Susanne Preusker

 4.2 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Sieben Stunden im April, Die Verwahrten und weiteren Büchern.

Neue Bücher

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Neu erschienen am 12.10.2018 als Taschenbuch bei bookshouse.

Alle Bücher von Susanne Preusker

Sieben Stunden im April

Sieben Stunden im April

 (19)
Erschienen am 18.03.2013
Die Verwahrten

Die Verwahrten

 (4)
Erschienen am 03.12.2012
Ich schreib dir einfach weiter

Ich schreib dir einfach weiter

 (2)
Erschienen am 28.08.2017
Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt

Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt

 (2)
Erschienen am 25.09.2012
Die Satten

Die Satten

 (0)
Erschienen am 01.03.2014
Goor

Goor

 (0)
Erschienen am 12.10.2018

Neue Rezensionen zu Susanne Preusker

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Rezension zu "Ich schreib dir einfach weiter" von Susanne Preusker

Ein ganz besonderes Zeugnis über den Umgang mit dem Tod, der wachsen und reifen lässt
WinfriedStanzickvor einem Jahr


Die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Susanne Preusker war Leiterin einer sozialtherapeutischen Abteilung für Sexualstraftäter in einem Hochsicherheitsgefängnis, bis sie 2009 von einem Täter als Geisel genommen wurde.  Heute schreibt sie Sachbücher und Krimis.
Ihr bewegendes Buch „Ich schreib dir einfach weiter“  ist die berührende und authentische Geschichte zweier Freundinnen, Gabi und Tine, die sich schon lange kennen.  Als Tine mit Anfang 50 von einer längst überwunden geglaubten Krebskrankheit wieder eingeholt wird, und sich überall im Körper schon  Metastasen gebildet haben, stellt sich heraus, wie stark die Freundschaft der beiden ist. Als Tine im Hospiz liegt und auf ihr Ende wartet, schreiben sich die beiden täglich liebevolle, aufmunternde, aber auch tief traurige SMS, die Susanne Preusker im Buch original wiedergibt.
Nach Tine Tod schriebt Gabi, um mit ihrer Trauer besser umgehen zu könne, weiter SMS an deren Nummer. Was sie nicht ahnt, ist, dass ihre doch so privaten Nachrichten von einem unbekannten Mann gelesen werden, der Tines Handynummer zufällig übernommen hat.

Susanne Preusker hat mit ihren berührenden Texten die Korrespondenz der beiden Freundinnen umrahmt, sozusagen als Chronistin einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Ein ganz besonderes Zeugnis über den Umgang mit dem Tod, der wachsen und reifen lässt.



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sunflower130280s avatar

Rezension zu "Ich schreib dir einfach weiter" von Susanne Preusker

Ich schreib dir einfach weiter - SMS des Abschieds
sunflower130280vor einem Jahr

Meine Entscheidung für das Buch "Ich schreib dir einfach weiter - SMS des Abschieds" von Susanne Preusker, hatte persönliche Gründe.
Krebs zählt immer mehr zur Volkskrankheit Nummer 1, jeder der je einen geliebten Menschen an dieser Krankheit verloren hat, weiss wie schwer es für die Hinterbliebenen ist.
Man durchläuft dabei 3 Phasen : 1. Verdrängen 2. Akzeptieren  3. Loslassen
Susanne Preusker erzählt hier die wahre Geschichte über eine einzigartige Freundschaft, die Freundschaft von Gabi und Tine.
Auf dem schweren Weg den Tine gehen muss, ist ihre beste Freundin Gabi für sie da.
Ein Austausch durch SMS und Emails, aus banalen Dingen des Alltags aber auch um ihren Kampf, findet man hier einige Auszüge ihres Austausches.
Dieser "Abschied" auf Raten (klingt furchtbar, aber so ist es) ist sehr emotional beschrieben und hat mir so manchesmal eine Träne gekostet.
Trotz der Thematik Krebs, setzt dieses Buch auch ein wenig Hoffnung oder Trost für die Hinterbliebenen.
Es regt zum nachdenken an, gerade wenn man selbst einen Menschen an diese Krankheit verloren hat.
Ihr Schreibstil ist angenehm und man schafft es dieses Buch in einem Rutsch zu lesen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, wobei hier immer wieder Auszüge aus ihrem Schriftwechsel zu lesen sind.


Fazit :
Ich schreib dir einfach weiter - SMS des Abschieds von Susanne Preusker, ist ein sehr emotionales Buch, über den Verlust eines geliebten Menschens.

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Sieben Stunden im April" von Susanne Preusker

Wenn man in ein "neues Leben" gezwungen wird ...
angi_stumpfvor 3 Jahren

Die wahre Geschichte:
Susanne Preusker war die Leiterin einer sozialtherapeutischen Abteilung für Sexualstraftäter. Am 07. April 2009 führte sie kurz vor Feierabend noch ein Gespräch mit einem Insassen, den sie seit einigen Jahren therapierte. Plötzlich überwältigte sie der Mann, er verbarrikadierte die Tür, fesselte und knebelte Susanne. Was dann folgte, waren die wohl schlimmsten 7 Stunden ihres Lebens …
Wie hat sie diesen Angriff überlebt und wie ging es ihr danach? Das erzählt sie uns in diesem ehrlichen Buch.

Meine Meinung:
Susanne Preusker hat einen schönen Schreibstil, den sie trotz aller Tragik des Themas an vielen Stellen sogar noch mit etwas Humor würzt. Einfach wunderbar zu lesen.
Ihre Geschichte schildert sie sehr eindrücklich und emotional. Man muss dazusagen, dass sie dem Tathergang nur verhältnismäßig wenige Seiten widmet, das fand ich sehr gut. Sie will mit ihren Schilderungen nicht die Sensationsgier befriedigen, sondern vielmehr die Folgen eines solchen Verbrechens in den Vordergrund stellen.

Das tut sie, in dem sie uns in kurzen Kapiteln von verschiedenen Menschen und Erlebnissen erzählt, die ihr in ihrem “neuen Leben” geholfen haben, wieder Kontrolle über ihre Ängste, Panikattacken und andere Spätfolgen zu erlangen. Sie berichtet von Rückschlägen, von Fortschritten und ihren Erkenntnissen. Sie ist dabei immer sehr bescheiden, denn sie weiß, dass es keine Patentrezepte gibt. Aber ich glaube schon, dass ihre Zeilen anderen betroffenen Frauen durchaus eine gute Hilfestellung sein können.
Sie schildert das Ganze immer sehr lebendig und lässt uns an ihren manchmal quälenden Gedankengängen teilhaben, denen sie in der Zeit nach dem Angriff nicht entkommen konnte. Auch als Mensch, der selbst glücklicherweise noch nie Opfer von Gewalt wurde, kann man viel Nützliches und Sinnvolles aus ihrer Geschichte mitnehmen. Und damit meine ich nicht nur die Rezepte (ja, tatsächlich: Rezepte!) am Ende des Buches.

Fazit:
Das Buch fand ich sehr interessant und es hat mich emotional wirklich berührt. Es ist bei aller Ernsthaftigkeit des Themas auch noch echt unterhaltsam und ich empfehle es gerne weiter!

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