Susanne Rocholl Zoé & Adil – in Love

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Inhaltsangabe zu „Zoé & Adil – in Love“ von Susanne Rocholl

Ein großer Umbruch im Leben der 16-jährigen Zoé: Sie muss mit Ihre Mutter aus Berlin an den Niederrhein umziehen. Neue Stadt, neue Schule, neue Freunde. Der 17-jährige Adil sieht zwar gut aus, doch er ist ein Flüchtling aus Syrien und dazu noch Moslem. Zoé ist zwar offen gegenüber fremden Kulturen, aber ein muslimischer Freund käme für sie überhaupt nicht in Frage. Erst nach und nach lässt sie sich auf die Geschichten von Adil's Flucht ein. Das bislang politisch uninteressierte Mädchen saugt die neuen Informationen wie ein Schwamm auf und erkennt erst spät, dass sie sich in Adil verliebt hat. Doch sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer aufkeimenden Liebe und dem Geheimnis, das sie mit sich trägt: Sie fühlt sich aufgrund eines Narbengewebes an Brust und Dekolleté entstellt. Somit blockt sie Annäherungsversuche ab, aus Angstwegen ihrer Narben abgewiesen zu werden. Erst als die Flüchtlingsproblematik ihr Engagement verlangt, muss sie sich entscheiden.
Susanne Rocholl erzählt die Geschichte der ersten Liebe zwischen einem deutschen Mädchen und einem Flüchtlingsjungen. Als Hintergrundkulisse dient eine Provinz-Kleinstadt, die knapp 400 Flüchtlinge aufnehmen soll. Gegner und Befürworter spalten die Gesellschaft. Ein Roman mit aktueller Thematik über Ängste und Vorurteile und über starke Gefühle. Nicht nur ein für Jugendliche geeignetes Buch.

Ein wirklich wundervolles Buch, in dem es nicht nur um die Liebe, sonder auch um das nur aktuelle Thema, Flüchtlinge.

— Emkiana

Ein schöner Jugendroman, der sich mit der Flüchtlingskrise beschäftigt.

— Sarah_Knorr

Ein top Buch zu einem sehr aktuellen Thema

— lottehofbauer

Aktueller Jugendroman...

— classique

Es ist ein sehr spannendes Buch über die Flüchtlingsthematik!

— Alina1011

Das Ende hat mir den Boden unter den Füßen weg gerissen. Ein unglaubliches Buch. Vielen Dank, dass ich es gewinnen durfte <3

— uffi1994

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  • Wunderschön, dieses Buch

    Zoé & Adil – in Love

    Emkiana

    11. December 2017 um 16:44

    Zuallererst muss ich mich entschuldigen, dass es so lange gedauert hat, bis ich mit dem Buch fertig gewesen bin, und dass ich erst jetzt eine Reza schreibe... Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach wirklich super gut getroffen. es ist ansprechend, und irgendwie außergewöhnlich. Am Anfang kann man damit aber noch nicht sehr viel anfangen, was sich dann im Laufe der Geschichte ändert.Ich finde es klasse, dass dieses Cover sozusagen ein "verstecktes" Rätsel ist. Nachdem man das Buch gelesen hat, kann man das Cover nämlich plötzlich verstehen. :-)Zur Geschichte:Mir hat die Geschichte tatsächlich gut gefallen. Ich muss dazu sagen, dass ich normalerweise nicht gerne Bücher lese, die einen sehr nahen Bezug zur Wirklichkeit haben, wie in diesem Fall das Thema Flüchtlinge.Ich war aber ehrlich selbst von mir überrascht, wie sehr ich das Buch verschlungen habe.Zoe war mir bereits von Anfang an sehr sympathisch, genau wie Adil.Letztendlich kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat und ich es weiterempfehlen kann.Wer Bücher mag, in denen es unter Anderem um sehr aktuelle, zeitkritische Themen geht, der ist hier genau richtig. :-)Aber wie bereits gesagt, auch wem so etwas normalerweise eher nicht liegt: Habt keine Scheu es zu versuchen....Es wird euch mit Sicherheit gefallen.

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  • Ein schöner Jugendroman, der sich mit der Flüchtlingskrise beschäftigt.

    Zoé & Adil – in Love

    Sarah_Knorr

    11. September 2017 um 13:14

    Zum Cover: Das Cover ist farbenfroh gestaltet worden. Die leuchtenden Farben ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Dann bin ich aber auch schon am Rätseln: Soll das eine Wassermelone sein, wegen der Punkte, oder ein Apfel sein, wegen der Form? Auf den ersten Blick konnte ich mit dem Cover nichts anfangen - es hat mich einfach nicht angesprochen. Aber nachdem ich die Bedeutung herausgefunden habe, ist das Cover wirklich an den Inhalt angepasst worden. Aber ich hätte ehrlich gesagt, dies nicht herausfinden können. Die Bedeutung des Covers kurz erklärt: Das Cover ist eine Mischung aus Apfel, Melone, Granatapfel und Herz. Der Apfel steht für die Verführung, die Macht und die Liebe. Die Melone symbolisiert Erotik und Liebesglück, der Granatapfel die Einheit in der Vielheit und das Leben, dessen blutrote Fruchtkerne ausgedrückt durch die vielen schwarzen Punkte. In der Frucht selbst, schwach angedeutet, wiederholsen sich die Herzen. Das Ganze wird hälftig umrahmt von unterschiedlichen Farben, die einerseits das Fremde ausdrücken, aber andererseits miteinander harmonieren. Das Ganze auf grünem Hintergrund, denn im Islam gilt Grün als Farbe des Propheten Mohammed, im Christentum bedeutet Grün Hoffnung und Erneuerung.Zum Inhalt: Dieser Jugendroman beschäftigt sich neben Themen wie die Liebe, Neuanfang, Mut aber auch mit einem akutelleren Thema: Flüchtlinge. Wie die Menschen aus Flees mit ihnen umgehen, die Vorurteile über Flüchtlinge, aber auch über Ängste. Außerdem wird das Flüchtlingsschicksal von Adil dem Leser zu Herzen geführt. Zum Schreibstil: Susanne Rocholl schreibt sehr bildlich, spannend und sehr emotional. Der Leser kommt sehr gut in die Thematik. Der Jugendroman ist in 58. Kapitel eingeteilt, dessen Story wir aus der Sichtweise von Zoé erfahren. Außerdem merkt man als Leser, dass Susanne Rocholl sich mit dem Thema gut ausgekannt haben muss. Ihre gute Recherche hat die Autorin in Nebensätzen verpackt, sodass man den Sachverhalt erklärt bekommen hat, aber dies auf einfachster Art und Weise. Was mir nicht gefallen hat, war dass Zoé und Adil miteinander nur auf Englisch gesprochen haben, dies kritisiere ich zwar nicht, aber wenn man sich schon dazu entscheidet, dann sollte daran im Laufe der Geschichte auch festgehalten werden.Mein Fazit:Dies ist ein schöner Jugendroman, der nicht auch nur für Jugendliche gedacht ist. Dennoch hat es mich nicht vollkommen überzeugen können und dementsprechend gebe ich diesem Roman 3,5 von 5 Sternen.

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  • Nicht nur für Jugendliche

    Zoé & Adil – in Love

    connychaos

    10. September 2017 um 21:09

    Zoe ist 16, im letzten Schuljahr vor dem Abi und nun soll sie mit ihrer Mutter von Berlin in ein kleines Nest ziehen. Alles muss sie sich neu aufbauen, Freunde finden. Damit tut sie sich aber schwer, durch einen Unfall hat sie schreckliche Narben, die ihr das Selbstbewusstsein geraubt haben. Doch als sie Adil aus Syrien kennenlernt, ist sie noch verunsicherter. Kann er sie trotz ihrer Narben lieben, ist eine Liebe zwischen verschiedenen Kulturen möglich? Der Schreibstil liest sich sehr angenehm leicht und flüssig. Neben der romantischen Liebesgeschichte geht es auch um das ernste Thema Flüchtlinge, verschiedene Kulturen und Religionen und Fremdenfeindlichkeit. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und spannend. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass das Thema Flüchtlinge gut verständlich in der Geschichte verarbeitet wurde. Das regt zum Nachdenken an. Eine authentische Liebesgeschichte die auch Erwachsene begeistert.

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  • Liebe kennt keine Grenzen

    Zoé & Adil – in Love

    lottehofbauer

    06. September 2017 um 10:55

    (Ganz kurz) zum Inhalt: In dem Buch "Zoe & Adil  in Love", geschrieben von Susanne Rocholl, geht es um das Leben der 16 jährigen Zoe. Alles beginnt damit, dass Zoe aus dem lebhaften Berlin in ein kleines Dorf ziehen muss. Zoe stellt sich das unglaublich schrecklich vor, dementsprechend ist sie garnicht froh über den Umzug. Jedoch kommt alles ganz anders als gedacht , sie findet schnell neues Freunde und ihre erste große Liebe. Leider stehen Zoe zwei Dinge im Weg 1) Ihre Narben und 2) Das Agil ein minderjähriger Flüchtling aus Syrien ist. Wird die Liebe stark genug sein, und diese zerreißprobe überstehen?Meine Meinung: Einfach nur WOW, dieses schwierige Thema dass uns zurzeit alle betrifft wird in diesem Buch perfekt dargestellt. Besonders schön finde ich wie die Autorin einige der bestehenden Vorurteile und Ängste thematisiert. Das Buch gibt eine tolle Perspektive auf das derzeitige Geschehen auf unserer Erde.Zu der Protagonistin: Zoe ist mir super sympathisch gewesen, und ist mir das ganze Buch über sympathisch geblieben. Sie ist n meinen Augen ein sehr offenes und lebensfrohes Mädchen, das keine Angst vor anderen Kulturen, sowie Menschen andere Abstammung hat. Besonders gut hat mir an Zoe gefallen, dass sie keine Berührungsängste vor den Flüchtlingen hatte, ganz im Gegenteil sie hat sich total für sie eingesetzt.Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: /Fazit: Ein tolles Jugendbuch, das ich absolut empfehlen kann. in mein Bücherregal hat es auf jeden Fall frischen Wind gebracht, weil es mal was komplett anders war.Ich gebe dem Buch <3 <3 <3 <3 <3 von 5 Herzen 

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  • Jugendbuch mit aktuellem Thema

    Zoé & Adil – in Love

    Blacksally

    04. September 2017 um 11:10

    CoverHätte ich dieses Buch im Buchhandel gesehen, hätte ich es wohl nicht angeschaut. Ich muss zugeben, das Cover spricht mich überhaupt nicht an. Es hat etwas von einem Kinderbuch, das leider garnicht zum Thema passt.ProtagonistinZoé ist ein typischer Teenager, doch leider findet sie sich unglaublich hässlich. Das liegt daran, das ihr Körper Narben eines Unfalls besitzt, die sie noch in den Wahnsinn treiben. Was mir sofort bei ihr aufgefallen ist, ist ihr toller Charakter. Sie hat Mut ihre Meinung zu sagen und obwohl sie manchmal mehr oder weniger kleine Trotzphasen hat, ist sie sehr authentisch gewesen. Ich mochte ihre Sicht auf die Welt und ihre Grundstimmung zum Thema Migranten und Flüchtlinge in Deutschland.SchreibstilDer Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Man kommt schnell in die Story rein und bekommt sofort einen Bezug zur Protagonistin. Auch das Thema finde ich interessant und wichtig. Ich finde es schade, das es so wenige Jugendbücher mit dem Thema Flüchtlinge gibt. Bei diesem Buch konnte selbst ich noch einiges lernen und bin der Meinung das es eine super Schullektüre wäre. Ich bin sehr gespannt, ob es hier einen zweiten Teil geben wird und wie es dann weitergeht mit Zoé und Adil.AutorinSusanne Rocholl wurde 1962 in Münster geboren. Nach dem Studium der Neueren Fremdsprachen arbeitete sie als Personal-beraterin und wechselte später in die Hotelbranche. Ihre Liebe zum Schreiben fand Ausdruck in Kurzge-schichten, die in Anthologien und Printmedien veröffentlicht wurden. Susanne Rocholl schreibt für mehr Toleranz zwischen den Völkern. Ihr Anliegen ist es, die Augen zu öffnen für faszinierende Menschen unter-schiedlicher Religionen und Traditionen. Zoé und Adil in Love ist ihr zweiter Roman. 2013 erschien ihr Debütroman Die Früchte am Ende des Zweiges in der Edition Contra-Bass.EinzelbewertungenCover 1/5Charaktere 5/5Schreibstil 5/5Spannung 3/5Ende 5/5FazitEin Buch mit einem sehr wichtigen und aktuellen Thema, ich fand es klasse

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  • Ein sehr spannender Jugendroman, sehr zu empfehlen

    Zoé & Adil – in Love

    bettinahertz

    02. September 2017 um 17:56

    Zoe & Adil in Love Autor: Susanne Rocholl Zoe ist 16 Jahre jung, besucht die 11. Klasse eines Berliner Gymnasiums und genießt alle Freiheiten einer Großstadt, dazu noch unserer Hauptstadt. Ihre Eltern sind geschieden, ihre Mutter Charlie ist Inhaberin eines Blumenladens und sie kämpft sich und Charlie so einigermaßen durchs Leben. Von mehr finanzieller Unterstützung durch ihren Exmann Jeff, inzwischen ein berühmter Schlagersänger, möchte sie nichts wissen. Zoes Leben bekommt erste Risse, als sie durch einen folgenschweren Unfall erhebliche Narben im Brust- und Nackenbereich davonträgt und dadurch ihr Selbstwertgefühl ständig ins Wanken gerät. Doch plötzlich gerät ihre Welt noch mehr aus den Fugen und zwar mit Charlies Eröffnung: Wir ziehen fort von Berlin zu Onkel Viktor am Niederrhein nach Flees, mitten ins Nichts. Neues Heim, neue Schule, neue Freunde, wenn sie diese dann auch findet! Und das ein Jahr vor dem Abi! Und plötzlich trifft sie auf Adil, einem Flüchtling aus Syrien. Sie kann sich ihrer Gefühle für ihn nicht erwehren und hat nicht nur mit zwei Kulturen zu kämpfen, sondern auch mit ihren Mitmenschen, angefangen von ihrer Mutter bis hin zu Derek, den Mädchenschwarm der Schule, der es so garnicht abkann, dass sein Charme gegenüber Zoe völlig abprallt. Und dann sind da noch ihre Narben, die sie sich selbst kaum ansehen kann, wie sollte es da eine Zukunft zwischen Zoe und Adil geben? Dieser Jugendroman von Susanne Rocholl hat mich sofort in seinem Bann gezogen. Der Schreibstil ist jugendlich locker, witzig und passt sehr gut zur Handlung. Die Wortspiele sollten es der eigentlichen Zielgruppe, den Jugendlichen leicht machen, sofort in die Geschichte einzutauchen. Ich war nach ein paar Seiten gleich im Geschehen drin und es baut sich von Anfang an eine Spannung auf, die einem bis zum Ende mitfiebern lässt. Die Autorin bedient sich hier der Flüchtlingsproblematik, ein Thema aktueller und brisanter denn je und lässt sicher den ein oder anderen mit den Augen rollen. Aber diese Geschichte ist ihr richtig gut gelungen und durch die Gespräche zwischen Zoe und Adil erfährt man viel über andere kulturelle Gebräuche, angefangen vom ganz alltäglichen Leben, wie essen, kochen usw. was mir sehr gut gefallen hat. Es regt zum nachdenken an. Die Charaktere sind Susanne Rocholl sehr gut gelungen. Allen voran Zoe, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat, Adil, von dem man Stück für Stück ein wenig mehr erfährt und bei dem ich mehr als einmal gedacht habe, wie soll er jemals wieder mit seinem Leben klarkommen fernab von Heimat und Familie. Auch die Nebencharaktere bilden ein authentisches Gesamtbild und der Schulalltag eines Jugendlichen kommt hier sehr gut rüber. Mir hat dieser Roman, der nicht nur eine Liebesgeschichte ist, sondern auch richtig in die Tiefe geht, super gefallen und es schreit förmlich nach einer Fortsetzung, genügend Ansätze gibt es da sicherlich. Ich kann diesen Roman uneingeschränkt empfehlen, sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene und es gibt fünf Sterne von mir.

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  • "Umbruch in ein neues Leben!

    Zoé & Adil – in Love

    classique

    02. September 2017 um 13:13

    Ein sehr aktueller Jugendroman auf soliden 300 Seiten, mit insgesamt 58. Kapiteln.kurzer Plot:Die 16- jährige Zoe´Gehrmann, lebt in ihrer Mutter Charlie (Charlotte) in Berlin. Zoe´s Vater ist Jeff Kerr, ein sehr bekannter Schlagersänger. Die Eltern sind schon sehr lange getrennt.Da das Blumengeschäft von Charlie nicht mehr läuft, verkündet sie Zoe´, dass sie nach "Flees", einem 5000 Einwohner Ort ziehen werden, um dort bei Onkel Viktor im Familienhotel zu leben. Zoe´ist außer sich... aber es hilft nichts, sie ziehen um...In der neuen Schule findet Zoe´ recht schnell Anschluss. Emma wird dort ihre beste Freundin. Nur Derek, der Sohn des Bürgermeisters, macht ihr Schwierigkeiten. Er bedrängt Zoe´ und macht sich ständig an sie ran, obwohl er eine Freundin hat, Alina.Beim Joggen, in der Nähe eines Biohofes, lernt sie Erika kennen, eine alte Schulfreundin von Charlie. Erika hat zusammen mit ihrem Mann Martin den Flüchtlingsjungen Adil aufgenommen. Erika erzählt Zoe´ das ganze "Schmuggelabenteuer" ...Nach und nach lernen sich Zoe´ und Adil besser kennen und freunden sich an, beide tragen auf unterschiedliche Art und Weise Narben mit sich rum...Dann sollen in Flees, 384 Flüchtlinge aufgenommen werden, und im Ort beginnt es zu "brodeln"....Mein Fazit:Ein sehr tiefgründiger, lehrreicher Jugendroman. Es werden Probleme, Bedenken, Vorurteile erwähnt und beleuchtet. Außerdem werden geschichtliche Aspekte mit einbezogen, es gibt Hintergrundinformationen über Religion und Kulturunterschiede. "Kann nicht jede Kultur von der anderen lernen"...Es geht aber auch um Jugendthemen wie "Selbstzweifel" und "Selbstfindung"4. Sterne!

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  • Unterhaltsames und informatives Jugendbuch

    Zoé & Adil – in Love

    uffi1994

    01. September 2017 um 15:02

    Zoé ist vezweifelt. Eines Tages eröffnet ihre Mutter ihr bei einem Stück Kuchen mal eben so, dass sie das hippe Berlin verlassen werden und ins beschauliche Dorf Flees ziehen. Der Grund: Charlie kann durch zu hohe Konkurrenz in der Nachbarschaft den Betrieb ihres geliebten Blumenladens nicht mehr aufrecht erhalten. Für Zoé kommt dies einer Katastrophe gleich. Kurz vor dem Abi ihre beste Freundin Dilara verlassen, sich in dem Hotel ihres Onkels einquartieren, das zu ihrem Entsetzen mitten in der Pampa liegt?! Niemals! Ihre Abneigung gegen die Umzugspläne zeigt sie mehr als deutlich. Wie soll sie um Himmels Willen dort Freunde finden? Mit diesen entsetzlichen Narben? Doch als in Flees eine größere Anzahl Flüchtlinge einquartiert werden soll und sie immer wieder auf einen mysteriösen jungen Mann trifft, ändert sich alles für das 16-jährige Mädchen...Zuerst einmal vielen Dank an die Autorin Susanne Rocholl, durch deren Leserunde ich dieses Buch gewinnen durfte. Das Thema des Buches hat mich sofort angesprochen, denn die Stichworte Flüchtlinge und Liebe sind mir in anderen Büchern bisher noch nicht untergekommen. Das Cover ist wunderschön und in fröhlichen Farben gehalten. Ich persönlich hätte es noch schöner gefunden, wenn man das "Z" im oberen Bereich weg gelassen hätte, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache :-)Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Durch viele Kapitelenden mitten im Geschehen gelang es mir selten, das Buch zur Seite zu legen und dadurch habe ich es sehr rasch durchgelesen.Was mir außerdem besonders gut gefallen hat, sind die vielen Informationen über Land und Leute, Politik etc. aus Adils Herkunftsland.Dadurch, dass es so viele offene Fragen gibt, würde ich mich sehr freuen, wenn ein zweiter Teil erscheinen würde.

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  • Spannender Einblick in Syriens Flüchtlingspolitik

    Zoé & Adil – in Love

    Alina1011

    29. August 2017 um 20:32

    „Zoe und Adil - in Love“, ein Jugendroman von Susanne Rocholl erzählt über eine junge Liebe, zwischen einem deutschen Mädchen und einem Flüchtling aus Syrien. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Die 16-jährige Zoe zieht mit ihrer Mutter von dem lebhaften Berlin, in das ruhige, beschauliche Flees, einer Stadt am Niederrhein.Dort wohnen sie bei ihrem Onkel, der ein Hotel besitzt in dem Zoe´s Mutter arbeitet. Zunächst ist sie gar nicht begeistert, ihre Freunde und vor allem ihren Vater Jeff, einem bekannten Schlagersänger, zurück zu lassen. Außerdem ist ihr Selbstwertgefühl im Keller, aufgrund eines Narbengewebes an Brust und Dekolleté´. Zoe findet ziemlich schnell neue Freunde und dann ist da auch noch der gut aussehende Flüchtling Adil aus Syrien, der ihr Interesse weckt. Kurz nachdem sich Zoe eingelebt hat, erwartet Flees über 300 Flüchtlinge. Nicht jeder in Flees ist davon begeistert. Als Zoe immer mehr Zeit mit dem Syrer Adil verbringt, ist ihre Mutter alles andere als begeistert. Werden sich Zoe und Adil näher kommen, trotz Narbengewebe und Vorurteile gegen Flüchtlinge? Der Jugendroman behandelt sehr viele interessante Themen. Im Vordergrund stehen Zoe und Adil. Trotz unterschiedlicher Herkunft und Religion verlieben sie sich ineinander. Dadurch lernen wir viel über Syrien, den Krieg der dort herrscht, der Religion des Islam, aber auch typische Speißen lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Umzug in eine andere Stadt bringt viele Veränderungen mit sich. Die Sehnsucht nach ihrem Vater und alte Freunde melden sich plötzlich nicht mehr. Aber Zoe wird gut in Flees aufgenommen und findet schnell neue Freunde. Die Angst das jemand Zoe´s Narben entdeckt schränkt Zoe´sehr ein. Sie kann nicht anziehen was sie will, daher trägt sie immer einen Schal. Mit Freunden baden geht gar nicht. Deswegen schwimmt sie heimlich im Pool. Sie möchte nicht das Jungs ihr zu nahe kommen, damit niemand etwas von ihren Narben mitbekommt. Das Buch lässt sich leicht von der Hand lesen. Die Sätze sind leicht verständlich und klar. Susanne Rocholl versteht es mit den Wörtern zu spielen. Außerdem verwendet sie typische Jugendsprache: „Hast du Fluppen dabei...“ ...“Hab ich gestern beim Späti gekauft“. Das finde ich bei einem Jugendbuch sehr wichtig. Die Orte werden sehr präzise beschrieben, sodass man alles genau vor sich sehen kann. Die Handlung erzählt in der Ich-Perspektive. Dadurch kann man sich zu jederZeit gut in in die Protagonistin hineinversetzen. Das Werk ist bis zum Schluss spannend. Immer wieder gibt es neue Begebenheiten und Wendungen, in denem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Alles in allem ist Zoe und Adil- in Love eine spannender kurzweiliger Jugendroman, der auch Erwachsene anspricht. Dieses Buch kann ich jedem wärmstens empfehlen, der sich mit der Flüchtlingsthematik näher auseinander setzten will und mehr über den Islam erfahren möchte und dadurch eventuelle Vorurteile aus den Weg räumen kann.

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  • Leserunde zu "Zoé & Adil – in Love" von Susanne Rocholl

    Zoé & Adil – in Love

    Susanne_Rocholl

    Hallo ihr lieben Leser/Innen,ich möchte euch herzlich zu meiner Leserunde von "Zoé und Adil - in Love" einladen. Dies ist mein zweiter Roman, für Jugendliche ab 14 J., aber sehr gut auch für Erwachsene geeignet.Es geht um die 16-jährige Zoé, die sich in den 17-jährigen Flüchtling Adil aus Syrien verliebt. Als ob die Liebe zu einem Menschen aus einem anderen Kulturkreis nicht schon genügend Probleme mit sich bringt, plagen Zoé zudem noch Selbstzweifel, weil sie sich aufgrund eines Narbengewebes an Brust und Dekolleté entstellt fühlt. Doch auch der mysteriöse Adil scheint ein sorgsam gehütetes Geheimnis mit sich herum zu tragen. Was verbirgt er vor ihr?Zoé saugt Adils Erlebnisse wie ein Schwamm auf und beginnt, sich für politische Zusammenhänge zu interessieren. Als die Provinz-Kleinstadt rund 400 Flüchtlinge aufnehmen soll, gerät die 16-Jährige in den Strudel zwischen Befürwortern und Gegnern. Hat ihre Liebe eine Chance?Das Buch ist erst vor 3 Tagen erschienen, und deshalb bin ich sehr gespannt darauf, wie es euch gefällt. Ich verlose 12 Exemplare und es wäre toll, wenn ihr mir im Gegenzug eure Meinung in Form einer Rezension schreiben könntet. Interessierte, die mitlesen möchten, obwohl sie kein Buch erhalten haben, sind natürlich ebenfalls in diese Runde eingeladen:-)Vorab möchte ich euch etwas fragen:Würdet ihr eine Liebes-Beziehung zu einem Menschen eines anderen Kulturkreises eingehen?Ich freue mich auf eure Antworten, kann es kaum erwarten, die Leserunde mit euch zu starten!Ganz liebe Grüße,Susanne

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  • Macht Liebe vor einer fremden Kultur halt?

    Zoé & Adil – in Love

    Antek

    26. August 2017 um 18:27

    Für die 16-jährige Zoé stürzt eine Welt ein, als ihr ihre Mutter Charlie eröffnet, dass sie ihren Blumenladen in Berlin nicht mehr halten kann und sie deshalb zu ihrem Bruder Viktor nach Flees, das kleine Kuhkaff am Niederrhein, ziehen müssen. Eine neue Schule ein Jahr vor dem Abi, neue Freunde suchen müssen, und das, wenn sie sich im Moment aufgrund schlimmer Narben nach einem Unfall sowieso selbst nicht mag, ist für sie die absolute Katastrophe. Die nächste erwartet sie in Onkel Viktors Hotel, in dem sie ein altes Turmzimmer bekommt, das noch eine Tapete aus Gründerzeiten ziert. Eine aufgeräumte Kleinstadt, ganz anders als ihr geliebtes Berlin, aber wenigstens einen Mc Donalds gibt es und in dem sogar einen farbigen, wirklich gutaussehenden Jungen, hurra. Allerdings scheint sich dieser vor ihr zu fürchten, warum nur? Wenig später ist klar, der 17-jährige Adil ist Flüchtling aus Syrien, traumatisiert, aber eben auch so interessant. Politik hat sie bisher überhaupt nicht interessiert, jetzt gibt es für Zoé allerdings einen äußerst netten und attraktiven Grund sich ausführlich zu informieren, schließlich will sie vor ihm nicht als Dummerchen da stehen. Je mehr Zeit sie mir ihm verbringt, desto eindringlicher werden die Warnungen ihrer Mutter Charlie, und auch Zoé, die absolut nichts gegen Menschen aus fremden Kulturen als Freunde hat, ist sich unsicher, denn eine Liebesbeziehung zu einem Moslem ist noch einmal etwas ganz anderes. Aber kann man sich gegen aufkommende Gefühle wehren und das Wichtigste will Adil sie überhaupt mit ihren hässlichen Narben? Als Leser bekommt man hier eine spannende, alles andere als kitschige Liebesgeschichte geboten, die von einem Mädchen mit geringem Selbstwertgefühl aufgrund ihrer Narben erzählt und nicht nur deshalb problematisch ist. Zudem kommen noch der kulturelle Unterschied und Adils Kriegs- und Fluchttraumata hinzu, die das Ganze erschweren. Sich in einer neuen Umgebung einfinden, neue Freundschaften knüpfen, alte verlieren ist ebenso Thema wie die Frage, wie wird in einer Kleinstadt mit ankommenden Flüchtlingen umgegangen. Der anschauliche, lockere Sprachstil macht das Lesen dieser tollen Geschichte leicht. Die Autorin verwendet viele Vergleiche wie z.B. „ich fühlte mich wie Butter in einer heißen Pfanne“ oder „anhänglich wie ein Kaugummi“, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Zoé berichtet aus der Ich-Perspektive, was sie dem Leser noch näher bringt, denn wer könnte sich z.B. bei dem Gedanken „Auf dem Land leben war vielleicht gar nicht so schlecht, aber ich hatte mir vorgenommen es zu hassen“ nicht in sie hinein versetzen. Susanne Rocholl gelingt es auch gut Gefühle darzustellen und zu erzeugen. So hatte ich nicht nur einmal unheimliche Wut auf Viktor oder Derek im Bauch, habe die Enttäuschung erlebt,  wenn Zoé keine Nachricht von ihrer Freundin Dilara aus Berlin erhält, oder habe die Schmetterlinge im Bauch gefühlt, wenn sie mit Adil auf dem Hochsitz ein Picknick macht. Auch Adils Panik beim Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges und seine Verzweiflung, wenn er vom Rest seiner Familie spricht, ist deutlich zu spüren. Durch Gespräche zwischen Adil und Zoé und ihre Internetrecherchen erfährt man einiges über die Probleme in Syrien, den Islam, den Koran, Sunniten, Schiiten oder Alawiten. Diese Informationen sind wohl dosiert, niemals zu viel am Stück um für Uninteressierte langweilig werden zu können, leicht verständlich und haben mir äußerst gut gefallen. Einen kleinen Einblick erhält man auch in die Essgewohnheiten und beim Gedanken an Adils Maqdous, den mit Knoblauch Paprika und Walnüssen eingelegten Auberginen, wird mir jetzt noch der Mund wässrig. Perfekt eingefangen ist auch die Atmosphäre in der Provinz-Kleinstadt mit knapp 5000 Einwohnern, der 384 Flüchtlinge zugeteilt werden. Es muss nicht nur Platz geschafft werden, sondern auch Gegner und Befürworter spalten die Gesellschaft, mitunter sogar Freunde. Die aufgeheizte Stimmung bei der Bürgerversammlung konnte ich mir z.B. lebhaft vorstellen. Die absurden Vorurteile und Forderungen haben mir in der Seele weh getan, aber es gibt zum Glück auch diejenigen, obwohl anfangs nur einige wenige, die Mut haben und den Flüchtlingen hilfsbereit und offen gegenüber stehen. Zoé war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich perfekt in sie hinein versetzen. Sie hat ihren eigenen Kopf, das Herz am rechten Fleck und durch die Narben ist ihr Selbstbewusstsein schwer angekratzt. Richtig ans Herz gewachsen ist mir auch Emma, ihre neue Schulkameradin und Freundin, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt und auch dem arroganten Bügermeistersohn Derek ordentlich die Meinung geigt, weil sie dessen übermäßige Selbstbeweihräucherung nicht ertragen kann. Deren Mutter mochte ich ebenfalls wie Charlie, die zwar ihre Ansichten hat, aber tolle Gespräche mit Zoé führt. Bei Onkel Viktor war ich hin und her gerissen, anfangs sympathisch, hat er sich im Laufe der Geschichte immer mehr Antipathien, ja sogar meinen Hass eingehandelt, was sich dann aber auch glücklicherweise wieder relativiert hat. Adil hat mich gerührt, er war mir sympathisch, stets aber auch etwas unheimlich. Auch die Nebendarsteller sind gelungen dargestellt, bei Lehrer Eulenauge angefangen, der einen Blick für die Schüler hat, bis hin zu Kevin, der Schuld an Zoé Unfall trägt, aber vielleicht gar nicht so verkehrt ist. Alles in allem ein wirklich empfehlenswerter Roman, der mit sympathischen Charakteren und einer fesselnden Geschichte, die Ängste, Vorurteile, Gefühle und die aktuelle Flüchtlingslage gekonnt verarbeitet, punkten kann.  

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