Susanne Riedel Die Endlichkeit des Lichts

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Inhaltsangabe zu „Die Endlichkeit des Lichts“ von Susanne Riedel

"Am Abend, als Alakar Macodys seltsame Berühmtheit ausbrach, hatte er Teig für Pilzwaffeln angerührt." So beginnt die Liebesgeschichte zwischen dem einbeinigen Pilzspezialisten Macody und der dichtenden Fernsehmoderatorin Verna Albrecht. Vor allem aber beginnt eine magische und ironische Reise in die Gedächtnispaläste der beiden Liebenden. Als Telefonkandidat gewinnt der Einsiedler Alakar eine Million Mark und wird als Kuriosum in die Show von Verna Albrecht eingeladen. Auf seiner Reise in die Großstadt lässt er seine Kindheit Revue passieren. In den siebziger Jahren wird das Wunderkind in die Einsamkeit getrieben: Seine Mutter, eine Psychoanalytikerin, analysiert ihn mit dem ersten Augenaufschlag; sein Vater, ein Physiker, erklärt ihm mit fünf die Heisenbergsche Unschärferelation. Auch Vernas Lebensweg ist durch Sinnsucher und Sinnverdreher in eine Sackgasse geraten, der sie durch immerwährendes Lächeln im Fernsehstudio auszuweichen versucht. Doch sind die Vorgeschichte n auch noch so bitterböse und verletzend - die Wirklichkeit, in ihrer höheren Ironie und Poesie, hat sich diesmal vorgenommen, diese beiden Menschen zusammenzubringen. Nach ihrem viel beachteten Debüt "Kains Töchter" hat Susanne Riedel eine hinreißende Liebesgeschichte geschrieben, aber auch eine unendlich witzige Mediensatire, eine poetische und bildmächtige Meditation über Pilze, Lyrik und den Sinn des Lebens. Ihr Buch versucht Unüberwindbares miteinander ins Gespräch zu bringen, und es gelingt ihr mit eindrucksvoller Leichtigkeit und Leuchtkraft mit jedem Satz.

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Die Idee ist gut, nur leider war für mich die Umsetzung ein wenig deprimierend. Ich hatte ein positiveres Buch erwartet.

Kristin84

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  • Rezension zu "Die Endlichkeit des Lichts" von Susanne Riedel

    Die Endlichkeit des Lichts

    Xirxe

    14. March 2010 um 07:09

    Ein einsiedlerischer Pilzspezialist und eine dichtende Quizshowmoderatorin verlieben sich ineinander - es beginnt eine Komödie aus Missverständnissen und höheren Wahrheiten. Soviel aus dem Umschlagtext. Das Lesen gestaltet sich zu Beginn etwas schwierig - jede Menge unbekannter Wörter (Fachsprache oder einfach nur erfunden - wer weiß ?), viele Auszüge aus Gedichten, insbesondere von Eliot und Sexton, die jeweiligen LieblingsdichterInnen der beiden Protagonisten. Nach den ersten 20 bis 40 Seiten hatte ich mich daran gewöhnt, trotzdem bleibt vieles einfach unsinnig und schwer oder sogar unverständlich. Kleiner Auszug: "Der Wagen (in dem die beiden Hauptfiguren sitzen) füllte sich mit einer pelzigen, hermetischen Leere. Es war eine schweigende Substanz, in die sich jedes Wort eindrücken musste wie ein Stempel. 'Höret,' sagte C.G.Jung, 'ich beginne beim Nichts. Das Nichts ist dasselbe wie die Fülle. In der Unendlichkeit ist voll so gut wie leer.' Alakar überlegte, was er sagen könnte. Morphogenese, dachte er, Formgebung. 'Das Nichts oder die Fülle nennen wir das Pleroma.' Im Pleroma hören Denken und Sein auf. .... Dennoch hat das Buch auch ausgesprochen witzige Seiten, abstruse Szenen, richtig amüsant. Insgesamt also: durchwachsen.

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