Susanne Rößner Sparifankerl

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Inhaltsangabe zu „Sparifankerl“ von Susanne Rößner

Eine mysteriöse Mordserie ohne Leichen stellt das beschauliche Leben in Rosenheim auf den Kopf. Die Ermittlungen gegen Täter ohne Motiv und andere mit wasserdichtem Alibi bringen Hauptkommissar Sauerwein und sein Team an eine Grenze, an der sie nicht mehr wissen, wem ihre Sympathien gelten sollen: den Opfern oder den Tätern ...

Ein brisantes Thema, dass perfekt in einem Krimi eingebettet worden ist

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Interessanter Fall der von Misshandlungen von Frauen und deren Rache und Befreiung erzählt.

— Schalkefan
Schalkefan

Häusliche Gewalt an Frauen und ein (fast) perfektes Verbrechen - dieser Krimi hat es wirklich in sich!

— Wildpony
Wildpony

Unterhaltsamer Krimi um ein ernstes Thema - könnte etwas kürzer sein

— Leserin71
Leserin71

Konnte mich nicht überzeugen: Längen, Wiederholungen, ausführliche Gewaltschilderungen, klischeehafte Figuren. Kaum Spannung/Lesevergnügen.

— Wedma
Wedma

Viel ernster als der Titel vermuten lässt. Mord oder Notwehr- wie weit darf man gehen?

— Bibliomarie
Bibliomarie

Gewalt in der Ehe - gekonnt und spannend umgesetzt!

— mabuerele
mabuerele

Dramatische Gewaltszenen, gewagter Undercover-Einsatz und die Frage nach der Gerechtigkeit machen diesen Krimi so besonders!

— sommerlese
sommerlese

Packendes Gedankenspiel zu häuslicher Gewalt und den Nachweisproblemen der Ermittler. Etwas schwächerer Mittelteil

— danielamariaursula
danielamariaursula

Faszinierender Krimi im Grenzbereich von Mord und Notwehr

— Matzbach
Matzbach

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  • Leserunde zu "Sparifankerl" von Susanne Rößner

    Sparifankerl
    Fangermandl

    Fangermandl

    Liebe Krimifans,es ist wieder soweit - Hauptkommissar Martin Sauerwein und seine Oberkommissare sind zurück!Während in den letzten Jahren ein skrupelloser Serienmörder mit der Rosenheimer Kripo Fangermandl (also Katz und Maus) gespielt hat, es in Diridari ums liebe Geld ging, müssen unsere Helden diesmal eine Mordserie ohne Leichen untersuchen. Teufel (oder Sparifankerl) aber auch!Ich lade Euch wieder ganz herzlich dazu ein, im Rahmen einer Leserunde, die ich wieder selbst begleiten werde, mitzuermitteln und dem Team bei der Aufklärung auf die Sprünge zu helfen.Der Emons-Verlag stellt dazu 15 Freiexemplare zur Verfügung. Wenn Ihr gerne mitmachen wollt, dann bewerbt Euch hier und beantwortet mir folgende Frage: Lest Ihr lieber "Fortsetzungskrimis", also welche, in denen Ihr mit den Jahren die Protagonisten immer besser kennenlernt, oder ist es Euch lieber, wieder mal "frischen" Gesichtern zu begegnen?Der Beginn der Leserunde ist der 1. Dezember.Verlosungsende für die 15 Freiexemplare ist am 22. November 24:00 Uhr.Hier sind die Eckdaten, sowie der Klappentext zum Buch:SparifankerlSusanne RößnerKriminalromanVerlag: Emons Verlag (18. August 2016)ISBN-13: 978-3-95451-964-4Broschiert: 368 Seiten, 12,90€Kindle/ePub 9,49€ Eine mysteriöse Mordserie ohne Leichen stellt das beschauliche Leben in Rosenheim auf den Kopf. Die Ermittlungen gegen Täter ohne Motiv und andere mit wasserdichtemAlibi bringen Hauptkommissar Sauerwein und sein Team an eine Grenze, an der sie nicht mehr wissen, wem ihre Sympathien gelten sollen: den Opfern oder den Tätern ... "Ich weiß ja nicht, ob es euch schon aufgefallen ist", sagte Sauerwein langsam. "Aber wir haben hier eine Situation, die so außergewöhnlich ist, dass sie vermutlich in die Geschichte unseres Präsidiums eingehen wird.""Wie meinst du das?", fragte Eva."Wir haben ein Verbrechen aufgeklärt, von dem wir nie hundertprozentig wissen werden, ob es wirklich eines war." Natürlich sind auch alle, die nicht an der Verlosung teilnehmen möchten, herzlich zur Leserunde eingeladen!

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    Fangermandl

    Fangermandl

    15. January 2017 um 14:05
    Leserin71 schreibt Endlich, endlich bin ich zu meiner Rezi gekommen und auch bei amazon veröffentlicht. Ein tolles neues Jahr und viele gute Einfälle, liebe Susanne!

    Herzlichen Dank für die 4**** und auch die Anregung, dass es hätte kürzer sein dürfen. Das werde ich beim nächsten Fall auf jeden Fall berücksichtigen! Schön, dass Du mit von der Partie warst. ...

  • Der dritte Fall für Sauerwein und Co.

    Sparifankerl
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    11. January 2017 um 19:17

    Inhaltsangabe Eine mysteriöse Mordserie ohne Leichen stellt das beschauliche Leben in Rosenheim auf den Kopf. Die Ermittlungen gegen Täter ohne Motiv und andere mit wasserdichtem Alibi bringen Hauptkommissar Sauerwein und sein Team an eine Grenze, an der sie nicht mehr wissen, wem ihre Sympathien gelten sollen: den Opfern oder den Tätern ... Sparifankerl ist der neuste Regionalkrimi von Susanne Rößner und ist der dritte Fall von Sauerwein und seinem Team. Auch wer die ersten beiden Fälle nicht kennt, kommt findet problemlos in die Geschichte rein. Der flüssige Schreibstil der Autorin und die sehr gut durchdachte und umgesetzte Handlung lassen den Leser in einen hochbrisanten Fall ab- und eintauchen. Ab der ersten Seite merkt man wie sich der Spannungsbogen merklich aufbaut und wenn man meint, dass jetzt die Wende kommt, der wird das ein oder andere Mal eines Besseren belehrt. Die Charaktere sind menschlich gezeichnet worden und somit kann man sich perfekt in sie hineinversetzen. Das der bayrische Dialekt hier und da eingeflossen ist, macht die Geschichte authentischer. Bei dem aktuellen Fall handelt es sich wieder um zwei Fälle. Zum einen geht es um mysteriöse Todesopfer und zum anderen geht es um häusliche Gewalt. Auch wenn es hier um ein sehr brisantes und aktuelles Thema geht, wird es zu keinem Zeitpunkt langatmig oder gar langweilig. Hier hat die Autorin eine gute Mischung aus Realität und Fiktion geschaffen, die auch zum Nachdenken anregt. An einigen Stellen fragte man sich: Warum und wieso halten es die Frauen bei ihren brutalen Männern so lange aus? Ab und an spürt man auch die Hilflosigkeit und die Angst der Frauen. Irgendwie bleibt man sprachlos zurück. Wer denkt, dass er diesen Fall lösen kann, der irrt. Dieser Krimi lebt von den vielen Irrungen und Wendungen und somit bleibt es spannend bis zum Schluss. Am Ende laufen beide Handlungsstränge perfekt zusammen worden und damit wird der Fall stimmig abgeschlossen. Ein aktuelles und brisantes Thema, dass in einem Regionalkrimi sehr spannend verarbeitet wurden ist. Brillante Leistung von der Autorin! 4 von 5 Sternen und wer Regionalkrimi der sollte ihn lesen!

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  • Prügelnde Ehemänner und Rachefrauen

    Sparifankerl
    Schalkefan

    Schalkefan

    10. January 2017 um 09:25

    Mit dem Emons-Krimi Sparifankerl habe ich einen spannenden Krimi mit einem ersten Thema von Susanne Rößner lesen dürfen. Ein Thema das man im wahren Leben sehr gern verdrängt oder auch weg schaut. Aber häusliche Gewalt gibt es wohl überall um uns herum und so ist dieses Thema natürlich brandaktuell. Die Autorin versteht es hervorragend die Misshandlung von Frauen in einen spannenden Kriminalfall zu packen und das Team um den Ermittler Sauerwein hat auch alle Hände voll diesen Fall anzugehen, bei dem immer mehr dieser "Sorte" Männer an einem angeblich natürlichen Tod sterben. Der Gerichtsmediziner schöpft jedoch Verdacht und so sehen sich die Ermittler plötzlich vor der Aufgabe möglicherweise Morde aufzuklären. Doch durch die ärztliche Schweigepflicht sind ihnen auch die Hände gebunden. Die Art und Weise wie die Ermittlungen dann geführt werden und auch wie man bereit ist "eine Falle zu stellen" um weiter zu kommen kann man alles in diesem doch fesselnden Krimi lesen. Das Ende war nachvollziehbar, aber hier hat mir doch ein klein wenig mehr Aufklärung gefehlt. Im Buch selbst sind eine Handlungen des Teams für mich ein wenig zu hinterfragen, aber es nimmt dem Buch gesamt an Spannung und Lesefluss überhaupt nichts. Ein solider und guter Krimi mit einem schwierigen und brisanten Thema, einem guten Ermittlerteam und dem entsprechenden Spannungsbogen. Kann ich nur wirklich empfehlen. 4,5 Sterne dafür von mir für Sparifankerl von Susanne Rößner. (Gut für mich als Rheinländer das im Buch erklärt ist was der Titel bedeutet) ;)

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  • Häusliche Gewalt an Frauen und ein (fast) perfektes Verbrechen

    Sparifankerl
    Wildpony

    Wildpony

    09. January 2017 um 13:01

    Sparifankerl  -  Susanne Rößner Kurzbeschreibung Amazon: Eine mysteriöse Mordserie ohne Leichen stellt das beschauliche Leben in Rosenheim auf den Kopf. Die Ermittlungen gegen Täter ohne Motiv und andere mit wasserdichtemAlibi bringen Hauptkommissar Sauerwein und sein Team an eine Grenze, an der sie nicht mehr wissen, wem ihre Sympathien gelten sollen: den Opfern oder den Tätern ... Mein Leseeindruck: Nach dem begeisterten lesen der Vorgängerbände des Sauerwein-Teams ( Diridari und Fangermandl) habe ich mich richtig auf den neuen Fall gefreut. Und dieser hat es mehr als in sich. Als Leserin hält man öfters fast den Atem an, wenn man hört wie in meinen Augen (gestörte) und sadistische Männer sich an ihren wehrlosen Frauen vergreifen. Gottseidank wird vieles nur angedeutet und nicht bis ins Detail erläutert, denn diese Grausamkeiten wären wohl zu schlimm zum lesen. Das Sauerwein-Team hat sich dieses Mal auf Bitten des Gerichtsmediziners darauf eingelassen, die Tode mehrere Männer zu untersuchen, die alle angeblich eines natürlichen Todes gestorben sind und die alle vorher ihre Frauen misshandelt hatten. Leider lassen sich nicht so leicht Nachweise finden, da die Opfer alle kurz nach dem Tod eingeäschert wurden. Was liegt dann näher als eine beim Radfahren verunglückte Kollegin als Lockvogel einzusetzen und damit eine misshandelte Frau vorzutäuschen? Was dann passiert ist mehr als spannend und man fiebert dieser Aktion in großer Spannung und allen Facetten mit. Auch das überraschende Ende macht das Buch zu einem Lesehighlight. Obwohl ich gerne ein wenig detaillierter eine Auflösung bekommen hätte hat mir das Buch richtig gut gefallen. Sehr schön fand ich auch den regionalen Einfluss durch den Dialekt wieder. (Auch wenn die Protagonistin Nora es manchmal durch den Draht im Mund auch nur nuscheln kann). Fazit: Wieder ein sehr gelungener und spannender Emons-Krimi der Autorin Susanne Rößner. Ich kann das Buch sowie die beiden Vorgängerbände nur absolut empfehlen. Daher gibt es von mir 5 volle Sterne und eine große Leseempfehlung. *****

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    07. January 2017 um 17:53
  • Rezension zu "Sparifankerl" von Susanne Rößner

    Sparifankerl
    dorli

    dorli

    03. January 2017 um 18:47

    Rosenheim. Dr. Amadeus Dyrkhoff, selbsternanntes Genie der Rechtsmedizin, kommt nicht darum herum, Hauptkommissar Sauerwein und sein Team um Hilfe zu bitten. Obwohl es keine signifikanten Hinweise auf eine unnatürliche Todesursache gibt, macht die auffällig hohe Zahl junger Männer, die unlängst an einen Herzanfall gestorben sind, Dyrkhoff stutzig. Auch ohne einen hinreichend begründeten Verdacht, dass es sich hier um Mord handeln könnte, beschließen die Kommissare, der Sache nachzugehen…Susanne Rößner wartet in diesem Krimi mit einem sehr aufwühlenden Thema auf. Es geht um häusliche Gewalt – eine Form der Menschenrechtsverletzung, die in unserer Gesellschaft eine weit größere Rolle spielt, als viele vermuten. Betroffene sind dem Martyrium meist viele Jahre ausgesetzt, weil sie es aus den unterschiedlichsten Gründen nicht schaffen, den gewalttätigen Partner zu verlassen.In „Sparifankerl“ wird ein Racheengel ins Rennen geschickt, der diesen Opfern die Möglichkeit zu einem Befreiungsschlag bietet. Mit einem ausgeklügelten Plan und einer nicht nachweisbaren Mordmethode geht es den brutalen Tätern an den Kragen.Die Ermittlungsarbeit wird von Susanne Rößner wie gewohnt sehr ausführlich geschildert. Sauerwein und sein Team durchdenken und hinterfragen jede Aktion. Jegliches Vorgehen wird haargenau geplant. Alle Ideen, Überlegungen und Bedenken werden ausdiskutiert, alle Eventualitäten berücksichtigt. Man ist als Leser bei jedem einzelnen Ermittlungsschritt dabei und erlebt sowohl die Erfolge wie auch die Fehlschläge mit.In einem zweiten Handlungsstrang erzählt Susanne Rößner die Geschichte von Grit und Christian. Christian ist ein verabscheuungswürdiger Kerl, der seine Frau auf Schlimmste drangsaliert und quält. Die Autorin schildert die grausamen Abscheulichkeiten, die Grit erdulden muss, recht deutlich. Es gibt einige Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Ich stelle es mir unheimlich schwer vor, in so einem Fall als Ermittler tätig zu sein. Wenn man genau weiß, dass der Täter das eigentliche Opfer ist. Nicht nur einmal habe ich gedacht, dass Mistkerle wie dieser Christian so ein Schicksal, wie es der mörderische Rächer geplant hat, verdient haben. Doch Selbstjustiz ist nun einmal nicht der richtige Weg und muss geahndet werden. Psychische Schwerstarbeit für die Kommissare.Aufgelockert wird das Krimigeschehen immer wieder durch amüsante Zwischensequenzen und die herrlichen Eigenarten der Ermittler – besonders der sich stets selbst beweihräuchernde Rechtsmediziner Dyrkhoff und die Dialekt sprechende Sekretärin Nora Wallner sorgen für gute Unterhaltung.„Sparifankerl“ hat mir sehr gut gefallen. Ein fesselnder Krimi, der den Leser nicht nur sehr intensiv an den Höhen und Tiefen des Ermittleralltags teilhaben lässt , sondern durch das betroffen machende Thema besonders mitreißt.

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  • Unterhaltsamer Krimi um ein ernstes Thema

    Sparifankerl
    Leserin71

    Leserin71

    01. January 2017 um 22:08

    Mordfall oder nicht Mordfall - das ist hier die Frage. Der sonst so sichere und stets genaue Rosenheimer Rechtsmediziner Dr. Amadeus Dyrkhoff hat männliche Leichen obduziert, die allem Anschein nach eines natürlichen Todes gestorben sind. Dennoch hegt er den Verdacht, dass jemand nachgeholfen hat. Beweise hat er nicht und deshalb sollen die Kommissare des Teams Sauerwein mithelfen. So beginnen die Ermittler ein Spiel mit dem Teufel, auf bayerisch "Sparifankerl" und finden sich in der Grauzone zwischen "Gut" und "Böse" wieder.Meine Meinung:Der Einstieg in den dritten Band um die Rosenheimer Kommissare gelingt sehr leicht. Gleich im Prolog wird der zweite Handlungsstrang neben dem um die Ermittler präsentiert, der dem Leser zusätzliche Informationen liefert. Das Team ist kleiner geworden nach Max' Ausscheiden. Dafür haben die Sekretärin Nora und die Haushälterin Rosi Schlüsselrollen. Kristina tritt auch wieder auf, allerdings bin ich von den Methoden nicht so überzeugt wie sie selbst. Gerade Nora ist mir ans Herz gewachsen, sie redet auch ein so wunderbares Bayerisch, wie es in einem Regionalkrimi vorkommen soll.Das zugrundeliegende Thema häusliche Gewalt ist kein einfaches und lässt auch die Kommissare nicht kalt, so dass sie sich überlegen müssen, auf welcher Seite sie stehen. Leider hatte ich öfter das Gefühl, dass die Geschichte kürzer erzählt werden könnte. Es gibt viele Wiederholungen bzw. Ergänzungen, die nicht viel Neues bringen.Insgesamt vergebe ich für diesen zum Nachdenken bringenden Krimi 4 Sterne.

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  • Sparifankerl

    Sparifankerl
    Blaustern

    Blaustern

    22. December 2016 um 12:15

    Pathologe Dr. Dyrkhoff gibt sich mal ganz anders. Er hat in seiner Rechtsmedizin einen merkwürdigen Fall. Der Tote ist zwar an Herztod gestorben, aber mit seinen Blutwerten stimmt etwas nicht. Als dann noch ein weiterer Fall auftaucht, führt ihn seine Vorahnung zur Kripo Rosenheim und bittet das Ermittlerduo Eva Neuhoeffer und Martin Sauerwein um Mithilfe nach der Ursache und nach Verdächtigen. Anfangs noch nicht so überzeugt, gehen sie der Sache nach und entdecken tatsächlich mehrere Fälle von häuslicher Gewalt, in denen es so endet. Doch wie sollen sie diese Taten beweisen?Dies ist der 3. Fall des Ermittlerduos und anders als die vorherigen, denn es ist anfangs nicht klar, ob es überhaupt ein Fall ist. Warum sterben diese gesunden Männer im besten Alter plötzlich? Es gilt, das Umfeld zu untersuchen, und das ist auch megaspannend. Wir machen uns hier mit den Ermittlern an die Arbeit und das sachte, denn es ist ziemlich schwer, den misshandelten Frauen etwas zu beweisen. Außerdem können wir auch in ihre Welt blicken, und das ist ziemlich erschreckend. Also sind ihre Handlungen irgendwann verständlich oder gerechtfertigt, wenn sie psychisch dermaßen am Boden sind? Trotzdem blitzt in der Geschichte immer wieder ein feiner Humor durch, der dies schwierige Thema auch erträglicher macht. Die Figuren sind richtig gut gelungen, und man kann sie sich schon aus wenigen Handlungen heraus wunderbar vorstellen. Der Schreibstil liest sich leicht und schnell, und auch für überraschende Wendungen ist immer wieder gesorgt.

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  • Das Thema der häuslichen Gewalt und sexuellen Missbrauchs steht deutlich im Vordergrund.

    Sparifankerl
    Wedma

    Wedma

    21. December 2016 um 15:15

    Nach der Leseprobe neugierig geworden, wollte ich den Krimi zu Ende lesen. Im Nachhinein betrachtet hat mich die LP gründlich hinters Licht geführt. Das Thema der häuslichen Gewalt und sexuellen Missbrauchs steht deutlich im Vordergrund. Der Rest ist Beiwerk. Es gibt zwei Erzählstränge, die sich abwechseln. Hauptkommissar Sauerwein und sein Team in Rosenheim stoßen auf mysteriöse Todesfälle, die natürliche Ursachen zu haben scheinen und kaum als Morde eingestuft werden können. Die Leichen der Männer werden zudem sehr schnell eingeäschert. Im parallel zu den Ermittlungen laufenden Erzählstrang wird ein Ehepaar gezeigt, 30-40 Jahre alt, kinderlos. Der Mann ist ein psychisch kranker Sadist, der seinen sexuellen Trieb nicht nur mit anderen Frauen zelebriert, sondern auch seine Frau mit immer brutaleren Foltermethoden „beglückt“. Auch seine Freunde sind bei den Missbrauchsorgien mal dabei. Die Frau wehrt sich nicht, schottet sich von der Welt ab und hofft auf bessere Zeiten. Zum Schluss kommen die zwei Erzählstränge zusammen, das Team kann ein weiteres Ermittlungserfolg verzeichnen,  bei dem es klar wird, wer hinter den Todesfällen steckt und warum. Dieses Warum ist anhand von weiteren Missbrauchsfällen erläutert worden und erklärt u.a., weshalb sich die Opfer nicht wehren, worum es den Tätern dabei geht, etc. Insg. ist die Geschichte schon recht breit erzählt. Einige Wiederholungen, viele Dialoge sorgen dafür, dass man sich wie in einer Vorabendserie gefangen fühlt: Es wird viel geredet, passieren tut aber wenig. Erst langsam kommen die Ermittler zu den Motiven. Die Längen, da sich die Ermittlungen oft im Kreis drehen, und Erklärungen zu den einzelnen Ermittlungsschritten, sowie Schilderungen aus dem privaten Bereich des Teams, nehmen die Spannung. Erst im letzten Viertel kommt Bewegung in die Sache. Bei der „schrecklich netten“ Familie gibt es eine Fülle an detaillierten Folterbeschreibungen, Einblicke in die perversen Gedanken des Sadisten, genauso wie die Sicht der Dinge der missbrauchten Frau. Gezielt wurde im gesamten Verlauf die emotionale Ebene angepeilt. Zum Schluss wurde meine Leselust totogeschlagen mit all den grausigen Stories über andere Familien mit gleichem Problem. Begriff der Effekthascherei tauchte mehrmals bei mir gedanklich auf. Einiges am Plot kam mir konstruiert vor, hier und dort tauchten Glaubwürdigkeitsfragen auf. Zu allem Überfluss wurde oft genug vorgegeben, was man/frau bei den Schilderungen fühlen/denken soll. Sprachlich sah ich auch Luft nach oben. Sätze wie „Sein Herz hämmerte wie ein Presslufthammer in der Brust…“ S. 327, kommen hin und wieder vor. Mit den Figuren konnte ich nicht warm werden. Gut möglich, dass man die Reihe vom Anfang an kennen sollte. Eine Figur allerdings hat mich größtenteils überzeugt: Nora, die Dialekt spricht und später mit dem kaputten Kiefer immer noch deutlich und authentisch rüberkommt. Sehr gut gelungen. Fazit: Wer sich für häusliche Gewalt, Motive und Ursachen interessiert, wird hier fündig. Diesem Krimi liegt eine gründliche Recherche zu dem Thema zugrunde. Ich konnte mich aber weder für die Art der Stoffdarbietung noch für das Thema erwärmen. Ich mag keine ausführlichen Gewaltszenen lesen, so etwas wie Spannung oder Lesevergnügen konnte ich hier leider nicht entdecken.

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  • Der Teufel in dir

    Sparifankerl
    esposa1969

    esposa1969

    19. December 2016 um 10:57

    Klappentext:Eine mysteriöse Mordserie ohne Leichen stellt das beschauliche Leben in Rosenheim auf den Kopf. Die Ermittlungen gegen Täter ohne Motiv und andere mit wasserdichtem Alibi bringen Hauptkommissar Sauerwein und sein Team an eine Grenze, an der sie nicht mehr wissen, wem ihre Sympathien gelten sollen: den Opfern oder den Tätern?Emotional, mitreißend - und nichts für schwache Nerven.Leseeindruck:Mit "Sparifankerl" hat die Autorin Susanne Rößner nach "Fangermandl" und "Diridari" einen weiteren Kriminalfall rund um Hauptkommissar Sauerwein und seinem Team der Kripo Rosenheim geschaffen, der fesselnd begeistert.Nachdem ich seinerzeit beide Vorgängerkrimis mit Begeisterung gelesen hatte, bin ich gut in die Handlung reingekommen und war gleich wieder vertraut mit dem Schreibstil der Autorin und mit den Figuren. Sehr glücklich war ich in diesem Fall eben wieder auf Martin Sauerwein zu treffen, der mir bereits im letzten Fall sehr sympathisch war und von dem wir auch über sein Privatleben etwas erfahren. Auch auf Oberkommissarin Eva Neunhoeffer treffen wir wieder, die gemeinsam mit Sauerwein für mich das perfekte Ermittlerduo abgibt. Hier aber spielt auch Pathologe Dr. Dyrckhoff eine tragende Rolle, der sich über eine Reihe mysteriöser Todesfällen junger Männer wundert. Herzversagen soll die Todesursache sein, das aber kommt ihm seltsam vor. Also wird intensiver recherchiert und dabei kommt allerhand zutage....Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, da er sich flüssig und spannend lesen lässt. Die Sprache ist leicht verständlich und passt gut zur Handlung. Die Handlung war von Anfang bis Ende sehr spannend und unterhaltsam, denn während des Lesens regen viele Momente auch zum Mitrecherchieren an. Sämtliche Charaktere werden sehr detailliert und gut vorstellbar beschrieben, besonders die beiden dänischen Kolleginnen hatte ich bildhaft vor Augen.Die insgesamt 17 Kapitel, verteilt auf 365 Seiten waren angenehm kurzweilig und fesselnd und in gut lesbarer Schrift verfasst. Ich habe diesen Krimi von der ersten bis zur letzten Seite genossen, habe mich allerbestes unterhalten gefühlt. Somit vergebe ich 5 von 5 Sternen!@esposa1969

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  • der dritte Fall für das sympathische Ermittlerteam

    Sparifankerl
    tweedledee

    tweedledee

    18. December 2016 um 19:33

    "Sparifankerl" ist der dritte Teil der Reihe um den Rosenheimer Hauptkommissar Sauerwein und sein Team. Doch diesmal ist der Fall misteriös, denn es gibt erst mal nur einen Anfangsverdacht, den der beste Pathologe der Welt, der selbstverliebte Dr. Dyrckhoff äußert. Ihm und einem Kollegen kommen die plötzlichen Tode relativ junger, eigentlich kerngesunder Männer merkwürdig vor. Bei den Leichenschauen lässt sich allerdings nicht wirklich etwas feststellen, so wendet sich Dyrckhoff an Sauerwein und sein Team. So ganz ohne Anhaltspunkte ist eine Ermittlung nicht einfach, es bleibt erst mal nur die Angehörigen bei der Beerdigung des letzten Toten auf dem Friedhof zu belauschen, in der Hoffnung etwas aufzuschnappen. Genau dies gelingt Karl. Und was er hört lässt große Zweifel an einer natürlichen Todesursache aufkommen, denn der Verstorbene soll seine Ehefrau regelmäßig misshandelt haben. Der Zufall kommt dem Team zu Hilfe, Dezernatssekretärin Nora hat einen Unfall beim Fahrradfahren und kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Sie ist der perfekte Köder einer misshandelten Ehefrau, und damit beginnt die Scharade, um hinter das Geheimnis der plötzlichen Todesfälle zu kommen. Da es sich hier um einen dritten Teil handelt empfehle ich, die anderen beiden Teile vorher zu lesen, um sich mit den Protas und ihrer Vorgeschichte bekannt zu machen. Der Krimi kann natürlich für sich alleine gelesen werden, aber es macht ungleich mehr Spaß, wenn man alle Beteiligten schon kennt. Ich habe mich auf das Wiedersehen mit den bekannten Protagonisten gefreut, von der ersten Seite an war ich sofort in der Geschichte drin, es fühlt sich an wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Max ist inzwischen in einer anderen Abteilung, besucht seine alten Kollegen aber regelmäßig und da Karl wegen seines Babys ausfällt, wird er kurzerhand ins Team integriert. Bei der Scharade hat auch Rosie eine tragende Rolle, Kristina unterstützt das Team und ein verdeckter Ermittler gibt als angeblicher prügelnder Ehemann einfach alles. Neben der Hauptstory gibt es eingeschobene Kapitel aus Sicht eines Opfers häuslicher Gewalt, die sehr betroffen machen. Ganz nebenbei erfährt man psychologische Details, die zwar interessant sind, im Mittelteil aber etwas die Spannung nehmen. Als Leser verfolgt man die Ermittlungen  und die präzise Vorbereitung der Scharade mit Nora in der Rolle des Opfers, wobei Nora hier zeigen kann, was in ihr steckt. In den letzten Teilen hatte sie nur eine Nebenrolle, fiel aber schon durch ihren sympathischen bayrischen Dialekt auf. Hier wächst sie über sich hinaus, wobei ihr die Situation letztlich sehr an die Nieren geht und alles von ihr abverlangt. Über das Ende habe ich lange gegrübelt, bin letztlich aber mit dem Verlauf zufrieden. Einziger Kritikpunkt ist für mich diesmal die lineare Handlung, ich habe falsche Fährten oder größere Überraschungen etwas vermißt. Fazit: Auch dieser Fall hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Story ist brisant und es macht einfach Spaß, das so  sympathische Kripoteam bei den Ermittlungen zu beobachten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Sympathien: für das Opfer oder für den Täter?

    Sparifankerl
    gaby2707

    gaby2707

    18. December 2016 um 13:13

    Da ich Regionalkrimis mag und immer gerne neue Autorinnen mit ihren Kommissaren und Kommissarinnen kennenlerne, habe ich mich auf "Sparifankerl" von Susanne Rößner gestürtzt und war gespannt, wie Kommissar Sauerwein und sein Team ermitteln. In diesem neuen Fall geht es um häusliche Gewalt, von der auch immer mehr in den Medien berichtet wird. Im Raum Rosenheim sterben auffällig viele Männer in den besten Jahren an Herzversagen. Auch eine zweite Leichenschau vor der Kremierung bringt keine weiteren Erkenntnisse. Aber Rechtsmediziner Dr. Amadeus Dyrkhoff, immens von sich eingenommen, aber mit großen Respekt vor den Toten, hat ein ungutes Bauchgefühl. Zusammen mit seinem Team nimmt Hauptkommissar Martin Sauerwein schließlich die Ermittlungen, die sich als sehr schwierig herausstellen, auf. Bald stoßen sie auf Ungereimtheiten und auf Zusammenhänge zwischen den einzelnen Todesfällen. Doch wie ermittelt man aufgrund einer Vermutung?  Obwohl ich die ersten beiden Fälle des Kommissariats Rosenheim nicht kenne, haben sich mir nur für diesen Fall unwichtige Fragen aufgetan. Sie stacheln nur an, die ersten beiden Bücher auch noch zu lesen, was ich auch bald tun werde. Der flotte, leichte Schreibstil hat es mir fast unmöglich gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Dazu eine Spannung, die sich bereits am Anfang breit macht, zwischendrin etwas an Fahrt verliert und zum Schluss zur Höchstform aufläuft. Aber auch die unspektakulären Seiten des Falles sind gefüllt mit Informationen über den nicht immer leichten Ermittlungsalltag, über Diskussionen der Ermittler über den Fortgang der Ermittlungen, so dass es auch hier für mich spannend war, lauschen zu können. Wären die Ermittlungen drastischer verlaufen, wäre vielleicht vieles unlogisch und unrealistisch geworden. So hat die Autorin hier genau den richtigen Zeitplan entwickelt. Sehr schnell bin ich mit den Teammitgliedern Eva Neuenhoeffer, Nora Wallner, Max Hansen, der wegen des Ausfalls von Karl Holtau, der in Elternzeit ist, wieder aus der Registratur nach "oben" geholt wurde, dem Leiter Martin Sauerwein und Evas Hackerfreundin Kristina Winter warm geworden. Auch der kurzzeitig Neue im Team Mike Rettberg gefällt mir als Typ (und auch als Mann für Eva) sehr gut und passt, wie ich finde optimal ins Team. Beim Lesen der Einblicke in die Psyche der misshandelten Frauen habe ich manchmal mein Kopfkino ausgeschaltet, weil es mir einfach etwas zu brutal war. Für zartbesaitete Nerven ist dieser Fall nichts. Ich finde aber, man kann, nachdem man den Ausgang kennt, sehr gut über diesen Fall diskutieren. Darf es Selbstjustiz geben? Wie kann man den betroffenen Frauen besser helfen? Mitleid mit den Opfern oder den Tätern? Aber auch der Lokalkolorit kommt wieder richtig gut raus. Zum einen durch Bilder der wunderschönen bayerischen Landschaft, die ich durch Evas und Noras Augen sehen darf und auch durch das bayerisches Genuschel von Nora, das sie wegen der Verdrahtung ihres Kiefers durch einen Bruch von sich gibt. Schee is fei scho do herunten in Bayern.  Durch das sympathische Ermittlerteam, einen Fall, der leider viel zu häufig vorkommt und in diesem Fall klasse gelöst wurde, Informationen aus dem Polizeialltag und emotionale Höhen und Tiefen, die ich hier durchlebt habe, wurde ich bestens unterhalten. Nun freue ich mich erst mal auf die ersten beiden Fälle und dann hoffe ich auf ein baldiges Wiederlesen.

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  • Wie weit darf man gehen

    Sparifankerl
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    16. December 2016 um 14:46

    Es ist schon mehr als ungewöhnlich, wenn sich der selbstverliebte und überhebliche Pathologe Dr. Dyrkhoff mal leutselig gibt und das Ermittlerteam um Kommissar Sauerwein mit Torte verwöhnt. Ihm sind einige Merkmale an verstorbenen Männern aufgefallen, zu wenig um den Totenschein zu verweigern, doch seltsam, weil es ihm öfters begegnet. Mehr aus Freundlichkeit, als aus Überzeugung sehen sich Sauerwein und Eva die Fälle näher an und müssen tatsächlich zugeben, dass ihr Bauchgefühl Dr. Dyrkhoff Recht gibt, auch wenn sie keine Ermittlungsansätze sehen. Alle Männer waren verheiratet und die Ehefrauen hatte alle sehr häufig häusliche Unfälle, blaue Flecken, Prellungen, aber nie kam es zu einer Anzeige wegen häuslicher Gewalt. Aber das macht das Team aus, sie halten zusammen. Allmählich verdichten sich die Verdachtsmomente, nicht zuletzt durch die findigen Ermittlungsansätze von Eva Neunhoeffer und ihren Kollegen. Ganz besonders gut fand ich hier den Part, den die sonst so gern unterschätzte Sekretärin Nora einnimmt. Der dritte Krimi von Susanne Rößner ist dieses Mal etwas ernster im Ansatz als die beiden Vorgänger. Sicher liegt das am Fall, der bald alle Kollegen an ihre Grenzen bringt. Sind es Morde? Was sind die Motive? Kann man die wasserdichten Alibis der Ehefrauen knacken?Auch wenn auch in diesem Band immer wieder der Humor und der Witz anklingt, die Rößners Krimis so unverwechselbar machen, es ist ein ernstes und spannendes Thema, das diesen Krimi ausmacht. Nicht nur die Ermittler des Kommissariats Rosenheim, auch die Leser werden gefordert. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend, auch weil immer wieder ganz geschickte Wendungen auftauchen. Die Charaktere sind wieder gut gezeichnet, Susanne Rößner kann mit einigen Sätzen schon eine Figur formen. Es gibt einen kleinen Kritikpunkt, den ich erwähnen möchte. Der Titel „Sparifankerl“ (Teufel im bayrischen Brauchtum) wirkt fast zu verniedlichend für das Thema des Krimis.

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  • Wie Opfer zu Tätern werden

    Sparifankerl
    mabuerele

    mabuerele

    15. December 2016 um 21:31

    Der Prolog hinterlässt Gänsehautgefühl. Es geht um eine heiße und schmutzige Nacht. Bei der Kripo Rosenheim erscheint der Rechtsmediziner Dr. Amadeus Dyrkhoff. Er hat eine Torte mitgebracht, weil er ein ungewöhnliches Anliegen hat. Er hatte einen Toten auf dem Tisch, bei dem nichts gegen einen natürlichen Herztod sprach. Nur etwas ungewöhnliche Blutwerte fielen ihm auf. Als ihn sein Kollege Kugler mit einem ähnlichen Befund anrief, wurde Dyrkhoff hellhörig. Nun hofft er, dass ihn die Kollegen eine Exhumierung ermöglichen. Das aber erübrigt sich. Erstaunlicherweise wurden alle infrage kommenden Leichen verbrannt. Bei einer Recherche stößt das Team um Sauerwein und Eva auf weitere Fälle. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Spannung ergibt sich dieses Mal nicht aus dem äußeren Geschehen, sondern aus der dahintersteckenden Geschichte. Das Team um Sauerwein ermittelt in Fällen, von denen sie nicht genau wissen, ob es überhaupt welche sind. Auffallend ist, dass bei den Männern, die an plötzlichen Herztod sterben und im mittleren Alter sind, Gewalt in der Ehe vermutet wird. Der Schriftstil ist dem Genre angemessen. Besondere Höhepunkte in der sprachlichen Gestaltung sind Evas manchmal trockener Humor und Noras lokaler Dialekt. Die Autorin hat sich einen besonderen Kunstgriff einfallen lassen. Während die Kriminalisten in akribischer Kleinarbeit eine Falle vorbereiten, darf ich als Leser das mögliche nächste Opfer begleiten, wobei man über den Begriff Opfer in dem Fall geteilter Meinung sein kann. Christian verschwindet mit zwei Frauen in einem Hotelzimmer. Statt dem erträumten flotten Dreier aber erwartet ihn eine tiefe Ohnmacht. In den nächsten Tagen geht es ihm schlecht. Seine Gewaltphantasien gegenüber seiner Frau lassen mich als Leser nur den Kopf schütteln. Er geht ungewohnt raffiniert vor und kennt nur ein Ziel, seine Frau erneut zu erniedrigen, sobald es ihm gesundheitlich wieder besser geht. Die Ermittlungsarbeit wird sachlich beschrieben. Schritt für Schritt darf ich das Vorgehen der Kriminalisten verfolgen. Nicht nur Eva, auch Oma Rosie zeigen ihre schauspielerischen Leistungen. Mike, ein Kollege aus München, ist eine Bereicherung für das Team. Eingebunden in den Roman sind Zahlen und Fakten über Gewalt in der Ehe. Eine Psychologin erklärt Nora, warum diese Frauen häufig ihren Mann nicht verlassen und wie sich die Spirale immer weiter dreht. Gekonnt werden zwei bis drei heftige Fälle erläutert. Das Cover mit dem Wald im Morgenrot wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eher ein leiser Kriminalroman, der den Finger in die Wunden legt, die hinter den hellen Fassaden der Häuser verborgen sind.

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    • 7
  • 4,5 Sterne für den perfekten Mord und den richtigen „Kackfall“

    Sparifankerl
    Antek

    Antek

    13. December 2016 um 17:33

    Nachdem in „Fangermandl“ ein Serienmörder mit der Kripo Katz und Maus gespielt hat und es in „Diridari“ ums liebe Geld ging, war ich sehr gespannt, was sich Susanne Rößler, die mich bisher wirklich sehr gut unterhalten hat, in ihrem dritten Fall für Hauptkommissar Martin Sauerwein und sein Team ausgedacht hat. Der exaltierte und mehr als narzisstisch veranlagte Dr. Dyrkhoff kriecht mit einer Schwarzwälder Kirsch zu Kreuze. Wahnvorstellung, Fiebertraum, oder was läuft da verkehrt? Nein, natürlich nicht, sondern er will, dass Ermittlungen nur aufgrund seines Bauchgefühls aufgenommen werden. Ihm und auch seinem Kollegen sind gehäuft Herzinfarkte bei jungen Männern aufgefallen, die zudem seltsame Petechien, sonst aber keinen weiteren Indizien für einen Mord aufwiesen. Nicht genügend um gegen den Willen der Witwen eine Leichenschau zu veranlassen, aber mehr als genug für den Verdacht, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Da könnte doch das Rosenheimer Kripoteam einmal ermitteln. Klar er weiß, dass Martin Sauerwein viel auf das Bauchgefühl gibt. Je tiefer die Truppe die Nase in den Fall steckt, desto mehr Gemeinsamkeiten gibt es, die nicht länger nur Zufälle sein können. Langwierige, schwierige Ermittlungen und ein Undercovereinsatz stehen an. Und das alles nur damit am Ende jeder sagen muss, welch ein „Kackfall“, weil der „Mensch“ in den Beamten nicht mehr weiß, wem die Sympathien gelten sollen, den Opfern oder den Tätern? Der Sprachstil der Autorin liest sich locker, leicht und ich bin fast durch die Seiten geflogen. Wie immer ist für Einiges zum Schmunzeln gesorgt, sei es wenn Nora danach giert, dass ihr das Sahneschnittchen Dr. Stein, die Füße massiert oder Dr. Dyrkhof, der beste Gerichtsmediziner aller Zeiten, plötzlich gar nicht mehr ganz so selbstbewusst und selbstverliebt daherkommt wie gewohnt. Richtig gut gefallen mir auch ihre treffenden Vergleiche. So ist ein neuer unliebsamer Kollege schnell mal mit einem blassen Albinolurch verglichen, wenn er mit fettigem Haar und feuchtem Händedruck daherkommt. Richtig unter die Haut ging mir auch die Schilderungen von Todesszenen aus Sicht einer Katze oder eines Weberknechts. Die Autorin nimmt einen auf eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe beim Lesen sowohl Abscheu und Ekel, als auch enorme Wut und tiefes Mitleid empfunden. Die Ermittlungen gehen schleppend voran und die Vorbereitungen für den Undercovereinsatz z.B. werden sehr ausführlich beschrieben, schließlich gilt es viel zu beachten. Von Hochspannung von Anfang bis Ende der Story kann nicht die Rede sein, gerade der Mittelteil zieht sich ermittlungstechnisch schon etwas. Wenn man aber auch an den Ermittlern an sich interessiert ist und mehr über Ehefrauen wissen will, denen, trotz unbeschreiblicher Grausamkeiten die Kraft fehlt sich von ihrem Partner zu trennen, dann wird man sich sicher nicht langweilen. Richtig informativ und interessant empfand ich den Einblick in die Psyche von misshandelten Frauen und auch derer gewalttätiger Männer. Allerdings darf man auch nicht zu zart besaitet sein. So manche Schilderung von Misshandlungen wollte ich mir gar nicht zu genau vorstellen.   Für mich war es ja ein Wiedersehen mit alten, lieb gewonnenen Bekannten. Martin Sauerwein ist ein toller Chef, der seine Truppe kennt und besonders in Eva viel Vertrauen setzt, weil er weiß, dass was sie macht, einfach auch Hand und Fuß hat. Zur Truppe gehört noch Karl, der erst sehnsüchtig auf seinen Nachwuchs, auf den er auch mächtig stolz ist, aber dann auch auf kleine Babypausen im Präsidium wartet. Der in die Registratur strafversetze Max darf wieder Ermittlerluft schnuppern und Amtshilfe bekommt das Team durch den Münchner Kollegen Mike Rettenberg. Der witzige Kollege, der mit Sicherheit nicht nur gut ins Team, sondern vielleicht auch an Evas Seite passen würde, muss allerdings den brutalen Ehemann spielen, was er vorzüglich macht. Nicht fehlen darf natürlich Assistentin Nora, die mit ihrem Dialekt und ihren Auftritten schon immer für gute Laune im Team und beim Leser gesorgt hat. Sie hat nach einem Kieferbruch mit einem rechten „Drahtverhau“ im Mund zu kämpfen, was sicher für grausame Schmerzen, aber auch für ganz viel Spaß beim Leser sorgt. Außerdem hat Susanne Rößler Nora in diesem Fall eine gehörige Rolle zugewiesen, die sie regelrecht an die Grenzen bringt. Richtig gut gefällt mir das Regionalkolorit. Nicht nur einmal habe ich mir beim Lesen gedacht: mir ham fei scho scheene Fleckerl do in Bayern, wenn Eva z.B. in die Berge blickt oder bei der Einkehr im malerischen Kloster Rottburg eine kleine Pause einlegt. Die Autorin stellt jeden Leser mit ihrem Krimi vor die Frage, Gesetz oder eigenes Gerechtigkeitsempfinden, was wiegt schwerer? Ich denke sie hat auch ein gutes Ende gefunden, mit dem man als Leser unabhängig von der persönlichen Meinung leben kann. Alles in allem lässt einen der dritte Fall für das sympathische Team um Martin Sauerwein sicher nicht, bzw. wenn, dann erst gegen Ende hin, die Fingernägel vor Spannung abknabbern. Aber man bekommt einen tollen Einblick in die Psyche von misshandelten Frauen und auch derer gewalttätiger Männer und wird auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen. Da ich mich auch sehr über ein Wiedersehen mit allen gefreut habe und die neuen Entwicklungen ebenfalls mit großem Vergnügen gelesen habe, runde ich auf 5 Sterne auf.

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