuren und den Hintergrund konzentriert. Das Setting ist schlicht gehalten und arbeitet mit den üblichen Fantasy-Gestalten, was diesmal aber nicht langweilt, sondern gleich die passende Atmosphäre schafft und dabei noch Raum für viele andere Aspekte in der Handlung lässt. Auch wenn man es zunächst nicht annehmen mag, jede der Figuren hat auf die ein oder andere Weise etwas beizutragen, ihre Erlebnisse treiben die Handlung voran und enthüllen gleichzeitig Details die den Hintergrund ausbauen. Dazu kommt, dass sie vielschichtiger sind, als die üblichen Helden und immer wieder dazu verleitet werden, Facetten ihres Wesens zu zeigen, die man bisher nicht kannten, selbst die ruppige, titelgebende Kriegerin. Die Charaktere haben natürlich auch ihre Macken und kleine Schwächen, aber sie schaffen es doch irgendwann, über ihren Schatten zu springen und bilden so schon bald ein interessantes Team. Dadurch, dass das Setting vertraut, und auch die Handlung recht geradlinig bleibt ist, bleibt mehr Zeit, die Mythologie der Geschichte auszubauen, wenngleich allerdings die Motivation der Gegenseite noch im Dunklen bleibt. Man weiß zwar irgendwann, was das Feuerwesen sucht, das ist weiterhin unklar und wird vermutlich erst im zweiten Band enthüllt. Bis dahin müssen sich die Helden aber erst einmal mit recht irdischen Problemen herumschlagen und sich zusammenraufen, was bei den eigenwilligen Persönlichkeiten nicht ganz einfach ist. Sie erleben kleinere Abenteuer, die die Suche entsprechend auflockern und kommen doch nach und nach ihrem Ziel näher. Das alles wird lebendig, liebenswert und vor allem sehr kurzweilig erzählt, erinnert manchmal von der Dynamik her an eine Rollenspielrunde und wird von den sympathischen Helden getragen, die man sich dank der netten Zeichnungen nun auch leicht vorstellen kann, wenn man ihre Stimmen nicht bereits im Kopf hört. Kurzum, „Die Rückkehr der Kriegerin“, der erste Band von „Feuerjäger“ ist ein handfestes Fantasy-Abenteuer, dass vielleicht eine klassische Geschichte erzählt, die man in Grundzügen schon kennt, diese aber so sympathisch und kurzweilig in Szene setzt, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag und um so neugieriger auf den Abschluss der Geschichte und das Schicksal der Figuren wird. Meine Wertung: 4,5 von 5 Würfel

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  • Leserunde zu "Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin" von Susanne Pavlovic

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Amrun_Verlag

    Amrun_Verlag

    Hallo liebe lovelybooks-LeserInnen, wir laden euch recht herzlich zur Leserunde zu "Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin" ein, Band 1 einer spannenden Trilogie um die Schwertmeisterin Krona Karagin und ihre Weggefährten. Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren. Wir stellen euch zehn eBooks sowie fünf Taschenbücher zur Verfügung. Bewerben könnt ihr euch bis zum 13. September 2015. Bitte nehmt nur an der Leserunde teil, wenn ihr euch aktiv daran beteiligen wollt und im Anschluss eine Rezension verfasst. Autorin Susanne Pavlovic wird die Leserunde ebenfalls begleiten und sich euren Fragen und Anmerkungen stellen. Ihr seid interessiert? Dann beantwortet bitte folgende Frage:  Was macht für dich einen wahren Helden aus?  Bitte gebt in eurer Bewerbung auch an, welches eBook-Format ihr benötigt (epub oder mobi) oder ob ihr ein Taschenbuch bevorzugen würdet. Bewerben sich mehr als fünfzehn TeilnehmerInnen um die zur Verfügung gestellten Exemplare, entscheiden wir aus den eingegangenen Bewerbungen. Euer Amrûn-Team

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    • 298
  • Rezension zu "Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin"

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Zsadista

    Zsadista

    23. November 2015 um 11:00

    Krona Karagin ist keine Prinzessin. Sie ist eher eine Söldnerin, eine wahre Kriegerin. Sie kennt keinen Respekt und kämpft, für jeden, der sie bezahlen kann. Aber eine Heldin ist sie, ehrlich gesagt, auch nicht. Sie ist die erste einer Truppe von Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als die Truppe sich endlich gefunden hat, müssen sie sich gemeinsam auf den Weg machen um ihr Land zu retten. Es steht eine große Aufgabe vor ihnen, die sie vernichten könnte. Und ein Feuerdämon hebt nicht gerade die Laune von Krona, die sowieso selten gut gelaunt ist. „Feuerjäger – Die Rückkehr der Kriegerin“ ist der erste von zwei Teilen. Ich finde es schon mal positiv, dass es nicht wieder eine Trilogie ist. Mit fast 650 Seiten bekommt man auch ordentlich was geboten. Der Schreibstil der Autorin Susanne Pavlovic hat mir sehr gefallen. Krona fand ich in ihrer Raubeinigkeit sehr gut dargestellt. Krona ist allerdings nicht alleine die Hauptperson. Im Ganzen teilen sich sieben Personen gemeinsam den Titel Hauptcharakter. Dies hat mir auch sehr gefallen, da so die Geschichte auf mehrere Schultern verteilt wurde. Von der dicke des Buches her, liest man natürlich länger daran. Aber trotzdem flogen die Zeilen nur so dahin. Die Kapitel selbst sind leider ziemlich groß, machte mir an sich aber nicht so viel aus. Man musste dann selbst ein jeweiliges Ende für sich finden. Der Inhalt hat einen schweren Bezug zu Rollenspiele. Gegenstände suchen, Action Einlagen und kämpfen. Mir hat die Richtung sehr gut gefallen, was wohl daran liegen könnte, dass ich solche Spiele gerne gespielt habe. Da haben manchmal nur die Medipacks gefehlt. Kurzum, mir hat das Buch sehr gut gefallen. Bis auf den Punkt, dass ich es abends im Bett nicht lesen konnte, da mir das dicke Buch mehrfach drohte, auf die Nase zu fallen. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne Rollenspiel-Fantasy mit schlagkräftigen Frauen mag. 

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  • Sieben Gefährten - eine Mission

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    tweedledee

    tweedledee

    31. October 2015 um 14:12

    Klappentext: „Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren.“ "Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin" ist mit einem Umfang von fast 650 Seiten wahrlich kein Leichtgewicht, ich hatte mir aufgrund der Dicke des Buches Hoffnung auf eine magische, dichte und komplexe Story gemacht, in der die Protagonisten detailliert beschrieben sind und ich tief in die Handlung eintauchen kann.  Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden zu 100 % erfüllt. Vom Aufbau her ist der Roman so gestaltet, dass die einzelnen Charaktere nach und nach eingeführt werden, so dass man sich  mit ihnen in Ruhe vertraut machen kann. Der erste Teil ist Krona und ihren Gefährten gewidmet, die sich auf eine Mission eingelassen haben, die so ganz anders endet als erwartet. Im weiteren Verlauf begleiten wird Thork und Lianna auf der Suche nach einem Troll. Thork, ein Zwerg und Lianna, die zum fahrenden Volk gehört. In einem dritten Handlungsstrang begegnen wir den Zwergen Lomir und Nardon. Irgendwann wird klar, dass sich die einzelnen Gruppen früher oder später begegnen werden.  Abwechselnd verfolgt man die Handlungsstränge, bis sie am Ende zusammenlaufen und sich eine Gruppe aus sieben Protagonisten ergibt. Wie ich gehofft hatte sind die Charaktere wunderbar detailliert beschrieben, so dass ich nach kurzer Zeit eine gute Vorstellung von allen hatte. Krona, die flucht, poltert und als Kriegerin wenig weibliche Züge hat, war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Im Verlauf ist sie mir jedoch ans Herz gewachsen, genau wie die anderen Beteiligten der Mission. Die bunte Mischung aus Menschen, Zwergen, Gastaltwandlern und zauberisch Begabten macht die Truppe so ungewöhnlich wie interessant. Ein jeder hat seine Stärken auf einem anderen Gebiet und kann diese einbringen. Wenn ich eine Lieblingsfigur wählen müsste wäre es der kleine Zauberer Pintel Luffelheim, der so liebenswert ist. Ganz anders dagegen  ist der verschlossene und schweigsame Zwerg Thork, der mit seiner ruhigen Art auch einer meiner Lieblingscharaktere ist. Die Story wechselt zwischen ruhigen und actionsreichen Szenen, im Mittelpunkt steht die Suche nach magischen Artefakten. Auf ihrer Reise begegnen  die Gefährten den unterschiedlichsten Personen und bringen sich mehr als einmal in Gefahr. Die Autorin versteht es Atmosphäre zu zaubern, die abwechselnden Landschaften und Wetterlagen bilden eine großartige Kulisse für die Handlung. Spannung, Action aber auch eine ungewöhnliche Lovestory prägen die Geschichte, zusammen mit dem detaillierten, wunderbar zu lesen Schreibstil macht es einfach nur Spaß, die Handlung zu verfolgen. Fazit: Eine wunderbar detaillierte und dichte Fantasystory mit viel Herz und liebenswerten Charakteren, die mich begeistert hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Sick

    Sick

    Nur selten hat Krona einem Krieg den Rücken gekehrt, aber von den Südlichen Inseln hat sie sich beurlauben lassen. In Halmesholm kann sie einen lukrativen Auftrag an Land ziehen, der ihr einen angenehmen Winter verspricht. Die junge Jerina ist die letzte Hinterbliebene ihres Onkels. Dieser hat seinen wertvollsten Besitz gut versteckt und gesichert, sodass Jerina die Hilfe von anderen in Anspruch nehmen muss. Sie heuert Krona an, die ihrerseits weitere fähige Leute auftreiben soll. Zusammen mit dem geheimnisvollen Fenrir und der kleinen Plaudertasche Pintel machen sich die beiden Frauen auf den Weg, um Jerinas Erbe zu finden. Keiner von ihnen ahnt, dass böse Mächte am Werk sind, die ihre Chance wittern... "Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin" ist der erste von zwei Teilen einer Fantasy-Saga. Obwohl Krona die namensgebende Kriegerin ist, ist sie nicht die einzige Protagonistin in diesem umfassenden Werk. Sie schart die unterschiedlichsten Leute mit den außergewöhnlichsten Fähigkeiten um sich, manchmal zufällig, manchmal auch gewollt. Neben "normalen" Menschen wie Krona gibt es in dieser Welt auch Zauberer, Zwerge und andere Wesen, deren Existenz eher unbekannt ist. Die Beschreibungen der Umgebung und des Zusammenlebens der Leute waren unheimlich gut, ich habe mich vollkommen in dieser Welt wiedergefunden. Auch die Charaktere wurden toll ausgearbeitet, jeder von ihnen ist einzigartig. Krona ist eine raue Person, eine Soldatin eben, die jedem dient, der ihr nur genug bezahlen kann. Herzlos ist sie aber trotzdem nicht, sie weiß einfach, dass das Leben kein Ponyhof ist und man nicht immer das bekommt, was man will. Fenrir begegnet sie zufällig und seine ausgeprägten Fähigkeiten im Spurenlesen und "Unsichtbarmachen" kommen Krona gerade recht. Dass er nur wenig über sich preisgibt, stört sie nicht, denn ihr Privatleben ist ihr genauso wichtig wie ihm. Der krasse Gegensatz dazu ist Pintel, ein ungewöhnlich kleiner Mensch, der gerne und viel redet und immer gute Laune hat. Auch wenn er manchmal etwas anstrengend ist, konnte er sich doch einen festen Platz in meinem Herzen sichern, denn er ist ziemlich klug und hat gute Ideen. Im Laufe der Handlung lernt man auch noch ein paar Zwerge kennen, die ebenfalls interessante Persönlichkeiten sind. Hier hat mir besonders Thork gefallen, ein einzelgängerischer Schmied, der auf der Jagd nach dem Troll ist, der ihm ein Auge genommen und ihn auf Lebzeiten entstellt hat. Seine Art hat mir sehr zugesagt und seine Gefühle konnte ich unglaublich gut nachvollziehen, sodass ich mich immer gefreut habe, wenn ich mehr über ihn erfahren habe. Wie er mit den restlichen Personen in Verbindung steht, erfährt man erst recht spät und im Grunde dient dieser erste Teil hauptsächlich dazu, alle wichtigen Leute zusammen zu bringen und die Hintergründe ihrer Mission zu beleuchten. Denn anfangs wissen sie selbst nicht so genau, womit sie es eigentlich zu tun haben, und was zur Hölle sie jetzt machen sollen. Zusammen mit dem Leser finden sie Stück für Stück mehr heraus, was in meinen Augen gut gelungen ist. Es ist zwar nicht viel, was man zum Schluss weiß, aber es reicht eindeutig, um die Neugier auf den Folgeband anzuheizen. Obwohl das Buch gut zu lesen ist und ich alle Zusammenhänge verstanden habe, sollte man sich Zeit für die Geschichte nehmen. Es gibt insgesamt nur acht Kapitel, für jedes davon braucht man etwa ein bis zwei Stunden. Dafür wird man mit einer ereignisreichen und schön durchdachten Handlung belohnt, aus der man im Grunde genommen eigentlich gar nicht mehr auftauchen will. Eine übersichtliche Karte im vorderen Teil des Buches erleichtert es einem, die Reiserouten der Gefährten nachzuvollziehen. Dieses Fantasy-Werk lebt von seinen Charakteren und der behutsam eingeführten Welt. Je länger ich gelesen habe, umso begeisterter wurde ich und ich freue mich schon sehr auf den abschließenden Teil! Die Reihe: Die Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin Die Feuerjäger - Herz aus Stein (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Susanne-Pavlovic/Feuerj%C3%A4ger-Herz-aus-Stein-1179082273-w/rezension/1214192453/)

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    • 4
    Annabo

    Annabo

    26. October 2015 um 17:58
  • Schöne Fantasystory!

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Annabo

    Annabo

    25. October 2015 um 19:15

    Inhalt: Das Königreich Abrantes wird von einem Feuerwesen heimgesucht, das auf der Suche nach magischen Artefakten ist. Als Krona Karagin, ehemaliger Hauptmann, bei einem ihrer Aufträge unbewusst mit dem Feuerwesen zusammentrifft und hintergangen wird, machen sie und ihre zwei neuen Freunde sich auf den Weg die Geheimnisse um dieses Wesen und die Artefakte zu ergründen. Dabei führt sie ihre Reise mit vielen neuen und unterschiedlichen Leute zusammen. Meinung: Ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, was an den relativ langen Kapiteln lag, sodass man nicht einfach mal eine Pause einschieben konnte. Mit der Zeit kam ich mit der Länge aber immer besser zurecht  und gewöhnte mich daran. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt, was etwas ist, das ich normalerweise nicht leiden kann, mich in diesem Roman zu meiner Überraschung aber gar nicht so sehr störte. Die Story punktet mit Spannung und Action, aber auch durch ruhige Szenen, die uns mehr Informationen liefern, aber dennoch nicht langweilen. Im Gegenteil ich würde behaupten, dass die Geschichte diese Szenen braucht. Sobald man es geschafft hat in die Geschichte einzutauchen, lässt sich der Roman flüssig und locker lesen. Die letzten Kapitel sind nur so dahin geflogen, waren also dementsprechend fesselnd. Und am Ende ärgert man sich darüber, dass man nicht sofort weiterlesen kann, deshalb steht der 2. Teil bereits auf meiner Wunschliste. In diesem ersten Band begegnet man den Feuerwesen nur am Anfang, der Rest der Story beschäftigt sich mit der Reise bzw. Suche und dem Zueinanderfinden der ganzen Gefährten. Das Kennenlernen der verschiedenen Protagonisten nimmt eine wichtige Rolle im ganzen Handlungsstrang ein und es macht einfach Spaß. Krona Karagin ist mit ungefähr 50 Jahren die älteste Protagonistin, über die ich jemals gelesen habe. Sie sagt immer was sie denkt, macht was sie will und ist anderen gegenüber eher verschlossen und verbirgt so manche Überraschung. Sie sorgt allerdings auch für viel Humor und Witz, ich fand sie jedenfalls sehr amüsant. Zu ihren Gefährten zählen Zauberer, Zwerge und andere. All ihre Gefährten sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen, bei manchen hat es länger gedauert als bei anderen, aber letztendlich hab ich alle sehr gerne. Fazit: Es handelt sich um eine Geschichte über Abenteuer, Freundschaft und Zueinanderfinden. Die Mischung aus Spannung, Humor, sowie Überraschungen macht die Story zu einem echten Lesegenuss!

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  • Stimmungsvolle Fantasy mit Herz und Humor

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    19. October 2015 um 16:35

    Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren.... So besagt es die Inhaltsangabe, und man könnte nun meinen, dass Krona hier die Hauptrolle spielt. Tut sie auch - irgendwie. Aber diesen Platz teilt sie sich mit so liebenswerten Gesellen, dass es mir sehr schwer fällt, nur einen Protagonisten hervorzuheben. Da ist mir doch auch Pintel, der große kleine Zauberer viel zu sehr ans Herz gewachsen;, Fenrir, der aus einem sehr seltsamen Grund allen Annäherungsversuchen widersteht; Thork, der die Liebe findet; Lianna, die  so gar nicht nur die verwöhnte Prinzessin ist und sogar lernfähig wird; die beiden Zwerge Nardon und Lomir mit dem unverwechselbaren Humor und nicht zuletzt ein Feuerwesen, das vielleicht einfach nur nach Hause möchte.... Kurz, ich habe mich mit "Feuerjäger - die Rückkehr der Kriegerin"  auf eine Reise begeben, die zum Glück noch nicht zu Ende ist. Die Geschichte ist flüssig erzählt und lässt sich wunderbar weg schmökern, die Welt ist anders, aber nicht so anders, als dass ich sie mir nicht vorstellen könnte und der Spannungsfaktor ist wirklich hoch! Einen Stern ziehe ich dennoch ab - denn zu Beginn scheint es, als läse man zwei Geschichten, die erst sehr spät zu einer Einheit werden, was es mir nicht sofort möglich machte, mich ganz in die Erzählung fallen zu lassen - doch dann gab es kein Halten mehr und ich freue mich auf den nächsten Band! Leseempfehlung für alle Liebhaber stimmungsvoller Fantasy mit Herz und Humor

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  • Solider Start in ein verheissungsvolles Fantasy-Abenteuer

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    19. October 2015 um 10:55

    Krona ist Kriegern aus Leib und Seele. Momentan verdingt sie sich als Söldnerin und wird für einen Auftrag angeheuert. Gemeinsam mit einem zusammengewürfelten Trüppchen von freiwilligen begibt sie sich auf die reise, um im Auftrag einer Adligen ein Erbe zu bergen. Doch was zunächst so einfach erschien entpuppt sich für die raubeinige Antiheldin zu einer Quest, von der das Schicksal des Landes abhängt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Gleichzeitig macht sich ein Zwerg auf einen Troll zu jagen und stolpert mir nichts, dir nichts über eine Fahrende, die dem selben Troll auf der Spur ist! Die ersten Kapitel haben mir einen sonderbarem Empfang bereitet, ich gebe es unumwunden zu. Zunächst lernte ich Krona kennen (normal, immerhin ist sie einer der Protagonisten!) und schon auf den ersten Seiten imponierte mir ihre ruppige Art durchs Leben zu gehen. Die Autorin hat ausnahmsweise Mal keine jugendliche, hübsche Heldin gewählt, sondern eine gestandene Frau, der man abkauft, dass sie mit einem Schwert umgehen kann und dazu noch was im Köpfchen hat. Die Heldenwahl fand ich ziemlich gut! Doch als sie und ihre zusammengewürfelte Truppe losmarschierten, war ich zunächst irritiert. Wird da etwa eine komplette Geschichte in einem zugegeben längeren Kapitel abgehandelt? Zunächst erschien es mir so. Das Abenteuer hatte er einen Rollenspiel-Charakter, mit Aufgaben die die Gefährten lösen mussten und einer scheinbaren Belohnung, die nach der Beendigung winkte. Wohin die Reise gehen sollte, wusste ich zu Anfang nicht. Dachte ich, die Geschichte rund um Krona ginge im nächsten Kapitel weiter, hatte ich mich spektakulär geirrt. Nein, viel eher wurden zwei neue Protagonisten eingeführt, die auch eine schwere Aufgabe zu lösen hatten. Doch Thora und Liana kamen mir in den Kapitel recht nahe und ich mochte die zickige Fahrende und den wortkargen Zwerg ziemlich gut leiden. Doch auch in diesem Kapitel blieb ich ahnungslos, was das Ziel der Reise betraf, was um ehrlich zu sein ein wenig an meiner Geduld nagte. Das Buch fordert wirklich ein wenig Durchhaltevermögen, und doch wurde es belohnt. In den weiteren Kapiteln wuchsen mit Krona und vor allen Dingen ihr kleiner magischer Gefährte Pintel ziemlich ans Herz. Ich begann mit ihnen zu leiden, wenn ihnen etwas zustieß oder mit ihnen zu lachen, wenn Krona mal wieder einen ihrer derben Sprüche zum Besten gab. Alles in allem fühlte ich mich vor allen Dingen zwischen den Gefährten ziemlich wohl. Ich musste sie eben erst richtig kennen lernen, doch vor allen Dingen in der zweiten Hälfte des Buches gab es viele Abschnitte, die mir sehr gefallen haben! Der Roman wurde, je mehr Seiten ich hinter mir ließ, immer fokussierter. Und langsam aber sicher kristallisierte sich auch für mich ein klares Ziel heraus. Gut tat der Geschichte, dass es seinen Rollenspielcharakter weitestgehend einbüßte, und ich mich nur noch ab und an an dieses Aufgabe - Belohnungsschema erinnert fühlte. Jedoch litt der Spannungsbogen so manches Mal unter dem angesprochenen Problem. Mit den vielen Aktionszenen sollte Spannung erzeugt werden, doch ich spürte nur etwas davon, wenn es unmittelbar mit der Geschichte verknüpft war. Am Ende hat sich auch dieses Problem gegeben. Alles in allem habe ich mich nach einigen Startschwierigkeiten gut unterhalten gefühlt. Doch gerade wegen diesen Schwierigkeiten vergebe ich für „Die Rückkehr der Kriegerin“ solide vier Sterne und bin gespannt auf den zweiten Teil.

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  • Teil 1 einer wahren Fantasy-Queste

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren.“ (Klappentext) Anders als der Klappentext vermuten lässt, ist Krona nur eine von sieben fast gleichberechtigten Protagonisten, die über verschiedene Handlungsstränge und sehr lange Kapitel erst einmal zueinander finden müssen. Das hat es anfangs etwas schwer gemacht, in die Geschichte hineinzufinden. Aber im Laufe der Zeit entfalten sich die Charaktere und ihre Geschichte, wird jeder von ihnen spannend und liebenswert, so unterschiedlich sie auch sind. Es ist eine wahre Queste, in der es darum geht, magische Gegenstände zu finden und die Welt vor dem Untergang zu retten, herzzerreißende Liebesgeschichte inclusive und nachdenkliche Untertöne (die Idiotie von Fremdenfeindlichkeit) nebenher. Actionreiche Sequenzen wechseln sich ab mit ruhigeren, in denen es um die Beziehungen geht, um Sehnsüchte, Lebensziele, Freundschaft, das Klarkommen mit Traumata aus der Vergangenheit. Insgesamt eine sehr gelungene Mischung, die Lust drauf macht, sofort Band 2 zu Hand zu nehmen. Die Geschichte ist mehr als längentechnischen Gründen in zwei Bände unterteilt (Band 1 ca. 500 Seiten, Band 2 „Feuerjäger - Herz aus Stein“ ca. 700 Seiten)

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    • 5
  • eine Kriegerin kämpft mit einem Wechselgänger, Zwergen & einer Fahrenden um die Welt zu retten

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    annlu

    annlu

    „Ihr seid eine ungehobelte, zügellose Person“, sagte die Priesterin mit einem Höchstmaß an Missbilligung. „Ich kann nur beten, dass die gütigen Götter Euch auf den redlichen Weg zurückführen.“ Die ehemalige Soldatin Krona will etwas Geld verdienen, um den Winter in einem gemütlichen Haus verbringen zu können. Dafür kommt es ihr ganz recht, dass die Nichte eines ehemaligen Gefährten ihre Hilfe braucht, um ein geheimnisvolles Erbe anzutreten. Als zusätzliche Begleitung heuert sie den geheimnisvollen Fenrir und den zauberkundigen Pintel an. Die Gefährten machen sich auf den Weg und stellen sich den Gefahren, doch anstatt Gold und Diamanten finden sie eine Gefahr, die bald schon das ganze Königreich Abrantes bedroht. In der Zwischenzeit jagen der Zwerg Thork und die Prinzessin des fahrenden Volkes Lianna einen Troll und kommen sich dabei näher. Als Krona in die Zwickmühle gerät treten die Zwerge Nardon und Lomir auf und können den Gefährten zu Hilfe kommen. Zusammen setzen sie ihre Mission gegen das Böse fort. Krona ist raubeinig, sagt genau das, was ihr gerade in den Sinn kommt und nimmt dabei wenig Rücksicht darauf, ob sie damit jemanden verletzen könnte. Manchmal schon fast grob im Umgang mit anderen, hat die Kriegerin dennoch ihre eigene Art der Moralvorstellung, an der sie sich orientiert. Pintel scheint das genaue Gegenteil von ihr zu sein – sehr höflich und bedacht, immer redselig und neugierig und dabei immer guter Laune. Fenrir hingegen amüsiert sich genauso oft über die Kriegerin, wie er selbst Gegenstand ihres Humors wird. Nardon ist der Gelehrte unter den Gefährten, sein Freund Lomir versteht es hingegen mit Leuten umzugehen und Geschäfte mit ihnen zu machen. Thork und Lianna stellen einen eigenen Erzählstrang der Geschichte. Der raubeinige, melancholische Zwerg und die draufgängerische Prinzessin waren mir sehr sympathisch. Die Geschichte startet sehr vielversprechend, die Spannung nimmt dann aber wieder ab. Die unglaublich langen Kapitel erleichtern den Lesefluss nicht unbedingt. Sie beschäftigen sich jeweils mit anderen Gruppen von Charakteren, deren Erzählstränge erst mit der Zeit zueinander finden. Dabei gibt es Gruppen, bei denen mir das Lesen leichter fiel, während mir andere nicht so sympathisch waren und sich daher die Kapitel um diese eher in die Länge zogen. Die Geschichte um Thork und Lianna hat mir sehr gut gefallen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass in den Kapiteln, die von den Beiden handeln der Schreibstil viel flüssiger war. Mit den restlichen Gefährten konnte ich mich erst nach der Hälfte des Buches so richtig anfreunden. Die Charaktere wurden erst dann mit einem Hintergrund versehen und viele ihrer Handlungen für mich verständlicher. Grundsätzlich war ich dem Buch gegenüber sehr gegensätzlich eingestellt. Die sehr spannenden, flüssig zu lesenden Kapitel wechselten sich mit solchen ab, durch die ich mich auf Grund der Langatmigkeit kämpfen musste. Da die Kapitel so lang waren, konnte ich mich auch nie damit trösten, dass bald schon wieder bessere kommen würden – das nahm mir viel von meinem Lesevergnügen und ist der Grund für die wenigen Sterne.

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    • 2
  • Die Rückkehr der Kriegerin

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
    thenight

    thenight

    04. October 2015 um 13:43

    Ich greife gleich mal den letzten Satz des Klappentextes auf   „Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon.“ Und genau das ist gut so, ich will keine edlen Ritter, keine strahlenden Helden, ich will Menschen und Wesen wie sie sind, eigennützig, stur, manchmal gut manchmal böse, die weinen, schreien, lachen und lieben, ich erwarte von Ihnen das sie mich mitnehmen in ihre Welt, mich in ihren Bann zu ziehen und dazu zubringen immer mehr von ihnen zu erfahren, leider kommt das viel zu selten vor, Fantasy als Genre finde ich sehr interessant, die Stories versprechen viel, wenn ich dann aber sehe *Band 1 von 12* verlässt mich doch meist die Lust am weiter lesen, meist schon vor der ersten Seite. Und trotz des Wissens das es sich bei Feuerjäger um einen Mehrteiler handelt, habe ich das Buch gelesen? Und zwar einzig und allein wegen des Klappentextes, wegen der wütenden und stinksauren Krona und ich wurde nicht enttäuscht, Susanne Pavlovic hat ihre Protagonisten so liebevoll beschrieben, das nicht ein Wort zu viel war, ich durfte jeden einzelnen kennenlernen, jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte die zwingend erzählt werden musste um zu verstehen was sie zu ihren Taten veranlasste. Sie erzählt von der Soldatin Krona, die um des Geldes Willen der Nichte eines reichen Kaufmanns hilft ihr Erbe zu suchen, von Fenrir dem Geheimnisvollen, der allen Verführungskünsten Kronas widersteht und sie damit kränkt, von Lianna und Thork, der Prinzessin und dem Zwerg die mehr verbindet als sie sich eingestehen wollen, Pintel,einem kleinen Zauberer der darunter leidet das ihn alle Frauen niedlich finden und Nardor und Lomir, dem Gelehrten und dem Kaufmann die gemeinsam schon so manches Abenteuer überstanden haben. Nur zusammen können sie es schaffen, die Welt so wie sie ist zu retten, aber bis sie sich gefunden haben überstehen sie schon so manche Schwierigkeit. Mit der letzten Seite des Buches ist die Geschichte noch lange nicht zu ende erzählt, der Weg der Gefährten beginnt erst und ich freue mich darauf sie auch weiterhin zu begleiten. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, kein Wort zu viel und keines zu wenig. Ich habe auch nur eine Kleinigkeit zu beanstanden, Prinzessin Lianna entwickelt sich von einer selbstbewussten starken Frau zu einer Zicke, die ich absolut nicht mehr leiden kann, aber vielleicht ändert sich das ja in den nachfolgenden Bücher wieder.  Aber das ist nun mal wirklich Jammern auf hohem Niveau. Feuerjäger ist ein fantastisches Buch aus dem Amrun Verlag und man sollte sich sowohl Autorin und Verlag gut merken.

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