Susanne Reinker

 3,4 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorin von Weniger Arbeit, mehr Gemüse, mehr Sex, Rache am Chef und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susanne Reinker

Susanne Reinker wurde im Jahr 1963 in Deutschland geboren. Nach ihrem Studium am Goethe Institut arbeitete Reinker als Kritikerin für den Fischer Film Almanach. Bevor sie sich voll und ganz als Schriftstellerin selbständig machte, arbeitete sie mehr als 10 Jahre lang als Pressesprecherin im Filmbereich. Zunächst veröffentlichte sie Berufsratgeber. Wenn es die Zeit erlaubt nimmt sie auch heute noch Übersetzungsaufträge an.

Neue Bücher

Cover des Buches Was es bedeutet, eine Mutter zu werden (ISBN: 9783864931888)

Was es bedeutet, eine Mutter zu werden

Erscheint am 01.11.2021 als Taschenbuch bei Ullstein Paperback.

Alle Bücher von Susanne Reinker

Cover des Buches How to be a woman (ISBN: 9783550080029)

How to be a woman

 (47)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Saufit (ISBN: 9783548375465)

Saufit

 (4)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Weniger Arbeit, mehr Gemüse, mehr Sex (ISBN: 9783453355903)

Weniger Arbeit, mehr Gemüse, mehr Sex

 (5)
Erschienen am 08.12.2011
Cover des Buches Rache am Chef (ISBN: 9783548372020)

Rache am Chef

 (3)
Erschienen am 10.04.2008
Cover des Buches Sau-Fit (ISBN: 9783550087813)

Sau-Fit

 (2)
Erschienen am 12.04.2013
Cover des Buches Wer sich zuerst bewegt hat verloren (ISBN: 9783866123083)

Wer sich zuerst bewegt hat verloren

 (2)
Erschienen am 23.09.2011
Cover des Buches Geld spielt keine Rolex (ISBN: 9783492305907)

Geld spielt keine Rolex

 (1)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Weniger Arbeit, mehr Gemüse, mehr Sex (ISBN: 9783641064440)

Weniger Arbeit, mehr Gemüse, mehr Sex

 (0)
Erschienen am 12.12.2011

Neue Rezensionen zu Susanne Reinker

Cover des Buches How to be a woman (ISBN: 9783548374932)LimitLesss avatar

Rezension zu "How to be a woman" von Caitlin Moran

Ein feministischer Blick aufs eigene Leben
LimitLessvor 2 Jahren

"Man ist nicht als Frau geboren, man wird es" hat schon Simone de Beauvoir festgestellt. In "how to be a woman" beschreibt Caitlin Moran wie sie zu der Frau wurde, die sie jetzt ist. Sie beginnt mit ihren Jugendjahren in den 80ern und erzählt im Laufe des Buches die einschneidendsten Erlebnisse, die mit ihrem Frausein und -werden zu tun hatten.

Das Buch ist eine feministische Autobiographie, die wichtige Themen wie die erste Menstruation, Masturbation, Körperbehaarung, erste Liebe, Sexismus, Ehe, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, weibliche Vorbilder und Schönheitschirurgie thematisiert. Moran schreibt über Themen, über die oft geschwiegen wird, die nie ganz so ehrlich erzählt werden, die noch so banal klingen, aber trotzdem wichtige Aspekte des weiblichen Lebens sind und die die Frauen sich aber oft nicht zugestehen, eben weil sie so banal scheinen. Wie Mode zum Beispiel.

Moran schreibt sehr provokant. Sie hält sich nie zurück und es liest sich so, als würde sie mit dir sprechen. Ihre Aussagen klingen manchmal sehr derb und sie hat einen gewöhnungsbedürftigen Humor. Für mich war das mit der Zeit anstrengend, trotzdem war ich durchgehend sehr neugierig auf ihre Meinung und konnte nicht aufhören zu lesen. Ihre Leidenschaft für den Feminismus merkt man in jeder Zeile. (Ich empfehle Interviews mit ihr auf YouTube anzuschauen!) Man muss eben manchmal provokant sein, um beim Gegenüber Reaktionen hervorzurufen. Mir war immer bewusst, dass das, was sie anspricht, eben auch ihre Meinung ist und ich da kritisch lesen und hinterfragen muss. Aber nicht nur das. Die Welt hat sich seit den 80er Jahren verändert. Der Zugang zu Pornos ist zum Beispiel durch das Internet sehr vereinfacht worden. Die Darstellung männlicher Lust und Gewalt gegenüber Frauen hat sich in dieser Branche jedoch nach meinem Wissensstand in gewisser Hinsicht noch mehr ausgeprägt. Andere Sachen haben sich nicht wirklich verändert. In vielen Ländern wird immer wieder die Abtreibungsdebatte geführt, Schönheitschirurgien sind immer noch präsent und der Umgang mit und die Darstellung von Frauen in den Medien ändert sich nur langsam. 

Das Buch lebt von vielen kleinen Anekdoten aus Morans Leben, sie gibt Gespräche wider und schreibt so, als würde sich eine Handlung durchs Buch ziehen. Das war witzig und ich konnte mich dadurch sehr gut in sie hineinversetzen. Sie versucht, feministische Themen aufs einfachste herunterzubrechen und auf das tägliche Leben auszulegen. Das ist ihr sehr gut gelungen. Mit einem feministischen Blick durch die Welt zu gehen, kann nie schaden. Ihre Message ist eindeutig. Sie will, dass man sich selbst treu und menschlich bleibt, und das "Scheißpatriaracht" aufs übelste verurteilt und kritisiert!

 

Fazit

Lest es! Caitlin Morans Biographie sticht durch ihre Sprache, ihren leidenschaftlichen Ton, ihre witzigen Anekdoten und ihren äußerst kritischen Blick auf ihre Umgebung deutlich hervor. Da es so viele Definitionen von Feminismus gibt wie es Menschen gibt, muss man mit ihren Ansichten nicht immer übereinstimmen. Also bitte unbedingt selbst kritisch lesen. Man muss nicht "die/der perfekte Feminist*in" sein, um Feminist*in zu sein. Caitlin Moran lebt das vor. Diese Auffassung habe ich jetzt schon so oft gelesen und sie ist einfach nur traurig. Seid Feminist*innen, so wie ihr es sein wollt. Nehmt die Strukturen des Patriarchats wahr und kämpft dagegen auf eure Art und Weise an! Einen Schnelltest, ob man als Frau Feministin ist, gibt es im Buch auch noch. 

 

Die Rezension findet man auch auf meinem Blog Grenzenlos.


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Cover des Buches How to be a woman (ISBN: 9783550080029)Kiritanis avatar

Rezension zu "How to be a woman" von Caitlin Moran

Feministisch, aber nicht auf die alle-Männer-sind-Schweine-Art
Kiritanivor 4 Jahren

Wie schon gesagt, hatte ich am Anfang ein paar Probleme mit der Ausdrucksweise von Caitlin. Aber Das war nur in den ersten beiden Kapiteln so krass :D Danach wurde es wundervoll witzig und ich habe mich vor Lachen manchmal gar nicht mehr eingekriegt. Was unteranderem an dem herrlich Schreibstil der Autorin liegt - locker flockig, schnoddrig dennoch witzig und charmant :)
'How to be a woman' ist ein unglaublich feministisches Buch - aber nicht auf die 'Alle-Männer-sind-scheiß-Schweine-Art', sondern getreu dem Motto, 'Männer-sind-wundervoll-und-sexy-aber-Frauen-lasst-euch-nicht-unterdrücken-und-seid-einfach-ihr-selbst'. Caitlin geht auf viele Themen ein, die aufzeigen, wie wir Frauen uns immer selbst als Verlierer sehen oder ins Abseits schießen. Beispiel Schönheitschirurgie: Männer altern in Würde, die Frauen machen sich den Stress immer jung aussehen zu müssen. Für wen? Die Männer, die immer faltiger und älter werden? Genau. Und so einfach lässt man sich unterdrücken und tut Dinge, die man nicht tun muss, man wäre auch ohne glücklich.Dann wäre da noch das übliche Thema, welches auch bei meinem Job immer wieder angesprochen wird. Flirten am oder für den Arbeitsplatz. So was wird grundsätzlich immer von Frauen erwartet. Kommt man an einer Stelle nicht weiter, dann bekommt man die Antwort:"Wickeln Sie Ihn doch einfach um den Finger, flirten Sie." So eine Haltung wird von den Männern nicht erwartet und da stimmt dann doch was nicht oder?
Caitlin hat eine wunderbare Biografie geschrieben in der sie herrlich ehrlich und witzig aufzeigt, wo wir Frauen vielleicht einfach mal etwas für uns tun sollten, statt für andere Leute. Einfach mehr wir selbst sein und an unsere Fähigkeiten glauben. Caitlin zeigt uns die Vor- und Nachteile eine Frau zu sein. Und das Schöne und Schlechte am Kinderkriegen, Shoppen, Heiraten etc.Ein grandioses Buch, hemmungslos ehrlich!
Fazit:Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mich dieses Buch nachhaltig beeindruckt und angeregt. Ich denke, dass einige Kapitel eine wirkliche Vorbereitung auf das fiese Leben sind :) Einfach ein bisschen bissiger und klüger durchs Leben gehen und auf sich selbst achten, statt auf andere - grandioses Buch!

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Cover des Buches Rache am Chef (ISBN: 9783548372020)P

Rezension zu "Rache am Chef" von Susanne Reinker

Unterhaltsames Sachbuch
PeterBeckervor 5 Jahren

Das Buch ist trotz des reißerischen Titels kein "Ratgeber", sondern verständlich und witzig geschriebene Sozialwissenschaft. Es erklärt, wie Chefs ticken, und welche negativen Auswirkungen das auf Mitarbeiter, Firmen und Volkswirtschaften hat.

Als Ratgeber zur Rache an schlechten Chefs ist dieses Buch weder notwendig noch brauchbar. Wer von seinen Vorgesetzten schlecht behandelt wird, findet von allein Gegenmaßnahmen, die seiner persönlichen Situation angepasst sind.

Der Nutzen dieses Buchs ist vielmehr therapeutischer Art:
Der Leser erfährt, dass er mit seinem Schicksal nicht allein ist, sondern dass es sich um ein Massenphänomen handelt. Das tröstet, denn wie schon der Volksmund sagt: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Auch stellt sich bei den Beschreibungen gelungener Racheaktionen Schadenfreude ein, und Lachen ist ja bekanntlich gesund.

Den größten Nutzen brächte dieses Buch allerdings, wenn Chefs es lesen und daraus lernen würden. Aber diese Vorstellung ist eine Utopie. Denn Chefs dieser Art sind lernresistent – sonst wären sie erst gar nicht so geworden.

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