Susanne Saygin

 3.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Feinde und Feinde.

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Erschienen am 10.09.2018
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Erschienen am 10.09.2018

Neue Rezensionen zu Susanne Saygin

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Rezension zu "Feinde" von Susanne Saygin

Spannend und gut geschrieben
visiondrivervor 3 Tagen

"Feinde" von Susanne Saygin lässt sich sehr gut lesen und hat für mich ein sehr gutes Erzähltempo. Möglicherweise wäre der Begriff "Krimi" etwas zutreffender als "Thriller", aber davon sollte man sich nicht irritieren lassen.

Auch wenn es erst so los geht, wie es in vielen Krimis der Fall ist (der Protagonist als Polizist und sein Team ermitteln in einem Mordfall [...]) löst sich das Buch rechtzeitig aus der alteingefahrenen Schiene und geht andere Wege.

Sehr zu empfehlen, ist jedoch nichts für Leute, die gerne eher "seichte" Krimis lesen.

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Adlerauges avatar

Rezension zu "Feinde" von Susanne Saygin

Ein aktuelles und brisantes Thema verpackt in einem Thriller
Adleraugevor 12 Tagen

Inhalt : In Köln werden zwei Getötete in morbider Stellung gefunden . Schnell stellt sich heraus , dass es sich um zwei Roma- Jungs handelt , die vom Arbeiterstrich gekommen sind . Doch die anderen Roma schweigen ....


Meine Meinung :
Ein recht schockierendes und mutiges Buch über ein absolut wichtiges Thema (Flüchtlingspolitik , über die Rechten und die Linken und die Roma (Zigeuner ) - jedenfalls geht es hier richtig zur "Sache " - recht offen und ziemlich "ungeschminkt " !
Die Autorin findet hier einen angenehmen Schreibstil : damit ist auch die unzensierte Aussprache gemeint unter den Jugendlichen ! Jedenfalls lässt sich dieser Roman recht flüssig lesen - zwar nicht jedermanns Geschmack , aber dafür sind die Unterschiede bei den Lesern eben recht unterschiedlich !
Fazit : Von mir hat dieses Buch eine Bewertung von 5 Sternen erhalten und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen !

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Schurkenblogs avatar

Rezension zu "Feinde" von Susanne Saygin

Unzensierter Spiegel unserer Zeit in einen stellenweise derben Thriller gepackt. Lesetipp!
Schurkenblogvor 18 Tagen

In Köln werden zwei Getötete in morbider Stellung gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um zwei Roma-Jungs handelt, die vom Arbeiterstrich gekommen sind. Doch die anderen Roma schweigen. 


Der 46-jährige Can Arat bringt einen Jungen dazu, doch auszupacken. Gemeinsam mit seiner Chefin sind sie einem Menschenhandel auf der Spur, der in politisch hohe Kreise reicht und kaum Aussicht bietet, den Schuldigen zu bestrafen. 
Doch Can lässt sich nicht einschüchtern und ermittelt privat weiter. Dazu fährt er bis nach Bulgarien, die Route der Roma-Arbeiterstrichjungen.

Susanne Saygin hat mit "Feinde" nicht nur einen spannenden, erschreckenden Thriller geschrieben, der - bis auf ein paar Stellen der Nebensächlichkeiten, die die Handlung etwas stocken lassen - unterhaltsam zu lesen ist, sondern greift mit diesem Buch wirklich heiße Eisen an.
Denn zwischen den Zeilen steckt wahnsinnig viel Kritik und die tretet nach allen Seiten aus. Die Rechten kommen verständlicherweise nicht gut weg, sie werden als hirnlose Schlägertypen in Chinohosen gezeigt. Aber auch die Linken bekommen einiges vor dem Bug: Denn Saygin zeigt, dass es mit Gutmenschentum nicht getan ist, dass das Problem der Migration- und Flüchtlingspolitik hausgemacht und gewollt ist , und viel tiefer sitzt. Dass EU-Subventionen die Armut fördern und überhaupt, dass wir alle mal nachdenken und genauer hinsehen sollten.  Denn wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Und der macht aus Armut richtig viel Kohle. Hier in "Feinde" sind es die Roma, die auf der Strecke bleiben oder tot auf dieser Balkanroute aufgefunden werden. Oder eben in Köln.

Ein sehr mutiges Buch über ein absolut wichtiges Thema, das tief blicken lässt und so einiges erklärt. Und dazu noch sehr unterhaltsam zu lesen, denn dieser Can ist eine coole Socke, könnte man sagen. Und dass er auf Alleingang macht, macht ihn noch sympathischer. Dazu noch diese unzensierte Sprache zwischendurch (seine Chefin Simone wird als "Kampflesbe" bezeichnet, die Roma als "Zigeunersoße", Can selbst als "Kanake") macht diesen Thriller erschreckend lebendig und etwas derb zu lesen.

Für mich das wahrscheinlich wichtigste Buch des Jahres im Krimiregal. Lesen!

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