Rezension erst lesen, wenn der erste Teil "Dunkel Mond" abgeschlossen ist
Nachdem Telarion Norandir seinen Zwillingsbruder Tarind, dem König der Elben, im Kampf tötete, macht er sich auf die Suche nach Sanara. Mit ihr zusammen will er das Siegel des Syth finden, mit dem die Welt wieder in das Gleichgewicht gebracht werden kann.
Sanara hat sich unterdessen mit Ronan in ein Kloster zurückgezogen, um ihre Magie zu Stärken und die neugewonnene Elbenmagie des Windes zu meistern. Bislang weiß Sanara noch nicht, dass Telarion ihren Bruder Sinan im Kampf tötete. Wie wird sie reagieren, wenn sie dies erfährt?
Die Halbelbin Irethi Landarias, die Frau Tarinds, reißt die Königswürde der Elben an sich und verstärkt den Krieg gegen den Zaranthen von Solife, um alle Menschen zu unterwerfen. Gleichfalls will sie das Siegel des Syth für sich in den Besitz bringen.
Wie der erste Band "Dunkelmond" ist der Nachfolgeband ein gut gelungenes High-Fantasy Abenteuer. Mir hat vor allem der Dualismus zwischen der Magie des Goldmonds der Elben und der Magie des Dunkel Monds der menschen sehr gut gefallen. Gerade die Umsetzung bei Ronan, der seine Magie durch Lieder nutz oder auch die Magie der Schmiede hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Charaktere fand ich gut. Besonders spannend fand ich den Zwiespalt von Telarion, der eigentlich ein Herr des Lebens ist, aber in der kriegerischen Sitution dazu gezwungen wird -teiweise aus Hass- zu töten.
Auch Ronan, der im ersten Band durchweg positiv dargestellt wird, zeigt in Goldmond scheinbar dunkle Seiten. Durch seine Liebe zu Sanara wird er durch Eifersucht auf Telarion getrieben. Ebenso steht er in Verbindung zur dunklen Königin Irethi Landarias.
Die Welt fand ich ebenfalls sehr gut, wenn auch nicht überragend ausgestalltet.
Rundum ist das Zweibändige Werk ein gelungenes Fantasy Abenteuer, dass trotz der kriegerischen Ereignisse ohne die Schilderung von großen Schlachen auskommt. Stattdessen konzentriert sich das Buch auf die Charaktere und den Dualismus der Magie, der Menschen und Elben sowie Ys und Syth.