Susanne Saade , Alexander Saade Weltreise mit Kindern

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Inhaltsangabe zu „Weltreise mit Kindern“ von Susanne Saade

Mit zwei Söhnen, 5 und 8 Jahre alt, verlassen Susanne und Alexander Saade ihr gewohntes Leben, um für ein Jahr gemeinsam um die Welt zu reisen. Schon im Vorfeld lassen sie uns teilhaben an den Herausforderungen, die sich durch Arbeit, Kosten, Gesundheit, Schule und auch durch persönliche Ängste stellen. Die Route entwickeln sie erst nach und nach. Sie starten im südlichen Afrika, reisen durch Indien, Myanmar und Thailand. Über Singapur und Bali gelangen sie nach Neuseeland und Australien und schließlich über die Südsee zurück nach Berlin, wo die harte Rückkehr in den Alltag sie erwartet. Die Weltreise mit Kindern führt uns mit bildreichen Schilderungen in die Ferne, kleine Episoden rücken immer wieder die Kinder in das Bewusstsein und klare Worte sparen auch die Schattenseiten des engen Beeinanders nicht aus – ein Buch aus der Sicht von Mann, Frau und Kindern – ein lesenswertes Beispiel für eine Reise um die Welt!
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    Weltreise mit Kindern

    abuelita

    09. January 2015 um 16:15

    reisen Alexander und Susanne Saade mit ihren beiden Söhnen – Jan, 8 und Felix, 5. Von Berlin geht es nach Südafrika, Indien, Myanmar, Thailand, Neuseeland, Australien, Fiji und über Hawaii dann wieder zurück nach Berlin. Dabei entwickeln sie diese Route erst nach und nach . In Südafrika bereist die Familie mit einem Mietauto hauptsächlich Nationalparks. In Indien, Myanmar und Thailand dagegen bewegen sie sich mit der Bahn vorwärts oder mit dem Taxi und einheimischen Führern. Und in Neuseeland und Australien dann schließlich mit einem Wohnmobil.  Dass es in diesem Buch wenig bis keine Fehler gibt, ist klar….Susanne und Alexander Saade sind Lehrer und von daher ist so etwas in meinen Augen auch selbstverständlich. Auch finanziell bzw. für die Zukunft ist dadurch gesorgt, können doch beide ein Sabbat-Jahr nehmen und auch die Freistellung der Kinder von der Schule ergab hier keinerlei Probleme. In diesem Buch erzählt das Ehepaar abwechselnd, was sie erlebt haben, wie sie etwas empfunden haben, wie es mit den Kindern und für diese war. Ungewöhnlich – und von daher erfrischend – war es, dass auch die ehelichen Probleme und Reibereien, die sich nun mal zwangsläufig auch durch das dichte „Aufeinander“sitzen in all der Zeit ergeben, angesprochen wurden. Und/oder durch die doch sehr unterschiedlichen Erwartungen. Vor allem Susanne Saade war sehr ängstlich. Verständlich, finde ich. Allerdings nervt es mit der Zeit doch, immer wieder so etwas zu hören ….aber nichts Konkretes dann dazu – wie wurden diese Konflikte und Eheprobleme gelöst? Das wäre sicher auch interessant gewesen zu hören …. aber allgemein: diese Probleme nahmen für meinen Geschmack dann doch zu viel Raum ein. Was mich verwunderte, ist der Bericht über den Tsunami damals, den die Familie in unmittelbarer Nähe miterlebte - und als längst nicht so schlimm empfand. In Thailand selber hätte man keine Spenden gewollt, sondern eine „korrekte Berichterstattung“. Die „vollkommen geschmacklosen“ Berichte hier und die „grauenhaften Einzelheiten“ hat die Familie scheinbar dann erst im Nachhinein in Deutschland mitbekommen. Gut, dazu kann ich nichts sagen, weil ich zu diesem Zeitpunkt in Mittelamerika war – und auch hier nur die Berichte im TV gesehen habe. Diese allerdings haben sich nicht von denen in Deutschland unterschieden…… Natürlich hätte sich nichts verändert, wenn die Familie nun ihre Reise abgebrochen hätte – das will ich damit nicht sagen. Aber eben: nur wenige Kilometer davon entfernt sein und dann zur „Tagesordnung“ übergehen- - - bzw. dann später zu schreiben, das war alles nicht gar so schlimm wie die Berichte zeigten – das finde ich nun doch etwas, ja, ….. seltsam. Ebenfalls ungewöhnlich ist in meinen Augen, wie wenig die Familie Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung hatte. Die Kinder haben sich oft gelangweilt und waren immer total happy, wenn sie auf andere deutsche Familien mit Kindern trafen – hmm, an was liegt so etwas? An der Art des Reisens? An den Ängsten der Eltern bzw. der Mutter? Ich weiss es nicht, aber das fiel mir wirklich sehr auf.. Der abschliessende Teil des Buches gibt Tipps zum Gepäck, Geld, zu Impfungen, Telefonieren unterwegs und Foto und Elektronik – davon ist allerdings wohl der größte Teil veraltet. Wie gesagt, es ist ganz nett zu lesen, stilistisch allerdings eher ein „Bericht“ und nicht unbedingt mitreißend.

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